GARDENA smart SILENO free 1200 Test
GARDENA smart SILENO free 1200 Test: Mähroboter für 1200 m² ohne Begrenzungskabel
Aktualisiert am 19. Juni 2026
Unser Testurteil: 8,6/10
Der GARDENA smart SILENO free 1200 Test ist für mich der Punkt, an dem die kabellose Gardena-free-Reihe richtig ernst wird. 1200 m² sind keine Komfortfläche mehr, sondern ein großer Hausgarten, bei dem ein Begrenzungskabel schnell zur echten Aufgabe wird. Wer so viel Rasen um Beete, Wege, Terrasse, Bäume, Vorgarten und Seitenbereiche herumführen müsste, versteht sofort, warum ein drahtloser Mähroboter hier deutlich mehr ist als nur ein moderner Technikgag.
Der GARDENA smart SILENO free 1200 ist kein Kamera-Mäher wie die sense-Modelle und auch kein Allrad-Spezialist für schwierige Hanggrundstücke. Er setzt auf virtuelle Begrenzung, satellitengestützte Navigation, Korrekturwerte über das smart Gateway, LONA Intelligence, App-Zonen, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben und einen sehr leisen Betrieb. Damit richtet er sich an Gartenbesitzer, die eine große, gepflegte Fläche ohne Draht automatisieren wollen, aber trotzdem ein ruhiges, Gardena-typisches Systemgefühl bevorzugen.
Im GARDENA smart SILENO free 1200 Test wird schnell klar: Das Modell bietet deutlich mehr Flächenreserve als der free 800, bleibt aber abhängig von guten Empfangsbedingungen und sauberer Einrichtung. Laut Hersteller ist der Mähroboter für bis zu 1200 m² ausgelegt, arbeitet mit 22 cm Arbeitsbreite, zwei Messerscheiben mit insgesamt sechs Klingen, 25 bis 45 mm Schnitthöhe, 140 Minuten typischer Mähdauer je Ladezyklus, 100 Minuten Ladezeit, 58 dB(A) wahrgenommener Lautstärke und IPX5-Schutzklasse. Bei maximaler Flächenauslastung nennt Gardena eine tägliche Betriebszeit von 17 Stunden für Mähen und Laden. Genau diese Zahl zeigt: Der free 1200 ist ein Dauerpfleger, kein schneller Großflächen-Hacker.
Unsere Bewertung im GARDENA smart SILENO free 1200 Test
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Navigation ohne Begrenzungskabel: 8,8/10
Virtuelle Begrenzung, GNSS, smart Gateway und LONA Intelligence sind die zentralen Kaufargumente. Der Komfortgewinn gegenüber einem Drahtsystem ist bei 1200 m² groß, aber nur bei guter Satellitensicht und sauberer App-Einrichtung wirklich stark. -
Flächenklasse bis 1200 m²: 8,7/10
1200 m² sind eine sehr starke Hausgartenklasse. Der free 1200 bietet deutlich mehr Reserve als der free 800, verlangt dafür aber auch mehr tägliche Arbeitszeit und bessere Planung. -
Mähleistung und Schnittbreite: 8,5/10
22 cm Arbeitsbreite und zwei Messerscheiben passen zur Klasse. Der Mäher wirkt erwachsener als die kleineren Gardena-Modelle, bleibt aber ein regelmäßiger Pfleger und kein extrem schneller Flächenmäher. -
Schnitthöhe und Rasenpflege: 7,7/10
25 bis 45 mm passen zu gepflegtem Rasen, bieten aber wenig Reserve nach oben. Wer im Sommer höher mähen möchte, bekommt bei manchen Wettbewerbern mehr Spielraum. -
Steigung und Gelände: 7,8/10
Gardena nennt in den technischen Angaben bis 35 Prozent Steigung, in einzelnen Merkmaltexten wird teils vorsichtiger von 30 Prozent gesprochen. In jedem Fall bleibt der free 1200 kein Allrad-Hangroboter. -
App, LONA und Zonen: 8,9/10
LONA Intelligence, Garden Mapping, Mähzonen, Sperrzonen und Echtzeitverfolgung passen sehr gut zur 1200-m²-Klasse. Gerade bei großen Gärten wird die App zum eigentlichen Steuerzentrum. -
Kanten und Trim-to-Edge: 8,4/10
Trim-to-Edge ist an festen Kanten ein echter Vorteil. Bei weichen Rändern, hohen Absätzen oder unklaren Beetübergängen bleibt aber weiterhin Nacharbeit möglich. -
Preis-Leistung: 8,3/10
Gut für gepflegte, große Gärten mit klaren Rändern und guter Satellitensicht. Schwächer bei kleinen, stark abgeschatteten, sehr verwinkelten oder geländelastigen Grundstücken.
Pro und Contra zum GARDENA smart SILENO free 1200
Vorteile
- für Rasenflächen bis 1200 m² laut Herstellerangabe
- kein klassisches Begrenzungskabel erforderlich
- keine zusätzlichen Antennen oder Beacons im Garten notwendig
- virtuelle Begrenzung über satellitengestützte Navigation
- smart Gateway im Set enthalten
- LONA Intelligence mit Gartenkartierung und Zonenverwaltung
- Sperrzonen und Mähzonen per GARDENA smart App
- Trim-to-Edge für randnäheres Mähen an festen Kanten
- zwei Messerscheiben mit insgesamt sechs Klingen
- 22 cm Arbeitsbreite
- 140 Minuten typische Mähdauer je Ladezyklus laut Herstellerangabe
- leiser Betrieb mit 58 dB(A) laut Herstellerangabe
- IPX5 und Reinigung mit Gartenschlauch möglich
- FOTA-Softwareupdates
- ruhiges, markentypisches GARDENA-Systemgefühl
Nachteile
- funktioniert nur sinnvoll bei ausreichendem GNSS-Empfang und Internetverbindung
- enge Bereiche an hohen Gebäuden oder unter dichtem Baumbestand können problematisch sein
- 25 bis 45 mm Schnitthöhe bieten wenig Reserve für hohen Sommer- oder Schattenrasen
- bei maximaler Flächenleistung laut Hersteller bis zu 17 Stunden tägliche Betriebszeit für Mähen und Laden nötig
- kein Allradmodell
- kein Gerät für schwierige Hanggrundstücke
- Antikollisions-Radar nur als optionales Zubehör
- kein Display am Gerät
- kein Alarm laut technischer Angabe
- für kleinere oder einfache Gärten zu groß und zu teuer
Die wichtigsten Alternativen zum GARDENA smart SILENO free 1200 im Kurzvergleich
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GARDENA smart SILENO free 800
Der free 800 ist die vernünftigere Wahl, wenn 800 m² reichen. Der free 1200 lohnt sich, wenn die Fläche wirklich größer ist oder mehrere Zonen mehr Reserve brauchen. -
GARDENA smart SILENO sense 600
Der sense 600 ist kleiner, kameraorientiert und stärker auf klassische 600-m²-Wohnlagen zugeschnitten. Der free 1200 bietet deutlich mehr Fläche und die andere GNSS-/Gateway-Logik. -
WORX Landroid Vision Cloud WR312E
Der WORX ist eine technische Alternative in ähnlicher Flächenklasse. Gardena wirkt ruhiger und stärker als Smart-Garden-System, WORX stärker als Vision-Cloud-Techniklösung. -
Segway Navimow X315
Der Segway ist eine starke kabellose Alternative, wenn moderne Navigation und App-Funktionen besonders wichtig sind. Der Gardena bleibt interessanter für Nutzer, die ein leises, klassisches Systemgefühl bevorzugen. -
MOVA LiDAX Ultra 1200
Der MOVA ist eine Alternative mit anderem Sensoransatz und stärkerem Technikprofil. Der Gardena punktet stärker über ruhigen Betrieb, LONA und die Einbindung ins Gardena-smart-System.
Einordnung des GARDENA smart SILENO free 1200
Der free 1200 ist der größere Gardena-Mäher für echte Grundstücke
Beim GARDENA smart SILENO free 1200 geht es nicht mehr um einen kleinen Komfortmäher für ein bisschen Rasen hinter dem Haus. Dieses Modell richtet sich an größere Grundstücke, bei denen ein Mähroboter täglich echte Arbeit übernimmt. 1200 m² bedeuten: mehr Kanten, mehr Wege, mehr Zonen, mehr Rückfahrten, mehr Empfangsbereiche und mehr Stellen, an denen eine schlechte Einrichtung später nervt.
Genau deshalb ist der free 1200 spannender als ein einfacher Blick auf die Fläche zeigt. Er soll Gardena-typische Ruhe mit kabelloser Navigation verbinden. Das ist eine attraktive Kombination für Gartenbesitzer, die keine Bastellösung, sondern ein ordentlich integriertes System wollen.
1200 m² machen das Begrenzungskabel richtig unattraktiv
Bei 1200 m² wird das Begrenzungskabel zu einem echten Projekt. Es geht nicht nur um eine Linie um den Rasen. Es geht um lange Randstrecken, Beete, Wege, Bäume, Nebenflächen, mögliche Sperrbereiche und spätere Gartenänderungen. Wer einmal ein beschädigtes Kabel auf großer Fläche gesucht hat, versteht den Wunsch nach einer virtuellen Lösung sofort.
Der GARDENA smart SILENO free 1200 nimmt diese Kabelarbeit heraus. Stattdessen entstehen Grenzen, Zonen und Sperrbereiche in der App. Das ist moderner und flexibler, aber nicht automatisch einfacher in jedem Garten. Empfang, Kartierung und Gartenstruktur werden dadurch wichtiger.
Welche Gartenart wirklich zum free 1200 passt
Der GARDENA smart SILENO free 1200 passt am besten zu gepflegten, größeren Hausgärten mit klaren Rasenkanten, ausreichend freiem Himmel und mehreren sinnvoll trennbaren Bereichen. Eine große Hauptfläche, ein Vorgarten, ein Seitenstreifen, feste Kanten, Wege, Beete, ein paar Bäume und eine Nebenfläche sind typische Einsatzfälle.
Weniger gut passt er zu stark abgeschatteten Gärten, engen Innenhoflagen, Grundstücken mit vielen hohen Gebäuden am Rand oder dauerhaft unklaren Rasenbegrenzungen. Auch sehr unebene Hanggärten mit rutschigen Übergängen sind nicht sein ideales Revier. Der free 1200 ist groß, aber nicht geländestark im Allrad-Sinn.
Wo ich den GARDENA free 1200 nicht kaufen würde
Ich würde den GARDENA smart SILENO free 1200 nicht kaufen, wenn der Garten deutlich kleiner ist. Für 500 oder 600 m² ist er meist überdimensioniert. Dann bezahlt man Flächenreserve, die im Alltag kaum arbeitet. Der free 800 oder sense 600 wäre dann oft vernünftiger.
Ich würde ihn auch nicht kaufen, wenn der Garten hauptsächlich durch Empfangsprobleme auffällt. Dichte Baumkronen, enge Gebäudefluchten und stark abgeschirmte Bereiche können bei GNSS-basierten Systemen schwierig werden. Wer so einen Garten hat, sollte nicht nur auf die 1200 m² schauen, sondern auf die Navigationsbedingungen.
Technische Daten des GARDENA smart SILENO free 1200
Navigation, Fläche und Begrenzung
Der GARDENA smart SILENO free 1200 arbeitet mit virtueller Begrenzung. Laut Hersteller nutzt er GNSS-Satellitensignale und Korrekturwerte, die über das smart Gateway an den Mähroboter gesendet werden. Dadurch braucht der Garten kein klassisches Begrenzungskabel, keine zusätzliche Antenne und keine Beacons.
Wichtige Eckdaten zur Navigation:
- Empfohlene Rasenfläche: bis 1200 m² laut Herstellerangabe
- Kabelart: virtuell
- Begrenzungskabel: nicht erforderlich
- Navigation: GNSS-Satellitensignale mit Korrekturwerten über smart Gateway
- LONA Intelligence für Gartenkartierung und Zonenverwaltung
- GARDENA smart system App erforderlich
- Online-Registrierung und Benutzerkonto erforderlich
- smart Gateway im Set enthalten
- ausreichender GNSS-Empfang und Internetverbindung erforderlich
- Software-Updates: FOTA
Schnitt, Akku und Mähwerk
Beim Mähwerk setzt Gardena auf zwei Messerscheiben mit insgesamt sechs Klingen. Das ist in dieser Klasse sinnvoll, weil 1200 m² mit einem schmalen Einzelteller zu mühsam wirken würden. Die Arbeitsbreite liegt laut Hersteller bei 22 cm.
Wichtige Eckdaten zu Schnitt und Akku:
- Schneidwerk: zwei Messerscheiben mit je drei Klingen
- Arbeitsbreite: 22 cm laut Herstellerangabe
- Schnitthöhe: 25 bis 45 mm laut Herstellerangabe
- doppelte Schneidrichtung: ja
- typische Mähdauer je Ladezyklus: 140 Minuten laut Herstellerangabe
- normale Ladezeit: 100 Minuten laut Herstellerangabe
- mittlerer Energieverbrauch bei maximalem Einsatz: 10 kWh pro Monat laut Herstellerangabe
- erforderliche tägliche Betriebszeit bei maximaler Fläche: 17 Stunden für Mähen und Laden laut Herstellerangabe
- Trim-to-Edge für randnäheres Mähen an festen Kanten
Gelände, Sicherheit und Bauweise
Die Geländedaten des GARDENA smart SILENO free 1200 sind ordentlich, aber nicht spektakulär. In den technischen Angaben werden bis zu 35 Prozent Steigung genannt, während einzelne Merkmaltexte vorsichtiger mit 30 Prozent arbeiten. Für die Bewertung heißt das: gute Reserve für normale Schrägen, aber keine Allradklasse.
Wichtige Eckdaten zu Bauweise und Sicherheit:
- maximale Steigung innerhalb der Arbeitsfläche: bis 35 Prozent laut technischer Angabe
- maximale Steigung an der Begrenzung: bis 35 Prozent laut technischer Angabe
- Lautstärke: 58 dB(A) wahrgenommen laut Herstellerangabe
- Schutzklasse: IPX5
- Reinigung mit Gartenschlauch möglich
- Display: nein
- Programmierung der Mähzeiten: ja
- PIN-Code: ja
- Hebesensor: ja
- Alarm: nein laut technischer Angabe
- Gewicht: 13,82 kg laut Herstellerangabe
- Abmessungen: 63 x 43 x 26 cm laut Herstellerangabe
Stärken und Schwächen im GARDENA smart SILENO free 1200 Test
Die größte Stärke ist die kabellose Flächenreserve
Die größte Stärke im GARDENA smart SILENO free 1200 Test ist die Kombination aus großer Fläche und kabelloser Einrichtung. 1200 m² ohne Begrenzungskabel zu verwalten, ist ein echter Vorteil. Gerade bei größeren Grundstücken ist die Kabelersparnis nicht nur Komfort, sondern ein massiver Unterschied bei Einrichtung und späteren Änderungen.
Wer Beete erweitert, Wege verändert, neue Sperrzonen braucht oder eine Nebenfläche anders nutzen möchte, muss nicht direkt an die Drahtführung. Das macht den free 1200 flexibler als klassische Kabelmäher. Diese Flexibilität ist für große Gärten besonders wertvoll.
Zwei Messerscheiben passen gut zur 1200-m²-Klasse
Die zwei Messerscheiben sind beim free 1200 kein kleines Detail. Sie machen den Mäher erwachsener und passender für größere Flächen. 22 cm Arbeitsbreite sind nicht riesig, aber deutlich stimmiger als ein schmales Einzelmähwerk.
Für einen gepflegten 1200-m²-Garten reicht das, wenn der Mäher regelmäßig arbeitet. Der free 1200 ist kein Gerät für seltene Großeinsätze gegen hohen Rasen. Er ist ein Dauerpfleger, der über Wiederholung und Planung gewinnt.
Die größte Schwäche ist die Abhängigkeit von GNSS und Verbindung
Die kabellose Navigation ist gleichzeitig die wichtigste Schwäche. Wenn der Garten gute Satellitensicht und stabile Verbindung bietet, kann der free 1200 sehr angenehm arbeiten. Wenn hohe Gebäude, dichte Bäume oder enge Randbereiche den Empfang stören, wird die Sache schwieriger.
Das sollte man nicht schönreden. Virtuelle Begrenzung verschiebt die Arbeit vom Draht in die digitale Einrichtung. Das ist oft besser, aber nicht automatisch problemloser. Bei schwierigen Empfangslagen kann ein anderes Konzept sinnvoller sein.
Die 17 Stunden tägliche Betriebszeit sind eine klare Ansage
Für die maximale Flächenleistung nennt Gardena 17 Stunden tägliche Betriebszeit für Mähen und Laden. Diese Zahl gehört in jede ehrliche Einordnung. Sie bedeutet nicht, dass der Roboter 17 Stunden am Stück laut durch den Garten fährt, aber sie zeigt, wie ernst die 1200-m²-Klasse ist.
Wer die volle Fläche ausreizt, muss dem Mäher genug Zeit geben. Wenn der Garten tagsüber ständig genutzt wird, viele Sperrzeiten hat oder der Roboter nur kurze Fenster bekommt, sollte man die Flächenreserve nicht überschätzen.
LONA Intelligence und GNSS beim GARDENA smart SILENO free 1200
LONA wird bei 1200 m² richtig wichtig
Die LONA Intelligence ist beim GARDENA smart SILENO free 1200 mehr als ein App-Extra. Bei 1200 m² will man nicht nur wissen, dass der Roboter fährt. Man will Bereiche verwalten, Bewegungen nachvollziehen, Sperrzonen setzen und unterschiedliche Gartenbereiche passend pflegen.
Ein großer Garten wächst nicht überall gleich. Die sonnige Hauptfläche verhält sich anders als der schattige Bereich unter Bäumen. Ein Seitenstreifen braucht nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie die Fläche vor der Terrasse. LONA hilft, diese Unterschiede sichtbar und steuerbar zu machen.
GNSS ist stark, aber nicht überall gleich stark
Der free 1200 navigiert satellitengestützt. Das ist elegant, weil keine Drähte, Antennen oder Beacons sichtbar im Garten stehen müssen. Gleichzeitig braucht GNSS brauchbare Bedingungen. Freie Sicht zum Himmel ist wertvoll, dichte Baumkronen und enge Gebäudekanten sind weniger ideal.
Ich würde vor dem Kauf durch den Garten gehen und ehrlich prüfen: Wo stehen hohe Bäume? Wo läuft der Rasen eng am Haus entlang? Wo sind Mauern, Carports oder dichte Hecken? Solche Bereiche können darüber entscheiden, ob der free 1200 ruhig arbeitet oder häufiger Aufmerksamkeit braucht.
Das smart Gateway gehört zur Produktrolle
Beim GARDENA smart SILENO free 1200 ist das smart Gateway Teil des Systems. Es sorgt für die Verbindung in der Gardena-smart-Welt und spielt bei der Korrekturwert-Logik eine wichtige Rolle. Das macht den Mäher klar zu einem vernetzten Produkt.
Wer ein komplett offline arbeitendes Gerät ohne App, Konto und Gateway sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Smart-Garden-System möchte und ohnehin mit App-Steuerung arbeitet, bekommt eine passende Struktur. Der free 1200 ist kein isolierter Rasenmäher, sondern Teil eines Systems.
Keine Antennen und keine Beacons sind ein großer Optikvorteil
Viele kabellose Mähroboter brauchen sichtbare Zusatztechnik. Der GARDENA smart SILENO free 1200 kommt ohne zusätzliche Antennen oder Beacons im Garten aus. Das ist bei schön gestalteten Grundstücken ein echter Vorteil.
Gerade bei 1200 m² möchte man nicht überall technische Marker sehen. Der Garten soll Garten bleiben. In diesem Punkt wirkt Gardena besonders wohnlich und unaufdringlich.
Fläche, Mähzeit und Schnittbild des GARDENA smart SILENO free 1200
1200 m² sind machbar, aber nicht nebenbei
Der GARDENA smart SILENO free 1200 ist für bis zu 1200 m² ausgelegt. Das ist eine starke Angabe, die aber realistisch verstanden werden muss. Eine offene, ebene Fläche ist etwas anderes als ein Garten mit Bäumen, Sperrzonen, engen Passagen, Nebenflächen und vielen Kanten.
Ich würde die 1200 m² nicht bis auf den letzten Quadratmeter ausreizen, wenn der Garten sehr komplex ist. Je mehr Zonen, Wege, Schattenbereiche und Hindernisse vorhanden sind, desto wichtiger wird Reserve. Wer exakt 1200 m² in schwierigem Aufbau mähen will, sollte besonders kritisch planen.
22 cm Arbeitsbreite sind sinnvoll, aber nicht riesig
Die Arbeitsbreite von 22 cm passt zur Klasse, ist aber keine extreme Großflächenbreite. Der GARDENA smart SILENO free 1200 arbeitet nicht wie ein schneller Flächenmäher, sondern wie ein kontinuierliches Pflegesystem.
Das ist nicht negativ. Mähroboter sollen regelmäßig kleine Halmspitzen schneiden. Wenn der free 1200 oft genug fährt, kann er eine große Fläche sauber halten. Wenn er nur selten laufen darf, wird die Schnittbreite schneller zum begrenzenden Faktor.
140 Minuten Mähdauer je Ladezyklus sind stark
Die typische Mähdauer von 140 Minuten je Ladezyklus ist ein guter Wert. Der Mäher kann lange am Stück arbeiten, bevor er zurück zur Station muss. In Verbindung mit 100 Minuten Ladezeit wirkt das Verhältnis sinnvoll.
Bei 1200 m² zählt aber weniger ein einzelner Zyklus als die ganze Woche. Der Mäher muss genügend Zeitfenster haben, um mehrere Bereiche zuverlässig zu pflegen. Wer den Garten oft nutzt und den Roboter stark einschränkt, sollte das einplanen.
25 bis 45 mm Schnitthöhe bleiben der kritischste Rasenpflegepunkt
Die Schnitthöhe von 25 bis 45 mm ist Gardena-typisch gepflegt, aber begrenzt. Für einen kurzen, ordentlichen Rasen ist das passend. Für hohe Sommerschnitte oder Schattenrasen hätte ich gern mehr Spielraum nach oben.
Gerade auf 1200 m² können unterschiedliche Rasenbereiche unterschiedliche Bedürfnisse haben. Eine sonnige Fläche verträgt andere Einstellungen als ein schattiger Bereich. 45 mm als Obergrenze sind deshalb eine echte Einschränkung gegenüber Modellen mit 60 oder 70 mm.
Kanten, Hindernisse und Tiere beim GARDENA smart SILENO free 1200
Trim-to-Edge ist bei 1200 m² besonders wertvoll
Trim-to-Edge ist beim GARDENA smart SILENO free 1200 ein wichtiger Praxispunkt. Große Gärten haben oft sehr viele Meter Kante. Terrasse, Zaun, Mauer, Wegplatten, Beetbegrenzungen und Grundstücksränder können sonst viel Nacharbeit erzeugen.
Der Mäher soll an festen Kanten nah mähen. Das funktioniert am besten bei klaren, festen und gut angelegten Rändern. Weiche Beetkanten, hohe Absätze oder unregelmäßige Rasenausläufe bleiben schwieriger. Wer perfekte Kanten möchte, sollte den Garten entsprechend bauen.
Antikollisions-Radar ist optional und gehört nicht blind in die Bewertung
Ein wichtiger Punkt: Das Antikollisions-Radar ist beim GARDENA smart SILENO free 1200 optionales Zubehör und separat erhältlich. Deshalb sollte man es nicht automatisch als Serienfunktion bewerten.
Das ist besonders wichtig bei großen Familiengärten. Wenn häufig Spielzeug, Gartenmöbel, Bälle oder wechselnde Gegenstände auf dem Rasen liegen, kann zusätzliche Kollisionserkennung sinnvoll sein. Ohne dieses Zubehör bleibt mehr Verantwortung beim Nutzer und bei der sauberen Gartenordnung.
Flache Gegenstände bleiben ein Risiko
Auch beim free 1200 gilt: Gartenschläuche, dünne Äste, Kabel, Schnüre, kleine Spielzeuge und flache Gegenstände sollten nicht auf dem Rasen liegen. Ein Mähroboter ist kein Aufräumroboter.
Gerade bei zwei Messerscheiben sollte man den Garten nicht unnötig mit Kleinteilen belasten. Ein kurzer Kontrollblick vor dem Mähen verhindert Schäden am Gegenstand, am Messer und am Mähdeck.
Igel und Nachtbetrieb bleiben eine Frage der Verantwortung
Ich würde den GARDENA smart SILENO free 1200 nicht nachts fahren lassen. Der free 1200 ist nicht wie der sense 600 auf Tageslicht angewiesen, aber aus Tierschutzsicht bleibt Tagesbetrieb sinnvoller.
Igel und viele Kleintiere sind besonders in Dämmerung und Nacht aktiv. Ein leiser Mähroboter ist angenehm für Menschen, aber gerade deshalb im Dunkeln leicht zu übersehen. Klare Tageszeiten sind die bessere Lösung.
App, Zonen und Alltag mit dem GARDENA smart SILENO free 1200
Die GARDENA smart App ist beim free 1200 Pflicht, nicht Luxus
Beim GARDENA smart SILENO free 1200 ist die App kein nettes Extra. Sie ist nötig für Einrichtung, Kartierung, Zonen, Sperrbereiche, Zeitpläne und Pflegeeinstellungen. Dazu gehören Online-Registrierung, Benutzerkonto und das smart Gateway.
Das ist ein wichtiger Kaufpunkt. Wer keine App-Steuerung möchte, sollte kein solches System kaufen. Wer aber ein modernes Smart-Garden-Setup sucht, bekommt mit dem free 1200 eine stimmige Lösung.
Zonenverwaltung ist bei 1200 m² fast Pflicht
Bei 1200 m² lohnt Zone Management nicht nur, es wird fast Pflicht. Ein großer Garten besteht selten aus einer einheitlichen Fläche. Vordergarten, Hauptfläche, Seitenstreifen, Schattenbereich, Spielzone und Randflächen brauchen oft unterschiedliche Pflege.
Ich würde Zonen nach Gartenverhalten planen: Wo wächst der Rasen schnell? Wo bleibt Feuchtigkeit länger stehen? Wo wird gespielt? Wo liegt im Herbst Laub? Wo sind Kanten schwierig? Gute Zonenplanung macht den free 1200 deutlich stärker.
Sperrzonen sind bei großen Gärten ein echter Komfortgewinn
Sperrzonen sind beim free 1200 besonders praktisch. Natürlich denkt man zuerst an Beete, Bäume oder Spielbereiche. Aber auch temporäre Problemstellen können wichtig sein: frisch eingesäter Rasen, weicher Boden nach Regen, ein Bereich mit Fallobst oder eine Baustelle im Garten.
Bei einem Drahtsystem wäre so etwas deutlich mühsamer. Beim GARDENA smart SILENO free 1200 lässt sich vieles digital regeln. Genau darin liegt der Alltagssinn der kabellosen Navigation.
Updates gehören zur Produktpflege
FOTA-Updates sind beim GARDENA smart SILENO free 1200 wichtig. Moderne kabellose Mähroboter sind Softwareprodukte mit Messerdeck. Navigation, Kartierung, App-Verhalten und Zonenlogik können sich mit Updates verbessern.
Ich würde Updates deshalb nicht ignorieren. Wer ein Smart-System nutzt, sollte es auch pflegen. Ein aktueller Softwarestand ist Teil der Zuverlässigkeit.
Wartung und Folgekosten beim GARDENA smart SILENO free 1200
Zwei Messerscheiben bedeuten mehr Klingenwechsel
Der GARDENA smart SILENO free 1200 arbeitet mit zwei Messerscheiben und insgesamt sechs Klingen. Das verbessert die Abdeckung, bedeutet aber auch: Beim Klingenwechsel müssen mehr Messer geprüft und ersetzt werden als bei einfachen Drei-Klingen-Systemen.
Das ist kein echter Nachteil, sondern der Preis für das größere Mähwerk. Scharfe Klingen sind entscheidend. Stumpfe Messer reißen Halme an, verschlechtern das Schnittbild und belasten den Rasen unnötig.
IPX5 und Gartenschlauch-Reinigung sind alltagstauglich
Die IPX5-Einstufung ist beim free 1200 ein echter Komfortpunkt. Der Mäher kann mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. Gerade bei regelmäßigem Betrieb sammeln sich Grasreste, Staub und Feuchtigkeit am Gehäuse und am Mähdeck.
Trotzdem sollte man vernünftig reinigen. Kein Hochdruckreiniger, kein grobes Fluten empfindlicher Bereiche und keine hektische Reinigung direkt nach jedem kleinen Einsatz. Regelmäßig, aber mit Maß, ist hier die richtige Linie.
Das smart Gateway gehört zur Wartungsrealität
Beim free 1200 besteht Wartung nicht nur aus Klingen und Reinigung. Auch Gateway, App, Verbindung und Software gehören dazu. Wenn die Verbindung nicht stabil ist, verliert der kabellose Komfort deutlich an Wert.
Ich würde das Gateway so platzieren, dass es zuverlässig arbeitet, und nach der Einrichtung nicht einfach vergessen. Ein Smart-Mäher braucht ein funktionierendes Smart-System im Hintergrund.
Winterpause sauber vorbereiten
Für die Winterpause würde ich den GARDENA smart SILENO free 1200 gründlich reinigen, Klingen prüfen, Ladestation und Niederspannungskabel kontrollieren und den Mäher trocken lagern. Auch der Zustand der App-Karte und der Zonen sollte zum Saisonende noch einmal geprüft werden.
Ein sauber eingelagerter Mähroboter startet entspannter in die nächste Saison. Wer ihn verschmutzt und ungeprüft abstellt, produziert oft unnötigen Ärger im Frühjahr.
Externe Testberichte zum GARDENA smart SILENO free 1200
Zum GARDENA smart SILENO free 1200 gibt es erste Händler- und Medieneinschätzungen sowie Erfahrungen mit der SILENO-free-Reihe. Die Breite an langfristigen, unabhängigen Saisontests ist aber noch nicht so groß wie bei klassischen Gardena-Modellen mit Begrenzungskabel. Deshalb sollte man externe Aussagen vorsichtig lesen und immer unterscheiden, ob es wirklich um den free 1200, die free-Serie allgemein oder ein anderes Gardena-Modell geht.
Was die Herstellerangaben zum SILENO free 1200 zeigen
Die Herstellerangaben zeigen eine klare Produktrolle: 1200 m², virtuelle Begrenzung, GNSS, smart Gateway, LONA Intelligence, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben, 22 cm Arbeitsbreite und 17 Stunden tägliche Betriebszeit bei maximaler Fläche. Das ist eine große kabellose Systemlösung, aber kein schneller Rasenmäher-Ersatz für gelegentliche Großeinsätze.
Für diesen Bericht heißt das: Der free 1200 ist die größere und anspruchsvollere Lösung innerhalb der free-Reihe. Wer ihn kauft, sollte die Fläche, Empfangsbedingungen und tägliche Mähzeit realistisch einschätzen.
Was Testberichte.de zur SILENO-free-Reihe einordnet
Testberichte.de ordnet die kabellosen Gardena-Modelle grundsätzlich als interessante Alternative zu Drahtsystemen ein, weist aber auch auf typische Grenzen hin: Einrichtung, Empfang, Ladezeiten, Mähdauer und Gartenbedingungen bleiben wichtig. Genau diese Punkte passen zum free 1200.
Der GARDENA smart SILENO free 1200 Test sollte deshalb nicht nur die Drahtfreiheit loben. Er muss auch klar sagen: Wer 1200 m² ausreizt, braucht gute Bedingungen, ausreichend Mähzeit und eine saubere App-Einrichtung.
Was Erfahrungen mit kabellosen Gardena-Mähern zeigen
Erfahrungen mit kabellosen Gardena-Mähern zeigen immer wieder, dass Empfang und Gartenstruktur entscheidend sind. Das ist kein spezieller Gardena-Fehler, sondern ein Grundthema virtueller Begrenzung. Ohne gute Signale wird die beste App weniger wert.
Für den free 1200 bedeutet das: Vor dem Kauf sollte der Garten kritisch betrachtet werden. Große freie Rasenflächen sind gut. Stark abgeschirmte Randbereiche, dichte Baumdächer und enge Gebäudesituationen sind weniger ideal.
Was Serienvergleiche innerhalb der Gardena-Reihe zeigen
Innerhalb der Gardena-Reihe ist der free 1200 die größere Variante über dem free 800. Beide arbeiten mit GNSS, smart Gateway, LONA, Trim-to-Edge und zwei Messerscheiben. Der Unterschied liegt vor allem in der Flächenreserve und der stärkeren Ausrichtung auf große Grundstücke.
Diese Abgrenzung ist wichtig. Wer 700 bis 800 m² hat, braucht nicht automatisch den free 1200. Wer aber nahe 1000 bis 1200 m² liegt oder mehrere Zonen mit langen Wegen hat, sollte nicht zu knapp kaufen.
Alternativen zum GARDENA smart SILENO free 1200 im Detail
GARDENA smart SILENO free 1200 vs GARDENA smart SILENO free 800: Reserve oder Vernunft?
Der GARDENA smart SILENO free 800 ist die vernünftigere Wahl, wenn die Fläche klar unter 800 m² bleibt. Er bietet dieselbe Grundidee mit virtueller Begrenzung, GNSS, Gateway, LONA und zwei Messerscheiben, ist aber besser dimensioniert für kleinere große Gärten.
Der free 1200 lohnt sich, wenn die Rasenfläche wirklich größer ist oder mehrere Zonen viel Fahrzeit kosten. Wer zu klein kauft, riskiert lange Laufzeiten und unruhige Abdeckung. Wer zu groß kauft, bezahlt Reserve, die kaum arbeitet.
GARDENA smart SILENO free 1200 vs GARDENA smart SILENO sense 600: GNSS-Free oder Kamera-Sense?
Der GARDENA smart SILENO sense 600 ist die kleinere, kameraorientierte Alternative mit Tageslichtpflicht. Er passt besser zu gepflegten 400- bis 600-m²-Gärten und klassischen Wohnlagen.
Der free 1200 spielt in einer anderen Klasse. Er bietet doppelte Fläche, zwei Messerscheiben, längere typische Mähdauer und eine andere Navigation über GNSS und Gateway. Wer 1000 m² oder mehr pflegen möchte, sollte nicht zum sense 600 greifen.
GARDENA smart SILENO free 1200 vs WORX WR312E: Gardena-System oder Vision-Cloud-Technik?
Der WORX Landroid Vision Cloud WR312E ist eine naheliegende Alternative in der 1200-m²-Klasse. WORX wirkt stärker technisch, setzt auf Vision Cloud, Vision AI und ein anderes App- und Akkusystem.
Der Gardena wirkt ruhiger, leiser und stärker in ein klassisches Smart-Garden-System eingebettet. Wer bereits Gardena nutzt, wird den free 1200 eher mögen. Wer stärker auf technische Features und größere Schnitthöhen achtet, sollte WORX ernsthaft vergleichen.
GARDENA smart SILENO free 1200 vs Segway Navimow X315: zwei moderne Großflächenkonzepte
Der Segway Navimow X315 ist eine starke kabellose Alternative für größere Gärten. Segway spricht Nutzer an, die ein sehr modernes Navigations- und App-Konzept suchen und stärker auf technische Präzision achten.
Der Gardena bleibt die ruhigere Wahl. Er wirkt wohnlicher, leiser und stärker auf klassische Gartenbesitzer zugeschnitten. Wer Gardena-smart-Nähe und unauffälliges Mähen bevorzugt, wird eher beim free 1200 landen.
GARDENA smart SILENO free 1200 vs MOVA LiDAX Ultra 1200: ruhiges System oder LiDAR-Fokus?
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 ist eine Alternative mit anderem Sensoransatz. Er ist interessant, wenn LiDAR-Navigation und ein stärkeres Technikprofil im Vordergrund stehen.
Der GARDENA smart SILENO free 1200 punktet stärker über leisen Betrieb, LONA, Trim-to-Edge, GNSS/Gateway und Systemintegration. Die Entscheidung hängt hier stark vom Garten ab: freie Satellitenbedingungen sprechen eher für Gardena, sensorisch komplexe Situationen können MOVA interessanter machen.
Preis-Leistung im GARDENA smart SILENO free 1200 Test
Die Preis-Leistung des GARDENA smart SILENO free 1200 ist gut, wenn dein Garten wirklich in die große Klasse passt: gepflegte 900 bis 1200 m², klare Rasenkanten, mehrere Zonen, gute Satellitensicht und der klare Wunsch nach einem kabellosen Smart-Garden-System. Dann kaufst du nicht nur einen Mähroboter, sondern ein Paket aus GNSS-Navigation, smart Gateway, LONA Intelligence, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben, leisem Betrieb und App-Zonen.
Die Preis-Leistung wird schwächer, wenn dein Garten zu klein, zu stark abgeschattet oder zu schwierig ist. Für 500 bis 700 m² ist der free 1200 oft zu groß. Für starke Hangprobleme fehlt Allrad. Für enge Innenhöfe oder stark baumbestandene Flächen kann GNSS anspruchsvoll werden. Der free 1200 lohnt sich nicht, weil er kabellos klingt. Er lohnt sich, wenn ein großer, gepflegter Garten ohne Draht zuverlässig automatisiert werden soll.
Fazit zum GARDENA smart SILENO free 1200 Test
Der GARDENA smart SILENO free 1200 Test fällt positiv aus, weil dieses Modell eine klare Rolle hat: große gepflegte Gärten ohne Begrenzungskabel leise und systematisch pflegen. 1200 m² Flächenklasse, virtuelle Begrenzung, GNSS mit smart Gateway, LONA Intelligence, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben, 22 cm Arbeitsbreite und 140 Minuten typische Mähdauer ergeben ein starkes Gesamtpaket.
Am meisten überzeugt mich der free 1200 dort, wo ein Garten groß, aber nicht chaotisch ist: klare Rasenkanten, freie Himmelssicht, mehrere Zonen, feste Wege, gepflegte Randbereiche und genug tägliche Zeitfenster. Gerade wer bereits Gardena smart nutzt, bekommt hier eine sehr passende Erweiterung.
Kritisch bleiben die Abhängigkeit von GNSS und Internetverbindung, die begrenzte Schnitthöhe von 25 bis 45 mm, die lange tägliche Betriebszeit bei voller Fläche, das optionale Antikollisions-Radar und die fehlende Allradtechnik. Für schwierige Hanggärten oder stark abgeschattete Grundstücke würde ich vorsichtig sein. Für gepflegte große 1200-m²-Gärten ist der GARDENA smart SILENO free 1200 aber eine der stimmigeren kabellosen Gardena-Lösungen.
FAQ zum GARDENA smart SILENO free 1200
Ist der GARDENA smart SILENO free 1200 gut?
Ja, der GARDENA smart SILENO free 1200 ist gut, wenn der Garten groß, gepflegt und ausreichend frei für GNSS-Navigation ist. Seine Stärken liegen bei 1200 m² Flächenklasse, kabelloser Begrenzung, LONA Intelligence, smart Gateway, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben und leisem Betrieb. Für stark abgeschattete oder schwierige Hanggrundstücke ist er weniger ideal.
Für wen lohnt sich der GARDENA smart SILENO free 1200?
Der GARDENA smart SILENO free 1200 lohnt sich für Gartenbesitzer mit großen Hausgärten, klaren Rasenkanten, mehreren Zonen, guter Satellitensicht und dem Wunsch nach einer kabellosen Smart-Garden-Lösung. Besonders sinnvoll ist er, wenn 800 m² knapp werden und ein leiser Systemmäher ohne Begrenzungskabel gesucht wird.
Was zeigt der GARDENA smart SILENO free 1200 Test?
Der GARDENA smart SILENO free 1200 Test zeigt, dass dieses Modell vor allem durch 1200 m² Flächenklasse, virtuelle Begrenzung, GNSS, LONA, smart Gateway, Trim-to-Edge und zwei Messerscheiben überzeugt. Gleichzeitig bleiben Empfang, Gartenstruktur, Schnitthöhe, Betriebszeit und fehlender Allradantrieb wichtige Grenzen.
Braucht der GARDENA smart SILENO free 1200 ein Begrenzungskabel?
Nein, der GARDENA smart SILENO free 1200 arbeitet ohne klassisches Begrenzungskabel. Die Begrenzung erfolgt virtuell. Der Mäher nutzt GNSS-Satellitensignale, Korrekturwerte über das smart Gateway und die GARDENA smart App. Eine saubere Einrichtung bleibt trotzdem wichtig.
Braucht der GARDENA smart SILENO free 1200 eine Antenne?
Nein, zusätzliche Antennen oder Beacons im Garten sind laut Hersteller nicht erforderlich. Das ist ein Vorteil gegenüber manchen anderen kabellosen Systemen. Wichtig sind aber ausreichender GNSS-Empfang, Internetverbindung, smart Gateway und eine passende Gartenstruktur.
Für wie viel Quadratmeter ist der GARDENA smart SILENO free 1200 geeignet?
Der GARDENA smart SILENO free 1200 ist laut Hersteller für bis zu 1200 m² ausgelegt. Das passt zu großen Hausgärten. Wer deutlich weniger Fläche hat, sollte kleinere Modelle prüfen. Wer die 1200 m² voll ausreizt, sollte Gartenstruktur und tägliche Betriebszeit ernst nehmen.
Wie gut ist der GARDENA smart SILENO free 1200 bei Steigungen?
Gardena nennt in technischen Angaben bis zu 35 Prozent Steigung, einzelne Merkmaltexte sprechen vorsichtiger von 30 Prozent. Für normale Schrägen ist das ordentlich. Für stark feuchte Hänge, Bodenwellen, seitliche Neigung oder schwierige Traktion ist ein Allradmodell trotzdem besser geeignet.
Welche Schnittbreite hat der GARDENA smart SILENO free 1200?
Die Arbeitsbreite liegt laut Hersteller bei 22 cm. Zwei Messerscheiben sorgen für bessere Abdeckung als bei kleineren Einzelteller-Modellen. Für 1200 m² ist das sinnvoll, aber kein extrem breites Mähwerk. Regelmäßige Pflege bleibt entscheidend.
Welche Schnitthöhe bietet der GARDENA smart SILENO free 1200?
Die Schnitthöhe liegt laut Hersteller bei 25 bis 45 mm. Das passt gut zu gepflegtem Rasen. Wer seinen Rasen im Sommer gern deutlich höher stehen lässt, bekommt aber weniger Spielraum als bei Modellen mit 60 oder 70 mm maximaler Schnitthöhe.
Wie lange mäht der GARDENA smart SILENO free 1200 pro Akkuladung?
Die typische Mähdauer je Ladezyklus liegt laut Hersteller bei 140 Minuten. Das ist für die 1200-m²-Klasse gut. Die normale Ladezeit liegt bei etwa 100 Minuten. Entscheidend bleibt aber der komplette Wochenrhythmus, nicht nur ein einzelner Ladezyklus.
Wie lange muss der GARDENA smart SILENO free 1200 täglich arbeiten?
Bei maximaler Flächenleistung nennt Gardena eine tägliche Betriebszeit von 17 Stunden für Mähen und Laden. Das zeigt, dass der free 1200 ein Dauerpfleger ist. Er soll regelmäßig arbeiten und nicht eine große Fläche in wenigen kurzen Fahrten erledigen.
Wie laut ist der GARDENA smart SILENO free 1200?
Der GARDENA smart SILENO free 1200 wird mit 58 dB(A) wahrgenommener Lautstärke angegeben. Das ist leise und passt gut zu Wohnlagen. Ein leiser Mähroboter stört weniger auf der Terrasse, im Homeoffice und im Verhältnis zu Nachbarn.
Was bringt LONA Intelligence beim GARDENA smart SILENO free 1200?
LONA Intelligence hilft dem Mäher, den Garten zu lernen, zu kartieren und Bereiche zu verwalten. Über die App können Mähzonen und Sperrzonen definiert werden. Bei 1200 m² ist das besonders sinnvoll, weil verschiedene Gartenbereiche oft unterschiedlich wachsen.
Was bringt Trim-to-Edge beim GARDENA smart SILENO free 1200?
Trim-to-Edge soll an festen Kanten wie Mauern und Zäunen randnäher mähen. Das kann Nacharbeit reduzieren. Perfekte Kanten hängen aber weiterhin stark vom Gartenbau ab. Flache, klare und feste Kanten sind deutlich besser als weiche oder unregelmäßige Randbereiche.
Hat der GARDENA smart SILENO free 1200 eine Objekterkennung?
Das Antikollisions-Radar ist beim free 1200 optionales Zubehör und separat erhältlich. Deshalb sollte man es nicht automatisch als Serienfunktion bewerten. Wer viele wechselnde Hindernisse im Garten hat, sollte dieses Zubehör bewusst prüfen.
Ist der GARDENA smart SILENO free 1200 für Igel sicher?
Ich würde den GARDENA smart SILENO free 1200 tagsüber fahren lassen und Nachtbetrieb vermeiden. Igel und andere Kleintiere sind besonders in Dämmerung und Nacht aktiv. Auch ein moderner Mähroboter mit leiser Arbeitsweise bleibt ein Gerät mit Klingen.
Kann man den GARDENA smart SILENO free 1200 mit dem Gartenschlauch reinigen?
Ja, der Mäher hat laut Hersteller IPX5 und kann mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. Das ist im Alltag praktisch. Einen Hochdruckreiniger würde ich trotzdem nicht verwenden. Regelmäßige, vorsichtige Reinigung reicht in der Regel aus.
Ist der GARDENA smart SILENO free 1200 besser als der free 800?
Er ist nicht grundsätzlich besser, sondern größer ausgelegt. Der free 800 passt besser für Flächen bis 800 m². Der free 1200 lohnt sich, wenn mehr Fläche, längere Wege oder mehrere größere Zonen vorhanden sind. Die echte Rasenfläche sollte ehrlich eingeschätzt werden.
Wann lohnt sich der GARDENA smart SILENO free 1200 nicht?
Er lohnt sich nicht bei kleinen, stark abgeschatteten, sehr engen oder stark geländelastigen Gärten. Auch wer keine App, kein Konto und kein smart Gateway nutzen möchte, sollte vorsichtig sein. Der free 1200 lohnt sich vor allem bei gepflegten großen Gärten mit guter Satellitensicht.
Was ist die größte Stärke des GARDENA smart SILENO free 1200?
Die größte Stärke ist die Kombination aus 1200 m² Flächenklasse, kabelloser Navigation, LONA Intelligence, smart Gateway, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben und leisem Betrieb. Der free 1200 wirkt dadurch wie eine erwachsene kabellose Gardena-Lösung für große Hausgärten.
Was ist die größte Schwäche des GARDENA smart SILENO free 1200?
Die größte Schwäche ist die Abhängigkeit von guten GNSS- und Verbindungsbedingungen. Dazu kommen die begrenzte Schnitthöhe von 25 bis 45 mm, die lange tägliche Betriebszeit bei maximaler Fläche, fehlender Allradantrieb und optionales statt serienmäßiges Antikollisions-Radar.
Ist die Preis-Leistung gut?
Ja, aber nur bei passenden Gärten. Bei gepflegten 900 bis 1200 m² mit klaren Kanten und guter Satellitensicht bietet der free 1200 viel Gegenwert. Bei kleinen, schwierigen oder stark abgeschatteten Gärten ist er zu teuer oder technisch nicht ideal gewählt.
Autor und Testgrundlage
Bewertungsansatz von Testberichte aus Berlin
Testberichte aus Berlin bewertet Mähroboter nach ihrer praktischen Rolle im Gartenalltag. Beim GARDENA smart SILENO free 1200 zählen besonders 1200 m² Flächenklasse, kabellose Navigation, GNSS, smart Gateway, LONA Intelligence, Trim-to-Edge, App-Zonen, Mähzeit, Schnittbreite, Schnitthöhe, Lautstärke, Steigung, Kantenpflege, Tiere, Wartung, Alternativen und Preis-Leistung. Ein guter Mähroboter muss nicht nur moderne Technik haben, sondern im passenden Garten spürbar Arbeit sparen.
Einordnung durch André aus Berlin
Für mich ist der GARDENA smart SILENO free 1200 Test besonders interessant, weil dieses Modell Gardena-typische Ruhe mit einer großen kabellosen 1200-m²-Lösung verbindet. Mich überzeugen die virtuelle Begrenzung, GNSS-Navigation mit Gateway, LONA Intelligence, Trim-to-Edge, zwei Messerscheiben, 22 cm Arbeitsbreite und der leise Betrieb. Kritisch sehe ich die Abhängigkeit von Satellitensicht und Verbindung, die begrenzte Schnitthöhe, die lange Betriebszeit bei voller Fläche, das optionale Antikollisions-Radar und die fehlende Allradtechnik. Für gepflegte große Hausgärten würde ich ihn positiv einordnen. Für schwierige Hanglagen oder stark abgeschattete Grundstücke würde ich ein anderes Modell wählen.
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