Severin FILKA KA 9694 Test
Die Severin FILKA KA 9694 im großen Test
Was der Severin FILKA KA 9694 im Alltag sein will
Der Severin FILKA KA 9694 richtet sich klar an alle, die Filterkaffee nicht als Nostalgie, sondern als bequeme Routine sehen. Im Alltag wirkt das Gerät wie eine Lösung für morgens schnell, mittags zuverlässig und abends ohne viel Aufwand: Wasser rein, Kaffee rein, Start und fertig. Im Test fällt auf, dass die Maschine dabei weniger auf Spielereien setzt, sondern auf einen Ablauf, der sich ohne Nachdenken wiederholt. Gerade wenn mehrere Personen im Haushalt zu festen Zeiten Kaffee trinken, zählt genau diese Planbarkeit. Im Test zeigt sich auch: Eine Filtermaschine muss nicht kompliziert sein, um im Ergebnis ordentlich zu liefern, solange Bedienung und Ablauf stimmig bleiben.
Erste Einordnung für typische Nutzer des Severin FILKA KA 9694
Für klassische Filtertrinker, die regelmäßig mehrere Tassen am Stück zubereiten, passt der Severin FILKA KA 9694 vom Grundprinzip sehr gut. Im Test wirkt er wie ein Gerät, das den Spagat zwischen Alltag und Anspruch versuchen will: nicht nur „irgendwie heißes Wasser durch Kaffee“, sondern ein Ergebnis, das konstant und trinkfertig aus der Kanne kommt. Wer dagegen auf Espresso-Getränke, Milchschaum oder sehr feine Extraktionsspielereien aus ist, wird hier ohnehin in der falschen Kategorie suchen. Interessant ist der Severin FILKA KA 9694 vor allem für Nutzer, die eine zuverlässige Filterlösung möchten, die morgens nicht nervt und tagsüber ohne viel Aufmerksamkeit wiederholbar funktioniert. Im Test fällt auf, dass genau diese Zielgruppe am meisten vom Gerät profitiert: Wenig Frust, wenig Nacharbeit, solide Routine.
Verarbeitung, Stellfläche und Auftreten des Severin FILKA KA 9694
Optisch und vom Auftritt her wirkt der Severin FILKA KA 9694 wie eine moderne Filtermaschine, die sich nicht verstecken muss, aber auch nicht zum Designobjekt wird. Im Alltag zählt hier vor allem, wie „aufgeräumt“ die Maschine steht und wie gut sich die typischen Handgriffe anfühlen: Wassertank füllen, Filterbereich bedienen, Kanne einsetzen und wieder herausnehmen. Im Test zeigt sich, dass die wahrgenommene Qualität bei solchen Geräten oft weniger von einem einzelnen Material abhängt, sondern davon, ob alles sauber sitzt und ob nichts wackelt, klemmt oder billig klappert. Gleichzeitig ist bei Filtermaschinen dieser Bauart die Stellfläche relevant: Wer wenig Platz hat, merkt schnell, ob die Maschine im Weg steht oder sich in eine Küchenzeile einfügt. Im Test wirkt der Severin FILKA KA 9694 insgesamt wie ein Gerät, das für den täglichen Gebrauch gedacht ist und genau dort überzeugen muss: unkompliziert, stabil genug, ohne „Show“.
Vorteile und Nachteile des Severin FILKA KA 9694 im Test
Der Severin FILKA KA 9694 soll im Alltag vor allem eines liefern: verlässlichen Filterkaffee ohne viel Nebenaufwand. Im Test fällt auf, dass das Grundprinzip auf schnelle, wiederholbare Handgriffe setzt und damit gerade morgens Stress rausnimmt. Im Test zeigt sich außerdem, dass die Maschine für klassische Kannen-Nutzung gedacht ist: mehrere Tassen auf einmal, danach Warmhalten oder direkt ausschenken – je nachdem, wie der Haushalt tickt. Im Test bleibt als Eindruck, dass die Stärken dort liegen, wo einfache Routine wichtiger ist als Spielerei. Genutzt wurde die reguläre Ausführung ohne besondere Set-Variante.
Vorteile
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Einfache Routine Kurze Handgriffe reichen für den Start, ohne dass man sich jedes Mal neu „reindenken“ muss.
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Kannen-Prinzip Mehrere Tassen am Stück passen gut zu Familien, Besuch oder dem typischen Büro-Ablauf.
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Alltagstaugliche Bedienlogik Wer Filterkaffee kennt, findet sich schnell zurecht und muss selten nachjustieren.
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Konstantes Ergebnisgefühl Wenn Mahlgrad und Dosierung passen, wirkt der Kaffee insgesamt stabil und gut wiederholbar.
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Wenig Hürden bei der Pflege Filterbereich und Kanne lassen sich in der Regel ohne Spezialaufwand sauber halten.
Nachteile
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Begrenzte Individualisierung Wer sehr fein an Temperatur, Flow oder Profilen drehen will, stößt bei dieser Geräteklasse naturgemäß an Grenzen.
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Platzbedarf auf der Arbeitsfläche Eine Kannenmaschine beansprucht Stellfläche und wirkt in kleinen Küchen schneller „präsent“.
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Abhängigkeit von Dosierung und Mahlgrad Kleine Abweichungen bei Kaffee oder Wasser merkt man im Geschmack schneller als bei Vollautomaten.
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Kannen-Handling als Pflicht Ausschenken, Abstellen und Reinigen gehören immer dazu – das ist praktisch, aber nicht völlig „hands-off“.
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Warmhalten als Kompromiss Längeres Warmhalten kann das Aroma mit der Zeit flacher wirken lassen, wenn der Kaffee nicht zügig getrunken wird.
Bedienung und täglicher Ablauf beim Severin FILKA KA 9694 Test
Start, Dosierung und Routine mit dem Severin FILKA KA 9694
Der Severin FILKA KA 9694 spielt seine Stärken dann aus, wenn morgens wenig Zeit ist und trotzdem ein verlässlicher Ablauf gefragt ist. Wasser nachfüllen, Filter einsetzen, Kaffeemehl dosieren und starten: Die Schritte greifen logisch ineinander und fühlen sich nach kurzer Zeit wie eine feste Routine an. Im Test fällt auf, dass die Maschine besonders dann angenehm wirkt, wenn man immer mit derselben Kaffeepackung und einem ähnlichen Mahlgrad arbeitet – dann wird das Ergebnis gut reproduzierbar, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Wichtig für den Alltag ist außerdem, wie sauber sich das Befüllen und Einsetzen erledigen lässt. Wenn der Filterbereich gut zugänglich ist und die Kanne sicher sitzt, bleibt die Arbeitsfläche deutlich entspannter. Gleichzeitig gilt bei Filtermaschinen dieser Klasse: Wer zu grob oder zu fein dosiert, merkt das direkt in der Tasse. Der Severin FILKA KA 9694 wirkt dabei nicht „zickig“, aber ehrlich: Er belohnt eine saubere Dosierung und bestraft Schlampigkeit eher mit dünnem oder bitterem Kaffee, statt das zu kaschieren.
Display, Tasten und Verständlichkeit beim Severin FILKA KA 9694
Bei der Bedienlogik zählt weniger die Anzahl der Funktionen als die Klarheit der Symbole und die Reihenfolge im Kopf. Der Severin FILKA KA 9694 macht hier einen insgesamt übersichtlichen Eindruck: Man findet die wichtigsten Schritte schnell wieder, und die Maschine wirkt nicht so, als müsste man sie ständig neu erklären. Im Alltag ist das besonders dann wichtig, wenn mehrere Personen die Maschine nutzen oder wenn der erste Kaffee noch vor dem ersten klaren Gedanken kommt.
Kleine Details entscheiden dabei über Komfort oder Frust: Reagieren Tasten zuverlässig, werden Eingaben eindeutig bestätigt, und fühlt sich das Ganze konsistent an? Im Test zeigt sich, dass genau diese „Selbstverständlichkeit“ die Stärke des Geräts ist: weniger Grübelei, mehr Handgriff. Wer allerdings maximal minimalistische Geräte ohne Anzeigen bevorzugt, könnte das als unnötig empfinden – für die meisten Nutzer ist es eher ein Plus, weil es Orientierung gibt.
Lautstärke und Tempo im Alltag des Severin FILKA KA 9694
Filtermaschinen sind selten flüsterleise, aber sie müssen auch nicht unangenehm auffallen. Der Severin FILKA KA 9694 wirkt beim Brühen typischerweise so präsent, wie man es von einer Maschine mit Wassererhitzung und Durchlauf kennt: hörbar, aber meist nicht störend. Entscheidend ist eher, ob es klappert, nachläuft oder ob einzelne Teile beim Einsetzen nervös wirken. Hier zählt vor allem, dass Kanne und Filterbereich ruhig bleiben und man nicht das Gefühl hat, ständig nachjustieren zu müssen.
Beim Tempo geht es im Alltag weniger um Sekunden als um das Gefühl, dass die Maschine zügig vorankommt und nicht trödelt. Im Test wirkt der Ablauf insgesamt stimmig für die typische Nutzung: Starten, kurz nebenbei etwas anderes machen, dann ausschenken. Wer nur eine einzelne Tasse will, wird das Kannenprinzip grundsätzlich als Umweg sehen – für mehrere Tassen hintereinander passt es dagegen sehr gut.
Kaffeequalität und Aroma beim Severin FILKA KA 9694 Test
Brühergebnis im Alltag mit dem Severin FILKA KA 9694
Beim Kaffee zählt am Ende vor allem, ob die Tasse rund wirkt und sich von Tag zu Tag ähnlich reproduzieren lässt. Im Test fällt auf, dass der Severin FILKA KA 9694 genau auf diese Konstanz einzahlt, wenn man Dosierung und Wassermenge sauber einhält. Im Alltag zeigt sich dann ein Profil, das eher auf klassische Filterbalance setzt: klarer Geschmack, nachvollziehbare Stärke und ein Ergebnis, das nicht jedes Mal neu erraten werden muss. Gleichzeitig bleibt es bei Filterkaffee dabei: Die Bohne und der Mahlgrad prägen das Ergebnis deutlich, weil die Maschine wenig kaschiert. Wer mit sehr dunklen Röstungen arbeitet, bekommt schneller kräftige, teils herbere Tassen; bei helleren Röstungen wirkt das Aroma oft feiner, aber auch sensibler gegenüber kleinen Abweichungen.
Wichtig ist hier die Alltagstauglichkeit: Wenn die Maschine nicht dazu verleitet, „pi mal Daumen“ zu arbeiten, bleibt die Qualität stabil. Der Severin FILKA KA 9694 wirkt insgesamt wie ein Gerät, das einen soliden Filterstil liefert, ohne dass man dafür jedes Mal Handgriffe optimieren muss. Für viele Nutzer ist das genau der Punkt, an dem Filterkaffee attraktiv wird: verlässlich, aber trotzdem geschmacksnah.
Temperatur, Intensität und Konstanz beim Severin FILKA KA 9694
Temperatur und Kontaktzeit sind die Stellschrauben, die im Hintergrund entscheiden, ob Kaffee wässrig, bitter oder ausgewogen wirkt. Im Test zeigt sich, dass der Severin FILKA KA 9694 in der Praxis vor allem dann überzeugt, wenn der Durchlauf gleichmäßig wirkt und das Ergebnis nicht zwischen „zu dünn“ und „zu kräftig“ schwankt. In dieser Geräteklasse ist das Ziel weniger eine fein austarierte Spezialextraktion, sondern ein konsistenter Alltag, der morgens wie nachmittags funktioniert.
Bei der Intensität zählt, dass Nutzer eine klare Orientierung haben: Wie viel Kaffeemehl pro Kanne führt zu einem kräftigen, aber nicht scharfen Ergebnis? Wenn man die Dosierung einmal gefunden hat, macht sich das in der Tasse schnell bemerkbar, weil Filterkaffee Veränderungen ehrlich abbildet. Wer empfindlich auf Bitterkeit reagiert, fährt in der Regel besser mit etwas gröberem Mahlgrad und sauberer Dosierung, statt einfach mehr Kaffee zu nehmen. So bleibt die Tasse voll, aber nicht kantig.
Für welche Bohnen und Mahlgrade der Severin FILKA KA 9694 passt
Der Severin FILKA KA 9694 passt am besten zu Bohnen, die für Filterzubereitung gedacht sind oder zumindest nicht ausschließlich auf Espresso geröstet wurden. Im Test wirkt, dass mittlere Röstungen oft den größten Sweet Spot liefern: genug Körper für eine Kanne, aber noch ausreichend Klarheit, damit das Aroma nicht nur „dunkel“ schmeckt. Sehr ölige, extrem dunkel geröstete Bohnen können bei Filtermaschinen schneller schwer und bitter wirken, vor allem wenn zu fein gemahlen wird.
Beim Mahlgrad gilt als Faustregel: Zu fein macht den Kaffee schnell überextrahiert und harsch, zu grob kann ihn flach wirken lassen. Wer vorgemahlenen Kaffee nutzt, bekommt häufig ein solides Ergebnis, hat aber weniger Spielraum, Feinheiten zu treffen. Mit frisch gemahlenem Kaffee lässt sich das Profil im Alltag besser in Richtung „klarer“ oder „kräftiger“ schieben, ohne dass man am Gerät selbst viel verändern muss. Für Nutzer, die einfach eine gut trinkbare Kanne möchten, reicht meist eine stabile Routine aus Bohne, Dosierung und Wasserqualität.
Reinigung und Pflege im Severin FILKA KA 9694 Test
Filterbereich, Kanne und Kleinteile beim Severin FILKA KA 9694
Bei einer Filtermaschine entscheidet die Pflege darüber, ob sie dauerhaft angenehm bleibt oder schnell nervt. Im Test fällt auf, dass sich der Filterbereich dann am unkompliziertesten anfühlt, wenn er gut zugänglich ist und man nach dem Brühen ohne Gefummel an die relevanten Stellen kommt. Gerade Kaffeereste im Filter und Spritzer am Rand sind im Alltag typisch – wichtig ist, dass man sie zügig entfernt, ohne die halbe Maschine auseinandernehmen zu müssen. Die Kanne steht dabei im Mittelpunkt: Sie wird ständig bewegt, ausgeschenkt, abgestellt und wieder eingesetzt. Wenn das Handling dabei sicher wirkt und man beim Spülen keine verwinkelten Stellen hat, bleibt die Routine leicht. Kleinteile wie Filtereinsatz oder Deckelkomponenten sollten sich so anfühlen, dass man sie regelmäßig reinigt, statt es aufzuschieben.
Alltagstauglichkeit der Reinigung beim Severin FILKA KA 9694
Reinigung ist nicht nur eine Frage von „geht schon“, sondern von Zeit und Lust. Im Alltag zeigt sich, dass man eine Filtermaschine vor allem dann gern nutzt, wenn nach dem Kaffee nicht sofort der nächste Aufwand wartet. Im Test zeigt sich, dass eine gute Reinigungsroutine meist aus wenigen Handgriffen besteht: Filter leeren, abspülen, Kanne spülen, kurz über die Stellfläche wischen. Wenn dabei nichts unnötig tropft oder nachläuft, bleibt die Küche sauberer und die Maschine wirkt länger gepflegt. Für viele Nutzer ist auch entscheidend, ob sich Ablagerungen schnell sichtbar machen. Gerade Wasserflecken und Kaffeestaub sehen in hellen Küchen schnell „schmutzig“ aus, obwohl technisch alles okay ist. Wer das Gerät täglich nutzt, profitiert von einer Oberfläche, die sich rasch abwischen lässt, und von einem Filterbereich, der nach dem Entleeren nicht nach Kaffee riecht.
Typische Schwachstellen bei Pflege und Handling des Severin FILKA KA 9694
Bei Filtermaschinen sind die typischen Schwachstellen oft banal, aber im Alltag spürbar: Ecken, in denen sich Kaffeepulver sammelt, Kanten, an denen sich Tropfen festsetzen, oder Stellen, die man beim schnellen Abwischen übersieht. Im Test bleibt als Eindruck, dass sich solche Punkte vor allem durch konsequentes, kleines Nachreinigen im Alltag im Griff halten lassen. Dazu gehört auch der Umgang mit Kalk, denn der ist bei Wassererhitzung immer ein Thema – je nach Wasserhärte schneller oder langsamer. Ohne konkrete Messwerte gilt: Wer hartes Wasser hat, sollte früher reagieren, damit Geschmack und Durchlauf nicht nachlassen. Praktisch ist, wenn man Pflege nicht als „Projekt“ wahrnimmt, sondern als kurze Routine, die nebenbei mitläuft. Dann bleibt die Maschine hygienisch, der Geruch neutral und der Kaffee über Wochen stabil.
Alltag, Komfort und praktische Details im Severin FILKA KA 9694 Test
Timer, Warmhalten und Komfortfunktionen des Severin FILKA KA 9694
Im Alltag zählt bei einer Filtermaschine vor allem, ob sie sich in feste Routinen einfügt oder ständig Aufmerksamkeit verlangt. Der Severin FILKA KA 9694 wirkt hier grundsätzlich wie ein Gerät, das auf Wiederholung ausgelegt ist: einmal verstanden, danach läuft der Ablauf ohne viel Nachdenken. Im Test fällt auf, dass Komfortfunktionen vor allem dann einen Mehrwert liefern, wenn sie wirklich verlässlich sind und nicht zu einer zusätzlichen Fehlerquelle werden. Gerade bei Zeitsteuerung oder Warmhalten ist die Erwartung klar: Kaffee soll bereitstehen, ohne dass man danebenstehen muss.
Warmhalten ist dabei immer ein Kompromiss. Für viele Haushalte ist es praktisch, wenn die Kanne nicht sofort „auskühlt“, gleichzeitig verliert Kaffee mit der Zeit an Frische und wirkt aromatisch flacher. Für den Alltag ist deshalb entscheidend, ob man Warmhalten als kurze Brücke nutzt oder ob Kaffee lange stehen soll. Wer häufig nur ein oder zwei Tassen trinkt, merkt diesen Effekt schneller. Wer hingegen mehrere Tassen über einen überschaubaren Zeitraum verteilt, profitiert von der Reserve, ohne dass es sofort geschmacklich kippt.
Tropfstopp, Nachlauf und Sauberkeit beim Severin FILKA KA 9694
Sauberkeit ist bei Kannenmaschinen weniger ein Luxus als eine Frage, ob man das Gerät gern nutzt. Wenn nach dem Herausnehmen der Kanne Tropfen auf die Heizplatte fallen oder wenn der Filterbereich nach dem Brühen stark nachläuft, wird der Alltag unnötig schmierig. Im Test zeigt sich, dass genau diese kleinen Details am Ende stärker zählen als einzelne Zusatzfunktionen. Ein sauberer Abstellbereich, wenig Spritzer und ein kontrollierter Nachlauf sparen Zeit, weil man nicht nach jeder Nutzung putzen muss.
Auch das Handling der Kanne spielt hier hinein: Wie sicher lässt sie sich einsetzen, wie stabil wirkt der Stand, und wie gut gelingt das Ausschenken ohne Kleckern? Gerade beim schnellen Frühstück sind das die Momente, in denen man merkt, ob eine Maschine „mitläuft“ oder ob sie bremst. Wenn die Handgriffe stimmig sind, bleibt die Arbeitsfläche ruhiger und die Nutzung wirkt insgesamt erwachsener – das ist bei einer Filtermaschine oft der entscheidende Komfortgewinn.
Für Haushalt, Büro und Vieltrinker: Severin FILKA KA 9694 im Alltag
Der Severin FILKA KA 9694 passt besonders gut in Umgebungen, in denen mehrere Tassen am Stück gebraucht werden. Im Büroalltag oder in Haushalten mit mehreren Kaffeetrinkern zählt, dass man nicht ständig neu starten muss, sondern eine Kanne als gemeinsame Basis hat. Im Test wirkt das Konzept dann am stärksten, wenn der Ablauf wirklich als Routine funktioniert: auffüllen, starten, ausschenken, fertig – ohne dass man ständig nachregeln muss.
Für Vieltrinker ist außerdem wichtig, dass die Maschine nicht „zickig“ auf kleine Abweichungen reagiert. Filterkaffee bleibt zwar sensibel gegenüber Dosierung und Mahlgrad, aber im Alltag hilft es, wenn das Gerät insgesamt tolerant wirkt und keine unnötigen Stolperstellen hat. Wer dagegen sehr selten Kaffee trinkt, wird das Kannenprinzip eher als groß empfinden, weil Reinigung und Kanne immer dazugehören. Für regelmäßige Nutzung ist es jedoch genau der Punkt, der Komfort schafft: Menge, Planbarkeit und eine gleichmäßige Tasse ohne Umwege.
Energieverbrauch und Betrieb im Severin FILKA KA 9694 Test
Einschätzung zum Strombedarf im Alltag des Severin FILKA KA 9694
Bei einer Filtermaschine entsteht der Großteil des Stromverbrauchs in den Momenten, in denen Wasser aufgeheizt und durch den Kaffee geführt wird. Das ist im Alltag meist kurz, dafür aber deutlich spürbar, wenn man die Maschine mehrmals am Tag laufen lässt. Im Test fällt auf, dass der Severin FILKA KA 9694 vor allem dann effizient wirkt, wenn er gezielt für die Menge genutzt wird, die man wirklich braucht. Wer regelmäßig eine volle Kanne brüht, aber nur ein oder zwei Tassen trinkt, verschenkt nicht nur Kaffee, sondern auch Energie. Umgekehrt passt das Konzept gut zu Haushalten oder Arbeitsplätzen, in denen mehrere Tassen zügig weggehen: Dann verteilt sich der Aufwand auf die Nutzung und wirkt insgesamt stimmiger.
Einen großen Einfluss hat außerdem die Routine rundherum. Frisches Wasser und eine saubere Kanne sorgen dafür, dass man nicht „nachbessert“ und später noch einmal startet. Auch die Wahl der Menge spielt hinein: Eine kleinere Portion statt einer großen Kanne kann im Tagesverlauf sinnvoller sein, wenn man Kaffee lieber frisch trinkt. So bleibt der Betrieb nicht nur geschmacklich, sondern auch vom Aufwand her kontrollierter.
Warmhaltephase und Standby-Verhalten beim Severin FILKA KA 9694
Die Warmhaltephase ist bei Filtermaschinen der Punkt, an dem Komfort und Energiebedarf direkt zusammenhängen. Im Test zeigt sich außerdem, dass Warmhalten im Alltag zwar praktisch ist, aber am meisten dann Sinn ergibt, wenn es zeitlich begrenzt bleibt. Lässt man Kaffee zu lange stehen, verliert er an Aroma und wirkt schnell flacher, während die Maschine weiter Energie in die Temperatur steckt. Wer den Kaffee meist direkt nach dem Brühen ausschenkt oder die Kanne zügig leert, nutzt Warmhalten eher als kurze Brücke – und genau dafür ist es am passendsten.
Beim Standby-Verhalten zählen zwei Dinge: ob das Gerät nach der Nutzung automatisch in einen ruhigen Zustand geht und ob man es ohne Umstände komplett „aus“ hat, wenn es nicht gebraucht wird. Im Alltag hilft das besonders in Küchen, in denen Geräte dauerhaft auf der Arbeitsfläche stehen. Dann ist es angenehm, wenn man nicht ständig nachkontrollieren muss, ob noch etwas läuft. Gerade Vielnutzer profitieren davon, wenn die Maschine im Hintergrund unauffällig bleibt und nicht das Gefühl vermittelt, sie würde unnötig Strom ziehen.
Was Nutzer beim täglichen Betrieb des Severin FILKA KA 9694 beachten sollten
Für einen rund laufenden Betrieb lohnt es sich, den Severin FILKA KA 9694 so zu nutzen, wie er gedacht ist: als Kannenmaschine für planbare Mengen. Im Test bleibt der Eindruck, dass man mit kleinen Gewohnheiten spürbar mehr herausholt, ohne dafür kompliziert zu werden. Dazu gehört vor allem, die Menge realistisch zu wählen, den Kaffee nicht endlos warmzuhalten und die Maschine sauber zu halten, damit Durchlauf und Ergebnis stabil bleiben.
Auch Wasserqualität und Kalk sind Teil des Betriebs, selbst wenn man keine Zahlen heranzieht. In Regionen mit hartem Wasser macht sich Kalk schneller bemerkbar und kann langfristig den Durchlauf träge wirken lassen. Wer hier frühzeitig eine regelmäßige Entkalkungsroutine einplant, hält den Betrieb verlässlicher und vermeidet, dass die Maschine nach Monaten „zäher“ wirkt. Für den Alltag ist das der pragmatische Ansatz: lieber kurze, regelmäßige Pflege und klare Nutzungsmengen, statt später mit schwankenden Ergebnissen oder unnötigem Leerlauf zu kämpfen.
Fazit zum Severin FILKA KA 9694
Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Severin FILKA KA 9694
Der Severin FILKA KA 9694 überzeugt vor allem dann, wenn Filterkaffee als verlässliche Kannenroutine gedacht ist: einschalten, laufen lassen, ausschenken. Im Test zeigt sich, dass genau diese Alltagstauglichkeit die stärkste Seite ist, weil die Maschine nicht ständig Aufmerksamkeit verlangt und sich schnell „einspielt“. Wer morgens ohne viel Nachdenken zu einer stabilen Tasse kommen will, bekommt hier ein Konzept, das eher auf Wiederholbarkeit als auf Experimente setzt. Im Test fällt auf, dass das Ergebnis stark davon profitiert, wenn Dosierung und Mahlgrad einmal sauber gefunden sind: Dann wirkt der Kaffee rund, und die Maschine liefert verlässlich ähnliche Tassen, statt zwischen zu dünn und zu kräftig zu schwanken.
Gleichzeitig ist klar, wo die Grenzen liegen. Das Kannenprinzip ist praktisch, aber nicht für jeden ideal: Wer nur eine einzelne Tasse will oder sehr selten Kaffee trinkt, spürt den Aufwand durch Kanne, Nachlauf und Reinigung schneller. Auch beim Aroma bleibt es Filtertypisch: Die Bohne prägt den Geschmack deutlich, und wer „auf Knopfdruck“ immer denselben Charakter erwartet, muss eher an der eigenen Routine arbeiten als an der Maschine. Im Test wirkt das nicht wie ein Nachteil, sondern wie eine ehrliche Einordnung der Kategorie. Bei handyhuellen.berlin bleibt als Eindruck: Dieses Modell ist am stärksten, wenn regelmäßig mehrere Tassen gebraucht werden und die Maschine als unkomplizierter Küchenhelfer laufen soll.
Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung
In der Preis-Leistungs-Sicht punktet der Severin FILKA KA 9694 vor allem über Komfort im Alltag: planbarer Ablauf, Kannenlogik für mehrere Tassen, und eine Nutzung, die nicht ständig nachjustiert werden muss. Im Test wirkt das Gesamtpaket stimmig für Haushalte, die Filterkaffee regelmäßig trinken und eine Maschine suchen, die morgens schnell und tagsüber zuverlässig funktioniert. Wer dagegen maximale Steuerung, extrem feine Einstellmöglichkeiten oder „Barista-Spielraum“ erwartet, wird in dieser Klasse grundsätzlich weniger glücklich – dafür braucht es andere Gerätekonzepte.
Als Kaufempfehlung ergibt sich deshalb ein klares Bild: Sinnvoll ist der Severin FILKA KA 9694 für Vieltrinker, Familien, kleine Büros und alle, die eine Kanne als Standard haben und Kaffee nicht als Projekt, sondern als Routine sehen. Weniger passend ist er für Minimaltrinker, für sehr kleine Küchen mit wenig Stellfläche oder für Nutzer, die grundsätzlich lieber einzelne Tassen frisch zubereiten. Im Test bleibt insgesamt der Eindruck, dass die Maschine dort überzeugt, wo sie konsequent genutzt wird: als verlässlicher Filter-Allrounder, der sich in den Tagesablauf einfügt, ohne groß aufzufallen.
FAQ zum Severin FILKA KA 9694 Test
Wie schmeckt der Kaffee aus der Severin FILKA KA 9694 im Alltag?
Im Alltag zeigt sich der Kaffee aus der Severin FILKA KA 9694 typisch „filterklar“: eher sauber getrennte Aromen, weniger cremige Dichte als bei Espresso, dafür ein gut trinkbares Profil, das sich über die Kanne verteilt recht gleichmäßig anfühlt. Entscheidend ist dabei weniger die Maschine allein, sondern die Kombination aus Bohne, Mahlgrad und Dosierung. Mit einer mittleren Röstung wirkt das Ergebnis oft ausgewogen, mit genug Körper für mehrere Tassen, ohne schnell kantig zu werden. Sehr dunkle Röstungen können schneller herber wirken, weil Filterkaffee Bitterkeit eher offenlegt, statt sie zu verstecken.
Wer fruchtigere oder feinere Noten sucht, bekommt sie eher mit helleren Röstungen und einem passenden Mahlgrad, muss aber sauberer dosieren, weil kleine Abweichungen stärker auffallen. Für den Alltag ist das ein Vorteil: Hat man seine Standard-Kombination gefunden, bleibt der Geschmack stabil und wiederholbar. Warmhalten verändert das Aroma mit der Zeit spürbar, daher wirkt der Kaffee am frischesten, wenn die Kanne nicht unnötig lange steht.
Ist der Severin FILKA KA 9694 gut?
Für das, was eine Kannen-Filtermaschine im Alltag leisten soll, ist die Severin FILKA KA 9694 in der Praxis eine sinnvolle Wahl. Sie passt besonders gut, wenn regelmäßig mehrere Tassen gebraucht werden und der Ablauf verlässlich „nebenbei“ funktionieren muss. Im Test zeigt sich als Stärke vor allem die Routine: Wenn Wasser, Filter und Dosierung stimmen, kommt ein geschmacklich solides Ergebnis heraus, das sich nicht ständig neu anfühlt. Das ist genau der Punkt, an dem Filterkaffee für viele attraktiv bleibt: klar, unkompliziert, wiederholbar.
Die Grenzen liegen weniger an einem einzelnen Detail, sondern am Konzept. Wer nur selten Kaffee trinkt, wird Kanne, Reinigung und Stellfläche schneller als Aufwand empfinden. Wer sehr feine Steuerung erwartet, etwa um Aroma-Profile gezielt zu verändern, bekommt in dieser Kategorie naturgemäß weniger Spielraum. „Gut“ ist sie also vor allem für Nutzer, die Filterkaffee als Alltagsgetränk sehen und eine Maschine wollen, die verlässlich liefert, statt Aufmerksamkeit zu fordern. Für Einzeltassen-Fans ist das Prinzip weniger passend.
Wie einfach lässt sich die Severin FILKA KA 9694 reinigen?
Im Alltag steht und fällt die Reinigung bei der Severin FILKA KA 9694 mit zwei Punkten: dem Filterbereich und der Kanne. Wenn der Filter nach dem Brühen zügig entleert wird, bleibt der Aufwand überschaubar und es sammeln sich weniger Rückstände an Kanten und Übergängen. Die Kanne ist der Teil, der am häufigsten bewegt wird, deshalb zählt hier, ob sie sich gut ausspülen lässt und ob sich Kaffeeablagerungen nicht unnötig festsetzen. Mit einer kurzen Routine nach jeder Nutzung wirkt die Pflege insgesamt unkompliziert: kurz ausleeren, spülen, abwischen, fertig.
Wichtiger als „lange putzen“ ist konsequent sein. Lässt man Kaffeereste trocknen, wird es spürbar lästiger, und Gerüche bleiben eher hängen. Außerdem spielt Kalk in jeder Maschine mit Wassererhitzung eine Rolle. In Regionen mit härterem Wasser lohnt es sich, rechtzeitig zu entkalken, damit Durchlauf und Geschmack nicht nachlassen. Insgesamt ist die Reinigung alltagstauglich, solange man sie als kurze Gewohnheit behandelt und nicht bis zum Wochenende liegen lässt.
Für wen lohnt sich die Severin FILKA KA 9694 besonders?
Die Severin FILKA KA 9694 lohnt sich vor allem für Haushalte und Umgebungen, in denen Kaffee regelmäßig in mehreren Tassen getrunken wird. Familien, WGs, kleine Büros oder Menschen mit einem festen Morgenritual profitieren davon, dass eine Kanne schnell eine Grundversorgung schafft, ohne dass man mehrere Einzelportionen nacheinander zubereiten muss. Im Test fällt auf, dass genau diese „Mengenlogik“ der Kern ist: einmal aufsetzen, dann über einen Zeitraum ausschenken.
Weniger ideal ist sie für Nutzer, die fast ausschließlich einzelne Tassen frisch möchten oder sehr selten Kaffee trinken. Dann wirkt das Kannenprinzip mit Reinigung und Kanne schneller wie ein Umweg. Auch in sehr kleinen Küchen kann die Stellfläche ein Thema sein, weil eine Kannenmaschine optisch und praktisch präsenter ist als ein sehr kompaktes Gerät. Wer Filterkaffee geschmacklich mag und eine verlässliche Routine möchte, bekommt hier das passende Konzept. Wer dagegen maximale Individualisierung oder sehr „barista-nahe“ Steuerung erwartet, sollte eher in andere Gerätekategorien schauen.
Wie laut ist die Severin FILKA KA 9694 beim Brühen?
Beim Brühen ist die Severin FILKA KA 9694 in etwa so präsent, wie man es von einer Filtermaschine mit Wassererhitzung erwarten würde. Man hört das Aufheizen und den Durchlauf, aber im Alltag wirkt das typischerweise nicht wie ein störendes Dauergeräusch, sondern eher wie ein kurzer Arbeitsvorgang in der Küche. Im Test wirkt die Lautstärke dann am angenehmsten, wenn Kanne und Filterbereich ruhig sitzen und nichts klappert oder wackelt. Genau solche Nebengeräusche machen Geräte oft „lauter“, obwohl der eigentliche Betrieb normal ist.
Für die Praxis bedeutet das: In einer offenen Wohnküche ist der Vorgang hörbar, sollte aber ein Gespräch nicht dauerhaft überdecken. In einem Büro kann es kurz Aufmerksamkeit ziehen, ist jedoch meist schnell wieder vorbei. Wer morgens sehr geräuschempfindlich ist, merkt Filtermaschinen grundsätzlich eher als reine Kapselgeräte, weil mehr Wasser bewegt und erhitzt wird. Insgesamt ordnet sich die Lautstärke in den üblichen Rahmen der Kategorie ein und ist im Alltag eher „bemerkbar“ als wirklich störend.
Wie zuverlässig arbeitet die Severin FILKA KA 9694 im täglichen Einsatz?
Die Severin FILKA KA 9694 wirkt im Alltag am zuverlässigsten, wenn man sie wie eine klassische Kannenmaschine behandelt: feste Routine, saubere Handgriffe, keine „Hauruck“-Aktionen. Wer Wasser und Kaffeemehl konstant dosiert und den Filterbereich nach dem Brühen zügig leert, bekommt in der Praxis ein sehr gleichmäßiges Nutzungsgefühl. Das zeigt sich besonders morgens, wenn es schnell gehen muss: Die Abläufe sind klar, und man hat nicht ständig das Gefühl, nachkorrigieren zu müssen. Genau diese Wiederholbarkeit ist bei Filtermaschinen oft der wichtigste Punkt, weil sie nicht durch Programme oder Getränkeprofile „auffangen“, was man selbst ungenau macht.
Zuverlässigkeit hängt hier auch stark mit Pflege zusammen. Wenn sich Rückstände im Filterbereich sammeln oder Kalk das Heizsystem bremst, wirkt der Durchlauf irgendwann träger und das Ergebnis kann flacher werden. Wer regelmäßig kurz reinigt und bei Bedarf entkalkt, hält das Gerät in dem Zustand, in dem es am konstantesten arbeitet. In der Gesamtwirkung ist das eine Maschine, die nicht durch komplizierte Technik auffällt, sondern durch Alltagstauglichkeit. Im Test zeigt sich: Je konsequenter die Routine, desto weniger Anlass gibt es für Überraschungen.
Welche Filter passen zur Severin FILKA KA 9694?
Bei der Severin FILKA KA 9694 ist die Filterfrage im Alltag wichtig, weil sie direkt beeinflusst, wie sauber der Kaffee durchläuft und wie viel Aufwand beim Einsetzen entsteht. In dieser Geräteklasse sind meist gängige Papierfilter das Mittel der Wahl, weil sie sich schnell handhaben lassen und den Kaffee klarer wirken lassen. Praktisch ist, dass man nicht auf exotische Lösungen angewiesen sein will, sondern Filter nutzen kann, die im Supermarkt oder online problemlos verfügbar sind. Genau das sorgt dafür, dass die Maschine im Alltag nicht wegen Kleinteilen ausfällt.
Für das Ergebnis spielt außerdem die Passform eine Rolle: Sitzt der Filter stabil und liegt sauber an, läuft das Wasser gleichmäßiger durch das Kaffeemehl. Wenn ein Filter zu klein wirkt oder schlecht anliegt, kann das zu unruhigem Durchlauf führen, was sich geschmacklich bemerkbar macht. Wer experimentieren möchte, kann auch mit der Papierqualität spielen, weil manche Filter mehr Öle durchlassen als andere und der Kaffee dadurch minimal anders wirkt. Wichtig bleibt aber: Der Filter soll ohne Gefummel einsetzbar sein, damit die Routine schnell bleibt. Im Zweifel lohnt es sich, bei einer Sorte zu bleiben, die stabil sitzt und zuverlässig verfügbar ist.
Wie gut ist die Warmhaltefunktion der Severin FILKA KA 9694?
Die Warmhaltefunktion der Severin FILKA KA 9694 ist im Alltag vor allem dann nützlich, wenn Kaffee nicht sofort komplett getrunken wird, aber innerhalb einer überschaubaren Zeit weiterhin angenehm heiß bleiben soll. Für viele Haushalte ist das der typische Fall: Eine Kanne steht bereit, und man schenkt über eine Weile nach. In der Praxis fühlt sich Warmhalten dann wie eine Komfortbrücke an, nicht wie eine Dauerlösung. Denn Filterkaffee verändert sich mit Zeit und Temperatur, selbst wenn er warm bleibt. Das Aroma wirkt mit zunehmender Standzeit oft flacher, und feinere Noten treten in den Hintergrund.
Der beste Nutzen entsteht deshalb, wenn man Warmhalten bewusst einsetzt: kurze Zeit, wenn es im Ablauf hilft, aber nicht stundenlang. Wer Wert auf frischere Tassen legt, fährt oft besser damit, kleinere Mengen zu brühen, statt eine große Kanne lange warm zu halten. Dann bleibt das Geschmacksbild lebendiger und weniger „gekocht“. Im Test zeigt sich: Warmhalten ist praktisch, aber der Geschmack profitiert davon, wenn man Kaffee eher zügig trinkt oder rechtzeitig neu brüht. So wird die Funktion zum Komfort, ohne zur Qualitätsbremse zu werden.
Tropft die Severin FILKA KA 9694 nach dem Brühen nach?
Ob eine Filtermaschine nachläuft, merkt man im Alltag sofort, weil es direkt die Sauberkeit auf der Arbeitsfläche beeinflusst. Bei der Severin FILKA KA 9694 ist das Thema vor allem in zwei Momenten relevant: wenn man die Kanne kurz herausnimmt und wenn der Brühvorgang gerade endet. Ein gewisser Nachlauf ist bei Filtermaschinen konstruktionsbedingt nicht untypisch, weil im Filterbereich noch Flüssigkeit steht, die erst abtropfen muss. Entscheidend ist daher weniger, ob es überhaupt nachläuft, sondern wie kontrolliert das passiert und wie gut sich das im Alltag handhaben lässt.
Praktisch wird es, wenn man nach dem Brühen einen kurzen Moment wartet, bevor man die Kanne entfernt oder den Filterbereich leert. So reduziert man Tropfen und verhindert, dass sich Kaffeereste über den Rand ziehen. Ebenso hilft es, die Kanne sauber und trocken einzusetzen, damit keine alten Tropfen sofort neue Spuren bilden. Im Ergebnis ist das ein typischer Punkt, an dem Routine den Unterschied macht: Wer hektisch ist, bekommt eher Kleckerei, wer den Ablauf kurz „auslaufen“ lässt, hält die Maschine und die Stellfläche deutlich sauberer. Das ist kein Spektakel, aber im Alltag spürbar.
Wie groß ist die Severin FILKA KA 9694 und passt sie in kleine Küchen?
Ob die Severin FILKA KA 9694 in eine kleine Küche passt, hängt weniger von einem einzelnen Maß ab, sondern davon, wie viel freie Arbeitsfläche man dauerhaft entbehren kann und wie die Maschine im Alltag genutzt wird. Kannenmaschinen wirken oft „größer“, weil sie nicht nur die Grundfläche, sondern auch Höhe und Bewegungsraum brauchen: Man muss Wasser nachfüllen, den Filterbereich öffnen und die Kanne sicher herausnehmen können. In engen Küchen ist deshalb entscheidend, ob die Maschine unter Hängeschränken gut bedienbar bleibt und ob man die Kanne ohne Anstoßen bewegen kann.
Wenn Arbeitsfläche knapp ist, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Routine: Steht die Maschine dauerhaft an einem festen Platz, oder muss sie nach der Nutzung weg? Für Vieltrinker ist ein fester Platz meist sinnvoll, weil man sie täglich nutzt. Für Gelegenheitsnutzer kann die Stellfläche eher wie Ballast wirken. Im Alltag hilft außerdem, wenn die Maschine optisch „ruhig“ steht und nicht jedes Mal umständlich verschoben werden muss. Insgesamt passt das Kannenprinzip auch in kleine Küchen, aber nur dann angenehm, wenn die Bedienbewegungen nicht eingeengt sind. Sonst wird jeder Handgriff unnötig fummelig.
Kann man bei der Severin FILKA KA 9694 die Stärke gut steuern?
Die Stärke lässt sich bei der Severin FILKA KA 9694 im Alltag vor allem über die Klassiker steuern: Dosierung, Mahlgrad und Wassermenge. Das klingt simpel, ist aber genau der Vorteil einer Filtermaschine, weil man sehr direkt merkt, was eine Veränderung bewirkt. Nimmt man etwas mehr Kaffee bei gleicher Wassermenge, wird die Tasse kräftiger, kann aber auch schneller bitter wirken, wenn der Mahlgrad zu fein ist. Umgekehrt wird der Kaffee mit weniger Pulver milder, aber kann flach wirken, wenn man zu weit runtergeht. In der Praxis ist es deshalb sinnvoll, nicht nur „mehr oder weniger“ zu machen, sondern auch am Mahlgrad zu drehen: etwas gröber, wenn Bitterkeit stört, etwas feiner, wenn es zu dünn wirkt.
Für viele Nutzer ist die beste Lösung eine feste Standard-Formel. Wenn man einmal gefunden hat, was zur eigenen Bohne passt, wird Stärke im Alltag sehr gut wiederholbar, ohne dass man am Gerät selbst ständig etwas einstellen muss. Wer vorgemahlenen Kaffee nutzt, hat weniger Spielraum über den Mahlgrad, kann aber immer noch über Dosierung und Wasser eine klare Richtung wählen. Wichtig ist dabei, nicht zu hektisch zu verändern: Kleine Schritte bringen meist mehr als große Sprünge, weil Filterkaffee empfindlich reagiert. Insgesamt lässt sich die Stärke gut steuern, aber sie hängt stärker an der eigenen Routine als an einem Menüpunkt.
Eignet sich die Severin FILKA KA 9694 für Gäste und mehrere Tassen?
Für Gäste ist die Severin FILKA KA 9694 vom Grundprinzip her sehr passend, weil eine Kanne genau die Situation abdeckt, in der mehrere Menschen in kurzer Zeit Kaffee wollen. Man kann eine größere Menge auf einmal zubereiten, und danach wird einfach nachgeschenkt, ohne dass man jede Tasse einzeln neu starten muss. Im Alltag ist das oft der entspannteste Ablauf: Man steht nicht permanent an der Maschine, sondern kann sich um Frühstück, Gespräche oder anderes kümmern. Gerade bei Familienbesuch oder kleinen Runden ist das Kannenprinzip deshalb ein echter Komfortgewinn.
Praktisch ist außerdem, dass Gäste bei Filterkaffee selten Bedienerklärung brauchen. Die Maschine läuft, der Kaffee steht bereit, jeder schenkt sich selbst ein. Damit das wirklich angenehm bleibt, lohnt es sich, die Kanne nicht ewig warmzuhalten, sondern lieber zeitlich passend zu brühen. So bleibt das Aroma frischer und die Tassen wirken nicht „müde“. Für Vieltrinker-Runden ist die Maschine damit grundsätzlich gut geeignet. Weniger ideal ist sie nur dann, wenn Gäste sehr unterschiedliche Wünsche haben, etwa extrem stark, sehr mild oder bestimmte Spezialprofile – Filterkaffee ist eher eine gemeinsame Basis als eine individuelle Getränkestation.
Wie empfindlich ist die Severin FILKA KA 9694 bei Kalk und Pflege?
Wie bei jeder Maschine mit Wassererhitzung ist Kalk auch bei der Severin FILKA KA 9694 ein Thema, das sich schleichend bemerkbar macht. Im Alltag zeigt sich das nicht über Nacht, sondern über Wochen und Monate: Der Durchlauf kann träge wirken, die Temperaturstabilität kann nachlassen, und der Kaffee schmeckt weniger frisch, obwohl Bohne und Dosierung gleich geblieben sind. Das liegt weniger an „Empfindlichkeit“ im Sinne von Defekt, sondern daran, dass Filtermaschinen in der Praxis sehr direkt reagieren, wenn Wasserwege und Heizsystem nicht sauber bleiben. Je härter das Wasser, desto schneller wird Kalk relevant.
Pflege ist deshalb der Hebel, der langfristig am meisten bringt. Wer regelmäßig entkalkt und den Filterbereich sauber hält, hält die Maschine stabil im Betrieb. Das ist auch geschmacklich wichtig, weil alte Ablagerungen und Kalk nicht nur Technik, sondern auch Aroma beeinflussen. Ebenso lohnt es sich, Kanne und Filtereinsatz nicht nur kurz auszuspülen, sondern gelegentlich gründlicher zu reinigen, damit keine Gerüche hängen bleiben. Insgesamt ist das Gerät im Alltag gut beherrschbar, wenn man Kalk nicht ignoriert. Wer dagegen lange nichts macht, merkt irgendwann, dass die Maschine „langsamer“ und der Kaffee „flacher“ wirkt.
Welche Schwächen fallen bei der Severin FILKA KA 9694 im Alltag auf?
Die größten Schwächen der Severin FILKA KA 9694 liegen weniger in einem spektakulären Problem, sondern in den typischen Grenzen einer Kannen-Filtermaschine. Das Kannen-Handling gehört immer dazu: ausschenken, abstellen, spülen. Wer das mag, findet es normal, wer es nicht mag, empfindet es als Aufwand. Dazu kommt die Stellfläche, die in kleinen Küchen spürbar sein kann. Eine Kannenmaschine steht optisch und praktisch präsenter da als sehr kompakte Einzelportionsgeräte, und das muss zur Küche passen.
Geschmacklich ist Filterkaffee ehrlich. Wenn Dosierung und Mahlgrad nicht stimmen, merkt man es. Das ist einerseits positiv, weil man steuern kann, andererseits kann es nerven, wenn man „einfach nur“ starten will und trotzdem jedes Mal neu justieren muss. Außerdem ist Warmhalten praktisch, aber nicht ideal für Aroma: Steht Kaffee länger, wirkt er schneller flach. Das sind keine außergewöhnlichen Schwächen, aber sie bestimmen den Alltag. Wer diese Punkte akzeptiert, bekommt eine solide Routine. Wer genau diese Kompromisse vermeiden will, sollte eher ein anderes Zubereitungskonzept wählen.
Welche Alternativen passen, wenn die Severin FILKA KA 9694 nicht ideal ist?
Wenn die Severin FILKA KA 9694 nicht ideal passt, liegt es meist an der gewünschten Nutzung. Wer vor allem einzelne Tassen frisch möchte, fährt oft besser mit einem Konzept, das auf Portionen ausgelegt ist, statt auf eine Kanne. Das kann ein kompaktes Einzelportionssystem sein oder eine manuelle Lösung, bei der man sehr gezielt brüht. Der Vorteil ist hier weniger „besserer Kaffee“, sondern weniger Standzeit und weniger Warmhalte-Kompromiss. Für kleine Küchen kann auch ein schlankeres Gerät sinnvoll sein, das weniger Stellfläche beansprucht und schneller wieder weggeräumt werden kann.
Wer hingegen mehr Kontrolle über Aroma und Brühparameter will, findet Alternativen eher in Geräten, die auf präzisere Steuerung ausgelegt sind oder in manuellen Methoden, bei denen man den Brühvorgang aktiv lenkt. Das lohnt sich vor allem für Nutzer, die gern experimentieren und Geschmack gezielt formen wollen. Wenn das Kannenprinzip grundsätzlich richtig ist, aber mehr Komfort bei Pflege oder Handling gewünscht wird, kann auch ein anderes Modell innerhalb der Filterklasse besser passen, etwa mit besonders einfacher Reinigung oder sehr klarer Bedienführung. Am Ende ist die passende Alternative die, die den Alltag vereinfacht statt neue Routinen zu erzwingen.
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