Vexilar W9 Test

Vexilar W9 Test

Vexilar W9 Test: Lohnt sich der Saugroboter?

Aktualisiert am 21. August 2026

Unser Testurteil: 8,2/10

Der Vexilar W9 ist ein günstiger Saug-Wischroboter, der mit LiDAR-Navigation, App-Steuerung und virtuellen Sperrzonen mehr bietet, als sein aktueller Straßenpreis zunächst vermuten lässt. Gerade unterhalb von 150 Euro ist ein systematisch kartierender Roboter interessanter als viele einfache Modelle ohne präzise Raumkarte. Dazu kommen mehrere Saugstufen, Teppicherkennung, eine klassische Wischfunktion und die Möglichkeit, mehrere Etagenkarten zu speichern.

Im Vexilar W9 Test ist allerdings eine Besonderheit wichtig: Die technischen Angaben unterscheiden sich je nach Angebotsstand. Aktuelle deutsche Händlerangebote führen häufig 8.000 Pa und bis zu 150 Minuten Laufzeit, während ältere Produktdatenbanken 5.000 oder 6.000 Pa nennen und einzelne Herstellerdarstellungen wiederum abweichende Werte zeigen. Ich würde deshalb nicht wegen einer einzelnen Pascalzahl kaufen. Sicherer zu bewerten sind LiDAR, Kartenfunktionen, No-Go-Zonen, der kleine Roboterbehälter und die Tatsache, dass keine automatische Absaug- oder Waschstation dazugehört.

Seine größte Stärke ist die Kombination aus niedrigen Anschaffungskosten und vernünftiger Navigation. Seine größte Schwäche ist der Komfort: Der Staubbehälter muss selbst geleert, das Wischsystem selbst gepflegt und der Boden vor kleinen herumliegenden Gegenständen sinnvoll vorbereitet werden. Auch die Wischfunktion ist eher eine feuchte Unterhaltspflege als ein Ersatz für moderne rotierende Mopps.

Unter 150 Euro finde ich den W9 sehr interessant, zwischen 150 und 180 Euro noch gut. Ab ungefähr 200 Euro würde ich genauer vergleichen, weil dann etablierte Markenmodelle oder Angebote mit mehr Automation näher rücken. Wer eine kleine bis mittlere, überwiegend aufgeräumte Wohnung hat und vor allem günstig automatisiert saugen möchte, gehört zur Zielgruppe; wer maximale Selbstständigkeit erwartet, sollte mehr investieren.

Vexilar W9 Saugroboter mit LiDAR im Amazon Angebot

Unsere Bewertung im Vexilar W9 Test

  • Saugleistung: 8,1/10 – auf dem Papier kräftig, die genaue Nennleistung ist je nach Angebotsstand widersprüchlich.
  • Hartboden: 8,4/10 – für Staub, Krümel und Haare gut passend.
  • Teppich: 7,8/10 – Teppicherkennung vorhanden, Wischaufsatz setzt Grenzen.
  • Tierhaare: 8,0/10 – geeignet, aber kleiner Staubbehälter und keine Absaugstation.
  • Wischleistung: 7,0/10 – brauchbare Unterhaltspflege statt intensiver Fleckenentfernung.
  • Navigation: 8,8/10 – LiDAR ist in dieser Preisklasse das zentrale Argument.
  • Kartenfunktionen: 8,7/10 – bis zu fünf Karten und zahlreiche Sperrzonen werden angeboten.
  • Hinderniserkennung: 7,1/10 – Sensorik vorhanden, aber keine moderne Kleinteilerkennung als Kernfunktion.
  • App: 8,1/10 – Raum- und Zonensteuerung sind ein klarer Mehrwert.
  • Fernbedienung: 9,0/10 – praktisch für einfache Bedienung ohne Smartphone.
  • Station: 5,8/10 – sie lädt nur; keine automatische Entleerung oder Mopppflege.
  • Wartungsaufwand: 6,8/10 – mehr Handarbeit als bei modernen Vollstationen.
  • Laufzeit: 8,2/10 – bis 150 Minuten sind für normale Wohnungen ordentlich.
  • Preis-Leistung: 9,2/10 unter 150 Euro – LiDAR und App machen den niedrigen Preis attraktiv.

Vorteile und Nachteile des Vexilar W9

Vorteile

  • 360-Grad-LiDAR-Navigation
  • Systematische Kartierung statt einfacher Zufallsfahrt
  • Bis zu fünf gespeicherte Karten werden für aktuelle Varianten genannt
  • Bis zu 15 virtuelle No-Go-Zonen
  • App-Steuerung mit Zeit- und Bereichsplanung
  • Fernbedienung im Lieferumfang
  • Sprachsteuerung wird unterstützt
  • Mehrere Saugstufen
  • Teppicherkennung
  • Gleichzeitiges Saugen und Wischen möglich
  • HEPA-Filter wird in Produktdaten geführt
  • Etwa 9,8 cm Bauhöhe
  • Mit rund 50 dB beworben
  • Aktuell sehr niedriger Straßenpreis

Nachteile

  • Keine automatische Absaugstation
  • Keine automatische Moppwäsche oder Trocknung
  • Staubbehälter mit rund 300 ml eher klein
  • Wischsystem einfacher als rotierende Mopps
  • Keine ausfahrbare Kantenwischtechnik
  • Keine moderne Kleinteilerkennung als ausgewiesene Stärke
  • Lose Kabel und Socken sollten entfernt werden
  • Technische Leistungsangaben verschiedener Angebote sind widersprüchlich
  • Weniger etabliertes App- und Serviceökosystem als bei Roborock, Dreame oder Xiaomi
Vexilar W9 beim Saugen und Wischen auf Hartboden

Die wichtigsten Alternativen zum Vexilar W9 im Kurzvergleich

Technische Daten im Vexilar W9 Test

  • Produkttyp: Saug- und Wischroboter
  • Navigation: 360-Grad-LiDAR-Lasernavigation
  • Aktuelle Saugkraftangabe: häufig 8.000 Pa in deutschen Angeboten; ältere Daten nennen 5.000 bis 6.000 Pa
  • Saugstufen: 3
  • Reinigungsmodi: Saugen, Wischen sowie Saugen und Wischen
  • Staubbehälter: ungefähr 300 ml
  • Wassertank: ungefähr 250 ml bei verbreiteten W9-Datenständen
  • Filter: HEPA-Filter wird angegeben
  • Teppicherkennung: ja
  • Karten: bis zu 5
  • No-Go-Zonen: bis zu 15
  • App-/Fern-/Sprachsteuerung: ja
  • Laufzeit: konservativ bis zu 150 Minuten; einzelne aktuelle Angaben nennen 180 Minuten
  • Geräuschangabe: ungefähr 50 dB
  • Bauhöhe: ungefähr 9,8 cm
  • Gewicht: ungefähr 2,8 bis 2,95 kg
  • Ladestation: ja
  • Absaugstation: nein

Saugleistung: Entscheidend ist mehr als die Pascalzahl

Bei kaum einem Punkt muss man beim W9 so vorsichtig sein wie bei der maximalen Saugkraft. Aktuelle deutsche Angebote führen häufig 8.000 Pa, während ältere Produktseiten und Datenbanken 5.000 oder 6.000 Pa nennen. Selbst Herstellerdarstellungen sind nicht überall konsistent. Das spricht dafür, dass es unterschiedliche Angebotsstände oder überarbeitete Varianten gibt.

Für meine Kaufentscheidung würde ich deshalb nicht so tun, als sei eine einzelne Zahl ein unabhängig bestätigter Laborwert. Wichtiger ist, was ein Roboter dieser Bauart praktisch leisten soll: feinen Staub, Krümel, Haare und normalen Alltagsschmutz regelmäßig aufnehmen. Bei einem Preis unter 150 Euro muss der W9 nicht mit einem 800-Euro-Flaggschiff konkurrieren.

Wie gut passt der Vexilar W9 zu Hartboden?

Hartboden ist der logischste Einsatzbereich. Staub und Haare liegen auf Fliesen, Laminat oder Vinyl offen auf der Oberfläche und müssen nicht tief aus Fasern gezogen werden. Die Seitenbürste führt Randverschmutzung zur Hauptaufnahme, während die LiDAR-Navigation dafür sorgt, dass der Roboter systematisch Bahnen abarbeitet.

Besonders sinnvoll finde ich häufige kurze Reinigungen. Wer jeden oder jeden zweiten Tag fahren lässt, verhindert große Schmutzmengen. Genau dann ist ein günstiger Roboter effektiv: nicht durch maximale Einzelreinigung, sondern durch Konsequenz und Regelmäßigkeit.

Wie sieht es mit Krümeln und gröberem Schmutz aus?

In Küche und Essbereich muss ein Roboter neben Staub auch Brotkrümel, Reis oder kleine trockene Partikel aufnehmen. Dafür ist die mehrstufige Saugleistung grundsätzlich passend. Sehr große Gegenstände oder feuchte Lebensmittel gehören allerdings nicht in den Roboter.

Ich würde den Bereich unter dem Esstisch als typischen W9-Einsatz sehen. Nach dem Essen fährt er eine definierte Zone ab, statt die ganze Wohnung reinigen zu müssen. Die Kartenfunktion ist hier praktischer als eine theoretisch höhere Saugleistung ohne gezielte Raumsteuerung.

Tierhaare und Teppiche: brauchbar, aber nicht kompromisslos

Vexilar bewirbt den W9 ausdrücklich für Tierhaare und Teppiche. Für lose Haare auf Hartboden ist das plausibel, weil regelmäßige Fahrten verhindern, dass sich große Fellmengen ansammeln. Der kleine Staubbehälter setzt einem Tierhaushalt aber eine praktische Grenze.

Ist der Vexilar W9 für Hunde- und Katzenhaare sinnvoll?

Ja, solange man bereit ist, den Behälter häufig zu leeren. Rund 300 ml sind nicht viel, wenn ein großer Hund Fell verliert. Eine Absaugstation wäre hier komfortabler, weil sie den Inhalt nach jeder Runde automatisch in einen größeren Beutel oder Behälter zieht.

Auch die Bürste braucht Kontrolle. Lange Menschen- und Tierhaare können sich an rotierenden Teilen sammeln. Wer alle paar Tage kurz nach Bürste und Achsen sieht, verhindert, dass sich die Reinigungsleistung schleichend verschlechtert.

Wie gut ist der W9 auf Teppich?

Teppicherkennung wird für das Modell angegeben und die Saugstufe kann an textile Böden angepasst werden. Bei kurzem bis mittlerem Flor ist das sinnvoll. Dicke Teppiche stellen höhere Anforderungen an Luftstrom, Bürste und Fahrwerk.

Wichtiger ist die Wischfunktion. Der W9 besitzt kein modernes System, das rotierende Mopps weit anhebt oder in der Station ablegt. Beim feuchten Reinigen würde ich empfindliche und hochflorige Teppiche deshalb über No-Go-Zonen aussparen.

Wischfunktion: sinnvoll für leichte Unterhaltspflege

Der W9 kann saugen und wischen und wird mit einem kompakten Wassertank geführt. Das macht ihn flexibler als einen reinen Saugroboter, aber man sollte die Wischtechnik nicht mit aktuellen Vollstationsmodellen verwechseln. Ein klassischer Wischaufsatz erzeugt weniger mechanische Arbeit als rotierende Pads oder eine permanent gereinigte Wischrolle.

Wie gut wischt der Vexilar W9 im Alltag?

Für feinen Staubfilm, leichte Schuhspuren und regelmäßiges feuchtes Nachziehen ist die Funktion sinnvoll. Wer den Boden ohnehin sauber hält, kann damit den Abstand zwischen manuellen Wischvorgängen verlängern. Der Nutzen liegt also in der Häufigkeit, nicht in extremer Fleckenentfernung.

Bei klebrigen Küchenflecken oder eingetrocknetem Schmutz würde ich weiterhin von Hand nacharbeiten. Der Roboter besitzt keine Waschstation, die den Mopp während der Reinigung automatisch säubert. Ein zunehmend verschmutztes Tuch kann sonst Schmutz eher verteilen als aufnehmen.

Was muss nach dem Wischen gemacht werden?

Der Wischaufsatz sollte abgenommen und gereinigt werden. Restwasser sollte nicht unnötig lange im System stehen. Das ist mehr Handarbeit als bei einer Vollstation, die Mopps selbst wäscht und trocknet.

Für Käufer, die nur gelegentlich wischen, ist das akzeptabel. Wer jeden Tag große Flächen feucht reinigen möchte, wird die fehlende Stationsautomation schnell bemerken. Dann lohnt sich der Aufpreis zu einem Modell mit Moppwäsche.

Vexilar W9 mit Laser-Navigation und App-Steuerung

LiDAR-Navigation: die eigentliche Stärke des W9

Im Vexilar W9 Test ist LiDAR für mich wichtiger als jede umstrittene Saugkraftangabe. Der Laserturm scannt die Umgebung und ermöglicht eine systematische Karte. Dadurch kann der Roboter Räume planvoll abarbeiten, statt auf gut Glück Richtungen zu wechseln.

Wie schnell entsteht eine Karte?

Aktuelle Produktbeschreibungen werben mit einer schnellen Kartierung innerhalb von ungefähr 15 Minuten. Wie lange das tatsächlich dauert, hängt von Grundriss, Türen und Wohnungsgröße ab. Die genaue Minute ist weniger wichtig als die Tatsache, dass anschließend Räume und Sperrbereiche digital verwaltet werden können.

In einer Drei- oder Vierzimmerwohnung ist das ein großer Vorteil. Man kann beispielsweise morgens nur Küche und Flur reinigen lassen und das Schlafzimmer auslassen. Ein einfacher Zufallsroboter kann solche Aufgaben nicht annähernd so gezielt erledigen.

Was bringen fünf Karten?

Bis zu fünf gespeicherte Karten machen den W9 für mehrere Etagen interessant. Ein Haus mit Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss kann unterschiedliche Grundrisse hinterlegen. Der Roboter erkennt dadurch seine Reinigungsumgebung besser, sobald er auf die jeweilige Etage gesetzt wird.

Die Funktion ersetzt keine zweite Station und keinen Menschen, der den Roboter trägt. Sie verhindert aber, dass bei jedem Stockwerk eine neue Karte aufgebaut werden muss. Für einen günstigen Roboter ist das eine nützliche Ausstattung.

No-Go-Zonen und Hindernisse

Bis zu 15 No-Go-Zonen werden für aktuelle W9-Angebote genannt. Damit lassen sich Bereiche markieren, die der Roboter nicht befahren soll. In einer realen Wohnung ist das oft wichtiger als eine zusätzliche Saugstufe.

Wo sind virtuelle Sperrzonen sinnvoll?

Typische Beispiele sind ein Arbeitsplatz mit vielen Kabeln, eine Spielecke mit Kleinteilen, der Bereich um einen empfindlichen Teppich oder die Näpfe eines Haustiers. Statt jedes Mal physische Barrieren aufzustellen, wird die Grenze in der Karte gespeichert.

Auch beim Wischen sind solche Zonen hilfreich. Ein Teppich kann ausgespart werden, während Fliesen und Laminat feucht gereinigt werden. Damit lässt sich eine technische Grenze des einfachen Wischsystems teilweise durch gute Planung ausgleichen.

Erkennt der W9 Socken und Kabel zuverlässig?

Ich würde mich darauf nicht verlassen. Hindernis- und Absturzsensoren gehören zur Ausstattung, aber eine fortgeschrittene semantische Objekterkennung für kleine Alltagsgegenstände ist nicht als Kernfunktion ausgewiesen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu teuren Modellen mit Kamera- oder 3D-Sensorsystemen.

Vor einer unbeaufsichtigten Fahrt gehören Ladekabel, Haarbänder, Socken und kleine Spielsachen vom Boden. Das kostet eine Minute und schützt Roboter wie Gegenstand. Wer genau diese Vorbereitung nicht machen möchte, sollte mehr Geld für eine bessere Objekterkennung einplanen.

App, Fernbedienung und Sprachsteuerung

Der W9 lässt sich über App, Fernbedienung und Sprachbefehle steuern. Diese Auswahl ist praktisch, weil nicht jeder Nutzer ständig das Smartphone öffnen möchte. Die Fernbedienung ist besonders für einfache Start- und Steuerbefehle angenehm.

Was lässt sich in der App einstellen?

Die App ist vor allem für die Kartenfunktionen wichtig. Räume, Reinigungszonen, Zeitpläne und virtuelle Sperrbereiche werden dort verwaltet. Genau hier zahlt sich LiDAR aus, weil die digitale Karte nicht nur angezeigt, sondern aktiv für Routinen genutzt wird.

Ich würde nach der ersten Kartierung zunächst Räume sauber benennen und kritische Bereiche sperren. Danach lassen sich einfache Routinen anlegen: Küche täglich, Schlafzimmer zweimal pro Woche, kompletter Wohnbereich am Wochenende.

Braucht man zwingend ein Smartphone?

Für den vollen Funktionsumfang ja, für jede einzelne Reinigung nein. Die Fernbedienung ermöglicht einfache Bedienung ohne App. Wer jedoch No-Go-Zonen, mehrere Karten und detaillierte Zeitpläne nutzen möchte, braucht die Smartphone-Anwendung.

Das ist eine gute Kombination für Haushalte mit unterschiedlichen Nutzern. Eine Person kann die Karte konfigurieren, während jemand anderes den Roboter später unkompliziert per Fernbedienung startet.

Akkulaufzeit und Flächenleistung

Die verbreitete deutsche W9-Ausführung wird häufig mit bis zu 150 Minuten Laufzeit geführt. Einzelne neuere Angebote nennen 180 Minuten. Wegen dieser Unterschiede würde ich für die Planung konservativ mit dem niedrigeren Wert rechnen.

Reicht der Akku für eine normale Wohnung?

Für kleine und mittlere Wohnungen sind bis zu 150 Minuten grundsätzlich reichlich. LiDAR hilft zusätzlich, weil der Roboter nicht unnötig kreuz und quer fahren muss. Die reale Laufzeit hängt von Saugstufe, Teppichanteil, Fahrwiderstand und Alter des Akkus ab.

Bei 60 bis 90 Quadratmetern sehe ich die Akkukapazität nicht als Hauptproblem. Eher wird der kleine Staubbehälter in einem stark verschmutzten Tierhaushalt zum begrenzenden Faktor. Ein großer Akku ersetzt eben keine automatische Entleerung.

Was passiert bei leerem Akku?

Der W9 besitzt eine automatische Ladestation und kehrt zum Laden zurück. Die Station sollte deshalb dauerhaft frei erreichbar bleiben. In einer kleinen Wohnung kann die kompakte Ladestation deutlich leichter untergebracht werden als eine hohe Vollstation mit Wasserbehältern.

Ich würde links und rechts nicht unnötig eng zustellen. Je sauberer der Anfahrtsbereich, desto zuverlässiger funktioniert das Andocken. Das ist eine kleine, aber wichtige Voraussetzung für unbeaufsichtigte Routinen.

Größe, Bauhöhe und Möbel

Mehrere Datenquellen nennen ungefähr 30 bis 30,6 Zentimeter Durchmesser und etwa 9,8 Zentimeter Höhe. Damit ist der W9 vergleichsweise kompakt. Der Laserturm sorgt allerdings dafür, dass er nicht so flach ist wie einfache Roboter ohne LiDAR.

Passt der Vexilar W9 unter Sofa und Bett?

Das hängt vollständig von der Bodenfreiheit ab. Bei knapp zehn Zentimetern würde ich nicht darauf vertrauen, dass der Roboter ohne Kontakt durchkommt. Rund elf Zentimeter oder mehr sind wesentlich entspannter.

Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Maßband mehr als ein Datenblattvergleich. Die Fläche unter einem großen Bett kann mehrere Quadratmeter ausmachen. Wenn der Roboter dort nicht hineinpasst, muss genau dieser staubanfällige Bereich weiterhin manuell gereinigt werden.

Ist der kompakte Durchmesser von Vorteil?

Ja, besonders zwischen Stuhlbeinen und in enger möblierten Räumen. Ein kompakter Roboter kann Wendemanöver leichter durchführen. Gleichzeitig bestimmt nicht nur der Durchmesser, ob eine Stelle erreichbar ist; Kartenlogik und Sensorabstände spielen ebenfalls eine Rolle.

Für kleine Stadtwohnungen finde ich das Format passend. Eine riesige Wasch- und Absaugstation würde dort viel Stellfläche beanspruchen. Der W9 bleibt bewusst einfacher und lässt sich dadurch leichter unterbringen.

Wartung: günstig gekauft bedeutet mehr Handarbeit

Im Vexilar W9 Test gehört die Wartung zu den wichtigsten Gegenargumenten. Die Ladestation lädt den Akku, nimmt dem Nutzer aber keine Schmutzarbeit ab. Der Staubbehälter wird von Hand geleert, der Filter kontrolliert und das Wischsystem nach Gebrauch gereinigt.

Wie oft muss der Staubbehälter geleert werden?

Bei rund 300 ml hängt das stark vom Haushalt ab. In einer kleinen Wohnung ohne Tiere können mehrere kurze Fahrten möglich sein. Bei zwei Katzen, Teppichen und viel Fell kann eine Leerung nach jeder größeren Runde sinnvoll sein.

Ich würde nicht warten, bis der Behälter komplett verdichtet ist. Ein voller Behälter kann den Luftstrom beeinträchtigen. Regelmäßiges Leeren dauert nur wenige Sekunden und erhält die Saugleistung besser.

Welche Teile brauchen Pflege?

Hauptbürste, Seitenbürste, Filter, Räder, Sensorflächen und Wischaufsatz sollten kontrolliert werden. Haare an Achsen werden entfernt, Sensoren trocken abgewischt und der Filter nach Herstellerempfehlung gepflegt oder ersetzt.

Wer diesen Aufwand vermeiden möchte, sollte gezielt eine Absaug- oder Vollstation kaufen. Dort verschwindet die Wartung zwar nicht, sie wird aber seltener. Beim W9 gehört die manuelle Pflege bewusst zum günstigen Gesamtkonzept.

Welche Wohnung passt zum Vexilar W9?

Im Vexilar W9 Test sehe ich die beste Rolle in einer kleinen bis mittleren Wohnung mit überwiegend Hartboden, einigen normalen Teppichen und einem halbwegs aufgeräumten Grundriss. Dort kann LiDAR seine Stärke ausspielen, während der kleine Behälter noch kein großes Problem wird.

Ist der W9 für ein Apartment sinnvoll?

Ja. Gerade auf 40 bis 70 Quadratmetern braucht man nicht zwingend eine riesige Station. Der Roboter kann Räume kartieren, Zeitpläne abarbeiten und anschließend an seine kompakte Ladestation zurückkehren. Das spart Stellfläche und Anschaffungskosten.

Wer wenig Teppich hat, kann die einfache Wischfunktion zusätzlich nutzen. Nach der Fahrt wird der Behälter geleert und der Mopp gereinigt. Bei einer kleinen Fläche ist dieser manuelle Aufwand leichter zu akzeptieren als in einem großen Haus.

Wie sieht es in einem großen Haus aus?

Mehrere Karten sprechen zunächst dafür, aber die fehlende Absaugstation dagegen. Je mehr Fläche und Bewohner, desto mehr Staub landet im kleinen Behälter. Auch der Wassertank muss bei größeren Wischflächen häufiger Aufmerksamkeit bekommen.

Für ein Haus mit mehreren Etagen würde ich den W9 eher als Zweitroboter sehen. Ein günstiges Gerät im Obergeschoss kann sinnvoll sein, während im Hauptwohnbereich ein Vollstationsmodell arbeitet.

Reinigungsplanung im Alltag

Im Vexilar W9 Test zeigt sich der Nutzen der Kartierung besonders dann, wenn nicht jede Fahrt als komplette Wohnungsreinigung geplant wird. Ein Saugroboter muss nicht morgens durch alle Räume fahren, nur weil unter dem Frühstückstisch Krümel liegen. Mit gespeicherten Räumen und Zonen kann der W9 dort eingesetzt werden, wo tatsächlich neuer Schmutz entstanden ist. Das spart Akku, reduziert Fahrzeit und verhindert unnötige Durchgänge in bereits sauberen Zimmern.

Welche Routine ist für Küche und Essbereich sinnvoll?

In Küche und Essbereich würde ich kurze, häufige Saugrunden bevorzugen. Krümel, Kaffeepulver und trockener Alltagsschmutz lassen sich leichter entfernen, bevor sie zertreten oder in Fugen geschoben werden. Nach dem Abendessen kann eine definierte Zone unter Tisch und Arbeitsfläche genügen. Einmal oder zweimal pro Woche lässt sich zusätzlich die Wischfunktion einsetzen, sofern keine empfindlichen Teppiche im Bereich liegen.

Der Vorteil dieser Strategie liegt nicht in spektakulärer Reinigungsleistung, sondern in Konsequenz. Ein günstiger Roboter, der jeden Tag zehn Minuten den richtigen Bereich reinigt, kann im Alltag nützlicher sein als ein leistungsstärkeres Modell, das nur selten gestartet wird. Gerade hier passen LiDAR-Karte und niedriger Kaufpreis gut zusammen.

Wie würde ich Wohnzimmer und Schlafzimmer planen?

Im Wohnzimmer reichen bei normaler Nutzung oft mehrere Saugrunden pro Woche. Befinden sich dort Teppiche, würde ich beim Wischen klare Sperrzonen setzen. Im Schlafzimmer entsteht dagegen häufig vor allem feiner Staub und Haar. Dort kann eine leisere Saugstufe sinnvoll sein, solange keine größere Verschmutzung vorliegt.

Wer feste Zeitpläne nutzt, sollte den Roboter nicht automatisch zu einer Uhrzeit starten lassen, zu der regelmäßig Taschen, Kleidung oder Ladekabel auf dem Boden liegen. Eine gute Automation berücksichtigt den echten Tagesablauf. Der W9 kann eine Karte verwalten, aber er kann eine unaufgeräumte Wohnung nicht in eine ideale Roboterumgebung verwandeln.

Was ist bei empfindlichen Böden zu beachten?

Bei versiegeltem Parkett oder Laminat ist nicht nur der Roboter entscheidend, sondern auch die richtige Wassermenge und die Freigabe des Bodenherstellers für feuchtes Wischen. Der W9 besitzt keine intelligente Station, die den Zustand des Mopps überwacht. Deshalb sollte das Tuch sauber sein und nicht unnötig nass über empfindliche Flächen gezogen werden.

Auf Fliesen ist das System unkomplizierter. Dort kann die Wischfunktion häufiger eingesetzt werden, insbesondere in Küche und Flur. Bei hartnäckigen Flecken bleibt manuell erzeugter Druck jedoch überlegen. Ich würde den W9 als regelmäßige Pflege zwischen gründlichen Reinigungen verstehen und nicht als vollständigen Ersatz für jede Form der Bodenpflege.

Wie sinnvoll ist der W9 als Zweitroboter?

Diese Rolle gefällt mir besonders. Wer im Hauptgeschoss bereits einen teuren Roboter mit Vollstation besitzt, braucht im Arbeitszimmer, Dachgeschoss oder Schlafzimmerbereich nicht zwingend ein zweites Premiumsystem. Der W9 kann dort mit eigener Karte regelmäßig saugen und benötigt nur eine kleine Ladestation.

Der Vexilar W9 Test fällt in diesem Szenario besonders positiv aus, weil die fehlende Absaugstation weniger stört. Auf einer Nebenetage mit geringerer Schmutzmenge wird der Behälter seltener voll, während LiDAR trotzdem für planbare Routen sorgt. Unter 150 Euro ist das eine vernünftige Möglichkeit, eine zusätzliche Etage zu automatisieren, ohne den Preis eines kompletten Premiumsystems zweimal zu bezahlen.

Wie schlägt sich der Vexilar W9 im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?

Vexilar W9 oder Roborock Q7 M5: Welcher günstige Saugroboter ist besser?

Der Roborock Q7 M5 ist für mich die stärkere Wahl, wenn App-Reife, Markenökosystem und eine klar nachvollziehbare Produktplattform wichtiger sind als der niedrigste Preis. Der Vexilar W9 kontert mit LiDAR, Wischfunktion, Fernbedienung und einem aktuell sehr niedrigen Einstiegspreis.

Bei kleinem Preisabstand würde ich Roborock nehmen, unter etwa 150 Euro bleibt Vexilar für preisbewusste Käufer interessant.

Vexilar W9 vs Xiaomi Robot Vacuum X20+: Einfach oder vollautomatisch?

Der Xiaomi Robot Vacuum X20+ bietet mit automatischer Staubentleerung, Moppwäsche und Trocknung erheblich mehr Komfort als die reine Ladestation des W9. Der Vexilar ist dafür kleiner, einfacher und deutlich günstiger, verlangt aber nach jeder Reinigung mehr Handarbeit.

Wer regelmäßig wischen möchte, sollte Xiaomi wählen; wer vor allem günstig automatisiert saugen will, kann beim Vexilar sparen.

Vexilar W9 oder Dreame D20 Pro Plus: Lohnt sich die Absaugstation?

Der Dreame D20 Pro Plus kombiniert LiDAR mit einer Absaugstation und nimmt dem Nutzer dadurch das häufige Leeren des Roboterbehälters ab. Der Vexilar W9 ist die wesentlich günstigere Lösung, bietet aber weder automatische Entleerung noch eine vergleichbar etablierte App-Plattform.

Für größere Wohnungen und Tierhaushalte würde ich Dreame bevorzugen, für kleine Flächen mit knappem Budget Vexilar.

Vexilar W9 vs MOVA E40 Ultra: Zwei unterschiedliche Klassen

Der MOVA E40 Ultra spielt mit Vollstation, moderner Wischtechnik und deutlich höherer Saugreserve technisch in einer anderen Liga. Der W9 verzichtet auf diese Komforttechnik und konzentriert sich auf LiDAR-Navigation, klassisches Wischen und einen sehr niedrigen Kaufpreis.

Wer nur einen günstigen Bodenhelfer sucht, braucht MOVA nicht zwingend; für möglichst selbstständige Reinigung ist MOVA klar besser.

Vexilar W9 oder Roborock QV 35A: Reicht das Basismodell?

Der Roborock Qrevo QV 35A bietet eine deutlich umfassendere Station, rotierende Mopps und ein ausgereiftes Navigations- und App-System. Der Vexilar W9 kostet erheblich weniger, verlangt dafür aber manuelles Leeren, manuelle Mopppflege und mehr Kompromisse beim Wischen.

Für regelmäßige Hartbodenpflege würde ich Roborock wählen, für gelegentliches Wischen und möglichst geringe Anschaffungskosten den Vexilar.

Vexilar W9 vs EASINE E3: Welches günstige Modell passt besser?

Der EASINE E3 richtet sich ebenfalls an Käufer, die keinen Premiumpreis für einen Bodenroboter bezahlen möchten, sodass Ausstattung, Navigation und aktueller Straßenpreis entscheidend werden. Beim Vexilar W9 sind LiDAR-Kartierung, mehrere Karten und No-Go-Zonen die Argumente, die ich in dieser Klasse besonders hoch gewichte.

Wenn beide ähnlich kosten, würde ich das Modell mit der besseren Ersatzteilversorgung und der für die eigene Wohnung passenderen Navigation wählen.

Vexilar W9 oder MONSGA MR1-NEW: LiDAR macht den Unterschied

Der MONSGA MR1-NEW ist als einfacher günstiger Roboter interessant, während der W9 mit LiDAR und virtuellen Sperrzonen bei der planbaren Navigation den größeren Funktionsumfang bietet. Gerade in mehreren getrennten Räumen ist eine echte Karte mehr wert als ein kleiner Unterschied bei theoretischen Leistungsdaten.

Für eine Mehrzimmerwohnung würde ich deshalb Vexilar bevorzugen, für ein kleines offenes Apartment kann auch MONSGA genügen.

Vexilar W9 vs Dreame L40 Ultra A: Wie viel Komfort braucht man?

Der Dreame L40 Ultra A übernimmt mit seiner umfangreichen Station wesentlich mehr Wartungsarbeit und ist bei Wischen, Teppichmanagement und Automatisierung klar überlegen. Der W9 kostet nur einen Bruchteil und kann trotzdem Räume kartieren, saugen, einfach wischen und per App gesteuert werden.

Wer Komfort priorisiert, nimmt Dreame; wer einen preiswerten Einstieg sucht und Handarbeit akzeptiert, spart mit Vexilar erheblich.

Vexilar W9 oder Roborock Qrevo S Pro: Budget gegen Komfort

Der Roborock Qrevo S Pro ist die passendere Wahl für Käufer, die eine hochwertige Vollstation und eine deutlich weiterentwickelte Wischautomation erwarten. Der Vexilar W9 bleibt bewusst einfacher und ist dadurch interessant, wenn Saugen klar wichtiger ist als perfekte Bodenpflege.

Für tägliches Saugen bei kleinem Budget reicht Vexilar, für einen möglichst autonomen Haushalt würde ich Roborock kaufen.

Vexilar W9 vs Dreame X50 Ultra Complete: Braucht man High-End?

Der Dreame X50 Ultra Complete bietet Premiumtechnik für Hindernisse, Schwellen, Wischen und Stationsautomation, die der einfache W9 nicht ansatzweise abbildet. Dafür ist der Vexilar für Käufer mit übersichtlicher Wohnung und normalen Reinigungsansprüchen erheblich günstiger.

Bei komplizierten Grundrissen und maximalem Komfort gewinnt Dreame klar, für die günstige tägliche Grundreinigung kann Vexilar wirtschaftlich sinnvoller sein.

Vexilar W9 im Vergleich mit aktuellen Saugrobotern

Externe Testberichte zum Vexilar W9

Für das exakte Modell findet sich derzeit keine breite Auswahl an unabhängigen Labor- oder Praxistests von Stiftung Warentest, COMPUTER BILD, CHIP, TechRadar oder vergleichbaren großen Fachredaktionen. Das ist bei der Bewertung wichtig. Händlertexte und Produktdatenbanken können technische Eckdaten liefern, ersetzen aber keinen reproduzierbaren Praxistest.

Was sagt Testberichte.de zum Vexilar W9?

Testberichte.de führt den W9 mit einer redaktionellen Einschätzung und einer guten Gesamteinordnung. Genannt werden unter anderem LiDAR, App- und Sprachsteuerung, Tierhaareignung, ein rund 300-ml-Staubbehälter sowie ein ungefähr 250-ml-Wassertank. Als Schwäche wird die fehlende Absaug- oder Reinigungsstation hervorgehoben.

Wichtig ist die Einordnung: Die dortige Seite ist keine dokumentierte Laborprüfung des W9 mit eigenen detaillierten Reinigungsmessungen. Gerade bei den wechselnden Saugkraft- und Laufzeitangaben würde ich deshalb keine scheinpräzisen Leistungsversprechen daraus ableiten.

Wie belastbar sind die übrigen Produktdaten?

Preisvergleichsportale führen den W9 mit LiDAR, HEPA-Filter, App-Steuerung, ungefähr 9,8 Zentimetern Höhe und rund 50 dB. Bei der Saugkraft unterscheiden sich die Datensätze jedoch: Je nach Stand erscheinen 5.000, 6.000 oder aktuell 8.000 Pa. Auch bei der Laufzeit sind 150 und 180 Minuten zu finden.

Für Käufer folgt daraus eine einfache Regel: Das konkrete Angebot prüfen und die dort zugesicherten Eigenschaften sichern. LiDAR, Karten, Sperrzonen und die fehlende Absaugstation sind für die Kaufentscheidung ohnehin wichtiger als ein theoretischer Spitzenwert, dessen Variantenhistorie nicht sauber nachvollziehbar ist.

Preis-Leistung im Vexilar W9 Test

Für die abschließende Einordnung im Vexilar W9 Test ist der Tagespreis entscheidender als ein einzelner Datenblattwert.

Aktuelle deutsche Preisvergleiche zeigen den W9 ungefähr ab 136 bis 140 Euro; andere Angebote liegen bei 160 Euro und darüber. Das ist eine breite Spanne. Genau deshalb sollte der Roboter nicht unabhängig vom Tagespreis bewertet werden.

Unter 150 Euro ist der W9 für mich ein sehr guter Budgetkauf. LiDAR, mehrere Karten, virtuelle Sperrzonen, App, Fernbedienung und Wischfunktion ergeben für diesen Betrag viel Ausstattung. In dieser Zone kann ich die fehlende Absaugstation gut akzeptieren.

Zwischen 150 und 180 Euro bleibt das Angebot gut. Hier würde ich bereits prüfen, ob ein Roborock oder Xiaomi im Sonderangebot nahekommt. Zwischen 180 und 200 Euro ist der W9 noch vertretbar, aber der Preisvorteil wird kleiner.

Ab ungefähr 200 Euro würde ich Alternativen bevorzugt vergleichen. Dann zählen App-Reife, Ersatzteilversorgung, Markenservice und mögliche Absaugstationen stärker. Der W9 lebt von seinem niedrigen Preis; verliert er diesen Vorteil, verliert er auch einen großen Teil seiner Kaufargumentation.

Fazit im Vexilar W9 Test: Lohnt sich der Saugroboter?

Der Vexilar W9 Test endet mit einer bedingten, aber klaren Empfehlung. Unter 150 Euro ist der Roboter interessant, weil er eine echte LiDAR-Karte, App-Steuerung, virtuelle Sperrzonen, mehrere Etagenkarten und eine einfache Wischfunktion mitbringt. Für eine aufgeräumte kleine oder mittlere Wohnung ist das ein sinnvoller Funktionsumfang.

Seine größte Stärke ist die Navigation zum Budgetpreis. Seine größte Schwäche ist nicht die Saugleistung, sondern die fehlende Automation rundherum. Es gibt keine Absaugstation, keine Moppwäsche und keine Trocknung. Der Nutzer bleibt für Behälter, Filter und Wischaufsatz zuständig.

Kritisch sehe ich außerdem die uneinheitlichen technischen Angaben verschiedener Angebotsstände. Ich würde den W9 nicht allein kaufen, weil irgendwo 8.000 Pa steht. Entscheidend sind der konkrete Preis, die LiDAR-Funktionen und die Frage, ob man mit manueller Wartung leben kann.

Bis 150 Euro würde ich kaufen, wenn genau dieses einfache Konzept gesucht wird. Zwischen 150 und 180 Euro bleibt er attraktiv. Ab etwa 200 Euro würde ich Roborock, Xiaomi oder Dreame stärker einbeziehen. Wer Vollstationskomfort, intensive Wischleistung oder moderne Kleinteilerkennung erwartet, sollte den W9 überspringen.

Vexilar W9 Fazit und aktuelles Amazon Angebot

FAQ zum Vexilar W9 Test

Ist der Vexilar W9 gut?

Ja, wenn der Preis niedrig bleibt und die Erwartungen realistisch sind. Der W9 bietet LiDAR-Kartierung, App-Steuerung, virtuelle Sperrzonen und eine einfache Wischfunktion. Seine Stärke ist das Verhältnis aus Navigation und Kaufpreis. Er ersetzt jedoch keine Vollstation: Staubbehälter, Wassertank und Wischaufsatz müssen selbst gepflegt werden.

Wie viel Saugkraft hat der Vexilar W9?

Die aktuelle deutsche Angebotslage ist widersprüchlich. Aktuelle Amazon-nahe Angebote und Idealo führen den W9 mit 8.000 Pa, während ältere Datenblätter 5.000 oder 6.000 Pa nennen. Auch Herstellerseiten sind nicht vollständig konsistent. Deshalb behandle ich 8.000 Pa als aktuelle Angebotsangabe und nicht als unabhängig bestätigten Messwert.

Hat der Vexilar W9 LiDAR?

Ja. Der W9 wird mit 360-Grad-LiDAR-Lasernavigation angeboten. Dadurch kann er einen Grundriss erstellen und systematischer reinigen als einfache Zufallsroboter. Besonders nützlich sind die gespeicherten Karten und virtuellen Sperrzonen. Für eine Wohnung mit mehreren Zimmern ist diese Navigation einer der wichtigsten Kaufgründe.

Wie viele Karten kann der Vexilar W9 speichern?

Für die aktuelle deutsche Variante werden bis zu fünf Karten genannt. Das ist für Wohnungen über mehrere Etagen praktisch, weil unterschiedliche Grundrisse gespeichert werden können. Der Roboter muss ohne zweite Ladestation natürlich weiterhin von Hand zwischen Stockwerken getragen werden.

Wie viele No-Go-Zonen unterstützt der W9?

Aktuelle Produktangaben nennen bis zu 15 No-Go-Zonen. Damit lassen sich beispielsweise Spielecken, empfindliche Teppiche, Kabelbereiche oder Tiernäpfe virtuell ausgrenzen. Solche Sperrzonen sind im Alltag deutlich komfortabler als physische Magnetstreifen.

Kann der Vexilar W9 wischen?

Ja. Der W9 ist als Saug-Wischroboter ausgelegt und kann mit Wassertank und Wischaufsatz feucht reinigen. Das System ist deutlich einfacher als rotierende Mopps oder Rollenwischer moderner Vollstationsmodelle. Für Staubfilm und leichte Spuren reicht es, bei eingetrockneten Küchenflecken sollte man keine Wunder erwarten.

Kann der Vexilar W9 gleichzeitig saugen und wischen?

Ja, für den W9 wird gleichzeitiges Saugen und Wischen angegeben. Das spart Zeit bei regelmäßiger Unterhaltsreinigung auf Hartboden. In einer stärker verschmutzten Küche kann getrenntes Saugen und anschließendes Wischen sinnvoller sein, damit lose Krümel nicht mit dem feuchten Tuch über den Boden gezogen werden.

Wie groß ist der Staubbehälter?

Mehrere Datenquellen nennen rund 300 Milliliter. Das ist für einen kompakten Roboter üblich, aber nicht großzügig. In einem Tierhaushalt oder einer großen Wohnung kann der Behälter schnell voll werden. Da keine Absaugstation mitgeliefert wird, muss er regelmäßig von Hand geleert werden.

Wie groß ist der Wassertank?

Für die verbreitete W9-Ausführung werden etwa 250 Milliliter genannt. Die genaue Ausstattung sollte beim konkreten Angebot kontrolliert werden, weil Produktdaten verschiedener W9-Angebote nicht vollständig konsistent sind. Für kleinere bis mittlere Hartbodenflächen ist diese Größenordnung brauchbar.

Hat der Vexilar W9 eine Absaugstation?

Nein. Zum W9 gehört eine einfache Ladestation, keine automatische Staubabsaugung. Das ist einer der größten Unterschiede zu teureren Saugrobotern. Wer Haustiere hat oder möglichst wenig Handarbeit möchte, profitiert stark von einer Absaugstation und sollte den Aufpreis zu einem entsprechenden Modell einplanen.

Wie lange hält der Akku?

Auch hier unterscheiden sich Angebotsstände. Aktuelle deutsche Angebote nennen häufig bis zu 150 Minuten, einzelne neuere Varianten beziehungsweise Herstellerangaben auch 180 Minuten. Ältere Datenbanken führen ebenfalls 150 Minuten. Ich würde deshalb für die konkrete deutsche Angebotsvariante konservativ mit bis zu 150 Minuten planen.

Wie laut ist der Vexilar W9?

Für den W9 werden ungefähr 50 dB genannt. Das ist ein Hersteller- beziehungsweise Datenblattwert und keine von uns selbst gemessene Lautstärke. Die tatsächliche Wahrnehmung hängt von Saugstufe, Boden und Raumakustik ab. Auf maximaler Leistung ist der Roboter deutlicher hörbar als im normalen Betrieb.

Wie hoch ist der Vexilar W9?

Mehrere Produktdatenbanken nennen etwa 9,8 Zentimeter Bauhöhe. Der LiDAR-Turm bestimmt den höchsten Punkt. Unter Möbeln würde ich nicht mit exakt 9,8 Zentimetern Freiraum planen, sondern etwas Reserve lassen. Ein Sofa mit rund elf Zentimetern Bodenfreiheit ist deshalb deutlich unkomplizierter.

Ist der Vexilar W9 für Tierhaare geeignet?

Grundsätzlich ja. Der W9 wird ausdrücklich für Tierhaare beworben und bietet mehrere Saugstufen sowie Teppicherkennung. Ohne Absaugstation muss der kleine Staubbehälter bei viel Fell allerdings häufiger geleert werden. Lange Haare sollten außerdem regelmäßig von Bürste und Achsen entfernt werden.

Ist der Vexilar W9 für Teppiche geeignet?

Für normale Teppiche ist er geeignet und eine Teppicherkennung wird angegeben. Bei dicken Teppichen ist die einfache Wischtechnik jedoch ein wichtiger Punkt: Der Wischaufsatz wird nicht wie bei modernen Premiumrobotern weit angehoben. Empfindliche oder hochflorige Teppiche würde ich beim Wischen über Sperrzonen auslassen.

Hat der Vexilar W9 eine Objekterkennung?

Eine klassische fortgeschrittene Objekterkennung für Kabel, Socken oder kleine Spielsachen ist in den verfügbaren Daten nicht als Stärke ausgewiesen. Hindernis- und Absturzsensoren sind vorhanden, aber das ist nicht dasselbe wie eine moderne Kleinteilerkennung. Lose Gegenstände würde ich vor der Reinigung weiterhin wegräumen.

Kann ich den Vexilar W9 per App steuern?

Ja. App-Steuerung gehört zur Ausstattung. Darüber werden Karten, Reinigungsbereiche, Zeitpläne und virtuelle Sperrzonen verwaltet. Gerade die Kombination aus LiDAR und App macht den W9 interessanter als sehr einfache Budgetroboter, die lediglich automatisch durch die Wohnung fahren.

Unterstützt der Vexilar W9 Sprachsteuerung?

Ja, aktuelle Angaben nennen Sprachsteuerung und unter anderem Alexa. In Vergleichsdaten werden außerdem Google Assistant und teils Siri aufgeführt. Welche Integrationen in der konkreten App-Version und Region tatsächlich verfügbar sind, sollte vor dem Kauf geprüft werden.

Gibt es eine Fernbedienung?

Ja, für den W9 wird eine Fernbedienung im Lieferumfang genannt. Das ist praktisch für Nutzer, die nicht jede Funktion über das Smartphone auslösen möchten. Für Karten, No-Go-Zonen und komplexere Zeitpläne wird die App trotzdem benötigt.

Wie gut ist die Wischfunktion?

Ich sehe sie als Zusatzfunktion für leichte Unterhaltspflege. Das Tuch kann feinen Staub und leichte Spuren aufnehmen, erzeugt aber nicht die mechanische Reibung rotierender Mopps oder einer Wischrolle. Wer täglich hochwertige Wischleistung erwartet, sollte mehr investieren.

Was kostet der Vexilar W9 aktuell?

Aktuelle deutsche Preisvergleiche zeigen Angebote ungefähr ab 136 bis 140 Euro, während weitere Händler deutlich mehr verlangen. Unter 150 Euro finde ich den W9 sehr interessant. Zwischen 150 und 180 Euro ist er noch gut, ab etwa 200 Euro würde ich konsequent Alternativen vergleichen.

Für welche Wohnungsgröße eignet sich der Vexilar W9?

Am besten passt er zu kleinen und mittleren Wohnungen, in denen seine LiDAR-Karte und die angegebene Laufzeit genügend Reserve bieten. Auch größere Flächen sind grundsätzlich möglich, aber der 300-ml-Staubbehälter und die fehlende Absaugstation erhöhen dort den manuellen Aufwand.

Für wen lohnt sich der Vexilar W9?

Für preisbewusste Käufer, die einen echten LiDAR-Roboter mit App, Karten, Sperrzonen und einfacher Wischfunktion suchen. Besonders sinnvoll ist er auf Hartboden und in aufgeräumten Wohnungen. Der aktuelle Straßenpreis macht ihn interessant, solange man bereit ist, Staubbehälter und Wischsystem selbst zu pflegen.

Für wen lohnt sich der Vexilar W9 nicht?

Nicht für Käufer, die möglichst wenig Wartung, intensive Wischleistung oder zuverlässige Erkennung kleiner Gegenstände erwarten. Auch bei vielen dicken Teppichen würde ich ein moderneres Teppichmanagement bevorzugen. Wer deutlich mehr ausgeben kann, findet Vollstationsmodelle, die erheblich mehr Arbeit automatisieren.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Bei diesem Modell ist eine saubere Trennung zwischen stabilen Produkteigenschaften und wechselnden Angebotsangaben besonders wichtig. LiDAR, Kartenfunktionen, App-Steuerung, einfache Wischfunktion und fehlende Absaugstation prägen den W9 klar. Bei Saugkraft und Laufzeit existieren dagegen unterschiedliche Angaben, weshalb diese Werte vorsichtig eingeordnet werden.

Für die Kaufentscheidung zählen deshalb nicht nur technische Maximalzahlen. Wohnungsgröße, Teppichanteil, Tierhaare, Wartungsbereitschaft und der aktuelle Preis entscheiden darüber, ob der günstige W9 sinnvoller ist als ein teurerer Roboter mit Servicestation.

André aus Berlin

Mich überzeugt am W9 vor allem, dass man für wenig Geld nicht auf LiDAR verzichten muss. Eine vernünftige Karte, Räume und Sperrzonen verändern den Alltag stärker als viele Marketingwerte. Wenn der Roboter um 140 Euro kostet, kann ich akzeptieren, dass ich den Staubbehälter selbst leere und den Mopp selbst reinige.

Bei 200 Euro oder mehr werde ich kritischer. Dann möchte ich entweder ein etablierteres Gesamtpaket oder mehr Automation. Der W9 ist deshalb kein Geheimtipp um jeden Preis, sondern ein Budgetmodell mit einem klaren Sweet Spot: günstig kaufen, aufgeräumte Wohnung, normale Reinigungsansprüche und LiDAR als wichtigstes Ausstattungsmerkmal.

1 Produkt

1 Produkt

***Wir arbeiten neutral und unabhängig. Wenn Sie auf ein verlinktes Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.***

Dieser Bereich hat zur Zeit keinen Inhalt. Füge diesem Bereich über die Seitenleiste Inhalte hinzu.