Medion LIFE E35 SW Test

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      Medion LIFE E35 SW (MD 18035) im ausführlichen Test

      Medion LIFE E35 SW als Kombi-Gerät im Alltag eingeordnet

      Der Medion LIFE E35 SW ist als günstiger Einstieg in die Kombination aus Saugen und Wischen gedacht: ein flacher Roboter, der vor allem Staub, Krümel und leichten Alltagsschmutz aus dem Tagesgeschäft nehmen soll. Im Alltag zeigt sich dabei schnell, dass die Stärken weniger in maximaler Gründlichkeit liegen, sondern in der regelmäßigen Unterstützung zwischen den „großen“ Reinigungsrunden. Im Test fällt auf, dass die Navigation nicht auf Karten oder App-Logik setzt, sondern über eine Fernbedienung und ein systematisches S-Muster in S-Linien arbeitet. Das kann auf freien Flächen angenehm gleichmäßig wirken, ist aber stark davon abhängig, wie klar die Räume vorbereitet sind und wie viele Engstellen vorhanden sind.

      Für wen der Medion LIFE E35 SW sinnvoll ist und wo Erwartungen kippen

      Praktisch ist die geringe Bauhöhe: Unter vielen Sofas, Kommoden und Betten kommt der Medion LIFE E35 SW dahin, wo man sonst selten hinkommt. Genau dort macht ein Begleitgerät Sinn, weil Staub sich gern sammelt und das manuelle Nacharbeiten oft ausbleibt. Gleichzeitig sollte die Erwartung im Test realistisch bleiben: Mit 2.000 Pa ist die Saugkraft eher niedrig, sodass der Roboter eher „aufsammelt“ als „herauszieht“ – besonders bei Teppich oder festgetretenen Partikeln. Auch die Wischfunktion ist durch den kleinen Wassertank klar begrenzt und wirkt eher wie ein leichtes Auffrischen. Wer eine tadellose Reinigung über alle Bodenarten und ein überzeugendes Wischergebnis erwartet, wird im Alltag eher enttäuscht sein, weil dem Gerät dafür sowohl Kraft als auch Systemintelligenz fehlen. Als günstige Zusatzhilfe kann er dennoch passen, wenn man ihn genau so einordnet und die Aufgaben entsprechend klein hält.

      Vorteile und Nachteile des Medion LIFE E35 SW im Test

      Im Alltag zeigt sich der Medion LIFE E35 SW (getestete Variante: Medion LIFE E35 SW (MD 18035)) als unkomplizierter Kombi-Roboter für das regelmäßige Auffrischen auf Hartböden. Im Test fällt auf, dass die flache Bauweise unter viele Möbel passt und damit Staubzonen erreicht, die sonst leicht liegen bleiben. Gleichzeitig wirkt das Gesamtpaket klar auf einfache Routinen zugeschnitten: Die Reinigung läuft systematisch in S-Linien und lässt sich per Fernbedienung steuern, ohne App-Zwang. Grenzen werden im Test aber ebenso deutlich, weil die Saugkraft niedrig bleibt, der Wassertank klein ausfällt und eine Teppicherkennung fehlt. Wer ihn als täglichen Helfer für Krümel, Staub und leichtes Nachfeuchten einplant, bekommt praktische Entlastung – wer hingegen eine rundum gründliche Reinigung aller Beläge erwartet, stößt schnell an die konstruktiven Limits.

      Vorteile

      • Flache Bauhöhe: Kommt im Alltag unter viele Sofas, Betten und Lowboards und nimmt dort Staub und Krümel mit, die man sonst oft übersieht.

      • Systematische S-Linien-Reinigung: Wirkt auf freien Flächen geordnet und gleichmäßig, was die Grundabdeckung in rechteckigen Räumen verbessert.

      • Fernbedienung statt App-Pflicht: Direkte Steuerung ist unkompliziert, gerade für Nutzer, die keine App möchten oder schnell eingreifen wollen.

      • Kombi aus Saugen und Wischen: Für leichtes Auffrischen auf Hartböden praktisch, wenn man keine Grundreinigung erwartet und regelmäßig laufen lässt.

      Nachteile

      • Niedrige Saugkraft: Bleibt bei festgetretenem Schmutz, Teppichzonen und gröberen Partikeln schneller hängen und wirkt eher als Ergänzung.

      • Kleiner Wassertank: Reichweite und Feuchteabgabe sind begrenzt, wodurch Wischen eher oberflächlich bleibt und häufiger nachgefüllt werden muss.

      • Keine Teppicherkennung: Auf Mischböden fehlt die automatische Anpassung, was die Planung erschwert und Teppiche weniger zuverlässig sauber hält.

      • Begrenzte Gründlichkeit: In Ecken, an Kanten und in verwinkelten Bereichen sinkt die Reinigungsqualität, wenn Möbel und Übergänge stören.

      Navigation und Flächenabdeckung des Medion LIFE E35 SW im Test

      Medion LIFE E35 SW und die S-Linien-Logik in der Praxis

      Im Alltag zeigt sich beim Medion LIFE E35 SW eine klare Ausrichtung auf einfache, nachvollziehbare Bahnen: Die Reinigung läuft systematisch in S-Linien, was auf offenen Hartbodenflächen meist für eine ordentliche Grundabdeckung sorgt. Im Test fällt auf, dass diese Logik vor allem dann funktioniert, wenn der Raum nicht zu stark verstellt ist und die typischen Stolperstellen wie lose Kabel, Spielzeug oder leichte Teppichkanten vorher aus dem Weg sind. In solchen Szenarien wirkt das Fahrbild ruhiger als bei reinen Zufallsrobotern, und man erkennt schneller, welche Bereiche bereits abgefahren wurden. Grenzen treten dort auf, wo viele Möbelbeine, enge Durchgänge oder verwinkelte Grundrisse den Laufweg häufig unterbrechen. Dann kann sich die systematische Idee zwar weiterhin bemerkbar machen, die effektive Flächenabdeckung sinkt aber, weil der Roboter öfter ausweichen muss und sich Bahnen nicht sauber schließen.

      Steuerung per Fernbedienung: Medion LIFE E35 SW zwischen Kontrolle und Komfort

      Die Fernbedienung ist beim Medion LIFE E35 SW ein zweischneidiger Alltagspunkt: Einerseits erlaubt sie schnelle Korrekturen, wenn der Roboter an einer Stelle „hängen bleibt“ oder einen Bereich mehrfach ansteuert, den man gerade nicht reinigen lassen möchte. Andererseits ersetzt sie keine echte Kartenlogik, sodass eine dauerhaft präzise Raumplanung nicht im Vordergrund steht. Im Test zeigt sich, dass die Steuerung vor allem dann hilfreich ist, wenn einzelne Problemzonen gezielt nachgearbeitet werden sollen – etwa unter dem Esstisch nach dem Frühstück oder vor der Küche nach dem Kochen. Wer hingegen erwartet, dass sich der Roboter selbstständig in mehreren Räumen dauerhaft gleichmäßig orientiert, muss mit Schwankungen rechnen. Praktisch ist die Bedienung ohne Smartphone, aber im Alltag bedeutet das auch: Der Nutzer bleibt stärker „im Loop“, wenn Räume komplex sind oder wenn Übergänge und Engstellen wiederholt zu Umwegen führen.

      Ecken, Kanten, Engstellen: was der Medion LIFE E35 SW realistisch erreicht

      Bei Kanten und Ecken zeigt sich beim Medion LIFE E35 SW eine typische Schwäche dieser Geräteklasse: Gerade Linien auf freier Fläche sind eine Sache, das konsequente Ausarbeiten von Fußleisten und rechtwinkligen Ecken eine andere. Im Test wirkt die Randabdeckung solide, solange ausreichend Platz vorhanden ist und der Roboter parallel zur Kante fahren kann. Sobald jedoch Stuhlbeine, Sockelleisten-Versätze oder enge Passagen dazukommen, bleiben kleine Bereiche eher liegen und sammeln über Tage sichtbar Staub. Hier hilft die niedrige Bauhöhe indirekt, weil mehr Flächen unter Möbeln erreichbar sind, doch die „Feinarbeit“ an Kanten bleibt begrenzt. Für den Alltag heißt das: Als regelmäßiger Unterstützer kann der Roboter Staubnester unter Sofa und Bett deutlich reduzieren, aber für das saubere Finish in Ecken oder entlang stark genutzter Laufwege ist gelegentliches manuelles Nacharbeiten weiterhin realistisch einzuplanen.

      Saugleistung und Schmutzaufnahme des Medion LIFE E35 SW im Test

      Medion LIFE E35 SW mit 2.000 Pa: Alltagseindruck statt Leistungsversprechen

      Im Alltag zeigt sich die Saugleistung des Medion LIFE E35 SW als klar begrenzt: 2.000 Pa reichen, um losen Staub und leichte Krümel aufzunehmen, wirken aber schnell überfordert, sobald Schmutz fester am Boden haftet. Im Test fällt auf, dass das Gerät am besten funktioniert, wenn es häufig eingesetzt wird und damit gar nicht erst große Mengen zusammenkommen. Auf glatten Böden wie Fliesen oder Laminat ist die Grundaufnahme für Alltagsreste solide, besonders in Räumen mit wenig Textilien und ohne viele Kanten. Auf stärker genutzten Laufwegen, in der Küche oder im Eingangsbereich wirkt das Ergebnis dagegen weniger „fertig“, weil dort oft mehr Partikel anfallen und sich Schmutz eher festtritt. Wer die Erwartung auf regelmäßiges Nachhalten statt auf eine seltene Tiefenreinigung setzt, bekommt eine spürbare Entlastung – als alleinige Lösung für einen komplett sauberen Boden ist das Niveau jedoch nicht ausgelegt.

      Krümel, Staub, Haare: Stärken und Grenzen des Medion LIFE E35 SW

      Bei typischem Alltagsschmutz trennt sich die Spreu vom Weizen: Feiner Staub und trockene Krümel werden ordentlich aufgenommen, solange der Untergrund eben ist und keine zu hohen Übergänge stören. Im Test zeigt sich, dass Haare – je nach Haushalt – zwar eingesammelt werden, aber nicht immer sauber in einem Durchlauf verschwinden, wenn sie sich an Kanten oder in leicht strukturierten Bodenoberflächen festsetzen. Gerade in Mischhaushalten mit Teppichinseln oder Matten wird die Grenze deutlicher: Ohne Teppicherkennung bleibt die Anpassung aus, und die niedrige Saugkraft kann Schmutz aus Fasern nur eingeschränkt herausziehen. Das führt im Alltag dazu, dass der Roboter eher „oben aufräumt“, aber nicht den typischen Teppicheffekt erzeugt, den stärkere Geräte liefern. Gut ist der Medion LIFE E35 SW dagegen als täglicher Mitläufer in Bereichen, in denen Krümel schnell sichtbar sind – etwa unter dem Esstisch oder im Flur – weil er dort die Menge reduziert, die sich sonst über Tage verteilt.

      Lautstärke und Verhalten unter Last beim Medion LIFE E35 SW

      Akustisch wirkt der Medion LIFE E35 SW eher unaufdringlich, solange er auf Hartboden gleichmäßig fährt. Unter Last, etwa bei mehr Partikeln oder beim Überfahren kleiner Kanten, kann das Laufgeräusch und das Arbeitsgeräusch kurzfristig präsenter werden, ohne dass daraus automatisch mehr Reinigungsleistung entsteht. Im Test wirkt die Arbeitsweise insgesamt wie bei vielen Einstiegsgeräten: gleichmäßig, aber nicht besonders „durchsetzungsstark“. Praktisch ist dabei, dass der Roboter seine Rolle als Unterstützer am besten erfüllt, wenn die Umgebung vorbereitet ist: Grobe Teile kurz aufheben, Kabel weglegen, und stark verschmutzte Zonen nicht als Maßstab nehmen. Dann ist das Ergebnis im Alltag nachvollziehbar und stabil – mit dem klaren Hinweis, dass eine gelegentliche manuelle Grundreinigung weiterhin dazugehört.

      Wischfunktion und Wassertank-Praxis des Medion LIFE E35 SW im Test

      Medion LIFE E35 SW beim Feuchtwischen: eher Auffrischen als Grundreinigung

      Im Alltag zeigt sich die Wischfunktion des Medion LIFE E35 SW vor allem als Mittel gegen feinen Staubfilm und leichte Spuren, nicht als Lösung für eingetrocknete Flecken. Im Test fällt auf, dass das Ergebnis stark davon abhängt, wie regelmäßig der Roboter fährt: Wer täglich oder sehr häufig laufen lässt, hält Böden sichtbar frischer, weil sich Schmutz gar nicht erst festsetzen kann. Wird der Roboter dagegen nur gelegentlich genutzt, wirkt das Feuchtwischen eher wie ein kurzer „Durchgang“, der zwar oberflächlich etwas glättet, aber keine gründliche Reinigung ersetzt. Gerade auf glatten Fliesen oder versiegeltem Laminat kann das Auffrischen angenehm sein, weil man das typische stumpfe Gefühl von Staub unter den Socken reduziert. Auf strukturierteren Oberflächen oder in Fugenbereichen bleibt die Wirkung deutlich kleiner, weil dort Schmutz stärker haftet und mit wenig Feuchte nur begrenzt gelöst wird.

      Kleiner Tank, begrenzte Feuchte: was das im Alltag beim Medion LIFE E35 SW bedeutet

      Der kleine Wassertank setzt dem Medion LIFE E35 SW klare Grenzen bei Reichweite und Intensität. Im Test zeigt sich, dass die Feuchteabgabe eher vorsichtig ausfällt, was auf empfindlichen Böden zwar beruhigend ist, bei stärkerer Verschmutzung aber schnell als zu wenig empfunden wird. In der Praxis heißt das: In kleinen Wohnungen oder wenn man nur einzelne Räume regelmäßig auffrischen möchte, kann die Kombination aus Saugen und leichtem Nachfeuchten funktionieren. In größeren Flächen oder bei Haushalten mit hoher Laufbelastung wirkt der Tank dagegen wie ein ständiger Engpass, weil das Wischbild nicht durchgehend gleich bleibt, sobald die verfügbare Menge knapp wird. Das führt im Alltag dazu, dass Nutzer häufiger nachfüllen und das Wischpad öfter prüfen müssen, wenn sie ein halbwegs konstantes Ergebnis erwarten. Für Allergiker oder Haushalte, die vor allem Staub binden wollen, kann die leichte Feuchte dennoch sinnvoll sein, weil weniger Partikel aufgewirbelt werden und der Boden insgesamt „ruhiger“ wirkt.

      Flecken und Küchenzonen: wo der Medion LIFE E35 SW an Grenzen stößt

      In typischen Problemzonen wie Küche, Flur oder rund um den Esstisch entscheidet sich, wie gut die Wischfunktion wirklich trägt. Im Test wirkt der Medion LIFE E35 SW hier nur als Unterstützung: Frische, leichte Spuren werden mitgenommen, aber Fettfilme, angetrocknete Spritzer oder klebrige Stellen bleiben sichtbar, wenn sie nicht vorher manuell gelöst wurden. Das ist für die Klasse nicht ungewöhnlich, hat aber praktische Folgen: Wer Kinder hat, viel kocht oder häufig mit Straßenschmutz lebt, sollte den Roboter als „Zwischenpflege“ sehen und nicht als Ersatz für gelegentliches richtiges Wischen. Sinnvoll ist die Nutzung dann, wenn man gezielt die Bereiche ansteuert, in denen sich Staub und Krümel täglich sammeln, und den Rest als gelegentliche Grundreinigung plant. So entsteht im Alltag ein saubererer Gesamteindruck, ohne dass falsche Erwartungen an die Wischleistung enttäuscht werden.

      Teppiche und Übergänge mit dem Medion LIFE E35 SW im Test

      Fehlende Teppicherkennung beim Medion LIFE E35 SW: Konsequenzen im Mischhaushalt

      Im Alltag zeigt sich die fehlende Teppicherkennung als einer der größten Praxisbremsen beim Medion LIFE E35 SW, sobald Hartboden und Teppichzonen gemischt sind. Im Test fällt auf, dass der Roboter seine Arbeitsweise nicht automatisch anpasst, wenn er auf einen Teppich fährt oder von einem Teppich zurück auf glatten Boden wechselt. Das ist vor allem dann relevant, wenn parallel gewischt wird: Auf Hartboden ist ein leichtes Auffrischen möglich, auf Teppichflächen ist Feuchtigkeit dagegen grundsätzlich heikel. Ohne automatische Erkennung liegt die Verantwortung stärker beim Nutzer, Teppiche vor dem Lauf auszuklammern oder die Wischfunktion bewusst nur dann zu nutzen, wenn die Fläche komplett geeignet ist. Für Haushalte mit vielen Teppichen bedeutet das: Der Medion LIFE E35 SW passt eher als „Hartboden-Helfer“, während der Einsatz auf gemischten Belägen schnell nach mehr Planung verlangt als man bei einem kompakten Kombi-Gerät erwartet.

      Medion LIFE E35 SW auf kurzflorigen Teppichen: was realistisch zu erwarten ist

      Auf kurzflorigen Teppichen hängt das Ergebnis stark davon ab, wie locker der Schmutz aufliegt. Im Test zeigt sich, dass der Medion LIFE E35 SW Krümel und oberflächlichen Staub zwar aufnehmen kann, aber weniger überzeugend wirkt, sobald Partikel tiefer im Flor sitzen oder Haare sich zwischen Fasern verankern. Die niedrige Saugkraft spielt hier sichtbar hinein: Statt den Teppich „aufzufrischen“, bleibt es häufig bei einer oberflächlichen Reduktion. Praktisch bedeutet das im Alltag: Teppiche sehen nach einem Durchgang oft etwas ordentlicher aus, aber das saubere Gefühl wie nach einem kräftigeren Sauger entsteht nicht zuverlässig. Wer Haustiere hat oder viele Textilflächen nutzt, wird die Grenzen schneller merken, weil sich Haare und feiner Schmutz gern in Teppichen sammeln. Als Ergänzung zwischen den großen Reinigungen kann der Roboter dennoch Sinn ergeben, wenn man ihn gezielt in Bereichen einsetzt, die nicht zu stark belastet sind und wenn Erwartungen an Tiefenreinigung bewusst niedrig bleiben.

      Übergänge, Schwellen, Matten: wie sich der Medion LIFE E35 SW schlägt

      Bei Übergängen entscheidet sich, wie flüssig die Routine im Alltag läuft. Im Test wirkt der Medion LIFE E35 SW auf einfachen Schwellen und flachen Übergängen meist stabil, solange nichts klemmt oder hochsteht. Kritischer werden dickere Matten, hochkantige Teppichränder oder wellige Kanten, weil sie den Lauf stören und im ungünstigen Fall dazu führen, dass der Roboter umdreht oder sich festfährt. Dadurch sinkt die Abdeckung in Räumen, die eigentlich verbunden wirken, praktisch aber mehrere „Hürden“ haben. Hilfreich ist hier die Fernbedienung, weil sich problematische Stellen gezielt umfahren lassen oder der Roboter kurz „freigeschoben“ werden kann. Trotzdem bleibt die Kernaussage: Im Test zeigt sich die beste Konstanz dort, wo Übergänge flach sind, Teppichränder sauber anliegen und der Boden nicht von Matten dominiert wird. In solchen Bedingungen kann der Medion LIFE E35 SW auf Hartboden verlässlich unterstützen, während Übergänge und Teppichkanten sonst schnell zur täglichen Fehlerquelle werden.

      Bauhöhe, Möbel und Alltagstauglichkeit des Medion LIFE E35 SW im Test

      Medion LIFE E35 SW als flacher Reiniger unter Möbeln

      Im Alltag zeigt sich die geringe Bauhöhe als einer der Punkte, die den Medion LIFE E35 SW am stärksten von vielen günstigen Alternativen abheben. Unter Sofas, Sideboards und Betten entsteht oft eine Staubzone, die man beim schnellen Durchwischen leicht vergisst. Genau dort arbeitet der Roboter am zuverlässigsten, weil die Flächen meist frei sind und sich Schmutz eher als feiner Film oder in kleinen Krümeln sammelt. Im Test fällt auf, dass diese „unter Möbeln“-Routine besonders in Wohn- und Schlafzimmern spürbar entlastet: Der Boden wirkt gleichmäßiger sauber, ohne dass man Möbel ständig verrücken muss. Gleichzeitig bleibt die Erwartung wichtig, dass in sehr vollgestellten Räumen der praktische Vorteil kleiner wird, weil der Roboter zwar darunter passt, aber nicht überall sinnvoll hineinkommt, wenn davor enge Stuhlreihen, Deko oder Kabelbarrieren liegen.

      Alltag im Haushalt: Zeitpläne, Räume, Routine mit dem Medion LIFE E35 SW

      Als Unterstützer funktioniert der Medion LIFE E35 SW im Alltag am besten, wenn er in eine klare Routine eingebunden wird. Häufige, kürzere Läufe bringen mehr als seltene Marathon-Runden, weil die niedrige Saugkraft eher auf „dranbleiben“ als auf „aufholen“ ausgelegt ist. In Wohnungen mit überwiegend Hartboden ist die Handhabung angenehm simpel: Räume vorbereiten, grobe Hindernisse entfernen, und dann regelmäßig laufen lassen, um Staub und Krümel gar nicht erst anwachsen zu lassen. Im Test zeigt sich, dass die Fernbedienung dabei eine praktische Rolle spielt, weil man den Roboter schnell in Problemzonen schicken oder aus einer Sackgasse herausführen kann. Der Komfort ist damit weniger „vollautomatisch“, aber dafür nachvollziehbar und ohne App-Aufwand. Wer im Alltag ohnehin gern kurz eingreift, bekommt so eine einfache Form der Kontrolle.

      Typische Problemstellen: Kabel, Stuhlbeine und Streuzonen beim Medion LIFE E35 SW

      Die Grenzen der Alltagstauglichkeit liegen dort, wo Wohnrealität komplex wird: Kabel unter dem Schreibtisch, Stuhlbeine rund um den Esstisch, schmale Passagen zwischen Möbeln oder auch Streuzonen wie der Flur. Hier wirkt der Medion LIFE E35 SW eher empfindlich, weil jeder Umweg die systematische Abdeckung schwächt und einzelne Bereiche schneller ausgelassen bleiben. Im Test wirkt das Ergebnis am besten, wenn diese Problemstellen reduziert werden: Kabel bündeln, Teppichkanten glätten, leichte Matten entfernen und Stühle kurz hochstellen. Dann entsteht ein gleichmäßigerer Reinigungseindruck, der im Alltag tatsächlich Zeit spart. Bleibt die Umgebung dagegen „unruhig“, steigt der Anteil an Stellen, die später manuell nachgearbeitet werden müssen, und der Roboter wird eher zur Hilfe für die Grundfläche statt zur Lösung für den ganzen Raum.

      Wartung und Handling des Medion LIFE E35 SW im Test

      Staubbehälter, Filter und Pflege beim Medion LIFE E35 SW

      Im Alltag steht und fällt der Nutzen des Medion LIFE E35 SW mit der regelmäßigen Pflege, weil ein Gerät mit eher niedriger Saugkraft schnell nachlässt, wenn der Luftweg nicht frei bleibt. Im Test fällt auf, dass gerade bei feinem Staub der Behälter und der Filterzustand stärker ins Ergebnis hineinspielen als bei kräftigeren Robotern. Wird der Staubbehälter zu spät geleert, wirkt die Aufnahme von Krümeln und Staub spürbar weniger konstant, und der Roboter hinterlässt schneller sichtbare Reste. Praktisch ist, dass man hier ohne App und ohne viel Technik auskommt: Leeren, kurz ausklopfen, wieder einsetzen. Wer Allergie-Themen im Haushalt hat, sollte die Staubentleerung dennoch bewusst machen, weil feiner Staub beim Ausleeren leicht aufwirbeln kann. Insgesamt passt das Wartungskonzept zur Einstiegsposition: einfach, aber es verlangt Disziplin, damit die Grundleistung nicht noch weiter abfällt.

      Wischpad und Hygiene: Alltagspflege beim Medion LIFE E35 SW

      Die Wischfunktion ist beim Medion LIFE E35 SW nur dann sinnvoll, wenn das Pad sauber bleibt und die Feuchte nicht „alt“ wird. Im Test zeigt sich, dass ein verschmutztes oder schon leicht verhärtetes Pad eher Schlieren verteilt, statt den Boden frisch wirken zu lassen. Gerade in Küchenzonen oder im Flur sammelt das Pad schnell dunkle Partikel, die bei der nächsten Runde wieder mitgeführt werden können. Das bedeutet im Alltag: Nach einem Lauf mit sichtbarem Schmutz gehört das Pad zeitnah gereinigt oder gewechselt, sonst kippt der Nutzen der Wischfunktion. Auch der kleine Wassertank sollte nicht dauerhaft befüllt stehen bleiben, weil stehendes Wasser in einfachen Systemen schneller unangenehm werden kann. Wer das Gerät als regelmäßigen Hartboden-Helfer nutzt, fährt am besten mit einer klaren Routine: Tank nur bei Bedarf füllen, Pad nach Bedarf reinigen, und bei stärkeren Verschmutzungen lieber einmal manuell vorarbeiten.

      Bedienung ohne App: wie zugänglich der Medion LIFE E35 SW wirklich ist

      Die Fernbedienung macht den Medion LIFE E35 SW für viele Haushalte zugänglich, weil keine App-Einrichtung, kein WLAN und keine Konten nötig sind. Im Alltag ist das angenehm direkt: Starten, stoppen, in eine Ecke lenken oder aus einer Engstelle herausführen. Im Test wirkt diese Einfachheit wie ein Vorteil für Menschen, die Technik reduzieren wollen, gleichzeitig aber wie ein Kompromiss beim Komfort, weil feine Automatisierung und Raumlogik fehlen. Dadurch hängt die Reinigungsqualität stärker davon ab, wie konsequent der Haushalt vorbereitet ist und ob man bei Bedarf eingreift. Für Nutzer, die ohnehin gern kurz steuern oder einzelne Zonen gezielt anfahren lassen, passt das Konzept gut. Wer maximale Selbstständigkeit erwartet, merkt schneller, dass die Bedienung zwar simpel ist, die Routine aber mehr Aufmerksamkeit verlangt als bei Geräten mit ausgeprägter Intelligenz.

      Fazit zum Medion LIFE E35 SW

      Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Medion LIFE E35 SW

      Der Medion LIFE E35 SW ist ein Kombi-Roboter, der im Alltag vor allem dann passt, wenn die Erwartungen bewusst klein gehalten werden: regelmäßige Unterstützung auf Hartböden, weniger Staub in Laufwegen und sichtbar weniger Krümel unter Tisch und Sofa. Im Test fällt auf, dass die flache Bauweise ein echter Praxisgewinn ist, weil typische Staubzonen unter Möbeln zuverlässig erreichbar werden und damit der „blinde Fleck“ vieler Haushalte kleiner ausfällt. Gleichzeitig bleibt das Gerät in seiner Wirkung klar von der niedrigen Saugkraft geprägt: Es sammelt losen Schmutz gut ein, wirkt aber wenig durchsetzungsstark, wenn Partikel festgetreten sind oder wenn Textilflächen ins Spiel kommen. Das Wischen ist eher ein sanftes Auffrischen als eine Reinigung, die Flecken oder klebrige Stellen überzeugend löst. Das ist nicht überraschend, wird aber im Test besonders sichtbar, sobald Küche, Flur oder Essbereich hohe Belastung haben. Die Fernbedienung macht die Bedienung unkompliziert und direkt, verlangt im Gegenzug aber mehr Mitdenken: Räume vorbereiten, Teppiche bewusst behandeln und bei Engstellen gelegentlich eingreifen. Wer diese Art von Routine akzeptiert, kann mit dem Medion LIFE E35 SW die Grundfläche spürbar „ruhiger“ halten, ohne dass daraus ein perfektes Ergebnis in Ecken, Kanten und Problemzonen entsteht.

      Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung

      Als günstiger Einstieg kann der Medion LIFE E35 SW sinnvoll sein, wenn er als Zusatzgerät verstanden wird: Er nimmt Arbeit ab, ersetzt aber weder einen kräftigen Sauger noch ein gründliches manuelles Wischen. Im Test zeigt sich, dass er vor allem in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen mit überwiegend glatten Böden den größten Nutzen bringt, weil dort seine systematische Bahnlogik und die niedrige Bauhöhe am stärksten wirken. In Haushalten mit vielen Teppichen, dicken Matten und vielen Übergängen steigen die Kompromisse, da eine automatische Anpassung ausbleibt und der Alltag schneller „steuerungsintensiv“ wird. Für Nutzer, die eine appfreie Bedienung bevorzugen und vor allem Staub, Krümel und leichte Spuren in einer regelmäßigen Routine reduzieren wollen, ist das Konzept stimmig. Wer hingegen eine rundum gründliche Reinigung aller Beläge erwartet oder das Wischen als echten Ersatz betrachtet, wird mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Die Einordnung, wie sie auch bei handyhuellen.berlin im Alltag oft entscheidend ist, lautet daher: Kaufempfehlung eher als günstige Unterstützung auf Hartboden, nicht als Komplettlösung für anspruchsvolle Haushalte.

      FAQ zum Medion LIFE E35 SW Test

      Für wen eignet sich der Medion LIFE E35 SW im Alltag?

      Der Medion LIFE E35 SW passt im Alltag vor allem zu Haushalten, die einen einfachen Unterstützer für Hartböden suchen und dabei keine High-End-Ergebnisse erwarten. Sinnvoll ist er in Wohnungen mit Fliesen, Laminat oder Vinyl, weil er dort Staub und Krümel zuverlässig reduziert und die Fläche zwischen den großen Reinigungen sichtbar ordentlicher hält. Im Alltag zeigt sich seine Stärke besonders unter niedrigen Möbeln, wo man sonst selten sauber macht. Wer hingegen viele Teppiche, dicke Matten oder stark strukturierte Böden hat, muss mehr Kompromisse eingehen, weil die Anpassung an verschiedene Beläge begrenzt ist. Auch für Menschen, die bewusst keine App nutzen möchten, ist das Konzept attraktiv, weil die Bedienung direkt und überschaubar bleibt. Wichtig ist die Erwartungshaltung: Als täglicher Mitläufer, der die Grundfläche entlastet, funktioniert er deutlich besser als als alleinige Lösung für ein komplett sauberes Zuhause. Wer regelmäßige kurze Läufe einplant, profitiert am meisten.

      Wie gut kommt der Medion LIFE E35 SW mit Tierhaaren klar?

      Bei Tierhaaren hängt die Alltagstauglichkeit stark von den Böden und der Menge ab. Auf glatten Hartböden nimmt der Medion LIFE E35 SW Haare in der Regel ordentlich mit, solange sie nicht in Ecken, an Kanten oder an Übergängen „kleben“ bleiben. Im Alltag zeigt sich aber auch: Wenn sich Haare über Tage ansammeln oder sich mit Staubflusen verbinden, wirkt die niedrige Saugleistung schneller überfordert und es bleiben häufiger Reste sichtbar. Auf Teppichen ist die Lage schwieriger, weil Haare sich dort zwischen Fasern festsetzen und ein stärkerer Zug nötig wäre, um sie zuverlässig herauszuholen. Für Haustierhaushalte kann der Roboter dennoch sinnvoll sein, wenn er häufig läuft und damit die Menge reduziert, bevor sich alles verteilt. Wer eine wirklich gründliche Entfernung von Haaren in Mischhaushalten erwartet, sollte den Medion LIFE E35 SW eher als Ergänzung sehen: tägliche Grundpflege auf Hartboden ja, gründliche Teppichpflege eher weiterhin mit einem kräftigen Sauger.

      Reinigt der Medion LIFE E35 SW auch unter niedrigen Möbeln zuverlässig?

      Die geringe Bauhöhe gehört zu den überzeugenderen Punkten des Medion LIFE E35 SW, weil er damit unter viele Sofas, Betten und Kommoden gelangt. Im Alltag zeigt sich genau dort oft der größte Nutzen: Unter Möbeln sammeln sich feiner Staub und kleine Krümel, die man bei normalem Putzen leicht übersieht, und ein flacher Roboter kann diese Zonen regelmäßig „mitnehmen“. Zuverlässig ist das vor allem dann, wenn die Unterkante wirklich ausreichend hoch ist und keine Querstreben, Teppichkanten oder Kabel den Weg blockieren. In engen Bereichen kann es vorkommen, dass er nicht jede Ecke perfekt ausarbeitet, weil Kantenarbeit und verwinkelte Geometrie generell schwieriger sind. Trotzdem entsteht meist ein saubererer Gesamteindruck, weil die Grundfläche unter Möbeln deutlich seltener „vergessen“ wird. Wer diese Stärke gezielt nutzen will, räumt einmal auf, bündelt Kabel und lässt den Roboter dann regelmäßig laufen – so bleibt der Effekt im Alltag am konstantesten.

      Ist der Medion LIFE E35 SW gut?

      Gut ist der Medion LIFE E35 SW dann, wenn er für das eingesetzt wird, wofür er im Alltag am besten passt: als günstige Unterstützung auf Hartböden, die Staub, Krümel und leichte Spuren regelmäßig reduziert. In dieser Rolle kann er entlasten, weil die Fläche sichtbarer sauber bleibt und Staubzonen unter Möbeln seltener entstehen. Weniger gut ist er, wenn man ihn als Ersatz für gründliches Saugen und Wischen versteht. Im Alltag zeigt sich, dass die niedrige Saugkraft Grenzen setzt, sobald Schmutz fester sitzt oder Teppiche eine Rolle spielen. Auch das Wischen wirkt eher wie ein leichtes Auffrischen, nicht wie eine Lösung für Flecken oder klebrige Stellen. Dazu kommt, dass ohne Teppicherkennung und ohne ausgeprägte Automatik die Routine etwas mehr Aufmerksamkeit braucht: Räume vorbereiten, Teppiche bewusst einplanen und bei Engstellen gelegentlich eingreifen. Wer diese Einordnung akzeptiert und regelmäßige Läufe nutzt, kann mit dem Gerät zufrieden sein. Wer Perfektion erwartet, wird eher enttäuscht.

      Wie sinnvoll ist die Wischfunktion beim Medion LIFE E35 SW wirklich?

      Die Wischfunktion ist im Alltag vor allem für leichte Pflege sinnvoll, nicht für das, was viele unter „Wischen“ verstehen. Sie kann Staub binden, leichte Spuren glätten und glatte Böden frischer wirken lassen, besonders wenn der Roboter häufig fährt. Im Alltag zeigt sich der Nutzen dann, wenn man verhindern möchte, dass sich ein feiner Staubfilm aufbaut oder dass kleine Trittspuren schnell sichtbar werden. Gleichzeitig wird die Grenze deutlich, sobald Flecken, angetrocknete Spritzer oder fettige Bereiche im Spiel sind: Hier fehlt es an Druck, Feuchte und Reichweite, um wirklich gründlich zu reinigen. Der kleine Wassertank verstärkt das, weil die Feuchteabgabe begrenzt bleibt und größere Flächen nicht gleichmäßig behandelt werden. Für viele Haushalte ist die beste Nutzung daher: Wischen als gelegentliches Auffrischen auf geeigneten Hartböden, kombiniert mit einer regelmäßigen manuellen Grundreinigung. So bleibt der Boden insgesamt ordentlicher, ohne dass falsche Erwartungen an die Wischleistung entstehen.

      Kann der Medion LIFE E35 SW Teppiche automatisch erkennen?

      Der Medion LIFE E35 SW kann Teppiche nicht automatisch erkennen, und genau das prägt den Alltagseindruck in gemischten Haushalten. Praktisch bedeutet es: Der Roboter passt seine Arbeitsweise nicht selbstständig an, wenn er von Hartboden auf Teppich wechselt. Auf Hartboden ist das weniger problematisch, weil dort das Konzept aus Saugen plus leichtem Auffrischen grundsätzlich funktioniert. Sobald Teppiche im Spiel sind, wird es jedoch schnell zur Planungsfrage. Wer die Wischfunktion nutzt, möchte in der Regel verhindern, dass feuchte Bereiche über Teppiche gezogen werden, weil das nicht nur unschön wirkt, sondern auch hygienisch und materialseitig ungünstig sein kann. Ohne Erkennung bleibt nur, Teppiche vorher auszusparen, Übergänge bewusst zu gestalten oder die Wischfunktion nur dann zu nutzen, wenn die Fläche wirklich passt. Im Alltag zeigt sich dadurch eine klare Einordnung: Für reine Hartbodenwohnungen ist das weniger ein Thema, in Mischwohnungen kann es je nach Teppichanteil nervig werden, weil man häufiger eingreifen und bewusster vorbereiten muss.

      Welche Böden passen am besten zum Medion LIFE E35 SW?

      Am besten passt der Medion LIFE E35 SW zu glatten, versiegelten Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Vinyl. Im Alltag zeigt sich dort die größte Konstanz, weil Krümel und Staub oben aufliegen und sich mit geringer Saugkraft noch sinnvoll einsammeln lassen. Auch das leichte Auffrischen durch die Wischfunktion kann auf solchen Oberflächen einen spürbaren Unterschied machen, weil der Boden weniger „staubig“ wirkt und feiner Schmutz gebunden wird. Schwieriger wird es bei stark strukturierten Oberflächen, tiefen Fugen oder rauen Fliesen, weil sich Partikel dort eher festsetzen und das Ergebnis schneller fleckig wirkt. Teppiche sind ebenfalls eher eine Randdisziplin: Kurzflorige Teppiche können oberflächlich entlastet werden, aber ein wirklich gründlicher Eindruck entsteht nicht zuverlässig. Im Test fällt auf, dass die Wohnsituation viel entscheidet: Je mehr freie, zusammenhängende Hartbodenfläche vorhanden ist, desto eher spielt der Roboter seine Stärken aus. Wer vor allem solche Böden hat und regelmäßig laufen lässt, bekommt den größten Nutzen im Verhältnis zum Aufwand.

      Wie aufwendig ist die Wartung beim Medion LIFE E35 SW?

      Der Wartungsaufwand ist beim Medion LIFE E35 SW grundsätzlich überschaubar, aber er muss regelmäßig passieren, damit die Leistung im Alltag stabil bleibt. Das Leeren des Staubbehälters gehört zu den häufigsten Handgriffen, weil sich gerade feiner Staub schnell ansammelt und die Aufnahme sonst spürbar nachlässt. Dazu kommt der Filterbereich: Wenn der Filter zugesetzt ist, wirkt das Gerät schneller schwach, was bei ohnehin begrenzter Saugkraft stärker ins Gewicht fällt. Bei der Wischfunktion ist das Wischpad der entscheidende Punkt. Ein verschmutztes Pad kann Schlieren verteilen und verschlechtert den Eindruck mehr, als man erwartet. Im Alltag ist daher eine kurze Routine sinnvoll: Nach Läufen in Küche oder Flur das Pad reinigen, den Tank nicht dauerhaft gefüllt stehen lassen und den Behälter rechtzeitig leeren. Insgesamt bleibt es ein Gerät, das keine komplizierte Pflege verlangt, aber Disziplin belohnt. Wer den Roboter regelmäßig nutzt, sollte die Wartung als Teil des Konzepts sehen, damit das Ergebnis nicht von Woche zu Woche schlechter wirkt.

      Wie steuert man den Medion LIFE E35 SW ohne App am besten?

      Ohne App funktioniert der Medion LIFE E35 SW am besten mit einer klaren Haushaltsroutine und gezielter Nutzung der Fernbedienung. Im Alltag zeigt sich, dass die Reinigung gleichmäßiger ausfällt, wenn Räume vorher kurz vorbereitet sind: Kabel weg, leichte Teppichkanten geglättet, Stühle bei Bedarf angehoben. Dann kann die systematische S-Linien-Logik auf freier Fläche sauberer greifen. Die Fernbedienung ist besonders nützlich, um Problemzonen direkt anzufahren, etwa unter dem Esstisch oder in der Küche nach dem Kochen. Gleichzeitig ist sie ein praktisches Werkzeug, wenn der Roboter sich in einer Engstelle verläuft oder an einer Kante hängen bleibt. Im Test wirkt diese Art der Steuerung weniger „hands off“ als bei App-Robotern, dafür aber sehr direkt und für viele Nutzer nachvollziehbar. Wer das Maximum herausholen will, lässt den Roboter lieber häufiger und kürzer laufen, statt selten und lang. So bleiben Schmutzmengen klein, der Roboter muss weniger kämpfen, und die Steuerung per Fernbedienung wird eher zur Ausnahme als zum Dauerzustand.

      Was sollte man vor dem Kauf des Medion LIFE E35 SW wissen?

      Vor dem Kauf sollte klar sein, dass der Medion LIFE E35 SW ein Unterstützer für die Grundpflege ist und keine Komplettlösung für anspruchsvolle Reinigungsaufgaben. Im Alltag zeigt sich, dass er Staub und Krümel auf Hartböden zuverlässig reduzieren kann, besonders wenn er regelmäßig eingesetzt wird. Gleichzeitig sind die Grenzen deutlich: Die Saugkraft ist niedrig, der Wassertank klein, und eine Teppicherkennung fehlt. Wer viele Teppiche, Matten und Übergänge hat, muss mehr vorbereiten und öfter eingreifen, damit die Routine nicht frustig wird. Auch beim Wischen gilt: Es geht um Auffrischen, nicht um Fleckenentfernung oder gründliches Nasswischen. Im Test fällt auf, dass die Zufriedenheit stark von der Erwartung abhängt. Wer ein einfaches, appfreies Gerät möchte und es als tägliche Entlastung einplant, kann damit im Alltag gut leben. Wer dagegen „einmal laufen lassen und alles ist perfekt“ erwartet, wird vom Ergebnis eher enttäuscht sein, weil sich Ecken, Kanten und Problemzonen nicht von allein erledigen.

      Wie gründlich reinigt der Medion LIFE E35 SW entlang von Kanten?

      Entlang von Kanten und Fußleisten zeigt sich beim Medion LIFE E35 SW im Alltag eine typische Schwäche dieser Gerätekategorie. Auf freier Fläche arbeitet er ordentlich, aber an Rändern entscheidet oft die Wohnsituation: Sockelleisten, Möbelkanten, Stuhlbeine und kleine Versätze sorgen dafür, dass der Roboter nicht immer dicht genug entlangfährt. Dadurch bleiben feine Staubstreifen oder einzelne Krümel eher liegen, besonders in Ecken und an Übergängen zwischen Wand und Möbel. Im Alltag fällt das weniger auf, wenn der Roboter häufig fährt und damit die Gesamtmenge an Staub reduziert. Dann wirkt der Raum insgesamt sauberer, auch wenn die letzten Zentimeter nicht perfekt werden. In stärker genutzten Zonen wie Flur oder Küche sieht man die Grenzen schneller, weil dort mehr Schmutz anfällt und sich Ränder über Tage sichtbar aufbauen können. Wer möglichst wenig Nacharbeit möchte, sollte diese Stellen gelegentlich gezielt manuell mitnehmen. Als regelmäßiger Unterstützer verbessert der Medion LIFE E35 SW den Gesamteindruck, aber das „Finish“ an Kanten bleibt realistisch gesehen eine Aufgabe, die nicht immer vollständig abgedeckt wird.

      Wie lange kann der Medion LIFE E35 SW am Stück reinigen?

      Ohne belastbare Laufzeitangabe lässt sich beim Medion LIFE E35 SW am sinnvollsten über die Praxiswirkung sprechen: Entscheidend ist weniger die theoretische Dauer, sondern wie stabil die Reinigung in der eigenen Wohnung abläuft. Im Alltag zeigt sich bei solchen Einstiegsrobotern typischerweise, dass freie Hartbodenflächen effizienter abgefahren werden als verwinkelte Räume mit vielen Hindernissen. Je mehr der Roboter ausweichen, drehen oder sich aus Engstellen lösen muss, desto mehr Zeit geht in Bewegung statt in Reinigungsfläche. Für die tägliche Routine ist deshalb oft ein kürzerer, regelmäßiger Lauf sinnvoller als ein seltener, sehr langer Durchgang. Im Test wirkt das besonders relevant, weil die S-Linien-Logik auf vorbereiteten Flächen am besten greift und dadurch in überschaubarer Zeit einen ordentlichen Grundzustand erzeugt. Wenn du mehrere Räume abdecken willst, ist es praktisch, die Wohnung so zu „entschärfen“, dass Übergänge, Matten und Kabel wenig stören. Dann bleibt die Reinigungswirkung pro Minute höher, und die gefühlte Laufzeit wird im Alltag besser genutzt, selbst wenn die reine Akkuzeit begrenzt sein sollte.

      Eignet sich der Medion LIFE E35 SW als alleinige Reinigungslösung?

      Als alleinige Reinigungslösung eignet sich der Medion LIFE E35 SW im Alltag nur in sehr anspruchslosen Szenarien, etwa wenn überwiegend glatte Böden vorhanden sind, wenig Schmutz anfällt und die Erwartungen an Wischen und Tiefenreinigung niedrig bleiben. In den meisten Haushalten zeigt sich jedoch: Er ist ein Entlastungsgerät, kein Ersatz. Die niedrige Saugkraft reicht, um Staub und Krümel zu reduzieren, aber sie kompensiert nicht, was ein kräftiger Staubsauger bei Teppichen, an Kanten oder bei festgetretenem Schmutz leistet. Auch das Wischen ist eher ein Auffrischen, das den Boden angenehmer wirken lässt, aber Flecken und klebrige Stellen nicht zuverlässig beseitigt. Im Test fällt besonders auf, dass die fehlende Teppicherkennung und die begrenzte Anpassung an Mischböden zusätzliche Kompromisse erzeugen. Für viele Nutzer ist das beste Bild daher: Der Roboter übernimmt die tägliche Grundfläche, während eine manuelle Grundreinigung in sinnvollen Abständen weiterhin dazugehört. Wer genau diese Arbeitsteilung akzeptiert, bekommt im Alltag spürbar weniger „sichtbaren Schmutz“, ohne eine unrealistische Perfektion zu erwarten.

      Was sind typische Probleme im Alltag mit dem Medion LIFE E35 SW?

      Typische Probleme entstehen beim Medion LIFE E35 SW vor allem dort, wo Wohnräume nicht „robotergerecht“ sind. Im Alltag sind das häufig Kabel unter Schreibtischen, Stuhlbeine rund um den Esstisch, dicke Matten oder hochstehende Teppichkanten. Solche Hindernisse stören die Bahnlogik, führen zu Umwegen und können einzelne Bereiche wiederholt auslassen. Ebenfalls typisch ist, dass Kanten und Ecken nicht immer sauber ausarbeiten werden, wodurch sich dort über Tage ein feiner Rest aufbauen kann. Dazu kommt das Thema Wischen: Mit kleinem Tank und begrenzter Feuchte wirkt das Ergebnis auf großen Flächen oder bei stärkerer Verschmutzung schnell zu schwach, und ein verschmutztes Wischpad kann eher Schlieren verteilen als reinigen. Im Test zeigt sich außerdem, dass die Zufriedenheit stark davon abhängt, wie konsequent man die Routine gestaltet. Wer regelmäßig lehrt, Filter und Pad im Blick behält und die Wohnung vor einem Lauf kurz vorbereitet, erlebt deutlich weniger Frust. Wer hingegen „einmal starten und vergessen“ erwartet, stößt schneller auf Unterbrechungen, ungleichmäßige Ergebnisse und Stellen, die trotz Lauf sichtbar bleiben.

      Welche Alternativen lohnen sich statt dem Medion LIFE E35 SW?

      Alternativen lohnen sich vor allem dann, wenn du im Alltag weniger Kompromisse bei Teppichen, Wischen und Automatik eingehen möchtest. In der Praxis sind zwei Richtungen typisch: Entweder ein reiner Saugroboter mit stärkerer Saugleistung und besserer Navigation, wenn Wischen für dich ohnehin nur eine Nebenrolle spielt, oder ein moderneres Kombi-Gerät mit intelligenterer Anpassung an unterschiedliche Bodenarten. Im Alltag macht das besonders in Mischhaushalten einen Unterschied, weil Teppicherkennung und klarere Raumlogik dafür sorgen können, dass weniger vorbereitet und weniger nachgesteuert werden muss. Wenn du viel Wert auf Wischen legst, sind Geräte interessant, die mehr Kontrolle über Wasserabgabe und Moppkontakt bieten, weil damit der Nutzen über das reine Auffrischen hinausgehen kann. Im Test zeigt sich bei Einstiegsgeräten wie dem Medion LIFE E35 SW meist, dass der Preis durch Grenzen erkauft wird: weniger Kraft, weniger Intelligenz, mehr Nacharbeit. Eine Alternative lohnt sich also genau dann, wenn dich diese Punkte im Alltag stören oder wenn du den Roboter wirklich als primäre Reinigungslösung einsetzen willst. Wenn dein Ziel hingegen nur tägliche Grundpflege auf Hartboden ist, kann der Medion LIFE E35 SW trotz seiner Grenzen das passendere, weil einfachere Konzept bleiben.

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