iRobot Roomba 105 Combo im ausführlichen Test
Für wen der iRobot Roomba 105 Combo im Alltag gedacht ist
Der iRobot Roomba 105 Combo richtet sich klar an Haushalte, die einen unkomplizierten Einstieg in die Kombi-Reinigung suchen: Saugen für den täglichen Krümel- und Staubanteil, plus Wischen für den sichtbaren Frischeeffekt auf Hartböden. Im Alltag zeigt sich, dass dieses Konzept vor allem dort trägt, wo regelmäßig leichte Verschmutzungen entstehen – Küche, Flur, Essbereich – und wo man nicht jedes Mal den großen Staubsauger holen will. Im Test fällt auf, dass der Fokus stärker auf Komfort und planbare Routine zielt als auf kompromisslose Tiefenreinigung. Das passt zu Wohnungen und Häusern, in denen der Roboter häufiger laufen darf und so die Grundsauberkeit hält, statt selten zu starten und dann alles „auf einmal“ zu erledigen.
Wer viele Teppiche hat, profitiert von der automatischen Teppicherkennung beim Wischen, weil der iRobot Roomba 105 Combo Teppiche nicht einfach anfeuchtet. Gleichzeitig bedeutet das: Die Wischleistung bleibt eine Hartboden-Disziplin, und Teppiche sind ein eigener Anspruch an die Saugleistung und die Bürstenarbeit. Im Alltag wirkt das Gerät dann am stärksten, wenn die Erwartung stimmt: als nützlicher Helfer, der den Boden sichtbar ordentlicher hält, nicht als Ersatz für gelegentliche, gründliche Handarbeit.

Ersteindruck: Design, Bedienung und Setup des iRobot Roomba 105 Combo
Optisch setzt der iRobot Roomba 105 Combo auf ein modernes, wohnzimmertaugliches Auftreten mit unaufdringlichen Oberflächen und einem Look, der nicht nach „Haushaltsgerät“ schreit. Im Alltag hilft das, weil der Roboter nicht dauerhaft weggestellt werden muss und sich eher selbstverständlich in die Einrichtung einfügt. Die Bedienung bietet drei Wege: Tasten am Gerät, App und Sprachsteuerung. Das ist praktisch, weil man je nach Situation spontan startet oder Routinen plant. Im Test zeigt sich allerdings, dass die Wahrnehmung der App stark schwankt: Viele kommen schnell zurecht und loben den Komfort, andere empfinden die App als nervig oder eingeschränkt. Diese Spanne ist wichtig, weil beim iRobot Roomba 105 Combo viele Alltagsvorteile – Räume planen, Sperrzonen setzen, Zeitpläne – erst durch die App richtig greifbar werden.
Zum Setup gehört außerdem das WLAN-Thema: Der Roboter arbeitet über 2,4 GHz. Im Alltag ist das meist unproblematisch, kann aber in Haushalten mit strikt getrennten Netzwerken oder aggressiven Router-Einstellungen zu mehr Gefummel führen. Wenn die Verbindung steht, fühlt sich die Steuerung bequem an; wenn nicht, kippt der Eindruck schnell, weil man dann gerade die Komfortfunktionen vermisst, die den Unterschied machen.
Reinigungsprinzip: Saugen und Wischen in einem Gerät
Die vierstufige Reinigung kombiniert Saugen über Bürsten und Kantenbürste mit einem Mikrofaser-Wischpad, das über eine Mikropumpe gleichmäßig feucht gehalten wird. Im Alltag zeigt sich, dass genau diese Kombination viele Standard-Situationen gut abdeckt: Staubflusen in Ecken, Krümel nach dem Frühstück, leichte Laufspuren auf Fliesen oder Laminat. Im Test wirkt das Gesamtkonzept dann überzeugend, wenn die Wohnung klar vorbereitet ist – lose Kabel, kleine Teppichfransen oder sehr niedrige Hindernisse können sonst unnötig bremsen.
Spannend ist die flexible Moduswahl: nur Saugen, nur Wischen oder kombiniert. Das hilft im Alltag, weil man auf Verschmutzung reagieren kann, ohne das Gerät „falsch“ einzusetzen. Gleichzeitig bleibt der iRobot Roomba 105 Combo ein Kompromissgerät: Wischen mit Pad ist kein Nasswischen mit Druck wie bei einem Mopp, und die Saugleistung muss in der Praxis immer gegen Teppiche, Tierhaare und Kanten antreten. Im Test fällt auf, dass die Reinigungsleistung daher oft als „gut genug“ für den Alltag beschrieben wird – mit gemischten Meinungen, wenn Nutzer mehr Tiefenwirkung erwarten oder wenn Erkennung und Routing nicht so rund laufen wie gewünscht.

Vorteile und Nachteile des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Der iRobot Roomba 105 Combo zielt im Alltag auf eine bequeme Grundsauberkeit mit klarer Trennung zwischen Saugen und Wischen. In der getesteten Standard-Konfiguration steht dabei weniger „High-End-Automation“ im Vordergrund, sondern die planbare Routine: Räume auswählen, Sperrzonen setzen und je nach Situation nur saugen oder kombiniert laufen lassen. Im Test fällt positiv auf, dass die Teppicherkennung beim Wischen typische Missgeschicke vermeidet und die LiDAR-Navigation für eine nachvollziehbare, geradlinige Reinigung sorgt. Im Test wirkt das Gesamtpaket dann besonders stimmig, wenn man leichte Verschmutzungen regelmäßig abfangen will und App-Komfort als zentralen Teil der Nutzung akzeptiert.
Vorteile
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Kombi-Reinigung Saugen und Wischen lassen sich flexibel trennen oder kombinieren, was im Alltag eine passende Reaktion auf Krümel und Laufspuren ermöglicht.
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Teppicherkennung Beim Wischen werden Teppiche automatisch gemieden, wodurch nasse Stellen und unangenehme Mischzonen im Wohnbereich seltener entstehen.
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LiDAR-Navigation Geradlinige Fahrten und schnelle Kartierung sorgen für eine strukturiertere Reinigung, auch wenn das Licht aus ist.
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Zonen und Räume Sperrzonen, Raumwahl und Zeitpläne helfen, den Roboter an Tagesabläufe anzupassen und Störbereiche gezielt auszuklammern.
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Alltagsbedienung App, Tasten am Gerät und Sprachsteuerung bieten mehrere Wege, spontan oder routiniert zu starten.
Nachteile
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App-Erlebnis In der Praxis wird die App teils als eingeschränkt oder nervig beschrieben, was gerade bei Zeitplänen und Zonen den Komfort spürbar mindern kann.
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Akkulaufzeit Kritisiert wird häufiges Nachladen, wodurch größere Flächen oder mehrere Räume am Stück weniger entspannt wirken.
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Stabilität Einige Nutzer berichten von Aussetzern oder einem weniger zuverlässigen Verhalten, was die Routine-Reinigung unberechenbarer machen kann.
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Reinigungsleistung Die Einschätzungen fallen gemischt aus: Für Grundsauberkeit oft ausreichend, bei hartnäckigem Schmutz oder Teppichanteil aber nicht immer überzeugend.
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Erkennung und Funktionalität Hindernisse, Übergänge oder bestimmte Wohnsituationen können je nach Umgebung zu wechselhaften Ergebnissen führen.

Navigation und Karten: iRobot Roomba 105 Combo mit ClearView LiDAR im Test
Kartierung, Raumaufteilung und geradlinige Routen mit iRobot Roomba 105 Combo
Im Alltag steht und fällt ein Saug- und Wischroboter mit der Frage, ob er Räume nachvollziehbar erfasst und Wege sinnvoll plant. Der iRobot Roomba 105 Combo nutzt ClearView LiDAR, um die Umgebung zügig zu kartieren und anschließend in geraden Linien zu reinigen. Im Test fällt auf, dass dieses geradlinige Muster in vielen Wohnungen schnell für Ordnung sorgt, weil Flächen systematischer abgearbeitet werden als bei reiner Zufallsnavigation. Besonders in offenen Bereichen wie Wohnzimmer plus Esszone wirkt die Route oft ruhiger und planbarer: Der Roboter fährt Bahnen, lässt sich weniger treiben und kehrt eher zu noch offenen Bereichen zurück, statt an einer Stelle zu „kleben“.
Für die Praxis ist außerdem relevant, dass mehrere Räume sauber getrennt werden können. So lässt sich der Alltag besser strukturieren: Flur morgens kurz, Küche nach dem Kochen, Wohnzimmer am Nachmittag. Wenn die Karte sauber steht, entsteht ein echter Routine-Effekt, weil nicht jedes Mal die komplette Wohnung dran sein muss. Grenzen zeigen sich dort, wo Raumkanten sehr verwinkelt sind oder Möbel häufig umgestellt werden. Dann wirkt die Kartierung weniger stabil, was sich später in Auslassern oder unnötigen Umwegen bemerkbar machen kann.
Hindernisvermeidung und Verhalten bei Dunkelheit
Die LiDAR-Navigation soll Hindernisse erkennen und auch bei Dunkelheit orientiert arbeiten. Im Alltag ist das ein spürbarer Vorteil, wenn der Roboter abends laufen soll oder wenn in Fluren nicht dauerhaft Licht brennt. Im Test zeigt sich, dass geradlinige Fahrten im Dunkeln grundsätzlich möglich sind, solange der Boden nicht mit Kleinteilen gespickt ist. Typische Stolpersteine bleiben aber: sehr flache Gegenstände, Kabel, Spielzeug oder lose Teppichkanten sind in dieser Geräteklasse oft die Dinge, die zu Kontakt oder Hängenbleiben führen. Der iRobot Roomba 105 Combo kann solche Situationen nicht immer elegant auflösen, was die Zuverlässigkeit von Durchlauf zu Durchlauf beeinflusst.
Praktisch ist, dass die Reinigung dadurch nicht zwingend an Tageslicht gekoppelt ist. Gleichzeitig sollte man die Wohnung „roboterfreundlich“ halten, wenn man Frust vermeiden will: Kabel hoch, Vorhänge so, dass sie nicht in den Fahrweg hängen, und Kleinteile aus den Ecken. Im Test wirkt der Roboter dann am souveränsten, wenn die Umgebung konstant bleibt und Hindernisse nicht täglich an anderer Stelle liegen.
Sperrzonen und gezielte Raumsteuerung in der Praxis
Die Stärke eines kartenbasierten Systems liegt im Alltag in der Steuerung: Räume auswählen, Bereiche auslassen und punktuell reinigen. Der iRobot Roomba 105 Combo bietet dafür Sperrzonen, die gerade bei sensiblen Bereichen wie Futterplätzen, Spielteppichen oder Kabelzonen helfen. So lässt sich vermeiden, dass der Roboter regelmäßig in die gleichen Problemstellen fährt. Zusätzlich sind gezielte Aktionen sinnvoll, wenn nur ein Bereich Aufmerksamkeit braucht, etwa Krümel unter dem Tisch. Das spart Zeit und reduziert die Belastung für Akku und Mechanik, weil nicht immer die ganze Wohnung abgefahren wird.
Hier entscheidet die App-Erfahrung stark über den Nutzen. Wenn Steuerung und Kartenbearbeitung flüssig funktionieren, fühlt sich das System im Alltag sehr kontrolliert an. Wenn die App jedoch als eingeschränkt oder instabil empfunden wird, verlieren Sperrzonen und Raumwahl an Wert, obwohl die Hardware grundsätzlich darauf ausgelegt ist. Im Test fällt auf, dass genau diese Abhängigkeit die Wahrnehmung prägt: Gute Kartierung plus gute App ergeben eine komfortable Routine, bei Problemen entsteht schnell der Eindruck, dass das Potenzial nicht voll genutzt werden kann.

Saugleistung und Schmutzaufnahme des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Alltag auf Hartboden: Staub, Krümel und Flusen
Auf Hartböden spielt der iRobot Roomba 105 Combo seine Stärken am klarsten aus, weil Krümel, Staub und Flusen sichtbar aufgenommen werden und die Bahnreinigung die Fläche gleichmäßig abarbeitet. Im Alltag zeigt sich, dass die Kombination aus Hauptbürste und Kantenbürste besonders in typischen Laufzonen funktioniert: entlang der Küchenzeile, um den Esstisch und an Übergängen vom Flur ins Wohnzimmer. Für Haushalte, die vor allem „Grundordnung am Boden“ suchen, wirkt das Ergebnis meist sauber genug, um den täglichen Handgriff mit Besen oder Akkusauger deutlich seltener zu brauchen. Im Test fällt auf, dass das Gerät bei leichten Verschmutzungen am überzeugendsten arbeitet, wenn die Fläche frei ist und der Roboter nicht ständig um herumliegende Gegenstände herumtaktieren muss.
Die beworbene hohe Saugleistung hilft vor allem bei feinem Staub und kleinen Partikeln, aber in der Praxis entscheidet ebenso stark die Mechanik: Wie konsequent führt die Bürste Schmutz zur Öffnung, und wie gut erreicht die Kantenbürste die Bereiche, die sonst liegen bleiben. Auf glatten Böden ist das im Alltag häufig der Punkt, an dem der Roomba 105 Combo als „nützlicher Helfer“ wahrgenommen wird: Er nimmt sichtbar mit, ohne dass man jeden Raum einzeln nacharbeiten muss.
Teppiche und Kanten: Bürsten, Ecken und Übergänge
Auf Teppichen verschiebt sich die Erwartung: Hier zählt weniger die Optik nach einem Durchlauf, sondern ob Haare, Fussel und tiefer sitzender Staub zuverlässig gelöst werden. Im Alltag zeigt sich, dass kurzflorige Teppiche grundsätzlich in den Reinigungsplan passen, während dickere oder sehr weiche Modelle eher fordernd sind, weil der Rollwiderstand steigt und die Bürste stärker arbeiten muss. Im Test zeigt sich, dass die Ergebnisse in diesem Bereich gemischter ausfallen können, was auch zu den unterschiedlichen Rückmeldungen zur Reinigungsleistung passt. Wer viele Teppiche besitzt, sollte deshalb damit rechnen, dass einzelne Stellen häufiger einen zweiten Durchgang benötigen oder dass in Kantenbereichen nachgeholfen werden muss.
Positiv ist die Eck- und Kantenbürste, weil sie Schmutz aus Randzonen herauszieht, wo Roboter oft nur „vorbeistreifen“. Gleichzeitig bleiben sehr enge Ecken, Fußleisten mit Profil oder Übergänge mit kleinen Kanten typische Problemzonen dieser Gerätekategorie. Dort entscheidet die Wohnsituation: Glatte Leisten und klare Kanten sind dankbar, verwinkelte Bereiche mit vielen Stuhlbeinen und Deko eher nicht.
Reinigungsdurchgänge und Saugstufen sinnvoll nutzen
Die flexible Steuerung über Räume, Durchgänge und Leistungsstufen ist im Alltag ein wichtiger Hebel, um aus dem iRobot Roomba 105 Combo mehr Konstanz herauszuholen. Wenn in der Küche täglich Krümel entstehen, lohnt sich eher ein kurzer, gezielter Lauf als ein kompletter Wohnungsdurchgang. Für Teppichzonen oder stark genutzte Flächen kann ein zusätzlicher Durchgang die Schwankungen ausgleichen, ohne dass man gleich manuell nacharbeiten muss. Im Test wirkt diese Strategie oft praktikabler als die Erwartung, dass ein einzelner Lauf alles perfekt erledigt.
Wichtig ist außerdem, die Kombi-Natur des Geräts im Blick zu behalten: Wer gleichzeitig saugt und wischt, setzt den Fokus auf ein „sauber und frisch“-Gesamtergebnis, nicht auf maximale Schmutzaufnahme wie bei einem reinen Saugroboter in Bestleistung. Im Test bleibt als sinnvoller Alltagspfad meist: zuerst saugen, dann bei Bedarf wischen – oder kombiniert laufen lassen, wenn es hauptsächlich um Staub und leichte Spuren auf Hartboden geht.

Wischfunktion und Feuchtmanagement des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Mikrofaserpad, Mikropumpe und gleichmäßige Feuchte
Der iRobot Roomba 105 Combo setzt beim Wischen auf ein fest integriertes Mikrofaserpad, das über eine Mikropumpe kontrolliert befeuchtet wird. Im Alltag zeigt sich, dass diese Art Feuchtmanagement vor allem auf glatten Böden ihre Stärke ausspielt: Fliesen, Vinyl oder versiegeltes Laminat wirken nach einem Durchlauf oft gleichmäßiger, weil das Pad nicht einfach „trocken“ nachläuft oder in einzelnen Zonen zu nass wird. Im Test fällt auf, dass das System eher auf kontinuierliche, moderate Feuchte ausgelegt ist als auf viel Wasser in kurzer Zeit. Das passt zu typischen Kombigeräten, die Spuren reduzieren und den Boden frischer wirken lassen, ohne in Richtung intensives Nasswischen zu gehen.
Praktisch ist die Möglichkeit, Wasser oder eine geeignete Reinigungslösung zu nutzen und die Menge an Feuchtigkeit bzw. Lösung anzupassen. Für den Alltag bedeutet das: In der Küche kann man etwas konsequenter wischen lassen, während in Wohnräumen oft eine zurückhaltende Einstellung genügt, um keine Schlieren zu riskieren. Wer sehr empfindliche Oberflächen hat, profitiert davon, dass sich die Feuchte nicht „frei“ verteilt, sondern gezielt gesteuert wird.
SmartScrub und Flecken: was realistisch klappt
Mit SmartScrub zielt der iRobot Roomba 105 Combo auf eine deutlich intensivere Bearbeitung von Bereichen, in denen Laufspuren oder angetrocknete Stellen auffallen. Im Alltag zeigt sich aber auch hier die Grundlogik eines Pad-Systems: Leichte Verschmutzungen, frische Spritzer und matte Spuren lassen sich oft gut mindern, während wirklich klebrige Flecken oder eingetrocknete Ränder nicht immer komplett verschwinden. Im Test zeigt sich, dass SmartScrub dann am besten wirkt, wenn man gezielt einzelne Zonen anwählt, statt die Funktion pauschal über die ganze Wohnung zu jagen. So bleibt der Fokus dort, wo es sich lohnt, und man reduziert gleichzeitig das Risiko, dass das Ergebnis ungleichmäßig wirkt.
Für Nutzer heißt das: SmartScrub ist ein Werkzeug für „mehr Druckgefühl“ im Rahmen eines Kombigeräts, aber kein Ersatz für gelegentliches manuelles Nacharbeiten bei hartnäckigen Küchen- oder Eingangsbereich-Flecken. Wenn die Erwartung auf Auffrischen und regelmäßige Pflege ausgerichtet ist, fühlt sich die Funktion im Alltag sinnvoll an, besonders in stark genutzten Laufzonen.
Teppicherkennung beim Wischen und typische Grenzen
Ein starker Praxispunkt beim iRobot Roomba 105 Combo ist die automatische Teppicherkennung beim Wischen. Im Alltag verhindert das typische Ärgernisse, weil Teppiche nicht versehentlich angefeuchtet werden, wenn man den Kombimodus nutzt. Im Test fällt auf, dass diese Schutzlogik besonders in Wohnungen mit Mischböden Ruhe bringt: Man kann wischen lassen, ohne vorher jeden Teppich umzulegen oder ständig im Blick zu behalten, wo das Gerät gerade fährt. Gleichzeitig zeigt sich die Kehrseite: Übergänge zwischen Hartboden und Teppich oder sehr kleine Teppiche können je nach Wohnsituation dazu führen, dass der Roboter vorsichtiger agiert, häufiger umplant oder Bereiche auslässt, die man eigentlich noch gern gewischt hätte.
Dazu kommt die typische Grenze eines Pads: Bei stark strukturierten Böden, tiefen Fugen oder rauen Oberflächen kann das Ergebnis weniger gleichmäßig wirken, weil das Pad nicht überall denselben Kontakt hat. In solchen Fällen funktioniert der iRobot Roomba 105 Combo im Alltag am besten als regelmäßiger Pflegehelfer, während punktuelle Intensivreinigung weiterhin manuell erledigt wird.

App, Automationen und Alltagsteuerung des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Roomba Home App: Funktionen, Zeitpläne und Filterstatus
Die Roomba Home App ist beim iRobot Roomba 105 Combo der Dreh- und Angelpunkt, wenn Reinigung nicht nur per Knopfdruck starten, sondern wirklich in den Tagesablauf passen soll. Im Alltag zeigt sich, dass sich Reinigungen relativ fein planen lassen: Räume werden gezielt ausgewählt, Startzeiten auf bestimmte Wochentage gelegt und je nach Bedarf mehrere Durchgänge vorgesehen. Dazu kommen praktische Anzeigen wie eine Zeitschätzung für den Lauf und Hinweise zur Filterlebensdauer, was Wartung planbarer macht. Im Test fällt auf, dass diese Übersicht gerade für Einsteiger viel Stress nimmt, weil man nicht raten muss, wann sich ein Check von Bürsten, Filter oder Behälter lohnt. Gleichzeitig hängt der Nutzen stark davon ab, wie stabil die App im eigenen Netzwerk und auf dem eigenen Smartphone läuft. Wenn Bedienung und Synchronisation rund wirken, entsteht im Alltag schnell das Gefühl eines „autopilotenähnlichen“ Helfers, der leise im Hintergrund Standardsauberkeit hält.
Spot-Reinigung, Raum überspringen und Tagesabläufe abbilden
Neben festen Zeitplänen sind die spontanen Funktionen im Alltag oft entscheidender als gedacht. Der iRobot Roomba 105 Combo lässt sich auf konkrete Bereiche lenken, wenn nach dem Frühstück nur unter dem Tisch Krümel liegen oder wenn im Flur schnell nachgezogen werden soll. Ebenso hilfreich ist die Möglichkeit, einen Raum auszuklammern, wenn dort gerade gespielt wird, Besuch sitzt oder der Boden noch feucht ist. Im Test zeigt sich, dass solche Eingriffe die Akzeptanz erhöhen: Der Roboter wird nicht als starrer Zeitplaner erlebt, sondern als Werkzeug, das sich an Situationen anpasst. Dazu passt auch die Auswahl zwischen Saugen, Wischen oder kombiniert, weil man je nach Zustand des Bodens nicht immer denselben Modus braucht. In der Praxis bringt das vor allem in Haushalten mit Mischböden Ruhe rein: Hartbodenbereiche lassen sich regelmäßig auffrischen, während Teppichzonen nicht automatisch in jeden Durchlauf hineingezogen werden müssen.
App-Kritik aus der Praxis: Einschränkungen und typische Ursachen
Trotz des Funktionsumfangs gibt es im Alltag viele Stimmen, die die App als nervig oder eingeschränkt empfinden. Im Test wirkt das oft weniger wie ein einzelner, klarer Fehler, sondern wie eine Summe aus Kleinigkeiten: Menüs, die nicht intuitiv greifen, Funktionen, die sich nicht so flexibel anfühlen wie erwartet, oder Abläufe, die mehr Tipperei verlangen, als man von einem Komfortgerät hofft. Dazu kommt, dass Verbindungs- und Stabilitätsthemen die Stimmung schnell kippen lassen: Wenn Kartierung, Zonen oder Startbefehle nicht zuverlässig ankommen, entsteht Frust, obwohl der Roboter an sich hilfreich sein kann. Praktisch hilft hier meist ein konsequentes Setup: stabiles 2,4-GHz-WLAN am Aufstellort, klare Raumstruktur in der Karte und ein Alltag, der dem Roboter nicht ständig neue Hindernisse vor die Nase legt. Dann zeigt sich der iRobot Roomba 105 Combo deutlich entspannter in der Nutzung, während in schwierigen Umgebungen die App schneller als „Bremse“ wahrgenommen wird.

Akku, Lautstärke und Laufverhalten des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Laufzeit im Alltag und häufiges Nachladen einordnen
Die Akkulaufzeit ist beim iRobot Roomba 105 Combo einer der Punkte, die in der Praxis am häufigsten kritisch auffallen. Im Alltag zeigt sich, dass der Roboter je nach Wohnungsgröße, Saugstufe und Anteil an Teppichzonen schneller ans Nachladen geht, als viele Nutzer erwarten. Im Test fällt auf, dass dieses Verhalten besonders dann stört, wenn man einen kompletten Durchlauf „in einem Rutsch“ einplant, etwa bei mehreren Räumen hintereinander oder bei einer Kombination aus Saugen und Wischen. Wer den Roomba 105 Combo eher als täglichen Routinehelfer nutzt und Aufgaben in kleinere Etappen zerlegt, erlebt das Nachladen weniger als Problem, weil der Roboter dann nicht gegen eine hohe Erwartung an eine einzige, lange Session ankämpfen muss.
Wichtig ist außerdem, dass Kartierung und Bahnreinigung zwar effizient wirken können, aber trotzdem Energie kosten, wenn viele Hindernisse umfahren werden müssen oder wenn der Roboter in engen Bereichen oft neu ansetzt. Dadurch erklärt sich auch, warum die Rückmeldungen so deutlich auseinandergehen: In einer eher freien Wohnung fällt die Laufzeit weniger negativ auf, in verwinkelten Räumen oder bei vielen Teppichen wirkt sie schneller „zu kurz“.
Lautstärke, Fahrtempo und Reinigung in Anwesenheit
Im Alltag spielt nicht nur die Laufzeit eine Rolle, sondern auch, wie gut man mit dem Roboter im laufenden Betrieb leben kann. Der iRobot Roomba 105 Combo arbeitet je nach Saugstufe unterschiedlich präsent, und genau hier lohnt sich eine realistische Einordnung: In niedrigeren Stufen wirkt die Reinigung oft als Hintergrundgeräusch, das man nebenbei toleriert, während stärkere Stufen in ruhigen Wohnungen deutlicher auffallen. Im Test zeigt sich, dass der Mix aus geradliniger Fahrt und planbarer Raumwahl hilft, die Reinigung in Zeiten zu legen, in denen sie weniger stört – etwa morgens, wenn man ohnehin aktiv ist, oder während man kurz außer Haus ist.
Das Fahrtempo wirkt im Alltag meist angemessen: nicht hektisch, aber auch nicht so träge, dass man den Eindruck hat, der Roboter „kommt nie fertig“. Spannend ist dabei die Kombination mit Wischen: Wenn der Boden gleichmäßig benetzt werden soll, wirkt ein ruhigeres, kontrolliertes Tempo oft sogar vorteilhaft, weil das Pad nicht nur kurz über die Fläche huscht.
Stabilität und Zuverlässigkeit im täglichen Betrieb
Neben Akku und Lautstärke wird auch die Stabilität des Geräts gemischt bewertet. Im Alltag zeigt sich, dass ein Saugroboter nur dann wirklich entlastet, wenn er verlässlich startet, sauber durchläuft und nicht ständig händische Rettung braucht. Im Test fällt auf, dass Probleme oft nicht als kompletter Ausfall auftreten, sondern als wiederkehrende Unsauberkeiten im Ablauf: mal bleibt er an einer Stelle hängen, mal wirkt die Erkennung wechselhaft, mal fühlt sich die Gesamtfunktion „nicht ganz rund“ an. Solche Effekte können je nach Wohnung stark variieren, weil sie häufig an konkrete Auslöser gebunden sind – Schwellen, Teppichkanten, dünne Kabel, sehr dunkle Möbelkanten oder eng gestellte Stühle.
Wer den iRobot Roomba 105 Combo im Alltag stabil erleben will, profitiert meist von klaren Regeln: typische Problemstellen über Sperrzonen entschärfen, Übergänge so gut wie möglich glätten und den Boden frei halten. Dann wirkt der Roboter als Routinegerät deutlich zuverlässiger, während in „unruhigen“ Wohnumgebungen die Schwankungen stärker ins Gewicht fallen.

Wartung, Verbrauchsmaterial und Alltagstauglichkeit des iRobot Roomba 105 Combo im Test
Staubbehälter, Bürsten und Wischpad reinigen
Im Alltag entscheidet die Wartung darüber, ob ein Saug- und Wischroboter langfristig als Entlastung wahrgenommen wird oder ob er zum zusätzlichen „Projekt“ wird. Beim iRobot Roomba 105 Combo gehören dazu vor allem der Staubbehälter, die Bürsten und das Mikrofaser-Wischpad. Im Test fällt auf, dass sich gerade bei Haushalten mit viel Staub, Flusen oder Tierhaaren regelmäßiges Entleeren und Ausbürsten schnell auszahlt, weil die Schmutzaufnahme sonst spürbar nachlässt. Die Kantenbürste sammelt in der Praxis gern Fäden und Haare, was man im Alltag zwar schnell beheben kann, aber eben auch tun muss, wenn man konstant gute Ergebnisse will.
Beim Wischen ist das Pad der zentrale Punkt: Es nimmt sichtbar Schmutz auf, wirkt aber nur dann hygienisch, wenn es konsequent gereinigt wird. Im Alltag zeigt sich, dass viele Nutzer das Wischen dann besonders mögen, wenn es als „Frische-Routine“ läuft – dafür sollte das Pad nicht wochenlang im Einsatz bleiben. Wer auf Hartböden regelmäßig wischt, merkt im Test schnell, dass ein sauberes Pad genauso wichtig ist wie eine passende Feuchteeinstellung, sonst entstehen eher Schlieren als Glanz.
Filterlebensdauer, Ersatzteile und Folgekosten
Der Filter ist beim iRobot Roomba 105 Combo ein typischer Verschleißpunkt, der im Alltag stark davon abhängt, wie staubig die Wohnung ist und wie oft der Roboter läuft. Praktisch ist, dass die App eine Orientierung zur Filterlebensdauer geben kann, sodass Wartung nicht nur „nach Gefühl“ passiert. Im Test zeigt sich jedoch: Selbst mit Anzeige bleibt es sinnvoll, den Filter regelmäßig zu kontrollieren, weil feiner Staub den Luftstrom bremst und damit die Gesamtleistung beeinflusst.
Zu den Folgekosten gehören neben Filtern auch Bürsten und Wischpads. In dieser Klasse ist das normal, aber es lohnt sich, das im Alltag einzuplanen, weil ein Roboter nur so gut arbeitet wie sein Luftweg und seine Kontaktflächen. Wenn Ersatzteile zu selten gewechselt werden, wirkt die Leistung schnell inkonsistent, was dann fälschlich als reines Akku- oder Navigationsproblem wahrgenommen wird. Wer den iRobot Roomba 105 Combo als Einstieg sieht, fährt im Alltag gut, wenn er die laufenden Kleinteile als Teil des Komfortpakets akzeptiert.
Tipps für konstante Leistung ohne Frust
Für konstante Ergebnisse hilft beim iRobot Roomba 105 Combo vor allem eine Kombination aus Wohnraumpraxis und Wartungsroutine. Im Test zeigt sich, dass viele typische Probleme weniger mit „zu wenig Technik“ zu tun haben, sondern mit Alltagssituationen: zu viele Kleinteile am Boden, zu viele Stuhlbeine in Engstellen, Kabel in Kantenbereichen. Wer solche Zonen entschärft oder Sperrzonen nutzt, reduziert Abbrüche und spart nebenbei Akku, weil der Roboter weniger Umwege fährt.
Ebenso wichtig ist die passende Nutzung der Modi: Häufige, kürzere Läufe halten die Grundsauberkeit oft besser als seltene Marathon-Reinigungen. Damit wird auch häufiges Nachladen weniger störend, weil der Roboter nicht ständig „mitten drin“ aufgeben muss. Im Alltag lohnt es sich außerdem, Wischen eher gezielt einzusetzen: Küche und Flur profitieren meist mehr als Teppich-nahes Mischgebiet. Und wenn das Ergebnis beim Wischen schwankt, ist ein frisches Pad oft der schnellste Hebel. So bleibt der iRobot Roomba 105 Combo im Test ein Gerät, das mit konsequenter, realistischer Nutzung deutlich besser wirkt als bei der Erwartung, dass alles vollautomatisch und ohne Pflege läuft.

Fazit zum iRobot Roomba 105 Combo
Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum iRobot Roomba 105 Combo
Im Alltag positioniert sich der iRobot Roomba 105 Combo als Kombigerät, das vor allem auf Hartböden eine spürbare Entlastung liefern kann, wenn regelmäßige Routinen gewünscht sind. Im Test fällt auf, dass die geradlinige LiDAR-Navigation das Gerät deutlich strukturierter wirken lässt als einfache Zufallsmodelle: Flächen werden nachvollziehbar abgefahren, Räume lassen sich gezielt auswählen, und Sperrzonen sind ein praktischer Hebel, um Problemstellen zu umgehen. Beim Saugen sind Krümel, Staub und Flusen auf glatten Böden die Paradedisziplin, während Teppiche stärker von Wohnsituation und Erwartung abhängen. Im Test zeigt sich, dass die Kanten- und Eckarbeit solide sein kann, aber verwinkelte Zonen, viele Stuhlbeine oder häufig umgestellte Möbel die Konstanz beeinflussen.
Die Wischfunktion mit Mikrofaserpad und Mikropumpe passt gut zu einem Pflegeansatz: leichte Spuren reduzieren, Oberflächen frischer wirken lassen, ohne in Richtung intensives Nasswischen zu gehen. Die automatische Teppicherkennung beim Wischen ist dabei ein echter Sicherheitsfaktor, weil Mischböden im Alltag weniger Aufmerksamkeit verlangen. Gleichzeitig bleibt das Nutzererlebnis stark an die App geknüpft. Im Test bleibt als Schwachstelle, dass die App teils als eingeschränkt oder nervig wahrgenommen wird und damit genau die Komfortfunktionen belastet, die im Alltag den Unterschied machen. Dazu kommen die häufig genannten Kritikpunkte an der Laufzeit: Wenn der Roboter öfter nachladen muss, wirkt ein großer Komplettdurchlauf weniger entspannt, während kurze, häufige Reinigungen deutlich besser zum Charakter des Geräts passen.
Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung
Der iRobot Roomba 105 Combo ist dann eine stimmige Wahl, wenn ein Einstieg in Saugen plus Wischen gesucht wird, ohne sich in komplexe Systeme mit Stationen und sehr viel Automatisierung einzuarbeiten. Für Haushalte mit überwiegend Hartboden, klaren Laufzonen und dem Wunsch nach planbaren Routinen liefert das Gerät ein nachvollziehbares Gesamtpaket. Im Test wirkt die Kombination aus Kartensteuerung, Teppicherkennung beim Wischen und flexiblen Modi besonders alltagstauglich, weil sich Reinigungen auf einzelne Räume oder Situationen herunterbrechen lassen. Wer dagegen maximale Tiefenreinigung auf Teppichen erwartet, sehr große Flächen am Stück abdecken möchte oder besonders sensibel auf App-Zuverlässigkeit reagiert, sollte die Grenzen einplanen: Leistungseindruck, Erkennung und Stabilität werden in der Praxis gemischt bewertet, und genau diese Streuung entscheidet am Ende über Zufriedenheit.
Als Empfehlung ergibt sich damit ein klarer Rahmen: Der iRobot Roomba 105 Combo passt zu Nutzern, die Grundsauberkeit durch regelmäßige Läufe priorisieren, Wartung von Bürsten, Filter und Pad akzeptieren und die App-Funktionen aktiv nutzen möchten. Wer mit dieser Erwartung startet, bekommt einen hilfreichen Haushaltsbegleiter, wie ihn auch handyhuellen.berlin typischerweise bei soliden Einsteiger-Kombigeräten einordnet.

FAQ zum iRobot Roomba 105 Combo Test
Ist der iRobot Roomba 105 Combo gut?
Der iRobot Roomba 105 Combo ist dann gut, wenn du ihn als regelmäßigen Alltagshelfer einsetzt und nicht als einmalige Komplettlösung für jede Art von Schmutz. Im Alltag zeigt sich seine Stärke vor allem dort, wo Krümel, Staub und Flusen häufig anfallen und wo Hartböden den Hauptteil ausmachen. Die Kombination aus geradliniger Navigation und gezielter Raumwahl passt gut zu Routinen, weil du nicht immer die komplette Wohnung reinigen lassen musst. Beim Wischen wirkt das Mikrofaserpad eher wie eine kontinuierliche Pflege: Laufspuren werden gemindert, der Boden fühlt sich frischer an, aber hartnäckige Flecken bleiben nicht immer vollständig weg.
Wichtig ist, die App als Teil des Konzepts zu akzeptieren, weil Karten, Sperrzonen und Zeitpläne darüber erst richtig bequem werden. Wenn du mit gelegentlichen Grenzen bei Laufzeit und mit regelmäßigem Reinigen von Bürsten, Filter und Pad leben kannst, ist das Gesamtpaket stimmig. Wer maximale Teppich-Tiefenreinigung oder absolut problemfreie App-Erfahrung erwartet, wird eher kritischer.
Wie gut kommt der iRobot Roomba 105 Combo mit Teppichen klar?
Teppiche sind beim iRobot Roomba 105 Combo ein Bereich, in dem Erwartung und Wohnsituation besonders stark über das Ergebnis entscheiden. Kurzflorige Teppiche passen im Alltag meist besser, weil sie weniger Widerstand erzeugen und Schmutz nicht so tief festhalten. In solchen Fällen wirkt die Aufnahme von Flusen und Krümeln ordentlich, vor allem wenn du einen zusätzlichen Durchgang für Teppichzonen einplanst. Dickere, weichere Teppiche oder Modelle mit starkem Flor fordern den Roboter stärker, weil sich Haare und feiner Staub leichter festsetzen und die Bürstenarbeit mehr leisten muss.
Ein klarer Vorteil ist die automatische Teppicherkennung beim Wischen: Teppiche werden im Wischmodus nicht angefeuchtet, was die Nutzung im Mischboden-Haushalt entspannter macht. Gleichzeitig kann es an Übergängen passieren, dass der Roboter vorsichtiger agiert oder Bereiche weniger konsequent abfährt. Wenn du viele Teppiche hast, lohnt es sich, Teppichflächen gezielt zu priorisieren und die Wohnung so vorzubereiten, dass Kanten und Fransen nicht ständig stören.
Kann der iRobot Roomba 105 Combo wirklich gleichzeitig saugen und wischen?
Ja, der iRobot Roomba 105 Combo kann Saugen und Wischen kombinieren, und genau darin liegt sein Komfort-Ansatz. Im Alltag ist das sinnvoll, wenn du vor allem leichte Verschmutzungen entfernst und den Boden anschließend optisch auffrischen willst, ohne zwei getrennte Geräte zu nutzen. Das Mikrofaserpad wird über eine Mikropumpe gleichmäßig feucht gehalten, wodurch auf glatten Böden ein gleichmäßigeres Wischbild entstehen kann als bei rein passiven Pads.
Trotzdem bleibt der Charakter eines Kombigeräts: Das Wischen ersetzt kein intensives Nasswischen mit starkem Druck, und bei klebrigen Stellen ist gelegentliches Nacharbeiten weiterhin realistisch. Im Test zeigt sich der Kombimodus am überzeugendsten, wenn du ihn gezielt einsetzt, etwa in Küche und Flur, und nicht erwartest, dass jede Ecke nach einem Lauf perfekt ist. Praktisch ist außerdem, dass du bei Bedarf auch nur saugen oder nur wischen wählen kannst, wenn der Boden es gerade erfordert.
Wie zuverlässig ist die Navigation des iRobot Roomba 105 Combo in einer normalen Wohnung?
Die LiDAR-Navigation des iRobot Roomba 105 Combo ist darauf ausgelegt, Räume strukturiert zu erfassen und in geraden Linien zu reinigen. Im Alltag wirkt das meist deutlich kontrollierter als zufälliges Umherfahren, weil Flächen nachvollziehbar abgearbeitet werden und sich Räume gezielt ansteuern lassen. Besonders in offenen Wohnbereichen oder in klar geschnittenen Zimmern entsteht schnell eine Routine, die man als zuverlässig empfindet.
Die größten Schwankungen kommen typischerweise nicht von der Orientierung im Raum, sondern von der Wohnrealität: Kabel, kleine Gegenstände, Teppichkanten oder sehr eng gestellte Möbel können dafür sorgen, dass der Roboter häufiger abbremsen muss oder sich an Stellen festfährt. Wenn du solche Problemzonen entschärfst oder Sperrzonen setzt, steigt die Konstanz spürbar. Auch Dunkelheit ist im Alltag meist weniger kritisch, weil LiDAR nicht auf Licht angewiesen ist. Insgesamt gilt: In „roboterfreundlichen“ Wohnungen wirkt die Navigation souverän, in sehr unruhigen Umgebungen wird sie eher als wechselhaft erlebt.
Was kann ich tun, wenn mich die App beim iRobot Roomba 105 Combo nervt oder einschränkt?
Wenn dich die App beim iRobot Roomba 105 Combo nervt, hilft oft ein pragmatischer Ansatz: Reduziere die Nutzung auf die Funktionen, die im Alltag wirklich Mehrwert bringen, statt jede Einstellung auszureizen. Viele Frustpunkte entstehen, wenn Kartenbearbeitung, Zonen und Zeitpläne nicht so flüssig wirken wie erwartet. In solchen Fällen lohnt es sich, zunächst die Basis stabil zu machen: ein sauberes 2,4-GHz-WLAN am Standort der Ladestation, ein klarer Kartenstand ohne ständiges Umräumen und Sperrzonen für wiederkehrende Problemstellen.
Wenn du dann mit wenigen, festen Routinen arbeitest, fühlt sich die Bedienung oft deutlich entspannter an. Für spontane Situationen ist es hilfreich, über die Gerätesteuerung oder schnelle App-Starts nur einzelne Räume oder Spot-Bereiche zu reinigen, statt lange Programme zu bauen. So bleibt der Komfort erhalten, ohne dass du dich ständig durch Menüs kämpfen musst. Wenn die App trotzdem dauerhaft stört, ist das ein Hinweis, dass das Gesamtkonzept für deinen Nutzungsstil nicht ideal passt.

Wie oft muss ich beim iRobot Roomba 105 Combo Bürsten, Filter und Wischpad reinigen?
Im Alltag hängt die Wartungsfrequenz beim iRobot Roomba 105 Combo stark davon ab, wie viel Staub, Haare und Krümel in deinem Zuhause anfallen und wie oft der Roboter läuft. In einer Wohnung ohne Haustiere kann es reichen, Staubbehälter und Bürsten in größeren Abständen zu prüfen, während in Haushalten mit Tierhaaren oder viel Flusen schon nach wenigen Läufen sichtbar wird, dass sich die Kantenbürste zusetzt. Im Test zeigt sich: Wenn die Bürsten voller Haare sind oder der Filter stark mit Feinstaub belegt ist, sinkt die Konstanz der Reinigung spürbar, weil Luftstrom und Schmutztransport nicht mehr optimal arbeiten.
Beim Wischen ist das Pad der sensible Punkt. Ein Mikrofaserpad sammelt beim täglichen Einsatz schnell Schmutz und sollte daher regelmäßig gereinigt werden, sonst verteilt es eher Film und Schlieren, als dass es sichtbar auffrischt. Für den Alltag ist eine einfache Routine oft die beste Lösung: kurz kontrollieren, ob sich Haare um die Bürsten wickeln, den Behälter leeren, wenn er sichtbar voll ist, und das Pad nach einigen Wischläufen waschen oder wechseln. So bleibt die Leistung stabil, ohne dass Wartung zur Daueraufgabe wird.
Ist die Wischfunktion des iRobot Roomba 105 Combo für empfindliche Böden geeignet?
Ob die Wischfunktion des iRobot Roomba 105 Combo für empfindliche Böden geeignet ist, hängt weniger von „ja oder nein“ ab, sondern davon, wie du sie nutzt. Im Alltag ist die Mikropumpe ein Vorteil, weil sie den Wasserfluss kontrolliert und das Pad gleichmäßiger feucht hält, als es bei sehr einfachen Pad-Lösungen der Fall ist. Das kann auf versiegeltem Holz, Laminat oder Vinyl sinnvoll sein, weil man die Feuchte in der Regel eher moderat halten möchte.
Trotzdem bleibt wichtig: Der Roboter wischt mit einem Pad und nicht mit einer Methode, die Wasser aktiv absaugt oder sehr schnell trocknet. Wenn ein Boden extrem empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert oder wenn Fugen und Kanten problematisch sind, sollte die Feuchte-Einstellung konservativ gewählt werden. Im Alltag hilft es außerdem, zuerst nur in einem unauffälligen Bereich zu testen, wie sich die Oberfläche nach dem Durchlauf anfühlt. Wenn der Boden schnell und gleichmäßig trocknet und keine Schlieren entstehen, lässt sich die Wischroutine gut integrieren.
Wie sinnvoll sind Sperrzonen beim iRobot Roomba 105 Combo?
Sperrzonen sind beim iRobot Roomba 105 Combo im Alltag einer der wichtigsten Hebel, um Zuverlässigkeit und Komfort zu erhöhen. Im Test zeigt sich, dass viele typische Probleme nicht „zufällig“ passieren, sondern immer wieder an denselben Stellen: Kabelbereiche, niedrige Möbelkanten, Futterplätze, Spielzeugzonen oder Teppiche mit Fransen. Genau hier sind Sperrzonen sinnvoll, weil sie verhindern, dass der Roboter diese Bereiche jedes Mal erneut ansteuert und sich dort festfährt oder unnötig Zeit verliert.
Praktisch ist auch der indirekte Effekt: Wenn der Roboter weniger Umwege fährt und weniger hängenbleibt, wirkt die Laufzeit im Alltag besser, weil Energie nicht in ständige Korrekturen geht. Sperrzonen sind damit nicht nur ein „Vermeidungswerkzeug“, sondern ein Stabilitäts-Upgrade. Besonders in Wohnungen, die nicht dauerhaft perfekt aufgeräumt sind, lohnt sich das Setzen von Sperrzonen, um die Reinigung planbar zu halten. Wenn die App in deinem Setup gut funktioniert, werden Sperrzonen schnell zu einer der Funktionen, die den größten Unterschied zwischen „nice to have“ und echter Entlastung ausmachen.
Wie gut funktioniert die Sprachsteuerung beim iRobot Roomba 105 Combo?
Die Sprachsteuerung beim iRobot Roomba 105 Combo ist im Alltag vor allem eine Komfortfunktion für schnelle Starts, ohne dass man das Handy in die Hand nehmen muss. Typisch ist: Reinigung starten, pausieren oder zurück zur Station schicken, wenn man gerade kocht, telefoniert oder Besuch hat. Im Test wirkt das besonders praktisch, wenn man ohnehin einen Sprachassistenten nutzt und der Roboter als Teil einer Routine eingebunden werden soll.
Wie „gut“ es sich anfühlt, hängt dabei weniger vom Roboter selbst ab als vom Zusammenspiel aus WLAN-Stabilität, App-Anbindung und dem gewählten Assistenten. Wenn die Verbindung sauber steht, ist die Sprachsteuerung ein schneller, bequemer Trigger. Wenn es aber bereits bei App oder Netzwerk gelegentlich hakt, ist die Sprachsteuerung oft der erste Bereich, der sich unzuverlässig anfühlt, weil der Befehl nicht sofort greift. Im Alltag ist sie deshalb am sinnvollsten als Ergänzung: Für detaillierte Raumwahl und Sperrzonen bleibt die App das zentrale Werkzeug, während Sprache eher für „jetzt schnell starten“ gedacht ist.
Für welche Wohnungsgröße ist der iRobot Roomba 105 Combo geeignet?
Der iRobot Roomba 105 Combo passt im Alltag am besten zu kleinen bis mittleren Wohnflächen oder zu größeren Wohnungen, wenn du die Reinigung in Etappen planst. Hintergrund ist die häufig kritisierte Laufzeit: Wenn der Roboter öfter nachladen muss, fühlt sich ein großer Komplettlauf weniger komfortabel an. Im Test zeigt sich, dass Nutzer zufriedener sind, wenn sie Räume nach Bedarf priorisieren, zum Beispiel erst Flur und Küche, später Wohnzimmer, statt alles in einem Durchgang erzwingen zu wollen.
Für die Praxis heißt das: In einer kompakten Wohnung kann der Roboter seine Stärken gut ausspielen, weil Kartierung, Bahnreinigung und Wischen als Routine zusammenpassen. In größeren Haushalten funktioniert das ebenfalls, wenn man realistisch plant und wiederkehrende Problemzonen über Sperrzonen entschärft. Wer eine sehr große Fläche „am Stück“ abdecken will, sollte sich bewusst sein, dass häufiges Nachladen den Ablauf verlängern kann. Dann ist der iRobot Roomba 105 Combo eher ein regelmäßiger Pflegehelfer als ein Gerät für seltene, große Grundreinigungen.
Reinigt der iRobot Roomba 105 Combo auch im Dunkeln zuverlässig?
Ja, grundsätzlich kann der iRobot Roomba 105 Combo auch im Dunkeln reinigen, weil LiDAR nicht darauf angewiesen ist, dass Räume hell ausgeleuchtet sind. Im Alltag ist das ein Vorteil, wenn du den Roboter abends laufen lassen willst oder wenn Flure und Nebenräume nicht dauerhaft Licht haben. Im Test zeigt sich, dass die geradlinige Navigation gerade dann angenehm ist, weil sie nicht „suchend“ wirkt, sondern Flächen strukturiert abfährt.
Trotzdem gilt: Dunkelheit löst nicht automatisch alle Probleme. Die typischen Störfaktoren bleiben dieselben wie am Tag: Kabel, kleine Gegenstände, Teppichkanten oder eng stehende Möbel können zu Hängern oder Umwegen führen. Wenn die Wohnung roboterfreundlich vorbereitet ist, wirkt die Reinigung im Dunkeln meist genauso stabil wie bei Tageslicht. In unruhigen Umgebungen wird der Unterschied eher darüber spürbar, wie konsequent Hindernisse vermieden werden, nicht darüber, ob das Licht an ist.
Warum sind die Meinungen zur Reinigungsleistung des iRobot Roomba 105 Combo so gemischt?
Die gemischten Meinungen zur Reinigungsleistung des iRobot Roomba 105 Combo lassen sich im Alltag meist durch sehr unterschiedliche Ausgangslagen erklären. Ein Haushalt mit überwiegend Hartboden, wenig Teppich und einer Routine, bei der der Roboter häufig läuft, erlebt oft ein deutlich besseres Ergebnis als jemand, der viele Teppiche hat, Haustiere und den Roboter eher selten startet. Im Test fällt auf, dass Kombigeräte besonders davon leben, dass sie Verschmutzung früh und regelmäßig abfangen, statt einmal pro Woche alles tief herauszuholen.
Dazu kommt die Wohnumgebung: Viele Hindernisse, niedrige Möbelkanten oder ständig wechselnde Gegenstände können dazu führen, dass Bereiche ausgelassen werden oder der Roboter nicht immer gleich effizient fährt. Wer dann ein sehr perfektes Ergebnis erwartet, bewertet das Gerät kritischer. Umgekehrt sind Nutzer zufriedener, wenn sie die Stärken nutzen: Raumwahl, gezielte Durchgänge und ein sauberes Wischpad. So entsteht eine realistische, konstant gute Grundsauberkeit, auch wenn einzelne Problemzonen gelegentlich Nacharbeit brauchen.
Lohnt sich der iRobot Roomba 105 Combo als Einstieg in Saug- und Wischroboter?
Als Einstieg kann sich der iRobot Roomba 105 Combo im Alltag lohnen, wenn du vor allem Komfort in der Grundreinigung suchst und bereit bist, die typischen Grenzen eines Kombigeräts zu akzeptieren. Im Test wirkt das Gerät dann überzeugend, wenn es regelmäßig läuft und so Staub und Krümel klein hält, statt große Mengen auf einmal zu bewältigen. Die Teppicherkennung beim Wischen ist besonders einsteigerfreundlich, weil sie Fehler reduziert und Mischböden weniger kompliziert macht.
Wichtig ist nur, dass du App-Steuerung als festen Teil der Nutzung einplanst. Wenn die App in deinem Setup gut funktioniert, werden Zeitpläne, Raumwahl und Sperrzonen schnell zum Kern des Mehrwerts. Wenn du hingegen möglichst ohne App arbeiten willst oder extrem hohe Erwartungen an Akkulaufzeit und Teppich-Tiefenreinigung hast, könnte das Gesamtpaket weniger passend sein. Für viele typische Wohnungen ist er als Einstieg sinnvoll, weil er die tägliche Bodenarbeit spürbar reduziert, ohne dass man gleich ein komplexes Premium-System braucht.
Ist der iRobot Roomba 105 Combo mit Haustieren empfehlenswert?
Mit Haustieren hängt die Empfehlung beim iRobot Roomba 105 Combo im Alltag vor allem davon ab, wie viel Fell anfällt und wie viel Teppich im Haushalt liegt. Auf Hartböden kann das Gerät Haare und Flusen regelmäßig einsammeln, wenn es häufig genug läuft und die Bürsten konsequent gereinigt werden. Im Test zeigt sich, dass Tierhaare schnell dazu führen, dass sich an Bürsten und Kantenbürste mehr Material aufwickelt, was Wartung wichtiger macht als in haustierfreien Haushalten.
Wenn viele Teppiche vorhanden sind, wird die Sache anspruchsvoller, weil Haare dort tiefer sitzen können und ein einzelner Durchlauf nicht immer alles herauslöst. Dann hilft eine Strategie: Teppichräume gezielt häufiger reinigen lassen oder zusätzliche Durchgänge einplanen. Positiv bleibt, dass die Teppicherkennung beim Wischen verhindert, dass Teppiche angefeuchtet werden. Insgesamt ist der iRobot Roomba 105 Combo für Haustierhaushalte eher dann empfehlenswert, wenn der Fokus auf regelmäßiger Grundreinigung liegt und Wartung als Teil des Alltags akzeptiert wird.
Zusammenfassung
Der iRobot Roomba 105 Combo passt im Alltag besonders gut zu regelmäßigen Routinen auf Hartböden, mit gezielter Raumwahl und sauberer Wartung. App-Komfort, realistische Erwartungen an Laufzeit sowie die Wohnumgebung entscheiden darüber, wie rund sich das Gerät langfristig anfühlt.
