Shark PowerPro IZ370EU im ausführlichen Test
Shark PowerPro IZ370EU als kabelloser Akku-Staubsauger: Einordnung der Klasse
Im Alltag positioniert sich der Shark PowerPro IZ370EU als kabelloser Stielsauger, der schnelle Reinigungsrunden ohne Steckdosenwechsel ermöglichen soll. In dieser Geräteklasse zählen vor allem drei Dinge: eine verlässlich wirkende Aufnahme auf Hartboden, ein Handling, das auch in engen Wohnungen nicht nervt, und eine Entleerung, die nicht jedes Mal Staubwolken erzeugt. Im Test fällt auf, dass der Fokus klar auf einem unkomplizierten, modernen Nutzungskonzept liegt: Der Sauger kann freistehend abgestellt werden, bringt LED-Scheinwerfer an der Düse mit und setzt auf eine automatische Anpassung der Leistung je nach Bodentyp. Solche Automatiklösungen sind in der Praxis dann hilfreich, wenn sie unauffällig arbeiten und nicht ständig mit spürbaren Leistungssprüngen irritieren. Im Test zeigt sich bei dieser Art von Systemen typischerweise, dass sie vor allem auf gemischten Flächen Zeit sparen, während sehr anspruchsvolle Ecken oft weiterhin ein gezieltes Nacharbeiten brauchen.

Alltag und Zielgruppe: kleine Wohnung, Haustiere, schnelle Einsätze
Im Alltag passt der Shark PowerPro IZ370EU besonders zu Haushalten, die häufig „zwischendurch“ reinigen: Krümel in der Küche, feiner Staub auf Fliesen, Haare im Flur oder Katzenstreu rund um das Klo. Der Test wirkt hier nah an der Realität, weil genau solche Situationen vom Konzept profitieren: kurz greifen, einschalten, fertig – ohne Kabel und ohne erst eine große Maschine aus dem Schrank zu wuchten. Mit bis zu 50 Minuten Laufzeit ist er in typischen Szenarien eher auf kleinere bis mittlere Wohnflächen ausgerichtet, weil bei höheren Leistungsstufen die Zeit erfahrungsgemäß spürbar schrumpft. Für Haustierhaushalte ist die Anti-Hair-Wrap-Bürste ein Kernargument: Sie soll Haare aufnehmen, ohne dass sie sich in der Rolle festwickeln. Im Test bleibt dabei entscheidend, ob die Bürste nach einigen Tagen wirklich sauberer bleibt oder ob doch regelmäßig Handarbeit nötig wird. Dazu kommt der HEPA-Filter im anti-allergen-versiegelten Behälter, der feine Partikel besser im System halten soll – ein realistischer Vorteil, wenn im Alltag Allergene nicht wieder in die Raumluft zurückgepustet werden.
Ersteindruck zu Bauweise, Gewicht und freistehendem Konzept
Mit 3,45 kg gehört der Shark PowerPro IZ370EU nicht zu den ultraleichten Modellen, wirkt aber noch in einem Bereich, der im Alltag für viele Nutzer gut handhabbar bleibt – gerade, wenn die Balance stimmt und der Sauger sich wendig führen lässt. Im Test zeigt sich, dass ein etwas höheres Gewicht auf Hartboden weniger stört als beim Saugen auf Teppich oder beim Tragen auf Treppen. Positiv fällt die praktische Auslegung mit 0,7 Liter Staubbehälter auf: Für häufiges, kurzes Saugen ist das Volumen meist ausreichend, ohne dass nach jeder Runde geleert werden muss. Gleichzeitig ist die Entleerung ein kritischer Punkt, weil ein „einfach“ beworbenes System im Alltag nur dann überzeugt, wenn es ohne Staubkontakt funktioniert. Der Sauger tritt zudem als 2-in-1 auf: Im Handstaubsauger-Modus sollen Polster, Treppenstufen oder das Auto erreichbar werden, was in dieser Klasse ein echter Mehrwert ist, sofern die Saugkraft an der Düse nicht zu stark abfällt.

Vorteile und Nachteile des Shark PowerPro IZ370EU im Test
Der Shark PowerPro IZ370EU in der getesteten Variante mit herausnehmbarem Akku, 0,7-l-Staubbehälter und Anti-Hair-Wrap-Bürste zielt klar auf komfortables Saugen ohne großen Aufwand. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus Bodentyp-Erkennung, LED an der Düse und freistehendem Abstellen genau dort hilft, wo im Alltag viele kurze Einsätze anfallen. Im Test zeigt sich zugleich: Das Konzept lebt davon, dass Handling und Entleerung wirklich sauber funktionieren, sonst kippt der Komfortvorteil schnell. Im Test wirkt das Paket insgesamt durchdacht, mit typischen Grenzen bei Gewicht, Lautheit und der Frage, wie konstant die Leistung bei anspruchsvolleren Flächen bleibt.
Vorteile
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Automatik: Die Bodentyp-Erkennung nimmt im Alltag spürbar Denkaufwand raus, weil die Leistung nicht ständig manuell nachgeregelt werden muss.
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LED-Licht: In dunkleren Ecken und unter Möbelkanten werden Staub und Krümel schneller sichtbar, was Nacharbeit reduziert.
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Freistehend: Das Abstellen ohne Anlehnen wirkt im Wohnalltag praktisch, weil der Sauger bei kurzen Pausen sofort griffbereit bleibt.
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Tierhaar-Aufnahme: Die rotierende Bürste ist klar auf Haare ausgelegt und wirkt gerade auf Hartboden und Teppichkanten als echter Nutzwert.
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HEPA-System: Der versiegelte Behälter mit HEPA-Filter passt gut zu Allergiehaushalten, weil Feinstaub eher im Gerät bleibt als wieder zu wirbeln.
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Handmodus: Als Handstaubsauger werden Polster, Treppen und das Auto realistischer erreichbar, ohne dass ein Zweitgerät nötig ist.
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Akku entnehmbar: Laden wird flexibler, weil keine feste Parkposition nötig ist und der Akku separat an die Steckdose kann.
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Entleerung: Eine durchdachte Entleerung kann den Kontakt mit Staub reduzieren und macht häufiges Leeren weniger unangenehm.
Nachteile
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Gewicht: 3,45 kg können je nach Wohnung und Nutzung auf Dauer spürbar werden, vor allem auf Treppen oder bei längeren Sessions.
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Lautstärke: Bis zu 86 dB wirkt in kleinen Räumen schnell präsent, besonders wenn abends oder in hellhörigen Wohnungen gereinigt wird.
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Ladezeit: Rund 6 Stunden Ladezeit verlangt Planung, wenn mehrere Einsätze am Tag anstehen und kein Zweitakku vorhanden ist.
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Behältergröße: 0,7 l sind für Routine-Reinigung gut, bei viel Tierhaar oder größerer Fläche kann das Leeren häufiger nötig werden.
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Stabilitätsgefühl: Je nach Erwartung an Material und Stand kann das Empfinden zwischen „solide“ und „etwas kopflastig“ schwanken.

Saugleistung und Bodendüsen-Praxis im Test
Shark PowerPro IZ370EU auf Hartboden: Krümel, Staub und Katzenstreu
Auf Fliesen, Laminat und Parkett zählt im Alltag vor allem, wie sauber die Düse Partikel aufnimmt, ohne dass zu viel nachgewischt oder mehrfach über dieselbe Stelle gefahren werden muss. Der Shark PowerPro IZ370EU wirkt in diesem Szenario grundsätzlich auf schnelle, sichtbare Ergebnisse ausgelegt: LED-Scheinwerfer helfen dabei, feinen Staub an Kanten und in Schattenzonen zu erkennen, was die Trefferquote beim ersten Durchgang verbessert. Im Test fällt auf, dass gerade Katzenstreu und gröbere Krümel weniger an der Oberfläche „tanzen“ sollten, wenn die Düse gut geführt ist und der Luftstrom stabil bleibt. Typisch für diese Klasse ist, dass Hartboden meist der leichteste Untergrund ist, während Übergänge zu Teppichen anspruchsvoller werden. Für Nutzer heißt das: In Küchen- und Eingangsbereichen passt das Konzept besonders gut, weil die Reinigung schnell startet und ohne Kabelwechsel durchgezogen werden kann.
Teppich und Kanten: wie konstant die Aufnahme wirkt
Teppiche und Vorleger bringen für kabellose Stielsauger die entscheidenden Grenzen ans Licht, weil Fasern Widerstand erzeugen und Tierhaare sich stärker festsetzen. Hier zeigt sich im Alltag vor allem, ob die Bürste den Schmutz wirklich aus dem Gewebe löst oder ob der Sauger eher oberflächlich arbeitet. Der Shark PowerPro IZ370EU setzt auf eine rotierende Bürste, die auch bei Haaren helfen soll, und damit steigt die Chance auf gute Ergebnisse an Kanten, in Laufzonen und bei leichten bis mittleren Teppichen. Im Test zeigt sich bei solchen Konstruktionen typischerweise: Je dichter der Teppich, desto wichtiger wird eine gleichmäßige Führung, sonst bleibt an einzelnen Stellen Material zurück. Praktisch ist in diesem Zusammenhang der Handmodus für Stufen und Polster, weil dort oft Fussel und Haare sitzen, die man mit einer großen Bodendüse nicht sauber erreicht. Wer viele Teppichflächen hat, sollte im Alltag damit rechnen, öfter gezielt nachzuarbeiten, während Hartbodenflächen klar die Paradedisziplin bleiben.
Bodentyp-Erkennung und Automatik: Nutzen und typische Grenzen
Die automatische Bodentyp-Erkennung soll die Leistung so anpassen, dass nicht ständig manuell zwischen Stufen gewechselt wird. Das ist im Alltag besonders auf gemischten Flächen sinnvoll, wenn etwa der Flur hart ist, das Wohnzimmer einen Teppich hat und dazwischen Kanten und Übergänge liegen. Im Test wirkt die Automatik dann überzeugend, wenn sie unauffällig reagiert: Sie sollte Schmutzspitzen abfangen, ohne dass die Bedienung hektisch wirkt oder die Lautheit unnötig anzieht. Typisch ist, dass Automatikprogramme in der Praxis eher konservativ entscheiden, um Akku zu schonen, und bei sehr hartnäckigen Bereichen trotzdem ein bewusster Eingriff nötig bleibt. Für Nutzer bedeutet das: Die Automatik kann Zeit sparen und den Alltag vereinfachen, ersetzt aber nicht in jeder Situation das gezielte Arbeiten an Ecken, Teppichkanten und stark frequentierten Zonen.

Tierhaare, Anti-Hair-Wrap und Allergiefilter im Test
Shark PowerPro IZ370EU bei Tierhaaren auf Teppich und Polstern
Tierhaare sind im Alltag der Moment, in dem viele Akku-Staubsauger an ihre Grenzen geraten: Auf Hartboden liegen sie oft lose, auf Teppich und Polstern sitzen sie dagegen regelrecht fest. Der Shark PowerPro IZ370EU wirkt genau für diese Realität gebaut, weil die rotierende Bürste auf Haaraufnahme ausgelegt ist und typische „Haarknäuel an der Düse“-Probleme reduzieren soll. Im Test fällt auf, dass die Alltagstauglichkeit weniger von einzelnen, spektakulären Momenten abhängt, sondern von Konstanz: Wenn nach mehreren Tagen Nutzung weniger Haare an der Bürste hängen bleiben, spart das Zeit und hält die Leistung stabiler. Auf Polstern und in Ecken kommt es zudem auf die Handstaubsauger-Option an, weil man dort gezielter arbeiten kann als mit der großen Bodendüse. Für Haushalte mit Katzenstreu und Fellwechsel zählt am Ende, ob man ohne lange Vorbereitung schnell sichtbar Ordnung bekommt – und genau dieses „kurz und effektiv“ passt zum Konzept.
Anti-Hair-Wrap im Alltag: Verwicklungen, Wartung, Bürstenpflege
Anti-Hair-Wrap ist im Alltag kein Luxus, sondern ein Wartungsversprechen: Haare sollen aufgenommen werden, ohne sich dauerhaft um die Bürstenrolle zu wickeln. Das ist besonders wichtig, wenn täglich gesaugt wird und die Bürste sonst regelmäßig mit Schere oder Fingern freigeräumt werden müsste. Beim Shark PowerPro IZ370EU entscheidet die Praxis darüber, ob die Bürste nach mehreren Einsätzen noch frei läuft oder ob sich an den Enden und Übergängen doch Reste sammeln. Im Test zeigt sich bei solchen Systemen typischerweise, dass sie vor allem lange Haare und Tierhaare besser managen, aber nicht komplett wartungsfrei sind: Fäden, Teppichfransen oder sehr feine Fasern können weiterhin Aufmerksamkeit verlangen. Positiv ist, dass der Alltag dadurch planbarer wird, weil die Pflege nicht nach jeder Runde eskaliert. Wer empfindlich auf Leistungsabfall reagiert, profitiert besonders, wenn die Bürste sauber bleibt und die Düse auch nach Tagen noch gleichmäßig arbeitet.
HEPA und anti-allergen-versiegelter Behälter: Wirkung für Allergiker im Haushalt
Für Allergiker ist nicht nur entscheidend, was der Sauger aufnimmt, sondern auch, was während und nach dem Saugen wieder in die Raumluft gelangt. Der Shark PowerPro IZ370EU setzt hier auf einen HEPA-Filter und einen anti-allergen-versiegelten Behälter, der Partikel möglichst im System halten soll; in den Angaben steht außerdem, dass 99,9 % Staubpartikel und Allergene eingeschlossen werden sollen. Im Test wirkt so ein Konzept dann überzeugend, wenn die Entleerung sauber gelöst ist und Filterpflege ohne Staubkontakt möglich bleibt. Praktisch bedeutet das: Weniger feiner Staub in der Luft, weniger „Nachhusten“ nach dem Saugen und ein insgesamt angenehmeres Gefühl beim Reinigen, besonders in Schlaf- und Wohnräumen. Gleichzeitig gilt im Alltag: Ein HEPA-System bleibt nur dann hilfreich, wenn Filter und Dichtungen regelmäßig gepflegt werden und der Behälter nicht überfüllt wird, weil das die Luftführung verschlechtern kann.

Akku, Laufzeit und Laden im Test
Shark PowerPro IZ370EU Laufzeit im Alltag: typische Szenarien
Bei einem kabellosen Stielsauger entscheidet die Laufzeit darüber, ob er wirklich zum täglichen „Kurz mal eben“-Gerät wird oder ob man ständig im Hinterkopf mitplant. Beim Shark PowerPro IZ370EU sind bis zu 50 Minuten angegeben, was in dieser Klasse meistens auf einen eher sparsamen Modus unter günstigen Bedingungen hinausläuft. Im Test zeigt sich, dass die nutzbare Zeit im Alltag stark davon abhängt, wie häufig die Düse auf Teppich geht, wie viel grober Schmutz anliegt und wie oft die Automatik spürbar hochregelt. Für eine kleine Wohnung kann das trotzdem sehr gut passen, weil viele Reinigungsrunden nicht als Marathon laufen, sondern als schnelle Runde durch Küche, Flur und Wohnbereich. Sobald mehr Teppichflächen oder viele Polster hinzukommen, wird die Reserve wichtiger, weil man dann häufiger intensiver arbeiten muss. Praktisch ist, dass die Leistung in solchen Situationen nicht nur „gefühlt stark“ sein sollte, sondern auch nach einigen Minuten noch konstant wirkt, damit man nicht am Ende einer Runde mit nachlassender Aufnahme kämpft.
Entnehmbarer Akku: Flexibilität beim Laden und im Wohnalltag
Der herausnehmbare Akku ist im Alltag ein echter Komfortpunkt, weil das Laden nicht an einen festen Stellplatz gebunden ist. Das hilft vor allem in Wohnungen, in denen die Steckdosenlage unpraktisch ist oder der Sauger nicht dauerhaft an derselben Ecke stehen soll. Im Test fällt auf, dass diese Flexibilität auch den Umgang mit Ladepausen entspannter macht: Man kann den Akku abnehmen, laden und den Sauger selbst platzsparend abstellen, ohne ein Kabel quer durch den Raum zu legen. Zusätzlich entsteht ein realistischer Vorteil für Haushalte, die optional mit einem zweiten Akku arbeiten möchten, weil das Wechseln dann einfacher bleibt als bei fest verbauten Lösungen. Im Alltag ist das besonders dann relevant, wenn mehrere Räume am Stück gereinigt werden oder wenn nach dem Saugen direkt noch der Handmodus für Auto oder Treppen dran ist. Entscheidend bleibt dabei, dass der Akku sicher einrastet und sich ohne Gefummel entnehmen lässt, sonst geht der praktische Vorsprung im täglichen Handling verloren.
Ladezeit und Einsatzplanung: was realistisch gut funktioniert
Mit rund 6 Stunden Ladezeit ist der Shark PowerPro IZ370EU eher auf planbare Routinen ausgelegt als auf spontane Vollgas-Runden direkt hintereinander. Im Test wirkt das im Alltag dann unkritisch, wenn der Sauger nach einer Runde ohnehin wieder zurück in den „Bereit“-Zustand geht und man die nächste Nutzung meist am nächsten Tag hat. Wer hingegen mehrere kurze Einsätze über den Tag verteilt fährt, profitiert davon, wenn der Akku zwischendurch einfach an eine Steckdose kann, ohne dass der komplette Sauger herumstehen muss. Typisch für diese Klasse ist, dass eine längere Ladezeit weniger stört, solange die reale Alltagslaufzeit zur Wohnfläche passt und man nicht ständig auf den letzten Prozenten unterwegs ist. Im Test zeigt sich außerdem: Die Automatik kann indirekt helfen, weil sie nicht dauerhaft unnötig hoch fährt und damit die verfügbare Zeit besser streckt. Für Nutzer heißt das unterm Strich, dass ein sinnvoller Rhythmus aus „kurz saugen, zurückladen“ am besten zum Konzept passt, während sehr große Flächen eher von einem Ersatzakku oder einer anderen Geräteklasse profitieren.

Handling, Ergonomie und freistehendes Konzept im Test
Shark PowerPro IZ370EU im täglichen Handling: Wendigkeit und Gewicht
Im Alltag entscheidet sich die Sympathie für einen kabellosen Stielsauger oft in den ersten Minuten: Lässt er sich leicht um Stuhlbeine führen, kippt er bei schnellen Richtungswechseln, und fühlt sich das Gewicht auf Dauer angenehm an? Mit 3,45 kg liegt der Shark PowerPro IZ370EU nicht im ultraleichten Bereich, wirkt aber noch so, dass viele Haushalte damit gut klarkommen, solange die Balance stimmt. Im Test fällt auf, dass das Gewicht vor allem dann präsent wird, wenn man häufig anhebt, etwa bei Türschwellen, beim Umsetzen zwischen Räumen oder beim Reinigen von Treppenabsätzen. Auf Hartboden dagegen spielt eher die Wendigkeit eine Rolle: Wenn die Düse sauber folgt und nicht verkantet, bleibt das Saugen angenehm flüssig. Für kleine Wohnungen ist das wichtig, weil man oft in engen Radien arbeitet und nicht ständig neu ansetzen möchte. Praktisch wirkt auch, dass die Steuerung über Automatik weniger mentale Arbeit macht: Wer nicht dauernd zwischen Stufen wechselt, führt den Sauger entspannter und bleibt im Rhythmus.
Freistehend parken: praktischer Nutzen im Wohnraum
Freistehend abstellen klingt nach einer Kleinigkeit, wird im Alltag aber schnell zu einem echten Komfortfaktor. Der Shark PowerPro IZ370EU kann zwischen zwei Räumen, beim kurzen Telefonat oder beim Wegstellen von Stühlen einfach stehen bleiben, ohne an die Wand gelehnt zu werden. Das reduziert kleine Reibungen, die bei kabellosen Saugern sonst häufig nerven: Umkippen, Abrutschen, ungünstige Abstellorte. Im Test zeigt sich, dass genau diese Zwischenmomente den Unterschied machen, weil die Nutzung nicht wie „große Putzaktion“ wirkt, sondern wie ein schneller Griff zwischendurch. Für Haushalte mit Kindern oder Haustieren ist das ebenfalls relevant: Ein sicherer Stand verhindert, dass das Gerät beim Vorbeilaufen umgerissen wird. Gleichzeitig bleibt ein freistehender Sauger nur dann wirklich praktisch, wenn er nicht zu kopflastig wirkt und der Standpunkt nicht extrem exakt getroffen werden muss. Hier zählt im Alltag die Routine: abstellen, loslassen, fertig – ohne nachzujustieren.
Unter Möbeln und in Ecken: LED, Bauhöhe und Manövrierbarkeit
In der Praxis sammeln sich Staub und Haare selten mitten im Raum, sondern dort, wo man schlecht hinkommt: unter Kanten, entlang der Sockelleiste, um Tischfüße herum. Die LED-Scheinwerfer des Shark PowerPro IZ370EU helfen in solchen Zonen, weil sie feine Partikel sichtbar machen, die bei normalem Licht schnell übersehen werden. Im Test wirkt das besonders sinnvoll bei dunklen Böden oder in Fluren, wo Schatten den Blick täuschen. Entscheidend bleibt dabei die Manövrierbarkeit: Wenn der Sauger leicht in Ecken kommt und nicht ständig an Möbelkanten hängen bleibt, spart das Zeit und hält die Reinigungsrunde kompakt. Unter niedrigeren Möbeln ist weniger das Licht das Problem als die Bauhöhe und die Beweglichkeit der Düse. Typisch für diese Klasse ist, dass man manche Stellen weiterhin mit dem Handmodus sauberer erreicht, weil die große Düse nicht überall flach genug hineinpasst. Genau hier zahlt sich die 2-in-1-Logik aus: schnelle Fläche mit der Bodendüse, punktuelle Nacharbeit mit dem Handteil, ohne ein zweites Gerät zu holen.

Behälter, Entleerung und Hygiene im Test
Shark PowerPro IZ370EU Staubbehälter im Alltag: 0,7 l und Füllmanagement
Der 0,7-Liter-Staubbehälter des Shark PowerPro IZ370EU ist auf typische Alltagsrunden ausgelegt: Küche, Flur, Wohnbereich, dazu zwischendurch sichtbare Krümel und Haare. Im Test fällt auf, dass dieses Volumen im normalen Wohnalltag meist gut ausreicht, solange nicht dauerhaft viel Tierhaar, Sand oder Katzenstreu zusammenkommt. Gerade in Haushalten mit Haustieren füllt sich ein Behälter spürbar schneller, weil Haare viel Raum einnehmen, ohne zwingend „schwer“ zu wirken. Für Nutzer bedeutet das: Eine klare Routine hilft, den Behälter nicht bis zum Limit zu fahren, damit die Luftführung stabil bleibt und die Aufnahme nicht zäh wirkt. Praktisch ist außerdem, wenn der Füllstand ohne großes Rätselraten erkennbar ist, denn bei beutellosen Systemen ist Überfüllung einer der häufigsten Gründe für nachlassende Wirkung und mehr Staubkontakt beim Leeren.
Entleerung ohne schmutzige Hände: Praxisnutzen und mögliche Schwächen
Die Entleerung ist bei beutellosen Akkusaugern einer der Punkte, die im Alltag über „gern genutzt“ oder „steht im Eck“ entscheiden. Beim Shark PowerPro IZ370EU wirkt die Lösung grundsätzlich auf schnellen, hygienischen Umgang ausgelegt, weil das Leeren ohne direkten Kontakt mit dem Schmutz funktionieren soll. Im Test zeigt sich, dass solche Mechaniken vor allem dann überzeugen, wenn sie verlässlich öffnen, nicht verklemmen und den Inhalt zügig nach unten freigeben. Feiner Staub und Fussel bleiben in der Praxis gern an Kanten hängen, während Haare und gröbere Partikel eher vollständig herausfallen. Für Nutzer heißt das: Wer häufig Tierhaare aufsammelt, profitiert meist von einer unkomplizierten Entleerung, sollte aber realistisch einplanen, dass gelegentlich ein kurzer Blick oder ein sanftes Nachhelfen nötig sein kann, damit nichts am Auslass hängen bleibt. Entscheidend ist auch der Moment nach dem Leeren: Wenn der Behälter sauber wieder schließt und keine Staubreste am Dichtbereich bleiben, wirkt der Umgang insgesamt hygienischer.
Filterpflege und Reinigung: Aufwand und typische Intervalle
Ein HEPA-Filter und ein versiegeltes System sind im Alltag nur dann ein Vorteil, wenn die Pflege ohne großen Aufwand möglich bleibt. Der Shark PowerPro IZ370EU richtet sich mit dieser Kombination klar an Haushalte, die Staub und Allergene möglichst im Gerät halten wollen. Im Test wirkt ein solches Setup besonders sinnvoll, wenn der Filter leicht zugänglich ist und sich die Reinigung planbar in den Alltag integrieren lässt. Typisch ist, dass sich bei regelmäßiger Nutzung feiner Staub im Filter absetzt und die Luftwege mit der Zeit träger werden, was sich durch eine weniger spritzige Aufnahme oder eine schnellere Füllung bemerkbar machen kann. Für Nutzer ist deshalb wichtig, die Pflege nicht erst dann zu machen, wenn die Leistung subjektiv abfällt. Eine kurze, regelmäßige Routine hält das Gerät oft angenehmer im Handling, weil die Luftführung stabil bleibt und der Sauger weniger „angestrengt“ wirkt. Wer empfindlich auf Staub reagiert, profitiert zusätzlich davon, wenn Wartungsschritte sauber und ohne große Staubwolke möglich sind.

Zubehör, Handstaubsauger-Modus und Einsatzbreite im Test
Shark PowerPro IZ370EU als Handstaubsauger: Auto, Treppen, Möbel
Der Alltag zeigt schnell, ob ein 2-in-1-System wirklich genutzt wird oder nur auf dem Karton gut klingt. Beim Shark PowerPro IZ370EU ist der Handstaubsauger-Modus ein klarer Praxishebel, weil viele Verschmutzungen nicht auf dem Boden passieren: Polster sammeln Haare, Treppenstufen fangen Staub an Kanten, und im Auto liegt Schmutz gern in Spalten. Im Test fällt auf, dass ein Handmodus nur dann überzeugt, wenn der Wechsel schnell geht und das Gerät dabei nicht sperrig wirkt. Mit 3,45 kg als Gesamtgewicht zählt hier die Balance: In der Hand wird jedes Gramm spürbarer als am Boden, weshalb kurze Einsätze und punktuelles Arbeiten besonders gut zum Konzept passen. Im Alltag funktioniert das am besten, wenn man den Handmodus für genau diese „Problemstellen“ nutzt, statt damit großflächig zu arbeiten. Wer Haustiere hat, profitiert zusätzlich, weil Haare auf Sofa und Sessel oft hartnäckiger sind als auf Hartboden und eine gezielte Düse dort schneller zum Ergebnis führt.
Fugendüse und Polsteraufsatz: typische Stärken im Detail
Mit Fugendüse und Polsteraufsatz deckt der Shark PowerPro IZ370EU typische Alltagszonen ab, die eine Bodendüse nicht sauber erreicht. In Fugen und entlang von Leisten sammelt sich feiner Staub, der optisch erst auffällt, wenn Licht schräg einfällt – hier hilft eine schmale Düse, weil sie den Luftstrom konzentriert. Im Test zeigt sich bei solchen Aufsätzen typischerweise: Die Reinigung wirkt präziser, aber man muss mehr „zielen“, weil die Fläche klein ist. Der Polsteraufsatz ist im Alltag besonders dort sinnvoll, wo Textilien Haare festhalten, etwa auf Sofas, Kissen und Matratzenoberflächen. Hier zählt weniger rohe Kraft als eine effiziente Aufnahme ohne zu viel Reibung, damit der Aufsatz nicht „klebt“ und das Arbeiten angenehm bleibt. Für Nutzer ist der praktische Vorteil klar: Statt mit einer großen Düse herumzumanövrieren, werden Ecken, Zwischenräume und Polster schneller sauber. Gleichzeitig bleibt realistisch, dass sehr tief sitzender Schmutz in dicken Textilien oft mehrere langsame Züge braucht, weil Akku-Geräte in dieser Klasse eher auf Vielseitigkeit als auf maximale Polster-Tiefenreinigung ausgelegt sind.
Vielseitigkeit vs. Spezialgeräte: Einordnung für Haushaltsprofile
Die Einsatzbreite des Shark PowerPro IZ370EU ist seine klare Stärke, weil er Boden, Polster und Auto in einem System abdeckt. Im Test wirkt das besonders passend für Haushalte, die ein Hauptgerät suchen, das viele Aufgaben ordentlich erledigt, ohne dass jeder Bereich ein eigenes Spezialgerät bekommt. Gleichzeitig gilt in der Praxis: Vielseitigkeit bedeutet fast immer Kompromiss. Wer große Teppichflächen hat oder sehr viel Tierhaar aus dichten Textilien ziehen muss, erwartet oft eine aggressivere Tiefenwirkung, als ein leichter Stielsauger dauerhaft liefern kann. Für kleine bis mittlere Wohnungen ist das Gesamtpaket dagegen stimmig, weil man schnell zwischen Bodendüse und Handmodus wechseln kann und damit die typischen Alltagspunkte abdeckt. In diesem Profil zeigt sich der Nutzen besonders deutlich: kurze Runde im Flur, Krümel in der Küche, Haare vom Sofa – ohne große Umwege. Wer das Gerät genau so einsetzt, bekommt im Alltag ein spürbar praktisches Werkzeug, statt ein weiteres Gerät, das nur für eine einzige Aufgabe gut ist.

Fazit zum Shark PowerPro IZ370EU
Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Shark PowerPro IZ370EU
Im Alltag wirkt der Shark PowerPro IZ370EU wie ein Akku-Staubsauger, der weniger auf spektakuläre Einzelwerte und mehr auf ein stimmiges Nutzungskonzept zielt. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus Bodentyp-Erkennung, LED an der Düse und freistehendem Abstellen genau die kleinen Reibungen reduziert, die bei kabellosen Geräten oft nerven: kurze Pausen, schnelle Raumwechsel, spontane Einsätze nach dem Kochen oder rund ums Haustier. Auf Hartboden passt das Gesamtbild besonders gut, weil Krümel, Staub und Katzenstreu typischerweise zügig aufgenommen werden, solange die Düse sauber geführt wird und Kanten nicht auslassen werden. Die Tierhaar-Orientierung wirkt alltagstauglich, weil die rotierende Bürste und die Anti-Hair-Wrap-Idee genau dort ansetzen, wo viele Haushalte den größten Stress haben: Haare im Flur, auf Teppichkanten und auf Polstern. Im Test zeigt sich als entscheidender Punkt, dass Komfortfunktionen nur dann wirklich überzeugen, wenn Entleerung und Wartung nicht zur Dauerbaustelle werden. Der 0,7-l-Behälter ist für häufige, kurze Runden in kleineren Wohnungen eine passende Größe, bei viel Fell oder Sand steigt der Leer-Rhythmus aber spürbar an. Dazu kommt das Gewicht: 3,45 kg bleiben für viele im Rahmen, können auf Treppen oder bei längeren Sessions jedoch deutlich präsenter wirken als bei sehr leichten Alternativen.
Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung
Der Shark PowerPro IZ370EU lohnt sich vor allem dann, wenn das Alltagsszenario zu seinen Stärken passt: gemischte Böden, regelmäßige Zwischenreinigung, Tierhaare und der Wunsch nach unkompliziertem Handling. Im Test wirkt die Automatik als echter Komfortgewinn, weil sie auf wechselnden Untergründen Arbeit abnimmt und die Nutzung weniger „techniklastig“ macht. Gleichzeitig bleibt realistisch, dass Teppiche und sehr dichte Textilien mehr Geduld verlangen als Hartboden, weil ein Allround-Stielsauger in dieser Klasse eher auf Vielseitigkeit als auf kompromisslose Tiefenreinigung ausgelegt ist. Auch die Akkuseite ist eine Frage der Gewohnheit: Bis zu 50 Minuten passen gut, wenn man in kurzen Etappen arbeitet und danach wieder lädt; die Ladezeit von rund 6 Stunden ist dagegen weniger ideal, wenn mehrere volle Einsätze direkt hintereinander geplant sind. Im Test zeigt sich, dass der entnehmbare Akku den Alltag deutlich erleichtert, weil Laden flexibel bleibt und der Sauger nicht zwingend an einem festen Platz „wohnen“ muss. Als Kaufempfehlung ergibt sich damit ein klarer Rahmen: sehr passend für kleine bis mittlere Wohnungen, für Haustierhaushalte mit Fokus auf Haarmanagement und für Nutzer, die ein wendiges System plus Handmodus für Möbel, Treppen und Auto möchten. Weniger passend ist er für sehr große Flächen mit viel Teppich oder für alle, die maximale Leichtigkeit und sehr leises Arbeiten priorisieren. Die Einordnung von handyhuellen.berlin ist hier eindeutig: ein praxisnahes Gesamtpaket mit klaren Stärken im Komfort, aber mit typischen Grenzen bei Gewicht, Geräusch und Ladeplanung.

FAQ zum Shark PowerPro IZ370EU Test
Wie gut saugt der Shark PowerPro IZ370EU auf Hartboden?
Auf Hartboden spielt der Shark PowerPro IZ370EU seine alltagstauglichste Seite aus, weil Krümel, feiner Staub und typischer Schmutz in Küche und Flur grundsätzlich leichter aufzunehmen sind als tief sitzende Partikel in Teppichen. In der Praxis hilft dabei das LED-Licht an der Bodendüse: Gerade an Sockelleisten, unter Stühlen oder in leicht abgedunkelten Ecken sieht man schneller, ob noch etwas liegen bleibt. Entscheidend ist weniger ein einzelner „Power-Moment“, sondern die Konstanz bei mehreren Zügen hintereinander. Wenn der Sauger sauber geführt wird und man an Kanten bewusst einmal entlangfährt, wirkt das Ergebnis meist ordentlich und schnell erreichbar. Katzenstreu und gröbere Partikel sind genau die Art Alltagsschmutz, bei der sich ein kabelloses Gerät bewähren muss, weil man nicht jedes Mal das große Bodenmodell holen möchte. Für die meisten Wohnungen bedeutet das: kurze Runden sind realistisch gut machbar, und die Hemmschwelle zum schnellen Saugen bleibt niedrig.
Taugt der Shark PowerPro IZ370EU für Teppiche und Vorleger?
Teppiche sind die Fläche, auf der sich kabellose Stielsauger am stärksten unterscheiden, weil Schmutz und Haare in Fasern festhängen können. Der Shark PowerPro IZ370EU ist dafür grundsätzlich geeignet, vor allem bei dünneren Vorlegern und normalen Teppichen, wenn man mit etwas mehr Ruhe arbeitet und nicht im Eiltempo darübergeht. Seine rotierende Bürste ist dabei ein Vorteil, weil sie Fasern anhebt und damit eher auch Haare und Staub aus der Oberfläche löst. Grenzen werden typischerweise sichtbar, wenn Teppiche sehr dicht sind oder wenn viel Tierhaar über Tage in Laufzonen sitzt. Dann braucht es meist mehrere langsame Bahnen, und man merkt schneller, dass Akku-Geräte eher auf Vielseitigkeit als auf kompromisslose Tiefenwirkung ausgelegt sind. Für Haushalte mit gemischten Böden ist das unterm Strich ein guter Mittelweg: Hartboden gelingt zügig, Teppiche funktionieren solide, nur bei sehr anspruchsvollen Textilien steigt der Aufwand spürbar.
Ist der Shark PowerPro IZ370EU gut?
Gut ist der Shark PowerPro IZ370EU dann, wenn die Erwartungen zur Geräteklasse passen und der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit liegt. Er punktet vor allem mit einem Komfortpaket, das im Wohnalltag wirklich genutzt wird: freistehend abstellen, LED an der Düse, automatische Anpassung an den Bodentyp und die Möglichkeit, schnell in den Handmodus zu wechseln. Im Test fällt auf, dass genau diese Punkte dafür sorgen, dass man häufiger und spontaner saugt, statt die Reinigung aufzuschieben. Für Haustierhaushalte ist zusätzlich wichtig, dass die Bürste Haare sinnvoll managt und die Entleerung nicht zur staubigen Pflichtübung wird. Als Grenzen bleiben typische Themen: Das Gewicht kann auf Treppen oder bei längeren Einsätzen spürbar werden, und die Ladezeit verlangt eher Routine als spontane Mehrfachrunden hintereinander. Insgesamt wirkt das Modell als stimmige Wahl für kleine bis mittlere Wohnungen, in denen schnelle Zwischenreinigung und Vielseitigkeit wichtiger sind als absolute Spitzenleistung auf sehr dichten Teppichen.
Wie sinnvoll ist die Bodentyp-Erkennung beim Shark PowerPro IZ370EU?
Die Bodentyp-Erkennung ist vor allem dann sinnvoll, wenn im Alltag häufig zwischen Hartboden und Teppich gewechselt wird und man nicht ständig selbst an Leistungsstufen denken möchte. In gemischten Wohnungen spart das spürbar kleine Handgriffe, weil der Sauger automatisch nachregelt und sich die Reinigung flüssiger anfühlt. Der praktische Nutzen zeigt sich besonders bei Übergängen, etwa vom Flur ins Wohnzimmer oder in Bereichen mit Teppichinseln, wo man sonst mehrfach manuell eingreifen würde. Gleichzeitig gilt realistisch: Eine Automatik ist selten perfekt für jede Situation. Bei sehr hartnäckigem Schmutz oder bei Stellen, an denen man bewusst maximale Aufnahme will, kann es sein, dass man trotzdem gezielt nacharbeitet oder länger auf der Stelle bleibt. Als Komfortfunktion ist das System aber genau richtig eingeordnet: Es nimmt Routinearbeit ab, ohne dass man sich beim Saugen ständig mit Technik beschäftigen muss, und es passt gut zu kurzen, häufigen Einsätzen.
Wie laut wirkt der Shark PowerPro IZ370EU im Alltag?
Mit einer angegebenen maximalen Lautstärke von bis zu 86 dB wirkt der Shark PowerPro IZ370EU im Alltag eher präsent als dezent, vor allem in kleinen Räumen oder in hellhörigen Wohnungen. Das ist bei kabellosen Stielsaugern nicht unüblich, weil Leistung, Luftstrom und Bürstenrolle akustisch zusammenkommen. Praktisch bedeutet das: Für kurze Runden ist die Lautheit meist gut tolerierbar, bei längeren Sessions kann sie schneller anstrengend werden, insbesondere wenn man abends saugt oder andere im Haushalt parallel Ruhe brauchen. Wie stark das empfunden wird, hängt auch vom Untergrund ab, weil Teppiche und harte Flächen Geräusche unterschiedlich reflektieren. Wer geräuschempfindlich ist, wird die Komfortseite des Geräts dann am meisten schätzen, wenn die Reinigung wirklich schnell erledigt ist und man nicht lange am Stück arbeiten muss. In diesem Profil passt die Lautheit eher zu „kurz und effektiv“ als zu „leise und ausdauernd“.

Wie lange hält der Akku beim Shark PowerPro IZ370EU wirklich durch?
Die angegebene Laufzeit von bis zu 50 Minuten ist im Alltag als Obergrenze zu verstehen, die typischerweise unter günstigen Bedingungen erreicht wird. Entscheidend ist, wie der Shark PowerPro IZ370EU genutzt wird: Auf Hartboden mit eher moderatem Schmutz bleibt die Laufzeit meist näher an dem, was man erwartet, während Teppiche, viele Tierhaare und häufige Leistungsanpassungen die verfügbare Zeit spürbar verkürzen können. In einer kleinen Wohnung reicht eine Ladung deshalb oft für eine vollständige Runde, besonders wenn man nicht jeden Raum auf höchster Intensität bearbeitet. Sobald man zusätzlich viel Polster, Treppen oder das Auto saugt, steigt der Bedarf, weil man häufiger konzentriert und punktuell arbeitet. Für die Praxis hilft eine einfache Strategie: lieber regelmäßig kurze Runden und danach wieder laden, statt selten und dann sehr lange am Stück. So bleibt die Leistung konstanter, und man gerät weniger in Situationen, in denen man am Ende einer Reinigung mit nachlassender Reserve arbeitet.
Kann man den Akku beim Shark PowerPro IZ370EU leicht wechseln und laden?
Der herausnehmbare Akku ist im Alltag einer der stärksten Komfortpunkte, weil er das Laden flexibler macht. Statt den kompletten Sauger an eine bestimmte Stelle zu binden, lässt sich der Akku zum Laden einfach mitnehmen, was vor allem in Wohnungen mit ungünstig platzierten Steckdosen angenehm ist. Praktisch ist auch, dass sich der Sauger dadurch leichter „aufgeräumt“ abstellen lässt, während der Akku separat lädt. Für Nutzer, die viel oder häufig reinigen, entsteht zudem eine realistische Perspektive: Mit einem optionalen zweiten Akku ließen sich Einsätze besser strecken, ohne dass man lange Ladepausen abwarten muss. Im Alltag zählt dabei, dass der Akku sicher einrastet und sich ohne Kraftaufwand entnehmen lässt, sonst wird aus dem Vorteil schnell eine fummelige Routine. Insgesamt passt das Konzept besonders gut zu Haushalten, die in Etappen saugen und dabei nicht wollen, dass ein Ladekabel dauerhaft sichtbar ist.
Eignet sich der Shark PowerPro IZ370EU für eine kleine Wohnung?
Ja, genau hier wirkt der Shark PowerPro IZ370EU am stimmigsten. In kleinen Wohnungen zählt, dass ein Sauger schnell griffbereit ist, ohne dass man erst Kabel ausrollt oder ein großes Gerät aus dem Abstellraum holt. Das freistehende Konzept hilft zusätzlich, weil das Gerät bei kurzen Pausen einfach stehen bleiben kann, statt umzukippen oder im Weg zu liegen. Die Kombination aus Bodentyp-Erkennung und LED an der Düse passt gut zu typischen Wohnsituationen mit Mischböden, engen Radien um Möbel und vielen kleinen Schmutzquellen im Alltag. Auch die Behältergröße ist in diesem Profil meist ausreichend, weil die Reinigung eher häufiger und kürzer statt selten und sehr lang ausfällt. Grenzen sind eher dann spürbar, wenn die kleine Wohnung viele Teppiche hat oder wenn man extrem leises Arbeiten erwartet. Für das klassische „schnell sauber“ ist das Gesamtpaket aber sehr passend.
Wie praktisch ist das freistehende Parken beim Shark PowerPro IZ370EU?
Im Alltag ist freistehend parken überraschend relevant, weil es viele kleine Unterbrechungen beim Saugen gibt: Stühle zur Seite stellen, kurz ans Telefon, eine Tür öffnen oder ein Hindernis wegräumen. Wenn der Shark PowerPro IZ370EU dabei einfach stehen bleibt, ohne an eine Wand gelehnt zu werden, wirkt die Reinigung flüssiger und weniger nervig. Gerade in engen Wohnungen reduziert das Umkipprisiko Stress, weil man nicht ständig nach einem sicheren Anlehnpunkt suchen muss. Zusätzlich bleibt das Gerät so eher „im Einsatz“, was spontane Zwischenreinigung fördert: Man greift kurz hin, saugt, stellt ab, fertig. Das funktioniert am besten, wenn der Stand stabil ist und man nicht millimetergenau positionieren muss. Insgesamt ist das ein echter Praxisvorteil, der zwar nicht die Reinigungsleistung erhöht, aber die Nutzungshürde senkt – und genau das macht kabellose Geräte im Alltag oft so attraktiv.
Wie gut sind LED-Scheinwerfer am Shark PowerPro IZ370EU in der Praxis?
LED-Scheinwerfer sind im Alltag vor allem dann hilfreich, wenn Lichtverhältnisse nicht ideal sind: unter Möbeln, entlang von Sockelleisten, in Fluren oder auf dunklen Böden. Beim Shark PowerPro IZ370EU sorgt das Licht dafür, dass feiner Staub, Haare und kleine Krümel schneller sichtbar werden, was die Trefferquote beim ersten Durchgang erhöht. Der praktische Effekt ist weniger „wow“, sondern eher eine konstante Unterstützung, weil man nicht erst aus einem anderen Winkel prüfen muss, ob noch etwas liegen bleibt. Besonders bei Tierhaaren und feinem Streu rund um den Fressplatz oder das Katzenklo kann das helfen, weil solche Partikel in Schattenzonen leicht übersehen werden. Wichtig ist allerdings die Erwartung: LED ersetzt keine gründliche Führung und keine gute Düse. Es ist ein Werkzeug, das Sichtbarkeit verbessert und damit Nacharbeit reduziert, wenn man ohnehin sauber entlang von Kanten und unter Möbelkanten arbeitet.

Wie gut kommt der Shark PowerPro IZ370EU mit Tierhaaren klar?
Tierhaare sind eine der häufigsten Alltagsbelastungen, weil sie sich je nach Untergrund völlig unterschiedlich verhalten: Auf Hartboden liegen sie oft lose, auf Teppichen und Polstern verhaken sie sich. Der Shark PowerPro IZ370EU ist für diesen Mix grundsätzlich gut geeignet, weil die rotierende Bürste auf Haaraufnahme ausgelegt ist und das Konzept darauf abzielt, Haare nicht nur zu verschieben, sondern wirklich aufzunehmen. In der Praxis zeigt sich der Nutzen besonders in Bereichen wie Flur, Sofa-Zone oder rund um Schlafplätze, wo sich Haare täglich sammeln. Auf Hartboden ist die Erwartung realistisch, dass man schnell sichtbare Ergebnisse bekommt, während Teppiche und Textilien mehr Geduld verlangen, weil Haare dort tiefer sitzen. Entscheidend ist außerdem, wie sauber das System über mehrere Tage bleibt: Wenn Bürste und Luftwege nicht schnell zusetzen, bleibt die Leistung stabiler und die Reinigung fühlt sich weniger „zäh“ an. Insgesamt passt das Modell für Haustierhaushalte vor allem dann gut, wenn regelmäßig kurz gesaugt wird, statt selten und dann sehr intensiv.
Wie zuverlässig ist Anti-Hair-Wrap beim Shark PowerPro IZ370EU?
Anti-Hair-Wrap ist im Alltag vor allem ein Wartungsversprechen: Haare sollen aufgenommen werden, ohne sich dauerhaft um die Bürstenrolle zu wickeln. Beim Shark PowerPro IZ370EU ist das ein wichtiger Punkt, weil genau das bei vielen Haushalten der Grund ist, warum ein Stielsauger nach kurzer Zeit weniger Spaß macht. In der Praxis funktioniert Anti-Hair-Wrap typischerweise am besten bei langen Haaren und Tierhaaren, weil diese sonst schnell zu einer festen Wicklung werden. Trotzdem bleibt realistisch: Komplett wartungsfrei ist so ein System selten. Fäden, Teppichfransen oder sehr feine Fasern können sich weiterhin an Randbereichen sammeln, und nach einigen Einsätzen lohnt es sich, kurz zu prüfen, ob sich irgendwo Reste festsetzen. Der Unterschied liegt aber oft im Aufwand: Statt regelmäßig mit Schere zu arbeiten, reicht im Alltag eher eine kurze Kontrolle und gelegentliches Reinigen. Für Nutzer bedeutet das weniger Frust, stabilere Bürstenwirkung und ein Sauger, der länger so „normal“ arbeitet wie am Anfang.
Hilft der HEPA-Filter im Shark PowerPro IZ370EU Allergikern spürbar?
Ein HEPA-Filter ist für Allergiker dann spürbar hilfreich, wenn das Gesamtsystem Partikel nicht nur einsammelt, sondern auch beim Saugen und Entleeren möglichst wenig wieder in die Raumluft entlässt. Beim Shark PowerPro IZ370EU kommt dazu der anti-allergen-versiegelte Behälter, der genau diesen Effekt unterstützen soll. In der Praxis kann das bedeuten, dass feiner Staub stärker im Gerät bleibt und man nach dem Saugen weniger das Gefühl hat, dass die Luft „staubig“ ist. Wichtig ist allerdings die Routine: Filter und Dichtungen müssen gepflegt werden, sonst sinkt der Nutzen, weil Luftwege träger werden und sich Staubreste eher anlagern. Auch die Entleerung spielt eine große Rolle, weil ein eigentlich gutes Filtersystem wenig bringt, wenn beim Leeren jedes Mal eine Wolke entsteht. Wer Allergien hat, profitiert am meisten, wenn der Behälter nicht überfüllt wird, die Entleerung zügig und sauber gelingt und die Filterpflege regelmäßig erfolgt. Dann ist der HEPA-Ansatz im Alltag ein plausibler Vorteil.
Wie einfach lässt sich der Behälter beim Shark PowerPro IZ370EU entleeren?
Die Entleerung ist bei beutellosen Saugern der Punkt, an dem sich „komfortabel“ oder „lästig“ entscheidet. Der Shark PowerPro IZ370EU ist darauf ausgelegt, den Behälter ohne schmutzige Hände zu leeren, was im Alltag besonders bei Tierhaaren und feinem Staub angenehm ist. Typischerweise fallen Haare und gröbere Partikel relativ vollständig heraus, während feiner Staub und Fussel eher an Kanten hängen bleiben können. Praktisch ist deshalb, wenn der Auslass groß genug ist und der Mechanismus zuverlässig öffnet, sodass man nicht nachhelfen muss. Im Alltag hilft außerdem ein sinnvoller Rhythmus: Wenn man den Behälter nicht bis zur Oberkante füllt, bleibt die Entleerung meist sauberer und der Kontakt mit Staub reduziert sich. Insgesamt wirkt die Lösung dann wirklich durchdacht, wenn der Behälter nach dem Leeren sauber schließt und keine Reste am Dichtbereich bleiben – denn genau das entscheidet darüber, ob sich die Nutzung dauerhaft hygienisch anfühlt.
Für wen lohnt sich der Shark PowerPro IZ370EU besonders?
Der Shark PowerPro IZ370EU lohnt sich besonders für Haushalte, die häufig und eher kurz reinigen: Krümel in der Küche, Haare im Flur, Staub entlang von Sockelleisten oder Streu rund um das Haustier. In diesem Profil spielen seine Komfortpunkte ihre Stärke aus: Bodentyp-Erkennung, LED an der Düse, freistehendes Abstellen und die Möglichkeit, schnell in den Handmodus zu wechseln. Für kleine bis mittlere Wohnungen ist das Gesamtpaket besonders stimmig, weil eine Akkuladung meist für die typischen Runden reicht und der Sauger schnell wieder bereit ist. Ebenfalls passend ist er für Haustierhaushalte, die Haarmanagement ernst nehmen, aber nicht nach jeder Runde die Bürste mühsam freischneiden wollen. Weniger passend ist er für sehr große Flächen mit hohem Teppichanteil oder für Nutzer, die maximale Leichtigkeit und sehr leises Arbeiten priorisieren. Wer dagegen ein flexibles Allround-Gerät für den Alltag sucht, bekommt hier ein praxistaugliches, komfortorientiertes Gesamtpaket.