Vexilar W15 Test

Vexilar W15 Test

Filtern
      1 Produkt

      1 Produkt

      Der Vexilar W15 im ausführlichen Test

      Für wen der Vexilar W15 gedacht ist

      Der Vexilar W15 richtet sich an Haushalte, die möglichst wenig Handarbeit mit einem Saug- und Wischroboter verbinden wollen, ohne gleich in eine Luxusklasse mit Waschstation und Mopptrocknung zu gehen. Im Alltag zeigt sich der Fokus auf Komfort vor allem durch die beutellose Selbstentleerung und den großen Auffangbehälter der Station: Wer viel Staub, Krümel oder Tierhaare hat, muss nicht nach jeder Runde an den Roboter denken. Im Test fällt auf, dass die Kombination aus hoher Saugleistung und LiDAR-Navigation besonders für Wohnungen mit mehreren Räumen sinnvoll ist, weil die Reinigung dadurch planbarer und gleichmäßiger wirkt. Gleichzeitig bleibt der Wischteil eher für die laufende Pflege gedacht, also für feinen Staubfilm und leichte Spuren, nicht als Ersatz für gründliches Nasswischen.

      Kurzfazit zur Ausstattung des Vexilar W15

      Ausstattungsseitig tritt der Vexilar W15 als klassischer 3-in-1-Kandidat auf: kehren, saugen und wischen in einem Durchgang, dazu ein 2-in-1 Tank mit Staubbehälter und Wassertank. Im Alltag ist das praktisch, weil nicht ständig umgebaut werden muss, allerdings verlangt der Umgang mit Teppichen etwas Disziplin: Der Saugmodus ist dort die sichere Wahl, damit keine Feuchtigkeit in Fasern und Läufer wandert. Im Test wirkt die Navigation durch den 360°-LiDAR-Scan als echter Mehrwert gegenüber zufallsbasierten Robotern, weil Räume systematisch abgefahren werden und die Abdeckung weniger vom Glück abhängt. Dazu kommen mehrere Karten für Etagen sowie Sperrzonen und virtuelle Wände, was vor allem bei Spielbereichen, Fressnäpfen oder empfindlichen Zonen den Unterschied macht. Die maximale Hindernisüberwindung bleibt typisch für diese Klasse: Niedrige Schwellen gehen meist, sehr hohe Kanten oder dicke Teppichleisten sind eher ein natürlicher Stopper.

      Einordnung der beutellosen Station im Alltag

      Die beutellose Multi-Zyklon-Station ist das Merkmal, das den Vexilar W15 im Alltag am stärksten prägt. Im Test zeigt sich, dass eine automatische Entleerung nach der Reinigung vor allem dann entlastet, wenn regelmäßig viel Feinmaterial anfällt – etwa durch Haustiere, offene Küchen oder viel Laufverkehr. Der große Auffangbehälter in der Station ist auf lange Intervalle ausgelegt, was für viele Haushalte den Wartungsrhythmus deutlich streckt. Gleichzeitig gehört zur Realität, dass eine Entleerung akustisch präsenter ist als normaler Betrieb: Wer in einer hellhörigen Wohnung lebt oder abends reinigen lässt, plant diese Phase besser in passende Zeiten. Insgesamt wirkt das Konzept wirtschaftlich und pflegeleicht, weil kein Beutel nachgekauft werden muss und der Behälter hygienisch entnommen und gereinigt werden kann, solange man die regelmäßige Filterpflege im Blick behält.

      Vorteile und Nachteile des Vexilar W15 im Test

      Der Vexilar W15 ist auf Alltagstauglichkeit und wenig Wartungsstress ausgelegt: Die beutellose Selbstentleerung nimmt nach der Reinigung spürbar Arbeit ab, und der große 4-Liter-Auffangbehälter passt gut zu Haushalten, in denen regelmäßig Schmutz anfällt. Die Kombination aus LiDAR-Navigation und hoher Saugleistung wirkt in typischen Wohnungen effizient, weil Wege strukturierter sind und Ecken nicht ständig ausgelassen werden. In der getesteten Variante ohne zusätzliche Spezialaufsätze für eine aktive Moppreinigung bleibt die Wischfunktion eher eine Pflegeoption für glatte Böden, während Teppiche konsequent im reinen Saugmodus am sichersten sind. Im Gesamtbild sind es vor allem Komfort, Routenlogik und Saugpower, die den Charakter bestimmen – mit den üblichen Grenzen bei sehr groben Schwellen, nassen Flecken und der Lautstärke beim Entleeren.

      Vorteile

      • Beutellose Selbstentleerung: Spart Folgekosten für Beutel und reduziert den direkten Kontakt mit Staub deutlich, weil der Roboter automatisch in die Station entleert.

      • Großer 4-Liter-Auffangbehälter: Lange Wartungsintervalle sind realistisch, besonders bei täglicher Grundreinigung in Haushalten mit Krümeln oder Tierhaaren.

      • Hohe Saugkraft: Bis zu 10.000 Pa bringen auf Hartböden und an Kanten spürbar Reserven, vor allem bei schwereren Partikeln und Haaren.

      • LiDAR-Navigation: Systematische Routen und eine schnelle Kartierung sorgen für eine gleichmäßigere Flächenabdeckung als bei Robotern ohne Laser.

      • Zonen und Sperrbereiche: Virtuelle Wände und No-Go-Zonen sind im Alltag sehr hilfreich, um Fressnäpfe, Spielbereiche oder Kabelzonen zuverlässig auszusparen.

      • Lange Laufzeit mit Fortsetzen: Das automatische Weiterreinigen nach dem Laden ist für größere Wohnungen angenehm, weil nicht manuell nachgesteuert werden muss.

      Nachteile

      • Entleerung deutlich lauter: Während des Absaugvorgangs wird es merklich lauter als im normalen Betrieb, was abends oder in hellhörigen Umgebungen stören kann.

      • Wischen nur als Pflege: Ohne rotierende Mopps oder aktive Drucksteuerung bleiben eingetrocknete Flecken und stärkere Spuren meist Handarbeit.

      • Teppich-Wisch-Kompromiss: Bei Mischflächen ist Aufmerksamkeit nötig, damit Teppiche nicht feucht werden; der sichere Weg ist häufig „nur Saugen“.

      • Schwellen begrenzt: Höhere Kanten, dicke Teppichleisten oder sehr unebene Übergänge können je nach Wohnung zum Stopper werden.

      • 2-in-1-Tank mit Limits: Das kompakte Volumen im Roboter bedeutet, dass Wasser und Staubraum für sehr große Flächen eher auf Pflege als auf Intensivreinigung ausgelegt sind.

      Navigation und Kartierung beim Vexilar W15 im Test

      LiDAR-Scan und Routenlogik des Vexilar W15

      Der Vexilar W15 setzt auf 360°-LiDAR und wirkt dadurch im Alltag deutlich strukturierter als Modelle, die Räume eher „abtasten“. Im Test fällt auf, dass die Routenplanung vor allem in verwinkelten Grundrissen Vorteile bringt: Der Roboter fährt Kanten und freie Flächen in klaren Bahnen ab, statt sich häufig zu wiederholen. Das sorgt dafür, dass Küchenbereiche, Flure und offene Wohnzonen gleichmäßiger behandelt werden, selbst wenn Möbel eng stehen. Die Kartierung entsteht zügig und bleibt im Normalfall stabil, solange sich die Raumstruktur nicht ständig stark verändert. Praktisch ist dabei, dass die Reinigung weniger davon abhängt, ob der Roboter zufällig in eine Ecke findet. Wer täglich reinigen lässt, merkt das besonders an gleichmäßigen Ergebnissen entlang von Sockelleisten und an Stellen, die bei zufallsbasierten Geräten oft liegen bleiben.

      Hindernisse, Kanten und Schwellen mit dem Vexilar W15

      In der Hindernisvermeidung zeigt der Vexilar W15 ein typisches LiDAR-Verhalten: Größere Objekte werden früh erkannt und sauber umfahren, während sehr flache Dinge am Boden weiterhin die klassische Problemzone bleiben können. Kabel, dünne Schnürsenkel oder leichte Stoffkanten sind in vielen Haushalten die wahren Stolpersteine – hier hilft eher das Aufräumen als Technik. Der Umgang mit Abgründen ist wichtig, wenn Treppen oder Podeste vorhanden sind; hier ist die Erkennung so ausgelegt, dass der Roboter Kanten nicht blind überfährt. Im Test wirkt das insgesamt beruhigend, weil unnötige Stopps seltener werden und die Bewegung im Raum kontrolliert bleibt. Bei Schwellen zeigt sich die Grenze eher mechanisch als digital: Niedrige Übergänge und kleine Teppichkanten sind meist machbar, sehr hohe Leisten oder unregelmäßige Kanten können das Tempo bremsen oder einen Umweg erzwingen. Für Wohnungen mit vielen Übergängen lohnt es sich, kritische Stellen einmal zu beobachten und gegebenenfalls als Sperrzone zu markieren.

      Multi-Map und Sperrzonen: Alltagstauglichkeit beim Vexilar W15

      Der Vexilar W15 kann mehrere Etagenkarten speichern, was in mehrstöckigen Haushalten vor allem organisatorisch hilft: Einmal sauber angelegt, lassen sich Reinigungsbereiche schnell abrufen, ohne jedes Mal neu orientieren zu müssen. Dazu passen die virtuellen Wände und Sperrzonen, weil sie typische Alltagskonflikte lösen. Fressnäpfe, Spielteppiche, empfindliche Deko-Ecken oder Kabelbereiche können gezielt ausgespart werden, ohne dass physische Barrieren nötig sind. Im Test zeigt sich der Nutzen besonders bei Zonenreinigung: Unter dem Esstisch nach dem Essen oder im Eingangsbereich nach einem Regentag wirkt der Roboter effizienter, weil er nicht die ganze Wohnung abfährt. Gleichzeitig bleibt die Genauigkeit immer davon abhängig, wie konsequent die Wohnung „kartierbar“ bleibt. Wenn Möbel häufig verrückt werden oder viele Stühle im Weg stehen, kann die Navigation zwar weiterhin funktionieren, aber der Vorteil der perfekten Route wird kleiner. In einem stabilen Setup spielt das System dagegen seine Stärke aus: planbar, wiederholbar und gut steuerbar.

      Saugleistung und Bodenreinigung des Vexilar W15 im Test

      10.000 Pa in der Praxis: Krümel, Staub und Tierhaare

      Der Vexilar W15 tritt mit einer sehr hohen Spitzenleistung an und zielt damit klar auf Haushalte, in denen sich im Alltag sichtbar Material ansammelt. Im Test fällt auf, dass grobe Krümel in der Küche und typischer Flurstaub auf Hartböden zügig aufgenommen werden, ohne dass der Roboter mehrfach über dieselbe Stelle fahren muss. Tierhaare profitieren vor allem davon, dass genug Luftdurchsatz vorhanden ist, um sie aus Fugen und von Kanten zu lösen, statt sie nur vor sich herzuschieben. In der Praxis hängt das Ergebnis trotzdem von der Kombination aus Saugstufe, Bodenart und dem, was bereits herumliegt, ab: Leichte Fussel und feiner Staub werden zuverlässig mitgenommen, während sehr lange Haare oder Fäden sich – wie in dieser Geräteklasse üblich – eher an Bürste und Ansaugkanal sammeln können. Für Haushalte mit Haustieren ist das weniger ein Leistungsproblem als eine Frage der regelmäßigen Pflege an Bürsten und Filtern, damit die Saugwirkung konstant bleibt.

      Teppiche und Läufer mit dem Vexilar W15

      Auf Teppichen zählt nicht nur die reine Kraft, sondern auch, wie sauber der Roboter Kontakt hält und ob er sich an Kanten festbeißt. Im Test zeigt sich, dass flachere Teppiche und Läufer grundsätzlich gut zu bewältigen sind, solange die Kanten nicht zu hoch stehen und keine extrem weichen, hochflorigen Fasern dominieren. Gerade bei Mischflächen ist die Planung entscheidend: Wer Läufer im Flur und Hartboden im Wohnbereich hat, profitiert davon, die Routen so zu legen, dass der Roboter nicht ständig an Übergängen wenden muss. Bei stark strukturierten Teppichen kann es passieren, dass einzelne Bereiche nicht ganz so gründlich werden wie auf glatten Böden, weil Haare tiefer sitzen und der Widerstand höher ist. Für den Alltag bedeutet das: Teppiche werden ordentlich aufgefrischt, aber eine tiefgehende Reinigung, wie sie ein starker Handstaubsauger mit rotierender Bürste schafft, bleibt eher außerhalb des typischen Roboterszenarios.

      Bürsten, Ansaugweg und typische Grenzen dieser Klasse

      Entscheidend für eine gleichbleibende Bodenreinigung ist, wie gut der Vexilar W15 Schmutz in Richtung Ansaugöffnung führt und wie empfindlich er auf verheddertes Material reagiert. Im Test wirkt das Gesamtsystem darauf ausgelegt, viele Partikelarten abzufangen: Staubfilm, Krümel und Haare werden insgesamt sauber eingesammelt, solange nichts den Luftweg blockiert. Die Grenzen liegen dort, wo Alltagsschmutz „unrobotisch“ wird: Feuchte Reste, klebrige Partikel oder sehr lange Haare können sich an Komponenten festsetzen und dann nicht mehr optimal abtransportiert werden. Dazu kommt die Realität von Ecken und Kanten: Auch mit guter Navigation bleibt ein Roboter bei sehr engen Stuhlbeinen oder dicht stehenden Möbeln manchmal etwas weiter weg als man es händisch tun würde. Für Nutzer heißt das unterm Strich: Die Grundreinigung wirkt zuverlässig und spart Zeit, aber ein kurzer Blick auf problematische Zonen und gelegentliche manuelle Nacharbeit an schwierigen Stellen gehören weiterhin zum Gesamtpaket.

      Wischfunktion und 2-in-1-Tank des Vexilar W15 im Test

      Wasserabgabe und Wischbild beim Vexilar W15

      Die Wischfunktion des Vexilar W15 ist klar auf regelmäßige Pflege ausgelegt: Sie nimmt den feinen Film aus Staub und Alltagsabrieb mit, der sich auf Fliesen, Vinyl oder versiegeltem Holz schnell absetzt. Im Test zeigt sich, dass die wählbaren Wasserstufen vor allem dann sinnvoll sind, wenn Böden unterschiedlich empfindlich sind oder wenn ein Raum stärker beansprucht wird als der nächste. Für die Praxis bedeutet das: In Küche und Eingangsbereich darf es etwas mehr Feuchtigkeit sein, auf Holz oder Laminat bleibt man eher zurückhaltend. Das Wischbild wirkt am überzeugendsten, wenn der Roboter häufig fährt und damit gar nicht erst zulässt, dass sich Schmutzschichten aufbauen. Sobald Flecken antrocknen, kippt die Erwartung in Richtung Handarbeit, weil ein Wischmodul ohne aktive Schrubbbürsten eher verteilt als löst.

      Alltag mit Mischflächen: Fliesen, Holz und Übergänge

      In Wohnungen mit wechselnden Bodenbelägen ist die größte Stärke die Kombinierbarkeit von Saug- und Wasserstufen, gleichzeitig entstehen hier die typischen Fallstricke. Der Vexilar W15 eignet sich gut für Durchgänge, in denen Hartboden dominiert und nur einzelne Teppiche oder Läufer liegen. Im Test fällt auf, dass eine saubere Planung über Sperrzonen oder eine gezielte Zonenreinigung viel Stress erspart: Teppichbereiche werden konsequent ausgespart, während Hartbodenflächen in einem Durchlauf gepflegt werden. Gerade in Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist das alltagstauglich, weil Krümel und Pfotenstaub so nicht erst in Ecken wandern. Bei Übergängen wie Türschwellen oder Fliesenleisten hilft ein realistischer Blick: Wenn der Roboter an einer Kante kurz stockt oder einen kleinen Umweg nimmt, kann das die Wischspur unterbrechen. Das ist weniger dramatisch, wenn häufig gereinigt wird, weil die nächste Runde solche Lücken meist wieder schließt.

      Welche Flecken der Vexilar W15 gut schafft und wo es endet

      Typische Spuren wie frische Wasserpunkte, leichter Schlierenstaub oder feine Küchenkrümel, die auf glattem Boden haften, bekommt der Vexilar W15 im Alltag ordentlich in den Griff. Schwieriger wird es bei klebrigen Rückständen, eingetrockneten Spritzern oder allem, was eine mechanische Reibung braucht. Im Test bleibt der Wischer hier eher ein Werkzeug für Kontinuität als für Intensivarbeit: Wer täglich oder mehrmals pro Woche laufen lässt, hält den Boden sichtbar ruhiger, ohne ständig selbst zum Mopp zu greifen. Für Nutzer mit hohen Ansprüchen an „nass gewischt wie von Hand“ ist die Erwartungshaltung entscheidend. Der Roboter hilft, den Zustand stabil gut zu halten, ersetzt aber nicht die gelegentliche gründliche Reinigung, wenn sich Flecken erst einmal festgesetzt haben.

      Absaugstation und Wartung beim Vexilar W15 im Test

      Beutellose Multi-Zyklon-Entleerung beim Vexilar W15

      Die beutellose Multi-Zyklon-Station ist beim Vexilar W15 mehr als ein Komfort-Extra, weil sie den kritischsten Moment im Alltag entschärft: den Staubkontakt beim Entleeren. Im Test fällt auf, dass die automatische Entleerung nach der Reinigung den Roboterbetrieb „unsichtbarer“ macht, weil nicht ständig daran gedacht werden muss, den kleinen internen Behälter auszuklopfen. Das beutellose Prinzip passt besonders gut zu Haushalten, die keine Folgekosten und keinen Beutelwechsel möchten. Gleichzeitig verlangt es ein Minimum an Routine: Zyklon-Systeme bleiben nur dann konstant leistungsfähig, wenn Filter und Luftwege nicht vernachlässigt werden. Wer Haustiere hat oder viel feinen Staub im Haushalt, profitiert spürbar, sollte aber die regelmäßige Reinigung der Filter als festen Bestandteil einplanen, damit die Absaugung dauerhaft sauber arbeitet.

      4-Liter-Auffangbehälter: Wartungsrhythmus im Alltag

      Der große Auffangbehälter der Station streckt den Wartungsrhythmus deutlich, was im täglichen Betrieb am meisten entlastet. Im Test zeigt sich, dass sich das vor allem bei häufigem Reinigen auszahlt: Statt nach jeder Runde an die Entsorgung zu denken, sammelt sich der Schmutz zentral, und das System bleibt länger in einem „hands-free“-Modus. Praktisch ist auch die Entnahme über den Griff mit einer Bodenklappe, weil der Schmutz beim Entleeren kontrollierter fällt und nicht so leicht zurückstäubt wie bei offenen Boxen. Wer den Roboter regelmäßig durch Küche, Flur und Wohnzimmer schickt, bekommt so eine Art Puffer gegen Alltagsspitzen wie Krümelphasen, Fellwechsel oder viel Besuch. Gleichzeitig bleibt die Erwartung realistisch: Je nach Verschmutzungsgrad kann der Behälter früher voll sein, und bei sehr feinem Staub lohnt es sich, die Station gelegentlich auszuspülen und gut zu trocknen, damit keine Gerüche oder Ablagerungen entstehen.

      Hygiene, Staubaufwirbelung und Lautstärke beim Entleeren

      Hygienisch ist das Konzept stark, solange die Entleerung bewusst in den Tagesablauf integriert wird. Im Test bleibt die Staubaufwirbelung beim normalen Umgang insgesamt niedrig, weil das System den Inhalt automatisch in die Station zieht und der Behälter dort geschlossen gesammelt wird. Der Preis dafür ist die hörbare Entleerungsphase: Sie ist deutlich präsenter als der leise Reinigungsmodus und passt weniger gut in späte Abendstunden oder sehr hellhörige Wohnsituationen. Für den Alltag bedeutet das: Zeitpläne sind sinnvoll, aber die Entleerung sollte eher in Fenster gelegt werden, in denen Lärm nicht stört. Für Allergiker ist zusätzlich wichtig, dass Filterpflege und Behälterreinigung nicht aufgeschoben werden, weil sich sonst feiner Staub im System festsetzen kann. Wer diese Routine akzeptiert, bekommt im Gegenzug einen deutlich saubereren Entleerungsprozess als bei vielen klassischen Lösungen.

      Akkulaufzeit und Flächenleistung des Vexilar W15 im Test

      180 Minuten Laufzeit: realistische Einordnung für Wohnflächen

      Der Vexilar W15 ist auf lange Durchläufe ausgelegt und wirkt damit wie ein Gerät, das nicht nur „ein paar Zimmer“ abarbeitet, sondern auch größere Grundrisse souverän abdecken soll. Im Alltag zeigt sich das besonders, wenn viel offene Fläche vorhanden ist: Flure, Wohn-Essbereiche und Übergänge zwischen Räumen werden nicht hektisch abgefahren, sondern in einem durchgängigen Rhythmus. Im Test fällt auf, dass die Laufzeitangabe vor allem im leisen Modus ihre Stärke ausspielt, weil der Roboter dann länger am Stück arbeiten kann und weniger schnell zum Laden zurückmuss. Bei höherer Saugleistung wird die Ausdauer naturgemäß knapper, was in dieser Klasse normal ist. Entscheidend ist deshalb nicht nur die maximale Zeit, sondern wie sinnvoll der Roboter seine Strecke plant: Mit systematischer Navigation wird weniger „leer“ gefahren, und das unterstützt die Flächenleistung spürbar. Für Nutzer bedeutet das: Wer regelmäßig reinigt, bekommt einen konstanten Grundzustand, ohne dass der Roboter schon nach kurzer Zeit wieder an der Station hängt.

      Auto-Return und Fortsetzen: Nutzen im Alltag mit dem Vexilar W15

      Das automatische Zurückfahren zur Station und das anschließende Fortsetzen am Unterbrechungspunkt ist eine Funktion, die man im Alltag schnell zu schätzen lernt. Wenn ein Durchgang nicht in einem Rutsch fertig wird, bleibt der Reinigungsplan trotzdem konsistent, weil nicht wieder bei Null begonnen wird. Im Test zeigt sich, dass genau das bei großen Wohnungen oder langen Fluren einen Unterschied macht: Der Roboter verliert weniger Zeit mit doppelten Bahnen und beendet die Arbeit eher so, wie man es erwartet. Das reduziert auch die „Zufallsstellen“, die sonst liegen bleiben können, wenn ein Gerät nach dem Laden neu sortiert startet. Praktisch ist das außerdem für Haushalte mit wechselnden Tagesabläufen: Selbst wenn ein Lauf durch Telefonate, Besuch oder Ruhezeiten unterbrochen wird, bleibt das System grundsätzlich in der Lage, die Runde zu Ende zu bringen, ohne dass man manuell eingreifen muss.

      Was das für große Wohnungen und Etagen praktisch bedeutet

      Für größere Wohnflächen zählt am Ende vor allem die Verlässlichkeit über mehrere Tage hinweg. Der Vexilar W15 passt gut zu Routinen, bei denen täglich oder alle zwei Tage gereinigt wird, weil sich Schmutz gar nicht erst stark aufbauen kann. Im Test wirkt die Flächenleistung dann am besten, wenn die Wohnung „roboterfreundlich“ ist: wenig herumliegende Kabel, freie Durchfahrten unter Stühlen und keine extrem hohen Schwellen. In mehrstöckigen Haushalten spielt zusätzlich die Kartenverwaltung mit hinein, weil sich so Etagen getrennt organisieren lassen und man nicht jedes Mal neu orientieren muss. Das ist vor allem praktisch, wenn auf einer Etage überwiegend Hartboden liegt und auf einer anderen mehr Teppiche, weil sich Abläufe und Sperrzonen entsprechend anpassen lassen. Insgesamt entsteht ein Bild, in dem die Laufzeit weniger als spektakulärer Einzelwert zählt, sondern als Basis für eine planbare Grundreinigung, die auch bei größeren Flächen nicht ständig in kleine, nervige Einheiten zerfällt.

      App, Automationen und Anpassungen beim Vexilar W15 im Test

      Zonenreinigung und Reihenfolgen beim Vexilar W15

      Die Stärke des Vexilar W15 liegt nicht nur in der Navigation, sondern auch darin, wie gezielt sich die Reinigung im Alltag steuern lässt. Im Test fällt auf, dass Zonenreinigung besonders dann überzeugt, wenn es wiederkehrende „Hotspots“ gibt: unter dem Esstisch, im Eingangsbereich oder rund um die Küche. Statt die komplette Fläche abzufahren, lässt sich der Fokus auf genau diese Bereiche legen, was Zeit spart und den Geräuschpegel im Haushalt besser planbar macht. Im Alltag zeigt sich zudem, dass die Festlegung von Reihenfolgen die Praxis spürbar verbessert: Erst die Krümelzone, dann die übrigen Räume, oder umgekehrt, je nachdem, wann Räume frei sind. Das wirkt unspektakulär, macht aber den Unterschied zwischen einem Roboter, der einfach fährt, und einem, der sich in den Tagesablauf einpasst. Wenn mehrere Sperrzonen aktiv sind, bleibt das Ergebnis vor allem dann sauber, wenn die Zonen realistisch gesetzt werden und nicht zu knapp an Fahrkanten liegen.

      Zeitpläne, Modi und Alltagsszenarien mit Haustieren

      Zeitpläne sind im Alltag der Hebel, um Reinigung wirklich automatisch zu nutzen. Im Test zeigt sich, dass es vor allem hilfreich ist, unterschiedliche Modi für unterschiedliche Tageszeiten zu verwenden: leiser Betrieb am Morgen oder während Telefonaten, stärkere Saugleistung, wenn niemand zuhause ist oder wenn Haustiere gerade besonders haaren. Für Haushalte mit Tieren ist die Kombination aus regelmäßigen, kurzen Läufen und der Absaugstation besonders sinnvoll, weil Haar- und Staubmengen sich sonst schnell im internen Behälter stauen. Im Alltag wirkt es außerdem praktisch, dass sich Wasser- und Saugstufen kombinieren lassen, sofern auf Teppiche geachtet wird. Wer tagsüber oft unterwegs ist, profitiert davon, dass der Roboter in festen Fenstern arbeitet und das Zuhause sichtbar „ruhiger“ bleibt, ohne dass man die Reinigung jedes Mal aktiv starten muss. Wichtig ist dabei, dass sich Zeitpläne so legen lassen, dass die Entleerungsphase nicht in Ruhezeiten fällt, weil sie akustisch deutlich präsenter ist.

      Stabilität, Bedienlogik und typische Stolpersteine dieser Klasse

      Bei der Bedienung zählen am Ende zwei Dinge: Verständlichkeit und Verlässlichkeit. Im Test wirkt die Logik rund um Karten, Zonen und Sperrflächen grundsätzlich alltagstauglich, solange die Wohnung nicht ständig umgebaut wird. Typische Stolpersteine dieser Klasse entstehen eher durch das Umfeld als durch die Software: viele kleine Gegenstände am Boden, herumliegende Kabel oder sehr enge Stuhlreihen können dazu führen, dass ein Lauf abbricht oder eine Zone nicht sauber erreicht wird. Im Alltag hilft es, feste „Roboterfenster“ zu definieren und zuvor kurz aufzuräumen – nicht aus Prinzip, sondern weil es die Verlässlichkeit deutlich steigert. Bei häufiger Veränderung von Möbeln kann es vorkommen, dass Karten weniger gut passen und Zonen neu gesetzt werden müssen. Wer das Setup dagegen stabil hält, bekommt eine Steuerung, die nicht kompliziert sein muss, aber genug Feinjustierung bietet, um Alltagssituationen sauber abzudecken.

      Fazit zum Vexilar W15

      Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Vexilar W15

      Bei handyhuellen.berlin zeigt sich im Alltag ein klarer Schwerpunkt: Der Vexilar W15 will vor allem Arbeit abnehmen und dabei trotzdem systematisch reinigen. Im Test fällt auf, wie stark das Zusammenspiel aus LiDAR-Kartierung und hoher Saugkraft den Gesamteindruck prägt, weil Räume gleichmäßig abgefahren werden und typische Problemzonen zuverlässig wiederkehren. Gerade auf Hartböden wirkt die Grundreinigung überzeugend: Krümel, Staub und Tierhaare werden in einem stabilen Rhythmus eingesammelt, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Im Test zeigt sich außerdem, dass die beutellose Absaugstation den größten Komfortgewinn liefert, weil der Staubkontakt im Alltag deutlich sinkt und die Wartung in längeren Intervallen planbar bleibt. Die Grenzen liegen dort, wo diese Klasse grundsätzlich weniger stark ist: Wischen ist in erster Linie Pflege für glatte Böden, nicht die Lösung für eingetrocknete Flecken, und sehr schwierige Schwellen oder unordentliche Kabelzonen bleiben potenzielle Störfaktoren. Wer den Roboter in ein aufgeräumtes, wiederholbares Setup integriert, bekommt ein Ergebnis, das vor allem durch Konstanz überzeugt.

      Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung

      Der Vexilar W15 lohnt sich besonders für Haushalte, die den Komfort einer Absaugstation möchten, aber kein System suchen, das mit aufwendiger Moppreinigung und komplexer Dock-Automatik in die höchste Preisklasse rutscht. Im Test wirkt das Konzept dann am stimmigsten, wenn die Erwartungen klar gesetzt sind: starke Saugleistung und gute Flächenabdeckung stehen im Vordergrund, während die Wischfunktion den Boden „ruhig“ hält, aber keine gründliche Handreinigung ersetzt. Für Tierhaushalte ist das Gesamtpaket attraktiv, weil regelmäßige Läufe in Kombination mit der stationären Staubsammlung den Alltag deutlich entspannen können. Wer hingegen vor allem klebrige Küchenflecken oder stark beanspruchte Bereiche wirklich nass bearbeiten will, sollte entweder weiterhin mit gelegentlicher Handarbeit rechnen oder eher nach einer Lösung mit aktiverem Wischsystem suchen. Im Test bleibt als klare Empfehlung: Der Vexilar W15 passt am besten zu Wohnungen mit überwiegend Hartboden, planbaren Reinigungszeiten und dem Wunsch nach möglichst wenig Wartungsroutine bei gleichzeitig solider Navigation.

      FAQ zum Vexilar W15 Test

      Ist der Vexilar W15 gut?

      Der Vexilar W15 ist dann gut, wenn der Alltag vor allem nach verlässlicher Grundreinigung verlangt und nicht nach perfekten „Handwisch“-Ergebnissen. Seine größte Stärke liegt in der Kombination aus LiDAR-Navigation, hoher Saugleistung und der beutellosen Absaugstation. Damit wirkt das Reinigungsergebnis in vielen Haushalten konstant, weil Räume systematisch abgefahren werden und der Staubbehälter nicht nach jeder Runde zur Pflichtaufgabe wird. Besonders auf Hartböden macht sich das positiv bemerkbar: Krümel, Staub und Haare werden regelmäßig eingefangen, bevor sie sich in Ecken festsetzen. Grenzen sind klar erkennbar, sobald es um klebrige, eingetrocknete Flecken geht oder um sehr schwierige Übergänge, die mechanisch schlicht problematisch sind. Wer eine Wohnung hat, die roboterfreundlich ist, also mit freien Fahrwegen und wenigen Bodenfallen wie Kabeln, bekommt ein Gerät, das den Haushalt sichtbar ruhig hält. Ein einzelner Durchlauf ersetzt keine gründliche Handreinigung, aber als täglicher Helfer ist die Gesamtidee stimmig.

      Kann der Vexilar W15 Tierhaare zuverlässig aufnehmen?

      Für Tierhaare ist beim Vexilar W15 vor allem entscheidend, dass genug Saugreserve vorhanden ist und die Reinigung regelmäßig läuft. Im Alltag funktioniert das Konzept besonders gut, wenn Haare gar nicht erst zu Teppichnestern oder Wollmäusen werden, sondern täglich oder alle zwei Tage eingesammelt werden. Auf Hartböden wirkt das Ergebnis meist am überzeugendsten: Dort lassen sich Haare leichter lösen und in den Ansaugweg ziehen. Auf Teppichen hängt es stärker von Flor und Struktur ab, weil Haare tiefer sitzen und der Widerstand höher ist. Hier sorgt die hohe Leistung eher dafür, dass die Oberfläche sauberer wirkt, während tief sitzende Haarreste nicht immer vollständig verschwinden. Wichtig ist auch die Pflege: Längere Haare und Mischfasern können sich an Bürsten und im Ansaugkanal sammeln, was weniger eine Schwäche des Geräts als eine typische Realität dieser Klasse ist. Die Absaugstation hilft dabei, den Behälter automatisch zu entlasten, aber sie ersetzt nicht die gelegentliche Kontrolle von Bürsten und Filtern. Wer diese Routine akzeptiert, bekommt eine insgesamt sehr alltagstaugliche Haar-Strategie.

      Wie gut ist die Navigation des Vexilar W15 in verwinkelten Wohnungen?

      In verwinkelten Wohnungen spielt der Vexilar W15 seine LiDAR-Navigation am deutlichsten aus, weil die Routen nicht zufällig entstehen, sondern strukturiert. Das macht sich im Alltag vor allem in Fluren, kleinen Zimmern und in Grundrissen mit vielen Türen bemerkbar: Der Roboter fährt Bahnen kontrollierter ab und wirkt weniger „suchend“. Dadurch bleiben typische Problemstellen wie Kanten entlang von Wänden oder schmale Durchgänge seltener liegen. Gleichzeitig ist auch hier die Praxis wichtiger als das Prinzip: Enge Stuhlgruppen, herumstehende Deko oder viele mobile Hindernisse können den Lauf ausbremsen, weil der Roboter dann häufiger umplanen oder Umwege fahren muss. Mit Sperrzonen und virtuellen Wänden lässt sich das gut in den Griff bekommen, wenn es klare No-Go-Bereiche gibt, etwa rund um Kabel oder Fressnäpfe. Besonders sinnvoll ist die Zonenreinigung, wenn ein bestimmter Bereich häufig verschmutzt, aber nicht die ganze Wohnung. Insgesamt ist die Navigation ein echter Pluspunkt, solange die Wohnung nicht bei jedem Durchgang komplett anders aussieht.

      Taugt die Wischfunktion des Vexilar W15 für Küche und Bad?

      Die Wischfunktion des Vexilar W15 taugt in Küche und Bad vor allem als Pflege zwischen den „echten“ Putzrunden. Sie eignet sich gut, um feinen Staubfilm, leichte Laufspuren oder frische Wassersprenkel zu glätten, bevor daraus sichtbare Flächen werden. In der Küche hilft das besonders gegen den alltäglichen Krümel- und Staubmix, wenn parallel gesaugt wird und der Boden grundsätzlich glatt ist. Im Bad kann sie leichte Spuren rund um Waschbecken oder Dusche entschärfen, solange keine klebrigen Rückstände oder angetrocknete Tropfenränder dominieren. Genau dort liegt auch die Grenze: Eingetrocknete Flecken, fettige Küchenpunkte oder alles, was mechanisches Schrubben braucht, bleibt eher Handarbeit. Wichtig ist außerdem der Umgang mit Teppichen und Badematten, weil diese beim Wischen konsequent ausgespart werden sollten. Wer die Wasserstufe passend wählt und regelmäßig laufen lässt, bekommt ein sichtbar „ordentlicheres“ Gesamtbild. Ein gründliches Nasswischen ersetzt das nicht, aber es reduziert spürbar, wie schnell der Boden wieder ungepflegt wirkt.

      Wie laut ist der Vexilar W15 im Betrieb und beim Entleeren?

      Im normalen Betrieb lässt sich der Vexilar W15 so einordnen, wie man es von einem Saugroboter mit verschiedenen Leistungsstufen erwartet: Auf leiser Stufe wirkt er im Alltag am unaufdringlichsten und passt eher in Zeiten, in denen man zuhause ist. Sobald die Leistung steigt, wird er entsprechend präsenter, was vor allem in offenen Wohnküchen auffällt. Die deutlichste Lautstärkespitze entsteht beim Entleeren in der Station. Diese Phase ist spürbar lauter als das Fahren und Saugen selbst, weil hier in kurzer Zeit viel Luft bewegt wird, um den Behälter zu leeren. Praktisch heißt das: Zeitplanung ist wichtiger als der reine Durchschnittspegel. Wer empfindlich ist oder in hellhöriger Umgebung lebt, legt den Entleerungszeitpunkt besser in Tagesfenster, in denen es nicht stört. Für viele Haushalte ist das akzeptabel, weil die Entleerung nur kurz ist und dafür der Wartungsaufwand insgesamt sinkt. Wenn Ruhezeiten eine große Rolle spielen, funktioniert es meist am besten, die Reinigung tagsüber laufen zu lassen und nicht spät am Abend.

      Wie oft muss der Vexilar W15 wirklich geleert und gereinigt werden?

      Im Alltag hängt der Wartungsrhythmus beim Vexilar W15 stärker vom Haushalt ab als vom Gerät selbst. Wer Haustiere hat, viel Teppichrand, offene Küche oder generell viel Laufverkehr, füllt jeden Sammelbehälter schneller als ein Single-Haushalt mit wenig Staub. Der große Vorteil der Station ist, dass das Leeren nicht mehr nach jeder Reinigung zum Thema wird, sondern in längeren Intervallen planbar bleibt. Trotzdem bleibt regelmäßige Pflege wichtig, weil Zyklon- und Filtersysteme nur dann konstant gut arbeiten, wenn sich kein feiner Staubfilm in den Luftwegen festsetzt. Praktisch bewährt sich ein kurzer Blick auf Bürsten und Filter in festen Abständen, damit Haare und Flusen nicht nach und nach Leistung kosten oder Geräusche erhöhen. Der Stationstank selbst lässt sich hygienisch entnehmen und reinigen, was im Alltag vor allem dann angenehm ist, wenn man empfindlich auf Staub reagiert. Insgesamt reduziert der Vexilar W15 die Häufigkeit des „klassischen“ Entleerens deutlich, ersetzt aber nicht die Routinepflege, die bei jedem Saugroboter zur dauerhaft guten Performance dazugehört.

      Kann der Vexilar W15 mehrere Etagen sinnvoll nutzen?

      Der Vexilar W15 ist für Mehr-Etagen-Haushalte dann sinnvoll, wenn die Nutzung strukturiert erfolgt. Mehrere Karten zu speichern ist im Alltag vor allem ein Komfortgewinn, weil jede Etage ihre eigenen Sperrzonen und typischen Problemstellen haben kann. Das passt gut zu Häusern, in denen unten viel Hartboden liegt und oben vielleicht mehr Teppich oder engere Räume. Entscheidend ist die Praxis: Der Roboter braucht pro Etage eine saubere Orientierung, und die Station bleibt in der Regel an einem festen Ort. Das heißt, der Vexilar W15 wird meist manuell auf die Etage gesetzt, startet dort die Reinigung und arbeitet die Fläche ab. Je roboterfreundlicher die Etage ist, desto verlässlicher läuft das, also mit klaren Durchfahrten und ohne viele kleine Gegenstände am Boden. In einem stabilen Setup bleibt die Navigation wiederholbar, und Zonenreinigung kann auch auf Etagen sehr gezielt genutzt werden, etwa nur im Flur oder in Schlafbereichen. Wer häufig Möbel umstellt oder ständig Türen anders stehen lässt, muss eher damit rechnen, dass Kartenpflege und Zonenanpassungen gelegentlich nötig werden.

      Was bedeutet die Hindernis- und Abgrunderkennung des Vexilar W15 im Alltag?

      Die Hindernis- und Abgrunderkennung des Vexilar W15 ist im Alltag vor allem eine Absicherung gegen typische Robotermomente: Kollisionen, festfahren und das riskante Annähern an Treppen. Bei größeren Hindernissen wirkt die Navigation meist kontrolliert, weil solche Objekte früh umfahren werden und der Roboter nicht ständig anstößt. Das bringt Ruhe in die Nutzung, gerade in Räumen mit Möbeln, die eng stehen. Abgründe wie Treppenkanten sind ein besonders wichtiger Punkt, weil hier Sicherheit über Komfort geht. In der Praxis ist es trotzdem sinnvoll, am Anfang einmal zu beobachten, wie der Roboter an kritischen Stellen reagiert, denn Bodenbeläge, Lichtverhältnisse und Kantenformen können das Verhalten beeinflussen. Die größte Alltagsschwäche liegt weniger bei „großen“ Hindernissen, sondern bei sehr flachen Dingen: Kabel, Schnürsenkel oder leichte Stoffkanten bleiben bei vielen Geräten die Zone, in der Aufräumen mehr bringt als Technik. Wenn diese Bodenfallen minimiert sind, wird der Vexilar W15 deutlich verlässlicher, weil er nicht unnötig stoppt oder Umwege fährt.

      Wie gut kommt der Vexilar W15 mit Teppichen und Teppichkanten zurecht?

      Der Vexilar W15 kommt mit Teppichen im Alltag am besten zurecht, wenn diese eher flach sind und die Kanten nicht hoch aufstehen. Läufer im Flur oder kleine Teppiche im Wohnbereich funktionieren in vielen Wohnungen gut, solange Übergänge nicht zu abrupt sind. Schwieriger wird es bei sehr dicken Teppichleisten, stark strukturierten Kanten oder hochflorigem Material, weil der Roboter dann mechanisch stärker arbeiten muss und eher hängen bleibt oder umdreht. Für die Praxis bedeutet das: Teppiche werden meist sichtbar aufgefrischt, aber tief sitzender Schmutz bleibt auf bestimmten Florarten häufig ein Thema, das ein Handgerät besser löst. Beim Wischen ist konsequentes Aussparen entscheidend, damit Teppiche nicht feucht werden. Wer Mischflächen hat, profitiert am meisten von klaren Sperrzonen oder einer Routine, bei der Teppichbereiche nur gesaugt werden. Insgesamt passt der Vexilar W15 sehr gut zu Haushalten mit überwiegend Hartboden und wenigen, eher flachen Teppichen, während sehr teppichlastige Wohnungen eher sorgfältige Planung verlangen, damit es nicht zu Stopps und ausgelassenen Bereichen kommt.

      Lohnt sich der Vexilar W15 ohne tägliches Wischen trotzdem?

      Der Vexilar W15 lohnt sich auch dann, wenn Wischen nur gelegentlich genutzt wird, weil seine Hauptstärke in der konstanten Staub- und Krümelkontrolle liegt. Viele Haushalte unterschätzen, wie stark der Eindruck von Sauberkeit davon abhängt, dass feiner Staub, Haare und kleine Partikel regelmäßig verschwinden, besonders in Fluren und Küchen. Genau hier wirkt die Kombination aus systematischer Navigation und hoher Saugreserve im Alltag am stärksten. Wischen ist in dieser Klasse eher eine Zusatzfunktion, die den Boden „ruhig“ hält, aber nicht zwingend täglich laufen muss, um einen Nutzen zu haben. Ein sinnvolles Muster ist oft: häufiges Saugen, Wischen nur auf glatten Flächen und eher dann, wenn Laufspuren sichtbar werden. So bleibt der Boden gepflegt, ohne dass Teppichbereiche ständig beachtet werden müssen. Wer Wert auf möglichst wenig Wartung legt, profitiert zusätzlich von der Absaugstation, weil der Roboter nicht nach jeder Runde manuell geleert werden muss. Unterm Strich ist der Vexilar W15 als Saugroboter mit Komfortfokus stark genug, dass die Anschaffung nicht daran hängt, ob täglich gewischt wird.

      Wie sinnvoll sind Sperrzonen und virtuelle Wände beim Vexilar W15?

      Sperrzonen und virtuelle Wände sind beim Vexilar W15 im Alltag besonders sinnvoll, weil sie typische Ärgerstellen gezielt ausschließen, statt dass der Roboter dort immer wieder hängen bleibt oder stört. In vielen Wohnungen gibt es Bereiche, die man nicht ständig umbauen will: Fressnäpfe, Spielteppiche, Kabel-Ecken, der Bereich um Pflanzenständer oder sehr enge Stuhlgruppen. Genau dafür sind Sperrzonen praktisch, weil sie die Reinigung planbarer machen und Abbrüche seltener werden. Auch bei Mischflächen sind sie hilfreich: Teppiche lassen sich beim Wischen konsequent ausnehmen, sodass der Roboter auf Hartboden pflegen kann, ohne dass man jedes Mal neu überlegen muss. Wichtig ist, Sperrzonen realistisch zu setzen, nicht zu knapp an Kanten, damit der Roboter nicht ständig am Rand „tastet“ und Zeit verliert. Wenn die Wohnung sich häufig verändert, müssen Zonen gelegentlich angepasst werden, aber in einem stabilen Setup erhöht diese Funktion den Nutzen deutlich. Unterm Strich machen Sperrzonen den Unterschied zwischen „Roboter fährt irgendwie“ und „Roboter läuft zuverlässig im Hintergrund“.

      Kann der Vexilar W15 gezielt nur einzelne Räume reinigen?

      Der Vexilar W15 eignet sich gut für die gezielte Reinigung einzelner Räume oder Bereiche, sofern die Karte sauber angelegt ist und die Räume klar erkennbar sind. Im Alltag ist das besonders praktisch für Zonen, die schnell verschmutzen: Küche nach dem Kochen, Essbereich nach dem Frühstück oder Flur nach einem regnerischen Tag. Statt die gesamte Wohnung zu starten, lässt sich die Reinigung auf genau diese Flächen konzentrieren, was Zeit spart und den Lärm besser steuerbar macht. Gerade wenn zuhause gearbeitet wird oder Kinder schlafen, ist das ein echter Vorteil, weil man kurze, planbare Läufe nutzen kann. Wichtig ist dabei, dass Türen und Durchgänge so sind, wie die Karte es erwartet. Wenn Türen oft zu sind oder Stühle ständig anders stehen, kann die Zuordnung von Räumen weniger eindeutig werden, und dann hilft es, lieber eine klare Zone auf der Karte zu markieren. In einem stabilen Grundriss funktioniert die Raumreinigung sehr alltagstauglich und ist oft das Feature, das man am häufigsten nutzt.

      Eignet sich der Vexilar W15 für empfindliche Böden wie Holz oder Laminat?

      Für empfindliche Böden ist beim Vexilar W15 vor allem relevant, dass die Wasserabgabe steuerbar ist und dass die Nutzung bewusst erfolgt. Auf versiegeltem Holz oder Laminat ist es im Alltag sinnvoll, eine niedrige Wasserstufe zu wählen und eher regelmäßig zu pflegen, statt selten und dann „zu nass“ zu arbeiten. So bleibt die Feuchtigkeit oberflächlich und verdunstet schneller, was das Risiko von aufquellenden Kanten oder Schlieren reduziert. Gleichzeitig gilt in der Praxis: Ein Roboter wischt gleichmäßig, aber ohne das feine Gefühl einer Hand, die Stellen auslässt, die kritisch sind. Deshalb lohnt es sich, empfindliche Bereiche einmal genau zu beobachten, bis ein passendes Profil gefunden ist. Für das Saugen selbst sind solche Böden meist unproblematisch, solange keine harten Partikel wie Sand längere Zeit liegen bleiben, weil diese zu Mikrokratzern beitragen können. Wer häufig saugen lässt und beim Wischen zurückhaltend bleibt, kann mit dem Vexilar W15 gerade auf Holz- und Laminatflächen einen gepflegten Grundzustand erreichen, ohne ständig selbst nachzuwischen.

      Welche Wohnungsgröße ist für den Vexilar W15 realistisch?

      Der Vexilar W15 ist für größere Flächen grundsätzlich gut geeignet, weil Laufzeit und systematische Navigation auf eine solide Flächenabdeckung ausgelegt sind. Im Alltag zählt dabei weniger die maximale Zahl auf dem Papier als die Wohnrealität: offene Flächen lassen sich schneller und effizienter reinigen als viele kleine Räume mit Möbelhindernissen. Eine Wohnung mit großen, freien Bereichen kann der Roboter oft in einem überschaubaren Durchlauf gut abdecken, während eine ähnlich große, stark zugestellte Wohnung mehr Zeit braucht und eher Unterbrechungen erzeugt. Entscheidend ist auch, wie häufig gereinigt wird. Bei regelmäßigen Läufen bleibt die Verschmutzung niedrig, und der Roboter muss weniger „arbeiten“, um sichtbar aufzuräumen. Wer selten startet, erwartet oft zu viel von einem einzelnen Durchgang, besonders bei Ecken und schwer zugänglichen Stellen. Realistisch ist deshalb: Der Vexilar W15 passt gut zu mittleren bis größeren Wohnungen, wenn die Räume einigermaßen roboterfreundlich sind und man die Reinigung als Routine versteht, nicht als einmalige Grundsanierung.

      Ist der Vexilar W15 für Familien mit Kindern geeignet?

      Für Familien mit Kindern ist der Vexilar W15 vor allem wegen seiner Alltagstauglichkeit interessant: Krümelzonen, Flurstaub und das ständige „Da liegt wieder was“-Thema lassen sich mit regelmäßigen Läufen spürbar reduzieren. Die Absaugstation hilft zusätzlich, weil sich der Wartungsaufwand verteilt und nicht nach jeder Runde ein kleiner Behälter geleert werden muss. In der Praxis profitieren Familien besonders von Zonenreinigung: Nach dem Essen schnell den Bereich unter dem Tisch, zwischendurch den Flur, am Abend den Wohnbereich. Das funktioniert gut, wenn Spielzeug und kleine Teile vor dem Start kurz vom Boden verschwinden, denn genau diese Dinge sind für Saugroboter die häufigste Ursache für Stopps. Beim Wischen ist ein bewusster Umgang wichtig, weil Teppiche und Spielmatten trocken bleiben sollten. Wenn die Wohnung in festen Zeitfenstern „roboterbereit“ gemacht wird, läuft der Vexilar W15 zuverlässig und entlastet im Alltag spürbar. Wer hingegen erwartet, dass der Roboter auch durch eine Spielzeuglandschaft fehlerfrei fährt, wird häufiger eingreifen müssen.

      ***Wir arbeiten neutral und unabhängig. Wenn Sie auf ein verlinktes Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.***