Bosch VISIMOW18V-100 Test
Bosch VISIMOW18V-100 Test: Kleiner Mähroboter ohne Begrenzungskabel
Aktualisiert am 16. Juni 2026
Unser Testurteil: 8,1/10
Der Bosch VISIMOW18V-100 Test zeigt einen ungewöhnlichen Mähroboter: Er ist nicht für große Grundstücke, nicht für vollautomatische Dauerpflege mit Ladestation und nicht für komplexe App-Karten gedacht. Stattdessen richtet er sich an sehr kleine Rasenflächen bis 100 m², bei denen schnelle, einfache und kabellose Unterstützung wichtiger ist als maximale Automatisierung. Der VISIMOW18V-100 arbeitet mit SmartVision, Ultraschallsensorik, 18V-Wechselakku, 16 cm Schnittbreite, 3 Drehklingen, 20 bis 60 mm Schnitthöhe, 35 % Steigungsfähigkeit und SpotMow für gezielte kleine Bereiche. Damit ist er eher ein besonders unkomplizierter Akku-Mähroboter für kleine Gärten als ein klassischer Premium-Roboter mit Dock, App, RTK, LiDAR oder Mehrzonenkarte.
Mich überzeugt am Bosch VISIMOW18V-100 vor allem seine Einfachheit. Viele Mähroboter wirken inzwischen technisch beeindruckend, aber auch kompliziert: App, Karte, RTK, WLAN, Ladestation, Zonen, No-Go-Bereiche, Updates, Antenne, virtuelle Grenzen. Der Bosch geht bewusst einen anderen Weg. Hinstellen, Akku einsetzen, starten, mähen lassen. Genau das kann in einem kleinen Garten sehr angenehm sein. Kritisch sehe ich aber, dass man ihn nicht mit einem vollständig autonomen Gartenroboter verwechseln darf. Er hat keine große Flächenreserve, keine ausgefeilte App-Steuerung, keine automatische Dock-Routine wie viele größere Modelle und keine Premium-Hinderniserkennung. Für einen kleinen, klaren Rasen, bei dem man schnell Unterstützung möchte, ist er trotzdem sehr spannend.
Unsere Bewertung der wichtigsten Eigenschaften
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Einfachheit und Startkomfort: 9,4/10
Der größte Vorteil ist der extrem einfache Ansatz. Kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, keine Beacon-Installation und kein kompliziertes Kartieren. Für kleine Rasenflächen ist das sehr angenehm. -
Flächenleistung: 7,2/10
100 m² reichen nur für sehr kleine Gärten, Vorgärten oder einzelne Rasenbereiche. Wer mehr Fläche hat, sollte direkt größere Modelle wie MOVA ViAX 250, WORX WR303E oder ECOVACS GOAT O600 RTK prüfen. -
Navigation: 7,8/10
SmartVision und Ultraschallsensoren sind für die einfache Produktrolle sinnvoll. Gegen LiDAR-, RTK- oder AI-Vision-Systeme größerer Mähroboter bleibt aber klar Abstand. -
Schnittbild: 8,0/10
16 cm Schnittbreite und 3 Drehklingen passen zur Mini-Klasse. Auf regelmäßig gepflegten kleinen Rasenflächen kann das gut funktionieren. Für hohes oder dichtes Gras ist der Bosch weniger ideal. -
Schnitthöhe: 8,1/10
20 bis 60 mm decken viele kleine Gartenrasen ab. Bei Sommerhitze oder Schattenrasen wäre etwas mehr Maximalhöhe schön, aber für typische kleine Flächen reicht der Bereich gut. -
Steigungen: 7,8/10
35 % Steigung sind ordentlich für diese Klasse. Bei nassem Rasen, unebenem Boden oder starkem Hang würde ich aber größere Allrad- oder RTK-Modelle bevorzugen. -
Komfort im Alltag: 7,4/10
Der Bosch ist sehr unkompliziert, aber nicht maximal autonom. Wer App, automatische Ladestation, Zonenverwaltung oder Fernsteuerung erwartet, wird enttäuscht. -
Preis-Leistung: 8,4/10
Wenn der Preis deutlich unter größeren Drahtlos-Mährobotern liegt, ist die Preis-Leistung gut. Besonders für kleine Gärten, in denen große Systeme übertrieben wären.
Pro-/Contra-Box
Vorteile
- kein Begrenzungskabel notwendig
- keine RTK-Antenne, keine Beacons und keine komplizierte Infrastruktur
- sehr einfache Bedienung für kleine Rasenflächen
- SmartVision zur Erkennung von Grasflächen
- Ultraschallsensorik zur Hindernisvermeidung
- 18V-Akku aus dem Bosch-System
- SpotMow für gezieltes Mähen kleiner Stellen
- kompakt, leicht und angenehm leise
Nachteile
- nur für maximal 100 m² gedacht
- keine Premium-Navigation mit LiDAR, RTK oder Karten-App
- kein Modell für große oder komplexe Gärten
- keine echte Mehrzonen-Automatisierung wie bei größeren Robotern
- nicht so autonom wie Mähroboter mit Ladestation und Mähplan
- bei unklaren Rasengrenzen begrenzt
- Kanten brauchen weiterhin Nacharbeit
- bei hohem Gras oder schwierigen Hanglagen nicht ideal
Die wichtigsten Alternativen im Kurzvergleich
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MOVA ViAX 250 Test
Die bessere Wahl, wenn bis 250 m² gemäht werden sollen und eine modernere kamerabasierte Kartierung gewünscht ist. Der Bosch bleibt einfacher und kompakter. -
WORX Landroid Vision Cloud WR303E Test
Interessant für 300 m², RTK Cloud, Vision AI und mehr digitale Steuerung. Der WORX ist deutlich smarter, der Bosch deutlich unkomplizierter. -
MAMMOTION YUKA mini 2 500 Test
Die stärkere Wahl für bis 500 m² und mehr Gartenreserve. Der Mammotion ist moderner und leistungsfähiger, aber für Mini-Rasen oft zu groß. -
ECOVACS GOAT O600 RTK Test
Spannend, wenn RTK, 600 m² und mehr Automatisierung gefragt sind. Der Bosch ist nur sinnvoller, wenn der Garten sehr klein und Einfachheit wichtiger ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung des Bosch VISIMOW18V-100
- Technische Daten des Bosch VISIMOW18V-100
- Stärken und Schwächen im Gartenalltag
- SmartVision, Ultraschallsensoren und Mähen ohne Draht
- Schnittbild, Schnitthöhe und kleine Rasenflächen
- Akku, Power for All und Bedienung
- Hindernisse, Tiere, Kinder und Sicherheit
- Kanten, Vorgärten und typische Mini-Gärten
- Wartung, Messer und Folgekosten
- Erfahrungen und externe Einordnung
- Alternativen zum Bosch VISIMOW18V-100
- Preis-Leistung und Fazit
- FAQ
- Autor und Testgrundlage
Einordnung des Bosch VISIMOW18V-100
Der Bosch VISIMOW18V-100 ist ein Mähroboter für eine sehr spezielle Zielgruppe: Menschen mit kleinen Rasenflächen, die keine Lust auf klassisches Mähen haben, aber auch keinen großen autonomen Mähroboter installieren möchten. Genau diese Einordnung ist entscheidend. Der Bosch ist kein Konkurrent zu einem DREAME A2 1200, MOVA LiDAX Ultra 1200 oder Mammotion LUBA mini AWD LiDAR 1500. Er spielt in einer völlig anderen Klasse.
Für mich ist der VISIMOW18V-100 eher ein unkomplizierter Akku-Roboter für kleine Rasenbereiche als ein vollwertiger Garten-Automat. Das klingt erst einmal zurückhaltend, ist aber nicht negativ gemeint. Viele Menschen brauchen gar keinen Roboter für 1.000 m², keine App-Karte, keine 20 Zonen und keine 80 % Steigung. Sie haben vielleicht einen kleinen Reihenhausgarten, einen Vorgarten, eine kleine Fläche hinter der Terrasse oder einen überschaubaren Rasen neben dem Gartenhaus. Genau dort kann ein einfaches Gerät angenehmer sein als ein großes System.
Ein typischer Einsatz wäre ein 40- bis 80-m²-Rasen hinter einem Reihenhaus: links ein Beet, rechts ein Zaun, davor eine Terrasse, vielleicht ein kleiner Baum, zwei Gartenstühle und ein schmaler Rasenstreifen. Für so eine Fläche wirkt ein großer Mähroboter mit RTK-Station oder LiDAR-Kartierung fast übertrieben. Der Bosch soll hier nicht mit maximaler Technik beeindrucken, sondern schnell helfen.
Der Bosch VISIMOW18V-100 Test fällt deshalb anders aus als die Tests der größeren Mähroboter. Ich bewerte ihn nicht danach, ob er komplexe Grundstücke, viele Zonen, Hanglagen und lange Mähpläne meistert. Entscheidend ist, ob er den kleinen Garten einfacher macht. Und genau darin liegt seine Stärke: weniger Einrichtung, weniger Infrastruktur, weniger Technikballast.
Mich überzeugt besonders, dass Bosch mit dem 18V-Akku-System arbeitet. Wer bereits Bosch-Akkugeräte nutzt, findet das naheliegend. Der Mäher wird nicht wie ein klassischer Stationsroboter dauerhaft in den Garten eingebunden, sondern eher flexibel eingesetzt. Das passt gut zu kleinen oder abgestuften Gärten, in denen man einen Roboter auch mal auf eine andere Fläche setzt.
Weniger passend ist er für Nutzer, die vollständige Automatisierung erwarten. Wer möchte, dass der Roboter selbstständig nach Plan losfährt, zurück zur Station fährt, mehrere Zonen verwaltet, Karten in der App anzeigt und bei jeder Gartensituation präzise reagiert, sollte größer kaufen. Der VISIMOW18V-100 ist bewusst einfacher. Genau das ist sein Vorteil und seine Grenze zugleich.
Technische Daten des Bosch VISIMOW18V-100
Fläche, Navigation und Einrichtung
Der Bosch VISIMOW18V-100 ist für Rasenflächen bis 100 m² ausgelegt. Das ist sehr klein, aber ehrlich. Bosch positioniert ihn nicht als großen Flächenroboter, sondern als schnelle Lösung für kleine Gärten. Die Einrichtung erfolgt ohne Begrenzungskabel, ohne RTK-Antenne und ohne Beacons. SmartVision erkennt grasbewachsene und nicht grasbewachsene Flächen, Ultraschallsensoren helfen bei Hindernissen.
Technische Details zu Fläche und Navigation:
- Empfohlene Rasenfläche: bis 100 m²
- Navigation: SmartVision und Sensortechnik
- Hinderniserkennung: Ultraschallsensorik
- Begrenzung: kein klassisches Begrenzungskabel notwendig
- RTK-Antenne: nicht erforderlich
- Beacons: nicht erforderlich
- Bedienung: einfache 3-Tasten-Logik
- Produktrolle: kleiner, unkomplizierter Mähroboter für Mini-Gärten
Schnittsystem, Schnitthöhe und Steigung
Das Schneidsystem arbeitet mit 3 Drehklingen und einer Schnittbreite von 16 cm. Das ist schmal, passt aber zur 100-m²-Klasse. Die Schnitthöhe liegt zwischen 20 und 60 mm. Die maximale Steigung beträgt 35 %. Für kleine normale Gärten ist das ausreichend, für schwierige Hanggärten aber nicht die beste Wahl.
Technische Details zum Mähen:
- Schnittbreite: 16 cm
- Schneidsystem: 3 Drehklingen
- Schnitthöhe: 20 bis 60 mm
- Maximale Steigung: 35 %
- Mähfunktion: AutoMow für automatische Flächenpflege
- Zusatzfunktion: SpotMow für gezielte Stellen
- Arbeitsweise: für kleine, regelmäßig gepflegte Rasenflächen
- Grenze: nicht für sehr hohes oder verwildertes Gras gedacht
Akku, Maße und Lautstärke
Der VISIMOW18V-100 arbeitet mit 18V-Akkuspannung und einem wechselbaren Akku. Je nach Angebot wird er ohne Akku und Ladegerät verkauft, was besonders wichtig ist, wenn man bereits Bosch-Power-for-All-Akkus besitzt. Die Maße liegen bei etwa 429 × 348 × 226 mm. Damit ist der Roboter deutlich kompakter als viele größere Mähroboter.
Technische Details zu Akku und Bauweise:
- Akkuspannung: 18 V
- Akku: wechselbar
- Akkusystem: Bosch 18V Power for All
- Ladedauer: ca. 59 Minuten je nach Akku/Ladegerät-Angabe
- Schallleistungspegel: ca. 52 dB
- Werkzeugabmessungen: ca. 429 × 348 × 226 mm
- Gewichtsklasse: kompakt und leicht
- Lieferstatus je nach Variante: teilweise ohne Akku und Ladegerät
Stärken und Schwächen im Bosch VISIMOW18V-100 Test: Was im kleinen Garten zählt
Die größte Stärke ist die Einfachheit
Der stärkste Punkt des Bosch VISIMOW18V-100 ist nicht Sensorik, nicht Flächenleistung und nicht Premium-Navigation. Es ist die Einfachheit. Wer einen kleinen Garten hat, will oft keine große technische Installation. Man möchte den Rasen nicht mehr ständig selbst mähen, aber auch nicht erst eine halbe Gartenautomatisierung aufbauen.
Mich überzeugt dieser Ansatz besonders bei kleinen Reihenhausgärten. Dort steht vielleicht ein Gartentisch auf der Terrasse, ein Beet begrenzt die Fläche, ein kleiner Rasen liegt direkt davor. Für so eine Fläche ist ein großer Roboter mit Ladestation und Kartenlogik manchmal zu viel. Der Bosch wirkt dort fast wie ein elektrischer Gartenhelfer, den man schnell aufstellt und starten lässt.
Die zweite Stärke ist der Verzicht auf Begrenzungskabel
Auch bei 100 m² kann Begrenzungsdraht nerven. Man muss Ränder ablaufen, Draht verlegen, Übergänge planen und später bei Änderungen nacharbeiten. Gerade bei kleinen Flächen erscheint dieser Aufwand oft unverhältnismäßig. Der VISIMOW18V-100 vermeidet genau das.
Für mich ist das ein echter Vorteil bei Mietgärten oder kleinen Flächen, die sich verändern. Vielleicht wird ein Beet erweitert, ein Pflanzkübel versetzt oder eine kleine Spielzone eingerichtet. Ohne Draht bleibt man flexibler und muss nicht am Boden arbeiten.
Die wichtigste Schwäche ist die geringe Automatisierungstiefe
Kritisch sehe ich, dass der Bosch nicht die Automatisierungstiefe größerer Mähroboter bietet. Er ist nicht der Roboter, der dauerhaft auf seiner Station sitzt, per App programmiert wird, mehrere Zonen automatisch abarbeitet und komplexe Karten verwaltet. Wer genau das erwartet, wird mit dem VISIMOW18V-100 nicht glücklich.
Ich würde ihn eher als teilautonome Lösung verstehen. Er nimmt Arbeit ab, aber er verlangt mehr aktive Nutzung als ein großer Stationsroboter. Für kleine Flächen ist das völlig in Ordnung. Für Nutzer mit Smart-Home-Erwartung ist es zu wenig.
Die Flächengrenze von 100 m² ist ernst zu nehmen
100 m² klingen für manche zunächst ausreichend. In der Praxis ist diese Grenze schnell erreicht. Ein kleiner Hauptgarten plus Vorgarten, ein Seitenstreifen oder mehrere getrennte Flächen können bereits zu viel werden. Dann sollte man nicht versuchen, den Bosch künstlich in eine Rolle zu drücken, die er nicht hat.
Für mich gilt: Wenn die echte Rasenfläche klar unter 100 m² liegt, passt er gut. Wenn sie eher 120, 150 oder 200 m² beträgt, würde ich direkt den VISIMOW18V-200 oder größere Alternativen prüfen. Zu knapp planen führt bei Mährobotern fast immer zu Frust.
SmartVision, Ultraschallsensoren und Mähen ohne Draht
SmartVision erkennt Gras statt Kabelgrenzen
SmartVision ist die wichtigste Technik des Bosch VISIMOW18V-100. Der Roboter soll grasbewachsene und nicht grasbewachsene Flächen erkennen. Dadurch kann er ohne klassisches Begrenzungskabel arbeiten. Das ist für kleine Gärten sehr passend, weil man weniger Installation braucht.
Mich überzeugt dieser Ansatz besonders bei klaren Rasenflächen. Wenn der Rasen deutlich von Terrasse, Weg, Beet oder Erde getrennt ist, wirkt das Konzept sinnvoll. Bei unklaren Übergängen, viel Moos, weichem Beetabschluss oder wilden Randbereichen kann die Erkennung anspruchsvoller werden.
Ultraschallsensoren helfen bei Hindernissen
Der VISIMOW18V-100 nutzt Ultraschallsensorik, um Hindernisse zu erkennen. Das ist für kleine Gärten wichtig, weil dort oft Gartenmöbel, Pflanzkübel, Spielzeug oder Randobjekte im Weg stehen. Ein kleiner Rasen ist selten komplett leer.
Für mich ist das eine sinnvolle Ergänzung. Trotzdem sollte man keine Premium-Hinderniserkennung erwarten. Ein LiDAR- oder AI-Vision-Mäher erkennt und bewertet Objekte deutlich komplexer. Der Bosch ist einfacher. Deshalb gehört ein kurzer Gartencheck vor dem Start dazu.
Keine Beacons und keine RTK-Antenne sparen Platz
Der Vorteil des Bosch liegt auch darin, dass keine zusätzliche Infrastruktur nötig ist. Keine Beacons, keine RTK-Antenne, keine große Ladestation mit fester Gartenlogik. Gerade auf sehr kleinen Flächen ist das angenehm, weil jeder sichtbare Technikbaustein schnell stört.
Ich sehe diesen Punkt besonders bei kleinen Stadtgärten. Wenn der gesamte Garten nur aus Terrasse, Beet und Mini-Rasen besteht, möchte man keine zusätzliche Antenne oder Station prominent platzieren. Der Bosch bleibt unauffälliger.
Die Grenzen liegen bei komplexen Rasenrändern
Ein kameragestütztes System ist besonders stark, wenn Rasen klar erkennbar ist. Es wird schwieriger, wenn der Rasen in Erde, Kies, Moos, Laub oder Beet übergeht. Auch Schatten, nasse Stellen und stark wechselnde Lichtverhältnisse können einfache Systeme fordern.
Ich würde den VISIMOW18V-100 deshalb nur für klare kleine Rasenflächen empfehlen. Wer einen naturnahen, unruhigen Garten mit vielen weichen Übergängen hat, sollte ein stärkeres Kartierungsmodell wählen.
Schnittbild, Schnitthöhe und kleine Rasenflächen
16 cm Schnittbreite passen zur Mini-Klasse
Die Schnittbreite von 16 cm ist klein, aber passend für 100 m². Auf einer Mini-Fläche braucht ein Roboter keine riesige Messerbreite. Entscheidend ist, dass er regelmäßig fährt und den Rasen nicht erst bei starker Wuchshöhe bearbeiten muss.
Für mich ist diese Schnittbreite in einem kleinen Vorgarten völlig ausreichend. Auf größeren Flächen würde sie schnell langsam wirken. Genau deshalb sollte man den Bosch nicht über seine Klasse hinaus bewerten.
20 bis 60 mm Schnitthöhe sind solide
Die Schnitthöhe von 20 bis 60 mm ist für viele kleine Rasenflächen brauchbar. Wer einen gepflegten kurzen Rasen möchte, kann niedriger mähen. Wer den Rasen bei Sommerhitze schonen möchte, sollte eher höher einstellen.
Mich überzeugt der Bereich grundsätzlich, auch wenn 60 mm nicht üppig sind. Bei sehr trockenem Sommer oder Schattenrasen wäre etwas mehr Höhe schön. Für kleine regelmäßig gepflegte Flächen reicht die Spanne aber meistens.
SpotMow ist praktisch unter Möbeln und auf kleinen Stellen
SpotMow ist eine der interessanteren Funktionen. Sie zielt auf bestimmte kleine Stellen ab, etwa Bereiche unter Gartenmöbeln oder Stellen, die beim normalen Mähen schlechter erreicht wurden. Bei kleinen Gärten ist das nützlicher als es zunächst klingt.
Ich denke hier an den Bereich unter einem kleinen Gartentisch oder neben einer Bank. Dort bleibt Gras schnell etwas höher, weil man mit dem normalen Mäher ungern herumfummelt. SpotMow kann solche Stellen gezielter bearbeiten.
Hoher Rasen sollte vorher gekürzt werden
Der VISIMOW18V-100 ist kein Gerät für verwilderte Flächen. Wenn der Rasen nach dem Urlaub hoch steht oder längere Zeit nicht gepflegt wurde, würde ich ihn vorher manuell kürzen. Kleine Mähroboter funktionieren am besten als Pflegegeräte.
Für mich ist das eine wichtige Erwartung. Der Bosch soll kleine Rasenflächen ordentlich halten, nicht einen überwachsenen Garten retten. Wer ihn regelmäßig nutzt, bekommt deutlich bessere Ergebnisse.
Akku, Power for All und Bedienung
Der 18V-Wechselakku ist ein besonderer Unterschied
Der Bosch VISIMOW18V-100 arbeitet mit einem wechselbaren 18V-Akku. Das unterscheidet ihn deutlich von vielen klassischen Mährobotern mit fester Ladestation. Für Nutzer, die bereits Bosch-Power-for-All-Geräte besitzen, kann das sehr praktisch sein.
Mich überzeugt dieser Ansatz in kleinen Gärten. Der Roboter muss nicht dauerhaft an einer Station stehen, sondern kann flexibler genutzt werden. Das passt gut zu Menschen, die keine feste Installation wünschen und ihre Gartengeräte ohnehin mit Wechselakkus betreiben.
Ohne Akku und Ladegerät genau auf die Angebotsvariante achten
Wichtig ist der Lieferumfang. Je nach Variante wird der VISIMOW18V-100 ohne Akku und ohne Ladegerät verkauft. Das ist gut, wenn man passende Bosch-Akkus bereits besitzt. Es ist aber ärgerlich, wenn man beim Kauf nicht darauf achtet und dann nicht sofort loslegen kann.
Für mich gehört dieser Punkt klar in die Kaufentscheidung. Wer noch keinen passenden 18V-Akku hat, sollte Bundlepreise vergleichen. Wer schon mehrere Bosch-Akkus besitzt, kann mit der Solo-Version sparen.
Die einfache 3-Tasten-Bedienung passt zur Zielgruppe
Der Bosch setzt auf sehr einfache Bedienung. Statt App-Menüs, Kartenansicht und Mähzonen gibt es eine direkte Bedienlogik am Gerät. Das passt zur Produktrolle. Der Roboter soll schnell starten, nicht erst eingerichtet werden wie ein Smart-Home-System.
Ich sehe darin einen Vorteil für Menschen, die Technik nicht komplizierter machen wollen. Gerade ältere Nutzer oder Gartenbesitzer, die keinen App-Zwang möchten, könnten diesen Ansatz schätzen. Wer App-Komfort liebt, wird ihn dagegen als Einschränkung sehen.
Die fehlende App ist Vorteil und Nachteil zugleich
Keine App bedeutet weniger Einrichtung, weniger Konto, weniger Updates im Alltag und weniger digitale Hürde. Gleichzeitig fehlen dadurch Mähpläne, Karten, Zonen, Fernsteuerung und Statuskontrolle. Das muss man mögen.
Für mich ist der Bosch dadurch besonders ehrlich. Er versucht nicht, ein großer Smart-Mähroboter zu sein. Er ist ein einfacher Helfer für kleine Rasenflächen. Wer genau das sucht, wird eher zufrieden sein als jemand, der Premiumautomatik erwartet.
Hindernisse, Tiere, Kinder und Sicherheit
Ultraschall hilft, ersetzt aber keinen Gartencheck
Die Ultraschallsensoren helfen dabei, Hindernisse zu erkennen. Auf einem kleinen Rasen kann das sehr wichtig sein, weil dort oft Dinge im Weg stehen: ein Blumentopf, ein Stuhlbein, ein Ball, ein Schlauch oder ein kleines Spielzeug.
Trotzdem würde ich den Garten vor dem Mähen kurz prüfen. Kleine Gegenstände, dünne Äste, Schnüre oder sehr flache Teile können auch einfache Sensorik fordern. Ein kurz freigeräumter Rasen sorgt für bessere Ergebnisse.
Kinder und Haustiere sollten nicht gleichzeitig auf dem Rasen sein
Auch der kleine Bosch bleibt ein Gerät mit Klingen. Wenn Kinder im Garten spielen oder Haustiere draußen sind, sollte der Mäher pausieren. Gerade kleine Gärten werden oft intensiv genutzt. Mähzeit und Spielzeit sollten deshalb getrennt werden.
Für mich ist das besonders bei Reihenhausgärten wichtig. Dort ist der Rasen vielleicht gleichzeitig Spielbereich, Liegefläche und Mähfläche. Klare Routinen vermeiden Stress und Risiken.
Igel und Kleintiere sprechen gegen Nachtbetrieb
Auch beim VISIMOW18V-100 würde ich nicht nachts mähen lassen. Igel und andere Kleintiere sind oft in der Dämmerung oder nachts unterwegs. Der Bosch ist zwar klein und sensorgestützt, aber kein Grund, auf verantwortungsvolle Mähzeiten zu verzichten.
Ich würde ihn tagsüber nutzen, wenn der Garten kurz kontrolliert werden kann. Das ist bei einem kleinen Rasen ohnehin leicht machbar und deutlich sicherer.
Gartenmöbel sollten bewusst platziert werden
In kleinen Gärten stehen Möbel oft direkt auf dem Rasen oder nah an der Kante. Ein Stuhlbein, ein kleiner Tisch oder ein Pflanzkübel kann den Roboter stören. Wenn der Rasen gemäht werden soll, sollten solche Dinge möglichst kurz weggeräumt oder gezielt berücksichtigt werden.
Für mich ist das Teil der einfachen Nutzung. Der Bosch nimmt Arbeit ab, aber ein komplett blockierter Mini-Rasen kann nicht sauber gemäht werden. Eine Minute Vorbereitung macht den Unterschied.
Kanten, Vorgärten und typische Mini-Gärten
Der Bosch passt besonders gut zu klaren Mini-Flächen
Der ideale Garten für den VISIMOW18V-100 ist klein, übersichtlich und klar abgegrenzt. Ein Vorgarten mit Rasenkante, ein kleiner Rechteckrasen hinter dem Haus oder eine Fläche neben der Terrasse passen gut. Dort kann der Roboter seinen unkomplizierten Ansatz ausspielen.
Mich überzeugt er weniger in Gärten, die zwar klein, aber sehr chaotisch sind. Viele Pflanzeninseln, offene Beetränder, Kies, Moos, Schatten und weiche Übergänge machen einfache Vision-Systeme schwieriger. Klarheit hilft.
Rasenkanten brauchen weiterhin Nacharbeit
Bei Kanten sollte man realistisch bleiben. Der Bosch hat kein UltraTrim, kein EdgeMaster und keine spezielle Premium-Kantenlogik. An Mauern, Stufen, Zäunen oder Beeteinfassungen kann ein Randstreifen bleiben.
Für mich ist das in dieser Klasse akzeptabel. Wer 100 m² Rasen hat, muss nicht viel Trimmerarbeit erledigen. Aber ganz ohne Nacharbeit wird der Garten nicht immer perfekt aussehen.
Vorgärten profitieren vom leisen Betrieb
Der leise Betrieb ist im Vorgarten wichtig. Dort sind Nachbarn, Gehweg und Straße oft näher dran. Ein lauter Mäher würde schneller stören. Der Bosch bleibt angenehm unauffällig und passt dadurch gut zu kleinen Wohngebieten.
Ich sehe das als echten Alltagsvorteil. Ein kleiner Mähroboter soll nicht zum Gesprächsthema werden, weil er nervt. Er soll leise seine Arbeit machen. Genau das passt zur Produktrolle.
Mehrere getrennte Mini-Flächen brauchen aktive Nutzung
Wenn ein Garten aus Vorgarten und Hintergarten besteht, kann der Bosch nicht wie ein großer Kartenroboter automatisch beide Flächen abarbeiten. Man kann ihn flexibel einsetzen, aber das bleibt aktive Nutzung. Der Nutzer muss den Roboter auf die gewünschte Fläche bringen und starten.
Für mich ist das kein Problem, solange man es vorher weiß. Bei kleinen Flächen ist Umsetzen oft leicht. Wer aber automatische Mehrzonenpflege erwartet, sollte ein größeres Modell kaufen.
Wartung, Messer und Folgekosten
Drehklingen müssen scharf bleiben
Wie jeder Mähroboter braucht auch der Bosch VISIMOW18V-100 scharfe Klingen. Stumpfe Messer schneiden Gras nicht sauber, sondern reißen es eher. Dadurch können braune Spitzen entstehen, und der Rasen wirkt weniger gepflegt.
Ich würde die Klingen regelmäßig prüfen. Bei kleinen Flächen ist der Verschleiß geringer als bei großen Grundstücken, aber er verschwindet nicht. Gute Messer bleiben die Grundlage für ein gutes Schnittbild.
Sensoren und Kamera sauber halten
SmartVision und Sensorik funktionieren nur gut, wenn die entsprechenden Bereiche sauber sind. Pollen, Staub, Grasreste, Regentropfen und Schmutz können die Wahrnehmung beeinträchtigen. Bei einem kleinen Mähroboter ist kurze Pflege besonders einfach.
Für mich gehört nach mehreren Einsätzen ein kurzer Blick dazu: Unterseite, Räder, Klingenbereich, Sensoren und Gehäuse prüfen. Das dauert wenig und verbessert die Zuverlässigkeit.
Akku richtig lagern und laden
Der wechselbare 18V-Akku ist praktisch, sollte aber vernünftig behandelt werden. Akku nicht dauerhaft leer lagern, nicht unnötig nass werden lassen und im Winter geschützt aufbewahren. Das gilt besonders, wenn derselbe Akku auch in anderen Bosch-Geräten genutzt wird.
Ich sehe den Akku als Vorteil, aber auch als Verantwortung. Wer mit Wechselakkus sorgfältig umgeht, profitiert vom System. Wer Akkus achtlos liegen lässt, verkürzt die Lebensdauer.
Folgekosten bleiben überschaubar
Folgekosten entstehen vor allem durch Ersatzklingen, Akkuverschleiß und eventuell ein Ladegerät oder einen zusätzlichen Akku, falls noch keiner vorhanden ist. Positiv ist, dass kein Begrenzungsdraht gekauft, verlegt oder repariert werden muss.
Für mich ist das bei kleinen Gärten sehr attraktiv. Man vermeidet die aufwendigste klassische Mähroboter-Installation und bleibt bei einem einfachen Zubehör- und Pflegebedarf.
Bosch VISIMOW18V-100 Erfahrungen und externe Einordnung
Der Bosch ist kein Premiumroboter, sondern ein Einfachheits-Spezialist
In der Einordnung sollte man den VISIMOW18V-100 nicht falsch messen. Er ist nicht schwach, weil er keine App-Karten hat. Er ist anders gedacht. Sein Ziel ist nicht maximale Autonomie, sondern einfacher Einstieg in robotergestütztes Mähen.
Für mich ist das ein wichtiger Unterschied. Ein Mini-Garten braucht oft keine Premiumlösung. Wenn der Rasen klein und klar ist, kann ein einfacherer Roboter mehr Freude machen als ein großes System, das für die Fläche übertrieben wirkt.
Die besten Ergebnisse entstehen auf klaren kleinen Rasenflächen
Die stärkste Leistung erwarte ich auf kleinen, gepflegten, klar abgegrenzten Flächen. Dort kann SmartVision sinnvoll arbeiten, die Schnittbreite reicht aus, und der Akkuansatz stört nicht. Genau solche Flächen sind die Zielgruppe.
Ich sehe den Bosch nicht für wilde Naturgärten, große Familienrasen oder komplexe Hanggrundstücke. Dort ist er zu einfach. Aber auf dem richtigen Mini-Rasen kann er sehr angenehm sein.
Kritik entsteht vor allem bei falscher Erwartung
Die häufigste Enttäuschung dürfte entstehen, wenn Nutzer den VISIMOW18V-100 wie einen großen autonomen Mähroboter behandeln. Wer App, automatische Ladestation, Mehrzonenkarte, RTK und präzise Kanten erwartet, kauft falsch. Wer eine kleine Fläche unkompliziert mähen lassen möchte, bewertet ihn deutlich positiver.
Der Bosch VISIMOW18V-100 Test fällt deshalb bewusst differenziert aus. Technisch ist er nicht auf dem Niveau größerer Modelle. Für seine kleine, einfache Produktrolle ist er aber sinnvoll und angenehm unaufgeregt.
Alternativen zum Bosch VISIMOW18V-100
Bosch VISIMOW18V-100 vs MOVA ViAX 250: einfache Akku-Lösung oder moderner Mini-Mähroboter?
Der MOVA ViAX 250 Test ist die stärkere Wahl, wenn 250 m² gemäht werden sollen und eine modernere kamerabasierte Kartierung gewünscht ist. Der MOVA bietet mehr Flächenreserve, mehr Mählogik und wirkt stärker als echter Drahtlos-Mähroboter.
Ich würde den Bosch wählen, wenn die Fläche wirklich sehr klein ist und Einfachheit wichtiger ist als Technik. Den MOVA würde ich wählen, wenn der Garten größer ist und mehr Automatisierung gewünscht wird.
Bosch VISIMOW18V-100 vs WORX Landroid Vision Cloud WR303E: Akku-Einfachheit oder RTK-Cloud?
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E Test spielt in einer höheren Klasse. Er bietet 300 m², RTK Cloud, Vision AI, V-SLAM und mehr digitale Gartenlogik. Der Bosch ist simpler, kleiner und weniger smart.
Für mich entscheidet hier die Erwartung. Wer einen kleinen Rasen ohne App mähen möchte, bleibt beim Bosch. Wer Kartenlogik und mehr Fläche möchte, sollte WORX nehmen.
Bosch VISIMOW18V-100 vs MAMMOTION YUKA mini 2 500: Mini-Fläche oder 500-m²-Reserve?
Der MAMMOTION YUKA mini 2 500 Test ist deutlich stärker, wenn mehr Fläche, mehr Zonen und moderne Vision-Navigation gewünscht sind. Er ist für bis 500 m² ausgelegt und damit viel universeller.
Ich würde den Mammotion wählen, wenn der Garten nicht wirklich klein ist. Den Bosch würde ich nur wählen, wenn die Rasenfläche sehr überschaubar bleibt und ein großes System übertrieben wäre.
Bosch VISIMOW18V-100 vs ECOVACS GOAT O600 RTK: Einfachheit oder RTK-Mähroboter?
Der ECOVACS GOAT O600 RTK Test bietet 600 m², RTK-Navigation, AIVI-Hindernisvermeidung und deutlich mehr Gartenautomatisierung. Der Bosch ist viel kleiner und einfacher.
Ich würde den ECOVACS wählen, wenn der Garten mehr als ein Mini-Rasen ist. Den Bosch würde ich wählen, wenn 100 m² reichen und keine App-/RTK-/Stationslogik gewünscht wird.
Bosch VISIMOW18V-100 vs Bosch VISIMOW18V-200: 100 m² oder mehr Reserve?
Der VISIMOW18V-200 ist die naheliegende Alternative innerhalb der Bosch-Serie, wenn die Fläche größer ist. Er bietet bis 200 m² und eine breitere Schnittbreite von 18 cm. Wer knapp an der 100-m²-Grenze liegt, sollte den größeren Bosch ernsthaft prüfen.
Für mich gilt: Bei 40 bis 80 m² ist der VISIMOW18V-100 passend. Bei 90 bis 130 m² würde ich schon sehr genau überlegen, ob der VISIMOW18V-200 entspannter ist. Mähroboter sollte man nicht zu knapp kaufen.
Preis-Leistung im Bosch VISIMOW18V-100 Test
Unter 400 Euro wirkt der Bosch sehr stark
Die Preis-Leistung ist besonders stark, wenn der Bosch VISIMOW18V-100 unter 400 Euro angeboten wird und bereits ein passender Akku vorhanden ist. Dann bekommt man eine sehr einfache, kabellose Lösung für kleine Rasenflächen ohne Begrenzungsdraht, App-Zwang oder Installationsaufwand.
Für mich ist das die attraktivste Kaufregion. Dann muss der Bosch nicht gegen größere Roboter gewinnen. Er muss nur einen kleinen Garten spürbar einfacher machen. Genau das kann er gut.
Zwischen 400 und 500 Euro hängt viel vom Lieferumfang ab
In diesem Bereich wird der Lieferumfang entscheidend. Ist Akku dabei? Ist ein Ladegerät dabei? Oder muss beides zusätzlich gekauft werden? Wenn Akku und Ladegerät fehlen, kann der echte Gesamtpreis deutlich steigen.
Ich würde deshalb nicht nur auf den Produktpreis schauen. Ein Solo-Gerät ist für Bosch-Akku-Nutzer sinnvoll. Für Neueinsteiger kann ein Set attraktiver sein.
Über 500 Euro wird der Vergleich härter
Wenn der VISIMOW18V-100 deutlich über 500 Euro liegt, sollte man größere Alternativen prüfen. MOVA ViAX 250, WORX WR303E oder andere kleine Drahtlos-Mähroboter bieten mehr Fläche und oft mehr digitale Funktionen.
Für mich bleibt der Bosch dann nur sinnvoll, wenn Einfachheit, Bosch-Akkusystem und sehr kleine Fläche klar im Mittelpunkt stehen. Sobald mehr Automatisierung gefragt ist, verliert er bei hohem Preis an Attraktivität.
Fazit zum Bosch VISIMOW18V-100 Test
Der Bosch VISIMOW18V-100 Test zeigt einen Mähroboter, den man nicht mit großen Premiumsystemen vergleichen sollte. Er ist ein kleiner, unkomplizierter Helfer für Rasenflächen bis 100 m². SmartVision, Ultraschallsensoren, 18V-Wechselakku, 16 cm Schnittbreite, 20 bis 60 mm Schnitthöhe, 35 % Steigung, AutoMow und SpotMow ergeben ein bewusst einfaches Paket.
Besonders gut passt der Bosch zu kleinen Vorgärten, Mini-Reihenhausgärten, klaren Rasenflächen hinter der Terrasse und Nutzern, die keine Lust auf Begrenzungsdraht, RTK-Antenne, App-Karten oder große Ladestationen haben. Er ist schnell einsatzbereit, kompakt, leise und angenehm direkt.
Kritisch bleiben die sehr geringe Flächenreserve, die begrenzte Automatisierung, fehlende App- und Kartenfunktionen, mögliche Kanten-Nacharbeit und die Abhängigkeit von klaren Rasengrenzen. Wer mehr Fläche, mehr Komfort oder echte Mehrzonenpflege möchte, sollte größer kaufen.
Für mich ist der VISIMOW18V-100 kein Mähroboter für jeden Garten, aber ein sehr sinnvoller Spezialist für kleine Flächen. Genau deshalb fällt dieser Bosch VISIMOW18V-100 Test positiv, aber klar eingegrenzt aus: stark für Mini-Gärten, zu einfach für große oder anspruchsvolle Grundstücke.
FAQ zum Bosch VISIMOW18V-100
Ist der Bosch VISIMOW18V-100 gut?
Ja, der Bosch VISIMOW18V-100 ist gut, wenn ein sehr einfacher Mähroboter für kleine Rasenflächen bis 100 m² gesucht wird. Besonders stark sind der Verzicht auf Begrenzungskabel, die einfache Bedienung, SmartVision, Ultraschallsensoren und das 18V-Akkusystem. Für größere oder komplexe Gärten ist er aber zu einfach.
Für wen lohnt sich der Bosch VISIMOW18V-100 Test besonders?
Der Bosch VISIMOW18V-100 Test lohnt sich besonders für kleine Vorgärten, Reihenhausgärten und überschaubare Rasenflächen bis 100 m². Wer keine App, keine RTK-Antenne und keinen Begrenzungsdraht möchte, bekommt eine sehr unkomplizierte Lösung. Wer mehr Fläche oder Automatisierung braucht, sollte größer vergleichen.
Braucht der Bosch VISIMOW18V-100 ein Begrenzungskabel?
Nein, der Bosch VISIMOW18V-100 benötigt kein klassisches Begrenzungskabel. Er nutzt SmartVision, um grasbewachsene und nicht grasbewachsene Flächen zu erkennen. Das spart viel Installationsaufwand. Wichtig ist aber, dass die Rasenfläche klar erkennbar und nicht zu chaotisch abgegrenzt ist.
Braucht der Bosch VISIMOW18V-100 eine RTK-Antenne?
Nein, der Bosch VISIMOW18V-100 benötigt keine RTK-Antenne und keine Beacons. Das ist ein großer Vorteil für kleine Gärten, weil keine zusätzliche Infrastruktur aufgebaut werden muss. Dafür bietet er aber auch nicht die Präzision und Kartenlogik größerer RTK- oder LiDAR-Mähroboter.
Für wie viel Quadratmeter ist der Bosch VISIMOW18V-100 geeignet?
Der Bosch VISIMOW18V-100 ist für Rasenflächen bis 100 m² ausgelegt. Diese Grenze sollte ernst genommen werden. Wenn die Fläche nahe an 100 m² liegt oder mehrere Bereiche vorhanden sind, kann der VISIMOW18V-200 oder ein stärkerer kleiner Mähroboter sinnvoller sein.
Wie funktioniert SmartVision beim Bosch VISIMOW18V-100?
SmartVision erkennt grasbewachsene und nicht grasbewachsene Flächen. Dadurch kann der Roboter ohne Draht arbeiten. Besonders gut passt das zu klaren kleinen Rasenflächen mit sauber erkennbaren Grenzen. Bei unklaren Übergängen, Moos, Beetkanten oder stark verwilderten Flächen kann die Erkennung schwieriger werden.
Welche Schnittbreite hat der Bosch VISIMOW18V-100?
Die Schnittbreite beträgt 16 cm. Das ist klein, aber passend für Rasenflächen bis 100 m². Auf größeren Flächen wäre die Arbeitsbreite zu knapp. Für kleine Mini-Gärten reicht sie aus, wenn der Roboter regelmäßig genutzt wird und der Rasen nicht zu hoch steht.
Welche Schnitthöhe hat der Bosch VISIMOW18V-100?
Die Schnitthöhe liegt zwischen 20 und 60 mm. Das passt gut zu vielen kleinen gepflegten Rasenflächen. Bei Trockenheit oder Schattenrasen würde ich eher höher mähen lassen. Wer dauerhaft sehr hohen Rasenschnitt bevorzugt, sollte beachten, dass bei 60 mm Schluss ist.
Schafft der Bosch VISIMOW18V-100 Steigungen?
Ja, der Bosch VISIMOW18V-100 schafft laut Bosch Steigungen bis 35 %. Das reicht für viele normale kleine Gärten. Bei nassem Rasen, sehr unebenem Gelände oder stärkeren Hanglagen würde ich aber größere Modelle mit mehr Traktion oder Allradantrieb bevorzugen.
Hat der Bosch VISIMOW18V-100 eine App?
Der Bosch VISIMOW18V-100 ist bewusst einfach gehalten und setzt nicht auf eine umfangreiche App-Kartensteuerung wie größere Mähroboter. Das macht ihn unkompliziert, bedeutet aber auch weniger Komfort bei Mähplänen, Zonen, Fernsteuerung und Kartenverwaltung. Wer App-Funktionen möchte, sollte ein anderes Modell wählen.
Hat der Bosch VISIMOW18V-100 eine Ladestation?
Der Bosch VISIMOW18V-100 arbeitet mit einem wechselbaren 18V-Akku und ist je nach Variante ohne Akku und Ladegerät erhältlich. Er ist dadurch anders gedacht als klassische Mähroboter mit dauerhaft installierter Ladestation. Vor dem Kauf sollte man den Lieferumfang genau prüfen.
Was ist SpotMow beim Bosch VISIMOW18V-100?
SpotMow ist eine Funktion zum gezielten Mähen bestimmter kleiner Stellen. Das ist praktisch unter Gartenmöbeln oder auf Bereichen, die im normalen Ablauf weniger gut erwischt wurden. Gerade bei kleinen Gärten kann diese Funktion sinnvoll sein, weil problematische Stellen oft klar sichtbar sind.
Wie laut ist der Bosch VISIMOW18V-100?
Der Bosch VISIMOW18V-100 arbeitet sehr leise. Händlerdaten nennen etwa 52 dB Schallleistungspegel. Das passt gut zu kleinen Gärten und Vorgärten, in denen Nachbarn nah dran sind. Trotzdem sollten Mähzeiten rücksichtsvoll gewählt werden.
Ist der Bosch VISIMOW18V-100 für Igel sicher?
Auch beim Bosch VISIMOW18V-100 würde ich Nachtfahrten vermeiden. Igel und andere Kleintiere sind häufig in der Dämmerung oder nachts unterwegs. Die bessere Lösung sind Mähzeiten am Tag und ein kurzer Gartencheck vor dem Start. Sensorik ersetzt keine verantwortungsvolle Nutzung.
Was ist besser: Bosch VISIMOW18V-100 oder VISIMOW18V-200?
Der VISIMOW18V-200 ist besser, wenn mehr Fläche gebraucht wird. Er ist für bis 200 m² ausgelegt und bietet eine breitere Schnittbreite. Der VISIMOW18V-100 passt besser, wenn die Rasenfläche klar klein bleibt. Bei Flächen nahe 100 m² würde ich den größeren Bosch prüfen.
Was ist besser: Bosch VISIMOW18V-100 oder MOVA ViAX 250?
Der MOVA ViAX 250 ist stärker, wenn mehr Fläche und mehr kamerabasierte Kartierung gewünscht sind. Der Bosch ist einfacher und kompakter für sehr kleine Gärten. Ich würde Bosch bei Mini-Rasen und Einfachheitswunsch wählen, MOVA bei größeren kleinen Gärten bis 250 m².
Was ist besser: Bosch VISIMOW18V-100 oder WORX WR303E?
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E bietet mehr Technik, mehr Fläche und RTK-Cloud-/Vision-Funktionen. Der Bosch ist einfacher, kleiner und weniger smart. Ich würde WORX wählen, wenn 300 m² und digitale Steuerung wichtig sind. Bosch passt besser für sehr kleine, einfache Flächen.
Was ist besser: Bosch VISIMOW18V-100 oder MAMMOTION YUKA mini 2 500?
Der Mammotion YUKA mini 2 500 ist deutlich leistungsfähiger und für bis 500 m² gedacht. Der Bosch ist viel kleiner und einfacher. Ich würde Mammotion für mittelkleine Gärten wählen und Bosch nur dann, wenn 100 m² wirklich reichen und ein sehr unkomplizierter Start wichtiger ist.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Der Wartungsaufwand ist überschaubar, aber vorhanden. Klingen, Unterseite, Räder, Sensoren und Akku sollten regelmäßig kontrolliert werden. Besonders scharfe Messer sind wichtig für ein sauberes Schnittbild. Außerdem sollte der Akku richtig geladen und gelagert werden.
Was ist die größte Schwäche des Bosch VISIMOW18V-100?
Die größte Schwäche ist die sehr begrenzte Automatisierung und Flächenklasse. 100 m², keine große App-Karte, keine Premium-Navigation und keine vollwertige Mehrzonenlogik machen ihn klar zum Spezialisten für kleine Gärten. Wer mehr erwartet, sollte ein größeres Modell kaufen.
Ist die Preis-Leistung des Bosch VISIMOW18V-100 gut?
Ja, die Preis-Leistung ist gut, wenn der Bosch VISIMOW18V-100 günstig angeboten wird und die Rasenfläche wirklich klein ist. Besonders attraktiv ist er für Nutzer, die bereits passende Bosch-18V-Akkus besitzen. Wird er zu teuer, werden MOVA, WORX oder Mammotion schnell interessanter.
Autor und Testgrundlage
Bewertungsansatz von Testberichte aus Berlin
Testberichte aus Berlin bewertet Mähroboter nach ihrer praktischen Rolle im Gartenalltag. Beim Bosch VISIMOW18V-100 zählen besonders einfache Einrichtung, kleine Flächenleistung, SmartVision, Ultraschallsensorik, Schnittbild, Akku-System, Bedienung, Kantenpflege, Sicherheit, Wartungsaufwand, Preis-Leistung und passende Alternativen. Ein kleiner Mähroboter muss nicht jede Premiumfunktion bieten, sollte aber im passenden Mini-Garten zuverlässig entlasten.
Einordnung durch André aus Berlin
Für mich ist der Bosch VISIMOW18V-100 Test besonders interessant, weil dieser Mähroboter bewusst anders gedacht ist als die großen kabellosen Modelle. Mich überzeugen vor allem die einfache Bedienung, der Verzicht auf Begrenzungskabel, SmartVision, der 18V-Wechselakku und die kompakte Produktrolle für kleine Gärten. Kritisch sehe ich die 100-m²-Grenze, fehlende Premium-Automatisierung, mögliche Kantenarbeit und die begrenzte Eignung für komplexe Flächen. In einem kleinen, klaren Garten würde ich ihn positiv einordnen; für größere Grundstücke nicht.
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