Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test
Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test: Lohnt sich der Saugroboter?
Aktualisiert am 21. August 2026
Unser Testurteil: 9,2/10
Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro ist einer dieser Saugroboter, bei denen die wichtigste Neuerung nicht auf den ersten Blick sichtbar wird. Mit nur 7,98 Zentimetern Bauhöhe ist er ungewöhnlich flach, obwohl er weiterhin auf eine systematische LiDAR-Navigation setzt. Der Laserturm fährt unter niedrigen Möbeln ein. Gleichzeitig hebt das AdaptiLift-Chassis den Roboter auf Teppichen an, die Mopps können vollständig in der Station zurückbleiben und 25.000 Pa maximale HyperForce-Saugkraft sorgen für genügend Reserven auf anspruchsvolleren Böden.
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test ergibt sich daraus ein besonders starkes Paket für Wohnungen mit gemischten Bodenflächen. Mehrere unabhängige Tests bestätigen sehr gute Saugleistung, starke Teppichreinigung, zuverlässige Navigation und eine komfortable Dockingstation. Die Wischleistung wird unterschiedlich bewertet: CHIP sieht sie sehr positiv, während Tom’s Guide und andere Tester eher ein ordentliches als revolutionäres Ergebnis erkennen. Die Hinderniserkennung kleiner Gegenstände ist ebenfalls nicht ganz auf dem Niveau der besten Premiumkonkurrenten.
Entscheidend ist der Preis. Die UVP von 1.299 Euro war ambitioniert, aktuelle deutsche Angebote liegen im August 2026 jedoch häufig um 799 Euro und vereinzelt darunter. Unter 750 Euro ist der Curv 2 Pro für mich ein sehr starker Kauf, zwischen 750 und 850 Euro weiterhin empfehlenswert. Ab ungefähr 900 Euro würde ich aktuelle Angebote von Dreame, MOVA und Roborocks Saros-Modellen parallel prüfen.
Wer viele Teppiche, Tierhaare oder niedrige Möbel hat, bekommt hier mehr als nur hohe Papierwerte. Wer dagegen ausschließlich Hartboden in einer unkomplizierten Wohnung reinigen lässt oder eine Frischwasser-Wischwalze erwartet, kann günstiger oder technisch passender kaufen.
Unsere Bewertung im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test
- Saugleistung: 9,5/10 – 25.000 Pa Nennleistung und überzeugende externe Praxisergebnisse.
- Hartboden: 9,4/10 – sehr starke Aufnahme von Krümeln und feinem Schmutz.
- Teppich: 9,7/10 – eine der großen Stärken dank AdaptiLift und intelligenter Teppichstrategie.
- Tierhaare: 9,1/10 – DuoDivide reduziert Verwicklungen wirkungsvoll.
- Wischleistung: 8,8/10 – kräftige rotierende Mopps, aber keine moderne Frischwasserwalze.
- Kantenreinigung: 9,0/10 – ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrender Mopp verbessern die Abdeckung.
- Navigation: 9,6/10 – RetractSense verbindet LiDAR mit ungewöhnlich flacher Bauweise.
- Hinderniserkennung: 8,4/10 – gut, bei kleinen Objekten nicht fehlerfrei.
- Teppichmanagement: 9,8/10 – Chassis-Lift, Moppanhebung und automatisches Mopp-Ablegen sind hervorragend.
- Station: 9,6/10 – Heißwäsche, Trocknung, Absaugung und weitgehende Selbstpflege.
- App: 9,6/10 – umfangreich und im Alltag sehr ausgereift.
- Smart Home: 9,4/10 – Matter-Unterstützung ist ein Pluspunkt.
- Preis-Leistung: 9,4/10 um 799 Euro – erheblich überzeugender als zur UVP.
Vorteile und Nachteile des Roborock Qrevo Curv 2 Pro
Vorteile
- 25.000 Pa HyperForce-Saugkraft laut Roborock
- Sehr starke Teppichreinigung in mehreren unabhängigen Tests
- AdaptiLift-Chassis passt die Höhe an Teppiche und Übergänge an
- Nur 7,98 cm hoch bei eingezogenem LiDAR
- RetractSense-Navigation für niedrige Möbel
- DuoDivide-Hauptbürste gegen Haarverwicklung
- Ausfahrbare Seitenbürste für Ecken und Kanten
- Zwei rotierende Mopps mit kräftigem Anpressdruck
- Ausfahrbarer Mopp für bessere Randabdeckung
- Mopps können automatisch in der Station abgelegt werden
- Bis zu 100 °C heiße Moppwäsche laut Hersteller
- Automatische Mopptrocknung
- Automatische Staubentleerung
- Sehr umfangreiche Roborock-App
- Matter-kompatibel
- Aktuell deutlich günstiger als zur Einführung
Nachteile
- Ursprüngliche UVP von 1.299 Euro hoch
- Hinderniserkennung kleiner Objekte nicht immer zuverlässig
- Wischleistung je nach Test nicht absolute Spitzenklasse
- Keine Frischwasser-Wischwalze
- Rotierende Mopps verteilen Schmutzwasser prinzipbedingt länger als ein aktiv gespültes Walzensystem
- Nur eine Seitenbürste
- Staubbeutel verursacht laufende Kosten
- Viele Detailfunktionen erfordern die App
- Maximale Saugstufe entsprechend hörbar
Die wichtigsten Alternativen zum Roborock Qrevo Curv 2 Pro im Kurzvergleich
- Roborock Saros 10R: noch stärker auf High-End-Navigation und Premiumtechnik ausgerichtet.
- Roborock Saros 20: Premiumalternative, wenn der Preis weniger wichtig ist.
- MOVA Z70 Ultra Roller Complete: Frischwasserwalze und außergewöhnliche Schwellenfähigkeit.
- Dreame X50 Ultra Complete: sehr kompletter Premium-Allrounder mit starker Hinderniserkennung.
- MOVA P50 Ultra: häufig günstiger und mit starkem Vollstationspaket.
- Roborock Qrevo S Pro: vernünftiger, wenn die Spezialfunktionen des Curv nicht gebraucht werden.
- Dreame L40s Pro Ultra: starker direkter Konkurrent mit umfangreicher Automation.
- Roborock QV 35A: deutlich günstiger für einfachere Wohnungen.
- Roborock Qrevo S5V: preisbewusste Alternative innerhalb der Qrevo-Familie.
- Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete: interessant für Käufer mit Fokus auf Walzenwischen.
Technische Daten im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test
- Produkttyp: Saug-Wischroboter mit Multifunktions-Dockingstation
- Maximale Saugkraft: 25.000 Pa HyperForce laut Hersteller
- Hauptbürste: DuoDivide Anti-Tangle-System
- Seitenbürste: ausfahrbar und gegen Haarverwicklung optimiert
- Wischsystem: zwei rotierende Mopps
- Anpressdruck: bis 12 N laut Roborock
- Teppichsystem: AdaptiLift-Chassis, Moppanhebung und automatisches Mopp-Ablegen
- Navigation: RetractSense mit einziehbarem LiDAR/LDS
- Hinderniserkennung: kamerabasierte Reactive-AI-Technik mit zusätzlicher Sensorik
- Robotermaße: etwa 350 × 352 × 79,8 mm
- Dockmaße: etwa 450 × 450 × 450 mm
- Moppwäsche: bis zu 100 °C heißes Wasser laut Hersteller
- Mopptrocknung: automatisch
- Staubentleerung: automatisch in der Station
- App: Roborock-App
- Smart Home: Matter-Unterstützung
- Akkulaufzeit: je nach Betriebsart und Quelle unterschiedlich angegeben; Testberichte.de nennt bis 190 Minuten
Saugleistung: 25.000 Pa sind nicht nur eine Zahl fürs Datenblatt
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test gehört die Saugleistung zu den klaren Stärken. Roborock nennt maximal 25.000 Pa HyperForce. Solche Herstellerwerte sind nicht direkt zwischen jedem Hersteller vergleichbar und ersetzen keine Praxisergebnisse, doch hier passen Papierwert und externe Testerfahrungen gut zusammen.
Wie gut saugt der Roborock Qrevo Curv 2 Pro auf Hartboden?
Tom’s Guide erreichte in standardisierten Tests auf Hartboden 96 Prozent bei Cerealien und 98 Prozent bei Katzenstreu. Tierhaare lagen mit 86 Prozent niedriger. Das zeigt ein realistisches Muster: loser trockener Schmutz wird hervorragend aufgenommen, während Haare für Bürsten und Fahrwerk anspruchsvoller bleiben.
Für den Alltag ist das ein starkes Ergebnis. Küchenkrümel, Sand im Eingangsbereich und Staub auf Laminat sind keine Problemfälle. Wer täglich fahren lässt, verhindert ohnehin, dass sich große Schmutzmengen ansammeln. Die hohe Maximalleistung ist dann vor allem Reserve für Teppiche und gezielte Intensivreinigung.
Wie gut funktioniert die DuoDivide-Bürste?
Die Hauptbürste ist zweigeteilt und transportiert Haare Richtung Saugöffnung, statt sie um eine durchgehende Walze zu wickeln. connect berichtet im Praxistest von zuverlässiger Haaraufnahme ohne Verheddern. Das ist für lange Haare und Tierhaushalte wichtiger als eine weitere Steigerung der Pascalzahl.
Wartungsfrei wird der Roboter dadurch nicht. Achsen, Seitenbürste und Räder können weiterhin Haare aufnehmen. Ich würde die Unterseite regelmäßig kontrollieren, aber im Vergleich zu klassischen Bürstenwalzen reduziert das System eine der lästigsten Routinearbeiten deutlich.
Teppiche: Hier spielt der Curv 2 Pro seine Spezialtechnik aus
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test ist Teppichreinigung mehr als nur automatische Saugkrafterhöhung. Das AdaptiLift-Chassis kann sich anheben, connect beschreibt einen Hub von bis zu etwa drei Zentimetern auf gerader Ebene. Dadurch kann der Roboter auf höherem Flor günstiger arbeiten, statt tief in den Fasern zu versinken.
Wie gut ist der Roborock Qrevo Curv 2 Pro auf Teppich?
Mehrere Tests sehen hier eine Kernstärke. connect berichtet von sehr guter Reinigung sowohl auf Flokati als auch niedrigeren Teppichen. TechRadar bezeichnet die Teppichleistung ebenfalls als besonders überzeugend. Tom’s Guide erzielte auf Teppich 95 Prozent bei Cerealien, 100 Prozent bei Katzenstreu und 88 Prozent bei Tierhaar.
Diese Ergebnisse machen den Curv 2 Pro besonders interessant für Wohnungen, in denen Hartboden und Teppiche wechseln. Ein günstiger Roboter kann auf Fliesen ähnlich ordentlich wirken, scheitert aber eher an hohem Flor oder trägt feuchte Mopps über textile Flächen. Genau dort ist Roborocks Aufwand sinnvoll.
Was passiert mit den Mopps auf Teppich?
Der Roboter kann die Mopps anheben oder für reine Teppichreinigung sogar vollständig in der Station zurücklassen. Das ist eine elegante Lösung, weil kein feuchtes Wischelement unnötig über den Teppich getragen wird. In der App lassen sich unterschiedliche Teppichstrategien festlegen.
Besonders sinnvoll finde ich das bei mehreren größeren Teppichen. Statt nur einige Millimeter Abstand zwischen Mopp und Flor zu schaffen, fährt der Roboter ohne Mopps los. Wer empfindliche oder sehr hohe Teppiche besitzt, bekommt damit mehr Kontrolle als bei einfachen Kombirobotern.
Wischleistung: kräftige Doppelmopps, aber keine technische Revolution
Roborock setzt weiterhin auf zwei rotierende Mopps. Sie arbeiten mit bis zu 12 N Anpressdruck, und ein Mopp kann zur Kante ausfahren. CHIP bewertet die Warmwasser-Wischleistung sehr positiv; Tom’s Guide sieht das Wischen dagegen eher als Schwachpunkt gegenüber der starken Saugleistung. Diese Differenz ist für Käufer wichtig.
Wie gut wischt der Roborock Qrevo Curv 2 Pro?
Für regelmäßige Pflege von Fliesen, Vinyl und versiegeltem Hartboden ist das System stark. Die rotierenden Pads üben mechanischen Druck aus und lösen typische Fußspuren oder leichte Küchenflecken besser als ein passiv hinterhergezogenes Wischtuch. Die Station wäscht die Mopps anschließend mit sehr heißem Wasser.
Bei stark eingetrockneten oder klebrigen Flecken ist eine moderne, kontinuierlich gespülte Wischwalze konzeptionell im Vorteil, weil Schmutzwasser schneller von der aktiven Wischfläche getrennt wird. Der Curv 2 Pro ist deshalb ein sehr guter Saug-Wisch-Allrounder, aber nicht automatisch der beste reine Wischroboter seiner Preisklasse.
Was bringt die 100-Grad-Moppwäsche?
Roborock nennt bis zu 100 °C für die Heißwasserwäsche in der Station. Wichtig: Diese Temperatur betrifft die Reinigung der Mopps im Dock, nicht die Temperatur des Wassers auf dem Wohnungsboden. Der Nutzen liegt in der besseren Lösung von Fett und anhaftendem Schmutz.
Danach werden die Mopps getrocknet. Das reduziert feuchte Standzeiten und damit unangenehme Gerüche. Gerade wer täglich wischt, profitiert davon stärker als ein Haushalt, der die Wischfunktion nur einmal pro Woche aktiviert.
Kanten und Ecken: ausfahrbare Technik verbessert die Abdeckung
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test ist die Randreinigung ein wichtiger Teil des Alltagskomforts.
Ein runder Roboter kann eine rechtwinklige Ecke geometrisch nie vollständig ausfüllen. Roborock begegnet diesem Problem mit einer ausfahrbaren Seitenbürste und einem ausfahrenden Wischmopp. Dadurch erreicht das Gerät weiter in Richtung Sockelleiste und Möbelkante.
Wie sauber werden Ränder?
Beim Saugen ist die ausfahrbare Seitenbürste besonders sinnvoll, weil sie losen Schmutz aus dem Randbereich zur Hauptbürste transportiert. Beim Wischen erweitert der seitlich bewegliche Mopp die Fläche. Das reduziert den typischen trockenen Streifen entlang der Wand.
Perfektion würde ich trotzdem nicht versprechen. Enge 90-Grad-Ecken und komplizierte Möbelfüße bleiben anspruchsvoll. Der entscheidende Fortschritt liegt darin, dass man deutlich seltener manuell an den Rand muss als bei Robotern mit komplett starren Reinigungselementen.
7,98 Zentimeter Bauhöhe: ein echtes Alltagsargument
Viele High-End-Saugroboter tragen einen dauerhaft erhöhten LiDAR-Turm. Das funktioniert hervorragend für die Navigation, verhindert aber die Reinigung unter niedrigen Sofas und Sideboards. Der Curv 2 Pro löst den Zielkonflikt mit einem einziehbaren Sensor.
Wie kommt der Curv 2 Pro unter niedrige Möbel?
In offenen Bereichen nutzt RetractSense den ausgefahrenen LiDAR-Sensor für die Rundumerfassung. Wird die Durchfahrt niedrig, fährt der Turm ein und der Roboter reduziert seine Gesamthöhe auf 7,98 Zentimeter. Zusätzliche Sensorik unterstützt die Orientierung unter dem Möbelstück.
Für mich ist das mehr als eine technische Spielerei. Staub unter Bett und Sofa ist gerade deshalb lästig, weil man dort schlecht mit einem normalen Staubsauger hinkommt. Wenn der Roboter diese Bereiche regelmäßig erreicht, entsteht ein konkreter Nutzen, den eine höhere Maximalsaugkraft allein nicht liefern könnte.
Navigation: RetractSense verbindet Präzision und flache Bauweise
Die Navigation wird in mehreren externen Tests positiv bewertet. COMPUTER BILD beschreibt den Curv 2 Pro als zielstrebig und sicher, NextPit sieht die Navigation als fehlerfrei, TechRadar spricht von sehr solider Navigation. Diese Übereinstimmung ist wichtiger als eine einzelne Herstellerangabe.
Wie gut funktioniert die Navigation im Alltag?
Der Roboter erstellt systematische Karten, erkennt Räume und arbeitet Flächen in nachvollziehbaren Bahnen ab. Über die App können Räume geteilt, Zonen definiert und Reinigungsreihenfolgen festgelegt werden. Dadurch eignet sich das Gerät gut für größere Wohnungen, in denen ein zufälliges Fahrmuster ineffizient wäre.
Der einziehbare Turm verlangt technisch mehr als ein starrer LiDAR-Sensor, scheint in der Praxis aber gut gelöst. Wer niedrige Möbel besitzt, bekommt dadurch einen seltenen Vorteil: gute Lasernavigation in offenen Bereichen und gleichzeitig Zugang zu flachen Nischen.
Hinderniserkennung: gut, aber nicht die stärkste Disziplin
Hier fällt das Bild etwas kritischer aus. CHIP nennt Schwächen bei einigen Hindernissen, TechRadar bewertet besonders kleine Gegenstände nur durchschnittlich. Das bedeutet nicht, dass der Roboter blind durch die Wohnung fährt, sondern dass die Objekterkennung nicht jeden Problemfall zuverlässig löst.
Erkennt der Curv 2 Pro Kabel und kleine Gegenstände?
Viele typische Hindernisse werden erkannt und umfahren. Bei dünnen Kabeln, kleinen Spielsachen oder sehr flachen Objekten würde ich trotzdem nicht darauf vertrauen, dass die Kamera-Sensor-Kombination jedes Mal perfekt entscheidet. Ein kurzer Blick auf den Boden vor dem Start bleibt sinnvoll.
Für Haushalte mit Kindern kann das relevant sein. Wer regelmäßig Lego, Ladekabel und Socken auf dem Boden hat, sollte stärkere Hinderniserkennung höher gewichten. In einer überwiegend aufgeräumten Wohnung ist die Schwäche dagegen wesentlich weniger bedeutsam.
Dockingstation: sehr viel Alltag wird automatisiert
Die Station gehört im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test zu den stärksten Komfortmerkmalen.
Die Multifunktionsstation ist ein wesentlicher Teil des Kaufpreises. Sie leert Staub, wäscht die Mopps heiß und trocknet sie. Außerdem dient sie als Basis für die Wasserverwaltung und das automatische Ablegen der Mopps.
Wie viel Arbeit bleibt trotz Vollstation?
Frischwasser muss nachgefüllt, Schmutzwasser entsorgt und der Staubbeutel gelegentlich gewechselt werden. Auch Waschwanne, Filter und Sensoren brauchen Pflege. Vollautomatisch bedeutet deshalb nicht wartungsfrei.
Der Unterschied zu einem einfachen Roboter ist trotzdem groß. Statt nach fast jeder Fahrt Staubbehälter und Mopps anzufassen, konzentriert sich die Handarbeit auf längere Intervalle. Gerade bei täglicher Reinigung ist das einer der wichtigsten Gründe, überhaupt in diese Preisklasse zu wechseln.
Roborock-App und Matter: starke Software gehört zum Paket
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test trägt auch die Software deutlich zur hohen Gesamtwertung bei.
Roborock hat über Jahre eine umfangreiche App aufgebaut. Räume, Zonen, Teppiche, Reinigungsstufen und Routinen lassen sich detailliert konfigurieren. NextPit hebt die App ausdrücklich positiv hervor; Matter-Kompatibilität erweitert die Smart-Home-Möglichkeiten.
Welche Einstellungen sind wirklich sinnvoll?
Ich würde zuerst die Karte sauber erstellen lassen, Teppiche kontrollieren und anschließend für jeden Raum eine passende Routine festlegen. Küche und Flur können häufiger gewischt werden, Schlafzimmer benötigen oft weniger Wasser, und Teppichräume profitieren von gezielter Saugkraft.
Zu viele Optionen können am Anfang überwältigend wirken. Nach der Grundeinrichtung muss man aber nicht täglich in Menüs arbeiten. Gute Automation bedeutet gerade, einmal sinnvoll zu konfigurieren und den Roboter anschließend weitgehend selbstständig laufen zu lassen.
Tierhaare und lange Haare: eine der sinnvollsten Zielgruppen
Im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test passt die Kombination aus hoher Saugkraft, DuoDivide-Hauptbürste, Anti-Tangle-Seitenbürste und automatischer Entleerung besonders gut zu Tierhaushalten. Haare sind für Saugroboter nicht nur Schmutz, sondern auch ein Wartungsproblem.
Wie gut ist der Curv 2 Pro für Hunde und Katzen?
connect berichtet von sehr guter Haaraufnahme ohne Verheddern in der Hauptbürste. Tom’s Guide erzielte bei Tierhaar 86 Prozent auf Hartboden und 88 Prozent auf Teppich – ordentlich, aber schwächer als bei trockenem körnigem Schmutz. Das ist eine realistische Einordnung.
Wer einen stark haarenden Hund hat, profitiert vor allem von der reduzierten Bürstenwartung und automatischen Entleerung. Trotzdem würde ich Räder und Bürstenachsen regelmäßig prüfen. Kein Anti-Tangle-System kann garantieren, dass sich über Monate niemals ein einzelnes langes Haar irgendwo festsetzt.
Akkulaufzeit und Reinigungsdauer
Auch die Ausdauer gehört im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test zur praktischen Kaufentscheidung.
Bei den Laufzeitangaben gibt es je nach Quelle und Betriebsmodus Unterschiede. Testberichte.de führt bis zu 190 Minuten, einzelne Preisvergleichsseiten nennen mehr. Statt eine unsichere Maximalzahl künstlich festzuschreiben, ist die praktische Einordnung wichtiger.
Reicht der Akku für große Wohnungen?
Für typische Wohnungen ja. Die reale Reichweite hängt stark von Saugstufe, Teppichanteil, Wischintensität und Zahl der Stationsbesuche ab. Maximale Saugkraft verkürzt die Laufzeit deutlich gegenüber einem sparsamen Standardmodus.
Wenn die Energie nicht reicht, fährt der Roboter selbstständig zum Laden und setzt die Aufgabe später fort. Dadurch ist die Akkukapazität bei einem autonom arbeitenden Gerät weniger kritisch als bei einem Akkustaubsauger, den man während der gesamten Reinigung selbst in der Hand hält.
Für welche Wohnung lohnt sich der Curv 2 Pro besonders?
Seine Stärken ergeben ein ungewöhnlich klares Profil: niedrige Möbel plus Teppiche. Ein Haushalt mit Sofa auf acht bis neun Zentimetern Bodenfreiheit und mehreren Teppichen nutzt gleich zwei der wichtigsten technischen Besonderheiten. Tierhaare verstärken den Vorteil zusätzlich.
Lohnt sich der Curv 2 Pro auch bei reinem Hartboden?
Ja, aber dann relativiert sich der Mehrwert. Saugen und Wischen funktionieren weiterhin gut, doch AdaptiLift, Moppablage und aufwendiges Teppichmanagement werden kaum benötigt. Ein günstigeres Qrevo-Modell kann dann wirtschaftlicher sein.
Bei Hartboden würde ich den Curv 2 Pro vor allem wegen der geringen Höhe kaufen. Wenn niedrige Möbel ebenfalls kein Thema sind, bleibt zwar ein sehr guter Saugroboter übrig, aber mehrere hundert Euro Aufpreis gegenüber Mittelklassemodellen werden schwerer zu begründen.
Welcher Sitz- oder Möbelabstand ist wichtig?
Entscheidend ist weniger der Sitzabstand als die Bodenfreiheit der Möbel. Roborock nennt 7,98 Zentimeter Bauhöhe mit eingezogenem LiDAR. Ich würde trotzdem nicht exakt 7,98 Zentimeter als sichere Durchfahrt planen, sondern etwas Reserve lassen.
Teppichkanten, unebener Boden oder leichte Möbelverformungen können die effektive Höhe verändern. Wer gezielt wegen eines niedrigen Sofas kauft, sollte an mehreren Stellen messen. Dann lässt sich vorab abschätzen, ob der wichtigste Vorteil des Curv 2 Pro tatsächlich genutzt werden kann.
Wie schlägt sich der Roborock Qrevo Curv 2 Pro im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder Roborock Saros 10R: Welcher ist besser?
Der Roborock Saros 10R ist die spannendere Wahl für Käufer, die Roborocks noch stärker auf High-End-Technik und besonders flache Navigation ausgerichtete Saros-Plattform möchten. Der Curv 2 Pro kontert mit 25.000 Pa, AdaptiLift-Chassis, abnehmbaren Mopps und einem aktuell deutlich attraktiveren Straßenpreis.
Bei ungefähr 800 Euro würde ich den Curv 2 Pro für Preis-Leistung wählen, während der Saros 10R für kompromisslose Premiumansprüche interessanter bleibt.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro vs Roborock Saros 20: Mittelklasse oder High-End?
Der Roborock Saros 20 richtet sich stärker an Käufer, die Roborocks neueste Premiumklasse suchen und bereit sind, dafür deutlich mehr zu bezahlen. Der Curv 2 Pro bietet bereits ein sehr flaches Gehäuse, starke Teppichanpassung und eine umfangreiche Station.
Für die meisten Haushalte ist der Curv 2 Pro zum aktuellen Angebotspreis die wirtschaftlichere Wahl.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder MOVA Z70 Ultra Roller Complete: Mopps oder Walze?
Der MOVA Z70 Ultra Roller Complete setzt auf eine Frischwasser-Wischwalze und außergewöhnliche Kletterfähigkeit, während Roborock mit rotierenden Mopps, sehr guter Teppichlogik und ausgereifter Software arbeitet. Beim Wischen ist das MOVA-Konzept technisch moderner, doch Roborocks Gesamtpaket wirkt im Alltag ausgewogener.
Ich würde den MOVA bei schwierigen hohen Schwellen und Walzenwunsch nehmen, den Curv 2 Pro dagegen als vielseitigeren Kauf.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro vs Dreame X50 Ultra Complete: Welcher Premiumroboter?
Der Dreame X50 Ultra Complete bietet ebenfalls eine sehr flache Navigation, starke Hinderniserkennung und umfangreiche Stationsautomation, kostet aber je nach Angebot mehr. Roborock punktet mit sehr guter Teppichanpassung und einer im Test überzeugenden Kombination aus Saugen und heißer Moppwäsche.
Bei deutlichem Preisvorteil würde ich den Curv 2 Pro wählen, bei ähnlichem Preis beide anhand Hinderniserkennung und Wischanspruch vergleichen.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder MOVA P50 Ultra: Wo gibt es mehr fürs Geld?
Der MOVA P50 Ultra ist häufig günstiger und bietet ebenfalls hohe Saugleistung, rotierende Mopps und eine komfortable Vollstation. Der Curv 2 Pro hat mit 7,98 Zentimetern Bauhöhe, AdaptiLift und automatisch ablegbaren Mopps besonders starke Argumente für Teppiche und niedrige Möbel.
Bei vielen Teppichen würde ich Roborock bevorzugen, bei einem deutlich niedrigeren MOVA-Preis gewinnt der P50 über das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro vs Roborock Qrevo S Pro: Lohnt der Aufpreis?
Der Roborock Qrevo S Pro deckt die klassische Vollstationsreinigung günstiger ab und reicht für viele Wohnungen vollkommen aus. Der Curv 2 Pro bietet deutlich mehr Saugkraft, ein anhebbares Chassis, einziehbares LiDAR und die raffiniertere Teppichstrategie.
Ich würde den Curv 2 Pro bei Hochflor, niedrigen Möbeln und Tierhaaren nehmen, sonst kann der günstigere Qrevo S Pro vernünftiger sein.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder Dreame L40s Pro Ultra: Welcher Allrounder?
Der Dreame L40s Pro Ultra ist ein starker direkter Konkurrent mit umfangreicher Automation und guter Randreinigung, während der Curv 2 Pro besonders durch sein flaches Chassis und die Teppichanpassung auffällt. Beide liegen funktional weit über einfachen Saugrobotern.
Für Wohnungen mit viel Teppich sehe ich Roborock leicht vorn, während Dreame bei einem besseren Angebot mindestens ebenso interessant sein kann.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro vs Roborock QV 35A: Wie viel Roborock braucht man?
Der Roborock QV 35A ist erheblich günstiger und übernimmt mit seiner Station bereits die wichtigsten täglichen Arbeiten. Der Curv 2 Pro rechtfertigt seinen Mehrpreis mit stärkerer Hardware, flacherer Bauweise, anspruchsvoller Teppichanpassung und modernerer Navigation.
Für eine einfache Hartbodenwohnung würde ich Geld sparen, bei schwierigen Teppichen und niedrigen Möbeln den Curv 2 Pro nehmen.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder Roborock Qrevo S5V: Welcher lohnt sich mehr?
Der Roborock Qrevo S5V ist die preisbewusstere Alternative innerhalb der Qrevo-Familie und bietet bereits viel Automatisierung. Der Curv 2 Pro ist technisch klar aufwendiger und insbesondere bei Bauhöhe, Teppichmanagement und maximaler Saugleistung überlegen.
Wenn der Preisabstand mehrere hundert Euro beträgt, würde ich ohne besondere Teppichanforderungen den S5V wählen.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro vs Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete: Welche Wischtechnik?
Der Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete setzt auf ein Walzensystem mit kontinuierlicherer Schmutzwassertrennung, während Roborock weiterhin zwei rotierende Mopps verwendet. Dafür kann der Curv 2 Pro seine Mopps bei Bedarf in der Station zurücklassen und ist besonders flexibel auf gemischten Bodenflächen.
Für maximalen Fokus auf Hartbodenwischen würde ich Dreame prüfen, für Teppich-Hartboden-Mischungen gefällt mir Roborocks Konzept besser.
Externe Testberichte zum Roborock Qrevo Curv 2 Pro
Zum exakten Modell existieren erfreulich viele unabhängige Tests. Das erleichtert eine belastbare Einordnung, weil sich wiederkehrende Stärken und Schwächen erkennen lassen. Besonders häufig werden Saugleistung, Teppichfähigkeit, flache Bauweise und Station gelobt.
Was sagt COMPUTER BILD zum Curv 2 Pro?
COMPUTER BILD vergab im Februar 2026 die Testnote 1,2. Hervorgehoben werden 25.000 Pa Saugleistung, AdaptiLift-Chassis, kräftige Dual-Spinning-Mopps, DuoDivide-Bürste und die Navigation mit einfahrbarem LiDAR. Damit bestätigt der Test genau die Eigenschaften, die den Curv 2 Pro von einfacheren Qrevo-Modellen unterscheiden.
Wie bewertet CHIP den Roborock?
CHIP führt den Curv 2 Pro aktuell mit „sehr gut“ und hebt besonders Warmwasser-Wischleistung, flaches Gehäuse, umfangreiche Servicestation und hohe Saugleistung hervor. Als Nachteil nennt die Redaktion Schwächen bei einigen Hindernissen. Das passt zur vorsichtigen Bewertung der Objekterkennung in diesem Bericht.
Was sagen TechRadar und Tom’s Guide?
TechRadar sieht einen starken Kombiroboter, der besonders auf Teppich überzeugt, und bewertet die Erkennung kleiner Hindernisse als durchschnittlich. Tom’s Guide kommt bei standardisierten Saugtests auf eine kombinierte Reinigungsleistung von 93,8 Punkten und sieht die Wischfunktion kritischer als die Saugleistung. Zusammen ergibt sich ein klares Bild: hervorragender Sauger, guter Wischer, nicht perfekte Hindernislogik.
Wie ordnet Testberichte.de das Modell ein?
Testberichte.de bündelt mehrere Fachtests und führt den Curv 2 Pro insgesamt im guten bis sehr guten Bereich. Genannt werden die niedrige Bauhöhe, starke Saugleistung, Warmwasser-Wischen und umfangreiche Station. Die Zusammenfassung zeigt zugleich, dass die Bewertung der Wischleistung je nach Testaufbau variiert.
Preis-Leistung: Bei rund 800 Euro ist der Curv 2 Pro stark
Der Preis hat sich seit dem Start deutlich bewegt. Die ursprüngliche UVP von 1.299 Euro passt zur Premiumausstattung, brachte das Modell aber in direkte Konkurrenz zu noch aufwendigeren Flaggschiffen. Im August 2026 sieht die Situation anders aus: Preisvergleiche und Händlerangebote liegen häufig bei ungefähr 799 Euro, CHIP zeigt sogar Angebote um 699 Euro.
Welche Preisgrenzen gelten im Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test?
Unter 750 Euro ist der Curv 2 Pro für mich ein sehr guter Kauf. In diesem Bereich bekommt man außergewöhnlich flache LiDAR-Navigation, starke Teppichtechnik und eine hochwertige Vollstation zu einem Preis, der kaum noch wie klassische Flaggschiffklasse wirkt.
Zwischen 750 und 850 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Zwischen 850 und 950 Euro würde ich aktuelle Dreame-, MOVA- und Saros-Angebote prüfen. Oberhalb von 950 Euro verliert der Roborock einen wesentlichen Teil seines aktuellen Kaufarguments, weil leistungsfähige Premiumalternativen näher rücken.
Warum würde ich die UVP heute nicht mehr bezahlen?
Weil der Markt 2026 extrem schnell geworden ist. Frischwasser-Wischwalzen, noch stärkere Hinderniserkennung und neue Klettersysteme sind inzwischen bei Konkurrenten verfügbar. Der Curv 2 Pro bleibt sehr gut, aber 1.299 Euro wären heute eine andere Kaufentscheidung als 799 Euro.
Bei 799 Euro muss das Modell nicht in jeder Einzeldisziplin Weltspitze sein. Es reicht, dass Saugen, Teppich, Navigation, Station und App gemeinsam auf sehr hohem Niveau liegen. Genau deshalb steigt meine Preis-Leistungs-Bewertung mit dem aktuellen Straßenpreis deutlich.
Fazit: Lohnt sich der Roborock Qrevo Curv 2 Pro?
Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test endet mit einer klaren Empfehlung, solange der Preis ungefähr im aktuellen Angebotsbereich bleibt. Besonders bei Teppichen, Tierhaaren und niedrigen Möbeln spielt das Modell seine Stärken aus. 25.000 Pa allein wären kein Kaufgrund; die Kombination mit DuoDivide, AdaptiLift, Moppablage und einziehbarem LiDAR macht daraus aber ein durchdachtes Alltagspaket.
Die größte Stärke ist für mich das Teppichmanagement. Der Roboter kann sein Chassis anpassen, die Saugleistung erhöhen und die Mopps bei Bedarf komplett in der Station lassen. Gleichzeitig erreicht er mit 7,98 Zentimetern Höhe Bereiche unter Möbeln, die für viele klassische LiDAR-Roboter geschlossen bleiben.
Die größte Schwäche liegt in der nicht vollkommen zuverlässigen Erkennung kleiner Hindernisse. Außerdem ist das rotierende Doppelmopp-System zwar gut, aber technisch weniger konsequent auf Schmutzwassertrennung ausgelegt als aktuelle Frischwasser-Wischwalzen. Wer maximale Wischleistung auf reinem Hartboden sucht, sollte deshalb Dreame- und MOVA-Walzenmodelle vergleichen.
Unter 750 Euro würde ich den Curv 2 Pro sehr klar empfehlen. Zwischen 750 und 850 Euro bleibt er ein guter Kauf; ab etwa 900 Euro lohnt ein genauer Konkurrenzvergleich. Für eine unkomplizierte Hartbodenwohnung ohne niedrige Möbel reicht dagegen häufig ein günstigeres Qrevo-Modell.
FAQ zum Roborock Qrevo Curv 2 Pro Test
Ist der Roborock Qrevo Curv 2 Pro gut?
Ja. Mehrere unabhängige Tests bewerten den Curv 2 Pro sehr positiv. Besonders stark sind Saugleistung, Teppichreinigung, flache Bauweise, Navigation und die umfangreiche Station. Kritischer fällt die Hinderniserkennung kleiner Gegenstände aus, und nicht jeder Test sieht die Wischleistung gleich stark. Zum aktuellen Straßenpreis um 799 Euro ist das Gesamtpaket deutlich attraktiver als zur ursprünglichen UVP.
Wie viel Saugkraft hat der Roborock Qrevo Curv 2 Pro?
Roborock nennt maximal 25.000 Pa HyperForce-Saugkraft. Das ist eine Herstellerangabe und kein unabhängig gemessener universeller Praxiswert. Externe Tests bestätigen aber, dass die reale Saugleistung hoch ist: COMPUTER BILD, CHIP, TechRadar und Tom’s Guide beschreiben das Saugen insgesamt als klare Stärke, insbesondere auf Teppich und bei gröberem Schmutz.
Wie hoch ist der Qrevo Curv 2 Pro?
Der Roboter ist mit eingezogenem LiDAR-Turm nur 7,98 Zentimeter hoch. Das RetractSense-System fährt den Laserturm unter niedrigen Möbeln ein und nutzt dort ergänzende Sensorik zur Orientierung. Diese geringe Höhe ist ein echter Alltagsvorteil, wenn Sofa, Bett oder Sideboard bisher für höhere Saugroboter unerreichbar waren.
Hat der Roborock Qrevo Curv 2 Pro LiDAR?
Ja. Er besitzt ein einziehbares LDS beziehungsweise LiDAR-Navigationssystem. In offenen Bereichen wird der Sensor für die präzise Rundumerfassung genutzt; unter niedrigen Möbeln fährt der Turm ein. Damit kombiniert Roborock eine sehr geringe Bauhöhe mit systematischer Lasernavigation. Mehrere externe Tests bewerten die Navigation als schnell, zielgerichtet oder sehr zuverlässig.
Wie gut erkennt er Hindernisse?
Die Hinderniserkennung ist gut, aber nicht perfekt. CHIP nennt Schwächen bei einigen Hindernissen, TechRadar bewertet die Vermeidung kleiner Gegenstände nur als durchschnittlich. Größere typische Objekte werden zuverlässig erkannt. Dünne Kabel, sehr kleine Spielsachen und ungewöhnlich geformte Gegenstände würde ich trotzdem nicht absichtlich auf dem Boden liegen lassen.
Wie gut saugt der Curv 2 Pro auf Teppich?
Teppich gehört zu seinen stärksten Disziplinen. COMPUTER BILD und connect heben die starke Teppichleistung hervor, TechRadar beschreibt sie ebenfalls als besondere Stärke. Das AdaptiLift-Chassis kann sich anheben, wodurch der Roboter besser mit höherem Flor umgehen kann. Zusätzlich erhöht er die Saugleistung auf Teppich und kann die Mopps anheben oder vollständig ablegen.
Was ist das AdaptiLift-Chassis?
AdaptiLift ist Roborocks anhebbares Fahrwerkskonzept. Das Chassis kann seine Position verändern, um sich an Teppiche und bestimmte Übergänge anzupassen. connect beschreibt einen Hub von bis zu etwa drei Zentimetern auf gerader Ebene. Der praktische Vorteil liegt vor allem auf höherem Flor, weil der Roboter weniger tief einsinkt und die Bürsten günstiger arbeiten können.
Kann der Roborock Qrevo Curv 2 Pro Türschwellen überwinden?
Ja, das anhebbare Chassis hilft auch bei Übergängen. Wie hoch eine konkrete Schwelle sein darf, hängt jedoch von Form, Material, Kante und Anfahrwinkel ab. Hersteller-Maximalangaben sollte man nicht als Garantie für jede senkrechte Schwelle lesen. Wer problematische Altbauübergänge hat, sollte deren Höhe und Geometrie vor dem Kauf ausmessen.
Welche Wischtechnik verwendet der Curv 2 Pro?
Der Curv 2 Pro verwendet zwei rotierende Wischmopps mit bis zu 12 N Anpressdruck. Roborock bleibt damit bewusst beim Doppelmopp-System statt auf eine Wischwalze umzusteigen. Das System kann kräftig schrubben und einen Mopp zur Kante ausfahren. Je nach Test fallen die Urteile zur Wischleistung von sehr gut bis lediglich ordentlich aus.
Kann der Roborock die Mopps ablegen?
Ja. Der Curv 2 Pro kann seine Mopps automatisch in der Dockingstation zurücklassen. Das ist besonders sinnvoll, wenn eine Reinigungsrunde ausschließlich Teppiche umfasst. So werden textile Flächen nicht nur durch angehobene feuchte Mopps geschützt, sondern die Wischelemente befinden sich gar nicht am Roboter.
Wie heiß werden die Mopps gewaschen?
Roborock bewirbt die Moppwäsche mit bis zu 100 °C heißem Wasser. Diese Temperatur bezieht sich auf die Reinigung in der Dockingstation und nicht darauf, dass der Boden mit 100 °C heißem Wasser gewischt wird. Die Heißwäsche soll Fett und anhaftenden Schmutz besser lösen und die hygienische Pflege der Mopps unterstützen.
Trocknet die Station die Mopps?
Ja. Die Multifunktions-Dockingstation wäscht die Mopps und trocknet sie anschließend. Dadurch sollen Restfeuchtigkeit, Gerüche und Keimwachstum reduziert werden. Trotzdem bleibt gelegentliche manuelle Pflege sinnvoll: Waschbereich, Tanks, Filter und Dichtungen sollten kontrolliert und gereinigt werden, denn auch eine weitgehend automatisierte Station ist nicht vollständig wartungsfrei.
Entleert die Station den Staubbehälter automatisch?
Ja. Die Dockingstation saugt den Staub aus dem internen Roboterbehälter in einen größeren Staubbeutel. Das reduziert die Häufigkeit manueller Leerungen erheblich. Wie lange ein Beutel hält, hängt stark von Wohnungsgröße, Tierhaaren und Reinigungsfrequenz ab. Verbrauchskosten für neue Staubbeutel sollte man langfristig trotzdem einplanen.
Ist der Curv 2 Pro für Tierhaare geeignet?
Ja, besonders die DuoDivide-Hauptbürste und die gegen Verwicklungen konstruierte Seitenbürste sind dafür interessant. connect berichtet im Test von zuverlässiger Haaraufnahme ohne Verheddern. Tom’s Guide erzielte bei Tierhaar zwar schwächere Werte als bei Körnern und Katzenstreu, insgesamt blieb die Leistung aber ordentlich. Regelmäßige Bürstenkontrolle bleibt sinnvoll.
Hat der Curv 2 Pro Matter?
Ja. NextPit und Testberichte.de führen Matter-Kompatibilität als Stärke auf. Damit ist der Curv 2 Pro für Nutzer interessant, die ihren Saugroboter stärker in ein modernes Smart-Home-System integrieren möchten. Für die detaillierten Reinigungsfunktionen bleibt die Roborock-App trotzdem wichtig, weil Raumkarten, Teppichstrategien und spezielle Reinigungsoptionen dort umfangreicher konfiguriert werden.
Welche App verwendet der Roborock Qrevo Curv 2 Pro?
Die Steuerung erfolgt über die Roborock-App. Sie bietet Karten, Raumaufteilung, Sperrzonen, Zeitpläne, Reinigungsmodi und Teppicheinstellungen. Gerade bei diesem Modell lohnt sich die Konfiguration, weil sich die Teppichbehandlung detailliert anpassen lässt. Die App gilt in externen Tests als ausgereift und gehört zu den stärkeren Argumenten für Roborock.
Wie lange hält der Akku?
Testberichte.de nennt eine maximale Akkulaufzeit von 190 Minuten, während einzelne Preisvergleichsdaten höhere Werte ausweisen. Solche Unterschiede entstehen häufig durch verschiedene Betriebsmodi oder Datenstände. Für die Kaufentscheidung würde ich deshalb nicht mit einer einzigen Maximalzahl rechnen. Der Roboter kann bei Bedarf selbstständig laden und eine unterbrochene Reinigung anschließend fortsetzen.
Ist der Curv 2 Pro laut?
Die Lautstärke hängt stark von der gewählten Saugstufe ab. Auf maximaler Leistung ist ein Roboter mit 25.000 Pa naturgemäß deutlich hörbar. Im normalen Automatikbetrieb fällt die Belastung geringer aus. Zusätzlich ist die automatische Staubabsaugung der Station für kurze Zeit wesentlich lauter als die eigentliche Reinigungsfahrt.
Wie gut reinigt er an Kanten?
Die Seitenbürste kann ausfahren, und auch einer der rotierenden Mopps erreicht weiter Richtung Wand. Das verbessert die Abdeckung gegenüber starren Systemen. Perfekte Reinigung bis auf den letzten Millimeter darf man bei einem runden Roboter trotzdem nicht voraussetzen. Gerade tiefe 90-Grad-Ecken bleiben konstruktiv anspruchsvoller als freie Flächen.
Was kostet der Roborock Qrevo Curv 2 Pro aktuell?
Im August 2026 liegen mehrere deutsche Angebote ungefähr bei 799 Euro; CHIP zeigt 699 Euro als günstiges Angebot, während Preisvergleiche häufig um 799 Euro starten. Die ursprüngliche UVP lag deutlich höher. Unter 750 Euro ist der Curv 2 Pro für mich ein sehr starker Kauf, bis etwa 850 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.
Für welchen Preis lohnt sich der Curv 2 Pro?
Unter 750 Euro würde ich ihn als sehr guten Kauf einstufen. Zwischen 750 und 850 Euro ist er weiterhin attraktiv, weil die Ausstattung und Teppichleistung stark sind. Zwischen 850 und 950 Euro sollte man Angebote von Dreame, MOVA und Roborock Saros vergleichen. Oberhalb von 950 Euro verliert der Curv 2 Pro einen Teil seines aktuellen Preisvorteils.
Für wen lohnt sich der Roborock Qrevo Curv 2 Pro?
Besonders für Haushalte mit Teppichen, Tierhaaren, niedrigen Möbeln und gemischten Bodenflächen. Das flache Gehäuse erreicht Bereiche, die viele LiDAR-Roboter auslassen, während AdaptiLift und ablegbare Mopps das Teppichmanagement verbessern. Wer außerdem eine weitgehend selbstständige Dockingstation und eine ausgereifte App möchte, findet hier ein sehr rundes Gesamtpaket.
Für wen lohnt er sich nicht?
Wer ausschließlich Hartboden besitzt und nur eine kleine, unkomplizierte Wohnung reinigen möchte, braucht die aufwendige Teppichtechnik möglicherweise nicht. Auch Käufer, die kompromisslose Erkennung kleinster Hindernisse oder unbedingt eine moderne Frischwasser-Wischwalze wünschen, sollten Alternativen prüfen. Ein günstigeres Qrevo-Modell kann in einfachen Wohnungen fast denselben täglichen Komfort bieten.
Roborock Qrevo Curv 2 Pro oder MOVA Z70 Ultra Roller Complete?
Der Roborock ist für mich der ausgewogenere Allrounder mit sehr starker Teppichstrategie, niedriger Bauhöhe und ausgereifter Software. Der MOVA Z70 ist besonders interessant, wenn sehr hohe Schwellen und eine Frischwasser-Wischwalze im Mittelpunkt stehen. Bei ungefähr 800 Euro für den Roborock würde ich ohne spezielle Schwellenprobleme den Curv 2 Pro bevorzugen.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Ein moderner Saugroboter muss mehr können als mit einer möglichst hohen Pascalzahl zu werben. Für die Kaufentscheidung zählen Bodenarten, Teppiche, Möbelhöhe, Haaraufkommen, Hindernisse, Wischsystem, Station und Software gemeinsam. Beim Curv 2 Pro existieren mehrere unabhängige Tests des exakten Modells, wodurch sich seine Stärken und Grenzen vergleichsweise gut einordnen lassen.
André aus Berlin
Mich überzeugt vor allem, wie sinnvoll Roborock flache Bauweise und Teppichreinigung miteinander verbindet. Kritisch sehe ich die nicht perfekte Kleinteilerkennung und den Umstand, dass eine Wischwalze auf reinem Hartboden inzwischen technisch interessanter sein kann. Bei einem Straßenpreis um 799 Euro ist das Gesamtpaket dennoch ausgesprochen stark.
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