AIRROBO P25 Test

AIRROBO P25 Test

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      Der AIRROBO P25 Saugroboter im großen Test

      Einordnung des AIRROBO P25 als Saugroboter ohne Wischfunktion

      Der AIRROBO P25 ist klar auf das konzentriert, was viele in der täglichen Bodenpflege wirklich brauchen: zuverlässiges Saugen ohne Wischaufsatz, ohne Wassertank, ohne feuchte Mopps. Im Test fällt auf, dass dieses Konzept vor allem dann Sinn ergibt, wenn Hartböden und kurzflorige Teppiche regelmäßig von Staub, Krümeln und Tierhaaren befreit werden sollen, aber das Wischen entweder separat erfolgt oder schlicht nicht zur Routine gehört. Mit 2800 Pa Saugleistung ordnet sich der AIRROBO P25 in die Klasse der einfachen, aber ernst zu nehmenden Saugroboter ein: genug, um sichtbaren Schmutz einzusammeln und auch aus Fugen etwas herauszuholen, ohne dabei ein Hochleistungsgerät für tiefen Teppichschichten zu sein. Der große 600-ml-Staubbehälter passt ebenfalls zum Alltagsanspruch, denn er zielt darauf, die Wartung nicht zum täglichen Pflichtprogramm werden zu lassen. Im Test zeigt sich außerdem, dass die Kombination aus Hauptbürste und Seitenbürsten eher auf breite Flächen und Kanten ausgelegt ist als auf minutiöse Eckenarbeit in verwinkelten Grundrissen.

      Für wen der AIRROBO P25 im Haushalt sinnvoll ist

      Im Alltag zeigt sich der AIRROBO P25 besonders dort stark, wo eine Wohnung oder ein Haus viele freie Laufwege bietet und der Roboter regelmäßig fahren kann, bevor sich Schmutz überhaupt festsetzt. Haushalte mit Kindern profitieren davon, dass Krümel und kleine Partikel nach Mahlzeiten oder Snacks nicht liegen bleiben müssen, sondern über einen automatischen Durchlauf verschwinden. Für Tierhalter ist wichtig, dass ein Saugroboter nicht nur die sichtbaren Haare einsammelt, sondern auch an Sockelleisten und unter Möbeln überhaupt hinkommt. Hier wirkt der AIRROBO P25 dank der niedrigen Bauhöhe wie ein praktischer “Unter-dem-Sofa”-Helfer, der Staubnester erreicht, an die man im Alltag selten denkt. Im Test fällt auf, dass Nutzer, die eine sehr präzise Raum-zu-Raum-Kartierung erwarten, eher mit Einschränkungen rechnen sollten, weil das Gyroskop-System zwar systematischer ist als reines Zufallsfahren, aber nicht den Anspruch einer detaillierten Kartenlogik bedient. Wer dagegen eine unkomplizierte Grundreinigung sucht und lieber über Modi als über Karten steuert, findet beim AIRROBO P25 ein stimmiges Profil.

      Erste Eindrücke zu Bauhöhe, Lautstärke und Handhabung beim AIRROBO P25

      Mit 7,8 cm Bauhöhe kommt der AIRROBO P25 in Bereiche, die bei vielen Haushalten entscheidend sind: unter Betten, Sofas, Sideboards und niedrige Regale. Im Alltag ist genau das der Ort, an dem sich Staub und Flusen sammeln, weil dort selten gründlich gesaugt wird. Die angegebene Geräuschreduzierung mit 55 dB wirkt im Test wie ein realistischer Ansatz für ein Gerät, das man auch laufen lassen kann, während man telefoniert oder im Nebenraum arbeitet. Entscheidend ist weniger die nackte Zahl als der Eindruck, dass das Saugen nicht aggressiv “dröhnt”, sondern eher gleichmäßig präsent bleibt. Zur Bedienung gehört neben der App auch eine Fernbedienung, was im Alltag dann hilft, wenn man schnell starten oder stoppen will, ohne erst das Smartphone zu suchen. Als getestete Variante liegt hier der AIRROBO P25 ohne Wischfunktion vor, was die Handhabung zusätzlich vereinfacht: kein Nachfüllen, kein Trocknen, keine Geruchsfrage rund um feuchte Komponenten. Im Test bleibt als erster Eindruck ein kompaktes, wohnraumfreundliches Gerät, das vor allem über Routine punkten will.

      Vorteile und Nachteile des AIRROBO P25 im Test

      Im Alltag wirkt der AIRROBO P25 wie ein Saugroboter, der bewusst auf einfache, verlässliche Routinen setzt statt auf komplexe Kartenlogik. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus 2800 Pa Saugleistung, mehreren Reinigungsmodi und dem großen 600-ml-Staubbehälter vor allem für Haushalte gedacht ist, die häufig kleine Verschmutzungen einsammeln lassen wollen. Praktisch ist, dass die Steuerung nicht nur über die App, sondern auch per Fernbedienung und per Sprachbefehl möglich ist, wodurch der Start im Alltag schnell gelingt. Gleichzeitig zeigt sich im Test auch klar die Grenze des Konzepts: Ohne Wischfunktion bleibt Feinstaubfilm auf Hartboden ein Thema, und das Gyroskop-System arbeitet systematisch, aber nicht so „raumintelligent“ wie Geräte mit detaillierter Kartenführung. Als getestete Variante liegt hier der AIRROBO P25 ohne Wischfunktion vor, was Wartung und Umgang deutlich vereinfacht, aber den Funktionsumfang bewusst begrenzt. Im Test wirkt der Fokus stimmig, wenn Saugen im Vordergrund steht und Komfort über niedrige Lautstärke und flache Bauform kommen soll.

      Vorteile

      • Starker Alltagszugriff: 2800 Pa reichen in der Praxis für Krümel, Staub und Tierhaare auf Hartboden und kurzflorigem Teppich, ohne dass man ständig nacharbeiten muss.

      • Großer Staubbehälter: 600 ml reduzieren die Entleerungsfrequenz spürbar, gerade in Haushalten mit Tieren oder viel Laufverkehr.

      • Flache Bauhöhe: Mit 7,8 cm kommt der Roboter unter viele Möbel, wodurch typische Staubzonen im Alltag regelmäßig erreicht werden.

      • Leiser Betrieb: Die angegebene Geräuschreduzierung wirkt wohnraumfreundlich, sodass Reinigung auch nebenbei möglich bleibt.

      • Mehrere Modi: Automatik, Punktuell, Spiral und Kante geben Flexibilität, wenn man mal gezielt eine Zone oder Randbereiche sauberer bekommen will.

      • Einfache Steuerung: App, Fernbedienung und Sprachsteuerung erleichtern den Start und Stopp, ohne dass man sich auf eine einzige Bedienart festlegt.

      • Automatisches Laden: Die Rückkehr zur Station bei leerem Akku entlastet im Alltag, weil der Roboter nicht „irgendwo“ stehen bleibt.

      Nachteile

      • Keine Wischfunktion: Auf Hartboden bleibt feiner Film oder klebriger Schmutz dem manuellen Wischen vorbehalten, was den Gesamtkomfort einschränkt.

      • Begrenzte Raumintelligenz: Gyroskop-Navigation ist systematischer als Zufallsfahrt, ersetzt aber keine präzise Kartierung mit Raumzonen und punktgenauer Zielreinigung.

      • WLAN-Einschränkung: Die App läuft nur über 2,4 GHz, was bei modernen Routern und kombinierten Netzen gelegentlich Einrichtung und Stabilität erschwert.

      • Teppich-Tiefe: Für sehr dichte, hochflorige Teppiche ist die Erwartung zu dämpfen, weil hier oft mehr Saugreserve und stärkere Bürstenarbeit nötig sind.

      • Kanten und Ecken: Wie bei vielen runden Robotern bleibt echte Eckarbeit begrenzt, sodass an bestimmten Stellen Nacharbeit sinnvoll sein kann.

      Navigation und Flächenabdeckung mit dem AIRROBO P25 im Test

      Gyroskop-Navigation: Zickzack-Muster und typische Grenzen

      Der AIRROBO P25 setzt auf ein Gyroskop-System, das sich im Alltag an einem Zickzack-Muster orientiert. Im Test fällt auf, dass diese Art der Orientierung deutlich strukturierter wirkt als reines Zufallsfahren: Freie Flächen werden zügig „abgezogen“, und bei normalen Grundrissen entsteht schnell das Gefühl, dass die wichtigsten Laufwege zuverlässig erreicht werden. Gerade in Wohnungen mit viel offenem Boden bringt das Tempo einen echten Nutzen, weil Krümel und Staub nicht lange liegen bleiben. Die Grenze zeigt sich dort, wo Räume stark zugestellt sind oder viele kleine Bereiche ineinander übergehen. Dann kann der Roboter zwar weiter systematisch wirken, aber er findet nicht immer die optimale Route, um jede Nische sauber mitzunehmen. In dieser Geräteklasse ist das typisch: Ohne echte Kartierung bleibt die Abdeckung stärker davon abhängig, wie „roboterfreundlich“ der Raum ist. Wer regelmäßig Stühle wegräumt und Kabel bändigt, bekommt spürbar konstantere Ergebnisse.

      Treppensensoren, Möbelkanten und Verhalten in engen Bereichen beim AIRROBO P25

      Für die Sicherheit sind Treppensensoren entscheidend, und im Alltag zählt vor allem, dass der Roboter an Kanten nicht nervös wirkt oder abrupt stehen bleibt. Im Test zeigt sich ein insgesamt kontrolliertes Verhalten: Der AIRROBO P25 bremst vor Absturzkanten typischerweise rechtzeitig und dreht ab, was ihn für Etagen mit Treppenbereich alltagstauglich macht. In engen Zonen unter Stühlen oder zwischen Tischbeinen entscheidet dagegen die Kombination aus Formfaktor und Sensorik. Durch die flache Bauweise kommt er zwar gut unter Möbel, gleichzeitig kann es in „Labyrinthen“ aus Beinen und niedrigen Querverstrebungen dazu kommen, dass er häufiger neu ansetzt oder sich herausmanövrieren muss. Praktisch ist hier, dass er nicht dauerhaft an einer Stelle kreist, sondern meist versucht, die Richtung zu wechseln. Für Nutzer heißt das: Je klarer die Wege, desto gleichmäßiger die Flächenabdeckung, und desto weniger bleiben Randbereiche als „Restarbeit“ übrig.

      Rückkehr zur Ladestation und Ablauf bei schwachem Akku

      Ein Saugroboter ist im Alltag nur dann wirklich bequem, wenn er seine Tour sinnvoll beendet. Im Test wirkt die automatische Rückkehr zur Ladestation als klare Komfortbasis: Sobald die Reinigung abgeschlossen ist oder der Akku nachlässt, sucht der AIRROBO P25 den Weg zurück, statt irgendwo unter dem Sofa zu stranden. In typischen Wohnungen klappt das am zuverlässigsten, wenn die Station frei steht, die Zufahrt nicht durch Schuhe oder Teppichkanten verstellt wird und der Anfahrbereich nicht zu eng ist. Bei verwinkelten Grundrissen oder wenn der Roboter weit entfernt startet, kann die Suche länger dauern, was in dieser Kategorie nicht ungewöhnlich ist. Für den Alltag bedeutet das vor allem: Die Station sollte einen festen, ruhigen Platz bekommen, damit die Rückkehr reproduzierbar bleibt. Dann entsteht eine Routine, in der der Roboter nach jedem Durchlauf bereit ist, statt zusätzliche Handgriffe zu verlangen.

      Reinigungsleistung auf Hartboden und Fugen mit dem AIRROBO P25 im Test

      Krümel, Staub und Ecken: Alltagsergebnis auf Hartboden

      Auf Hartboden zählt beim AIRROBO P25 vor allem der Zugriff auf typische Alltagsreste: Brotkrümel in der Küche, Staubflusen im Flur, feine Partikel entlang der Laufwege. Im Test fällt auf, dass der Roboter solche Verschmutzungen am zuverlässigsten einsammelt, wenn sie nicht erst „plattgetreten“ wurden und wenn die Fläche frei genug ist, damit er sein Zickzack-Muster ausspielen kann. Glatte Böden wie Laminat oder Fliesen liegen ihm in dieser Klasse meist besser als sehr strukturierte Oberflächen, weil die Bürsten und die Luftführung weniger Gegenwiderstand bekommen. In Ecken bleibt das bekannte runde-Roboter-Thema: Er kommt nah heran, aber nicht bis in jede rechtwinklige Ecke hinein. Im Alltag ist das nicht dramatisch, solange Kantenmodus oder gelegentliche Nacharbeit an Problemstellen eingeplant sind. Für viele Wohnungen ist genau das der passende Kompromiss: Der Großteil der sichtbaren Verschmutzung verschwindet automatisch, während die „letzten Prozent“ eher manuell bleiben.

      Schwebende Bürstenkonstruktion beim AIRROBO P25 und Wirkung in Bodenfugen

      Bodenfugen und Übergänge sind oft die Stelle, an der einfache Roboter schwächeln, weil Schmutz in Ritzen sitzt und die Bürste nicht sauber anliegt. Die schwebende Bürstenkonstruktion des AIRROBO P25 wirkt hier wie ein sinnvoller Ansatz, weil sie sich in der Praxis etwas besser an unebene Bereiche anpassen kann. Im Test zeigt sich, dass das besonders bei leicht unruhigen Böden hilft, etwa wenn Fugen etwas tiefer sind oder Übergänge kleine Kanten bilden. Der Roboter wirkt dann weniger so, als würde er „drüberstreichen“, sondern eher so, als würde er Schmutz herausziehen, der sonst liegen bleibt. Wunder sollte man nicht erwarten: Sehr tiefe Fugen oder stark strukturierte Böden bleiben eine Herausforderung, weil ohne zusätzliche Anpresskraft und ohne besonders aggressive Bürstengeometrie nicht alles herauskommt. Für Nutzer ist die Auswirkung trotzdem spürbar, weil gerade sichtbare Schmutzlinien entlang von Fugen und Leisten bei regelmäßigen Fahrten weniger schnell entstehen.

      Staubbehältergröße und was 600 ml in der Praxis bedeuten

      Der 600-ml-Staubbehälter ist beim AIRROBO P25 ein echter Alltagsvorteil, weil er die Wartung nicht ständig in den Vordergrund rückt. Im Test bleibt der Eindruck, dass sich das vor allem in Haushalten mit Tierhaaren, viel Laufverkehr oder regelmäßigem Kochen auszahlt: Statt nach jedem zweiten Durchlauf zu leeren, kann der Roboter länger „durchhalten“, bevor die Entleerung sinnvoll wird. Gleichzeitig hängt die Praxis stark davon ab, wie fein der Schmutz ist. Viel Flusenmaterial und Haare füllen einen Behälter schneller als feiner Staub, der sich kompakter ablegt. Wichtig ist außerdem, dass ein voller Behälter die Saugleistung indirekt beeinträchtigen kann, wenn Luftwege zugesetzt werden. Deshalb wirkt es am besten, den Behälter nicht erst dann zu leeren, wenn er randvoll ist, sondern als feste Routine alle paar Tage oder wöchentlich – je nach Haushalt. So bleibt die Reinigungsleistung stabil, und der Roboter verhält sich gleichmäßiger über die Zeit.

      Teppiche und Tierhaare mit dem AIRROBO P25 im Test

      2800 Pa Saugleistung im Alltag: was auf Teppich realistisch ist

      Teppiche sind für einen Saugroboter ohne automatische Leistungsanpassung und ohne aufwendige Kartierung oft der Bereich, in dem sich die Klasse eines Geräts am schnellsten zeigt. Im Test fällt auf, dass der AIRROBO P25 auf kurzflorigen Teppichen die typischen Alltagsreste gut einsammelt: Krümel, Staubflusen und lose Haare verschwinden zuverlässig, solange der Teppich nicht zu dicht und nicht zu hoch ist. Bei mittleren Teppichen hängt das Ergebnis stärker davon ab, wie regelmäßig der Roboter fährt. Wer ihn täglich oder alle zwei Tage laufen lässt, hält die Oberfläche sauber, weil sich Schmutz gar nicht erst tief einarbeitet. In sehr dichten oder hochflorigen Teppichen ist es realistischer, den AIRROBO P25 als Unterstützung zu sehen: Er nimmt das Oberflächliche mit, während tief sitzender Staub eher bei einem stärkeren Bodenstaubsauger bleibt. Für den Alltag bedeutet das: In Wohnungen mit überwiegend Hartboden und einzelnen Teppichen passt die Leistung gut, in reinen Teppichwohnungen sollte die Erwartung an „Tiefenreinigung“ gedämpft werden.

      Seitenbürsten und Hauptbürste beim AIRROBO P25 im Umgang mit Haaren

      Tierhaare verhalten sich je nach Untergrund sehr unterschiedlich. Auf Hartboden werden sie oft zu Büscheln geschoben und dann aufgenommen, auf Teppich verhaken sie sich leichter. Im Test zeigt sich, dass der AIRROBO P25 mit seiner Kombination aus Seitenbürsten und Hauptbürste vor allem dann überzeugt, wenn Haare lose aufliegen oder sich in den oberen Teppichfasern sammeln. Die Seitenbürsten holen Material aus Randzonen und führen es in die Saugspur, was bei Haaren entlang von Sockelleisten sichtbar hilft. Gleichzeitig ist in dieser Preisklasse typisch, dass lange Haare und Fell sich um Bürsten wickeln können. Das muss nicht sofort die Reinigung stoppen, kann aber die Effizienz über Tage spürbar reduzieren, wenn man es ignoriert. Praktisch ist daher eine einfache Routine: Bei Tierhaushalten lohnt sich ein kurzer Blick auf Bürsten und Achsen alle paar Tage, damit die Aufnahme gleichmäßig bleibt. So wirkt der Roboter im Alltag weniger „schwankend“ und hält sein Niveau auch dann, wenn viel Fell im Spiel ist.

      Wartung rund um Bürsten, Filter und Behälter

      Bei Saugrobotern ohne Absaugstation ist Wartung ein Teil des Konzepts, und beim AIRROBO P25 lässt sie sich im Alltag gut in kleine Handgriffe zerlegen. Im Test bleibt der Zugang zum Staubbehälter und zu den Bürsten als wichtiger Komfortpunkt: Wenn Entleeren und Reinigen schnell gehen, macht man es häufiger, und genau das stabilisiert die Reinigungsleistung. Bei Tierhaaren wird die Hauptbürste zum zentralen Bauteil, das man von aufgewickelten Haaren befreien sollte, bevor sich die Saugwirkung spürbar verschlechtert. Der Filter profitiert ebenfalls von regelmäßiger Reinigung, weil feiner Staub sonst den Luftdurchsatz bremst und der Roboter auf Teppich schneller an Wirkung verliert. Der große Behälter hilft dabei, nicht ständig leeren zu müssen, ersetzt aber nicht die Pflege der Luftwege. Im Test bleibt als Eindruck: Wer eine kurze, feste Wartungsroutine etabliert, bekommt langfristig die gleichmäßigeren Ergebnisse und weniger „plötzliche“ Leistungseinbrüche.

      Bedienung per App und Sprachsteuerung beim AIRROBO P25 im Test

      App-Funktionen: Zeitpläne, Modi und Alltagstauglichkeit

      Im Alltag entscheidet bei einem einfachen Saugroboter oft die Bedienung darüber, ob er wirklich regelmäßig fährt. Beim AIRROBO P25 wirkt die App als klarer Dreh- und Angelpunkt, weil sich Startzeiten und Reinigungsmodi ohne Umwege festlegen lassen. Im Test zeigt sich, dass gerade Zeitpläne den größten Nutzen bringen: Wer feste Slots am Vormittag oder nach dem Abendessen setzt, hält Laufwege, Küche und Flur dauerhaft sauber, ohne jedes Mal aktiv eingreifen zu müssen. Die Modi sind praxisnah, weil sie typische Situationen abdecken: einmal schnell „alles“ im Automatikmodus, gezielt Kanten, oder punktuell dort, wo gerade mehr Schmutz liegt. Wichtig ist dabei weniger die Vielfalt an Optionen als die Wiederholbarkeit im Alltag. Wenn die App übersichtlich bleibt und Befehle direkt umgesetzt werden, entsteht eine Routine, die sich wie ein Haushaltshelfer anfühlt statt wie ein weiteres Gerät, um das man sich kümmern muss.

      2,4-GHz-Anforderung und typische Einrichtungsfallen beim AIRROBO P25

      Dass die App nur 2,4-GHz-Netzwerke unterstützt, ist in dieser Produktklasse nicht ungewöhnlich, kann aber in modernen WLAN-Setups zu Reibung führen. Im Test fällt auf, dass Probleme weniger am Roboter selbst liegen, sondern am Umfeld: Kombinierte Netzwerknamen für 2,4 und 5 GHz, automatische Router-Logik oder sehr weit entfernte Access Points sorgen im Alltag dafür, dass die Verbindung gelegentlich zickig wirkt. Praktisch heißt das: Der AIRROBO P25 läuft am stabilsten, wenn das 2,4-GHz-Signal am Aufstellort zuverlässig ankommt und das Smartphone während der Einrichtung klar in diesem Netz hängt. Sobald das sauber passt, wird die App-Steuerung im Alltag deutlich entspannter, weil Zeitpläne nicht „hängen bleiben“ und ein spontaner Start nicht zur Geduldsprobe wird. Wer häufig Router-Einstellungen ändert oder ständig zwischen Netzen wechselt, sollte diese Eigenheit einkalkulieren, weil sie sonst den Komfort spürbar drückt.

      Alexa und Google Home: Start, Stopp und sinnvoller Nutzen im Alltag

      Sprachsteuerung klingt nach Spielerei, wird im Alltag aber dann sinnvoll, wenn sie zwei Dinge zuverlässig kann: starten und stoppen. Beim AIRROBO P25 ist genau das der Kernnutzen, weil man ihn etwa beim Verlassen der Wohnung per Sprachbefehl loslaufen lassen kann oder ihn stoppt, wenn man gerade telefoniert oder Besuch bekommt. Im Test wirkt das besonders dann praktisch, wenn man den Roboter als „Zwischen-durch“-Helfer nutzt: kurz nach dem Kochen eine Runde in der Küche, nach dem Frühstück einmal durch den Flur. Die Sprachbefehle ersetzen dabei nicht die App, sie ergänzen sie. Zeitpläne, Modi und das Feintuning bleiben App-Sache, während die Stimme den schnellen Zugriff liefert. Entscheidend ist die Erwartungshaltung: Es geht um Komfort im Kleinen, nicht um komplette Haushaltsautomation mit Raumzuweisung. Wenn man das so nutzt, fühlt sich die Sprachsteuerung als echte Vereinfachung an, statt als Funktion, die man nach zwei Tagen vergisst.

      Reinigungsmodi und Alltagsszenarien mit dem AIRROBO P25 im Test

      Automatikmodus und Flächenreinigung in normalen Wohnungen

      Der Automatikmodus ist beim AIRROBO P25 der Modus, der im Alltag am häufigsten Sinn ergibt, weil er die Grundidee eines Saugroboters erfüllt: regelmäßig laufen lassen und den sichtbaren Schmutz niedrig halten. Im Test zeigt sich, dass der Nutzen besonders dann hoch ist, wenn man ihn als Routine einplant, etwa für Flur, Küche und Wohnbereich. Auf Hartboden nimmt er dabei Staubflusen und Krümel zuverlässig mit, während er auf kurzflorigen Teppichen vor allem die Oberfläche sauber hält. Entscheidend ist die Umgebung: Je weniger Kabel, Spielzeug oder lose Teppichkanten im Weg liegen, desto gleichmäßiger wirkt die Flächenabdeckung. In typischen Wohnungen mit mehreren Räumen funktioniert es am besten, wenn Türen offenstehen und Schwellen nicht zu hoch sind, damit der Roboter nicht ständig an Übergängen hängen bleibt. Für Nutzer bedeutet das ganz praktisch: Der Automatikmodus ist ideal für “unter der Woche”, wenn die Wohnung nicht perfekt vorbereitet ist, aber die Böden trotzdem ordentlich aussehen sollen. Wer ihn dagegen nur selten startet, merkt stärker, dass fester Schmutz in Ecken oder entlang von Sockelleisten eine Nacharbeit braucht.

      Punktuell, Spiral und Kantenmodus beim AIRROBO P25: wann sie wirklich helfen

      Die Zusatzmodi sind beim AIRROBO P25 vor allem dann nützlich, wenn es konkrete Problemstellen gibt. Im Test fällt auf, dass punktuelle oder spiralförmige Reinigung am meisten bringt, wenn gerade etwas passiert ist: verstreute Krümel unter dem Esstisch, Katzenstreu vor dem Klo, oder ein Bereich im Eingangsflur, der sichtbar mehr abbekommt. Statt den Roboter eine komplette Runde fahren zu lassen, kann man so Zeit sparen und dennoch eine sichtbare Verbesserung erzielen. Der Kantenmodus ist das Gegenstück dazu: Er zielt auf Randbereiche, wo sich Staub entlang von Leisten sammelt und wo runde Roboter im normalen Fahrmuster gern Abstand halten. In der Praxis ist das ein guter “zweiter Durchlauf”, wenn der Automatikmodus die Fläche bereits sauber gemacht hat, aber die Ränder noch auffallen. Wichtig ist die Erwartung: Diese Modi ersetzen keine präzise Raumwahl über Karten, sie sind eher Werkzeuge, um typische Schwächen einfacher Navigation gezielt abzufedern. Wer sie bewusst einsetzt, bekommt ein stimmigeres Gesamtbild der Reinigung, ohne dass der Roboter plötzlich ein anderes Leistungsniveau erreicht.

      Manuelle Steuerung per Fernbedienung und schnelle Zwischenreinigung

      Die Fernbedienung wirkt im Alltag wie ein unterschätzter Komfort, weil sie den Roboter unabhängig vom Smartphone sofort verfügbar macht. Im Test wirkt das besonders praktisch, wenn man schnell reagieren will: kurz vor Besuch einmal die sichtbaren Krümel einsammeln lassen, nach dem Kochen die Küche anstoßen oder den Roboter stoppen, wenn er gerade in einer ungünstigen Ecke festhängt. Manuelle Steuerung eignet sich auch, um den AIRROBO P25 gezielt in einen Bereich zu lenken, den er im normalen Muster nicht optimal erwischt, etwa unter einen bestimmten Couchtisch oder an eine stark frequentierte Stelle im Flur. Das ist keine Dauerlösung, aber als Ergänzung sinnvoll, weil sie den Roboter als Werkzeug nutzbarer macht, statt ihn nur als “läuft irgendwann irgendwo” zu erleben. Gerade in Haushalten mit Kindern oder Tieren ist diese spontane Zwischenreinigung oft der Moment, in dem ein Saugroboter wirklich Alltagspunkte sammelt: nicht perfekt, aber schnell, leise und ohne großen Aufwand.

      Lautstärke, Bauhöhe und Möbelzugang beim AIRROBO P25 im Test

      55 dB im Alltag: Geräuschcharakter und Wohnraum-Komfort

      Im Alltag ist beim AIRROBO P25 weniger die nackte Dezibelzahl entscheidend als die Art, wie sich das Geräusch im Raum anfühlt. Im Test fällt auf, dass der Roboter eher gleichmäßig arbeitet, statt mit wechselnden, nervösen Tonlagen aufzufallen. Das macht ihn wohnzimmertauglich, weil Gespräche nicht ständig unterbrochen wirken und Haustiere sich meist schneller an ein konstantes Hintergrundgeräusch gewöhnen als an plötzliche Spitzen. In offenen Grundrissen bleibt die Präsenz zwar hörbar, sie drängt sich aber weniger auf, als man es von älteren, deutlich lauteren Modellen kennt. Praktisch wird das vor allem dann, wenn der Roboter in Zeiten läuft, in denen man zu Hause ist: am Vormittag im Homeoffice, während man kocht oder wenn Kinder spielen. Der AIRROBO P25 passt hier in die Rolle eines „Nebenbei“-Helfers, der den Staub niedrig hält, ohne dass man den Ablauf ständig anpassen muss. Wer sehr empfindlich auf Geräusche reagiert, wird trotzdem bevorzugen, dass das Gerät eher läuft, wenn man gerade nicht telefoniert oder konzentriert arbeitet, denn ein Saugroboter bleibt akustisch immer ein aktiver Haushaltshelfer.

      7,8 cm Bauhöhe beim AIRROBO P25 und Reinigung unter Möbeln

      Die Bauhöhe von 7,8 cm ist beim AIRROBO P25 ein echter Praxisfaktor, weil sie über die Reichweite in typischen Staubzonen entscheidet. Unter Betten, Sofas und vielen Lowboards entstehen im Alltag schnell Flusenfelder, die man mit dem normalen Staubsauger oft nur selten erwischt. Im Test zeigt sich, dass genau dort die regelmäßige Roboterroutine spürbar am meisten bringt: Der sichtbare „Rand“ an Staub unter Möbeln wird weniger, und der Boden wirkt insgesamt länger frisch, weil diese Bereiche nicht mehr über Wochen liegen bleiben. Wichtig ist allerdings die Realität unter Möbeln: Manche Sofas haben Querstreben, Teppichkanten oder sehr niedrige Stoffüberhänge, die trotz geringer Höhe problematisch sein können. Dann hilft es, die typischen Engstellen einmal zu identifizieren und gegebenenfalls minimal zu entschärfen, etwa indem lose Kabel wegeräumt werden. Wenn die Wege frei sind, entsteht ein klarer Vorteil: Der AIRROBO P25 erreicht Stellen, die in vielen Haushalten sonst einfach „aus dem Blick“ geraten.

      Kleine Bauform, Seitenbürsten und Verhalten an Sockelleisten

      Die kompakte Bauform unterstützt nicht nur den Möbelzugang, sondern auch das Verhalten entlang von Sockelleisten und an Kanten. Im Test wirkt der AIRROBO P25 in Randbereichen insgesamt ordentlich, weil die Seitenbürsten Schmutz aus dem Übergang zwischen Wand und Boden in die Saugspur ziehen. Das ist im Alltag besonders dort sichtbar, wo sich feiner Staub gern als Linie absetzt: im Flur, in Ecken hinter Türen oder entlang der Küchenzeile. Gleichzeitig bleibt die typische Grenze runder Roboter bestehen: In echte, rechtwinklige Ecken kommt er nicht vollständig hinein, und bei sehr unruhigen Sockelleisten oder dicken Übergangsprofilen kann es vorkommen, dass er etwas Abstand hält. Die praktische Auswirkung ist überschaubar, solange die Grundfläche regelmäßig sauber wird und man Problemstellen gelegentlich nacharbeitet. In Wohnungen mit vielen Möbelbeinen und engen Durchgängen hilft die kleine Form außerdem beim Manövrieren, auch wenn es je nach Grundriss zu mehr Kontaktmomenten kommen kann. Im Test zeigt sich hier ein realistisches Bild: Der AIRROBO P25 liefert eine saubere Grundlinie entlang der Kanten, ohne die letzten Millimeter in jeder Ecke zu garantieren.

      Fazit zum AIRROBO P25

      Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum AIRROBO P25

      Der AIRROBO P25 wirkt im Alltag am stärksten als zuverlässiger „Routine-Sauger“: starten, fahren lassen, und am Ende ist der sichtbare Schmutz auf den typischen Laufwegen deutlich reduziert. Im Test fällt auf, dass das Konzept ohne Wischfunktion hier kein Nachteil sein muss, solange die Erwartung klar ist: Er hält Hartboden und kurzflorige Teppiche sauber, ersetzt aber kein Wischen bei klebrigen Stellen oder feinem Film. Genau in Haushalten, in denen regelmäßig Krümel, Staubflusen oder Tierhaare anfallen, entsteht der praktische Nutzen durch Häufigkeit – nicht durch einen einzelnen, maximal gründlichen Durchgang.

      Besonders überzeugend bleibt die Kombination aus flacher Bauhöhe und angenehmer Geräuschkulisse. Dass der Roboter unter viele Möbel kommt, verändert die Sauberkeit spürbar, weil typische Staubzonen nicht wochenlang unberührt bleiben. Gleichzeitig wirkt die Bedienung angenehm niedrigschwellig: App für Zeitpläne und Modi, Fernbedienung für schnelle Eingriffe, Sprachsteuerung als Komfort-Option. Im Test zeigt sich aber auch, dass die Navigation zwar strukturiert arbeitet, jedoch nicht die Präzision eines kartierenden Systems liefert. In offenen Räumen passt das gut, in stark verwinkelten, zugestellten Bereichen bleibt eher eine gewisse Streuung – mal wird ein Rand besser erwischt, mal eine Zone später. Wer die Wohnung roboterfreundlich hält, bekommt die deutlich konstanteren Ergebnisse und weniger „Reststellen“.

      Unterm Strich ist der AIRROBO P25 am passendsten für alle, die eine unkomplizierte Grundsauberkeit wollen und dafür auf regelmäßige Fahrten setzen. Wer hingegen eine sehr gezielte Raumsteuerung, eine besonders tiefe Teppichbearbeitung oder zusätzliche Bodenpflege per Wasser erwartet, wird die Grenzen schneller merken.

      Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung

      Ohne eine feste Preisangabe lässt sich die Einordnung am sinnvollsten über das Profil machen: Der AIRROBO P25 ist dann ein guter Kauf, wenn er klar als Einstiegsgerät für tägliches Saugen gedacht ist. Seine Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit – leise genug für Nebenbei-Betrieb, flach genug für Möbelbereiche, und flexibel genug durch die Modi, um auf typische Situationen zu reagieren. Im Test bleibt als klare Empfehlung: Für Wohnungen mit viel Hartboden, einzelnen Teppichen und einem Wunsch nach „weniger Handarbeit im Alltag“ passt das Paket sehr gut, besonders wenn Tierhaare oder Krümel regelmäßig auftreten.

      Weniger empfehlenswert wirkt er für Haushalte, die primär dicke Teppiche reinigen müssen oder die sich eine sehr präzise Steuerung nach Räumen und Zonen wünschen. Auch wer Wischen als festen Teil der Automatisierung erwartet, sollte in eine andere Geräteklasse schauen. Aus Sicht von handyhuellen.berlin ist der AIRROBO P25 eine solide Wahl, wenn das Ziel eine unkomplizierte, regelmäßige Grundreinigung ist und man bereit ist, gelegentlich an Ecken oder Problemstellen kurz nachzuhelfen.

      FAQ zum AIRROBO P25 Test

      Wie gut reinigt der AIRROBO P25 auf Hartboden im Alltag?

      Auf Hartboden spielt der AIRROBO P25 seine Stärken am klarsten aus, weil Krümel, Staub und Haare dort meist oben aufliegen und schnell aufgenommen werden. Im Alltag wirkt die Reinigung besonders überzeugend in Küche, Flur und Wohnbereich, also dort, wo sich sichtbarer Schmutz am schnellsten sammelt. Wenn der Roboter regelmäßig fährt, entsteht weniger dieser feine „Rand“ aus Staub entlang der Laufwege, weil er gar nicht erst Zeit bekommt, sich festzusetzen. Grenzen zeigen sich bei sehr klebrigen Stellen oder feinem Film, der eher vom Wischen kommt als vom Saugen. Solche Rückstände bleiben auch nach einem Durchlauf spürbar, weil der AIRROBO P25 bewusst keine Wischfunktion hat. In Ecken kann es sein, dass minimal etwas stehen bleibt, weil ein runder Roboter nicht bis in die letzte Ecke hineinpasst. Für die Praxis heißt das: als tägliche Grundreinigung sehr solide, als Ersatz für gelegentliches Wischen nicht gedacht.

      Kommt der AIRROBO P25 unter niedrige Möbel wie Sofa oder Bett?

      Im Test zeigt sich der Vorteil der flachen Bauhöhe sehr schnell: Der AIRROBO P25 passt unter viele Sofas, Betten und Lowboards, die bei der manuellen Reinigung oft zu „Staubzonen“ werden. Genau dort sammelt sich im Alltag eine Mischung aus Flusen, Haaren und feinem Staub, die man selten konsequent erwischt. Wenn die Möbel genügend Bodenfreiheit bieten, fährt der Roboter meist gleichmäßig hinein und wieder heraus, ohne dass man ihn ständig retten muss. Wichtig ist allerdings, wie die Unterseite der Möbel gestaltet ist. Querstreben, sehr niedrige Stoffkanten oder lose Kabel können dazu führen, dass er hängen bleibt oder häufiger neu ansetzt. In der Praxis hilft es, solche Engstellen einmal zu prüfen und Kleinteile wegzuräumen, damit die Durchfahrten frei bleiben. Dann wird der Nutzen deutlich, weil gerade unter dem Sofa eine regelmäßige Reinigung den Gesamteindruck der Wohnung spürbar verbessert. Für viele Haushalte ist das der Bereich, in dem ein Saugroboter den größten Unterschied macht.

      Ist der AIRROBO P25 gut?

      Gut ist der AIRROBO P25 vor allem dann, wenn das Ziel eine unkomplizierte, regelmäßige Grundreinigung ist. Er ist auf Saugen ausgelegt und wirkt im Alltag wie ein Gerät, das man wirklich laufen lässt, statt es nur zu besitzen. Das liegt an der einfachen Bedienung über App, Fernbedienung oder Sprache und daran, dass er mit seiner flachen Bauweise Stellen erreicht, die sonst schnell vergessen werden. Auch der große Staubbehälter passt zu diesem „Routine“-Gedanken, weil man nicht ständig entleeren muss. Weniger gut passt er, wenn du sehr präzise Raumsteuerung erwartest, etwa gezielte Fahrten nur in ein bestimmtes Zimmer mit exakter Wiederholbarkeit. Die Gyro-Navigation arbeitet zwar strukturiert, bleibt aber stärker davon abhängig, wie aufgeräumt der Grundriss ist. Und wenn dir Wischen wichtig ist, fehlt hier ein ganzes Komfort-Kapitel. Unterm Strich ist er gut für Hartboden-lastige Wohnungen mit alltäglichem Schmutz, aber nicht für alle, die maximale Tiefe im Teppich oder komplette Bodenpflege in einem Gerät suchen.

      Wie zuverlässig findet der AIRROBO P25 zur Ladestation zurück?

      Im Test fällt auf, dass die Rückkehr zur Ladestation vor allem dann zuverlässig ist, wenn die Station sinnvoll platziert wird. Ein fester Standort mit freier Zufahrt hilft, damit der Roboter den Anfahrbereich nicht durch herumliegende Gegenstände oder enge Winkel verliert. In normalen Wohnungen klappt die Rückkehr in der Regel gut, sobald eine Routine entsteht und der Roboter die Umgebung immer wieder ähnlich vorfindet. Wenn der Grundriss sehr verwinkelt ist oder der Roboter weit entfernt in einem Bereich startet, kann die Suche länger dauern, was in dieser Geräteklasse nicht ungewöhnlich ist. Auch Teppichkanten direkt vor der Station oder sehr glänzende, unruhige Böden im Dock-Bereich können die Anfahrt in einzelnen Situationen weniger sauber wirken lassen. Für den Alltag heißt das: Station nicht in eine Ecke quetschen, den Bereich davor frei halten und den Roboter möglichst über regelmäßige Zeitpläne fahren lassen. Dann wirkt die Rückkehr eher wie ein Automatismus und nicht wie ein kleines Glücksspiel.

      Wie oft muss man den Staubbehälter beim AIRROBO P25 leeren?

      Im Test bleibt der große 600-ml-Behälter als echter Komfortpunkt hängen, weil er im Alltag die Entleerung spürbar streckt. Wie oft du leeren musst, hängt aber stark davon ab, was bei dir anfällt: Tierhaare und Flusen füllen den Behälter schneller als feiner Staub, weil sie luftiger liegen und weniger kompakt werden. In einer Wohnung ohne Tiere kann es oft reichen, nach einigen Fahrten zu entleeren, während es bei Haustieren sinnvoll sein kann, den Behälter häufiger zu prüfen, damit die Luftwege nicht zugesetzt werden. Praktisch ist eine feste Routine, die zu deinem Haushalt passt, zum Beispiel alle paar Tage oder wöchentlich, statt erst dann zu reagieren, wenn die Leistung nachlässt. So bleibt die Aufnahme gleichmäßiger, besonders auf Teppichen, wo ein voller Behälter schneller auffällt. Zusätzlich lohnt es sich, den Filter gelegentlich zu reinigen, weil feiner Staub sonst den Luftdurchsatz bremst. Insgesamt reduziert die Behältergröße den Aufwand, ersetzt aber nicht eine kurze, regelmäßige Pflege.

      Wie schlägt sich der AIRROBO P25 auf Teppichen?

      Auf Teppichen hängt die Leistung des AIRROBO P25 stark davon ab, wie der Teppich aufgebaut ist. Im Alltag wirkt er auf kurzflorigen Teppichen am überzeugendsten: Krümel, Staubflusen und lose Haare werden zuverlässig aufgenommen, vor allem wenn der Roboter regelmäßig fährt und sich Schmutz nicht tief einarbeiten kann. Bei dichterem Flor wird der Unterschied spürbar, weil Partikel leichter zwischen die Fasern rutschen und dann mehr Saugreserve oder stärkere Bürstenarbeit nötig wäre, um wirklich tief zu reinigen. In der Praxis bleibt der AIRROBO P25 hier eher ein „Oberflächenhalter“, der die Teppiche ordentlich aussehen lässt, aber keine gründliche Tiefenreinigung ersetzt. Hilfreich ist, dass man über die Modi gezielter nacharbeiten kann, etwa indem man eine Stelle punktuell behandelt, wenn dort sichtbare Krümel liegen. Wer in der Wohnung viele Teppiche hat, bekommt mit regelmäßigen Fahrten trotzdem einen sauberen Gesamteindruck, sollte aber realistischerweise damit rechnen, ab und zu mit einem klassischen Staubsauger nachzulegen, besonders bei hochflorigen oder sehr dichten Teppichen.

      Eignet sich der AIRROBO P25 für Tierhaare in der Wohnung?

      Für Tierhaare ist der AIRROBO P25 grundsätzlich gut geeignet, solange man ihn als regelmäßigen Helfer nutzt und eine kurze Wartungsroutine akzeptiert. Im Alltag sammelt er Haare auf Hartboden sehr zuverlässig ein, weil sie dort meist sichtbar aufliegen und durch Seitenbürsten in die Saugspur gezogen werden. Auf Teppichen funktioniert das ebenfalls, solange es sich nicht um sehr dichten Flor handelt und die Haare nicht schon tief eingetreten sind. Der eigentliche Knackpunkt bei Tierhaaren ist weniger das Einsammeln als das, was danach passiert: Lange Haare können sich um Bürsten wickeln und damit die Effizienz über mehrere Tage schleichend reduzieren. Das heißt nicht, dass der Roboter sofort ausfällt, aber die Reinigung wirkt dann weniger konstant. In der Praxis hilft es, alle paar Tage kurz Bürsten und Achsen zu prüfen und aufgewickelte Haare zu entfernen. Wenn man das macht und den Roboter regelmäßig fahren lässt, bleibt die Wohnung spürbar sauberer, weil sich Haarbüschel und Flusen gar nicht erst aufbauen.

      Welche Reinigungsmodi sind beim AIRROBO P25 wirklich sinnvoll?

      Am sinnvollsten ist im Alltag der Automatikmodus, weil er die Grundfläche regelmäßig sauber hält und damit den größten Teil des Nutzens liefert. Viele Haushalte brauchen genau das: einmal durch die Laufwege, Küche und Wohnbereich, und der sichtbare Schmutz ist weg. Der Kantenmodus lohnt sich ergänzend, wenn man merkt, dass entlang von Sockelleisten oder Küchenzeilen regelmäßig Staublinien entstehen. Das ist typisch, weil runde Roboter im normalen Muster oft etwas Abstand zur Wand halten. Punktuelle oder spiralförmige Reinigung ist dann praktisch, wenn es ein konkretes Ereignis gab: Krümel unter dem Tisch, Streu im Flur oder eine Stelle, die gerade sichtbar schmutziger ist. Statt einen kompletten Durchgang zu starten, bekommt man so schneller ein Ergebnis. Weniger sinnvoll ist es, ständig zwischen Modi zu wechseln, wenn keine konkrete Situation dahintersteht. In der Praxis funktioniert der AIRROBO P25 am besten, wenn Automatik die Basis ist und die anderen Modi gezielt als „Werkzeuge“ genutzt werden.

      Kann man den AIRROBO P25 ohne App nutzen?

      Ja, im Alltag lässt sich der AIRROBO P25 auch ohne App sinnvoll verwenden, und das ist für viele ein echter Komfortpunkt. Die Fernbedienung ermöglicht Start, Stopp und oft auch das Umschalten von Modi, wodurch man nicht zwingend vom Smartphone abhängig ist. Das ist besonders praktisch, wenn man den Roboter nur spontan einschalten will oder wenn mehrere Personen im Haushalt ihn bedienen sollen, ohne dass jeder die App einrichten muss. Was ohne App eher eingeschränkt ist, sind Zeitpläne und eine bequemere Verwaltung der Reinigungsroutine. Gerade automatische Fahrten zu festen Zeiten sind in der Praxis einer der Hauptgründe, warum ein Roboter dauerhaft genutzt wird. Ohne App wird der AIRROBO P25 eher zu einem Gerät, das man bewusst startet, statt dass es „von selbst“ eine Routine übernimmt. Trotzdem kann das für viele völlig ausreichen, etwa wenn man ihn zwei- bis dreimal pro Woche gezielt laufen lässt oder nach Bedarf schnell startet. Wer maximale Bequemlichkeit will, nutzt die App zusätzlich, wer es schlicht halten will, kommt auch ohne gut klar.

      Was muss man bei der AIRROBO P25 App mit 2,4-GHz beachten?

      Die wichtigste praktische Regel ist: Die Einrichtung klappt am zuverlässigsten, wenn das Smartphone währenddessen wirklich im 2,4-GHz-WLAN hängt und das Signal am Standort des Roboters stabil ist. In vielen Haushalten laufen 2,4 und 5 GHz unter dem gleichen Netzwerknamen, und dann entscheidet der Router automatisch, welches Band genutzt wird. Das kann dazu führen, dass man denkt, man sei im richtigen Netz, während das Handy gerade im 5-GHz-Band hängt. In solchen Fällen wirkt die Kopplung manchmal zäh oder bricht ab, obwohl der Roboter an sich in Ordnung ist. Auch sehr weit entfernte Router oder schwache Abdeckung im Flur können im Alltag dazu führen, dass Befehle verzögert ankommen. Wer ein Mesh-System nutzt, hat häufig trotzdem gute Chancen, solange das 2,4-GHz-Band aktiv bleibt. Wenn die Verbindung einmal sauber steht, ist die App im Alltag vor allem wegen Zeitplänen und Moduswahl nützlich. Wer die 2,4-GHz-Anforderung ernst nimmt und den Standort so wählt, dass das WLAN dort stabil anliegt, bekommt deutlich weniger Ärger und mehr Komfort.

      Funktioniert die Sprachsteuerung beim AIRROBO P25 zuverlässig?

      Die Sprachsteuerung beim AIRROBO P25 ist im Alltag vor allem dann sinnvoll, wenn sie schnell und ohne Reibung das tut, was man wirklich braucht: Starten und Stoppen. Genau dafür passt die Funktion gut, weil man den Roboter etwa beim Verlassen der Wohnung noch kurz losschicken kann oder ihn stoppt, wenn es gerade zu laut wird oder ein Telefonat ansteht. Entscheidend ist weniger die „Intelligenz“ als die Stabilität der Verbindung zwischen Roboter, WLAN und dem Smart-Home-System. Wenn das 2,4-GHz-Netz am Standort sauber steht und der Roboter eine stabile Verbindung hält, wirkt die Sprachsteuerung als echte Abkürzung im Alltag. Wenn das WLAN schwankt oder das Setup ohnehin empfindlich ist, kann es dagegen passieren, dass Befehle verzögert ankommen oder wiederholt werden müssen. In der Praxis ersetzt Sprache nicht die App, sondern ergänzt sie. Zeitpläne und Moduswechsel bleiben eher App-Aufgaben, während die Stimme den schnellen Zugriff liefert. Im Test wirkt das als Komfortfunktion, die man häufiger nutzt, als man vorher denkt, wenn sie einmal stabil eingerichtet ist.

      Wie aufwendig ist die Wartung von Bürsten und Filter beim AIRROBO P25?

      Der Wartungsaufwand beim AIRROBO P25 ist insgesamt überschaubar, weil keine Wischkomponenten vorhanden sind und damit ein ganzer Pflegebereich wegfällt. Im Alltag dreht sich die Wartung im Kern um drei Dinge: Staubbehälter leeren, Filter sauber halten und Bürsten von Haaren befreien. Der große Behälter sorgt dafür, dass man nicht ständig entleeren muss, aber gerade bei Tierhaaren lohnt sich ein regelmäßiger Blick, weil sich Flusen schneller sammeln, als man denkt. Die Hauptbürste ist der Bereich, in dem lange Haare sich am ehesten aufwickeln können. Wenn man das zu lange ignoriert, sinkt die Reinigungswirkung schleichend, weil weniger Luft und weniger Bürstenkontakt am Boden ankommt. Der Filter wiederum entscheidet darüber, ob die Saugleistung stabil bleibt, vor allem bei feinem Staub. In der Praxis ist das keine „Großaktion“, sondern eher eine kurze Routine, die man nebenbei erledigt. Wer alle paar Tage oder einmal pro Woche kurz Behälter, Filter und Bürste prüft, bekommt deutlich gleichmäßigere Ergebnisse als jemand, der nur reagiert, wenn die Leistung sichtbar nachlässt.

      Wie leise ist der AIRROBO P25 im normalen Betrieb wirklich?

      Im normalen Betrieb wirkt der AIRROBO P25 im Alltag angenehm zurückhaltend, ohne dass er unhörbar wäre. Der entscheidende Punkt ist, dass das Geräusch eher gleichmäßig bleibt und damit weniger stresst als ein Gerät, das ständig Tonlage und Intensität wechselt. In typischen Wohnsituationen kann er nebenbei laufen, während man kocht, telefoniert oder im Nebenraum arbeitet, ohne dass man permanent das Gefühl hat, „über“ den Roboter hinweg sprechen zu müssen. In ruhigen Momenten, etwa abends im Wohnzimmer, nimmt man ihn natürlich deutlicher wahr, weil ein Sauger immer Luft bewegt und Kontaktgeräusche über den Boden entstehen. Auf Hartboden wirkt das Geräusch oft klarer, auf Teppich kann es je nach Flor etwas dumpfer werden. Für Haushalte mit Kindern oder Haustieren ist auch wichtig, dass die Lautstärke nicht plötzlich erschreckt, sondern eher konstant bleibt. Im Test wirkt der AIRROBO P25 deshalb als gutes Gerät für regelmäßige Fahrten zu Zeiten, in denen man nicht unbedingt die komplette Stille braucht, aber auch nicht von einem lauten Haushaltsgerät gestört werden möchte.

      Was passiert beim AIRROBO P25 bei Hindernissen und Türschwellen?

      Im Alltag begegnet der AIRROBO P25 ständig kleinen Hindernissen: Stuhlbeine, Kabel, Teppichkanten, Türstopper oder Übergänge zwischen Räumen. Wie gut er damit klarkommt, hängt stark davon ab, wie „roboterfreundlich“ die Wohnung ist. Im Test zeigt sich, dass er an typischen Möbelbeinen meist sauber vorbeimanövriert, solange die Abstände nicht extrem eng sind. Bei Kabeln ist es wie bei vielen Robotern: Liegen sie lose am Boden, können sie zur Falle werden, weil Bürsten oder Räder sich verfangen. Türschwellen sind ebenfalls ein Klassiker, denn niedrige Übergänge meistert er eher, während höhere Kanten den Bewegungsfluss bremsen oder einzelne Räume praktisch „abtrennen“ können. In der Praxis hilft es, die wenigen Problemstellen einmal zu identifizieren und zu entschärfen, weil das die Zuverlässigkeit deutlich steigert. Der Roboter wird dadurch nicht „klüger“, aber er kann seine systematische Fahrweise besser ausspielen, wenn er nicht ständig ausgebremst wird. Für Nutzer heißt das: Mit etwas Vorbereitung läuft der AIRROBO P25 deutlich stabiler, ohne dass man dauernd eingreifen muss.

      Für welche Wohnungsgröße passt der AIRROBO P25 am besten?

      Der AIRROBO P25 passt am besten zu Wohnungsgrößen und Grundrissen, in denen regelmäßiges Saugen wichtiger ist als punktgenaue Raumsteuerung. Im Alltag wirkt er besonders stimmig in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen, weil dort Laufwege, Küche und Wohnbereich schnell abgedeckt werden und man den Effekt jeder Fahrt direkt sieht. In sehr großen Wohnungen oder stark verschachtelten Grundrissen kann die Reinigung zwar trotzdem sinnvoll sein, aber die Ergebnisse werden stärker davon abhängen, ob Türen offen sind, ob Übergänge problemlos sind und ob der Roboter freie Wege hat. Da die Navigation ohne detaillierte Kartenlogik arbeitet, ist die Reproduzierbarkeit weniger exakt: Mal wird ein Bereich früher erwischt, mal später. In der Praxis ist das in normalen Wohnungen kaum störend, solange der Roboter häufig fährt. Genau dann entsteht der größte Nutzen, weil Schmutz gar nicht erst „anwächst“. Im Test wirkt der AIRROBO P25 deshalb am passendsten für Haushalte, die einen zuverlässigen Saugrhythmus wollen und bereit sind, die Wohnung minimal vorzubereiten, statt eine präzise Zimmer-zu-Zimmer-Steuerung zu erwarten.

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