Roboup Raccoon 2 SE Test
Roboup Raccoon 2 SE Test: Mähroboter ohne Kabel für kleine bis mittlere Gärten
Aktualisiert am 17. Juni 2026
Unser Testurteil: 8,6/10
Der Roboup Raccoon 2 SE Test zeigt einen Mähroboter, der bewusst einen anderen Weg geht als viele große Premiumgeräte. Er braucht kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne und soll auf einfachen Rasenflächen sogar ohne App-Zwang sofort starten können. Stattdessen setzt der Raccoon 2 SE auf KI-gestützte Kamera-Navigation, VSLAM/INS-Orientierung, automatische Kartierung, manuelle Kartenoptionen per App, bis zu 600 m² Flächenklasse, 20 cm Schnittbreite, 30 bis 80 mm Schnitthöhe, 5-Ah-Akku, etwa 150 Minuten Laufzeit, rund 70 Minuten Ladezeit und automatische Rückkehr zur Ladestation.
Mich überzeugt am Roboup Raccoon 2 SE vor allem seine Produktidee: Er will kabelloses Mähen günstiger und einfacher machen. Nicht jeder Garten braucht LiDAR, Allrad, RTK-Station, 20 Zonen und Premium-App. Viele Nutzer haben einen kleinen bis mittleren Stadtgarten, eine klare Rasenfläche hinter dem Haus, einen Vorgarten oder eine einfache 300- bis 500-m²-Fläche. Genau dort ist die klassische Drahtverlegung oft der größte Frust. Der Raccoon 2 SE nimmt diesem Schritt viel Schrecken, weil er ohne Kabel und ohne RTK-Mast auskommt.
Kritisch bleibt aber: Der Roboup Raccoon 2 SE ist kein Wundermäher für jeden Garten. Seine Kamera-Navigation braucht klare Rasengrenzen, gute Sichtbedingungen und eine Fläche, die nicht ständig in Beete, Kies, Mulch, Moos oder unklare Übergänge ausläuft. Auch die Hinderniserkennung ist für diese Klasse spannend, aber nicht so tiefensicher wie LiDAR-/ToF-Systeme. Wer einen einfachen, klar begrenzten Garten hat, bekommt viel Komfort fürs Geld. Wer einen komplexen, offenen oder sehr wilden Garten hat, sollte nicht nur auf „ohne Begrenzungskabel“ schauen.
Unsere Bewertung der wichtigsten Eigenschaften
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Einrichtung ohne Draht und RTK: 9,3/10
Kein Begrenzungskabel und keine RTK-Antenne sind die stärksten Argumente. Für einfache Flächen ist der Start deutlich angenehmer als bei klassischen Kabelmähern. -
KI-Kamera und VSLAM-Navigation: 8,4/10
Für klare Gärten ist das Konzept stark. Bei unklaren Rändern, schlechten Lichtverhältnissen und komplexen Übergängen bleibt LiDAR oder RTK robuster. -
Flächenleistung bis 600 m²: 8,5/10
Die 600-m²-Klasse ist attraktiv. Besonders entspannt wirkt der Raccoon 2 SE aber eher bei 250 bis 500 m² mit klarer Struktur. -
Akku und Ladezeit: 8,8/10
5 Ah, bis zu 150 Minuten Laufzeit und etwa 70 Minuten Ladezeit sind für diese Klasse stark. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber vielen kleinen Budget-Mähern. -
Schnittbild und Mähwerk: 8,5/10
20 cm Schnittbreite und 30 bis 80 mm Schnitthöhe passen gut zu kleinen bis mittleren Gärten. Für sehr große Flächen bleibt das Mähwerk begrenzt. -
Hinderniserkennung: 8,2/10
KI-Kamera und Sensorik helfen bei vielen Alltagsobjekten. Sehr flache Gegenstände, Kabel, Schnüre oder kleine Spielzeuge sollte man trotzdem entfernen. -
Kanten und Randbereiche: 7,8/10
Der Kantenschnitt ist solide, aber kein Trimmer-Ersatz. Befahrbare Kanten helfen stark, Mauern und Hochbeete bleiben problematisch. -
Preis-Leistung: 9,1/10
Sehr gut, wenn ein günstiger Mähroboter ohne Draht für einfache Gärten gesucht wird. Weniger gut, wenn Premium-Navigation erwartet wird.
Pro-/Contra-Box
Vorteile
- kein klassisches Begrenzungskabel notwendig
- keine RTK-Antenne oder lokale Basisstation nötig
- für einfache Rasenflächen direkt startklar
- KI-gestützte Kamera-Navigation
- VSLAM/INS-Orientierung
- automatische und manuelle Kartierungsoptionen
- für Rasenflächen bis 600 m² ausgelegt
- 5-Ah-Akku mit bis zu etwa 150 Minuten Laufzeit
- Schnellladung in etwa 70 Minuten
- 20 cm Schnittbreite
- Schnitthöhe von 30 bis 80 mm
- automatische Rückkehr zur Ladestation
- funktioniert auch ohne dauerhaftes WLAN
- Bedienung auch ohne App möglich
- starke Preis-Leistung für einfache Gärten
Nachteile
- Kamera-Navigation braucht klare Rasengrenzen
- keine LiDAR- oder RTK-Präzision
- nicht ideal für offene, unklare oder wilde Gärten
- Hinderniserkennung ohne echte Tiefensensorik begrenzter
- kleine flache Gegenstände bleiben kritisch
- Kanten an Mauern und Hochbeeten brauchen Nacharbeit
- bei sehr komplexen Gärten weniger souverän als Premiumgeräte
- Joystick- und Basisbedienung wirken einfacher als bei teuren Modellen
- für große, hangige Grundstücke nicht gedacht
- erste Kartierung sollte sorgfältig kontrolliert werden
Die wichtigsten Alternativen im Kurzvergleich
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Segway Navimow i105E
Der Segway ist eine reifere kabellose Alternative für bis zu 500 m². Er eignet sich besser, wenn App, VisionFence und Markenreife wichtiger sind als der günstigste Einstieg. -
MOVA 600
Der MOVA 600 bietet 3D-LiDAR statt reiner Kamera-Navigation. Er ist die stärkere Wahl bei strukturierteren Gärten, während der Raccoon 2 SE beim einfachen Start und Preis punktet. -
SUNTEK SRM2025
Der SUNTEK ist kleiner und eher für 250 m² gedacht. Der Roboup Raccoon 2 SE bietet mehr Akku, mehr Fläche und wirkt besser für mittlere kleine Gärten. -
Gardena smart SILENO City 600
Der Gardena ist leiser, bewährt und smart eingebunden, braucht aber Begrenzungskabel. Der Roboup ist flexibler, wenn kein Draht verlegt werden soll. -
Eufy E15
Der Eufy ist stärker bei Fläche, Komfort und Vision-System. Der Raccoon 2 SE ist günstiger und einfacher, aber weniger hochwertig bei Navigation und App.
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung des Roboup Raccoon 2 SE
- Technische Daten des Roboup Raccoon 2 SE
- Stärken und Schwächen im Gartenalltag
- Kamera, VSLAM und automatische Kartierung
- Fläche, Akku und Mähleistung
- Kanten, Grenzen und kleine Gartenbereiche
- Hindernisse, Tiere und Sicherheit
- App, Bedienung ohne App und Mähmodi
- Steigung, Räder und schwierige Gartenstellen
- Wartung, Reinigung und Folgekosten
- Externe Testberichte zum Roboup Raccoon 2 SE
- Alternativen zum Roboup Raccoon 2 SE
- Preis-Leistung und Fazit
- FAQ
- Autor und Testgrundlage
Einordnung des Roboup Raccoon 2 SE
Warum der Raccoon 2 SE eine spannende Budget-Rolle hat
Der Roboup Raccoon 2 SE ist besonders interessant, weil er nicht versucht, ein Premium-Mähroboter zu sein. Er besetzt eine andere Rolle: kabellos, einfach, vergleichsweise günstig und auf normale kleine bis mittlere Gärten ausgelegt. Genau diese Klasse ist wichtig, weil viele Käufer zwar keinen Draht mehr verlegen möchten, aber auch keine 1000 bis 2000 Euro für LiDAR- oder AWD-Technik ausgeben wollen.
Für mich ist dieser Ansatz sehr nachvollziehbar. Ein Garten mit 200, 300 oder 450 m² Rasen braucht nicht zwingend ein Großflächenmodell. Er braucht einen Mäher, der ohne Kabel startet, Hindernisse halbwegs vernünftig meidet, leise arbeitet, automatisch lädt und den Rasen regelmäßig kurz hält. Genau hier kann der Raccoon 2 SE überzeugen.
Welche Gartenart besonders gut passt
Am besten passt der Roboup Raccoon 2 SE zu kleinen, klar abgegrenzten Stadt-, Reihenhaus- und Einfamilienhausgärten. Ideal ist eine Rasenfläche, die optisch eindeutig erkennbar ist. Terrasse, Weg, Zaun, Rasenkantensteine oder klare Beetabschlüsse helfen dem System deutlich.
Ich sehe ihn besonders bei einfachen Gärten mit einer Hauptfläche und vielleicht ein oder zwei Nebenbereichen. Ein Ball, ein Stuhl oder ein Gartenschlauch sind kein Drama, aber der Garten sollte nicht chaotisch sein. Je klarer die Fläche, desto besser passt der Raccoon.
Wo der Mähroboter nicht ideal ist
Weniger passend ist der Raccoon 2 SE für Gärten mit vielen offenen Übergängen. Wenn Rasen, Beet, Kies, Mulch, Moos, Platten und Laub optisch ineinanderlaufen, wird die Kamera-Navigation stärker gefordert. Auch sehr wilde Naturgärten, stark verwinkelte Flächen oder Grundstücke ohne klare Begrenzungen sind nicht seine Stärke.
Für solche Fälle würde ich eher zu einem LiDAR-Mäher wie dem MOVA 600, einem reiferen Segway-System oder einem stärkeren Mammotion-Modell greifen. Der Roboup ist ein Preis-Leistungsgerät für passende Gärten, kein Problemlöser für schwierige Grundstücke.
Technische Daten des Roboup Raccoon 2 SE
Navigation, Fläche und Begrenzung
Der Roboup Raccoon 2 SE arbeitet ohne klassisches Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne. Die Navigation basiert auf KI-Kamera, VSLAM und INS. Dadurch erkennt der Mäher seine Umgebung visuell und erstellt eine virtuelle Karte. Für einfache Rasenflächen kann er laut Konzept sogar sehr schnell ohne aufwendige App-Einrichtung starten.
Wichtige Eckdaten zur Navigation:
- Empfohlene Rasenfläche: bis 600 m²
- Begrenzung: ohne klassisches Begrenzungskabel
- RTK-Antenne: nicht erforderlich
- Navigation: KI-Kamera, VSLAM und INS
- Kartierung: automatisch und manuell per App möglich
- Zonen: bis zu drei Bereiche je nach App-Einrichtung möglich
- Bedienung: App und einfache Gerätesteuerung
Schnitt, Akku und Mähleistung
Das Mähwerk arbeitet mit 20 cm Schnittbreite. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 30 und 80 mm einstellen. Der Akku besitzt 5 Ah und soll eine Laufzeit von bis zu etwa 150 Minuten ermöglichen. Die Ladezeit liegt bei ungefähr 70 Minuten. Das ist für diese Preis- und Größenklasse ein starkes Paket.
Wichtige Eckdaten zu Schnitt und Akku:
- Schnittbreite: 200 mm
- Schnitthöhe: 30 bis 80 mm
- Akkukapazität: 5 Ah
- Laufzeit: bis zu etwa 150 Minuten
- Ladezeit: etwa 70 Minuten
- Automatische Rückkehr zur Ladestation: ja
- Mähprinzip: regelmäßiges Mulchen
Steigung, Bedienung und Alltagstechnik
Der Roboup Raccoon 2 SE ist für kleinere bis mittlere Privatgärten gedacht. Die Steigfähigkeit liegt je nach Angabe im Bereich um 20° und damit für normale Gärten ordentlich. Er besitzt eine einfache Bedienlogik, App-Funktionen, automatische Rückkehr zur Ladestation und mehrere Mähoptionen für unterschiedliche Alltagssituationen.
Wichtige Eckdaten zu Komfort und Einsatz:
- Steigfähigkeit: etwa bis 20°
- Geeignet für: kleine bis mittlere, klare Gärten
- App: Karten, Zeitpläne, Mähmodi und manuelle Steuerung
- Ohne App nutzbar: ja, für einfache Grundfunktionen
- WLAN dauerhaft nötig: nein, Grundbetrieb auch ohne ständige Verbindung möglich
- Hinderniserkennung: KI-Kamera und Sensordaten
- Zielgruppe: günstiger Einstieg in kabelloses Mähen
Stärken und Schwächen im Roboup Raccoon 2 SE Test
Die größte Stärke ist der einfache Start ohne Kabel
Der größte Vorteil des Roboup Raccoon 2 SE ist der Wegfall des Begrenzungskabels. Gerade in kleinen Gärten ist die Kabelverlegung oft unverhältnismäßig nervig. Man muss Beete, Wege, Terrassen, Engstellen und Ecken sauber einbinden. Wenn sich später etwas ändert, muss man wieder an den Draht.
Der Raccoon 2 SE nimmt diesem Thema viel Druck. Man lädt ihn, stellt ihn auf die Fläche, lässt ihn kartieren und kann bei einfachen Gärten schnell loslegen. Für viele Käufer ist genau das der entscheidende Punkt.
Die zweite Stärke ist die starke Akku-Leistung in dieser Klasse
Der 5-Ah-Akku ist ein echter Pluspunkt. Viele günstige Mähroboter wirken beim Akku knapp kalkuliert. Beim Raccoon 2 SE passt die Laufzeit deutlich besser zur 600-m²-Klasse, auch wenn die reale Leistung natürlich von Gras, Gelände, Hindernissen und Mähplan abhängt.
Für mich macht gerade dieser Akku den Unterschied zu kleineren Budgetgeräten. Ein Mäher ohne Draht bringt wenig, wenn er ständig laden muss. Der Roboup wirkt hier entspannter als viele einfache Mini-Mäher.
Die wichtigste Schwäche ist die Abhängigkeit von klaren Grenzen
Kamera-Navigation ist nicht automatisch schlecht, aber sie braucht lesbare Umgebungen. Der Raccoon 2 SE muss erkennen, was Rasen ist, wo er wenden soll und welche Bereiche tabu sind. Bei klaren Kanten funktioniert das deutlich besser als bei weichen Naturübergängen.
Ich sehe das als wichtigste Kaufgrenze. Wer einen sauberen kleinen Garten hat, kann profitieren. Wer einen Garten mit offenen Beeten, Kiesinseln, Moos, Laub, Platten oder chaotischen Übergängen hat, sollte vorsichtig sein. Dort sind LiDAR oder Draht oft berechenbarer.
Die Hinderniserkennung ist hilfreich, aber nicht Premium
Die KI-Kamera erkennt viele typische Situationen, aber sie ist nicht mit einem hochwertigen LiDAR-/ToF-System gleichzusetzen. Ein Stuhl, ein Ball oder ein größerer Gegenstand wird eher erkannt als ein flaches Kabel, eine Schnur oder ein kleines Stoffspielzeug.
Für mich bedeutet das: Der Raccoon ist alltagstauglich, aber nicht sorglos. Vor dem Mähen sollte die Fläche kurz kontrolliert werden. Gerade bei Kindern, Hund oder häufig genutzter Terrasse ist das wichtig.
Kamera, VSLAM und automatische Kartierung beim Roboup Raccoon 2 SE
Die Kamera ist der Kern des Systems
Beim Roboup Raccoon 2 SE steht die KI-Kamera im Mittelpunkt. Sie ersetzt nicht nur einen Teil der Hinderniserkennung, sondern ist auch Grundlage der Navigation. Der Roboter nutzt visuelle Informationen, um sich im Garten zu orientieren und seine Fläche zu erfassen.
Für einfache Gärten ist das ein sehr angenehmer Ansatz. Es gibt keinen Draht, keine RTK-Antenne und keine komplizierte Hardware. Der Garten bleibt aufgeräumt. Gleichzeitig muss man verstehen, dass Kamera-Navigation stärker von Sicht, Kontrast und Gartenstruktur abhängt.
VSLAM und INS helfen bei der Orientierung
VSLAM bedeutet vereinfacht, dass der Mäher seine Umgebung visuell erfasst und daraus eine Karte sowie seine eigene Position ableitet. INS unterstützt die Bewegungserfassung. Zusammen soll der Raccoon 2 SE ohne Kabel und RTK arbeiten können.
Mich überzeugt diese Idee für klare Hausgärten. Ein Baum, eine Terrasse, ein Zaun, ein Weg und sichtbare Kanten geben dem System Orientierung. Eine völlig offene Fläche ohne Struktur oder ein Garten mit sehr ähnlichen Oberflächen ist schwieriger.
Automatische Kartierung spart viel Aufwand
Die automatische Kartierung ist einer der größten Komfortpunkte. Der Nutzer muss keinen Draht verlegen und kann den Garten digital erfassen lassen. Über die App sind zusätzliche Einstellungen, manuelle Kartierung und Mähpläne möglich. Das macht den Roboter deutlich flexibler als klassische einfache Mäher.
Ich würde die erste Karte trotzdem genau prüfen. Teiche, Lichtschächte, offene Treppen, Trittplatten, Beetkanten und Bereiche mit Kies oder Mulch sollten nicht ungeprüft dem System überlassen werden. Eine gute erste Einrichtung spart später Ärger.
Ohne App nutzbar heißt nicht ohne Kontrolle
Ein interessanter Punkt ist, dass der Raccoon 2 SE auch ohne App für einfache Flächen nutzbar sein soll. Das ist besonders für weniger technikaffine Nutzer attraktiv. Ein Knopfdruck und los – das klingt nach echtem Komfort.
Trotzdem würde ich die App nicht ignorieren. Wer Karten, Zeitpläne, Zonen oder gezielte Modi nutzen möchte, braucht die digitale Steuerung. Ohne App wird der Mäher einfacher, aber auch begrenzter.
Fläche, Akku und Mähleistung des Roboup Raccoon 2 SE
600 m² sind möglich, aber nicht immer entspannt
Die 600-m²-Angabe ist attraktiv, sollte aber realistisch eingeordnet werden. Eine einfache, klare und zusammenhängende Fläche kann gut passen. Ein Garten mit vielen Hindernissen, Engstellen, separaten Bereichen und unklaren Rändern verlangt deutlich mehr vom System.
Ich würde den Raccoon 2 SE besonders bei etwa 250 bis 500 m² stark sehen. Dort bleibt Reserve, und der Mäher wirkt nicht dauerhaft am Limit. Bei echten 600 m² sollte der Garten einfach und gut strukturiert sein.
20 cm Schnittbreite passen zur Klasse
Die Schnittbreite von 20 cm ist für kleine bis mittlere Gärten gut gewählt. Sie ist breiter als bei vielen sehr kleinen Mährobotern, bleibt aber noch kompakt genug für normale Gartenbereiche. Für einen günstigen kabellosen Roboter ist das ein stimmiger Wert.
Für mich ist das ein guter Mittelweg. Der Raccoon soll keine riesige Fläche schnell abarbeiten, sondern regelmäßig pflegen. Wenn der Mähplan sinnvoll sitzt, reicht die Schnittbreite für passende Gärten gut aus.
30 bis 80 mm Schnitthöhe sind sehr praxisnah
Die Schnitthöhe von 30 bis 80 mm ist ein klarer Pluspunkt. Viele kleine Mäher enden bei 60 mm. 80 mm geben mehr Spielraum, besonders im Sommer oder bei etwas robusterem Gebrauchsrasen.
Ich würde den Rasen nicht dauerhaft zu kurz einstellen. Ein etwas höherer Schnitt ist oft gesünder, besonders bei Hitze und Trockenheit. Der Raccoon bietet dafür genug Spielraum.
Der 5-Ah-Akku macht den Mäher alltagstauglicher
Der 5-Ah-Akku mit bis zu etwa 150 Minuten Laufzeit ist einer der stärksten technischen Punkte. In Kombination mit einer Ladezeit von ungefähr 70 Minuten wirkt der Mäher deutlich brauchbarer als viele Billigmodelle mit schwächerem Akku.
Natürlich sind Labor- und Herstellerwerte nicht gleich Alltag. Dichtes Gras, Steigung, feuchter Boden und Hindernisse kosten Energie. Trotzdem ist der Akku ein echtes Argument für den Raccoon 2 SE.
Kanten, Grenzen und kleine Gartenbereiche beim Roboup Raccoon 2 SE
Kanten entscheiden über die Zufriedenheit
Bei Mährobotern ohne Begrenzungskabel entscheidet die Randgestaltung stark über das Ergebnis. Der Roboup Raccoon 2 SE ist keine Ausnahme. Je klarer der Rand, desto besser kann der Mäher arbeiten. Je weicher und unklarer der Übergang, desto eher entstehen Fehler oder vorsichtige Fahrten.
In kleinen Gärten fällt das besonders auf. Ein Reststreifen an einer Mauer oder ein unsauberer Beetbogen wirkt sofort sichtbar. Deshalb sollte man vor dem Kauf nicht nur auf Quadratmeter, sondern auf Kanten schauen.
Befahrbare Kanten helfen deutlich
Flache Pflasterkanten, Rasenkantensteine und klare Übergänge helfen dem Raccoon 2 SE. Wenn der Mäher über den Rand fahren darf oder sehr nah herankommt, wird das Ergebnis deutlich sauberer. Bei hohen Mauern, Zäunen oder Hochbeeten bleibt dagegen ein Reststreifen.
Für mich ist das ein einfacher, aber wichtiger Punkt: Roboterfreundliche Kanten verbessern fast jeden Mähroboter. Beim Raccoon 2 SE gilt das besonders, weil seine Navigation auf klare visuelle Grenzen angewiesen ist.
Offene Beete und Kiesflächen sind kritischer
Offene Beete, Mulchflächen, Kiesstreifen und lückenhafter Rasen können die Kamera-Navigation stärker fordern. Wenn die Grenze nicht eindeutig aussieht, kann der Roboter zögern, falsch einschätzen oder zu vorsichtig arbeiten. Genau dort unterscheiden sich günstige Vision-Mäher von stärkeren LiDAR-Systemen.
Ich würde solche Bereiche entweder klar begrenzen oder in der Karte sorgfältig einstellen. Der Garten muss nicht perfekt sein, aber er sollte dem Roboter helfen.
Schmale Passagen nicht überschätzen
Der Raccoon 2 SE kann mit normalen kleinen Gartenbereichen umgehen, aber sehr enge Passagen bleiben eine Herausforderung. Zwischen Beet und Zaun, an einem schmalen Seitenstreifen oder rund um ein Gartenhaus sollte man realistisch bleiben.
Manchmal ist ein kleiner Restbereich mit dem Trimmer schneller erledigt, als eine komplizierte Karte zu erzwingen. Das hält den Betrieb ruhiger und macht den Mäher zuverlässiger.
Hindernisse, Tiere und Sicherheit beim Roboup Raccoon 2 SE
Die KI-Erkennung hilft im normalen Garten
Die Hinderniserkennung des Roboup Raccoon 2 SE ist für diese Preisklasse ein wichtiger Pluspunkt. Ein normaler Garten ist selten leer. Stühle, Bälle, Äste, Gießkanne, Schuhe, Hundespielzeug oder Gartenschlauch liegen schnell auf dem Rasen.
Mich überzeugt, dass der Raccoon nicht nur als einfacher Stoßroboter gedacht ist. Die Kamera-Erkennung macht ihn moderner und alltagstauglicher. Trotzdem bleibt er ein günstiger Vision-Mäher, kein Premiumsensor-System.
Kleine flache Gegenstände bleiben problematisch
Kleine flache Gegenstände sind weiterhin kritisch. Dünne Kabel, Schnüre, flache Spielzeuge, Stoffteile, kleine Steine oder bodennahe Hindernisse sollte man vor dem Mähen entfernen. Die Kamera kann viel erkennen, aber nicht jede flache Struktur sicher einschätzen.
Ich würde vor dem Start kurz über die Fläche schauen. Gerade bei kleinen bis mittleren Gärten dauert das nicht lange und verhindert viele unnötige Probleme.
Igel und Kleintiere brauchen sichere Mähzeiten
Auch beim Roboup Raccoon 2 SE würde ich keine Nachtfahrten einplanen. Igel und viele Kleintiere sind besonders in der Dämmerung und nachts aktiv. Kamera und Sensorik helfen, ersetzen aber keine verantwortungsvolle Zeitplanung.
Für mich passt der Raccoon ohnehin besser zu Tageslicht. Seine Vision-Navigation profitiert von besseren Sichtbedingungen, und Kleintiere sind weniger gefährdet. Tagsüber zu mähen ist hier klar sinnvoller.
Kinder und Haustiere sollten Abstand halten
Der Raccoon 2 SE wirkt kompakt und freundlich, bleibt aber ein Gerät mit rotierenden Messern. Kinder sollten nicht mit ihm spielen, und Haustiere sollten während des Betriebs nicht direkt neben dem Mäher bleiben.
Ich würde Mähzeiten wählen, in denen der Garten frei ist. Vormittags oder zu festen Zeiten ohne aktive Nutzung funktioniert das meist am besten.
App, Bedienung ohne App und Mähmodi beim Roboup Raccoon 2 SE
Die App erweitert den einfachen Grundbetrieb
Der Roboup Raccoon 2 SE kann bei einfachen Flächen sehr unkompliziert starten. Trotzdem ist die App wichtig, wenn man mehr Kontrolle möchte. Karten, Zeitpläne, Zonen, manuelle Kartierung und gezielte Mähmodi gehören dort zusammen.
Für mich ist das ein guter Ansatz. Wer einfach starten will, kann das tun. Wer später mehr Kontrolle braucht, nutzt die App. So bleibt der Mäher zugänglich, ohne völlig funktionsarm zu sein.
Manuelle Kartierung ist für schwierige Stellen sinnvoll
Automatische Kartierung ist bequem, aber nicht in jedem Garten perfekt. Die manuelle Kartierung kann helfen, wenn der Roboter Grenzen nicht so erkennt, wie man es möchte. Gerade bei Beeten, engen Bereichen oder getrennten Rasenflächen ist das wichtig.
Ich würde bei einfachen Gärten mit Auto-Mapping starten und dann gezielt korrigieren. Nicht zu viel auf einmal, sondern erst die Fläche sauber laufen lassen und danach optimieren.
Target Area und Focus Spot sind praktische Zusatzmodi
Gezielte Mähmodi wie Zielbereich oder Spot-Mähen können im Alltag nützlich sein. Wenn eine Stelle stärker wächst, eine Ecke nachgearbeitet werden soll oder ein Bereich gerade nicht den ganzen Mähplan braucht, ist das praktisch.
Für mich macht das den Raccoon flexibler als sehr einfache Drop-and-Mow-Geräte. Er bleibt günstig, bietet aber genug Steuerung für normale Hausgärten.
Ohne WLAN zu funktionieren ist ein echter Vorteil
Dass der Mäher nicht dauerhaft auf WLAN angewiesen sein soll, ist praktisch. Viele Gärten haben schwaches WLAN an der Rasenkante oder im Vorgarten. Ein Roboter, der auch ohne ständige Verbindung arbeiten kann, ist dort weniger anfällig.
Trotzdem würde ich für Einrichtung, Updates und App-Komfort eine stabile Verbindung nutzen, wenn möglich. Grundbetrieb ohne WLAN ist gut, aber App-Komfort bleibt wertvoll.
Steigung, Räder und schwierige Gartenstellen beim Roboup Raccoon 2 SE
Die Steigfähigkeit reicht für normale Gärten
Der Roboup Raccoon 2 SE ist für normale kleine bis mittlere Gärten gedacht. Leichte bis mittlere Steigungen sollte er bewältigen. Bei Angaben um 20° ist klar: Das ist ordentlich, aber nicht mit Allrad-Mährobotern vergleichbar.
Ich würde ihn nicht für lange, nasse oder sehr steile Hänge kaufen. Dort sind Mammotion LUBA, stärkere Segway-Pro-Modelle oder andere AWD-Lösungen deutlich passender.
Trockener Boden ist deutlich besser
Bei nassem Rasen wird jeder Mähroboter kritischer. Gras klebt stärker, Räder greifen schlechter, und weiche Stellen können Spuren bekommen. Beim Raccoon kommt hinzu, dass Kamera-Navigation bei Regen, Schmutz oder schlechter Sicht stärker gefordert wird.
Ich würde ihn deshalb bevorzugt bei trockenem Tageslicht arbeiten lassen. Das passt zur Navigation und schont den Rasen.
Unebene Bereiche vorher beobachten
Kleine Löcher, Wurzeln, Bodenwellen, Trittplatten oder abgesackte Kanten können problematisch werden. Der Mäher erkennt optisch viel, aber mechanische Bodenprobleme bleiben mechanische Bodenprobleme.
Ich würde solche Stellen in den ersten Tagen gezielt beobachten. Wenn der Roboter dort zögert oder hängen bleibt, sollte man die Fläche vereinfachen oder sperren.
Komplexe Gärten sind nicht seine Stärke
Der Raccoon 2 SE ist ein Budget-Vision-Mäher. Er kann mehr als ein einfacher Kabelroboter ohne smarte Funktionen, aber er ist nicht für chaotische Gartenstrukturen gebaut. Mehrere sehr unterschiedliche Flächen, verwinkelte Passagen und viele weiche Grenzen erhöhen das Risiko.
Für mich ist das die wichtigste ehrliche Grenze. Wer einen einfachen Garten hat, profitiert. Wer ein schwieriges Grundstück hat, spart am falschen Ende.
Wartung, Reinigung und Folgekosten beim Roboup Raccoon 2 SE
Messerpflege bleibt entscheidend
Auch ein günstiger kabelloser Mähroboter braucht scharfe Messer. Stumpfe Klingen reißen Gras eher ab, statt es sauber zu schneiden. Das sieht man später an ausgefransten Spitzen und einem weniger frischen Rasenbild.
Ich würde Ersatzmesser von Anfang an einplanen. Das ist keine große Ausgabe, aber entscheidend für das Ergebnis. Ein guter Akku bringt wenig, wenn das Mähwerk schlecht gepflegt ist.
Kamera und Sensoren müssen sauber bleiben
Weil der Raccoon 2 SE stark über Kamera arbeitet, muss die Sicht sauber bleiben. Staub, Pollen, Spritzwasser, Grasreste oder Schmutz können die Erkennung beeinflussen. Nach Regen, Pollenflug oder feuchtem Mähen lohnt sich eine kurze Reinigung.
Für mich ist das bei Vision-Mähern besonders wichtig. Eine verschmutzte Kamera kann aus einem guten Garten plötzlich ein schwieriges Szenario machen.
Räder und Unterseite regelmäßig prüfen
Grasreste, Erde und feuchtes Schnittgut sammeln sich an Rädern und Unterseite. Das kann Laufgeräusch, Traktion und Schnittbild verschlechtern. Eine kurze Kontrolle nach mehreren Mähfahrten ist sinnvoll.
Gerade bei kleinen Gärten ist der Aufwand überschaubar. Ein paar Minuten Pflege verhindern viele kleine Probleme.
Folgekosten bleiben überschaubar
Die Folgekosten bestehen vor allem aus Messern, Akkuverschleiß, eventuell Zubehör und normaler Reinigung. Positiv ist, dass kein Begrenzungskabel gekauft, verlegt oder repariert werden muss. Kabelbrüche entfallen komplett.
Für mich passt das zur Produktrolle. Der Raccoon 2 SE soll ein günstiger Einstieg sein. Die laufenden Kosten sollten ebenfalls niedrig bleiben, solange der Garten passend ist.
Externe Testberichte zum Roboup Raccoon 2 SE
Was Notebookcheck zum Roboup Raccoon 2 SE sagt
Notebookcheck ordnet den Raccoon 2 SE als günstigen Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für kleine Gärten ein. Besonders positiv werden der kabellose Ansatz, die einfache Einrichtung, die ruhige Arbeitsweise und die grundsätzliche Alltagstauglichkeit für passende Stadtgärten bewertet. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Mäher klar für kleine und überschaubare Flächen gedacht ist.
Diese Einschätzung passt sehr gut zu meiner Bewertung. Der Roboup gewinnt nicht über Premiumtechnik, sondern über einfache Nutzung und niedrige Einstiegshürde. Genau das ist seine Stärke.
Was Mac Life zum Roboup Raccoon 2 SE einordnet
Mac Life bewertet den Raccoon 2 SE als spannenden Mähroboter ohne Draht und ohne RTK für kleine Gärten. Positiv fallen kompakte Bauweise, leiser Betrieb und die einfache Inbetriebnahme auf. Kritischer bleibt, dass die Gartenstruktur passen muss und Kanten sowie schwierige Übergänge nicht unterschätzt werden sollten.
Für mich ist das eine sehr faire Einordnung. Der Raccoon kann überzeugen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Er ist aber kein Gerät, das jeden Garten automatisch perfekt versteht.
Was Tom’s Guide zum Raccoon 2 SE hervorhebt
Tom’s Guide sieht den Raccoon 2 SE besonders stark bei einfacher Bedienung, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, leisem Betrieb und der Möglichkeit, auch ohne App oder dauerhaftes WLAN zu arbeiten. Kritischer wird die einfachere Steuerung eingeordnet, die nicht so hochwertig wirkt wie bei teureren Systemen.
Diese Einschätzung trifft den Charakter des Mähers sehr gut. Der Roboup soll nicht mit maximaler App-Tiefe glänzen, sondern mit einfacher, günstiger und kabelloser Nutzung.
Was Konkludenz kritisch zum Roboup Raccoon 2 SE sieht
Konkludenz ordnet den Raccoon 2 SE deutlich vorsichtiger ein und sieht ihn vor allem für kleine, klar abgegrenzte Stadtgärten mit wenigen Hindernissen. Kritisch werden komplexe Gärten, fließende Übergänge, Blumenbeete, offene Grundstücke und nicht vollständig ausgereifte Hinderniserkennung genannt.
Diese kritische Sicht ist wichtig, weil sie die Grenzen des Systems klar macht. Der Raccoon 2 SE ist nicht automatisch eine günstige Lösung für jeden Garten. Er braucht passende Bedingungen.
Was Video-Tests und Nutzererfahrungen zeigen
Video-Tests und Nutzererfahrungen zeigen ein typisches Bild: Viele Nutzer loben den einfachen Start ohne Kabel und RTK, die leise Arbeitsweise und den günstigen Preis. Kritische Stimmen berichten eher von Situationen, in denen der Garten zu unklar, zu offen oder zu komplex für die Vision-Navigation war.
Für mich bestätigt das die zentrale Einordnung: Der Roboup Raccoon 2 SE ist ein sehr interessantes Preis-Leistungsgerät für einfache Gärten. Wer Premium-Stabilität erwartet, sollte höher einsteigen.
Alternativen zum Roboup Raccoon 2 SE
Roboup Raccoon 2 SE vs Segway Navimow i105E: günstiger Einstieg oder reiferes System?
Der Segway Navimow i105E ist die reifere kabellose Alternative für kleinere bis mittlere Gärten. Er bietet VisionFence, eine etabliertere App-Logik und wirkt insgesamt hochwertiger. Dafür liegt er meist höher im Preis.
Ich würde Segway wählen, wenn der Garten dauerhaft zuverlässig automatisiert werden soll und etwas mehr Budget vorhanden ist. Den Roboup würde ich wählen, wenn der Garten einfach ist und der günstige Einstieg im Vordergrund steht.
Roboup Raccoon 2 SE vs MOVA 600: Kamera oder LiDAR?
Der MOVA 600 bietet UltraView 3D-LiDAR und wirkt dadurch stärker bei räumlicher Orientierung. Er ist spannender, wenn der Garten mehr Struktur, mehrere Bereiche oder anspruchsvollere Übergänge hat. Der Raccoon 2 SE bleibt einfacher und günstiger.
Ich würde MOVA wählen, wenn LiDAR und Dual-Map wichtiger sind. Den Roboup würde ich nehmen, wenn der Garten klar ist und der Preis entscheidend bleibt.
Roboup Raccoon 2 SE vs SUNTEK SRM2025: mehr Akku und Fläche oder kleiner Budget-Mäher?
Der SUNTEK SRM2025 ist stärker auf kleine Flächen bis 250 m² ausgelegt. Er arbeitet ebenfalls ohne Kabel und setzt auf Vision-Navigation. Der Roboup Raccoon 2 SE bietet mehr Akku, mehr Fläche und wirkt besser für etwas größere kleine Gärten.
Ich würde SUNTEK wählen, wenn der Garten sehr klein ist und der Preis zählt. Den Roboup würde ich wählen, wenn 300 bis 500 m² realistischer sind und mehr Laufzeit gebraucht wird.
Roboup Raccoon 2 SE vs Gardena smart SILENO City 600: kabellos oder bewährtes Kabelsystem?
Der Gardena smart SILENO City 600 arbeitet mit Begrenzungskabel, ist dafür sehr leise, bewährt und smart ins Gardena-System eingebunden. Der Roboup ist flexibler bei der Installation, aber stärker von Sicht und Gartenstruktur abhängig.
Ich würde Gardena wählen, wenn Berechenbarkeit wichtiger ist als Drahtfreiheit. Den Roboup würde ich wählen, wenn kein Kabel verlegt werden soll und der Garten klar genug ist.
Roboup Raccoon 2 SE vs Eufy E15: einfacher Preisbrecher oder stärkerer Vision-Mäher?
Der Eufy E15 ist die deutlich stärkere Vision-Alternative für größere Hausgärten bis 800 m². Er bietet mehr Ausstattung, mehr Flächenreserve und ein hochwertigeres Gesamtpaket. Der Roboup bleibt die günstigere, einfachere Lösung.
Ich würde Eufy wählen, wenn der Garten größer ist und mehr Komfort erwartet wird. Den Roboup würde ich nur bei einfachen kleinen bis mittleren Flächen wählen, bei denen der Preis entscheidend ist.
Preis-Leistung im Roboup Raccoon 2 SE Test
Die Preis-Leistung ist stark, wenn ein günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für einen einfachen Garten gesucht wird. Dann bieten der Roboup Raccoon 2 SE, seine KI-Kamera, automatische Kartierung, 5-Ah-Akku, 20 cm Schnittbreite, 30 bis 80 mm Schnitthöhe und automatische Ladestation ein sehr interessantes Paket.
Nicht ideal ist er, wenn der Garten schwierig, sehr offen, stark verwinkelt oder voller unklarer Übergänge ist. Dann lohnt sich ein MOVA 600 mit LiDAR, ein Segway Navimow i105E mit reiferem System oder ein Eufy E15 mit mehr Komfort. Der Roboup ist ein günstiger kabelloser Einstieg, aber kein Premium-Problemlöser.
Fazit zum Roboup Raccoon 2 SE Test
Der Roboup Raccoon 2 SE Test fällt positiv aus, wenn man den Mäher richtig einordnet. Er ist kein Highend-Mähroboter, sondern ein erstaunlich spannender Preis-Leistungs-Mäher für kleine bis mittlere, klare Gärten. Kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, KI-Kamera, VSLAM, App-Optionen, Bedienung ohne App, 5-Ah-Akku und automatische Rückkehr zur Ladestation machen ihn für viele Nutzer attraktiv.
Am meisten überzeugt mich der Raccoon 2 SE in einfachen Stadt- und Hausgärten, in denen der Rasen gut erkennbar ist und die Grenzen klar sind. Dort kann er die größte Hürde klassischer Mähroboter beseitigen: die Kabelverlegung. Gerade für Nutzer, die günstig in kabelloses Mähen einsteigen möchten, ist das ein starkes Argument.
Kritisch bleiben Kamera-Grenzen, unklare Ränder, kleine flache Hindernisse, Kanten und komplexe Gartenstrukturen. Wer diese Punkte kennt, kann den Roboup sinnvoll einsetzen. Wer dagegen ein Premiumsystem für schwierige Flächen erwartet, sollte mehr investieren. Für passende Gärten ist der Raccoon 2 SE aber eine sehr interessante Empfehlung.
FAQ zum Roboup Raccoon 2 SE
Ist der Roboup Raccoon 2 SE gut?
Ja, der Roboup Raccoon 2 SE ist gut, wenn ein günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für einen einfachen kleinen bis mittleren Garten gesucht wird. Besonders stark sind der Verzicht auf Draht und RTK, der 5-Ah-Akku, die automatische Ladestation und die einfache Bedienung. Für schwierige Gärten ist er weniger geeignet.
Für wen lohnt sich der Roboup Raccoon 2 SE Test besonders?
Der Roboup Raccoon 2 SE Test lohnt sich besonders für Gartenbesitzer mit etwa 250 bis 500 m² Rasen, die keinen Begrenzungsdraht verlegen möchten. Ideal sind klare Stadt-, Reihenhaus- und Einfamilienhausgärten mit gut sichtbaren Rasengrenzen, überschaubaren Hindernissen und normaler Steigung.
Braucht der Roboup Raccoon 2 SE ein Begrenzungskabel?
Nein, der Roboup Raccoon 2 SE benötigt kein klassisches Begrenzungskabel. Er arbeitet mit KI-Kamera, VSLAM und virtueller Kartierung. Dadurch entfällt die Drahtverlegung. Wichtig ist aber, dass der Garten klare Rasengrenzen besitzt, damit die Kamera-Navigation zuverlässig arbeiten kann.
Braucht der Roboup Raccoon 2 SE eine RTK-Antenne?
Nein, der Raccoon 2 SE benötigt keine RTK-Antenne und keine lokale Basisstation im Garten. Das macht die Installation deutlich einfacher und optisch aufgeräumter. Seine Navigation basiert auf Kamera, VSLAM und Bewegungserfassung, nicht auf klassischer RTK-Positionierung.
Für wie viel Quadratmeter ist der Roboup Raccoon 2 SE geeignet?
Der Mähroboter ist für Rasenflächen bis 600 m² ausgelegt. Besonders entspannt sehe ich ihn bei etwa 250 bis 500 m². Bei echten 600 m² sollte der Garten einfach, klar strukturiert und nicht stark verwinkelt sein. Sonst ist ein stärkeres Modell sinnvoller.
Wie funktioniert die Navigation beim Roboup Raccoon 2 SE?
Der Raccoon 2 SE nutzt KI-Kamera, VSLAM und INS. Vereinfacht gesagt erkennt er seine Umgebung visuell, erstellt eine Karte und orientiert sich ohne Draht oder RTK-Antenne. Das funktioniert besonders gut in Gärten mit klaren Strukturen, Wegen, Kanten, Zäunen und gut erkennbarem Rasen.
Kann man den Roboup Raccoon 2 SE ohne App nutzen?
Ja, einfache Grundfunktionen können auch ohne App genutzt werden. Das ist praktisch für Nutzer, die keinen komplizierten Smart-Garden-Aufbau möchten. Für Karten, Zeitpläne, manuelle Kartierung, Zonen und genauere Einstellungen ist die App aber deutlich sinnvoller.
Wie breit mäht der Roboup Raccoon 2 SE?
Die Schnittbreite beträgt 20 cm. Das passt gut zur kleinen bis mittleren Gartenklasse. Der Mäher ist damit effizienter als viele kleine Einsteigergeräte, bleibt aber kompakt genug für normale Hausgärten mit Wegen, Beeten und Möbeln.
Welche Schnitthöhe bietet der Roboup Raccoon 2 SE?
Die Schnitthöhe liegt zwischen 30 und 80 mm. Das ist ein sehr praxisnaher Bereich. Im Sommer ist ein höherer Schnitt oft besser für den Rasen, weil er Trockenheit besser übersteht. Die 80 mm Obergrenze sind deshalb ein echter Vorteil.
Wie lange hält der Akku?
Der 5-Ah-Akku soll eine Laufzeit von bis zu etwa 150 Minuten ermöglichen. Die reale Laufzeit hängt von Gras, Steigung, Hindernissen, Boden und Temperatur ab. Für diese Preisklasse ist der Akku trotzdem einer der stärkeren Punkte des Mähers.
Wie lange lädt der Roboup Raccoon 2 SE?
Die Ladezeit liegt bei etwa 70 Minuten. Das ist in Kombination mit dem 5-Ah-Akku gut. Der Mäher kann nach dem Laden automatisch weiterarbeiten, wenn der Mähplan entsprechend eingerichtet ist. Für einfache Gärten reicht diese Reserve meistens gut aus.
Wie gut mäht der Roboup Raccoon 2 SE an Kanten?
Der Kantenschnitt ist solide, aber nicht perfekt. An flachen, befahrbaren Kanten kann das Ergebnis ordentlich sein. An Mauern, Hochbeeten, Zäunen und engen Ecken bleibt je nach Garten Nacharbeit mit dem Rasentrimmer realistisch. Das ist in dieser Klasse normal.
Wie gut erkennt der Roboup Raccoon 2 SE Hindernisse?
Die Hinderniserkennung ist für diese Preisklasse gut, aber nicht perfekt. Größere Objekte wie Stühle, Bälle, Äste oder Gartenmöbel werden eher erkannt. Kleine flache Gegenstände, Kabel, Schnüre, Stoffteile oder sehr niedrige Hindernisse sollte man vor dem Mähen entfernen.
Ist der Roboup Raccoon 2 SE für Igel sicher?
Der Mäher sollte nicht nachts oder in der Dämmerung fahren. Igel sind dann besonders aktiv. Ich würde den Roboup tagsüber bei guter Sicht einsetzen, die Fläche kurz prüfen und wilde Randbereiche nicht unnötig eng mähen lassen. Moderne Sensorik ersetzt keinen verantwortungsvollen Mähplan.
Wie gut ist der Roboup Raccoon 2 SE bei Steigungen?
Der Raccoon 2 SE schafft normale kleine Steigungen und wird häufig mit etwa 20° Steigfähigkeit eingeordnet. Das reicht für viele Hausgärten. Für lange, nasse oder sehr steile Hänge ist er aber nicht gedacht. Dort sind Allrad-Mähroboter deutlich besser.
Was ist besser: Roboup Raccoon 2 SE oder Segway Navimow i105E?
Der Segway Navimow i105E ist insgesamt reifer, hochwertiger und stärker bei App und Systemlogik. Der Roboup Raccoon 2 SE ist günstiger und sehr einfach. Ich würde Segway bei mehr Anspruch wählen und Roboup bei einfacher Fläche und knappem Budget.
Was ist besser: Roboup Raccoon 2 SE oder MOVA 600?
Der MOVA 600 ist technisch stärker, weil er mit 3D-LiDAR arbeitet. Er passt besser zu Gärten mit mehr Struktur und höheren Navigationsansprüchen. Der Roboup Raccoon 2 SE ist günstiger und einfacher. Bei klaren Gärten reicht er eher, bei komplexeren Gärten ist MOVA besser.
Was ist besser: Roboup Raccoon 2 SE oder Gardena smart SILENO City 600?
Der Gardena smart SILENO City 600 ist leiser, bewährter und stärker im Smart-Garden-System, braucht aber Begrenzungskabel. Der Roboup arbeitet kabellos und ist einfacher zu installieren, braucht dafür klare Sichtbedingungen. Gardena ist berechenbarer, Roboup flexibler beim Start.
Was ist die größte Schwäche des Roboup Raccoon 2 SE?
Die größte Schwäche ist die Abhängigkeit von klaren Rasengrenzen und guten Sichtbedingungen. Die Kamera-Navigation funktioniert nicht in jedem Garten gleich gut. Unklare Übergänge, offene Beete, Kies, Moos, Laub, Platten und kleine flache Objekte können problematisch werden.
Ist die Preis-Leistung gut?
Ja, die Preis-Leistung ist sehr gut, wenn ein günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für einen einfachen Garten gesucht wird. Der Roboup Raccoon 2 SE bietet viel Komfort für den Preis. Für schwierige Gärten lohnt sich aber ein stärkeres LiDAR-, RTK- oder Allradmodell mehr.
Autor und Testgrundlage
Bewertungsansatz von Testberichte aus Berlin
Testberichte aus Berlin bewertet Mähroboter nach ihrer praktischen Rolle im Gartenalltag. Beim Roboup Raccoon 2 SE zählen besonders Navigation ohne Begrenzungskabel, Verzicht auf RTK, KI-Kamera, VSLAM, automatische Kartierung, Akku, Schnittbreite, Schnitthöhe, Kanten, Hinderniserkennung, App, einfache Bedienung, externe Testberichte, Alternativen und Preis-Leistung. Ein guter Mähroboter muss nicht immer Premium sein, sondern zum Garten passen.
Einordnung durch André aus Berlin
Für mich ist der Roboup Raccoon 2 SE Test besonders interessant, weil der Mäher kabelloses Mähen in eine bezahlbare Klasse bringt. Mich überzeugen vor allem der Verzicht auf Begrenzungskabel und RTK, der 5-Ah-Akku, die einfache Bedienung, die automatische Ladestation, 20 cm Schnittbreite und 30 bis 80 mm Schnitthöhe. Kritisch sehe ich Kamera-Grenzen, unklare Ränder, kleine flache Hindernisse, Kanten und komplexe Gartenstrukturen. In einem klaren kleinen bis mittleren Garten würde ich den Raccoon 2 SE positiv einordnen.
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