Vivo Y17s Test

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      Das Vivo Y17s im ausführlichen Test

      Erste Einordnung: Vivo Y17s als günstiges Alltagssmartphone

      Das Vivo Y17s zielt klar auf den Einstieg: ein großes 6,56-Zoll-HD+ Display, ein 5000-mAh-Akku und eine Kameraausstattung, die auf dem Papier mit 50 MP Aufmerksamkeit erzeugt. In der getesteten Variante mit 4 GB Ram und 128 GB Speicher wirkt das Gerät im Alltag auf einfache Aufgaben zugeschnitten – Messenger, Social Media, E-Mails, Navigation und Streaming stehen im Vordergrund. Im Test zeigt sich dabei schnell, dass das Vivo Y17s vor allem über Laufzeit und unkomplizierte Bedienbarkeit punkten will, während es bei Tempo und Display-Schärfe eher Grenzen setzt. Für viele Käufer in dieser Klasse zählt genau diese Priorität: verlässliche Grundfunktionen, ohne dass man sich ständig mit Akku- oder Speicherstress beschäftigen muss.

      Design und Handgefühl des Vivo Y17s im Alltag

      Mit 186 Gramm und den Abmessungen 16,4 x 7,5 x 0,8 cm liegt das Vivo Y17s in der Hand wie ein typisches modernes Budget-Smartphone: groß genug für Inhalte, aber nicht übertrieben schwer. Im Alltag fällt auf, dass die Bauhöhe angenehm moderat bleibt – das Gerät wirkt nicht klobig, auch wenn die große Displayfläche es eher zu einem Zwei-Hand-Handy macht. Im Test bleibt der Ersteindruck solide: Es lässt sich gut greifen, und das Gewicht verteilt sich so, dass längeres Tippen oder Scrollen nicht sofort ermüdet. Wer kleinere Hände hat, merkt jedoch schnell, dass die obere Displayhälfte beim schnellen Einhand-Bedienen schwer erreichbar ist. Für Medienkonsum und Lesen ist das Format dagegen ein klarer Vorteil, weil Inhalte weniger gequetscht wirken.

      Display-Größe und HD+ Schärfe: wo das Vivo Y17s überzeugt und wo nicht

      Das 6,56-Zoll-HD+ Panel ist ein typischer Kompromiss dieser Preisregion. Im Test wirkt die Fläche großzügig: Texte, Feeds und Videos haben Platz, und im Alltag profitiert man von der Größe beim Navigieren, beim Chatten mit geteiltem Bildschirmgefühl und beim Betrachten von Fotos. Gleichzeitig zeigt sich die HD+ Auflösung als limitierender Faktor, sobald man genauer hinschaut: Kleine Schrift wirkt weniger scharf, und bei näherem Abstand sind Kanten eher sichtbar als bei Full-HD-Geräten. Im Test fällt auf, dass das Vivo Y17s damit zwar gut für Social Media und YouTube taugt, aber weniger für Nutzer, die viel lesen oder sehr detailverliebte Darstellung erwarten. Draußen hängt die Nutzbarkeit stark davon ab, wie hell das Panel in der Praxis wird – in dieser Klasse ist direkte Sonne oft der Moment, in dem man die Helligkeit am Limit spürt und stärker mit Reflexionen lebt.

      Vorteile und Nachteile des Vivo Y17s im Test

      Das Vivo Y17s spielt seine Stärken vor allem in den Basics aus: große Anzeige, verlässliche Laufzeit und eine Kamera, die bei gutem Licht ordentliche Ergebnisse verspricht. In der getesteten Variante mit 4 GB Ram und 128 GB Speicher ist das Gerät klar auf Alltag und einfache Apps zugeschnitten. Im Test fällt auf, dass das Gesamtpaket eher auf Stressfreiheit als auf Spitzenwerte zielt. Im Test zeigt sich gleichzeitig, wo gespart wird: bei feinen Details am Display, beim Tempo unter Last und bei Zusatzkameras, die mehr nach Ergänzung als nach echter Mehrleistung wirken. Im Test bleibt am Ende ein Smartphone, das dann überzeugt, wenn Erwartungen und Preisniveau zusammenpassen.

      Vorteile

      • Akkureserve Der 5000-mAh-Akku passt sehr gut zur Einstiegsklasse und entlastet im Alltag spürbar. Wer viel chattet, streamt oder navigiert, muss seltener nach einer Steckdose suchen.

      • Großes Display 6,56 Zoll sorgen für Komfort bei Social Media, Videos und Texten. Inhalte wirken weniger gedrängt, was besonders unterwegs angenehm ist.

      • Hauptkamera-Potenzial Die 50-MP-Hauptkamera kann bei Tageslicht scharfe, gefällige Fotos liefern. Für Schnappschüsse und Erinnerungen ist das im Alltag oft genau das, was zählt.

      • Handhabung Mit 186 Gramm bleibt das Gerät gut kontrollierbar und wirkt nicht unnötig schwer. Die moderate Bauhöhe hilft beim sicheren Griff.

      • Solide Maße Die Abmessungen sind alltagstypisch und machen das Vivo Y17s leicht verstaubar. In Jacken- oder Hosentaschen trägt es nicht übermäßig dick auf.

      Nachteile

      • HD+ Schärfe Die Auflösung reicht für vieles, wirkt aber bei kleiner Schrift und feinen Kanten sichtbar weniger crisp. Wer viel liest oder Wert auf Details legt, merkt den Unterschied schneller.

      • Ladeleistung 15 W sind funktional, aber nicht besonders flott. Längere Ladezeiten passen zwar zum Preis, können im Alltag dennoch unpraktisch sein.

      • Zusatzkameras Makro- und Bokeh-Kamera sind eher Beiwerk als Gamechanger. Der Mehrwert hängt stark von Licht und Motiv ab und fällt oft kleiner aus als erwartet.

      • Einhand-Nutzung Durch die Größe ist die obere Displayhälfte schwer erreichbar. Für kurze Aktionen geht es, für längeres Tippen ist die zweite Hand meist angenehmer.

      • Leistungsreserve Mit 4 GB RAM sind einfache Aufgaben drin, aber Multitasking und schwere Apps können zäher wirken. Wer viele Apps parallel nutzt, stößt eher an Grenzen.

      Display und Bedienkomfort des Vivo Y17s im Test

      Vivo Y17s Display im Alltag: Lesbarkeit, Schärfe und Blickwinkel

      Das 6,56-Zoll-HD+ Display des Vivo Y17s wirkt auf den ersten Blick angenehm groß und alltagstauglich. Für Feeds, Videos und Chats ist die Fläche ein echter Komfortgewinn, weil Inhalte nicht ständig gequetscht werden. Im Test fällt auf, dass die HD+ Auflösung der entscheidende Kompromiss bleibt: Bei normalem Abstand passt das für Social Media und Streaming, bei feiner Schrift oder dicht gepackten Webseiten wirkt Text aber schneller weich und weniger klar konturiert. Wer häufig lange Artikel liest oder viel mit kleinen UI-Elementen arbeitet, merkt den Unterschied zu höher auflösenden Panels besonders deutlich. Blickwinkel sind in dieser Klasse meist solide, aber nicht perfekt: Seitlich betrachtet verlieren Farben und Kontraste typischerweise etwas, was beim gemeinsamen Anschauen von Videos auffallen kann. Draußen hängt die Nutzbarkeit stark daran, wie gut das Panel Reflexionen kompensiert. In hellem Umfeld hilft die große Fläche, dennoch sind direkte Sonnensituationen oft der Moment, in dem man die Darstellung weniger souverän findet und häufiger nach dem optimalen Winkel sucht.

      Touch und Scrollen: wie sich das Vivo Y17s bei Apps und Web anfühlt

      Im Alltag zählt beim Display nicht nur die Optik, sondern auch die Reaktion auf Eingaben. Das Vivo Y17s fühlt sich beim Tippen grundsätzlich unkompliziert an: Chatten, schnelle Antworten und das Navigieren durch Apps funktionieren ohne ständiges Nachkorrigieren. Im Test zeigt sich jedoch, dass die gefühlte Flüssigkeit stark davon abhängt, wie schwer die jeweilige App ist und wie viel parallel im Hintergrund passiert. Bei leichten Anwendungen wirkt das Scrollen sauber, bei grafiklastigeren Inhalten oder sehr langen Feeds kann das Tempo eher schwanken. Gerade beim schnellen Wechsel zwischen Apps entsteht dann eher der Eindruck eines soliden Einstiegsgeräts als eines spritzigen Allrounders. Positiv ist, dass die große Bildschirmfläche Bedienelemente komfortabel groß erscheinen lässt: Buttons trifft man leichter, und die Tastatur bietet ausreichend Platz, um sich beim Tippen wohler zu fühlen als auf kleineren Geräten.

      Größen-Handling: Einhand-Nutzung und Komfort beim Vivo Y17s

      Mit 16,4 x 7,5 cm ist das Vivo Y17s in der Praxis ein Smartphone, das sich zwar gut halten lässt, aber nicht konsequent auf Einhand-Bedienung ausgelegt ist. Das Gewicht von 186 Gramm bleibt angenehm kontrollierbar, sodass längeres Surfen oder Serien-Schauen nicht sofort schwerfällt. Im Test wirkt das Gerät beim Greifen ausgewogen, doch die Reichweite zum oberen Displaybereich ist die typische Hürde: Benachrichtigungen, Schnellschalter oder Elemente am oberen Rand erfordern häufig ein Umsetzen in der Hand oder den Einsatz der zweiten Hand. Für viele ist das im Alltag kein echtes Problem, weil sich das Nutzungsverhalten ohnehin auf Zwei-Hand-Bedienung verschiebt. Wer dagegen viel unterwegs mit einer Hand arbeitet, etwa im ÖPNV, wird den Komfortunterschied zu kompakteren Geräten schneller spüren. Insgesamt passt das Handling gut zur Rolle als Medien- und Alltagsgerät, weniger zur Idee eines besonders handlichen „kleinen“ Smartphones.

      Kamera und Fotoqualität des Vivo Y17s im Test

      Vivo Y17s Hauptkamera (50 MP): Detail, Farben und Dynamik

      Die 50-MP-Hauptkamera ist beim Vivo Y17s der klare Fokus der Dreifachlösung. Im Alltag zeigt sich, dass solche Hauptkameras in dieser Klasse vor allem bei gutem Licht überzeugen: Tagesaufnahmen gelingen meist mit angenehmen Farben, ordentlicher Schärfe in der Bildmitte und genug Reserven für soziale Netzwerke, Fotobücher oder schnelle Schnappschüsse. Im Test fällt auf, dass die Ergebnisse stark davon leben, wie ruhig man hält und wie konstant das Licht ist. Bei wechselndem Schatten oder sehr kontrastreichen Szenen sinkt die Trefferquote typischerweise: Himmel brennt schneller aus, dunkle Bereiche verlieren eher Struktur, und feine Details wirken schneller geglättet. Für Familienfotos, Haustiere im Garten oder Urlaubsansichten ist das Paket dennoch stimmig, weil die Kamera insgesamt auf gefällige Ergebnisse statt auf perfekte Detailtreue getrimmt ist. Wer Fotos gern nachbearbeitet oder stark hineinzoomt, stößt in dieser Preisklasse eher an Grenzen, weil Dynamik und Rauschverhalten nicht so stabil sind wie bei teureren Geräten.

      Bokeh und Makro beim Vivo Y17s: sinnvoll oder eher Beigabe?

      Neben der Hauptkamera sind eine 2-MP-Bokeh-Kamera und eine 2-MP-Makrokamera an Bord. Im Test zeigt sich bei solchen Setups meist, dass der Mehrwert eher selektiv ist. Bokeh-Effekte können Porträts optisch aufwerten, wenn das Motiv klar freigestellt ist und der Hintergrund nicht zu komplex wirkt. In der Praxis treten aber häufiger Kantenfehler auf: Haare, Brillenbügel oder feine Konturen werden unruhig ausgeschnitten, und der Übergang zwischen scharf und unscharf wirkt manchmal künstlich. Das Ergebnis kann trotzdem „social-media-tauglich“ sein, solange man die Erwartung an Natürlichkeit nicht zu hoch setzt. Die Makrokamera ist ebenfalls eher ein Spezialwerkzeug. Für sehr nahe Motive wie Texturen, kleine Gegenstände oder Pflanzen gelingt gelegentlich ein netter Effekt, doch 2 MP bedeuten wenig Detailreserve. Im Alltag nutzt man Makro daher meist nur sporadisch, während die Hauptkamera den Großteil der Fotos übernimmt.

      Vivo Y17s Selfiekamera (8 MP): Porträt, Hauttöne und Innenräume

      Die 8-MP-Frontkamera passt zur Ausrichtung des Vivo Y17s als Einsteigergerät. Im Test wirkt sie bei gutem Licht solide: Hauttöne sind meist gefällig, und für Videoanrufe oder schnelle Selfies reicht die Detailmenge aus. In Innenräumen oder am Abend nimmt die Qualität in dieser Klasse typischerweise spürbar ab. Dann steigt das Bildrauschen, Konturen werden weicher, und die Kamera greift oft stärker zu Glättung, was Gesichter zwar „sauber“, aber weniger natürlich aussehen lassen kann. Für Gruppen-Selfies hilft die große Displayfläche beim Ausrichten, doch die Schärfe fällt zum Rand hin je nach Abstand häufig ab. Insgesamt ist die Frontkamera ein verlässliches Werkzeug für Alltag und Kommunikation, aber kein Highlight für anspruchsvolle Porträt-Fans.

      Leistung und Alltagstempo des Vivo Y17s im Test

      Vivo Y17s im Alltag: App-Starts, Multitasking und Wartezeiten

      Das Vivo Y17s fühlt sich bei typischen Aufgaben zunächst ausreichend direkt an: Messenger öffnen zügig, einfache Websites laden in einem nachvollziehbaren Tempo, und Social-Media-Apps laufen im Normalfall ohne ständiges Stocken. Im Test zeigt sich aber schnell, dass das Gerät eher auf „gut genug“ als auf Reserven ausgelegt ist. Sobald mehrere Apps parallel aktiv sind oder viel Inhalt nachgeladen wird, wirken App-Wechsel weniger nahtlos und kurze Denkpausen treten häufiger auf. Das ist im Alltag vor allem dann spürbar, wenn man zwischen Kamera, Galerie, Chat und Browser hin- und herspringt oder wenn im Hintergrund Updates und Synchronisation laufen. Wer sein Smartphone eher linear nutzt – eine App nach der anderen, mit wenigen parallelen Prozessen – wird damit gut klarkommen. Wer dagegen gerne viele Tabs offen hat, oft zwischen Apps springt und dabei kaum Geduld für Ladepausen mitbringt, bekommt schneller das Gefühl, dass das Vivo Y17s an seinen typischen Grenzen der Einstiegsklasse arbeitet.

      Speicher-Variante: was 4 GB RAM beim Vivo Y17s praktisch bedeuten

      Mit 4 GB RAM ist die getestete Ausbaustufe klar im Budget-Segment verankert. Im Test fällt auf, dass dieser Wert im Alltag nicht automatisch problematisch ist, aber er setzt einen Rahmen: Apps bleiben weniger zuverlässig im Speicher, und nach einigen Wechseln werden Anwendungen häufiger neu geladen. Das merkt man besonders bei schwereren Apps oder wenn parallel Musik, Navigation und ein Messenger aktiv sind. Die Folge ist weniger „Abbruch“, sondern eher ein leicht zäheres Nutzungserlebnis mit mehr Neustarts, mehr Nachladen und gelegentlichen Verzögerungen beim Zurückspringen in eine App. Positiv ist, dass 128 GB Speicherplatz grundsätzlich entspannt wirken: Fotos, Videos und Apps finden eher Platz, ohne dass man sofort aufräumen muss. Für die gefühlte Geschwindigkeit hilft freier Speicher zwar indirekt, aber er ersetzt keine Leistungsreserve. Unterm Strich passt diese Kombination gut zu Nutzern, die ein zuverlässiges Alltagsgerät für Kommunikation und Medien suchen und nicht erwarten, dass alles jederzeit ohne Wartezeiten im Hintergrund bereitsteht.

      Gaming und Last: Grenzen des Vivo Y17s im Alltagseinsatz

      Sobald Spiele, aufwendige Effekte oder lange Sitzungen ins Spiel kommen, zeigt das Vivo Y17s, wofür es nicht primär gebaut ist. Im Test wirkt einfache Unterhaltung gut machbar: Casual-Games laufen meist ordentlich, und auch leichte 3D-Titel sind häufig spielbar, wenn man keine hohen Detailstufen erzwingt. Bei anspruchsvolleren Games oder großen Updates steigt die Last jedoch spürbar: Ladezeiten verlängern sich, Eingaben wirken weniger direkt, und es entsteht eher ein „funktioniert, aber nicht elegant“-Eindruck. Ähnlich ist es beim Aufnehmen vieler Fotos hintereinander oder beim schnellen Bearbeiten großer Inhalte – hier merkt man eher, dass das Gerät auf Effizienz und Preis ausgelegt ist. Für viele ist das kein Dealbreaker, weil Alltag und Unterhaltung eher aus Chats, Videos und ein paar Spielen bestehen. Wer aber regelmäßig grafisch schwere Games spielt oder ein besonders flottes, stets reaktionsschnelles Gefühl erwartet, wird mit dem Vivo Y17s eher Kompromisse eingehen müssen.

      Akku und Laden des Vivo Y17s im Test

      Vivo Y17s Akkulaufzeit: 5000 mAh im Tagesprofil

      Der 5000-mAh-Akku ist beim Vivo Y17s ein zentrales Argument, weil er in dieser Klasse oft den Alltag deutlich entspannter macht als bei kleineren Zellen. Im Test zeigt sich, dass die Kombination aus großem Display und eher moderatem Leistungsanspruch häufig zu einem robusten Durchhaltevermögen führt. Bei typischer Nutzung mit Messenger, Social Media, etwas Video, Musik und gelegentlicher Navigation wirkt das Gerät so, als könne es einen langen Tag zuverlässig abdecken, ohne dass man permanent ans Ladekabel denkt. Besonders positiv ist das für Nutzer, die unterwegs selten laden können oder ein Smartphone als „funktioniert einfach“ erwarten. Sobald die Nutzung intensiver wird – längeres Streaming bei hoher Helligkeit, häufige Kameraeinsätze oder viele App-Wechsel – sinkt die Reserve natürlich schneller, aber das Grundgefühl bleibt: Das Vivo Y17s ist eher auf Ausdauer als auf Tempo getrimmt. Wer von einem älteren oder kleineren Akku kommt, spürt im Alltag meist sofort, dass mehr Puffer vorhanden ist, gerade am Abend, wenn andere Geräte bereits kritisch werden.

      15 W Laden beim Vivo Y17s: Tempo, Alltag und Erwartungsmanagement

      Mit 15 W Schnellladung gehört das Vivo Y17s nicht zu den Geräten, die man in kurzer Zeit „voll auftankt“. Im Test fällt auf, dass das Ladetempo zwar alltagstauglich ist, aber eher in die Kategorie „über Nacht und zwischendurch“ passt als in „kurz vor dem Rausgehen“. Für viele ist das trotzdem völlig ausreichend, weil ein großer Akku in Kombination mit moderatem Laden vor allem dann gut funktioniert, wenn man regelmäßige Routinen hat: Abends anstecken, morgens abziehen, tagsüber Ruhe. Wer jedoch häufig spontan nachladen muss, etwa zwischen Terminen oder auf Reisen, merkt den Unterschied zu deutlich schnelleren Lösungen. Praktisch ist, dass 15 W in der Regel nicht so viel Wärme und Stress erzeugen wie sehr hohe Ladeleistungen. Das zahlt sich im Alltag oft in einem ruhigen, berechenbaren Ladeverhalten aus, auch wenn es eben länger dauert, bis der Akku wieder weit oben steht.

      Standby und Hintergrund: wie stabil das Vivo Y17s durch den Tag kommt

      Bei der gefühlten Ausdauer zählt nicht nur Bildschirmzeit, sondern auch, wie das Gerät im Hintergrund mit Apps und Standby umgeht. Im Test bleibt der Eindruck, dass das Vivo Y17s für typische Alltags-Apps gut ausgelegt ist: Benachrichtigungen, Chat-Synchronisation und gelegentliche Standortdienste funktionieren meist ohne auffällige Drain-Ausreißer, solange nicht viele stromhungrige Dienste parallel dauerhaft laufen. Größere Akkus helfen hier doppelt, weil kleine Hintergrundverbräuche weniger ins Gewicht fallen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die eigenen Gewohnheiten zu kennen: Dauerhaft hohe Displayhelligkeit, viel mobiles Streaming oder lange Navigation ziehen bei jedem Smartphone spürbar, auch hier. Für Nutzer, die ihr Gerät oft liegen lassen, sind solide Standby-Eigenschaften wichtig, weil das Smartphone dann nicht „leer steht“. Im Alltag wirkt das Vivo Y17s genau in diesem Punkt angenehm: Man greift häufiger zum Gerät und hat nicht das Gefühl, dass es ohne Zutun stark abgebaut hat.

      Software und Alltagserlebnis des Vivo Y17s im Test

      Oberfläche und Bedienlogik: Vivo Y17s im täglichen Gebrauch

      Beim Vivo Y17s steht im Alltag vor allem im Vordergrund, dass man sich schnell zurechtfindet und grundlegende Abläufe zuverlässig funktionieren. Die Bedienlogik wirkt auf Einsteiger zugeschnitten: App-Übersicht, Schnellzugriffe und typische Komfortfunktionen sind so angeordnet, dass man ohne lange Eingewöhnung loslegen kann. Im Test zeigt sich, dass diese Art von Software im günstigen Segment vor allem dann überzeugt, wenn sie nicht überfrachtet wirkt. Gerade auf Geräten, die nicht auf maximale Leistungsreserven ausgelegt sind, zahlt sich ein klarer, schlanker Alltag aus: Menüs reagieren verlässlicher, und man hat weniger das Gefühl, gegen Verzögerungen „anzuklicken“. Gleichzeitig bleibt die Erfahrung stark vom eigenen Nutzungsstil abhängig. Wer viele Widgets, animierte Hintergründe oder sehr viele Apps parallel nutzt, wird eher spüren, dass das System mit begrenzter Reserve arbeitet. Wer dagegen vor allem kommuniziert, surft und streamt, bekommt ein stimmiges Gesamtgefühl, das die Hardware nicht ständig ausbremst.

      Benachrichtigungen, Energieverwaltung und Alltagstauglichkeit beim Vivo Y17s

      In der Praxis entscheidet sich Alltagstauglichkeit oft bei scheinbaren Kleinigkeiten: Kommen Benachrichtigungen zuverlässig an? Bleiben Messenger im Hintergrund aktiv? Im Test wirkt das Vivo Y17s in diesem Bereich typischerweise solide, solange man die Energieverwaltung nicht zu aggressiv konfiguriert. Gerade in der Einstiegsklasse ist es üblich, dass Systeme versuchen, Akkulaufzeit durch Einschränkungen im Hintergrund zu schützen. Das hilft der Ausdauer, kann aber bei manchen Apps dazu führen, dass Push-Nachrichten verzögert eintreffen, wenn eine App lange nicht geöffnet wurde. Im Alltag lässt sich das meist gut ausbalancieren, indem man für wichtige Apps weniger strikte Regeln setzt. Positiv ist, dass der große Akku dem System ohnehin viel Puffer gibt, sodass man nicht zwangsläufig jede Optimierung erzwingen muss. Für Nutzer bedeutet das: Wer sich einmal kurz durch die Einstellungen arbeitet, bekommt ein zuverlässiges „läuft einfach“-Erlebnis, statt ständig nachzuschauen, ob Nachrichten angekommen sind.

      Speicherplatz und Pflege: so bleibt das Vivo Y17s langfristig flüssig

      Mit 128 GB Speicher hat das Vivo Y17s eine gute Basis, um auch nach Monaten nicht sofort am Limit zu hängen. Im Test zeigt sich bei solchen Kapazitäten meist, dass man weniger schnell in die typische Budget-Falle läuft, ständig Daten auszulagern oder Apps zu löschen. Trotzdem hängt die langfristige Flüssigkeit weniger am reinen Speicherplatz als an Gewohnheiten: Viele große Apps, automatische Downloads in Messengern und voll laufende Fotogalerien können ein System mit der Zeit spürbar träge wirken lassen, weil Hintergrundprozesse zunehmen. Im Alltag hilft es, Cache und Downloads gelegentlich aufzuräumen und Autostarts im Blick zu behalten. Der Vorteil beim Vivo Y17s ist, dass es als Einsteigergerät meist nicht übermäßig komplex genutzt wird – genau das sorgt häufig für ein stabileres Langzeitgefühl. Wer es als reines Kommunikations- und Mediengerät nutzt, bekommt in der Regel eine Software-Erfahrung, die eher konstant bleibt, statt schnell zu „verstopfen“.

      Telefonie, Konnektivität und Multimedia des Vivo Y17s im Test

      Empfang und Gesprächsqualität: Vivo Y17s als Telefon im Alltag

      Beim Telefonieren zählt vor allem, dass Gespräche stabil bleiben und Stimmen klar verständlich sind. Das Vivo Y17s wirkt im Alltag in dieser Disziplin wie ein typisches Einsteigergerät, das auf zuverlässige Basics ausgelegt ist. Im Test fällt auf, dass die wichtigste Stärke weniger in besonderen Extras liegt, sondern im unaufgeregten Funktionieren: Anrufe starten ohne Umwege, und für normale Gesprächssituationen reicht die Verständlichkeit in der Regel aus. In lauten Umgebungen entscheidet sich dann, wie gut das Gerät Stimme und Umgebung trennt. In dieser Klasse gelingt das meist solide, aber nicht immer souverän, sodass man bei starkem Straßenlärm oder in der Bahn eher mal nachfragen muss. Für Nutzer, die das Smartphone vor allem als Telefon, Messenger und Alltagsgerät nutzen, passt das Profil gut: keine Sensation, aber selten ein echtes Ärgernis.

      WLAN, Bluetooth und Alltag: Stabilität beim Vivo Y17s

      Im täglichen Gebrauch sind WLAN und Bluetooth oft wichtiger als reine Mobilfunkwerte, weil Streaming, Updates und Zubehör dauerhaft darüber laufen. Das Vivo Y17s zeigt sich hier praxisnah: Zu Hause im WLAN wirkt die Nutzung typischerweise stabil, solange das Netz selbst gut steht. Beim Wechsel zwischen Räumen hängt die Erfahrung stark vom Router und der Wohnsituation ab, aber das Gerät verhält sich in der Regel unauffällig, ohne ständig die Verbindung zu verlieren. Im Test zeigt sich eher die Grenze, die viele günstige Smartphones teilen: Bei weiter Entfernung oder schwierigen Wänden sinkt die Reserve schneller, und der Durchsatz fühlt sich weniger konstant an. Für Bluetooth-Zubehör wie Kopfhörer oder Auto-Audio ist vor allem wichtig, dass Verbindungen zuverlässig bleiben. Im Alltag wirkt das meist unproblematisch, auch wenn man keine High-End-Reichweiten oder besonders schnelle Wiederverbindungen erwarten sollte. Wer ein einfaches Setup nutzt, bekommt eine Konnektivität, die ihren Job macht, statt sich in den Vordergrund zu drängen.

      Lautsprecher und Medien: wie sich das Vivo Y17s bei Musik und Video schlägt

      Die Multimedia-Seite entscheidet oft darüber, ob ein günstiges Smartphone Spaß macht. Das Vivo Y17s profitiert hier von der Displaygröße: Videos wirken groß genug, um unterwegs wirklich angenehm zu schauen, und auch längeres Scrollen durch Feeds fühlt sich weniger beengt an. Im Test wirkt der Klang über den eingebauten Lautsprecher meist zweckmäßig: Stimmen sind verständlich, aber Tiefe und Druck bleiben naturgemäß begrenzt. Für Podcasts, kurze Clips und gelegentliche Musik im Zimmer reicht das aus, für volle Lautstärke oder satten Sound ist ein Bluetooth-Kopfhörer die deutlich bessere Wahl. Bei längeren Serien oder Filmen zeigt sich zudem, dass die HD+ Auflösung ein Kompromiss bleibt: Inhalte sehen ordentlich aus, aber feine Details und sehr scharfe Kanten wirken weniger präzise als auf höher auflösenden Displays. Insgesamt passt das Medienprofil zum Charakter des Geräts: ein unkompliziertes Smartphone für Alltag und Unterhaltung, das seine Stärken über Größe und Ausdauer ausspielt, nicht über Premium-Audio oder besonders knackige Darstellung.

      Fazit zum Vivo Y17s

      Wichtigste Testergebnisse und Praxiseindrücke zum Vivo Y17s

      Das Vivo Y17s ist ein Einstiegs-Smartphone, das im Alltag vor allem dann überzeugt, wenn die Erwartungen realistisch bleiben. Im Test zeigt sich als größte Stärke die Kombination aus großem 6,56-Zoll-Display und dem 5000-mAh-Akku: Für Chats, Social Media, Navigation und Videostreaming entsteht ein entspanntes Nutzungsgefühl, weil die Laufzeit selten zum limitierenden Faktor wird. Auch die Handhabung passt: Mit 186 Gramm wirkt das Gerät nicht schwerfällig, und die Bauhöhe bleibt angenehm moderat, selbst wenn die Größe die Einhand-Nutzung klar einschränkt.

      Bei der Kamera ist die 50-MP-Hauptkamera der klare Ankerpunkt. Bei Tageslicht gelingen gefällige Fotos für Alltag und Social Media, mit brauchbarer Schärfe und stimmigen Farben. Im Test fällt auf, dass Zusatzkameras wie Makro und Bokeh eher ergänzen als wirklich aufwerten: Sie liefern in passenden Situationen einen Effekt, sind aber nicht der Grund, warum man dieses Modell wählen sollte. Die 8-MP-Selfiekamera funktioniert für Videoanrufe und schnelle Selfies ordentlich, verliert aber in Innenräumen und bei wenig Licht sichtbar an Feinheit.

      Die Grenzen liegen dort, wo die Einstiegsklasse typischerweise Kompromisse macht. Die HD+ Auflösung wirkt bei Text und feinen Kanten weniger crisp, und unter Last ist das Gerät eher solide als spritzig. Im Test bleibt der Eindruck, dass das Vivo Y17s am besten zu Nutzern passt, die ein verlässliches Smartphone für die täglichen Standardaufgaben suchen und mit gelegentlichen Denkpausen bei App-Wechseln leben können.

      Preis-Leistungs-Einordnung und Kaufempfehlung

      In seiner Klasse punktet das Vivo Y17s mit einem unkomplizierten Gesamtpaket: großer Bildschirm, starke Ausdauer und eine Hauptkamera, die bei gutem Licht brauchbare Ergebnisse liefert. Wer vor allem telefoniert, chattet, streamt und zwischendurch Fotos macht, bekommt damit ein Gerät, das selten nervt, weil es die wichtigen Dinge stabil erledigt. Im Test wirkt das besonders für Einsteiger, Jugendliche oder als Zweitgerät sinnvoll, wenn Robustheit im Alltag und Laufzeit wichtiger sind als High-End-Geschwindigkeit oder eine sehr scharfe Darstellung.

      Weniger passend ist das Vivo Y17s für Nutzer, die viel lesen, sehr detailverliebte Displays erwarten oder regelmäßig anspruchsvolle Apps und Spiele nutzen. Dann fällt die geringere Schärfe stärker auf, und das Tempo wirkt schneller begrenzt. Wer jedoch genau die Mischung aus Alltagstauglichkeit und Akku-Fokus sucht, findet hier eine stimmige Option, wie sie handyhuellen.berlin in dieser Preisklasse gerne empfiehlt. Im Test zeigt sich: Das Gerät liefert keine Überraschungen nach oben, aber auch wenige echte Ausreißer nach unten, solange man es im richtigen Einsatzprofil nutzt.

      FAQ zum Vivo Y17s Test

      Ist das Vivo Y17s gut?

      Das Vivo Y17s ist dann gut, wenn man es als solides Einsteiger-Smartphone einordnet und keine High-End-Erwartungen mitbringt. Im Alltag überzeugt vor allem die Kombination aus großem Display und starkem Akku: Nachrichten, Social Media, Videos und Navigation funktionieren angenehm stressfrei, weil die Laufzeit viel Puffer gibt. Im Test zeigt sich außerdem, dass die 50-MP-Hauptkamera bei Tageslicht ordentliche Fotos liefert, die für Erinnerungen und schnelle Posts klar ausreichen. Grenzen werden dort sichtbar, wo die Preisklasse typischerweise spart: Die HD+ Auflösung wirkt bei Text und feinen Kanten weniger scharf, und bei vielen parallelen Apps fühlt sich das Tempo eher „okay“ als richtig flott an. Wer ein Gerät sucht, das einfach zuverlässig durch den Tag kommt, bekommt hier eine passende Mischung aus Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Bedienung. Wer dagegen Wert auf besonders scharfe Darstellung, starke Low-Light-Fotos oder dauerhaft sehr schnelles Multitasking legt, sollte eher in eine höhere Klasse schauen.

      Wie gut ist die Kamera vom Vivo Y17s bei Tageslicht?

      Bei Tageslicht spielt das Vivo Y17s seine Kamera-Stärke am besten aus. Die 50-MP-Hauptkamera liefert bei gutem Licht meist klare, ansehnliche Ergebnisse, die für Social Media und private Schnappschüsse völlig ausreichen. Farben wirken in der Regel gefällig, und Motive wie Landschaften, Gebäude oder Personen gelingen am zuverlässigsten, wenn das Licht gleichmäßig ist. In sehr kontrastreichen Szenen, etwa bei hartem Mittagssonnenlicht mit hellen Himmelsflächen und dunklen Schatten, kann die Dynamik schneller an Grenzen stoßen: Helle Bereiche wirken dann eher ausgefressen, dunkle Partien verlieren etwas Struktur. Für den Alltag ist das trotzdem kein Drama, weil die Kamera eher auf „schön statt streng korrekt“ abgestimmt wirkt. Auch bei Bewegung gilt: Wenn das Motiv nicht zu hektisch ist und man kurz ruhig hält, sind Trefferquoten deutlich besser. Die Zusatzkameras für Bokeh und Makro können Effekte ergänzen, ersetzen aber nicht die Hauptkamera als verlässlichstes Werkzeug.

      Reicht das Display vom Vivo Y17s für Videos und Social Media?

      Für Videos und Social Media reicht das Display des Vivo Y17s in vielen Fällen gut aus, weil die 6,56 Zoll viel Fläche bieten und Inhalte angenehm groß wirken. Feeds lassen sich bequem lesen, Shorts und Clips machen unterwegs Spaß, und auch Serien wirken auf der großen Anzeige deutlich entspannter als auf kleineren Geräten. Im Test fällt jedoch auf, dass die HD+ Auflösung der zentrale Kompromiss bleibt: Bei normalem Abstand ist das Bild ordentlich, aber besonders feine Details, kleine Schrift und sehr scharfe Kanten wirken weniger crisp als bei Full-HD-Displays. Wer viel lange Texte liest oder sehr empfindlich auf Unschärfe reagiert, merkt das schneller. Für reines Scrollen, Chatten und Streaming ist es meist kein störender Punkt, weil diese Inhalte ohnehin oft komprimiert sind. Draußen hängt die Nutzbarkeit stark davon ab, wie hell das Panel im Alltag wird und wie stark Reflexionen stören. Insgesamt passt das Display sehr gut zu einem günstigen Medien- und Alltagsgerät, solange man keine Premium-Schärfe erwartet.

      Wie lange hält der Akku vom Vivo Y17s im Alltag?

      Der 5000-mAh-Akku ist einer der Gründe, warum sich das Vivo Y17s im Alltag so entspannt anfühlen kann. Bei typischer Nutzung mit Messenger, Social Media, etwas Streaming, Musik und gelegentlicher Navigation ist die Chance hoch, dass man problemlos durch einen langen Tag kommt, ohne ständig auf den Akkustand zu schauen. Wer weniger intensiv nutzt, etwa nur telefoniert, chattet und zwischendurch ein paar Minuten surft, profitiert oft von zusätzlichem Puffer bis in den nächsten Tag hinein. Natürlich hängt die Laufzeit stark von Helligkeit, Netzbedingungen und Nutzung ab: Langes Video-Streaming bei hoher Displayhelligkeit oder häufige Kamera-Sessions ziehen auch hier spürbar. Positiv ist aber, dass ein großer Akku Schwankungen besser abfedert und kleinere Hintergrundverbräuche weniger ins Gewicht fallen. Im Alltag bedeutet das: Das Gerät eignet sich gut für Nutzer, die viel unterwegs sind, selten laden können oder einfach ein Smartphone wollen, das nicht jeden Abend zwingend an die Steckdose muss.

      Ist das Vivo Y17s für Kinder oder Senioren geeignet?

      Als Gerät für Kinder oder Senioren kann das Vivo Y17s gut passen, weil es klare Stärken in den Grundlagen hat: großer Bildschirm, gute Akkureserve und eine Kamera, die bei Tageslicht unkompliziert funktioniert. Für Kinder ist der große Akku praktisch, weil man nicht ständig nachladen muss, und die große Anzeige hilft beim Tippen und beim Konsum von Lern- oder Video-Inhalten. Für Senioren zählt vor allem Lesbarkeit und Bedienbarkeit: Die Displayfläche ist hilfreich, auch wenn die HD+ Schärfe bei sehr kleiner Schrift Grenzen zeigt. Im Test wirkt das Gerät insgesamt eher auf einfache Nutzung ausgelegt, was hier ein Vorteil ist, weil man weniger komplexe Erwartungen an Tempo und Multitasking mitbringen muss. Entscheidend ist die Einrichtung: größere Schrift, klare Startbildschirm-Anordnung und das Deaktivieren unnötiger App-Benachrichtigungen machen im Alltag mehr aus als einzelne Datenblattpunkte. Wer ein unkompliziertes Smartphone für Anrufe, WhatsApp, Fotos und gelegentliches Surfen sucht, findet hier eine sinnvolle Basis, solange man keine besonders schnelle Leistung oder Top-Fotos bei wenig Licht erwartet.

      Wie schnell ist das Vivo Y17s im Alltag mit mehreren Apps?

      Das Vivo Y17s fühlt sich im Alltag ordentlich an, solange die Nutzung eher geradlinig bleibt. Wenn mehrere Apps parallel offen sind, merkt man jedoch schneller, dass es ein Einsteigergerät ist. Typisch ist, dass Apps nach einigen Wechseln häufiger neu laden, statt sofort an der gleichen Stelle weiterzumachen. Das betrifft vor allem Kombinationen wie Browser mit mehreren Tabs, dazu Messenger, Musik und Kamera. Dann wirken Übergänge weniger nahtlos und kurze Denkpausen treten eher auf. Für viele Nutzer ist das kein echtes Problem, weil das Gerät bei einfachen Aufgaben zuverlässig bleibt: Chatten, E-Mails, Social Media und Streaming laufen in der Regel stabil, wenn man nicht permanent zwischen vielen Anwendungen springt. Wer seinen Alltag stark über Multitasking organisiert und sehr flüssige Wechsel erwartet, wird das Tempo eher als „ausreichend“ einordnen. Wer dagegen ein unkompliziertes Smartphone für die wichtigsten Apps sucht, bekommt eine Nutzung, die im Rahmen der Klasse sinnvoll abgestimmt wirkt.

      Kann man mit dem Vivo Y17s gut spielen?

      Mit dem Vivo Y17s kann man gut spielen, wenn es um leichte bis mittelgewichtige Titel geht und man die Erwartungen an Grafik und Tempo anpasst. Casual-Games, Puzzle, Karten- und viele Arcade-Spiele laufen im Alltag meist angenehm, weil sie die Hardware nicht dauerhaft an die Grenze bringen. Bei aufwendigeren 3D-Spielen wird es eher zu einer Frage der Einstellungen: Reduzierte Details und geringere Effekte sorgen oft dafür, dass es spielbar bleibt, während hohe Einstellungen schneller zu Rucklern und längeren Ladezeiten führen können. Auch längere Spielsessions können das Gefühl verändern, weil unter Dauerlast die Stabilität typischerweise nicht so souverän bleibt wie bei stärkeren Geräten. Für zwischendurch ist das Vivo Y17s daher eine passende Option, besonders wenn man eher Gelegenheitsspieler ist. Wer regelmäßig grafikintensive Spiele spielt oder ein durchgehend sehr flüssiges, reaktionsschnelles Erlebnis erwartet, wird schneller an Grenzen stoßen und sich in einer höheren Klasse wohler fühlen.

      Wie brauchbar sind Makro und Bokeh beim Vivo Y17s?

      Makro und Bokeh sind beim Vivo Y17s eher Zusatzfunktionen als echte Kaufargumente. Die Bokeh-Kamera kann Porträts optisch aufwerten, wenn das Motiv klar vom Hintergrund getrennt ist und das Licht gut passt. In solchen Situationen wirkt der Hintergrund weicher, und das Foto bekommt einen „Porträt-Look“. Sobald Hintergründe komplex sind oder feine Details wie Haare und Brillen ins Spiel kommen, wirkt die Freistellung häufiger unruhig, und der Effekt sieht weniger natürlich aus. Die Makrokamera ist noch stärker ein Spezialfall. Für sehr nahe Motive kann sie nette Detailansichten liefern, aber die Auflösung ist begrenzt, sodass Ergebnisse schnell weich wirken und wenig Reserve zum Zuschneiden bieten. Im Alltag nutzt man beide Modi daher eher selten, während die 50-MP-Hauptkamera den Großteil der Fotos übernimmt. Wer gerne mit Effekten spielt, bekommt Optionen, sollte aber keine konstant beeindruckenden Ergebnisse erwarten.

      Wie gut ist die Selfiekamera vom Vivo Y17s für Instagram & Co.?

      Für Instagram und ähnliche Plattformen ist die 8-MP-Selfiekamera des Vivo Y17s in vielen Situationen ausreichend. Bei gutem Licht gelingen Selfies, die auf dem Smartphone-Display und in Social-Media-Größen ordentlich aussehen. Hauttöne wirken meist gefällig, und für Storys, Videoanrufe oder spontane Aufnahmen reicht die Detailmenge im Alltag gut. In Innenräumen oder bei Abendlicht sinkt die Qualität spürbar: Konturen werden weicher, und feine Details gehen schneller verloren. Das ist in dieser Klasse normal und fällt vor allem dann auf, wenn man Selfies stark zuschneidet oder sehr kritisch auf Schärfe achtet. Für Gruppen-Selfies hängt viel vom Abstand ab, weil Randbereiche oft weniger scharf wirken als die Bildmitte. Im Test zeigt sich insgesamt: Für Social Media funktioniert die Frontkamera am besten bei Tageslicht oder hellen Innenräumen, während sie bei wenig Licht eher nur noch „zweckmäßig“ bleibt.

      Fühlt sich das Vivo Y17s handlich an oder eher groß?

      Das Vivo Y17s fühlt sich im Alltag eher groß an, auch wenn es nicht übermäßig schwer wirkt. Die 6,56 Zoll sorgen für eine breite Nutzfläche, was beim Lesen, Streamen und Scrollen angenehm ist, aber die Einhand-Bedienung spürbar erschwert. Mit 186 Gramm bleibt das Gerät gut kontrollierbar, sodass es nicht sofort ermüdet, wenn man länger tippt oder Videos schaut. Handlich ist es vor allem im Sinne von „gut zu greifen“, nicht im Sinne von „leicht mit einer Hand erreichbar“. Gerade die obere Displayhälfte erfordert oft ein Umgreifen oder die zweite Hand, etwa bei Benachrichtigungen oder Schnellschaltern. Für viele Nutzer ist das heute normal, weil große Smartphones verbreitet sind. Wer jedoch bewusst ein kompaktes Gerät sucht, wird das Vivo Y17s eher als groß wahrnehmen. Wer dagegen Medienkomfort und große Darstellung höher priorisiert, wird mit dem Format schnell warm.

      Wie zuverlässig ist die Telefonie beim Vivo Y17s?

      Das Vivo Y17s ist im Alltag als Telefon in erster Linie auf verlässliche Grundfunktion ausgelegt. Gespräche starten unkompliziert, und Stimmen wirken in typischen Situationen klar genug, um nicht ständig nachfragen zu müssen. Entscheidend ist weniger ein „Wow“-Effekt, sondern dass das Gerät unauffällig bleibt, wenn es um Anrufe, Kontaktwechsel und längere Gespräche geht. In lauten Umgebungen zeigt sich bei günstigen Smartphones meist, dass die Trennung von Stimme und Umgebung nicht immer perfekt gelingt. Dann kann es passieren, dass die Verständlichkeit etwas nachlässt, besonders wenn viel Hintergrundlärm anliegt. Für die meisten Nutzer im Alltag ist das aber gut beherrschbar, weil man im Zweifel die Lautstärke anpasst oder kurz in ruhigere Bereiche wechselt. Wer das Smartphone vor allem für Calls, WhatsApp-Anrufe und klassische Telefonie nutzt, bekommt mit dem Vivo Y17s insgesamt ein solides, stressfreies Telefonie-Profil ohne besondere Schwächen, solange das Netz in der eigenen Umgebung stabil ist.

      Wie schlägt sich das Vivo Y17s beim Surfen und Streamen unterwegs?

      Beim Surfen und Streamen ist das Vivo Y17s im Alltag vor allem durch zwei Punkte geprägt: die große Displayfläche und das eher auf Einsteiger getrimmte Tempo. Webseiten, Social-Media-Feeds und Video-Plattformen profitieren sichtbar von 6,56 Zoll, weil Inhalte komfortabel groß dargestellt werden. Gleichzeitig kann sich das Laden und Nachladen schwerer Seiten etwas zäher anfühlen, wenn viele Elemente, Werbung oder mehrere Tabs im Spiel sind. Das ist weniger ein „geht nicht“, sondern eher ein Hinweis darauf, dass Geduld und Erwartungen zur Klasse passen müssen. Streaming funktioniert in der Praxis am besten, wenn die Verbindung stabil ist und die Helligkeit nicht dauerhaft auf Anschlag läuft. Dann wirkt das Gerät angenehm als Medienbegleiter, gerade für Serien, Clips und längere Videos. Die HD+ Auflösung ist dabei ein Kompromiss: Inhalte sehen ordentlich aus, aber nicht so fein und scharf wie auf höher auflösenden Displays. Insgesamt passt das Vivo Y17s gut für unterwegs, wenn man ein großes Bild und solide Alltagstauglichkeit sucht, ohne Premium-Ansprüche an Tempo und Darstellung.

      Wird das Vivo Y17s schnell voll oder bleibt genug Speicher frei?

      Mit 128 GB Speicher ist das Vivo Y17s im Alltag deutlich entspannter als viele sehr günstige Modelle mit kleinerem Speicher. Für Apps, Fotos, ein paar Videos und Offline-Inhalte bleibt meist ausreichend Platz, ohne dass man sofort ausmisten muss. Gerade Messenger können Speicher schnell füllen, weil Bilder, Videos und Sprachnachrichten automatisch gespeichert werden. Wer das nicht begrenzt, merkt auch mit 128 GB irgendwann, dass sich über Monate einiges ansammelt. Praktisch ist deshalb, ab und zu Downloads zu prüfen und automatische Medien-Speicherung bewusst zu steuern. Für viele Nutzer ist genau diese Kapazität ein guter Sweet Spot, weil sie nicht ständig über Speichermangel stolpern. Das gilt besonders, wenn man gern fotografiert oder Musik offline speichert. Im Alltag bleibt das Vivo Y17s damit meist lange nutzbar, ohne dass Speicher zum ständigen Thema wird, solange man nicht sehr viele große Spiele oder sehr viele Videos in hoher Qualität dauerhaft auf dem Gerät sammelt.

      Lohnt sich das Vivo Y17s im Vergleich zu ähnlich teuren Modellen?

      Ob sich das Vivo Y17s lohnt, hängt stark davon ab, was einem in dieser Preisklasse am wichtigsten ist. Seine überzeugenden Punkte sind die Akkureserve mit 5000 mAh, das große Display und eine Hauptkamera, die bei gutem Licht ordentliche Ergebnisse liefert. Wenn diese drei Dinge deine Prioritäten sind, ist das Gesamtpaket schlüssig. Viele Alternativen in ähnlichen Preisbereichen setzen entweder stärker auf etwas mehr Display-Schärfe oder auf ein flotteres Alltagsgefühl, verzichten dafür aber manchmal auf die gleiche Ausdauer oder auf eine ähnlich fokussierte Kamera-Hauptlösung. Im Alltag ist der entscheidende Unterschied häufig nicht ein einzelnes Feature, sondern die Balance: Manche Geräte fühlen sich schneller an, andere halten länger durch, wieder andere bieten eine etwas knackigere Darstellung. Das Vivo Y17s wirkt besonders dann attraktiv, wenn du ein zuverlässiges „durch den Tag“-Smartphone suchst und mit dem Kompromiss der HD+ Auflösung leben kannst. Wer dagegen sehr viel liest oder maximale Schärfe erwartet, wird bei manchen Alternativen schneller glücklich.

      Für wen ist das Vivo Y17s die richtige Wahl?

      Das Vivo Y17s passt am besten zu Nutzern, die ein unkompliziertes Smartphone für die typischen Alltagsaufgaben suchen. Wer vor allem chattet, telefoniert, Social Media nutzt, Videos schaut und zwischendurch fotografiert, bekommt ein Gerät, das in diesen Bereichen stimmig arbeitet und dank großem Akku wenig Stress macht. Es eignet sich auch gut als Zweitgerät oder als Einsteiger-Handy, weil die Nutzung nicht von ständiger Ladeplanung abhängt und die Bedienung im Alltag geradlinig bleibt. Weniger passend ist es für Nutzer, die sehr viel Multitasking betreiben, regelmäßig anspruchsvolle Spiele spielen oder besonders scharfe Darstellung beim Lesen kleiner Schrift erwarten. Hier werden die Grenzen der Klasse schneller sichtbar, sei es durch die HD+ Auflösung oder durch das eher moderate Tempo bei vielen parallelen Aufgaben. Wenn du aber ein großes, ausdauerndes Smartphone mit solider Kamera-Hauptlösung für Tageslicht willst, ist das Vivo Y17s eine sehr naheliegende Wahl.

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