Uninell UR3 Test
Der Uninell UR3 im großen Test
Uninell UR3 als 4-in-1-Lösung für Alltag, Haustiere und gemischte Böden
Der Uninell UR3 tritt als Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation an und zielt klar auf Haushalte, die möglichst wenig Handarbeit rund um Staubbehälter und Routine-Reinigung wollen. Im Alltag wirkt die Kombination aus Saugen, Kehren, Wischen und automatischer Entleerung wie ein Komfortpaket: Gerade in Wohnungen mit Hartbodenflächen, Teppichinseln und Tierhaaren ist es hilfreich, wenn ein Gerät nicht nur Krümel einsammelt, sondern auch feinen Staub regelmäßig aus dem System bekommt. Im Test fällt auf, dass der Uninell UR3 seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn Reinigung häufig und planbar laufen soll: lieber jeden zweiten Tag eine Runde, statt seltene Großaktionen. Für Familien, Allergiker und Haustierhaushalte ist das ein praxisnaher Ansatz, weil sich Schmutz gar nicht erst so stark aufschaukelt.
Erste Einordnung von Navigation, Absaugstation und App-Steuerung beim Uninell UR3
Beim Uninell UR3 steht die Orientierung im Raum stark im Vordergrund: Laser-Modul plus KI-gestützte Erkennung versprechen eine strukturierte Fahrt, weniger Rempler und eine bessere Abdeckung als einfache Zufallsnavigation. Im Test zeigt sich bei dieser Geräteklasse typischerweise, dass Mapping und No-Go-Zonen den Unterschied machen, sobald Kabel, Teppichkanten und enge Möbelabstände ins Spiel kommen. Dazu passt die Mehrfachkartenfunktion für bis zu fünf Grundrisse, die den Alltag in mehrstöckigen Haushalten oder bei klar getrennten Etagen vereinfacht. Die Absaugstation mit 3,5 Litern setzt den Fokus auf lange Wartungsintervalle und saubere Entleerung per Knopfdruck – genau der Punkt, an dem viele Nutzer den größten Komfortsprung erleben. Im Test bleibt als entscheidender Praxisfaktor, wie gut App-Planung, Zonen und Reinigungsreihenfolge greifen, denn nur dann wird aus “kann viel” auch “macht es zuverlässig”.
Vorteile und Nachteile des Uninell UR3 im Test
Der Uninell UR3 ist klar als Komfortgerät gedacht: Saugen, Wischen und die automatische Entleerung greifen ineinander, damit im Alltag weniger Handgriffe nötig sind. Im Test fällt auf, dass vor allem Haushalte mit viel Staub, Tierhaaren oder täglichen Krümeln vom Zusammenspiel aus Absaugstation und planbarer Reinigung profitieren. Gleichzeitig zeigt sich im Test bei dieser Klasse typischerweise, dass Automatikfunktionen nur dann wirklich überzeugen, wenn Wartung und Setup sauber gelöst sind – also Beutel, Filter, Wassertank und App-Routinen. Im Test wirkt der Uninell UR3 daher am stärksten als „laufen lassen“-Gerät für regelmäßige Runden, weniger als Spezialist für seltene Grundreinigungen mit stark eingetrockneten Flecken.
Vorteile
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Absaugstation: Die 3,5-Liter-Station reduziert das häufige Leeren spürbar und hält Staub beim Entleeren besser unter Kontrolle, was den Alltag vor allem in Haustierhaushalten angenehmer macht.
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Saugkraft: Die hohe nominelle Leistung liefert in der Praxis meist gute Reserven für Teppichinseln und feinen Staub, besonders wenn regelmäßig gereinigt wird statt erst bei sichtbarem Schmutz.
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Teppicherkennung: Auto-Booster auf Teppich ist praktisch, weil die Leistung gezielt hochgeht, ohne dass man vorab Moduswechsel planen muss.
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Mehrfachkarten: Bis zu fünf Karten sind ein klarer Pluspunkt für Etagen oder getrennte Wohnbereiche, weil die Navigation nicht jedes Mal bei null beginnt.
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No-Go-Zonen: Virtuelle Sperrbereiche helfen, Kabel-Ecken, Spielzeugzonen oder empfindliche Teppiche zuverlässig auszusparen, statt auf „Glück“ bei der Fahrt zu hoffen.
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Leiser Betrieb: Unter 60 dB ist in dieser Kategorie ein angenehmer Wert, sodass Reinigung eher nebenbei laufen kann, ohne dass der Haushalt sofort „stillstehen“ muss.
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Lange Laufzeit: Bis zu 180 Minuten und die angegebene Reichweite sind alltagstauglich für größere Flächen, weil seltener Zwischenladen nötig wird.
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Steuerung: App, Sprachassistenten und Fernbedienung bieten mehrere Bedienwege, was gerade für Familien praktisch ist, wenn nicht jeder die App nutzen will.
Nachteile
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Wischgrenze: Wie bei vielen Kombigeräten ist Wischen eher für frische Spuren und feinen Film geeignet; gegen eingetrocknete Flecken ersetzt es kein manuelles Schrubben.
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2,4-GHz-WLAN: Die App verlangt ein 2,4-GHz-Netz, was in manchen Haushalten Setup-Aufwand bedeutet, wenn primär 5-GHz genutzt wird.
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Station braucht Platz: Absaugstationen sind bequem, stehen aber sichtbar im Raum und brauchen einen sinnvollen Standort, damit Ein- und Ausfahren stabil klappt.
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Beutel- und Filterkosten: Der Komfort der automatischen Entleerung bringt Folgekosten für Beutel und regelmäßige Filterpflege mit sich.
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Hindernisrealität: Auch mit Laser/KI gilt typischerweise: sehr dünne Kabel, leichte Socken oder kleine Spielzeuge bleiben potenzielle Problemzonen, wenn der Boden nicht vorbereitet ist.
Navigation und Hindernisverhalten des Uninell UR3 im Test
Mapping, Mehrfachkarten und Raumlogik beim Uninell UR3
Der Uninell UR3 setzt auf eine Kombination aus vorderem Lasermodul und visueller Erkennung, was in dieser Klasse vor allem für planbares Fahren und eine nachvollziehbare Raumabdeckung steht. Im Test fällt auf, dass solche Systeme ihre Stärke weniger in spektakulären Manövern zeigen, sondern in ruhiger Konsequenz: Bahnen wirken strukturierter, Räume werden eher vollständig abgearbeitet und der Roboter verliert seltener den „Faden“, wenn er von einem Teppich auf Hartboden wechselt oder um Tischbeine herum navigiert. Die Mehrfachkartenfunktion (bis zu fünf Karten) passt gut zu Etagen oder klar getrennten Wohnbereichen, weil typische Alltagswechsel nicht jedes Mal neue Orientierung erzwingen. Praktisch ist dabei vor allem die Raumlogik: Wenn Räume als Zonen sauber erfasst sind, lassen sich Reihenfolgen sinnvoll planen, etwa zuerst Küche und Flur, dann Wohnbereich – das entspricht dem, was man im Alltag wirklich braucht.
Kollisionen, Kanten, Kabel und Möbel: Wie sicher fährt der Uninell UR3?
Im Wohnraum entscheidet nicht die Karte, sondern das Verhalten an den typischen Stolperstellen. Beim Uninell UR3 ist die Erwartung an Laser plus visuelle Unterstützung, dass er Möbelbeine und größere Objekte rechtzeitig erkennt und Rempler reduziert. Im Test zeigt sich bei solchen Geräten typischerweise: Kollisionen werden weniger hart, aber nicht vollständig eliminiert, vor allem bei sehr dunklen oder spiegelnden Flächen sowie bei filigranen Formen. Kabel, dünne Schnürsenkel oder leichte Stoffteile bleiben eine bekannte Schwachstelle, weil sie am Boden liegen und je nach Licht und Winkel nicht immer früh genug als Hindernis „verstanden“ werden. Für Nutzer heißt das: Die beste Navigation entsteht aus dem Zusammenspiel von Technik und Vorbereitung. Wer kritische Zonen (Ladekabel am Sofa, Spielzeug in Kinderzimmern) kurz ordnet, bekommt eine deutlich stabilere Reinigung, als wenn der Roboter ständig ausweichen oder stoppen muss.
No-Go-Zonen und virtuelle Wände mit dem Uninell UR3 sinnvoll nutzen
Gerade deshalb sind virtuelle Wände und No-Go-Zonen mehr als ein Extra: Sie sind der Hebel, um Alltagshürden dauerhaft zu entschärfen. Im Test wirkt der Uninell UR3 in diesem Punkt besonders alltagstauglich, weil sich damit problematische Bereiche konsequent ausklammern lassen – etwa die Ecke mit vielen Kabeln, der Bereich rund um einen hochflorigen Teppich oder die Zone unter einem empfindlichen Regal. Wichtig ist dabei die Erwartungshaltung: Solche Sperren ersetzen keine perfekte Hinderniserkennung, sie machen den Ablauf aber berechenbarer und reduzieren Unterbrechungen. Außerdem helfen sie, den Wischteil gezielt von Bereichen fernzuhalten, in denen Feuchtigkeit unerwünscht ist. In der Praxis entsteht so ein sauberer, wiederholbarer Ablauf: Der Roboter darf dort arbeiten, wo er zuverlässig durchkommt, und bleibt von den Zonen weg, die regelmäßig Stress verursachen.
Saugleistung und Teppichmodus des Uninell UR3 im Test
7000 Pa im Alltag: Staub, Krümel und Tierhaare mit dem Uninell UR3
Der Uninell UR3 ist klar auf kräftiges Aufnehmen von Alltagsschmutz ausgelegt, und das merkt man vor allem in Haushalten mit viel feinem Staub, Krümeln und Tierhaaren. Im Test zeigt sich bei solchen Saugleistungsangaben typischerweise: Entscheidend ist weniger der Maximalwert, sondern wie konstant der Roboter entlang von Kanten, unter Stühlen und auf Übergängen arbeitet. Bei gemischten Böden hilft es, wenn der Luftstrom nicht nur „mittig“ stark ist, sondern auch Seitenecken zuverlässig erreicht werden. Für Nutzer bedeutet das im Alltag: Häufige, regelmäßige Runden bringen das beste Ergebnis, weil sich Haare und Staub gar nicht erst zu dicken Schichten verbinden. In Haushalten mit Haustieren spielt außerdem die Bürstenführung eine Rolle, weil lange Haare und Fell im Alltag eher verfilzen, wenn die Aufnahme nicht sauber passiert.
Auto-Booster auf Teppich: Nutzen und typische Grenzen beim Uninell UR3
Die Teppicherkennung mit Auto-Booster passt gut zu Wohnungen, in denen Teppiche nur punktuell liegen. Im Test wirkt diese Automatik vor allem deshalb sinnvoll, weil sie Leistung dorthin schiebt, wo Schmutz tiefer sitzt, ohne dass man vorab Moduswechsel planen muss. Das ist praktisch, wenn der Roboter von Flur auf Teppich im Wohnzimmer wechselt und dort Tierhaare oder feinen Staub herausziehen soll. Gleichzeitig gilt in dieser Klasse typischerweise: Auf sehr hochflorigen Teppichen oder bei langen Fransen geraten Saugroboter eher an Grenzen, weil Räder, Bürste und Sensorik mehr Widerstand bekommen. Für Nutzer ist die Konsequenz klar: Mittelflor und normaler Flor profitieren am stärksten, während empfindliche oder stark strukturierte Teppiche besser mit Sperrzonen abgesichert werden, wenn es zu Hängern kommt. So bleibt die Reinigung zuverlässig, ohne dass der Ablauf ständig unterbrochen wird.
Lautstärke unter 60 dB: Wie angenehm arbeitet der Uninell UR3?
Ein leiser Betrieb ist im Alltag oft wichtiger als eine selten genutzte Maximalstufe, weil der Roboter dann auch nebenbei laufen kann. Im Test fällt bei Geräten unterhalb dieser Lautstärke typischerweise auf, dass die wahrgenommene Geräuschkulisse stark vom Boden abhängt: Auf Hartboden klingt es gleichmäßiger, auf Teppich steigt das Geräusch durch höheren Luftwiderstand und durch die Bürstenarbeit. Für Haushalte bedeutet das: Tagsüber kann eine mittlere Stufe oft der beste Kompromiss sein, während die stärkste Stufe gezielt für Teppich oder stark beanspruchte Bereiche reserviert bleibt. Dazu passt, dass ein planbarer Zeitplan in der App den Geräuschfaktor entschärft, etwa Reinigung während Arbeitszeit oder kurz nach dem Lüften. Insgesamt wirkt der Uninell UR3 damit eher wie ein „mitlaufendes“ Gerät statt wie ein Störenfried, solange der Modus passend gewählt ist.
Wischfunktion und 2-in-1-Tank des Uninell UR3 im Test
Wischen im Alltag: Frische Spuren vs. eingetrocknete Flecken beim Uninell UR3
Der Uninell UR3 bringt eine Wischfunktion mit, die im Alltag vor allem auf das tägliche Grundniveau zielt: Staubfilm, leichte Fußspuren und feine Krümelreste lassen sich damit spürbar reduzieren, wenn regelmäßig gefahren wird. Im Test fällt auf, dass diese Art Wischen am besten wirkt, wenn der Boden nicht erst sichtbar „arbeitet“, sondern der Roboter routiniert nachzieht – zum Beispiel nach dem Kochen oder nach einem Tag mit Haustieren. Bei eingetrockneten Flecken zeigt sich in dieser Geräteklasse typischerweise eine klare Grenze: Ohne Druckaufbau durch Handarbeit und ohne gezieltes Nacharbeiten bleibt der Effekt eher ein Anlösen und Abtragen der Oberfläche, nicht das vollständige Entfernen. Für Nutzer heißt das: Als Ergänzung zum Saugen ist das Wischen sinnvoll, als Ersatz für gelegentliches manuelles Durchwischen reicht es bei hartnäckigen Stellen meist nicht aus.
Wassersteuerung und Materialmix: So verhält sich der Uninell UR3 auf Hartboden
Mit dem 2-in-1-System aus Staubbehälter und Wassertank sowie mehreren Stufen für Saug- und Wasserabgabe lässt sich der Uninell UR3 gut an verschiedene Wohnsituationen anpassen. Auf Hartboden ist es im Alltag hilfreich, wenn sich die Wasserabgabe fein genug dosieren lässt: In Küche und Flur darf es tendenziell etwas mehr sein, in Wohnräumen mit empfindlichen Oberflächen eher konservativ. Im Test zeigt sich bei solchen Kombigeräten typischerweise, dass die beste Balance nicht die maximale Befeuchtung ist, sondern eine gleichmäßige, kontrollierte Abgabe, damit keine nassen Spuren stehen bleiben und das Tuch trotzdem etwas „arbeitet“. Auf Teppichen oder Läufern ist beim Wischen grundsätzlich Vorsicht sinnvoll, weil Feuchtigkeit auf textilen Flächen unerwünscht sein kann. Hier zahlen sich Sperrzonen und eine saubere Raumplanung aus, damit der Roboter beim Wischen dort bleibt, wo es passt.
Wartung von Tuch und Tank beim Uninell UR3
Die Wischfunktion steht und fällt mit der Pflege der Verbrauchsteile. Ein Tuch, das zu lange genutzt wird, verteilt Schmutz eher weiter, als dass es ihn zuverlässig aufnimmt – das ist im Alltag eine typische Fehlerquelle. Im Test bleibt deshalb als wichtigste Routine: Tücher häufig wechseln oder auswaschen, den Tank regelmäßig leeren und nachfüllen, und den 2-in-1-Behälter so reinigen, dass sich keine Rückstände festsetzen. Gerade bei Haustierhaushalten lohnt es sich, das Tuch nach jeder größeren Runde kurz zu prüfen, weil Haare und feiner Schmutz die Wischfläche schneller zusetzen können. Wer diese Pflege ernst nimmt, bekommt eine gleichmäßigere Reinigungswirkung, weniger Gerüche und insgesamt stabilere Ergebnisse, ohne dass der Roboter „schlechter“ wird, obwohl nur das Zubehör verschmutzt ist.
Absaugstation, Staubmanagement und Hygiene des Uninell UR3 im Test
3,5-Liter-Station: Komfortgewinn und Alltagstauglichkeit beim Uninell UR3
Die Absaugstation ist beim Uninell UR3 der Teil, der den Alltag am stärksten verändert, weil das tägliche Leeren des Roboters in den Hintergrund rückt. Im Test fällt auf, dass dieser Komfort besonders in Haushalten mit Tierhaaren, viel Flusen oder krümelintensiven Bereichen wie Küche und Essplatz spürbar ist: Der Roboter kann mehrere Reinigungsrunden nacheinander absolvieren, ohne dass der Staubbehälter ständig Aufmerksamkeit verlangt. Gleichzeitig hängt die gefühlte „90-Tage“-Bequemlichkeit stark von Nutzungsprofil und Schmutzmenge ab. In großen Wohnungen mit Haustieren wird der Beutel naturgemäß schneller voll als in einem Single-Haushalt mit wenig Teppich. Praktisch ist dabei vor allem, dass die Entleerung per Knopfdruck die direkte Berührung mit Schmutz reduziert und das System insgesamt eher wie ein kleines Haushaltsgerät funktioniert, das man gelegentlich wartet, statt ständig zu begleiten.
HEPA-Filter und Staubdichtigkeit: Relevanz für Allergiker beim Uninell UR3
Der Uninell UR3 kombiniert die Station mit einem HEPA-Filter, was für Allergiker und Familien vor allem dann relevant wird, wenn Staub nicht beim Leeren wieder in die Raumluft gerät. Im Test zeigt sich bei dieser Geräteklasse typischerweise: Entscheidend ist nicht nur das Filtermaterial, sondern wie dicht das Gesamtsystem arbeitet und wie sauber Luftströme geführt werden. Wenn Beutel, Dichtungen und Filteraufnahme ordentlich sitzen, bleibt die Belastung beim Entleeren geringer, und die Reinigung fühlt sich hygienischer an. Für den Alltag heißt das auch: Filterpflege ist kein „Nice-to-have“, sondern Teil der Wirkung. Wer den Filter zu lange ignoriert, riskiert sinkende Saugleistung, mehr Geruchsentwicklung und im ungünstigen Fall mehr Staubaufwirbelung beim Service. Mit regelmäßiger Kontrolle bleibt der Nutzen für empfindliche Haushalte deutlich greifbarer.
Beutel, Entleerung und sekundäre Verschmutzung beim Uninell UR3
Bei Absaugstationen entscheidet die Praxis oft an Kleinigkeiten: Wie sauber klappt der Entleervorgang, wie leicht lässt sich der Beutel wechseln, und wie viel Staub bleibt an Übergängen hängen. Im Test wirkt das Konzept des Uninell UR3 vor allem dann überzeugend, wenn der Wechsel ohne Staubwolke möglich ist und die Station nach dem Beutelwechsel nicht erst mühsam ausgewischt werden muss. Trotzdem gilt auch hier segmenttypisch: Ein Beutelsystem bringt laufende Kosten und verlangt eine Routine, die man akzeptieren muss. Wer das nicht möchte, wird trotz Komfortidee weniger glücklich. Für Haushalte, die diese Logik mögen, ist der Gewinn klar: weniger Kontakt mit Schmutz, weniger „Nebenarbeit“ zwischen den Reinigungsfahrten und insgesamt ein sauberer Eindruck rund um den Robotereinsatz. Wichtig bleibt, die Station so zu platzieren, dass der Roboter zuverlässig andockt, denn sonst wird aus Komfort schnell wieder ein Handgriff-Thema.
Akku, Reichweite und Lade-Logik des Uninell UR3 im Test
180 Minuten und bis 200 m²: Einordnung der Flächenleistung beim Uninell UR3
Der Uninell UR3 ist auf längere Reinigungszyklen ausgelegt, und das passt gut zu größeren Wohnungen oder Grundrissen mit vielen Übergängen. Im Test zeigt sich bei dieser Klasse typischerweise: Eine lange Laufzeit ist vor allem dann ein Vorteil, wenn der Roboter nicht ständig Umwege fährt, sondern sauber in Bahnen arbeitet und Räume ohne unnötige Wiederholungen abdeckt. Für den Alltag bedeutet das: Ein kompletter Durchgang durch Wohnbereich, Küche und Flur ist eher realistisch, ohne dass man zwischendurch eingreifen muss.
Gleichzeitig hängt die tatsächliche Flächenleistung stark vom Modus ab. Höhere Saugleistung, Teppich-Boost und paralleles Wischen ziehen mehr Energie, und damit schrumpft die Reichweite spürbar. In einem Haushalt mit Teppichinseln, Türschwellen und vielen Möbelbeinen ist es außerdem normal, dass der Roboter länger braucht als in einem offenen Loft. Wer das einkalkuliert, plant die Reinigung sinnvoll: Entweder in Etappen pro Raum oder mit einem Modus, der für den Großteil der Fläche effizient bleibt.
Auto-Return und Fortsetzen: Wie zuverlässig arbeitet der Uninell UR3 im Alltag?
Die automatische Rückkehr zur Station bei niedrigem Akkustand und das anschließende Fortsetzen der Reinigung sind im Alltag ein wichtiger Komfortpunkt, weil dadurch auch größere Flächen “durchgezogen” werden können. Im Test fällt auf, dass diese Funktion besonders dann überzeugt, wenn der Roboter nach dem Laden wirklich an der unterbrochenen Stelle weitermacht und nicht erneut komplette Teilbereiche abfährt. So bleibt der Ablauf planbar und die Reinigung wirkt wie ein Prozess, der im Hintergrund fertig wird.
Wichtig ist dabei die Umgebung rund um die Station. Wenn die Absaugstation zu eng steht, Kabel im Weg liegen oder der Roboter beim Andocken schräg ansetzt, entstehen die typischen Unterbrechungen, die man eigentlich vermeiden will. Ein freier, gerader Anfahrtsbereich und ein fester Standort sind deshalb praktisch mehr wert als ein theoretischer Laufzeitvorteil. In der täglichen Nutzung ist das oft der Unterschied zwischen “läuft einfach” und “braucht immer wieder Aufmerksamkeit”.
Typische Stolperstellen großer Wohnungen für den Uninell UR3
In größeren Wohnungen werden kleine Details schnell zu echten Einflussfaktoren: viele Zimmerwechsel, mehrere Teppichkanten, schmale Durchgänge und unterschiedliche Bodenarten kosten Zeit und damit Energie. Im Test bleibt bei dieser Geräteklasse als Faustregel: Je mehr der Roboter abbremsen, ausweichen oder neu ansetzen muss, desto eher wird ein Lauf in Etappen sinnvoll. Gerade bei vielen Stühlen oder verwinkelten Bereichen kann es helfen, die Reihenfolge so zu wählen, dass erst die offenen Flächen gereinigt werden und die “Möbelzonen” danach.
Auch Schwellen und Übergänge können die Effizienz drücken, selbst wenn sie nicht zu Abbrüchen führen. Wenn der Roboter häufig “anläuft”, um über Kanten zu kommen, wirkt das im Ergebnis wie ein zusätzlicher Verbrauch. Hier helfen saubere Karten, sinnvolle Zonen und ein aufgeräumter Boden: weniger Stopps, weniger Korrekturen, weniger Energieverlust. So wird die theoretische Reichweite im Alltag besser ausgeschöpft, ohne dass man mit Maximalleistung auf jeder Fläche arbeiten muss.
App, Sprachsteuerung und Bedienung des Uninell UR3 im Test
Smart-Life-App: Planung, Zonen und Reihenfolge mit dem Uninell UR3
Die Smart-Life-App ist beim Uninell UR3 der Hebel, der aus „einmal starten“ eine feste Reinigungsroutine macht. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus Kartenverwaltung, Zeitplänen und frei wählbarer Reihenfolge vor allem dann überzeugt, wenn mehrere Räume unterschiedlich genutzt werden: Küche und Flur können häufiger laufen, Schlafbereiche seltener. Dazu kommen No-Go-Zonen und virtuelle Wände, die in der Praxis weniger als Spielerei wirken, sondern als Dauerlösung für Kabel-Ecken, Futterplätze oder empfindliche Teppichbereiche. Gerade bei Haushalten mit Haustieren ist es sinnvoll, Zonen so zu setzen, dass die Hauptwege zuverlässig abgedeckt werden, ohne dass der Roboter ständig in Problemstellen gerät. Auch die Wahl zwischen verschiedenen Reinigungsmodi ist im Alltag relevant: Wer tagsüber eine leise Runde fährt und abends gezielt stärker auf Teppich arbeitet, bekommt mit Planung mehr Nutzen als mit spontanen Einzelstarts.
Alexa/Google Assistant und Fernbedienung: Steueroptionen für den Uninell UR3
Neben der App ist die Sprachsteuerung praktisch, wenn der Roboter ohne Griff zum Smartphone starten oder stoppen soll. Im Test zeigt sich, dass solche Befehle vor allem für einfache Aktionen sinnvoll sind: Reinigung starten, pausieren, zur Station schicken. Für komplexere Aufgaben wie Zonenreinigung oder das Verändern von Sperrflächen bleibt die App in der Regel der klarere Weg, weil dort die Logik sichtbar ist und sich Einstellungen gezielt setzen lassen. Die beiliegende Fernbedienung ist ein echter Pluspunkt für Haushalte, in denen nicht jeder die App nutzen möchte oder Gäste den Roboter bedienen sollen. Im Alltag ist das oft die stressfreiere Alternative, weil sie unabhängig vom Handy-Akku und von Nutzerkonten funktioniert. Gleichzeitig ist die Fernbedienung eher ein Werkzeug für den schnellen Zugriff, nicht für die tiefe Automatisierung, die den Uninell UR3 langfristig am bequemsten macht.
2,4-GHz-WLAN und Setup: Alltagsthemen rund um den Uninell UR3
Die Vorgabe für ein 2,4-GHz-WLAN ist ein typisches Thema dieser Geräteklasse und kann je nach Heimnetz entweder völlig unkompliziert oder ein kleiner Stolperstein sein. Im Test bleibt als wichtiger Praxispunkt, dass stabile Verbindung mehr wert ist als maximale Routerleistung: Wenn der Roboter in Randbereichen der Wohnung häufig ins schwache Signal gerät, wirken App-Kommandos träge oder Zeitpläne laufen unzuverlässig. Ein sauberer Standort der Station und eine sinnvolle WLAN-Abdeckung sind deshalb Teil der Alltagstauglichkeit. Dazu kommt die grundlegende Bedienlogik: Je klarer Reinigungszeiten, Zonen und Reihenfolgen einmal eingerichtet sind, desto weniger muss man später anfassen. Wer den Uninell UR3 als „läuft nebenbei“-Gerät nutzen will, investiert am Anfang kurz in Struktur und wird danach mit einem deutlich stabileren Ablauf belohnt.
Fazit zum Uninell UR3
Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Uninell UR3
Der Uninell UR3 wirkt im Alltag am überzeugendsten als konsequenter Routine-Helfer: Er ist darauf ausgelegt, regelmäßig zu fahren, Schmutz gar nicht erst groß werden zu lassen und die typische Nebenarbeit rund um das Leeren deutlich zu reduzieren. Im Test fällt auf, dass genau dieses Zusammenspiel aus Kartenlogik, Absaugstation und planbarer Steuerung den größten Unterschied macht, wenn viel Leben im Haushalt ist – Haustiere, Kinder, Krümelzonen in Küche und Essbereich. Wer ihn als „läuft nebenbei“-Gerät nutzt, bekommt eine spürbar ruhigere Grundsauberkeit, ohne ständig hinterher zu sein.
Bei der Navigation zeigt sich eine klare Alltagstendenz: Je besser No-Go-Zonen und Raumreihenfolgen gesetzt sind, desto stabiler läuft der Ablauf in verwinkelten Wohnungen, an Kabel-Ecken oder rund um Möbelgruppen. Beim Wischen bleibt die Einordnung nüchtern: Für Staubfilm und frische Spuren passt es gut in den täglichen Rhythmus, für eingetrocknete Flecken ersetzt es keine gezielte Handarbeit. Insgesamt ist der Uninell UR3 damit weniger „ein Gerät für alles“, sondern ein Gerät, das den Reinigungsdruck im Alltag senkt – genau das, was viele von einer Kombination aus Saugen, Wischen und Absaugstation erwarten. Diese Einschätzung deckt sich mit dem Stil, den wir bei handyhuellen.berlin bei solchen Geräten konsequent anlegen: Alltagstauglichkeit zählt mehr als seltene Extremfälle.
Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung
Der Uninell UR3 richtet sich an Nutzer, die Komfort höher gewichten als maximale Detailpflege. Im Test zeigt sich, dass die Absaugstation den größten Gegenwert liefert, weil sie aus einem häufigen „Staubbehälter-Thema“ eine gelegentliche Wartungsroutine macht. Dazu kommen App-Planung, Mehrfachkarten und Teppich-Boost, die in gemischten Wohnungen echte Praxisvorteile bringen – vor allem dann, wenn Reinigungszeiten und Sperrzonen einmal sauber stehen. Wer dagegen fast nur kleine Flächen hat, selten fährt oder wenig Schmutzaufkommen hat, nutzt diese Komfortebene weniger aus und zahlt eher für Funktionen, die im Alltag nicht ständig gebraucht werden.
Als Kauf passt der Uninell UR3 besonders gut zu größeren Grundrissen, Haustierhaushalten und allen, die regelmäßige Reinigungsrunden bevorzugen, weil sie die Wohnung dauerhaft „auf Niveau“ halten. Wer die Grenzen des Wischens akzeptiert, den Beutelwechsel als normale Routine sieht und bereit ist, das Setup (Station-Standort, WLAN, Zonen) sinnvoll einzurichten, bekommt ein sehr rundes Gesamtpaket. Für Nutzer, die vor allem hartnäckige Flecken mechanisch entfernen wollen oder kaum automatisieren möchten, ist ein klassischer Ansatz mit gelegentlichem manuellem Wischen oft die passendere Erwartungshaltung.
FAQ zum Uninell UR3 Test
Für welche Böden eignet sich der Uninell UR3?
Der Uninell UR3 passt am besten zu Haushalten mit gemischten Böden, also einer Kombination aus Hartbodenflächen und einzelnen Teppichen. Auf Fliesen, Laminat oder Vinyl spielt er seine Stärken besonders entspannt aus, weil er dort gleichmäßig fahren kann und feinen Staub zuverlässig in den Routinefahrten abträgt. Teppiche profitieren vor allem dann, wenn sie nicht extrem hochflorig sind: Normale Kurz- bis mittlere Florhöhen lassen sich in der täglichen Reinigung gut integrieren, während sehr lange Fransen und sehr weiche Hochflorteppiche in der Praxis häufiger zu Hängern oder unruhigem Fahrverhalten führen können. Beim Wischen gilt die typische Einordnung dieser Klasse: Auf Hartboden ist es als Auffrischung sinnvoll, bei empfindlichen Oberflächen oder Teppichzonen sollte die Planung über Sperrbereiche sauber gesetzt sein. Wer in der Wohnung viele Schwellen, enge Durchgänge oder sehr dicht gestellte Möbel hat, profitiert zusätzlich davon, Räume in Zonen zu strukturieren, damit die Reinigung nicht durch unnötige Umwege ausgebremst wird.
Ist der Uninell UR3 gut?
Der Uninell UR3 ist dann gut, wenn der Anspruch klar auf Alltagserleichterung und regelmäßige Grundsauberkeit zielt. Seine Ausstattung ist auf einen „laufen lassen“-Betrieb ausgelegt: Karten, Zeitpläne, Sperrzonen und die Absaugstation sorgen dafür, dass weniger Handgriffe anfallen und der Roboter nicht ständig Aufmerksamkeit verlangt. Im Test zeigt sich bei solchen Konzepten meist, dass die größte Stärke nicht ein einzelner Spitzenmoment ist, sondern die Konstanz über Wochen: Staub, Haare und Krümel werden durch häufige Runden klein gehalten, statt sich anzusammeln. Gleichzeitig bleibt die Einordnung realistisch: Wischen ist eine Ergänzung für leichte Verschmutzung, nicht die Antwort auf eingetrocknete Flecken, und sehr unordentliche Böden mit Kabeln oder kleinen Gegenständen können den Ablauf stören, wenn keine Sperrzonen gesetzt sind. Wer bereit ist, Station und App einmal sauber einzurichten und typische Problemstellen zu entschärfen, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket, das im Alltag spürbar Arbeit abnimmt.
Wie kommt der Uninell UR3 mit Tierhaaren klar?
Tierhaare sind eine der häufigsten Alltagshürden für Saugroboter, weil sie sich in Übergängen, Teppichkanten und unter Möbeln sammeln und zudem gern in Bürsten hängen bleiben. Der Uninell UR3 ist dafür grundsätzlich gut aufgestellt, wenn er regelmäßig läuft und die Schmutzmenge nicht erst „anwachsen“ muss. Der größte Vorteil im Haustierhaushalt ist die Absaugstation: Sie sorgt dafür, dass der Behälter nicht nach jeder Runde geleert werden muss, was gerade in Fellwechselzeiten eine echte Entlastung ist. In der Praxis hilft außerdem, die Reinigung so zu planen, dass die Hauptlaufwege und typische Liegeplätze häufiger angefahren werden, während ruhigere Räume seltener dran sind. Wichtig bleibt die Pflege-Routine: Seitenbürste, Filter und das Wischzubehör profitieren von regelmäßiger Kontrolle, weil Haare und Feinstaub sich dort schneller festsetzen. Wer zusätzlich No-Go-Zonen nutzt, um Kabelbereiche oder Ecken mit Spielzeug auszusparen, reduziert Störungen, die bei Haaren oft durch Verheddern oder blockierte Bereiche entstehen.
Kann der Uninell UR3 mehrere Etagen speichern?
Mehrere Etagen zu speichern ist im Alltag vor allem dann sinnvoll, wenn der Roboter nicht jedes Mal eine neue Orientierung aufbauen muss und Zonen, Sperrflächen sowie Raumreihenfolgen pro Stockwerk erhalten bleiben. Der Uninell UR3 unterstützt eine Mehrfachkartensteuerung für bis zu fünf Karten, was für viele Haushalte bereits mehr ist, als tatsächlich gebraucht wird. Im Test wirkt diese Funktion besonders praktisch, wenn die Etagen klar voneinander getrennt sind und der Roboter jeweils in einer stabilen Umgebung startet, also mit ähnlichen Möbelpositionen und einem vergleichbaren Stationsbereich. Entscheidend ist dabei die saubere Zuordnung: Wenn ein Grundriss zuverlässig erkannt wird, lassen sich pro Etage unterschiedliche No-Go-Zonen setzen, etwa für Teppichzonen beim Wischen oder für Kabelbereiche im Arbeitszimmer. Für Nutzer heißt das: Etagenbetrieb wird dadurch planbarer, er bleibt aber am zuverlässigsten, wenn der Roboter pro Stockwerk einen klaren Startpunkt hat und keine großen Veränderungen im Raum passieren, die das Mapping unnötig irritieren.
Wie laut ist der Uninell UR3 im Betrieb?
Die Lautstärke ist im Alltag weniger eine fixe Zahl als eine Mischung aus Modus, Bodenart und Raumakustik. Der Uninell UR3 ist mit einem Betrieb unter 60 dB als eher leise eingeordnet, was besonders dann angenehm ist, wenn Reinigung nebenbei laufen soll. Auf Hartboden wirkt das Geräuschbild typischerweise gleichmäßiger, während auf Teppich durch höheren Luftwiderstand und intensivere Bürstenarbeit ein hörbarer Anstieg entsteht. Im Test bleibt als praktische Erfahrung bei dieser Klasse: Eine mittlere Saugstufe ist oft der beste Kompromiss, weil sie ausreichend aufnimmt, aber deutlich weniger präsent ist als die stärkste Stufe. Zusätzlich hilft eine kluge Zeitplanung, etwa Reinigungen während Arbeitszeit oder kurz nach dem Lüften, damit der Roboter nicht genau dann fährt, wenn Ruhe gebraucht wird. Wer Haustiere hat, profitiert außerdem davon, dass ein gleichmäßiger, nicht schriller Geräuschcharakter meist besser akzeptiert wird als kurze, laute Leistungsspitzen, die Tiere eher aufschrecken.
Reinigt der Uninell UR3 Teppiche zuverlässig?
Der Uninell UR3 kann Teppiche in vielen Haushalten zuverlässig in die Routine integrieren, vor allem wenn es sich um Kurz- bis mittleren Flor handelt. Hier spielt die automatische Teppicherkennung ihren praktischen Vorteil aus: Der Roboter erkennt den Wechsel und erhöht die Leistung, ohne dass man vorher in der App umstellen muss. Im Alltag zeigt sich dabei, dass regelmäßige Fahrten den größten Effekt bringen, weil Staub und Haare dann nicht tief eingearbeitet werden. Bei sehr dichten Teppichen oder bei Bereichen, die stark beansprucht sind, bleibt aber typisch, dass mehrere Durchgänge oder eine höhere Stufe sinnvoll sein können, wenn man ein sichtbares Ergebnis möchte. Grenzen entstehen eher bei sehr hochflorigen Teppichen, bei langen Fransen oder bei sehr empfindlichen Textilien: Dort kann das Fahrverhalten unruhiger werden, und es kann passieren, dass der Roboter hängen bleibt oder den Bereich aus Vorsicht nicht sauber befahren kann. Für Nutzer ist die beste Praxis eine klare Einordnung: Normale Teppiche werden zuverlässig gepflegt, Spezialteppiche werden entweder gezielt abgesichert oder bewusst ausgespart, damit der Ablauf stabil bleibt.
Wie funktioniert das Wischen beim Uninell UR3 im Alltag?
Beim Uninell UR3 ist Wischen als regelmäßige Auffrischung gedacht, nicht als Ersatz für intensives manuelles Putzen. Im Alltag funktioniert das am besten, wenn der Roboter häufig fährt und leichte Verschmutzungen gar nicht erst eintrocknen. Das Tuch nimmt dabei vor allem Staubfilm, feine Spuren und leichte Rückstände auf, was besonders in Küche, Flur oder rund um Esstischbereiche angenehm ist. Wenn Flecken bereits festgetrocknet sind, zeigt sich bei dieser Geräteklasse typischerweise, dass der Druck nicht ausreicht, um solche Stellen vollständig zu lösen, und das Ergebnis eher ein Anlösen und Abschwächen ist. Entscheidend wird deshalb die Pflege: Ein sauberes, gut auswaschbares Tuch macht deutlich mehr aus als eine besonders hohe Wasserstufe, weil verschmutztes Material eher verteilt als reinigt. Für Nutzer heißt das: Wer das Wischen als tägliche Grundpflege versteht, profitiert; wer damit „Grundreinigung“ erwartet, wird enttäuscht. In der Praxis ist die Kombination sinnvoll: häufiges leichtes Wischen plus gelegentliches manuelles Nacharbeiten an Problemstellen.
Kann man beim Uninell UR3 No-Go-Zonen einrichten?
No-Go-Zonen sind beim Uninell UR3 ein zentrales Werkzeug, um die Reinigung im Alltag stabil zu halten. Sobald eine Karte zuverlässig steht, lassen sich Bereiche markieren, die der Roboter konsequent meiden soll. Das ist besonders hilfreich für Ecken mit vielen Kabeln, Futterplätze, Spielzeugzonen oder Bereiche unter Möbeln, in denen der Roboter zwar hinein-, aber nicht sauber wieder herauskommt. Im Test zeigt sich, dass solche Sperrflächen oft mehr bringen als die Hoffnung auf perfekte Hinderniserkennung, weil sie den Ablauf planbar machen und Unterbrechungen reduzieren. Auch für das Wischen sind No-Go-Zonen praktisch, wenn einzelne Teppiche, empfindliche Holzböden oder bestimmte Räume trocken bleiben sollen. Für Nutzer ist dabei wichtig, Sperrflächen nicht zu knapp zu setzen: Eine kleine Sicherheitsmarge sorgt dafür, dass der Roboter nicht ständig an der Grenze „schrammt“ und dadurch Zeit verliert. Wer die Zonen einmal sauber anlegt, bekommt im Alltag einen deutlich ruhigeren, wiederholbaren Ablauf, bei dem der Roboter dort arbeitet, wo er zuverlässig durchkommt.
Was bringt die Absaugstation beim Uninell UR3 wirklich?
Die Absaugstation ist beim Uninell UR3 der Teil, der den Komfort im Alltag am stärksten verändert. Der größte Gewinn ist, dass das häufige Leeren des Roboters wegfällt und man nicht nach jeder oder jeder zweiten Fahrt mit Staubbehälter und Händen zu tun hat. Gerade bei Tierhaaren, Flusen oder viel Krümelaufkommen ist das ein Unterschied, weil die Reinigung eher „durchlaufen“ kann, ohne dass der Roboter wegen eines vollen Behälters an Wirkung verliert. Gleichzeitig sorgt die Station in der Praxis meist für einen hygienischeren Eindruck, weil Staub beim Entleeren besser eingefangen wird, statt beim Ausschütten aufzuwirbeln. Im Test bleibt aber auch die realistische Einordnung: Der Komfort kommt mit einer regelmäßigen Beutelroutine und dem Platzbedarf der Station. Wer damit leben kann, profitiert stark, weil der Robotereinsatz weniger wie ein Projekt wirkt und mehr wie ein Hintergrundprozess. Wer dagegen keine Verbrauchsmaterialien möchte oder die Station nicht sinnvoll stellen kann, nutzt den Hauptvorteil dieser Bauart deutlich weniger aus.
Wie oft muss man den Beutel beim Uninell UR3 wechseln?
Wie oft der Beutel beim Uninell UR3 gewechselt werden muss, hängt im Alltag stärker vom Haushalt ab als von einer fixen Zahl. In einem ruhigen Haushalt mit wenig Teppich und ohne Haustiere sammelt sich Staub langsamer, während in Familienhaushalten, in Küchen mit viel Krümelaufkommen oder bei Tierhaaren der Beutel spürbar schneller voll wird. Dazu kommt, dass auch die Reinigungsfrequenz eine Rolle spielt: Wer sehr oft fährt, verlagert mehr Schmutz in den Beutel, hält dafür aber die Wohnung dauerhaft auf einem gleichmäßigeren Niveau. Als praktische Routine hilft es, nicht nur nach Zeit zu gehen, sondern nach Anzeichen: Wenn die Absaugung weniger kraftvoll wirkt, die Station häufiger „nachziehen“ muss oder der Roboter schneller wieder entleert, ist das ein Hinweis, dass der Beutel sich dem Ende nähert. Wichtig ist auch, Beutelwechsel und Filterpflege nicht zu trennen, weil ein zugesetztes Filtersystem die Gesamtwirkung drücken kann. Wer diese Wartung als festen, gelegentlichen Service versteht, behält den Komfort der Station langfristig bei.
Setzt der Uninell UR3 nach dem Laden automatisch fort?
Der Uninell UR3 ist darauf ausgelegt, bei niedrigem Akkustand selbstständig zur Station zurückzukehren und danach die unterbrochene Reinigung fortzusetzen. Im Alltag ist das vor allem dann ein echter Vorteil, wenn größere Flächen gereinigt werden oder wenn Teppich-Boost und höhere Stufen den Akku schneller beanspruchen. Entscheidend ist weniger die Idee als die Umsetzung im Wohnraum: Wenn die Station frei steht, gut erreichbar ist und das Andocken zuverlässig klappt, wirkt der Ablauf wie „einmal gestartet, später fertig“. In der Praxis gibt es typische Faktoren, die diese Funktion beeinflussen können: enge Station-Standorte, Kabel direkt vor der Basis oder starke Änderungen im Raum, die das Mapping durcheinanderbringen. Für Nutzer bedeutet das: Mit einer sauberen Stationsumgebung und stabiler Karte ist das Fortsetzen eine Komfortfunktion, die wirklich Arbeit spart, weil man nicht manuell neu starten oder Räume erneut auswählen muss. Wer sehr verwinkelte Bereiche hat, profitiert zusätzlich davon, in Zonen zu reinigen, weil der Roboter dann beim Fortsetzen weniger „Suchfahrten“ benötigt, um den richtigen Abschnitt wiederzufinden.
Wie gut ist die Hinderniserkennung beim Uninell UR3?
Der Uninell UR3 kombiniert Laser-Navigation mit visueller Unterstützung, was in dieser Klasse typischerweise für weniger harte Kollisionen und eine sicherere Orientierung sorgt. Im Alltag bedeutet das: Möbel, Stuhlbeine und größere Objekte werden meist früh genug erkannt, sodass der Roboter eher ausweicht oder sanft ansetzt, statt immer wieder kräftig zu rempeln. Gleichzeitig bleibt die realistische Grenze bestehen, die bei Saugrobotern fast immer auftaucht: ultradünne Kabel, kleine leichte Gegenstände, herumliegende Socken oder Spielzeug können je nach Winkel, Licht und Bodenfarbe schwerer zuverlässig erfasst werden. Für Nutzer ist deshalb der praktischste Ansatz ein Mix aus Technik und Regeln: Problemzonen über No-Go-Flächen absichern, Kabelbereiche dauerhaft strukturieren und besonders kritische Ecken nicht dem Zufall überlassen. Wenn das umgesetzt ist, wird die Hinderniserkennung im Alltag deutlich wirksamer, weil der Roboter nicht ständig in Situationen gerät, in denen selbst gute Sensorik an Grenzen kommt. So entsteht ein stabiler Ablauf, bei dem die Technik ihre Stärken wirklich ausspielen kann.
Funktioniert der Uninell UR3 ohne App nur mit Fernbedienung?
Der Uninell UR3 wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert, und damit lässt er sich im Alltag grundsätzlich auch ohne App bedienen – vor allem für einfache Aufgaben. Starten, Pausieren oder Zur-Station-Schicken sind typische Funktionen, die man so komfortabel nutzen kann, ohne WLAN oder Smartphone einzurichten. Was ohne App jedoch meist eingeschränkt ist, sind die Komfortfunktionen, die den Betrieb langfristig besonders bequem machen: Zeitpläne, Raumreihenfolgen, No-Go-Zonen und gezielte Zonenreinigung hängen in der Regel an der Kartenverwaltung und damit an der App. Für Nutzer heißt das: Ohne App ist der Uninell UR3 eher ein „Drück-Start-und-lass-laufen“-Gerät, das trotzdem eine solide Grundreinigung schaffen kann, aber weniger präzise auf den Haushalt zugeschnitten arbeitet. Wer in einer kleinen Wohnung lebt und keine komplexen Sperrbereiche braucht, kann damit durchaus zufrieden sein. In größeren Haushalten, mit Kabelzonen oder Teppich-Wisch-Trennung, zahlt sich die App meist spürbar aus, weil sie die Reinigung planbar und störungsärmer macht.
Braucht der Uninell UR3 zwingend 2,4-GHz-WLAN?
Für die App-Anbindung ist beim Uninell UR3 ein 2,4-GHz-WLAN vorgesehen, was in vielen Haushalten völlig normal ist, aber nicht überall automatisch aktiv genutzt wird. Im Alltag heißt das: Wer einen Router hat, der beide Netze anbietet, muss oft nur sicherstellen, dass das 2,4-GHz-Netz sichtbar ist und das Smartphone beim Einrichten auch wirklich damit verbunden ist. Der Grund für diese Vorgabe ist typisch: 2,4 GHz hat meist die bessere Reichweite durch Wände und ist für smarte Haushaltsgeräte stabiler, auch wenn die Datenrate geringer ist. Für Nutzer wird es dann relevant, wenn die Wohnung groß ist oder die Station in einem Randbereich steht, in dem das Signal schwach wird. Dann können Befehle verzögert reagieren oder Zeitpläne unzuverlässig wirken, obwohl der Roboter selbst mechanisch in Ordnung ist. Mit einer sauberen WLAN-Abdeckung rund um den Stationsplatz wird der Betrieb deutlich stressfreier, weil Karten, Sperrzonen und Zeitpläne zuverlässig verfügbar bleiben.
Wie aufwendig ist die Pflege beim Uninell UR3?
Die Pflege beim Uninell UR3 ist im Alltag überschaubar, aber sie ist ein fester Bestandteil des Konzepts – vor allem wegen Absaugstation, Filter und Wischzubehör. Der größte Unterschied zur einfachen Staubbox ist der Beutelwechsel an der Station: Er fällt nicht ständig an, ist aber eine regelmäßige Routine, die man akzeptieren muss. Dazu kommt die Filterpflege, weil Feinstaub und Haare die Leistung und die Hygiene beeinflussen können, wenn sie sich über längere Zeit zusetzen. Beim Wischen ist der wichtigste Punkt die Tuchhygiene: Tücher häufig waschen oder tauschen, damit nicht nur verteilt wird. Außerdem lohnt sich im Alltag eine kurze Kontrolle von Seitenbürste und Einlässen, besonders in Haustierhaushalten, weil Haaransammlungen die Effizienz spürbar drücken können. Wer diese Pflege als kurzen, wiederkehrenden Service versteht, bekommt langfristig stabile Ergebnisse. Wer Wartung komplett ignoriert, merkt meist zuerst sinkende Aufnahme, dann mehr Geräusche und schließlich weniger zuverlässige Reinigungsroutinen.
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