PEXCHO AP100B Test

PEXCHO AP100B Test

PEXCHO AP100B Test: Wie gut ist der kompakte H13-Luftreiniger?

Aktualisiert am 22. August 2026

Unser Testurteil: 7,7/10

Der PEXCHO AP100B ist ein kleiner Luftreiniger, der vor allem für Schlafzimmer, Kinderzimmer, Schreibtisch und kleinere Arbeitszimmer gedacht ist. Sein Konzept unterscheidet sich deutlich von leistungsstarken Geräten wie dem Philips PureProtect Quiet 2200 oder Blueair Blue Pure 3450i Max. Statt möglichst viel Luft pro Stunde zu bewegen, setzt PEXCHO auf geringe Abmessungen, niedrigen Stromverbrauch, H13-HEPA-Filterung, Aktivkohle, einen zusätzlichen Tierhaarfilter, App-Steuerung und eine Aromafunktion zu einem vergleichsweise niedrigen Preis.

Im PEXCHO AP100B Test ist vor allem eine Zahl wichtig: Der Hersteller nennt einen CADR von bis zu 70 m³/h. Das ist wenig im Vergleich zu klassischen Raumluftreinigern, aber für ein kompaktes Tischgerät durchaus brauchbar. Problematisch wird es erst, wenn die beworbene Raumgröße von bis zu 35 m² ohne Einordnung übernommen wird. 70 m³/h reichen in einem 35-m²-Raum nicht für eine intensive Luftreinigung mit mehreren vollständigen Luftwechseln pro Stunde.

Für mich liegt die sinnvolle Einsatzgröße deshalb deutlich niedriger. In einem kleinen Schlafzimmer mit ungefähr 10 m² und 2,5 Metern Deckenhöhe befinden sich etwa 25 m³ Luft. Mit 70 m³/h sind rechnerisch knapp 2,8 Luftwechsel pro Stunde möglich. Bei 15 m² sinkt dieser Wert bereits auf weniger als zwei vollständige Luftwechsel. Für starke Allergiker würde ich deshalb eher ein leistungsfähigeres Gerät kaufen.

Technisch bietet der PEXCHO AP100B trotzdem einiges. Das 4-in-1-System besteht aus einem speziellen Tierhaarfilter, Vorfilter, H13-HEPA-Filter und Aktivkohleschicht. PEXCHO gibt eine Abscheidung von 99,97 Prozent der Partikel bis 0,3 Mikrometer an. Damit richtet sich das Gerät unter anderem gegen Pollen, Staub und feine Tierallergene. Die Aktivkohle soll zusätzlich Gerüche reduzieren.

Interessant ist außerdem die Tuya-App. Über sie können Einstellungen und Zeitpläne verwaltet werden. Direkt am Gerät stehen drei Lüfterstufen beziehungsweise Schlafmodus und weitere Leistungsstufen, Timer, Bedienfeldsperre und verschiedene Lichtfarben zur Verfügung. Eine Aromatherapie-Funktion erlaubt zusätzlich die Verwendung geeigneter Duftöle.

Zum aktuellen Marktpreis um ungefähr 50 Euro ist das Gesamtpaket ordentlich. Man sollte den PEXCHO AP100B allerdings genau als das kaufen, was er ist: einen kleinen Luftreiniger für einen begrenzten Bereich. Als Luftreiniger für ein komplettes 35-m²-Wohnzimmer ist mir ein CADR von 70 m³/h deutlich zu niedrig.

PEXCHO AP100B Luftreiniger mit H13 HEPA Filter Aktivkohle App und Aromatherapie

Unsere Bewertung im PEXCHO AP100B Test

Der PEXCHO AP100B erreicht 7,7 von 10 Punkten. Für ungefähr 50 Euro bekommt man überraschend viele Funktionen, einen H13-HEPA-Filter und eine App. Die Gesamtwertung wird allerdings durch den niedrigen CADR begrenzt. Wer den PEXCHO als kleinen Schlafzimmer- oder Arbeitsplatz-Luftreiniger betrachtet, bekommt ein interessantes Produkt. Wer eine schnelle Reinigung großer Räume erwartet, sollte ein anderes Modell wählen.

  • Partikelfilterung: 8,6/10 – H13-HEPA ist für Pollen, Staub und feine Schwebstoffe gut geeignet.
  • Luftdurchsatz: 6,2/10 – 70 m³/h begrenzen die sinnvolle Raumgröße deutlich.
  • Schlafzimmer-Eignung: 8,2/10 – kompakte Abmessungen und 28-dB-Schlafmodus passen gut zu kleinen Schlafräumen.
  • Allergiker-Eignung: 7,4/10 – guter Filter, aber begrenzte Luftumwälzung.
  • Tierhaushalte: 8,2/10 – zusätzlicher herausnehmbarer Tierhaarfilter ist praktisch.
  • Geruchsfilterung: 7,0/10 – Aktivkohle hilft bei leichten Gerüchen, besitzt aber nur begrenzte Kapazität.
  • Geräuschentwicklung: 8,1/10 – 28 dB im Schlafmodus sind ordentlich.
  • Stromverbrauch: 9,6/10 – maximal nur rund 12 Watt sind hervorragend.
  • App: 8,5/10 – Tuya-Steuerung erweitert den Funktionsumfang deutlich.
  • Timer: 8,8/10 – direkt 2, 4 und 8 Stunden sowie flexiblere Einstellungen per App.
  • Kindersicherung: 8,5/10 – Bedienfeldsperre ist für Familien sinnvoll.
  • Aromafunktion: 8,0/10 – nettes Zusatzmerkmal, aber für die Luftreinigung nicht notwendig.
  • Mobilität: 9,2/10 – als kompaktes Tisch- und Nachttischgerät flexibel einsetzbar.
  • Preis-Leistung: 8,3/10 – um 50 Euro gut, sofern die geringe Luftleistung akzeptiert wird.

Warum der PEXCHO AP100B keine höhere Bewertung erhält

Die Filterqualität allein entscheidet nicht darüber, wie gut ein Luftreiniger einen kompletten Raum reinigt. Ein H13-HEPA-Filter kann Partikel sehr zuverlässig erfassen, die durch das Filtermedium strömen. Gleichzeitig muss aber genügend Raumluft durch diesen Filter bewegt werden.

Genau hier liegt die wichtigste Einschränkung im PEXCHO AP100B Test. 70 m³/h sind für einen kleinen Luftreiniger in Ordnung, aber deutlich weniger als die 170 bis 250 m³/h vieler kompakter Markenmodelle. Bei größeren Geräten sind 400 bis 500 m³/h keine Seltenheit.

Kurzfazit zur Bewertung

Als günstiger Luftreiniger für kleine Räume und den direkten Bereich rund um Bett oder Arbeitsplatz gefällt mir der PEXCHO AP100B. Als vollwertiger Luftreiniger für die beworbenen 35 m² würde ich ihn dagegen nicht empfehlen.

Vorteile und Nachteile des PEXCHO AP100B

Vorteile

  • H13-HEPA-Filter: geeignet zur Abscheidung feiner luftgetragener Partikel.
  • 4-in-1-Filtersystem: Tierhaarfilter, Vorfilter, HEPA und Aktivkohle.
  • 99,97 Prozent: Herstellerangabe für Partikel bis 0,3 Mikrometer.
  • Spezieller Tierhaarfilter: besonders für Hunde- und Katzenhaushalte interessant.
  • Tierhaarfilter herausnehmbar: lässt sich laut Anbieter unkompliziert absaugen.
  • Aktivkohleschicht: unterstützt bei normalen Haushaltsgerüchen.
  • Tuya-App: für einen Luftreiniger dieser Preisklasse ein interessantes Extra.
  • Flexible Zeitpläne: über die App genauer programmierbar.
  • Timer am Gerät: 2, 4 oder 8 Stunden.
  • Drei Leistungsstufen: einfache Anpassung an die Situation.
  • Schlafmodus: für den nächtlichen Betrieb vorhanden.
  • 28 dB: im Schlafmodus vergleichsweise ruhig.
  • Bedienfeldsperre: praktisch in Haushalten mit Kindern.
  • Aromatherapie: integrierter Duftspender für geeignete ätherische Öle.
  • Verschiedene Lichtfarben: Grün, Blau und Gelb stehen zur Auswahl.
  • Nur maximal 12 Watt: ausgesprochen geringer Stromverbrauch.
  • Kompakte Bauweise: passt auf Schreibtisch, Kommode oder Nachttisch.
  • Günstiger Anschaffungspreis: aktuell ungefähr 50 Euro.

Nachteile

  • Nur 70 m³/h CADR: die größte Schwäche des PEXCHO AP100B.
  • 35-m²-Angabe zu optimistisch für intensive Reinigung: bei dieser Raumgröße ist die Luftwechselrate niedrig.
  • Für starke Allergiker wenig Reserve: insbesondere in mittelgroßen Räumen.
  • Kein dokumentierter PM2,5-Sensor: eine echte sensorgesteuerte Luftqualitätsautomatik gehört nicht zu den hervorgehobenen Funktionen.
  • Keine numerische Luftqualitätsanzeige: weniger informativ als Geräte mit Partikelsensor.
  • Kein klar dokumentierter Automatikmodus: die Steuerung konzentriert sich auf manuelle Stufen und Zeitpläne.
  • Aktivkohlemenge begrenzt: nicht für starke Rauch- oder VOC-Belastung konzipiert.
  • 28 dB nicht Spitzenklasse: einige Markenmodelle arbeiten im Schlafmodus noch leiser.
  • Wenig unabhängige Testdaten: das Modell ist deutlich schlechter dokumentiert als Philips, Levoit oder Xiaomi.
  • Unbekanntere Marke: langfristige Ersatzteil- und Filterversorgung muss stärker beachtet werden.
  • App bietet keinen Ersatz für Sensorik: Fernsteuerung macht das Gerät nicht automatisch intelligent.
  • Aromafunktion nicht für jeden sinnvoll: empfindliche Personen können Duftstoffe als störend empfinden.
PEXCHO AP100B Angebot mit 4 in 1 H13 HEPA Filtersystem Tierhaarfilter und Tuya App

Die wichtigsten Alternativen zum PEXCHO AP100B im Kurzvergleich

Der PEXCHO AP100B gehört mit 70 m³/h eindeutig zur Klasse kleiner Luftreiniger. Wer nur einen Nachttisch, Arbeitsplatz oder ein kleines Schlafzimmer abdecken möchte, kann mit ihm Geld sparen. Für einen vollständigen mittelgroßen Raum bieten mehrere Alternativen erheblich mehr Luftleistung.

Technische Daten im PEXCHO AP100B Test

Die technischen Daten machen deutlich, dass der AP100B als kompakter Luftreiniger gedacht ist. Besonders auffällig sind die niedrige Leistungsaufnahme von maximal 12 Watt und der CADR von 70 m³/h. Die Kombination ist sehr sparsam, begrenzt aber gleichzeitig die Reinigungsgeschwindigkeit.

  • Produkt: PEXCHO AP100B
  • Produkttyp: kompakter HEPA-Luftreiniger
  • Filtersystem: 4-in-1
  • Filterstufe 1: spezieller Tierhaarfilter
  • Filterstufe 2: Vorfilter
  • Filterstufe 3: H13-HEPA-Filter
  • Filterstufe 4: Aktivkohleschicht
  • Filtereffizienz: laut Anbieter 99,97 % bei Partikeln bis 0,3 Mikrometer
  • CADR: bis 70 m³/h
  • Beworbene Raumgröße: bis 35 m²
  • Empfohlene realistische Nutzung: hauptsächlich kleine Räume beziehungsweise persönlicher Bereich
  • Schlafmodus: vorhanden
  • Geräusch Schlafmodus: ungefähr 28 dB
  • Lüfterstufen: drei einschließlich Schlafbetrieb
  • Timer direkt am Gerät: 2, 4 und 8 Stunden
  • App: Tuya
  • App-Zeitplanung: vorhanden
  • Bedienung: Touchpanel und App
  • Bedienfeldsperre: vorhanden
  • Beleuchtung: verschiedene Lichtfarben
  • Aromafunktion: vorhanden
  • Maximale Leistungsaufnahme: ungefähr 12 Watt
  • Aufstellung: Tisch, Nachttisch, Kommode oder Arbeitsfläche
  • Zielgruppen: kleine Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büros und Tierhaushalte

Was bedeutet ein CADR von 70 m³/h?

CADR steht für Clean Air Delivery Rate. Vereinfacht beschreibt der Wert, wie viel entsprechend gereinigte Luft das Gerät pro Stunde bereitstellen kann. Deshalb ist der CADR für die Dimensionierung wesentlich aussagekräftiger als eine alleinstehende Quadratmeterzahl.

70 m³/h sind für ein kompaktes Tischgerät akzeptabel. Für einen klassischen Raumluftreiniger ist der Wert niedrig. Ein Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact erreicht beispielsweise 230 m³/h, der Philips PureProtect Mini 900 250 m³/h und größere Modelle ungefähr 400 bis 500 m³/h.

Wie groß sollte der Raum wirklich sein?

Bei 10 m² Grundfläche und 2,5 Meter Raumhöhe entstehen ungefähr 25 m³ Luft. 70 m³/h entsprechen theoretisch etwa 2,8 vollständigen Raumvolumina pro Stunde.

Bei 15 m² entstehen bereits 37,5 m³. Jetzt sinkt die theoretische Rate auf knapp 1,9 Luftwechsel. Bei den beworbenen 35 m² und 2,5 Meter Höhe enthält der Raum rund 87,5 m³ Luft. 70 m³/h entsprechen dann nur ungefähr 0,8 Raumvolumina pro Stunde.

Deshalb halte ich 35 m² zwar für eine mögliche Marketing-Abdeckung im Dauerbetrieb, aber nicht für eine sinnvolle Empfehlung bei Allergien. Für ernsthafte Partikelreduktion würde ich den PEXCHO deutlich kleiner dimensionieren.

Kurzfazit zu den technischen Daten

H13-HEPA, 12 Watt und App gefallen. Der CADR von 70 m³/h setzt dem PEXCHO AP100B jedoch eine klare Leistungsgrenze.

Wie gut filtert der PEXCHO AP100B Pollen?

Das H13-HEPA-Filtermedium ist grundsätzlich sehr gut für Pollen geeignet. Pollen sind wesentlich größer als 0,3 Mikrometer und lassen sich von einem geeigneten Partikelfilter zuverlässig erfassen. Der Filter selbst ist deshalb nicht der problematische Teil.

Entscheidend ist wiederum die Luftmenge. In einem kleinen Schlafzimmer kann der AP100B die Pollenbelastung kontinuierlich reduzieren. In einem großen Raum dauert es aufgrund der 70 m³/h wesentlich länger, bis ein großer Anteil der Raumluft überhaupt durch den Filter gelangt.

Ist der PEXCHO AP100B für Heuschnupfen geeignet?

Für einen kleinen Raum ja. Besonders interessant kann das Gerät direkt im Schlafzimmer sein, wenn es viele Stunden kontinuierlich läuft. Der niedrige Stromverbrauch unterstützt genau diese Nutzung.

Bei ausgeprägtem Heuschnupfen würde ich allerdings mehr Luftleistung bevorzugen. Ein Gerät mit 200 bis 300 m³/h kann die Partikelkonzentration wesentlich schneller reduzieren und besitzt mehr Reserve nach dem Lüften.

Wo sollte der Luftreiniger bei Pollen stehen?

Das Gerät sollte nicht in eine geschlossene Ecke gestellt werden. Lufteinlass und Auslass benötigen genügend Abstand zu Wänden, Vorhängen und Möbeln. Auf einer Kommode oder einem stabilen Nachttisch kann die kompakte Bauweise praktisch sein.

Direkt neben dem Kopfkissen würde ich ihn trotzdem nicht positionieren. Etwas Abstand reduziert Geräusch und verhindert, dass der Luftstrom als störend empfunden wird.

Kurzfazit zur Pollenfilterung

Der H13-Filter ist für Pollen geeignet. Für Allergiker ist allerdings die geringe Luftleistung der limitierende Faktor und nicht die Filterklasse.

Wie gut eignet sich der PEXCHO AP100B für Tierhaushalte?

Hier besitzt der PEXCHO ein interessantes Detail. Vor dem eigentlichen HEPA-System befindet sich eine zusätzliche Filterschicht, die speziell für Tierhaare und Hautschuppen gedacht ist. PEXCHO beschreibt dafür eine elektrostatische Adsorptionstechnologie.

Der praktische Vorteil liegt vor allem darin, dass größere Haare und Flusen nicht sofort den feineren Hauptfilter belasten. Die herausnehmbare Schicht kann laut Anbieter mit einem Staubsauger gereinigt werden.

Entfernt der PEXCHO Tierhaare aus dem Zimmer?

Nicht in dem Sinne, dass Haare von Teppich oder Sofa eingesaugt werden. Ein Luftreiniger verarbeitet nur Partikel, die in seinen Luftstrom gelangen. Viele schwere Tierhaare sinken schnell zu Boden.

Der spezielle Vorfilter hilft vor allem bei leichten Haaren, Flusen und Hautschuppen. Für die sichtbare Reinigung bleibt ein Staubsauger notwendig.

Hilft der AP100B gegen Tierallergene?

Feine allergenhaltige Partikel können vom H13-HEPA-Filter erfasst werden. Das macht den AP100B grundsätzlich interessant für Tierhaushalte.

Bei einem großen Wohnzimmer mit mehreren Haustieren würde ich trotzdem ein stärkeres Gerät verwenden. 70 m³/h reichen dort nicht für eine schnelle und intensive Luftumwälzung.

Kurzfazit für Haustiere

Der zusätzliche Tierhaarfilter ist eine der interessanteren Besonderheiten des PEXCHO AP100B. Für kleine Räume ist das Konzept sinnvoll, die niedrige Gesamtluftleistung bleibt jedoch bestehen.

Wie gut hilft der PEXCHO AP100B gegen Staub und Feinstaub?

Feine Staubpartikel, die durch das Gerät strömen, können vom HEPA-Filter erfasst werden. Besonders nach dem Bettenmachen, Staubsaugen oder Reinigen werden feine Partikel aufgewirbelt, die anschließend über längere Zeit in der Luft bleiben können.

Der AP100B kann diese Belastung reduzieren. Er besitzt allerdings keinen hervorgehobenen PM2,5-Sensor, der die Partikelkonzentration kontinuierlich misst und eine automatische Anpassung der Lüfterleistung ermöglicht.

Warum wäre ein PM2,5-Sensor sinnvoll?

Ein Partikelsensor kann erkennen, wann die Luft stärker belastet ist. Ein Automatikmodus erhöht dann selbstständig die Lüfterleistung und reduziert sie wieder, sobald die Luft sauberer wird.

Beim PEXCHO erfolgt die Nutzung stärker über manuelle Leistungsstufen und Zeitpläne. Das ist in dieser Preisklasse vertretbar, aber technisch einfacher als bei Xiaomi, Philips oder Levoit.

Kann der AP100B sichtbaren Staub verhindern?

Nein. Kein kleiner Luftreiniger verhindert vollständig, dass Staub auf Möbeln landet. Viele Staubbestandteile sind zu schwer und sinken ab, bevor sie den Luftreiniger erreichen.

Der PEXCHO ergänzt deshalb Staubsaugen und Wischen, ersetzt diese Arbeiten aber nicht.

Kurzfazit bei Staub

Der HEPA-Filter hilft bei feinen schwebenden Staubpartikeln. Eine intelligente Partikelsensorik fehlt jedoch als klar dokumentierte Kernfunktion.

Wie gut funktioniert der H13-HEPA-Filter?

PEXCHO bewirbt einen zertifizierten H13-HEPA-Filter innerhalb des vierstufigen Systems. Die angegebene Filterwirkung beträgt 99,97 Prozent für Partikel bis 0,3 Mikrometer. Damit bewegt sich die Herstellerangabe auf dem typischen Niveau moderner HEPA-Luftreiniger.

Diese 99,97 Prozent dürfen allerdings nicht so verstanden werden, dass nach kurzer Laufzeit 99,97 Prozent aller Partikel im kompletten Zimmer verschwunden sind. Die Angabe bezieht sich auf die Filterwirkung beziehungsweise die durch das Filtermedium strömende Luft.

Warum ist CADR trotz H13 so wichtig?

Stellen wir uns zwei Geräte mit einem guten HEPA-Filter vor. Gerät A verarbeitet 70 m³ Luft pro Stunde, Gerät B 300 m³. Selbst wenn beide Filter ähnlich effizient arbeiten, kann Gerät B wesentlich schneller einen kompletten Raum behandeln.

Genau deshalb würde ich einen Luftreiniger niemals ausschließlich nach der HEPA-Klasse kaufen.

Was macht die Aktivkohle?

Aktivkohle kann bestimmte gasförmige Verbindungen adsorbieren und dadurch Gerüche reduzieren. PEXCHO nennt unter anderem Tabak-, Küchen- und Haustiergerüche sowie VOCs.

Bei einem kompakten Filter ist die vorhandene Kohlemasse allerdings begrenzt. Für starke chemische Belastungen oder ein dauerhaftes Raucherzimmer würde ich ein Gerät mit erheblich mehr Aktivkohle verwenden.

Kurzfazit zum Filtersystem

Der 4-in-1-Aufbau ist für diese Preisklasse ordentlich. Besonders der separate Tierhaarfilter hebt den PEXCHO etwas von einfachen Mini-Luftreinigern ab.

PEXCHO AP100B H13 HEPA Filter gegen Pollen Staub Tierhaare und Gerüche

Wie leise ist der PEXCHO AP100B?

Im Schlafmodus nennt der Anbieter ungefähr 28 dB. Das ist leise genug, dass viele Nutzer den AP100B nachts verwenden können. Rekordverdächtig ist der Wert allerdings nicht. Einige moderne Luftreiniger kommen im niedrigsten Modus auf Werte unter 20 dB.

Für ungefähr 50 Euro finde ich 28 dB trotzdem ordentlich. Außerdem kann die Beleuchtung angepasst werden, sodass der Luftreiniger nachts nicht unnötig hell sein muss.

Kann der PEXCHO neben dem Bett laufen?

Ja. Gerade dafür ist die kompakte Konstruktion geeignet. Ich würde das Gerät allerdings nicht unmittelbar neben den Kopf stellen, sondern etwas entfernt auf einer stabilen Fläche platzieren.

Wer extrem geräuschempfindlich ist, sollte bedenken, dass auch ein 28-dB-Gerät in einem ansonsten vollkommen stillen Schlafzimmer wahrnehmbar sein kann.

Reicht der Schlafmodus zur Luftreinigung?

Die Luftleistung ist im Schlafmodus niedriger als bei maximaler Lüfterstufe. Da bereits die maximale CADR-Angabe nur 70 m³/h beträgt, würde ich bei hoher Pollenbelastung vor dem Schlafengehen zunächst die stärkste Stufe verwenden.

Anschließend kann der Schlafmodus die bereits reduzierte Partikelkonzentration über Nacht möglichst niedrig halten.

Kurzfazit zur Lautstärke

28 dB sind für ein günstiges Schlafzimmergerät gut. Die niedrige Luftleistung im besonders leisen Modus sollte bei Allergien jedoch berücksichtigt werden.

Wie hoch ist der Stromverbrauch des PEXCHO AP100B?

Mit maximal ungefähr 12 Watt gehört der AP100B zu den sparsamsten Luftreinigern dieser Produktgruppe. Selbst wenn er rund um die Uhr mit der maximalen Nennleistung laufen würde, ergäben sich rechnerisch lediglich 0,288 kWh pro Tag.

Bei einem Strompreis von 35 Cent pro kWh wären das ungefähr 10 Cent täglich beziehungsweise rund 3 Euro pro Monat. Der tatsächliche Verbrauch kann bei niedrigeren Stufen noch geringer sein.

Lohnt sich der Dauerbetrieb?

Bei Pollen, Staub und Tierallergenen ist ein kontinuierlicher Betrieb grundsätzlich sinnvoll. Neue Partikel gelangen schließlich laufend in den Raum.

Gerade der niedrige Stromverbrauch des PEXCHO ist hier ein Vorteil. Die Betriebskosten werden langfristig stärker durch Ersatzfilter als durch Strom bestimmt.

Kurzfazit zum Energieverbrauch

Maximal 12 Watt sind hervorragend. Der AP100B kann ohne große Sorge um die Stromkosten viele Stunden täglich betrieben werden.

Wie gut ist die Tuya-App des PEXCHO AP100B?

Eine App ist bei einem Luftreiniger um ungefähr 50 Euro keineswegs selbstverständlich. PEXCHO nutzt die verbreitete Tuya-Plattform. Dadurch lassen sich Funktionen vom Smartphone aus steuern und Zeitpläne genauer programmieren.

Direkt am Gerät stehen Timer für 2, 4 und 8 Stunden zur Verfügung. Über die App lässt sich die zeitliche Steuerung genauer an den persönlichen Tagesablauf anpassen.

Ist die App wirklich notwendig?

Nein. Die wesentlichen Funktionen lassen sich über das Touchpanel bedienen. Wer keine Smart-Home-Funktionen möchte, kann den AP100B auch ohne ständige App-Nutzung betreiben.

Interessant ist die App vor allem für Nutzer, die das Gerät schon vor der Rückkehr nach Hause einschalten oder feste Tagesabläufe programmieren möchten.

Was fehlt für eine wirklich intelligente Automatik?

Eine App allein macht einen Luftreiniger nicht automatisch intelligent. Besonders hilfreich wäre ein präziser PM2,5-Sensor, anhand dessen das Gerät seine Leistung selbstständig an die tatsächliche Luftbelastung anpasst.

Beim PEXCHO liegt der Schwerpunkt stärker auf Fernsteuerung und Zeitplanung als auf einer umfangreichen Luftqualitätsanalyse.

Kurzfazit zur App

Die Tuya-App ist für diese Preisklasse ein Pluspunkt. Wer eine sensorbasierte Premium-Automatik erwartet, bekommt sie jedoch nicht.

Ist die Aromatherapie-Funktion sinnvoll?

Der PEXCHO AP100B besitzt einen integrierten Duftspender. Dort können geeignete ätherische Öle verwendet werden, sodass der Luftstrom zusätzlich einen gewünschten Duft im Raum verteilt.

Das kann im Schlafzimmer, beim Yoga oder im Arbeitszimmer angenehm sein. Mit der eigentlichen Luftreinigung hat diese Funktion allerdings nichts zu tun.

Sollten Allergiker Duftöl verwenden?

Das hängt von der individuellen Empfindlichkeit ab. Gerade Menschen mit empfindlichen Atemwegen können auf intensive Duftstoffe reagieren. In diesem Fall würde ich die Aromafunktion einfach nicht verwenden.

Wichtig ist außerdem, Öl ausschließlich an der dafür vorgesehenen Stelle einzusetzen und nicht direkt auf den HEPA-Filter zu geben.

Kurzfazit zur Aromafunktion

Die Aromatherapie ist ein nettes Extra, aber kein Kaufgrund für einen Luftreiniger. Allergiker sollten selbst entscheiden, ob zusätzliche Duftstoffe für sie sinnvoll sind.

Wie schlägt sich der PEXCHO AP100B im ausführlichen Vergleich?

PEXCHO AP100B vs Levoit Core Mini: Welcher kleine Luftreiniger ist besser?

Der Levoit Core Mini verfolgt ein ähnlich kompaktes Konzept und richtet sich ebenfalls an Schlafzimmer und Arbeitsplätze. Levoit ist als Luftreiniger-Marke deutlich etablierter und bietet eine entsprechend bessere langfristige Produkt- und Filterhistorie. Der PEXCHO punktet dagegen mit App, speziellem Tierhaarfilter und einem niedrigen Preis.

Bei ähnlichem Preis würde ich Levoit wegen der etablierten Marke bevorzugen. Wer unbedingt App-Steuerung und den Tierhaar-Vorfilter möchte, findet beim PEXCHO mehr Ausstattung.

PEXCHO AP100B vs GoveeLife Mini: Welcher Smart-Mini ist besser?

Der GoveeLife Mini kombiniert ebenfalls kompakte Abmessungen mit App-Funktionen und richtet sich an kleinere Räume. Govee besitzt ein stärker entwickeltes Smart-Home-Ökosystem, während PEXCHO mit H13-Filter, Tierhaarfilter und Aromafunktion wirbt.

Für Smart-Home-Nutzer würde ich GoveeLife bevorzugen. Für einen günstigen Tierhaushalt kann der PEXCHO interessant sein.

PEXCHO AP100B vs Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact: Lohnt sich der Aufpreis?

Der Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact erreicht 230 m³/h und bewegt damit mehr als dreimal so viel gereinigte Luft wie der PEXCHO mit 70 m³/h. Zusätzlich besitzt Xiaomi einen PM2,5-Sensor und eine ausgereiftere Automatik.

Für ein komplettes Schlafzimmer würde ich den Aufpreis zum Xiaomi zahlen. PEXCHO ist interessanter, wenn ungefähr 50 Euro die feste Budgetgrenze sind.

PEXCHO AP100B vs Philips 600i Series AC0650/10: Welcher ist besser fürs Schlafzimmer?

Der Philips 600i Series AC0650/10 erreicht 170 m³/h und bietet damit wesentlich mehr Raumreserve. Philips besitzt außerdem eine etablierte Ersatzfilterversorgung und umfangreichere Erfahrungen im Bereich Luftreinigung.

Für Allergiker würde ich Philips bevorzugen. Der PEXCHO gewinnt hauptsächlich beim Anschaffungspreis.

PEXCHO AP100B vs Philips PureProtect Mini 900: Budget oder Leistung?

Der Philips PureProtect Mini 900 AC0951/13 erreicht 250 m³/h. Damit bewegt er mehr als dreimal so viel gereinigte Luft wie der PEXCHO. Zusätzlich bietet Philips Sensorik und Automatik für den kontinuierlichen Betrieb.

Für schnelle Pollen- und Feinstaubreduktion gewinnt Philips klar. Wer nur einen sehr günstigen Luftreiniger für einen kleinen Bereich benötigt, kann mit PEXCHO viel Geld sparen.

PEXCHO AP100B vs Levoit Core 200S: Welcher bietet mehr fürs Geld?

Der Levoit Core 200S kostet mehr, bietet dafür aber höhere Luftleistung und ein etabliertes VeSync-System. PEXCHO besitzt ebenfalls App-Steuerung und ist deutlich günstiger.

Für regelmäßige vollständige Raumreinigung würde ich Levoit wählen. Für Schreibtisch oder kleines Gästezimmer reicht der PEXCHO eher aus.

PEXCHO AP100B vs Levoit Core 300S: Welche Raumgröße entscheidet?

Der Levoit Core 300S gehört bereits zu einer deutlich höheren Leistungsklasse und eignet sich dadurch besser für mittelgroße Räume. Sensorik und Automatik sind ebenfalls umfangreicher.

Die Entscheidung ist einfach: PEXCHO für klein und günstig, Levoit Core 300S für einen kompletten Raum und höhere Ansprüche.

PEXCHO AP100B vs Bosch Air 2000: No-Name-Preis oder etablierte Marke?

Der Bosch Air 2000 ist teurer, besitzt aber eine wesentlich etabliertere Marken- und Servicebasis. Gerade bei einem Gerät, das über mehrere Jahre Ersatzfilter benötigt, kann dieser Punkt wichtig werden.

Für langfristige Nutzung würde ich Bosch bevorzugen. Wer möglichst wenig investieren möchte und nur einen kleinen Raum filtern will, kann den PEXCHO in Betracht ziehen.

Kurzfazit zum Vergleich

Der PEXCHO AP100B gewinnt selten bei der reinen Leistung. Sein stärkstes Argument ist die Kombination aus ungefähr 50 Euro Kaufpreis, H13-Filter, App, Tierhaarfilter und sehr niedrigem Stromverbrauch.

Externe Tests zum PEXCHO AP100B

Beim PEXCHO AP100B ist die unabhängige Testlage deutlich dünner als bei Modellen von Philips, Xiaomi, Dyson, Blueair oder Levoit. Zum Zeitpunkt dieses Testberichts konnte ich keinen belastbaren aktuellen Labortest einer großen deutschen oder internationalen Testredaktion finden, der genau den AP100B mit nachvollziehbaren Partikelmessungen untersucht.

Das ist für die Bewertung relevant. Angaben wie 70 m³/h CADR, H13-Filter, 28 dB und 12 Watt stammen im Wesentlichen aus den aktuell verfügbaren Produktinformationen. Ohne unabhängige Messung sollte insbesondere bei Geräusch und tatsächlicher Filterleistung etwas vorsichtiger bewertet werden.

Was lässt sich trotzdem objektiv beurteilen?

Der veröffentlichte CADR erlaubt zumindest eine mathematische Einordnung der Raumleistung. Selbst wenn die 70 m³/h vollständig erreicht werden, bleibt die Luftwechselrate in einem 35-m²-Raum niedrig. Diese Einschränkung ergibt sich direkt aus Luftmenge und Raumvolumen und benötigt keine subjektive Bewertung.

Auch der grundsätzliche Nutzen eines H13-HEPA-Filters gegen Pollen und Feinstaub ist technisch gut etabliert. Offen bleibt dagegen, wie exakt das konkrete PEXCHO-System unter standardisierten Laborbedingungen abschneidet.

Warum ich keine Testergebnisse erfinde

Bei weniger bekannten Amazon-Marken finden sich häufig Produktbeschreibungen, Händlertexte und automatisch zusammengestellte Vergleichsseiten. Das ist nicht dasselbe wie ein unabhängiger Labortest.

Deshalb erhält der PEXCHO keinen erfundenen Testsieg und keine angebliche Stiftung-Warentest-Bewertung. Solange belastbare unabhängige Messungen fehlen, bleibt diese Unsicherheit Bestandteil der Kaufberatung.

Kurzfazit zu externen Tests

Die Datenlage ist eine Schwäche des PEXCHO AP100B. Wer ausschließlich Produkte mit umfangreicher unabhängiger Testhistorie kaufen möchte, ist bei etablierten Marken besser aufgehoben.

Preis-Leistung im PEXCHO AP100B Test

Aktuell wird der PEXCHO AP100B ungefähr um 50 Euro angeboten. In dieser Preisklasse konkurriert er weniger mit 300- oder 500-m³/h-Geräten als mit anderen kompakten Luftreinigern für Schlafzimmer und Schreibtisch.

Unter 40 Euro wäre der PEXCHO für mich ein sehr gutes Angebot. H13-Filter, App, Tierhaarfilter und 12 Watt Verbrauch sind dann ausgesprochen attraktiv.

Zwischen 40 und 50 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Genau hier passt das Gerät meiner Meinung nach am besten.

Zwischen 50 und 60 Euro bleibt der AP100B interessant, aber erste Alternativen sollten verglichen werden.

Zwischen 60 und 80 Euro würde ich genau prüfen, ob ein stärkerer Marken-Luftreiniger im Angebot erhältlich ist. Der niedrige CADR wird in dieser Preisregion zunehmend problematisch.

Über 80 Euro würde ich den PEXCHO nicht kaufen. Dann ist der Abstand zu Geräten mit wesentlich höherer Luftleistung zu gering.

Wie wichtig sind die Filterkosten?

Sehr wichtig. Bei einem günstigen Luftreiniger kann ein teurer Ersatzfilter den niedrigen Anschaffungspreis über mehrere Jahre schnell relativieren.

Vor dem Kauf würde ich deshalb prüfen, ob der passende AP100B-Ersatzfilter aktuell verfügbar ist und wie viel er kostet. Bei weniger etablierten Marken ist langfristige Filterverfügbarkeit ein wichtigerer Faktor als bei Philips oder Levoit.

Kurzfazit zum Preis

Um 50 Euro ist der PEXCHO AP100B fair bepreist. Deutlich teurer sollte er angesichts von nur 70 m³/h nicht werden.

Fazit: Lohnt sich der PEXCHO AP100B?

Der PEXCHO AP100B Test endet mit einer Empfehlung für einen klar begrenzten Einsatzbereich. Das Gerät ist klein, günstig, sehr sparsam und überraschend umfangreich ausgestattet. H13-HEPA, Aktivkohle, spezieller Tierhaarfilter, Tuya-App, Timer, Schlafmodus, Bedienfeldsperre und Aromafunktion sind für ungefähr 50 Euro ein ordentliches Paket.

Die größte Stärke ist für mich das Filtersystem. Besonders in Tierhaushalten gefällt die zusätzliche herausnehmbare Filterschicht für Haare und Hautschuppen. Sie kann den Hauptfilter entlasten und lässt sich laut Anbieter unkompliziert mit einem Staubsauger reinigen.

Auch die maximal rund 12 Watt Leistungsaufnahme überzeugen. Ein Luftreiniger sollte möglichst viele Stunden laufen, und genau dafür sind niedrige Stromkosten hilfreich. Selbst theoretischer Dauerbetrieb auf voller Nennleistung bleibt beim AP100B vergleichsweise günstig.

Der entscheidende Nachteil ist der CADR von nur 70 m³/h. Deshalb würde ich die beworbenen 35 m² nicht als Empfehlung für intensive Luftreinigung verstehen. Bei 35 m² und normaler Deckenhöhe schafft das Gerät rechnerisch nicht einmal einen vollständigen Raumluftwechsel pro Stunde. Für Allergiker ist das zu wenig.

Seine eigentliche Stärke liegt für mich in deutlich kleineren Räumen. Rund um einen Arbeitsplatz, in einem kleinen Schlafzimmer, Gästezimmer oder Kinderzimmer kann der AP100B sinnvoll sein. Je kleiner der Raum, desto besser passt die Luftleistung.

Bei Heuschnupfen funktioniert der H13-Filter grundsätzlich gut. Wer jedoch stark auf Pollen reagiert, sollte lieber mehr CADR kaufen. Ein Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact, Philips 600i oder PureProtect Mini 900 bewegt wesentlich mehr Luft und kann die Partikelkonzentration entsprechend schneller senken.

Die Tuya-App ist ein gutes Extra, darf aber nicht mit einer vollständigen Luftqualitätsautomatik verwechselt werden. Eine klar dokumentierte PM2,5-Sensorik mit automatischer Anpassung an die gemessene Partikelbelastung gehört nicht zu den Hauptmerkmalen des AP100B.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die dünne unabhängige Testlage. Bei einem Philips, Xiaomi oder Dyson lassen sich Herstellerangaben mit mehreren Labortests vergleichen. Beim PEXCHO ist das deutlich schwieriger. Deshalb bewerte ich Herstellerwerte vorsichtiger und ziehe für die Kaufentscheidung vor allem den klar genannten CADR heran.

Für ungefähr 40 bis 50 Euro finde ich den PEXCHO AP100B trotzdem interessant. Wer ein günstiges Tischgerät mit HEPA-Filter und App sucht und keine große Raumleistung erwartet, bekommt viel Ausstattung für wenig Geld. Für ein 20-, 25- oder gar 35-m²-Zimmer würde ich dagegen mehr investieren.

Gesamtwertung: 7,7 von 10 Punkten.

PEXCHO AP100B Fazit und Kaufempfehlung als kompakter H13 HEPA Luftreiniger für kleine Räume

FAQ zum PEXCHO AP100B Test

Ist der PEXCHO AP100B gut?

Für kleine Räume und einen Preis um ungefähr 50 Euro ist der PEXCHO AP100B ein ordentliches Gerät. Besonders H13-HEPA-Filter, spezieller Tierhaarfilter, Aktivkohle, Tuya-App und maximal nur 12 Watt Verbrauch gefallen. Seine größte Einschränkung ist der CADR von lediglich 70 m³/h. Für große Räume oder besonders schnelle Allergiker-Luftreinigung gibt es deutlich leistungsfähigere Alternativen.

Wie hoch ist der CADR des PEXCHO AP100B?

Der Anbieter nennt einen CADR von bis zu 70 m³/h. Damit gehört der AP100B zur Klasse kompakter Luftreiniger. Der Wert reicht für kleine Räume beziehungsweise den persönlichen Bereich, liegt aber weit unter typischen mittelgroßen Luftreinigern mit 200 bis 300 m³/h. Große Geräte können sogar 400 bis über 500 m³/h erreichen.

Für wie viele Quadratmeter ist der PEXCHO AP100B geeignet?

PEXCHO bewirbt das Gerät für bis zu 35 m². Für intensive Luftreinigung halte ich diese Fläche bei 70 m³/h allerdings für deutlich zu groß. In einem 35-m²-Raum mit 2,5 Metern Deckenhöhe entstehen ungefähr 87,5 m³ Luft. Der AP100B würde rechnerisch weniger als einen vollständigen Raumluftwechsel pro Stunde erreichen.

Ist der PEXCHO AP100B für 10 m² geeignet?

Ja. 10 m² passen wesentlich besser zur Leistung. Bei 2,5 Metern Deckenhöhe entstehen ungefähr 25 m³ Raumvolumen. Mit maximal 70 m³/h sind theoretisch etwa 2,8 Raumvolumina pro Stunde möglich. Für normalen Dauerbetrieb ist das brauchbar, auch wenn starke Allergiker noch höhere Luftwechsel bevorzugen können.

Ist der PEXCHO AP100B für 20 m² geeignet?

Er kann in 20 m² betrieben werden, wäre für mich dort aber bereits eher schwach dimensioniert. Bei normaler Deckenhöhe entstehen ungefähr 50 m³ Luft. 70 m³/h entsprechen nur rund 1,4 Raumvolumina pro Stunde. Für allgemeine Dauerfilterung kann das helfen, für schnelle Pollenreduktion würde ich ein stärkeres Gerät kaufen.

Hat der PEXCHO AP100B einen H13-HEPA-Filter?

Ja. Der Anbieter beschreibt einen H13-HEPA-Filter innerhalb eines 4-in-1-Filtersystems. Zusätzlich sind ein spezieller Tierhaarfilter, Vorfilter und eine Aktivkohleschicht vorhanden. PEXCHO nennt eine Filterwirkung von 99,97 Prozent für Partikel bis 0,3 Mikrometer. Entscheidend für die komplette Raumreinigung bleibt zusätzlich der CADR von 70 m³/h.

Hilft der PEXCHO AP100B gegen Pollen?

Ja. Pollen lassen sich von einem H13-HEPA-Filter grundsätzlich sehr gut erfassen. In kleinen Schlafzimmern kann der PEXCHO deshalb während der Pollensaison hilfreich sein. Bei starken Allergien sollte allerdings die geringe Luftleistung berücksichtigt werden. Je größer der Raum ist, desto länger benötigt das Gerät, um einen großen Anteil der Raumluft durch den Filter zu bewegen.

Hilft der PEXCHO AP100B gegen Hausstaub?

Feine luftgetragene Staubpartikel können vom Filter erfasst werden. Bereits auf Möbeln oder Boden liegender Staub wird dagegen nicht entfernt. Ein Luftreiniger ersetzt deshalb weder Staubsauger noch feuchtes Wischen. Besonders nach dem Bettenmachen oder Saugen kann eine hohe Lüfterstufe helfen, aufgewirbelte feine Partikel schneller einzufangen.

Ist der PEXCHO AP100B für Tierhaare geeignet?

Ja, und genau hier besitzt das Modell eine Besonderheit. Eine zusätzliche herausnehmbare Filterschicht soll Tierhaare und Hautschuppen auffangen. Sie kann laut Anbieter mit einem Staubsauger gereinigt werden. Haare, die bereits auf Teppich oder Sofa liegen, werden dadurch allerdings nicht entfernt. Dafür bleibt ein Staubsauger notwendig.

Hilft der PEXCHO AP100B gegen Tierallergene?

Feine Hautschuppen und andere luftgetragene Tierallergene können vom H13-HEPA-Filter erfasst werden. Für ein kleines Schlafzimmer oder Büro ist das sinnvoll. In einem großen Wohnzimmer mit mehreren Tieren würde ich wegen des niedrigen CADR von 70 m³/h ein wesentlich leistungsfähigeres Gerät bevorzugen.

Hilft der PEXCHO AP100B gegen Gerüche?

Eine Aktivkohleschicht ist Bestandteil des Filters und kann normale Haushalts-, Tier- und Küchengerüche reduzieren. Aufgrund der kompakten Filtergröße ist die vorhandene Kohlemenge jedoch begrenzt. Für starke Gerüche oder dauerhaft hohe VOC-Belastung sind Luftreiniger mit wesentlich größeren Aktivkohlefiltern besser geeignet.

Ist der PEXCHO AP100B für Raucher geeignet?

Nur eingeschränkt. Der HEPA-Filter kann einen Teil der Rauchpartikel erfassen und Aktivkohle kann bestimmte Geruchsstoffe adsorbieren. Für ein dauerhaftes Raucherzimmer sind 70 m³/h und die geringe Aktivkohlemenge jedoch zu wenig. Dort würde ich einen wesentlich stärkeren Luftreiniger mit großem Kohlefilter verwenden.

Wie laut ist der PEXCHO AP100B?

Im Schlafmodus nennt der Anbieter ungefähr 28 dB. Das ist für einen günstigen Luftreiniger ein guter Wert und für viele Menschen schlaftauglich. Besonders empfindliche Nutzer können das gleichmäßige Lüftergeräusch trotzdem wahrnehmen. Außerdem ist zu beachten, dass der maximale CADR nicht im besonders leisen Schlafmodus erreicht wird.

Kann der PEXCHO AP100B nachts laufen?

Ja. Der Schlafmodus ist ausdrücklich für diese Nutzung gedacht. Wegen des niedrigen Stromverbrauchs kann das Gerät problemlos viele Stunden betrieben werden. Bei hoher Pollenbelastung würde ich vor dem Schlafengehen zunächst eine stärkere Stufe nutzen und anschließend auf den leiseren Nachtbetrieb wechseln.

Wie viel Strom verbraucht der PEXCHO AP100B?

Die maximale Leistungsaufnahme beträgt laut Produktangabe ungefähr 12 Watt. Selbst 24 Stunden Dauerbetrieb auf maximaler Nennleistung würden rechnerisch nur rund 0,288 kWh benötigen. Damit gehört der AP100B zu den sehr sparsamen Luftreinigern. Bei niedrigeren Leistungsstufen fällt der Verbrauch entsprechend geringer aus.

Hat der PEXCHO AP100B eine App?

Ja. Das Gerät kann über die Tuya-App gesteuert werden. Dort lassen sich unter anderem Einstellungen und genauere Zeitpläne verwalten. Direkt am Touchpanel stehen ebenfalls wichtige Funktionen zur Verfügung. Die App ist daher ein Komfortmerkmal und keine zwingende Voraussetzung für den grundlegenden Betrieb.

Hat der PEXCHO AP100B einen Timer?

Ja. Direkt am Gerät stehen Timer-Einstellungen von 2, 4 und 8 Stunden zur Verfügung. Über die Tuya-App können Zeitpläne flexibler an den eigenen Tagesablauf angepasst werden. Das ist beispielsweise praktisch, wenn der Luftreiniger vor dem Schlafengehen automatisch starten oder während regelmäßiger Abwesenheiten laufen soll.

Hat der PEXCHO AP100B eine Kindersicherung?

Ja. Das Bedienfeld kann gesperrt werden. Dadurch lassen sich unbeabsichtigte Änderungen verhindern, wenn der Luftreiniger in einem Kinderzimmer oder allgemein in Reichweite kleiner Kinder steht. Die Funktion ist simpel, aber gerade bei einem Gerät mit Touchbedienung praktisch.

Hat der PEXCHO AP100B eine Aromafunktion?

Ja. Ein integrierter Duftspender erlaubt die Nutzung geeigneter ätherischer Öle. Der Luftstrom verteilt den Duft anschließend im Raum. Für die eigentliche Luftreinigung ist das nicht notwendig. Allergiker oder Menschen mit empfindlichen Atemwegen sollten zusätzliche Duftstoffe nur verwenden, wenn sie diese gut vertragen.

Kann man den PEXCHO-Filter waschen?

Der eigentliche H13-HEPA-Filter sollte nicht ausgewaschen werden. Die spezielle äußere Tierhaar-Filterschicht kann laut Anbieter herausgenommen und mit einem Staubsauger gereinigt werden. Das kann die Belastung des Hauptfilters reduzieren. Beim Reinigen sollte man sich immer an die konkrete Anleitung des Herstellers halten.

PEXCHO AP100B oder Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact?

Der Xiaomi ist mit 230 m³/h deutlich leistungsfähiger als der PEXCHO mit 70 m³/h. Zusätzlich besitzt Xiaomi einen PM2,5-Sensor, Automatik und ein etabliertes Smart-Home-System. PEXCHO kostet dafür erheblich weniger und bietet einen speziellen Tierhaarfilter. Für einen vollständigen Raum würde ich Xiaomi wählen; für ein kleines Budget kann PEXCHO genügen.

PEXCHO AP100B oder Philips 600i Series?

Der Philips 600i erreicht 170 m³/h und besitzt damit mehr als die doppelte Luftleistung. Für Allergiker und komplette Schlafzimmer ist Philips deshalb die bessere Wahl. PEXCHO punktet mit niedrigerem Kaufpreis, 12 Watt Verbrauch, Tierhaarfilter und Aromafunktion. Entscheidend ist, ob niedriger Preis oder höhere Reinigungsgeschwindigkeit wichtiger ist.

PEXCHO AP100B oder Levoit Core Mini?

Beide sind für kleine Räume konzipiert. Levoit besitzt als etablierte Luftreiniger-Marke Vorteile bei Produkthistorie und Ersatzfilterversorgung. Der PEXCHO bietet dafür App-Steuerung und einen speziellen Tierhaarfilter. Bei gleichem Preis würde ich Levoit leicht bevorzugen; bei deutlichem Preisvorteil kann der PEXCHO attraktiv sein.

Lohnt sich der PEXCHO AP100B für 50 Euro?

Ja, sofern ein kleiner Luftreiniger gesucht wird. Für ungefähr 50 Euro sind H13-HEPA, Aktivkohle, Tierhaarfilter, App, Timer, Schlafmodus und nur 12 Watt Leistungsaufnahme ein ordentliches Gesamtpaket. Man sollte allerdings keine Leistung erwarten, die mit einem 200- oder 300-m³/h-Luftreiniger vergleichbar ist.

Für wen lohnt sich der PEXCHO AP100B?

Für Käufer mit kleinem Budget, die einen kompakten Luftreiniger für Schlafzimmer, Arbeitsplatz, Gästezimmer oder einen begrenzten persönlichen Bereich suchen. Auch Tierhalter können vom zusätzlichen Haarfilter profitieren. Besonders sinnvoll ist das Gerät, wenn es aufgrund seines niedrigen Stromverbrauchs viele Stunden täglich betrieben wird.

Für wen lohnt sich der PEXCHO AP100B nicht?

Für große Wohnzimmer, starke Allergien in mittelgroßen Räumen, dauerhafte Rauchbelastung und Nutzer, die eine umfangreiche PM2,5-Sensorautomatik wünschen. Auch wer einen Luftreiniger für 30 bis 35 m² mit mehreren vollständigen Luftwechseln pro Stunde sucht, sollte ein deutlich leistungsfähigeres Modell wählen.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Beim PEXCHO AP100B werden die beworbenen 35 m² nicht ungeprüft als ideale Raumgröße übernommen. Für die Einordnung ist der veröffentlichte CADR von 70 m³/h entscheidender. Daraus lässt sich nachvollziehen, dass das Gerät in kleinen Räumen wesentlich sinnvoller arbeitet als in einem 35-m²-Wohnzimmer.

Da für den PEXCHO AP100B derzeit keine vergleichbar umfangreichen unabhängigen Labortests wie für Modelle von Philips, Xiaomi oder Dyson auffindbar sind, werden Herstellerangaben entsprechend vorsichtiger behandelt. Nicht belegte Sensoren, Leistungswerte oder Testsiege werden nicht ergänzt. Bewertet werden das dokumentierte Filtersystem, CADR, Geräuschangabe, Stromverbrauch, Bedienung, App, Funktionsumfang, Preis und die verfügbaren Alternativen.

André aus Berlin

Beim PEXCHO gefällt mir vor allem, wie viel Ausstattung man für ungefähr 50 Euro bekommt. H13-HEPA, zusätzlicher Tierhaarfilter, Aktivkohle, App und nur 12 Watt sind für einen kleinen Luftreiniger ein interessantes Paket. Gerade den herausnehmbaren Haarfilter finde ich für einen Haushalt mit Hund oder Katze sinnvoll.

Ich würde mich aber nicht an den beworbenen 35 m² orientieren. 70 m³/h sind dafür einfach zu wenig, wenn die Luft wirklich mehrmals pro Stunde gereinigt werden soll. Für einen kleinen Raum um ungefähr 8 bis 12 m² oder direkt am Arbeitsplatz finde ich den PEXCHO AP100B deutlich stimmiger. Um 50 Euro ist er dann ein ordentliches Budgetgerät.

1 Produkt

1 Produkt

***Wir arbeiten neutral und unabhängig. Wenn Sie auf ein verlinktes Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.***

Dieser Bereich hat zur Zeit keinen Inhalt. Füge diesem Bereich über die Seitenleiste Inhalte hinzu.