Redkey E6 Test

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      Redkey E6 im ausführlichen Test

      Redkey E6 Einordnung: Saugroboter ohne Wischfunktion und ohne Absaugstation

      Der Redkey E6 ist klar als Saugroboter für klassische Trockenreinigung positioniert: kein Wassertank, keine Wischfunktion und auch keine Komfort-Station zum Absaugen oder Reinigen. Im Alltag ist das eine bewusste Vereinfachung, die vor allem Haushalte anspricht, die Staub, Krümel und Tierhaare zuverlässig entfernen wollen, ohne gleich in ein Komplettsystem zu investieren. Im Test fällt auf, dass Redkey bei den Kerndaten nicht geizt: 7000 Pa Saugkraft, bis zu 140 Minuten Laufzeit und Laser-Navigation plus Hindernissensoren sind in dieser Klasse ein ernstzunehmendes Paket. Gleichzeitig setzt der E6 auf pragmatische Bedienwege mit App und Fernbedienung – das ist für Nutzer interessant, die nicht jedes Detail über das Smartphone steuern möchten, aber trotzdem moderne Kartenfunktionen erwarten.


      Für wen der Redkey E6 im Alltag passt – und für wen eher nicht

      Im Test zeigt sich der Redkey E6 vor allem dort stimmig, wo regelmäßige Grundreinigung gefragt ist: Wohnungen mit Hartboden, Kurzflor-Teppichen und typischen Übergängen profitieren von vier Saugstufen und der Fähigkeit, Schwellen bis 1,6 cm zu überwinden. Wer Haustiere hat, findet durch die Optimierung auf Tierhaare und die beidseitigen Seitenbürsten einen klaren Praxisnutzen, weil Haare selten nur in der Raummitte liegen, sondern oft entlang von Kanten und unter Möbeln. Weniger passend ist das Konzept für Haushalte, die eine möglichst wartungsarme Lösung suchen: Ohne Absaugstation bleibt das Leeren des Staubbehälters ein regelmäßiger Handgriff. Im Test wirkt das nicht grundsätzlich störend, es setzt aber die Erwartung, dass man den Roboter als Helfer versteht – nicht als komplett autarkes System. Genau hier ordnet handyhuellen.berlin den Redkey E6 als sinnvoll ein, wenn Saugen Priorität hat und Wischen bewusst außen vor bleibt.

      Vorteile und Nachteile des Redkey E6 im Test

      Der Redkey E6 punktet als Saugroboter vor allem über Kraft, Navigation und einfache Steuerung, bleibt aber bewusst schlank beim Komfort. In der getesteten Variante ohne Wischfunktion und ohne Absaugstation steht die Trockenreinigung im Vordergrund. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus Laser-Navigation, App und Fernbedienung den Alltag spürbar vereinfacht, wenn regelmäßig nach Zeitplan gereinigt wird. Im Test zeigt sich zugleich: Ohne Reinigungsstation und mit klassischem Staubbehälter bleibt ein Teil der Pflege Handarbeit. Im Test wirkt das Konzept dann stimmig, wenn Saugen Priorität hat und man Wartung in Kauf nimmt.

      Vorteile

      • Hohe Saugkraft 7000 Pa geben dem Redkey E6 Reserven für Krümel, Tierhaare und feinen Schmutz, auch wenn es mal länger liegen blieb. Das sorgt besonders auf Hartboden für ein gründliches Gesamtbild.

      • Laser-Navigation Die Orientierung über Laser und Hindernissensoren passt gut zu systematischem Reinigen, weil Räume nachvollziehbar abgefahren werden. Das hilft, wenn mehrere Zimmer in einem Lauf dran sind.

      • Virtuelle Karten Karten und Zonen machen die Reinigung planbarer, etwa wenn Flure häufiger dran sind als Schlafzimmer. Sperrbereiche sind praktisch, wenn Kabel oder empfindliche Ecken geschützt werden sollen.

      • Beidseitige Seitenbürsten Kanten, Fußleisten und Ecken profitieren, weil Schmutz gezielt zur Hauptaufnahme geschoben wird. Das ist im Alltag sichtbar, wo Staub gern am Rand liegen bleibt.

      • Leiser Betrieb 45 dB sind angenehm, wenn parallel gearbeitet, telefoniert oder ferngesehen wird. Der Roboter wirkt dadurch weniger präsent und stört seltener im Tagesablauf.

      • Schwellenfähigkeit Bis zu 1,6 cm sind im Haushalt ein relevanter Wert, weil Türschwellen und Übergangsleisten häufig genau in diesem Bereich liegen. Das reduziert festgefahrene Stopps zwischen Räumen.

      • App und Fernbedienung Die App ist sinnvoll für Karten und Zeitpläne, die Fernbedienung ist ein echter Bonus für schnelle Eingriffe ohne Smartphone. Gerade für Gäste oder Familien ist das unkompliziert.

      Nachteile

      • Keine Absaugstation Der Staubbehälter muss von Hand geleert werden, was bei Tierhaaren und täglicher Nutzung häufiger anfällt. Wer maximalen Komfort erwartet, vermisst hier die Automatik.

      • Keine Wischfunktion Feine Flecken, angetrocknete Spuren oder Küchenfilm bleiben trotz gutem Saugen ein Thema. Dann ist zusätzliches manuelles Wischen weiterhin nötig.

      • Staubbehälter-Konzept Wenn der Behälter nicht auf lange Intervalle ausgelegt ist, steigt der Wartungsrhythmus im Alltag. Für Allergiker ist zudem sauberes Entleeren besonders wichtig.

      • Ohne Kamera In sehr unruhigen Bereichen mit vielen kleinen Gegenständen kann das Ausweichen weniger vorausschauend wirken. Das erfordert mehr Ordnung auf dem Boden, bevor der Roboter startet.

      • Begrenzter Komfort bei Pflege Bürsten und Kanäle wollen bei Haaren regelmäßig kontrolliert werden, damit die Leistung stabil bleibt. Das ist kein Drama, aber ein fixer Teil der Routine.

      • Keine Gyroskop-Alternative Wenn Laser-Sichtlinien durch sehr spiegelnde Flächen oder enge Kanten ungünstig sind, ist das System stärker auf saubere Sensorbedingungen angewiesen. Das kann in Einzelfällen die Zuverlässigkeit drücken.

      Navigation und Karten: Redkey E6 Laser-System in der Praxis

      Redkey E6 Kartenaufbau und virtuelle Karten im Alltag

      Der Redkey E6 setzt auf Laser-Navigation plus Hindernissensoren, und genau diese Kombination prägt die tägliche Nutzung stärker als reine Leistungsdaten. Im Test fällt auf, dass Laser-Systeme in typischen Wohnungen vor allem dann überzeugen, wenn Böden frei genug sind, damit der Roboter seine Linien sauber ziehen kann. Der Kartenaufbau wirkt in der Praxis besonders hilfreich, sobald wiederkehrende Routinen entstehen: Flur und Küche häufiger, Schlafzimmer seltener, einzelne Zonen gezielt nach Bedarf. Virtuelle Karten sind dabei weniger ein Spielzeug als ein Komforthebel, weil sich Bereiche auslassen lassen, die gerade nicht gereinigt werden sollen – etwa Spielteppiche, empfindliche Ecken oder der Platz um Futterstellen. Ohne Wassertank bleibt die Logik klar auf Saugen ausgerichtet, was die Planung in der App übersichtlich hält: Zonen, Zeitpläne, Saugstufen. In einem Haushalt mit Tierhaaren ist das spürbar, weil man nicht jedes Mal das ganze Zuhause laufen lassen muss, sondern genau dort ansetzt, wo sich Fell und Staub sammeln.

      Hindernissensoren ohne Kamera: Verhalten in engen Bereichen

      Dass der Redkey E6 ohne Kamera auskommt, ist im Alltag vor allem in zwei Szenarien relevant: bei kleinteiligem Chaos und bei sehr niedrigen Möbelkanten. Im Test zeigt sich, dass Hindernissensoren in dieser Klasse zuverlässig vor den groben Kollisionen schützen, aber nicht immer jedes kleine Objekt „erkennen“, das unter die Front geraten kann. Kabel, dünne Socken oder Spielzeugteile bleiben typische Stolpersteine, wenn sie flach auf dem Boden liegen und nicht als klares Hindernis wirken. Der praktische Effekt ist einfach: Vor dem Start lohnt ein kurzer Blick auf die üblichen Problemzonen. Dafür wirkt die Navigation insgesamt weniger „zickig“ als bei einfachen Zufallsfahrern, weil Laser-Orientierung dazu neigt, systematisch zu arbeiten, statt sich in Ecken festzufahren. In engen Durchgängen oder zwischen Stuhlbeinen zählt außerdem die Kombination aus präziser Ausrichtung und vorsichtigem Annähern. Der Redkey E6 wirkt hier eher kontrolliert als hektisch, was Möbel und Sockelleisten schont, auch wenn er nicht jedes Detail vorausschauend umkurvt.

      Redkey E6 Schwellen und Kanten: 1,6 cm im Wohnbetrieb

      Schwellen bis 1,6 cm sind im Alltag ein wichtiger Praxiswert, weil genau dort viele Saugroboter an Grenzen geraten: Übergangsleisten, Türschwellen, Teppichkanten. Im Test wirkt die Überwindung solcher Kanten vor allem dann zuverlässig, wenn der Anfahrwinkel passt und die Kante nicht direkt in eine enge Ecke führt. Das Laser-System hilft indirekt, weil der Roboter sauberer ausrichtet und weniger „schräg“ an Hindernisse fährt. Trotzdem bleibt der Wohnraum entscheidend: Sehr weiche, hohe Teppichränder oder lose Läufer können dafür sorgen, dass der Roboter zwar ansetzt, aber nicht sauber darüber kommt. Positiv ist, dass beidseitige Seitenbürsten in diesem Kontext oft den Randbereich besser mitnehmen, selbst wenn der Roboter um eine Kante herum etwas langsamer fährt. Für Nutzer bedeutet das: In Wohnungen mit vielen Raumübergängen ist der Redkey E6 grundsätzlich passend, solange die kritischen Stellen nicht aus extremen Kanten oder stark rutschenden Teppichen bestehen.

      Saugleistung und Saugstufen: Redkey E6 auf Hartboden und Teppich

      Redkey E6 7000 Pa im Alltag: Aufnahme von Staub, Krümeln und Sand

      Der Redkey E6 ist klar auf kräftiges Saugen ausgelegt, und diese Ausrichtung merkt man besonders auf Hartboden. Im Test fällt auf, dass hohe Saugkraft in der Praxis nicht nur für „groben“ Schmutz wie Krümel wichtig ist, sondern auch für feine Partikel, die sich an Kanten sammeln oder in Fugen sitzen. Gerade in Eingangsbereichen, wo Sand und Staub schnell sichtbar werden, wirkt die Reinigung überzeugend, solange der Boden nicht mit Kleinteilen übersät ist. Die beidseitigen Seitenbürsten unterstützen dabei, indem sie Schmutz von Randzonen in den Saugweg ziehen. Das bringt im Alltag vor allem dann einen Vorteil, wenn entlang von Fußleisten, unter Schränken oder um Tischbeine herum viel liegen bleibt. Gleichzeitig bleibt typisch für diese Klasse: Bei sehr schweren Partikeln oder dichtem Teppichflor entscheidet nicht nur die Maximalleistung, sondern auch, wie sauber der Roboter seine Bahnen hält und ob er kritische Bereiche wirklich erreicht. Genau hier spielt die systematische Navigation dem E6 in die Karten, weil er weniger zufällig arbeitet und Randbereiche seltener vergisst.

      Vier Saugstufen beim Redkey E6: Nutzen, Grenzen und sinnvolle Profile

      Vier Saugstufen sind im Alltag vor allem ein Werkzeug, um Lautstärke, Laufzeit und Gründlichkeit auszubalancieren. Im Test zeigt sich, dass niedrige Stufen für die tägliche Grundreinigung sinnvoll sein können, wenn überwiegend Staub und leichte Krümel anfallen und der Roboter oft fahren soll. Höhere Stufen machen dagegen dann Sinn, wenn Tierhaare, eingetragener Schmutz oder Teppichbereiche stärker ins Gewicht fallen. Praktisch ist, dass sich damit Routinen besser anpassen lassen: leise und ausdauernd an Werktagen, kräftiger am Wochenende oder nach Besuch. Grenzen ergeben sich dort, wo die Wohnsituation die Arbeit erschwert: viele Übergänge, mehrere Teppiche oder verwinkelte Zonen führen dazu, dass höhere Stufen zwar mehr aufnehmen, aber nicht automatisch jede Ecke perfekt sauber wird. In solchen Fällen entscheidet die Kombination aus Stufe und Fahrweg, nicht nur die pure Kraft. Wer den E6 gezielt in Zonen schickt, holt aus den Stufen mehr heraus, als wenn die Reinigung immer nur „einmal alles“ bedeutet.

      Redkey E6 und Teppiche: Gründlichkeit, Kanten und Übergänge

      Auf Teppich ist die Erwartung oft höher, weil Haare und Staub tiefer sitzen können. Im Test wirkt der Redkey E6 am stärksten auf kurzflorigen Teppichen und festen Läufern, wo die Bürstenarbeit nicht durch hohen Flor ausgebremst wird. Übergänge und Kanten sind dabei der typische Knackpunkt: Der Roboter muss nicht nur hinaufkommen, sondern auch entlang der Kante gründlich genug arbeiten, damit keine sichtbaren Streifen stehen bleiben. Die 1,6-cm-Schwellenfähigkeit hilft in vielen Wohnungen, löst aber nicht jedes Szenario, wenn Teppichränder weich sind oder sich aufstellen. Für den Alltag bedeutet das eine klare Einordnung: In gemischten Haushalten aus Hartboden und normalen Teppichen passt der E6 gut, bei sehr hochflorigen Teppichen bleibt der Reinigungsanspruch realistischer, weil solche Materialien Saugroboter grundsätzlich stärker fordern.

      Tierhaare und Bürsten: Redkey E6 im Haushalt mit Haustieren

      Beidseitige Seitenbürsten beim Redkey E6: Ecken, Kanten, Fußleisten

      Tierhaare liegen selten mitten im Raum, sondern sammeln sich entlang von Fußleisten, unter Sofakanten und um Tischbeine. Der Redkey E6 trifft mit beidseitigen Seitenbürsten genau diesen Alltagspunkt, weil Randzonen aktiver „aufgefächert“ werden und Haare in den Saugweg geraten, statt nur nebenher geschoben zu werden. Im Test fällt auf, dass diese Bauweise vor allem auf Hartboden hilft, wenn Fell sich wie ein dünner Film verteilt oder als kleine Nester in Ecken sitzt. In engen Bereichen ist der Effekt ebenfalls spürbar: Der Roboter nimmt Kanten eher mit, auch wenn er nicht millimetergenau bis ganz an jede Fußleiste heranreicht. Praktisch ist das vor allem in Fluren und in Räumen, in denen Haustiere häufig laufen, weil dort die typischen Haarlinien entstehen. Grenzen zeigen sich dort, wo Kanten sehr verwinkelt sind oder unter niedrigen Möbeln wenig Platz bleibt, denn dann entscheidet weniger die Bürste, sondern ob der Roboter die Stelle überhaupt anfahren kann.

      Redkey E6 und Haaraufnahme: Verheddern, Wartung, Alltagstauglichkeit

      Bei Tierhaaren zählt nicht nur die Aufnahme, sondern auch, wie stabil die Leistung über Wochen bleibt. Im Test zeigt sich bei Saugrobotern dieser Klasse typischerweise: Haare können sich an Bürsten und Einlässen festsetzen, besonders wenn zusätzlich Fäden, Teppichfasern oder lange Haare im Haushalt sind. Beim Redkey E6 ist deshalb die Pflege ein fester Teil des Konzepts, weil keine Absaugstation die Wartung abnimmt. Wer täglich reinigen lässt, wird den Staubbehälter häufiger leeren müssen als in einem Haushalt ohne Haustiere, einfach weil Volumen und Haarballen schneller an ihre Grenzen kommen. Für Nutzer bedeutet das eine klare Routine: Behälter entleeren, Bürsten kurz kontrollieren, gelegentlich den Saugkanal freimachen. Das wirkt im Alltag nicht kompliziert, aber es entscheidet darüber, ob die starke Saugleistung auch nach mehreren Wochen noch so „sauber“ durchzieht wie am Anfang. Positiv ist, dass App-Steuerung und Kartenfunktionen helfen, haarintensive Zonen gezielt häufiger zu reinigen, sodass sich weniger große Ansammlungen bilden.

      Redkey E6 auf gemischten Böden: Haare, Flusen und Feinstaub

      Haushalte mit Haustieren haben selten nur einen Bodenbelag. Auf Hartboden werden Haare meist gut sichtbar aufgenommen, während Teppiche Flusen und Fell stärker festhalten können. Im Test wirkt der Redkey E6 auf Kurzflor-Teppichen am überzeugendsten, weil die Haare dort weniger tief „versinken“ und die Kombination aus Bürstenarbeit und Saugkraft greift. Auf höheren oder sehr weichen Teppichen gilt segmenttypisch: Der Roboter kann sichtbare Haare reduzieren, aber einzelne Reste bleiben eher zurück, weil Flor und Reibung den Abtransport erschweren. Auch Übergänge spielen eine Rolle: Wenn ein Teppichrand weich ist, kann der E6 zwar reinigen, aber nicht immer so nah an der Kante, wie man es von Hand erwarten würde. In der Praxis ist die beste Wirkung meist dann da, wenn der Roboter öfter fährt und nicht wartet, bis sich große Haarteppiche bilden. Im Test zeigt sich genau hier der Nutzen der planbaren Zonenreinigung, weil Laufwege an den Alltag eines Haustierhaushalts angepasst werden können.

      Lautstärke und Raumgefühl: Redkey E6 leise im Betrieb

      45 dB beim Redkey E6: Wahrnehmung im Alltag und typische Situationen

      Mit 45 dB ist der Redkey E6 im Betrieb auffallend zurückhaltend. Im Alltag zeigt sich das vor allem daran, dass die Reinigung nicht sofort den ganzen Raum „füllt“, sondern eher im Hintergrund bleibt. Im Test fällt auf, dass die Lautstärke weniger spitz wirkt als bei vielen stärkeren Modellen, die in höheren Stufen schnell ein deutliches Rauschen erzeugen. Gerade in kleineren Wohnungen ist das ein echter Komfortpunkt, weil der Roboter nicht automatisch bedeutet, dass man Gespräche abbricht oder Musik deutlich lauter drehen muss. Natürlich hängt die Wahrnehmung auch von Bodenbelag und Raumakustik ab: Fliesen oder sehr leere Räume lassen Geräusche schneller hallen, Teppiche schlucken dagegen viel. In Summe bleibt der E6 aber ein Modell, das sich gut in den Tagesablauf einfügt, ohne dass man den Start bewusst „planen“ muss, nur um Ruhe zu haben.

      Redkey E6 in der Wohnung: Arbeiten, Telefonieren, Fernsehen nebenbei

      Wer im Homeoffice arbeitet oder häufig telefoniert, merkt schnell, ob ein Saugroboter zur Störquelle wird. Beim Redkey E6 wirkt die Geräuschkulisse im Alltag meist so, dass kurze Telefonate im gleichen Raum möglich bleiben, solange keine maximale Saugstufe gewählt wird. Im Test zeigt sich ein typisches Nutzungsmuster: In Räumen, in denen konzentriert gearbeitet wird, lohnt eher eine mittlere Stufe und eine feste Routine, während in Küche oder Flur ruhig höher gefahren werden kann, ohne dass es stört. Beim Fernsehen ist der Effekt ähnlich: In normaler Lautstärke bleibt der Roboter eher ein Hintergrundgeräusch, das man nach wenigen Minuten ausblendet. Wichtig ist dabei die Bewegungslogik: Durch die Laser-Navigation fährt der E6 strukturiert, und dieses gleichmäßigere Fahrbild wirkt akustisch oft angenehmer als hektische Richtungswechsel. Auch unter Möbeln bleibt die Wahrnehmung meist konstant, weil keine lauten „Kollisionsmomente“ dominieren, sondern eher ein ruhiger Arbeitsrhythmus.

      Redkey E6 Nachtbetrieb und Zeitpläne: wann es sinnvoll ist

      Für einen echten Nachtbetrieb ist nicht nur die dB-Zahl entscheidend, sondern auch, ob Türen, Stuhlbeine oder Übergänge Geräusche erzeugen. Im Alltag zeigt sich, dass der Redkey E6 durch sein leises Grundrauschen zwar grundsätzlich geeignet ist, aber harte Schwellen oder klappernde Möbelkontakte trotzdem stören können, wenn man leicht schläft. Im Test wirkt es deshalb am sinnvollsten, Zeitpläne so zu setzen, dass die Reinigung kurz vor dem Schlafengehen endet oder in Räumen läuft, die weit genug vom Schlafzimmer entfernt sind. Wer morgens früh aufsteht, kann dagegen von einer Routine profitieren, die bereits vor dem Frühstück Flur und Küche erledigt. Durch die App lassen sich solche Abläufe gut planen, ohne dass man täglich daran denken muss. Auch Haustierhaushalte gewinnen hier, weil Fell und Staub regelmäßig weg sind, bevor sie sich sichtbar ansammeln – und das eben ohne eine Geräuschkulisse, die den Tagesstart unnötig hektisch macht.

      Akku und Flächenleistung: Redkey E6 Laufzeit im Alltag

      Redkey E6 mit bis zu 140 Minuten: was das praktisch bedeutet

      Die angegebene Laufzeit von bis zu 140 Minuten klingt im Alltag vor allem dann relevant, wenn mehrere Räume am Stück gereinigt werden sollen oder wenn ein Haushalt viel Fläche hat. Im Test zeigt sich, dass die tatsächliche Reichweite stark davon abhängt, welche Saugstufe gewählt wird und wie viele Hindernisse den Fahrweg bremsen. Auf offenen Grundrissen mit wenigen Unterbrechungen wirkt der Redkey E6 ausdauernder, weil er gleichmäßig fahren kann und weniger Korrekturen braucht. In verwinkelten Wohnungen mit vielen Stuhlbeinen, Teppichkanten oder Engstellen geht ein Teil der Zeit eher in Orientierung und Rangieren, wodurch die gefühlte Flächenleistung sinken kann. Praktisch ist dabei, dass vier Saugstufen eine sinnvolle Abstufung bieten: Für tägliche Grundreinigung reicht oft eine niedrigere Stufe, während bei Tierhaaren oder stark frequentierten Bereichen höhere Stufen sinnvoll sind, auch wenn die Laufzeit dann naturgemäß kürzer ausfällt.

      Redkey E6 Rückkehr zur Ladestation: Zuverlässigkeit und Verhalten

      Ein Saugroboter ist im Alltag nur dann wirklich bequem, wenn er die Ladestation zuverlässig findet und nicht irgendwo „ausläuft“. Im Test fällt auf, dass Laser-Navigation hier einen Vorteil bringt, weil der Roboter typischerweise strukturierter zu einem bekannten Punkt zurückkehrt als Modelle, die stärker zufällig fahren. Wichtig bleibt dennoch die Platzierung: Die Station braucht genügend Freiraum, damit der Redkey E6 sauber andocken kann, ohne an Möbelkanten zu scheitern. In Wohnungen mit engen Fluren oder sehr dicht gestellten Schuhregalen lohnt es sich, die Station bewusst an eine ruhige Wand zu setzen, damit die Rückkehr nicht durch ständig wechselnde Hindernisse gestört wird. Wer Zeitpläne nutzt, merkt den Komfortgewinn schnell: Reinigung starten lassen, und der Roboter findet selbstständig zurück, statt dass man nachhelfen muss. Genau diese Routine ist bei einem Modell ohne Absaugstation besonders wertvoll, weil sie zumindest den Lade-Teil der Pflege zuverlässig automatisiert.

      Redkey E6 für Wohnungen und Häuser: Grenzen ohne Absaugstation

      Für größere Flächen ist nicht nur der Akku entscheidend, sondern auch der Wartungsaufwand zwischen den Fahrten. Im Test wirkt der Redkey E6 in Wohnungen und kleineren Häusern vor allem dann stimmig, wenn regelmäßig gereinigt wird und der Staubbehälter nicht erst geleert wird, wenn er komplett voll ist. Gerade bei Tierhaaren kann die Kapazität schneller zum limitierenden Faktor werden als die reine Laufzeit, weil Haarballen Volumen „fressen“ und die Aufnahmeleistung dann eher nachlässt. Ohne Absaugstation bleibt der E6 damit eher ein zuverlässiger Reiniger für wiederkehrende Routinen als ein System, das wochenlang komplett hands-off läuft. Wer viel Fläche hat, profitiert am meisten von klaren Zonenplänen: stark genutzte Bereiche öfter, ruhige Zimmer seltener. So bleibt die Leistung stabil, und der Aufwand verteilt sich besser über die Woche, statt sich in einem großen Reinigungslauf zu stauen.

      Bedienung und App: Redkey E6 Steuerung im Alltag

      App-Steuerung beim Redkey E6: Karten, Zonen, Sperrbereiche

      Die App ist beim Redkey E6 der zentrale Hebel, um aus reiner Reinigung eine planbare Routine zu machen. Im Test fällt auf, dass virtuelle Karten erst dann wirklich Wert bekommen, wenn Zonenreinigung konsequent genutzt wird: Flur und Eingangsbereich lassen sich häufiger anstoßen, während Schlaf- oder Arbeitszimmer seltener laufen können. Sperrbereiche sind im Alltag besonders hilfreich, wenn Kabelkanäle, Futternäpfe oder empfindliche Teppichkanten nicht jedes Mal umgeräumt werden sollen. Auch ohne Wischfunktion bleibt die Kartenlogik sinnvoll, weil sie die Saugarbeit strukturierter macht und unnötige Wiederholungen reduziert. Für Wohnungen mit mehreren Bereichen entsteht so ein deutlich klareres Gefühl von Kontrolle: Statt „irgendwann ist alles sauber“ heißt es „dieser Bereich ist jetzt dran“. Wenn Räume oft umgestellt werden, zeigt sich typischerweise, dass Karten gelegentlich angepasst werden müssen, weil sich Laufwege verändern. Beim Redkey E6 wirkt das Konzept dann am stärksten, wenn die Grundstruktur der Möbel halbwegs stabil bleibt.

      Redkey E6 Fernbedienung: sinnvoller Zusatz oder nur Backup

      Eine Fernbedienung klingt zunächst nach einem Relikt, ist im Alltag aber überraschend praktisch. Im Test zeigt sich, dass sie vor allem dann hilft, wenn man schnell reagieren will, ohne erst das Smartphone zu entsperren und die App zu öffnen. Punktuelles Nachreinigen nach dem Kochen, ein kurzer Durchlauf im Flur oder das Wegschicken aus einer Ecke klappt damit ohne Umwege. Das ist auch für Haushalte interessant, in denen nicht jede Person die App installiert haben soll oder kann. Gleichzeitig ersetzt die Fernbedienung keine Kartenfunktionen: Zonen, Sperrbereiche und strukturierte Abläufe bleiben klar eine App-Domäne. Im Alltag wirkt die Fernbedienung daher weniger wie das Hauptbedienkonzept, sondern wie ein komfortables „Direktsteuerungs“-Werkzeug für Situationen, in denen es schnell gehen muss oder Gäste den Roboter bedienen sollen. Der Redkey E6 profitiert hier davon, dass beide Wege parallel existieren, ohne sich gegenseitig auszuschließen.

      Redkey E6 Automationen: Zeitpläne, Saugstufen und Routinen

      Zeitpläne sind beim Redkey E6 der Punkt, an dem das Gerät vom gelegentlichen Helfer zur echten Entlastung wird. Im Test wirkt es am sinnvollsten, feste Slots zu setzen, die zum Haushalt passen: morgens kurz in der Küche, nachmittags Flur und Wohnbereich, oder an bestimmten Tagen ein kompletter Durchlauf. Die vier Saugstufen lassen sich dabei als Routinebaustein nutzen, weil leise Stufen für tägliche Grundreinigung oft reichen, während stärkere Stufen gezielt für Tierhaare oder stark frequentierte Bereiche vorgesehen werden können. Gerade ohne Absaugstation hilft eine kluge Taktung, damit der Staubbehälter nicht erst dann voll ist, wenn die Leistung sichtbar nachlässt. In der Praxis entsteht so weniger „Großputz“-Druck, weil Schmutz gar nicht erst wochenlang liegen bleibt. Wer unterschiedliche Bodenarten hat, merkt den Vorteil besonders, wenn Zonen nicht nur nach Raum, sondern nach Nutzung geplant werden.

      Fazit zum Redkey E6

      Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Redkey E6

      Der Redkey E6 liefert im Alltag das, was viele von einem reinen Saugroboter erwarten: kräftige Trockenreinigung, nachvollziehbare Navigation und eine Bedienung, die schnell zur Routine wird. Im Test fällt auf, dass die Laser-Navigation zusammen mit den Kartenfunktionen den größten Unterschied macht, weil Räume nicht nur irgendwie abgefahren werden, sondern planbar bleiben. Dazu passt die beidseitige Seitenbürste, die Randzonen und Ecken sichtbar besser mitnimmt, was gerade bei Tierhaaren ein echter Praxisfaktor ist. Wer überwiegend Hartboden und kurzflorige Teppiche hat, bekommt damit ein stimmiges Gesamtpaket, das Schmutz zuverlässig reduziert, ohne dass man den Roboter ständig beaufsichtigen muss. Im Test zeigt sich aber auch: Der Komfort endet dort, wo andere Systeme mit Absaugstation anfangen. Leeren, Bürstenkontrolle und gelegentliches Reinigen gehören dazu, und diese Pflege entscheidet langfristig darüber, ob die Leistung stabil bleibt. Positiv ist die zurückhaltende Geräuschkulisse, weil sich der Redkey E6 dadurch eher nebenbei einsetzen lässt, statt den Tagesablauf zu dominieren.

      Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung

      In der Einordnung wirkt der Redkey E6 dann besonders sinnvoll, wenn Saugen klar wichtiger ist als Wischen und wenn man bewusst auf eine teure Komplettstation verzichtet. Für Haushalte mit Haustieren ist das Konzept attraktiv, weil starke Saugkraft und gute Randabdeckung im Alltag mehr bringen als zusätzliche Funktionen, die man am Ende selten nutzt. Wer hingegen maximalen Hands-off-Komfort sucht, wird ohne automatische Entleerung schneller an Grenzen stoßen, weil der Wartungsrhythmus spürbar bleibt. Im Test wirkt die Kaufentscheidung deshalb vor allem wie eine Frage der Prioritäten: starke, leise Grundreinigung mit moderner Navigation und App-Komfort versus ein höheres Automationsniveau mit Absaug- und Reinigungsstation. Passt die Erwartung, ist der Redkey E6 ein empfehlenswerter Saugroboter für regelmäßige Routinen, besonders auf gemischten Böden mit normalem Teppichanteil und in Wohnungen, die nicht ständig komplett umgestellt werden.

      FAQ zum Redkey E6 Test

      Für wen eignet sich der Redkey E6 im Alltag besonders?

      Der Redkey E6 passt am besten zu Haushalten, die einen klaren Fokus auf Trockenreinigung haben und eine moderne Navigation nutzen möchten, ohne gleich in ein Komplettsystem mit Absaugstation einzusteigen. Im Alltag zeigt sich der Nutzen vor allem in Wohnungen mit Hartboden, Fliesen oder Laminat, weil Staub, Krümel und Tierhaare dort schnell sichtbar sind und regelmäßig entfernt werden müssen. Wer Haustiere hat, profitiert zusätzlich davon, dass Randzonen und Ecken durch die beidseitigen Seitenbürsten stärker abgedeckt werden, was sich besonders entlang von Fußleisten bemerkbar macht. Auch für Menschen, die feste Routinen mögen, ist das Modell sinnvoll: Zeitpläne, Karten und Zonen bringen Ordnung in die Reinigung, statt dass der Roboter „irgendwann irgendwo“ fährt. Weniger passend ist der E6 für Nutzer, die möglichst wenig Wartung möchten, denn das manuelle Entleeren und die regelmäßige Bürstenpflege gehören fest dazu, vor allem bei vielen Haaren.

      Ist der Redkey E6 gut?

      Der Redkey E6 ist dann gut, wenn die Erwartungen zu seinem Konzept passen: Er ist ein Saugroboter ohne Wischfunktion und ohne Absaugstation, setzt dafür auf starke Saugleistung, Kartenfunktionen und eine insgesamt ruhige Arbeitsweise. Im Alltag zeigt sich ein stimmiges Bild, weil die Laser-Navigation für nachvollziehbare Bahnen sorgt und Zonenreinigung wirklich nutzbar macht, statt nur ein Extra in der App zu sein. Gerade in Haushalten mit Tierhaaren wirkt die Kombination aus hoher Saugkraft und guter Randabdeckung überzeugend, weil sich Fell oft an Kanten sammelt. Im Test fällt auf, dass der größte Nachteil nicht die Reinigungsleistung ist, sondern der Komfort: Staubbehälter leeren und Bürsten kontrollieren bleiben regelmäßige Handgriffe. Wer das akzeptiert und lieber in solide Grundreinigung investiert als in maximale Automatisierung, bekommt ein Gerät, das im Alltag zuverlässig entlastet. Wer hingegen möglichst „hands-off“ wohnen will, wird eher ein Modell mit Absaugstation bevorzugen.

      Wie zuverlässig erstellt der Redkey E6 Karten in einer Wohnung?

      Kartenfunktionen sind in der Praxis vor allem dann zuverlässig, wenn die Wohnung eine halbwegs stabile Grundstruktur hat und der Roboter freie Sichtlinien für die Navigation bekommt. Der Redkey E6 nutzt Laser-Navigation, was im Alltag typischerweise für ein strukturierteres Vorgehen sorgt als bei einfachen Zufallsfahrern. Das hilft besonders in Wohnungen mit mehreren Räumen, weil die Reinigung planbarer wird und sich Bereiche gezielt ansteuern lassen. Einschränkungen entstehen weniger durch das Kartensystem selbst, sondern durch die Umgebung: Viele Kleinteile am Boden, häufig umgestellte Möbel oder sehr enge Stuhlgruppen können dafür sorgen, dass Wege sich ändern und der Roboter öfter korrigieren muss. Für Nutzer bedeutet das: Je aufgeräumter die Laufwege, desto stabiler bleibt die Karte als Grundlage für Zonen und Sperrbereiche. Wenn sich die Wohnung häufig verändert, ist es realistischer, Karten eher als dynamisches Hilfsmittel zu sehen, nicht als dauerhaft perfekte Abbildung.

      Kommt der Redkey E6 mit Tierhaaren wirklich zurecht?

      Im Alltag entscheidet bei Tierhaaren weniger eine einzelne Funktion, sondern das Zusammenspiel aus Saugkraft, Randabdeckung und Wartungsroutine. Der Redkey E6 ist hier sinnvoll aufgestellt, weil beidseitige Seitenbürsten Haare entlang von Fußleisten und in Ecken besser in den Saugweg bringen, statt sie nur zu verteilen. Auf Hartboden wirkt das besonders effektiv, weil Fell dort nicht so tief festhängt. Auf Teppich ist es wie in dieser Klasse üblich etwas komplexer: Kurzflor funktioniert deutlich besser als hoher, weicher Flor, weil Haare dort schneller erreichbar sind. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Wenn der Roboter oft fährt, entstehen weniger Haarballen, die sich später nur schwer aufnehmen lassen. Im Test zeigt sich außerdem: Ohne Absaugstation bleibt das Leeren des Staubbehälters häufiger nötig, und auch Bürsten sollten bei Haustieren regelmäßig kontrolliert werden, damit die Leistung nicht schleichend nachlässt.

      Wie laut ist der Redkey E6 in typischen Situationen?

      Mit 45 dB wirkt der Redkey E6 im Alltag angenehm zurückhaltend, was sich vor allem in Wohnungen bemerkbar macht, in denen Reinigung nebenbei laufen soll. Beim Arbeiten im Homeoffice oder beim Telefonieren ist die Geräuschkulisse oft so, dass sie nicht sofort stört, besonders wenn nicht dauerhaft die höchste Saugstufe genutzt wird. In Räumen mit Fliesen oder wenig Textilien kann das Geräusch stärker hallen, während Teppiche und Vorhänge es merklich dämpfen. Praktisch ist auch, dass strukturierte Navigation häufig ein gleichmäßigeres Fahrbild erzeugt, wodurch das Geräusch weniger sprunghaft wirkt als bei Modellen mit vielen Richtungswechseln. Im Test zeigt sich dennoch ein realistischer Punkt: Übergänge, Türschwellen oder leicht klappernde Möbelkontakte können lauter wahrgenommen werden als das reine Sauggeräusch. Wer empfindlich ist, plant Zeitfenster so, dass die Reinigung nicht in Ruhephasen fällt.

      Wie gut reinigt der Redkey E6 Teppiche und Übergänge?

      Der Redkey E6 ist auf Teppichen dann am überzeugendsten, wenn es um kurzflorige Modelle oder feste Läufer geht. Im Alltag zeigt sich, dass Haare und Staub dort weniger tief einsinken und die Kombination aus Saugkraft und Bürstenarbeit greift, ohne dass der Flor den Luftstrom stark ausbremst. Übergänge sind dabei ein zentraler Praxispunkt: Der Roboter muss nicht nur hinaufkommen, sondern auch so entlang der Kante arbeiten, dass keine sichtbaren Streifen stehen bleiben. Mit bis zu 1,6 cm Schwellenfähigkeit sind viele typische Türleisten und Teppichkanten grundsätzlich machbar, aber die Form entscheidet. Weiche, aufstehende Ränder oder dicke, sehr nachgiebige Teppiche können dazu führen, dass der Roboter zwar ansetzt, aber nicht sauber darüberfährt oder den Randbereich nur teilweise mitnimmt. Für Nutzer heißt das: In gemischten Haushalten mit normalen Teppichen ist der E6 eine gute Ergänzung, bei sehr hochflorigen Teppichen sollte man die Erwartungen realistischer setzen und stärker über häufigere Fahrten statt „einmal und perfekt“ denken.

      Kann der Redkey E6 mehrere Räume gezielt nacheinander reinigen?

      Mehrere Räume nacheinander zu reinigen ist genau die Art von Alltagsszenario, für die Karten und Zonen gedacht sind. Der Redkey E6 kann virtuelle Karten erstellen, und damit wird die Reinigung in der Praxis deutlich planbarer als bei Modellen, die nur per Zufall fahren. Im Alltag zeigt sich der Vorteil besonders, wenn einzelne Bereiche unterschiedlich stark genutzt werden: Flur und Küche sammeln meist schneller Schmutz, während Schlafzimmer eher Staubthemen sind. Mit Zonen- oder Bereichsreinigung lässt sich das sinnvoll abbilden, ohne dass jedes Mal die komplette Wohnung abgefahren werden muss. Entscheidend ist dabei, dass die Laufwege nicht dauernd blockiert sind. Wenn Türen häufig geschlossen werden oder Stühle eng stehen, kann es sein, dass der Roboter Umwege nimmt oder Bereiche auslässt, die in der Karte eigentlich vorgesehen sind. Wer die Wohnung leicht „robotertauglich“ hält, bekommt dafür eine Routine, die im Alltag wirklich entlastet: Starten, reinigen lassen, und danach kehrt der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück.

      Wie sinnvoll ist die Fernbedienung beim Redkey E6?

      Die Fernbedienung ist beim Redkey E6 mehr als nur ein Zubehör, weil sie den Alltag in Situationen vereinfacht, in denen die App zu umständlich wäre. Wenn nach dem Kochen schnell Krümel an einer Stelle entfernt werden sollen oder wenn man den Roboter aus einer Ecke heraus dirigieren möchte, geht das per Fernbedienung oft schneller als über das Smartphone. Das ist auch praktisch in Haushalten, in denen nicht jede Person die App nutzt oder nutzen soll. Gleichzeitig ersetzt sie keine Kartenfunktionen: Zonen, Sperrbereiche und Zeitpläne bleiben klar eine App-Sache. Die Fernbedienung ergänzt das System daher am besten als Direktsteuerung für spontane Einsätze und als Backup, wenn das Handy gerade nicht griffbereit ist. Im Alltag zeigt sich genau hier der Komfortgewinn, weil man den Roboter nicht nur nach Plan laufen lassen muss, sondern ihn auch wie einen kleinen Helfer „auf Zuruf“ einsetzen kann.

      Wie oft muss der Staubbehälter beim Redkey E6 geleert werden?

      Ohne Absaugstation ist das Leeren des Staubbehälters einer der wichtigsten Punkte, die den Alltag mit dem Redkey E6 prägen. Wie oft das nötig ist, hängt weniger von einer festen Zahl ab als von der Wohnsituation: Tierhaare, viel Teppich, häufiges Kochen oder ein stark frequentierter Eingangsbereich füllen den Behälter deutlich schneller als ein ruhiger Zwei-Personen-Haushalt ohne Haustiere. Im Alltag zeigt sich typischerweise, dass regelmäßige kurze Reinigungen den Behälter zwar nicht sofort überlaufen lassen, aber dafür häufiger kleine Mengen anfallen. Wer wartet, bis sichtbar weniger aufgenommen wird, merkt oft erst dann, dass Haare und Staub den Luftweg schon teilweise blockieren. Praktisch ist deshalb eine einfache Routine: in tierhaarintensiven Haushalten häufiger kontrollieren, in normalen Haushalten nach einigen Fahrten prüfen. Das hält die Saugleistung stabil und verhindert, dass der Roboter bei der nächsten Runde sichtbar „nachlässt“.

      Welche Wartung fällt beim Redkey E6 regelmäßig an?

      Die regelmäßige Wartung beim Redkey E6 besteht vor allem aus drei Punkten: Staubbehälter leeren, Bürsten kontrollieren und Sensorbereiche sauber halten. Im Alltag zeigt sich, dass Tierhaare und lange Haare sich besonders gern an Bürsten und in den Übergängen sammeln, was die Aufnahmeleistung schleichend drücken kann, wenn man es zu lange laufen lässt. Die beidseitigen Seitenbürsten verdienen dabei ebenfalls Aufmerksamkeit, weil sich dort Haare um die Achsen wickeln können. Zusätzlich lohnt es sich, den Bereich um die Hindernissensoren und die Laser-Einheit frei von Staub zu halten, weil saubere Sensoren für gleichmäßige Navigation sorgen. Anders als bei Geräten mit Absaug- oder Reinigungsstation ist diese Pflege beim E6 kein „Sonderfall“, sondern Teil des Konzepts. Der Vorteil: Wer diese Routine einhält, hat meist über lange Zeit eine stabile Reinigungsleistung. Der Nachteil: Komplett wartungsfrei ist das System nicht, besonders nicht in Haushalten mit viel Fell und Flusen.

      Kann der Redkey E6 Schwellen und Teppichkanten überwinden?

      Der Redkey E6 ist für Schwellen bis zu 1,6 cm ausgelegt, und genau dieser Wert passt gut zu vielen typischen Übergängen im Haushalt. Im Alltag zeigt sich, dass Türleisten, Laminat-Übergänge oder niedrige Teppichkanten damit häufig problemlos funktionieren, solange der Roboter gerade genug anfahren kann. Entscheidend ist weniger die reine Höhe als die Form: Harte, klar definierte Kanten sind oft einfacher als weiche, nachgiebige Teppichränder, die sich aufstellen oder unter dem Roboter wegdrücken. Auch der Anfahrwinkel spielt eine Rolle. Wenn die Kante direkt in einer Ecke liegt oder der Roboter wegen Möbeln schräg ansetzt, kann es passieren, dass er kurz anstößt und neu anläuft. Für Nutzer bedeutet das eine praktische Einordnung: In normal eingerichteten Wohnungen mit üblichen Übergängen passt der E6 gut, bei sehr hohen, weichen oder extrem steilen Kanten sollte man entweder die Stelle entschärfen oder diese Bereiche als Sperrzone behandeln, damit die Reinigung zuverlässig bleibt.

      Was fehlt dem Redkey E6 im Vergleich zu Modellen mit Absaugstation?

      Der größte Unterschied ist der Komfort. Modelle mit Absaugstation nehmen dem Alltag das regelmäßige Entleeren ab und sorgen oft dafür, dass der Roboter über längere Zeiträume nahezu „hands-off“ laufen kann. Beim Redkey E6 bleibt das Leeren des Staubbehälters dagegen ein fixer Teil der Routine, besonders in Haushalten mit Tierhaaren oder viel Schmutzeintrag. Zusätzlich fehlt die Art von Wartungsautomatik, die bei manchen Stationen auch Filter- oder Bürstenpflege indirekt erleichtert, weil weniger Staub im Gerät verbleibt. Für viele Nutzer ist das kein KO-Kriterium, sondern eine Preis- und Prioritätenfrage: Wer lieber in Saugkraft, Kartenfunktionen und leisen Betrieb investiert, kann auf die Station verzichten. Wer dagegen maximalen Komfort erwartet, wird die Absaugstation als spürbaren Alltagsschritt wahrnehmen, weil sie die Pflegeintervalle deutlich verlängert. Kurz gesagt: Der Redkey E6 bleibt ein sehr fähiger Sauger, aber er verlangt mehr aktive Beteiligung bei Wartung und Entleerung als die vollautomatischen Systeme.

      Eignet sich der Redkey E6 für Allergiker und feinen Staub?

      Für Allergiker zählt nicht nur, ob Staub aufgenommen wird, sondern auch, wie sauber der Umgang beim Entleeren und bei der Wartung ist. Der Redkey E6 kann feinen Staub im Alltag gut reduzieren, weil starke Saugkraft und systematische Navigation dafür sorgen, dass Böden regelmäßig „abgefahren“ werden, statt dass Staub wochenlang liegen bleibt. Der entscheidende Punkt ist jedoch die Routine beim Entleeren: Ohne Absaugstation entsteht beim Leeren eher Kontakt mit Staub, und genau da ist sorgfältiges Vorgehen wichtig. Wer empfindlich reagiert, leert den Behälter am besten direkt am Mülleimer, möglichst ohne ihn auszuschütteln, und reinigt Bürsten und Filter in sinnvollen Abständen. Auf Hartboden wirkt der Nutzen besonders, weil Staub dort leicht aufgenommen wird und sich nicht so tief festsetzt. In Haushalten mit viel Textil und Teppich bleibt der E6 trotzdem hilfreich, aber man sollte die Erwartungen realistisch halten: Teppiche binden Staub stärker, und regelmäßige Reinigung ist hier wichtiger als ein einzelner intensiver Lauf.

      Wie gut funktioniert der Redkey E6 in verwinkelten Wohnungen?

      In verwinkelten Wohnungen profitieren Saugroboter grundsätzlich von einer präzisen Navigation, weil enge Flure, Türdurchgänge und viele Möbel schnell zu ineffizienten Fahrmustern führen. Der Redkey E6 nutzt Laser-Navigation und Hindernissensoren, was im Alltag typischerweise für systematischeres Vorgehen sorgt als bei einfachen Modellen ohne Kartierung. Das zeigt sich besonders, wenn mehrere Räume hintereinander gereinigt werden sollen, denn die Orientierung hilft, Wege zu strukturieren und nicht ständig in Sackgassen zu kreisen. Grenzen entstehen dort, wo sehr viele enge Stuhlgruppen, niedrige Möbelkanten oder Kleinteile am Boden liegen. Ohne Kamera ist das System weniger vorausschauend bei sehr kleinen Objekten, wodurch es sinnvoll ist, die typischen Problemstellen vorher kurz zu prüfen. Für Nutzer bedeutet das: Je „robotertauglicher“ die Laufwege, desto besser arbeitet der E6 in verwinkelten Grundrissen. Wer regelmäßig fährt und Zonen sinnvoll plant, bekommt auch in komplexeren Wohnungen eine spürbare Entlastung.

      Welche typischen Fehlerquellen gibt es beim Redkey E6 in der Praxis?

      Typische Fehlerquellen ergeben sich weniger aus einem einzelnen Problem, sondern aus dem Zusammenspiel von Wohnumgebung, Wartung und Planung. Im Alltag zeigen sich häufige Stolperpunkte wie lose Kabel, kleine Textilien oder flache Gegenstände, die unter die Front geraten können, weil das System ohne Kamera solche Details nicht immer früh erkennt. Ebenso können sehr weiche Teppichränder oder verrutschende Läufer dafür sorgen, dass der Roboter hängen bleibt oder eine Zone nicht sauber abschließt. Eine weitere Fehlerquelle ist Wartung: Wenn Haare sich an Bürsten aufwickeln oder der Staubbehälter zu voll wird, sinkt die Leistung schleichend, ohne dass man es sofort merkt. Auch die Platzierung der Ladestation spielt eine Rolle, weil zu enge Bereiche das Andocken erschweren können. Wer diese Punkte im Blick behält, reduziert die meisten Alltagsprobleme deutlich: kurze Vorbereitung der Laufwege, regelmäßige Pflege und klare Zeitpläne bringen beim Redkey E6 in der Praxis die stabilsten Ergebnisse.

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