Razer Leviathan V2 X Test
Razer Leviathan V2 X Test: Lohnt sich die kompakte Gaming-Soundbar?
Aktualisiert am 20. August 2026
Unser Testurteil: 8,5/10
Im Razer Leviathan V2 X Test fällt zuerst auf, wie konsequent diese Soundbar für den PC-Schreibtisch entwickelt wurde. Sie ist nur 40 Zentimeter breit, benötigt für Strom und PC-Audio ein einziges USB-C-Kabel und kombiniert zwei Full-Range-Treiber mit zwei passiven Radiatoren. Dazu kommen Bluetooth 5.0, Razer Chroma RGB mit 14 Zonen, App- und Synapse-Steuerung sowie ein anpassbarer 10-Band-EQ. Für ein kompaktes Gaming-Setup ist das ein durchdachtes Paket.
Gleichzeitig ist die Leviathan V2 X kein verkleinerter Heimkino-Lautsprecher. Der Frequenzgang beginnt laut Razer bei 85 Hz, ein separater Subwoofer fehlt und HDMI ARC sowie ein optischer Eingang sind nicht vorhanden. Genau deshalb würde ich sie primär unter einem PC-Monitor einsetzen. Wer eine Soundbar für den Fernseher sucht, bekommt mit klassischen TV-Modellen mehr Anschlusskomfort.
Aktuell ist der Preis besonders wichtig. Im deutschen Preisvergleich startet die Leviathan V2 X ungefähr bei 80 bis 90 Euro, während Razer selbst 119,99 Euro aufruft. Um 90 Euro finde ich sie attraktiv, wenn RGB, USB-C und wenig Platz entscheidend sind. Richtung 120 Euro wird die Konkurrenz durch separate PC-Lautsprecher klanglich deutlich härter.
Unsere Bewertung im Razer Leviathan V2 X Test
Die Razer Leviathan V2 X erreicht 8,5 von 10 Punkten. Besonders stark sind das kompakte Desktop-Format, die Ein-Kabel-USB-C-Lösung, Chroma RGB und die Softwareintegration. Abzüge gibt es beim Tiefbass, bei der Anschlussvielfalt und beim Preis gegenüber klanglich stärkeren klassischen PC-Lautsprechern.
- Gaming am Schreibtisch: 8,8/10 – kompakt, direkt und unkompliziert.
- Stimmen: 8,6/10 – Mitten und Sprache funktionieren gut.
- Bass: 6,8/10 – passive Radiatoren helfen, echter Tiefbass fehlt.
- Maximallautstärke: 8,4/10 – Razer nennt bis zu 90 dB bei einem Meter.
- USB-C: 9,5/10 – Audio und Strom über ein Kabel sind hervorragend für den Desktop.
- Bluetooth: 8,6/10 – Version 5.0 für Smartphone und andere Geräte.
- RGB: 9,4/10 – 14 Chroma-Zonen sind ein echter Setup-Vorteil.
- Software: 9,1/10 – Synapse, Razer Audio und 10-Band-EQ bieten viel Kontrolle.
- Anschlüsse: 6,8/10 – USB-C und Bluetooth, aber kein HDMI ARC, optisch oder 3,5 mm.
- Platzbedarf: 9,5/10 – 40 cm Breite passen hervorragend unter viele Monitore.
- Preis-Leistung: 8,2/10 – gut um 90 Euro, schwieriger nahe UVP.
Was unterscheidet die V2 X von der größeren Leviathan V2?
Die Modellbezeichnung kann leicht verwirren. Die Leviathan V2 X ist die kleinere All-in-one-PC-Soundbar ohne externen Subwoofer. Die größere Leviathan V2 wird dagegen zusammen mit einem separaten Subwoofer angeboten und besitzt eine deutlich aufwendigere Treiberbestückung. Aussagen zur starken Bassleistung oder THX-Spatial-Audio-Ausstattung der Leviathan V2 dürfen deshalb nicht automatisch auf die V2 X übertragen werden.
Pro und Contra der Razer Leviathan V2 X
Vorteile
- Nur 40 cm breit: ideal unter vielen Gaming-Monitoren.
- USB-C für Strom und Audio: ein Kabel hält den Schreibtisch sauber.
- Zwei Full-Range-Treiber: sinnvoll für Nahfeld, Games und Videos.
- Zwei passive Radiatoren: unterstützen den Bass trotz kompaktem Gehäuse.
- Bluetooth 5.0: schneller Wechsel zu mobilen Geräten.
- 14-Zonen-Chroma-RGB: sehr gut in Razer-Setups integrierbar.
- 10-Band-EQ: Klang lässt sich deutlich individueller abstimmen.
- Razer Synapse: gute Integration in bestehende Razer-Peripherie.
- Razer Audio App: zusätzliche Steuerungsmöglichkeit.
- Bis 90 dB: für den Schreibtisch mehr als ausreichend.
Nachteile
- Kein separater Subwoofer: tiefer Bass fehlt.
- Frequenzgang erst ab 85 Hz: bestätigt die konstruktive Bassgrenze.
- Kein HDMI ARC: als TV-Soundbar wenig komfortabel.
- Kein optischer Eingang: ältere Fernseher und Konsolen sind weniger flexibel.
- Kein 3,5-mm-AUX: analoge Zuspieler fallen weg.
- Nur SBC über Bluetooth: keine aufwendigen Bluetooth-Codecs.
- Keine echte Surround-Anordnung: räumliche Effekte bleiben Front-Stereo.
- Separate Boxen können breiter spielen: physische Stereobasis ist auf 40 cm begrenzt.
- RGB-Aufpreis: wer Beleuchtung nicht braucht, zahlt für einen geringeren Mehrwert.
- UVP relativ hoch: um 120 Euro gibt es starke Lautsprecherkonkurrenz.
Technische Daten der Razer Leviathan V2 X
Razer dokumentiert die V2 X erfreulich klar. Zwei 48 × 95-mm-Racetrack-Full-Range-Treiber werden von zwei 48 × 105-mm-Passivradiatoren ergänzt. Der Frequenzgang liegt bei 85 Hz bis 20 kHz, der maximale Schalldruck bei 90 dB. Das Gehäuse misst ungefähr 400 × 71 × 77 Millimeter und wiegt rund 845 Gramm.
- Typ: PC-Gaming-Soundbar
- Kanäle: Stereo
- Treiber: 2 × 48 × 95 mm Full-Range
- Passivradiatoren: 2 × 48 × 105 mm
- Frequenzgang: 85 Hz bis 20 kHz
- Maximaler Schalldruck: 90 dB
- PC-Verbindung: USB Type-C
- Stromversorgung: ebenfalls über USB-C mit Power Delivery
- Bluetooth: 5.0
- Bluetooth-Codec: SBC
- RGB: Razer Chroma mit 14 Zonen
- EQ: anpassbarer 10-Band-EQ
- Software: Razer Synapse und Razer Audio App
- Abmessungen: ca. 400 × 71 × 77 mm
- Gewicht: ca. 845 g
- Lieferumfang: unter anderem 1,5-m-USB-C-auf-USB-C-Kabel
Wie gut klingt die Razer Leviathan V2 X im Test?
Im Nahfeld ist die Abstimmung sinnvoller, als die kompakte Bauform vermuten lässt. Stimmen und Mitten stehen ordentlich im Raum, Spieleffekte wirken deutlich größer als über typische Monitor- oder Notebooklautsprecher und die zwei Full-Range-Treiber liefern eine saubere Links-rechts-Grundlage. Für YouTube, Streams, Discord und normale Games ist das ein spürbares Upgrade.
Die Grenzen liegen vor allem unten herum. COMPUTER BILD kritisiert im eigenen Test den schwachen Bass und teilweise verwaschenen Klang. Das passt zum offiziellen Frequenzgang ab 85 Hz: Die passiven Radiatoren können das Fundament unterstützen, ersetzen aber keinen aktiven Subwoofer. Basslastige Musik, Explosionen und Motorengeräusche besitzen deshalb weniger Körper als bei einem guten 2.1-System.
Der 10-Band-EQ ist hier wertvoll. Statt mit einer festen Abstimmung leben zu müssen, kann man Mitten, Höhen und Bassbereich an den eigenen Schreibtisch und Geschmack anpassen. Wunder darf der EQ physikalisch nicht erzeugen: Frequenzen, die das kleine Gehäuse kaum reproduzieren kann, werden durch mehr Pegel nicht plötzlich zu echtem Tiefbass.
Wie gut ist die Sprachverständlichkeit?
Für Discord, Videokonferenzen, Streams und dialoglastige Spiele ist die V2 X gut geeignet. Die klare Mittenwiedergabe bringt Stimmen nach vorn, und die kurze Hördistanz am Schreibtisch hilft zusätzlich. COMPUTER BILD beschreibt Höhen und Mitten als kräftig, während vor allem der Bass kritisiert wird. Das passt sehr gut zu einem Lautsprecher, der hauptsächlich direkt vor dem Nutzer arbeitet.
Bass und Dynamik: Reichen die passiven Radiatoren?
Die beiden Passivradiatoren sind sinnvoll, weil sie ohne zusätzlichen Verstärker und ohne externen Subwoofer mehr Fundament aus dem kompakten Gehäuse holen. Für Schüsse, Stimmen, Pop und normale Spieleffekte reicht das im Nahfeld gut. Tiefbass bleibt dennoch die klare Schwachstelle.
Wer Spiele wie Rennsimulationen, große Actiontitel oder basslastige Musik mit körperlichem Druck hören möchte, bekommt mit der größeren Leviathan V2 oder einem klassischen 2.1-PC-System deutlich mehr. Die V2 X priorisiert Schreibtischfläche und Einfachheit vor Bassgewalt.
Die maximale Lautstärke ist dagegen kein großes Problem. Razer nennt bis zu 90 dB bei einem Meter; COMPUTER BILD maß im Test maximal rund 87 dB. Für den üblichen Sitzabstand vor einem Monitor ist das mehr als genug.
USB-C: Die beste Funktion der Leviathan V2 X
Die Ein-Kabel-Lösung ist für mich einer der stärksten Punkte. Über USB-C laufen sowohl Stromversorgung als auch Audio. Auf einem aufgeräumten Gaming-Schreibtisch ist das deutlich angenehmer als separate Netzteile, Audiokabel und zusätzliche Stromleitungen.
Gleichzeitig erklärt USB-C die klare PC-Ausrichtung. Die Soundbar ist keine universelle Heimkino-Schaltzentrale. Wer einen Desktop oder ein Notebook mit passender USB-C-Verbindung nutzt, bekommt maximalen Komfort. Bei Fernsehern ohne passenden USB-Audioweg ist das Konzept deutlich weniger attraktiv.
Razer weist darauf hin, dass die erreichbare Leistung von der Ausgangsspannung beziehungsweise USB-Stromversorgung abhängen kann. Deshalb sollte die Soundbar an einem geeigneten USB-C-Port betrieben werden.
Bluetooth 5.0: Praktisch für Smartphone, aber nicht der Hauptgrund
Bluetooth 5.0 erlaubt den schnellen Wechsel vom PC zu Smartphone oder Tablet. Das ist praktisch, wenn zwischendurch Musik oder Podcasts abgespielt werden sollen. Razer unterstützt bei diesem Modell den SBC-Codec.
Für Gaming würde ich USB-C bevorzugen. Eine direkte kabelgebundene Audioverbindung vermeidet zusätzliche Funklatenz und ist am festen Schreibtisch ohnehin unkompliziert. Bluetooth ist hier vor allem ein Flexibilitätsbonus und kein Ersatz für den primären PC-Anschluss.
Razer Chroma RGB: Wie gut passt die Soundbar ins Gaming-Setup?
Die Unterseite bietet 14 separat ansteuerbare Chroma-RGB-Zonen. Wer bereits Razer-Tastatur, Maus oder andere Chroma-Hardware nutzt, kann die Soundbar optisch in das bestehende Setup integrieren. Für einen Gaming-Schreibtisch ist das deutlich überzeugender als eine einfache statische LED-Leiste.
Über Synapse und die Razer-Software lassen sich Beleuchtung und Klang anpassen. Wer RGB grundsätzlich ausschaltet, verliert allerdings einen Teil des Mehrwerts gegenüber schlichteren PC-Lautsprechern. Die V2 X lohnt sich besonders für Nutzer, die genau diese Razer-Integration möchten.
Wie gut ist die Razer Leviathan V2 X beim Gaming?
Gaming ist der klare Haupteinsatz. Unter dem Monitor sitzt die Soundbar zentral, benötigt wenig Platz und liefert mehr Volumen als integrierte Displaylautsprecher. Singleplayer-Spiele, Strategie, Rennspiele und Casual-Gaming profitieren deutlich von der größeren Klangfläche.
Für kompetitive Shooter bleiben gute Kopfhörer im Vorteil. Zwei separate Lautsprecher können außerdem weiter auseinanderstehen und dadurch eine größere physische Stereobasis erzeugen. Die V2 X ist deshalb eher die komfortable Alternative zum Headset als ein Werkzeug für maximale Ortungspräzision.
Besonders gut passt sie zu Nutzern, die nicht permanent Kopfhörer tragen möchten. Für längere Sessions, Streams oder Spieleabende kann eine kleine Soundbar deutlich angenehmer sein.
Musik und Filme am PC: Wo liegen die Grenzen?
Für Spotify, YouTube und Filme am Schreibtisch ist die Leviathan V2 X absolut brauchbar. Stimmen und zentrale Instrumente funktionieren gut, und per EQ lässt sich die Abstimmung anpassen. Bei basslastiger elektronischer Musik fehlt allerdings das Fundament eines Subwoofers.
Auch bei Filmen bleibt die räumliche Wirkung auf die Front beschränkt. Die V2 X ist eine Stereo-PC-Soundbar und keine Atmos-Heimkinoanlage. Wer am PC hauptsächlich Filme schaut und großen Raumklang erwartet, sollte ein stärkeres Lautsprechersystem prüfen.
Razer Leviathan V2 X vs Havit SK770BT: Welche PC-Soundbar ist besser?
Die Havit SK770BT ist die günstigere Alternative mit Bluetooth, USB-C-Audio, RGB und integriertem Akku. Razer bietet dagegen die reifere Softwareintegration, 14-Zonen-Chroma, einen 10-Band-EQ und die klar dokumentierte PC-Ausrichtung.
Für ein konsequentes Razer-Gaming-Setup würde ich die Leviathan V2 X wählen. Wenn Budget und mobile Akkunutzung wichtiger sind, ist Havit interessanter.
Razer Leviathan V2 X vs Soundcore 3: Desktop oder Mobilität?
Der Soundcore 3 ist als klassischer Bluetooth-Lautsprecher deutlich stärker auf mobile Nutzung ausgelegt. Die Razer sitzt dagegen besser unter einem Monitor und bietet USB-C-PC-Audio sowie Chroma-Integration.
Für den festen Gaming-PC ist Razer die passendere Wahl. Für Balkon, Reise, Küche und flexible Musiknutzung würde ich den Soundcore 3 bevorzugen.
Razer Leviathan V2 X vs Bose TV Speaker: PC oder Fernseher?
Der Bose TV Speaker ist die sinnvollere Lösung am Fernseher, weil HDMI ARC, optischer Eingang und Dialogfokus genau auf TV-Nutzung ausgelegt sind. Die Razer besitzt diese Anschlüsse nicht und gehört klar an den Computer.
Für Gaming am PC gewinnt Razer; für Serien und Fernsehen auf dem Sofa würde ich Bose wählen.
Externe Testberichte zur Razer Leviathan V2 X
Zur Leviathan V2 X gibt es deutlich mehr belastbare Informationen als zu vielen günstigen PC-Soundbars. Neben den offiziellen Razer-Spezifikationen liegt unter anderem ein eigenständiger Test von COMPUTER BILD vor. Wichtig ist, Reviews der größeren Leviathan V2 nicht mit der V2 X zu verwechseln.
COMPUTER BILD: Testnote 2,7
COMPUTER BILD bewertet die Leviathan V2 X mit der Note 2,7. Positiv nennt die Redaktion die sehr einfache Inbetriebnahme, die unkomplizierte Steuerung über Software und App sowie die Beleuchtung. Kritisiert werden kaum vorhandener Bass, teilweise verwaschener Klang und die geringe Anschlussauswahl. Im Vergleich zu internen Laptop-Lautsprechern schneidet die Razer klar besser ab, gegen teurere separate PC-Lautsprecher sieht die Redaktion klangliche Nachteile.
Razer-Spezifikationen bestätigen die klare Desktop-Ausrichtung
Die offiziellen Daten erklären viele Testergebnisse: 85 Hz als untere Frequenzgrenze begrenzen Tiefbass, während USB-C für Strom und Audio die Einrichtung besonders sauber macht. Zwei Full-Range-Treiber, zwei Passivradiatoren, 90 dB maximaler Schalldruck, Bluetooth 5.0 und 14-Zonen-RGB zeigen eindeutig, dass Komfort und Gaming-Integration stärker gewichtet werden als universelle Anschlussvielfalt.
Preis-Leistung im Razer Leviathan V2 X Test
Der Marktpreis liegt aktuell deutlich unter der Razer-UVP. Deutsche Preisvergleiche zeigen Angebote ungefähr ab 80 bis 90 Euro, während Razer selbst 119,99 Euro verlangt. Genau dieser Unterschied verändert meine Bewertung.
Bis 90 Euro: sehr interessant für ein kompaktes Razer-Setup. Zwischen 90 und 105 Euro: noch gut, wenn Chroma und USB-C wichtig sind. Zwischen 105 und 120 Euro: nur gezielt kaufen, weil separate PC-Lautsprecher klanglich stärker sein können. Über 120 Euro: würde ich Alternativen und die größere Lautsprecherklasse sehr genau vergleichen.
Wer RGB und Synapse nicht nutzt, bekommt weniger Gegenwert. Wer dagegen bereits tief im Razer-Ökosystem steckt und einen aufgeräumten Schreibtisch möchte, kann den Aufpreis eher rechtfertigen.
Fazit: Lohnt sich die Razer Leviathan V2 X?
Der Razer Leviathan V2 X Test endet mit einer klaren Empfehlung für einen bestimmten Nutzer: PC-Gamer mit wenig Schreibtischfläche, die eine saubere Ein-Kabel-Lösung, Chroma RGB und gute Softwareintegration wollen. Genau dort spielt die 40 Zentimeter breite Soundbar ihre Stärken aus.
Die größte Stärke ist die Kombination aus USB-C-Audio und Strom, kompakter Bauform und Razer-Integration. Die größte Schwäche ist der Bass. Ohne Subwoofer und mit einem Frequenzgang ab 85 Hz fehlt der Tiefgang, den gute 2.1-Systeme liefern. Auch HDMI ARC, optisch und AUX fehlen.
Um 80 bis 90 Euro finde ich sie attraktiv. Richtung 120 Euro würde ich deutlich kritischer vergleichen. Als PC-Soundbar ist sie überzeugend; als TV-Soundbar oder bassstarke Musikanlage würde ich sie nicht kaufen.
FAQ zum Razer Leviathan V2 X Test
Ist die Razer Leviathan V2 X eine gute Gaming-Soundbar?
Ja, besonders für einen kompakten PC-Schreibtisch. USB-C überträgt Strom und Audio, die Soundbar ist nur 40 Zentimeter breit und Chroma RGB integriert sich gut in Razer-Setups. Für tiefen Bass oder echtes Surround sind größere Systeme besser.
Hat die Razer Leviathan V2 X einen Subwoofer?
Nein. Die V2 X besitzt keinen separaten Subwoofer. Zwei passive Radiatoren unterstützen den Tiefton, können einen aktiven Basslautsprecher aber nicht ersetzen. Die größere Leviathan V2 ist ein anderes Modell und wird mit separatem Subwoofer angeboten.
Wie tief spielt die Razer Leviathan V2 X?
Razer gibt einen Frequenzgang von 85 Hz bis 20 kHz an. Damit fehlt echter Tiefbass. Für Stimmen, Spiele und normale Musik am Schreibtisch ist das brauchbar, bei Explosionen und basslastiger Musik ist ein 2.1-System deutlich kräftiger.
Hat die Razer Leviathan V2 X Bluetooth?
Ja, Bluetooth 5.0 ist integriert. Unterstützt wird laut Razer der SBC-Codec. Für Smartphone und Tablet ist das praktisch. Am Gaming-PC würde ich USB-C bevorzugen, weil die kabelgebundene Verbindung für den festen Desktop-Einsatz sinnvoller ist.
Hat die Razer Leviathan V2 X USB-C-Audio?
Ja. USB-C ist eine der wichtigsten Funktionen: Ein Kabel übernimmt sowohl PC-Audio als auch Stromversorgung. Das reduziert Kabel auf dem Schreibtisch und macht die Einrichtung besonders einfach.
Hat die Razer Leviathan V2 X HDMI ARC?
Nein. HDMI ARC gehört nicht zur Ausstattung. Deshalb ist die V2 X deutlich besser für PC und Notebook geeignet als für einen Fernseher. Für TV-Nutzung sind klassische Soundbars mit HDMI ARC komfortabler.
Hat die Razer Leviathan V2 X einen optischen Eingang?
Nein. Ein optischer Audioeingang ist nicht vorhanden. Die primären Verbindungen sind USB-C zum PC und Bluetooth. Wer optisch benötigt, sollte eine andere Soundbar wählen.
Hat die Razer Leviathan V2 X AUX?
Nein, ein klassischer 3,5-mm-AUX-Eingang gehört nicht zur Ausstattung. Das schränkt ältere und analoge Quellen ein. Razer konzentriert das Modell klar auf USB-C und Bluetooth.
Wie laut wird die Razer Leviathan V2 X?
Razer nennt maximal 90 dB Schalldruck bei einem Meter. COMPUTER BILD ermittelte im Test rund 87 dB. Für den kurzen Hörabstand am PC-Schreibtisch ist das mehr als ausreichend.
Wie groß ist die Razer Leviathan V2 X?
Sie misst ungefähr 400 × 71 × 77 Millimeter und wiegt rund 845 Gramm. Die geringe Breite ist einer ihrer größten Vorteile, weil sie unter viele Monitore passt, ohne seitlich viel Platz zu beanspruchen.
Wie viele RGB-Zonen hat die Razer Leviathan V2 X?
Die Soundbar besitzt 14 Razer-Chroma-RGB-Zonen. Über die Razer-Software lässt sich die Beleuchtung anpassen und mit kompatibler Razer-Hardware kombinieren.
Hat die Razer Leviathan V2 X einen Equalizer?
Ja. Razer bietet einen anpassbaren 10-Band-EQ. Zusätzlich sind verschiedene Klangprofile beziehungsweise Modi verfügbar. Das ist hilfreich, weil man die kompakte Soundbar an Spiele, Musik, Filme und den eigenen Schreibtisch anpassen kann.
Ist die Razer Leviathan V2 X gut für Musik?
Für normale Musik am Schreibtisch ist sie ordentlich. Mitten und Höhen funktionieren gut, und der EQ bietet Anpassungsmöglichkeiten. Basslastige Musik zeigt jedoch die Grenze des Frequenzgangs ab 85 Hz. Gute Aktivlautsprecher oder ein 2.1-System spielen voller.
Ist die Razer Leviathan V2 X gut für Filme?
Für Filme am PC ist sie deutlich besser als viele Monitorlautsprecher. Stimmen und Effekte gewinnen an Volumen. Echtes Surround, Dolby Atmos und tiefer Subwoofer-Bass fehlen jedoch, weshalb sie kein Heimkinoersatz ist.
Ist die Razer Leviathan V2 X gut für Discord?
Ja. Sprache gehört zu den sinnvollsten Einsatzgebieten. Die Mittenwiedergabe ist für Stimmen geeignet, und am kurzen Hörabstand bleiben Gespräche klar. Für das Mikrofon benötigt man natürlich weiterhin ein separates Headset- oder Tischmikrofon.
Razer Leviathan V2 X oder Havit SK770BT?
Razer ist stärker bei Software, Chroma-Integration, EQ und der insgesamt klaren Gaming-Ausrichtung. Havit ist günstiger und bietet zusätzlich einen Akku. Für ein festes Razer-PC-Setup würde ich Leviathan wählen; für ein knappes Budget ist Havit interessant.
Razer Leviathan V2 X oder Soundcore 3?
Die Razer ist die bessere Desktop-Lösung mit USB-C-PC-Audio und RGB. Der Soundcore 3 ist als mobiler Bluetooth-Lautsprecher flexibler und ausdauernder. Die Wahl hängt deshalb vor allem vom Einsatzort ab.
Razer Leviathan V2 X oder Bose TV Speaker?
Für den PC ist Razer sinnvoller, für den Fernseher Bose. Der Bose TV Speaker besitzt HDMI ARC und optischen Eingang und konzentriert sich auf Dialoge. Razer bietet stattdessen USB-C, Chroma RGB und PC-Software.
Für wen lohnt sich die Razer Leviathan V2 X?
Für PC-Gamer mit wenig Platz, die keine zwei separaten Lautsprecher aufstellen möchten und Razer Chroma sowie Synapse nutzen. Besonders attraktiv ist die Ein-Kabel-Verbindung über USB-C.
Für wen lohnt sich die Razer Leviathan V2 X nicht?
Nicht ideal ist sie für Bassfans, Heimkino-Nutzer, Fernseher ohne passenden USB-Audioweg und Käufer, die HDMI ARC, optisch oder AUX benötigen. Auch reine Klangkäufer finden bei separaten PC-Boxen teils mehr fürs Geld.
Was ist ein guter Preis für die Razer Leviathan V2 X?
Bis ungefähr 90 Euro finde ich sie sehr interessant. Zwischen 90 und 105 Euro bleibt sie gut, wenn Chroma und USB-C wichtig sind. Richtung 120 Euro sollte man separate PC-Lautsprecher und andere Soundbars genauer vergleichen.
Autor und Testgrundlage
Bewertungsansatz von Testberichte aus Berlin
Die Razer Leviathan V2 X wurde als PC-Gaming-Soundbar bewertet, nicht als TV-Heimkino-Soundbar. Entscheidend sind Klang am kurzen Hörabstand, Bassgrenzen, USB-C-Komfort, Bluetooth, Chroma RGB, Software, Platzbedarf, Gaming-Eignung und Preis-Leistung. Herstellerdaten wurden mit unabhängigen Testaussagen und aktuellen deutschen Preisvergleichen abgeglichen.
Einordnung durch André aus Berlin
Mich überzeugt vor allem, wie sauber die V2 X einen kleinen Gaming-Schreibtisch löst. Ein USB-C-Kabel für Ton und Strom, 40 Zentimeter Breite und Chroma RGB sind im Alltag sehr angenehm. Den Bass würde ich aber nicht schönreden: Wer wirklich Druck möchte, braucht einen Subwoofer oder größere Lautsprecher. Um 90 Euro passt das Gesamtpaket für mich deutlich besser als nahe der UVP.
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