Laresar Clean Mars01 Test

Laresar Clean Mars01 Test

Laresar Clean Mars01 Test: Lohnt sich der Saugroboter?

Aktualisiert am 21. August 2026

Unser Testurteil: 8,2/10

Der Laresar Clean Mars01 ist ein preisorientierter Saug-Wischroboter, der erstaunlich viele Grundlagen moderner Geräte abdeckt: LiDAR-Kartierung, App-Steuerung, mehrere Karten, automatische Teppichverstärkung und eine einfache Wischfunktion. Er ist damit deutlich interessanter als ein billiger Zufallsroboter, der lediglich durch die Wohnung fährt, bis der Akku leer wird.

Im Laresar Clean Mars01 Test muss man trotzdem genau auf die Modellvariante achten. Unter dem Namen Mars01 sind über die Zeit unterschiedliche Angebote und Revisionen mit teils abweichenden Angaben aufgetaucht. Für die verbreitete europäische Version sind 5.000 Pa maximale Saugkraft, bis zu 180 Minuten Laufzeit, LiDAR, fünf Karten sowie ein kombinierter Staub- und Wassertank gut dokumentiert. Einzelne neuere Angebote nennen andere Werte. Deshalb übertrage ich keine unklaren Variantenangaben ungeprüft.

Seine größte Stärke ist das Verhältnis aus Preis und Grundausstattung. Seine größten Schwächen liegen bei der einfachen passiven Wischtechnik, fehlender Absaugstation, begrenzter Kleinteilerkennung und einer langfristig weniger transparenten Ersatzteilversorgung als bei Roborock oder Dreame. Wer Kabel herumliegen lässt oder tägliche vollautomatische Wischpflege erwartet, sollte mehr investieren.

Beim Preis würde ich klar unterscheiden: Unter 130 Euro ist der Mars01 sehr interessant, zwischen 130 und 160 Euro noch gut, ab etwa 170 bis 200 Euro werden besser dokumentierte Alternativen attraktiver. Für eine aufgeräumte Wohnung mit Hartboden und normalen Teppichen kann er dennoch ein bemerkenswert günstiger Einstieg in LiDAR-Navigation sein.

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Unsere Bewertung im Laresar Clean Mars01 Test

  • Saugleistung: 8,2/10 – 5.000 Pa Herstellerangabe sind für die Einstiegsklasse ordentlich.
  • Hartboden: 8,6/10 – gut geeignet für regelmäßige Staub-, Krümel- und Haaraufnahme.
  • Teppich: 7,8/10 – normale Teppiche passen besser als Hochflor und lange Fransen.
  • Tierhaare: 7,9/10 – gute Aufnahme möglich, aber keine überzeugend dokumentierte moderne Anti-Tangle-Technik.
  • Wischleistung: 6,8/10 – passive Wischplatte für Unterhaltspflege, nicht für hartnäckige Flecken.
  • Navigation: 8,8/10 – LiDAR und Mehrkartenfunktion sind in dieser Preisklasse stark.
  • Hinderniserkennung: 6,8/10 – Kabel und kleine Gegenstände müssen besser vorher entfernt werden.
  • App: 7,7/10 – umfangreiche Grundfunktionen, aber uneinheitliche Nutzererfahrungen.
  • Autonomie: 8,8/10 – bis 180 Minuten sind für normale Wohnungen großzügig.
  • Wartung: 6,9/10 – Behälter, Bürste und Wischtuch müssen regelmäßig manuell gepflegt werden.
  • Station: 5,8/10 – reine Ladestation ohne Absaugung oder Moppwäsche.
  • Preis-Leistung: 9,0/10 unter 140 Euro – viel Grundfunktion für wenig Geld.

Vorteile und Nachteile des Laresar Clean Mars01

Vorteile

  • 360-Grad-LiDAR-Navigation
  • Systematische Kartierung statt Zufallsfahrt
  • Bis zu fünf editierbare Karten bei verbreiteten Versionen
  • Bis 5.000 Pa maximale Saugkraft laut Hersteller
  • Bis 180 Minuten Laufzeit laut offizieller Produktübersicht
  • Automatische Teppichverstärkung
  • 3-in-1-Funktion aus Kehren, Saugen und Wischen
  • Drei Saugstufen
  • Drei Wasserstufen für die passive Wischfunktion
  • App-Steuerung und Zeitpläne
  • Virtuelle Wände und Sperrzonen
  • Alexa- und Google-Home-Unterstützung
  • Automatisches Laden und Fortsetzen der Reinigung
  • Attraktiver Preis bei Angeboten

Nachteile

  • Keine automatische Staubentleerung
  • Keine Moppwäsche oder Mopptrocknung
  • Passives Wischtuch ohne Rotation oder Walze
  • Wischmopp wird auf Teppichen nicht automatisch angehoben
  • Keine überzeugend belegte KI-Kleinteilerkennung
  • Dünne Kabel können problematisch sein
  • Nur kleine kombinierte Behälter
  • Haare müssen gegebenenfalls manuell aus der Hauptbürste entfernt werden
  • Unterschiedliche Mars01-Revisionen erschweren den Datenvergleich
  • Ersatzteil- und Langzeitversorgung weniger transparent als bei großen Marken
Laresar Clean Mars01 Saugroboter mit LiDAR Navigation

Die wichtigsten Alternativen zum Laresar Clean Mars01 im Kurzvergleich

  • Dreame D20 Pro Plus: besser dokumentiert und komfortabler, wenn der Aufpreis klein bleibt.
  • Roborock Q7 M5: stärkeres Markenökosystem und ausgereifte Software.
  • eufy C10: ohne Wischfunktion, dafür sehr flach und mit automatischer Absaugung.
  • Xiaomi Robot Vacuum X20+: echte Vollstation und rotierende Mopps.
  • Roborock QV 35A: wesentlich mehr Automation bei Saugen und Wischen.
  • MOVA E40 Ultra: komfortablere Vollstationslösung.
  • MONSGA MR7 Pro: weitere Budgetalternative mit anderem Ausstattungsfokus.
  • Roborock Qrevo S5V: deutlich ausgereifter bei Wischen und Stationskomfort.
  • MOVA P50 Ultra: Premiumtechnik mit wesentlich weniger manueller Pflege.
  • Roborock Qrevo Curv 2 Pro: High-End-Alternative für Teppiche und anspruchsvolle Wohnungen.

Technische Daten im Laresar Clean Mars01 Test

  • Produkttyp: Saug-Wischroboter mit Ladestation
  • Navigation: 360-Grad-LiDAR
  • Maximale Saugkraft: bis 5.000 Pa bei verbreiteter Mars01-Version
  • Saugstufen: Quiet, Standard und Strong laut Laresar-Katalog
  • Wischsystem: passive Wischplatte mit Wischtuch
  • Wasserstufen: Min, Middle und Max
  • Staubbehälter: 250 ml laut offiziellem Produktkatalog der verbreiteten Version
  • Wassertank: 250 ml laut offiziellem Produktkatalog
  • Filter: HEPA-Filter
  • Laufzeit: bis 180 Minuten laut Produktkatalog; einzelne Revisionen werden abweichend angegeben
  • Karten: bis zu fünf Karten bei verbreiteten Angeboten
  • No-Go-Zonen: unterstützt
  • Teppicherkennung: automatische Saugkraftverstärkung wird für verbreitete Versionen beschrieben
  • WLAN: 2,4 GHz
  • Sprachsteuerung: Alexa und Google Home
  • App: Laresmart/Laresar-App-Umgebung je nach Version
  • Gewicht: offizieller älterer Produktkatalog nennt 2,5 kg
  • Abmessungen: älterer offizieller Katalog nennt 320 × 320 × 92,5 mm; Marktangaben können je nach Revision abweichen
  • Absaugstation: nein

Saugleistung: 5.000 Pa sind für die Preisklasse ordentlich

Im Laresar Clean Mars01 Test ist die Saugkraft weniger spektakulär als bei aktuellen Premiumrobotern mit fünfstelligen Pascalwerten. Das muss sie auch nicht sein. Entscheidend ist, ob ein günstiger Roboter Staub, Krümel, Haare und normalen Alltagsschmutz zuverlässig entfernt. Genau dafür ist die verbreitete 5.000-Pa-Version ausgelegt.

Wie gut saugt der Laresar Clean Mars01 auf Hartboden?

Mehrere kleinere Praxiseinordnungen berichten von guten Ergebnissen auf Hartboden. Die Kombination aus Hauptbürste, Seitenbürste und systematischer LiDAR-Fahrt ist für Fliesen, Laminat und Vinyl sinnvoll. Einen unabhängigen standardisierten deutschen Labormesswert, den ich als exakte Aufnahmequote nennen würde, gibt es für das konkrete Modell jedoch nicht.

Im Alltag würde ich den Mars01 deshalb regelmäßig fahren lassen, statt maximale Saugkraft als Ersatz für seltene Grundreinigung zu betrachten. Tägliche Krümel in der Küche und Staub im Flur sind ein passender Einsatz. Große schwere Partikel oder tief sitzender Teppichschmutz stellen höhere Anforderungen.

Was bringen die drei Saugstufen?

Quiet reduziert Geräusch und Energieverbrauch, Standard ist für normale Flächen sinnvoll und Strong bietet mehr Reserve. Diese Abstufung erlaubt eine bessere Anpassung als ein Roboter, der immer mit derselben Leistung arbeitet. Auf Teppich kann die automatische Verstärkung zusätzlich helfen.

Ich würde Standard als Alltagsmodus nutzen und hohe Leistung gezielt für stärker verschmutzte Räume oder Teppiche einsetzen. Dadurch bleibt die Laufzeit besser erhalten. Eine hohe Maximalstufe ständig zu verwenden bringt wenig, wenn der Boden ohnehin täglich gereinigt wird.

LiDAR-Navigation: die stärkste technische Eigenschaft des Mars01

Ein günstiger Saugroboter wird erheblich interessanter, sobald er Räume zuverlässig kartiert. LiDAR misst die Umgebung per Laser und ermöglicht systematische Bahnen. Das unterscheidet den Mars01 von einfachen Modellen, die hauptsächlich auf Stoßsensoren und zufällige Richtungswechsel setzen.

Wie gut navigiert der Laresar Clean Mars01?

Vorhandene Praxiseindrücke beschreiben die Kartierung überwiegend positiv. Räume werden erkannt und in geordneten Bahnen abgearbeitet. In der App können Bereiche, virtuelle Wände und Sperrzonen angelegt werden. Gerade bei einem Gerät im niedrigen dreistelligen Preisbereich ist das ein starkes Komfortmerkmal.

LiDAR löst aber nicht jedes Hindernisproblem. Der Sensor sieht Raumgeometrie und größere Objekte sehr gut, dünne Dinge direkt am Boden deutlich schlechter. Deshalb darf man präzise Kartierung nicht mit einer modernen KI-Objekterkennung verwechseln.

Was bringen fünf speicherbare Karten?

Mehrkartenunterstützung ist für Häuser und Maisonettewohnungen nützlich. Der Mars01 kann die Geometrie verschiedener Etagen speichern, sodass nicht jedes Mal komplett neu kartiert werden muss. Das macht einen günstigen Roboter flexibler.

Die Etage wechselt er natürlich nicht selbst. Man muss ihn tragen und je nach Aufbau auch die Position der Ladestation berücksichtigen. Fünf Karten bedeuten deshalb mehr Softwarekomfort, aber keine vollständig autonome Mehrgeschossreinigung.

Hinderniserkennung: Kabel bleiben ein realistisches Problem

Im Laresar Clean Mars01 Test ist die Grenze zwischen Navigation und Objekterkennung wichtig. Ein LiDAR-Roboter kann hervorragend wissen, wo er sich im Raum befindet und trotzdem ein dünnes Ladekabel übersehen. Genau deshalb sollte der Boden vor unbeaufsichtigten Fahrten vorbereitet werden.

Erkennt der Mars01 kleine Gegenstände?

Für die verbreitete Version ist keine hochwertige RGB-Kamera mit semantischer KI-Erkennung belegt. Socken, kleine Spielsachen und Kabel können daher problematisch sein. Auch vorhandene Nutzererfahrungen beschreiben Kabel als typischen Schwachpunkt.

Ich würde feste Problemzonen in der App sperren und lose Kabel an Möbeln oder Wänden befestigen. Nach einigen vorbereiteten Fahrten wird das zur Routine. In einem Haushalt, in dem ständig neue Gegenstände auf dem Boden liegen, ist eine modernere Hinderniserkennung dagegen den Aufpreis wert.

Teppichreinigung: gut für normalen Flor, weniger ideal für schwierige Teppiche

Der Mars01 kann Teppiche erkennen und seine Saugkraft erhöhen. Das ist sinnvoll, weil Schmutz dort tiefer zwischen Fasern sitzt als auf Hartboden. Die klassische Hauptbürste unterstützt das Herausarbeiten von Partikeln.

Wie gut ist der Laresar Clean Mars01 auf Teppich?

Für Kurz- und normalen Mittelflor sehe ich ihn als brauchbar. Mehrere kleinere Tests berichten positiv über die Reinigung verschiedener Bodenarten. Ohne standardisierte Messwerte des exakten deutschen Angebots würde ich daraus aber keine erfundene Prozentzahl ableiten.

Hochflor und lange Fransen sind anspruchsvoller. Dort können Fahrwerk und Bürste stärker gebremst werden. Wer überwiegend dicke Teppiche besitzt, sollte einen Roboter wählen, dessen Teppichleistung in unabhängigen Vergleichstests besonders gut dokumentiert ist.

Was passiert beim Wischen auf Teppichen?

Der passive Wischmopp wird nicht automatisch wie bei Premiumrobotern weit angehoben oder in einer Station zurückgelassen. Deshalb muss die Wischstrategie bei gemischten Flächen bewusst eingerichtet werden. No-Mop-Zonen können Teppiche schützen.

Für eine Wohnung mit viel Hartboden und wenigen klar abgegrenzten Teppichen ist das machbar. Bei vielen kleinen Teppichen wird die manuelle beziehungsweise softwareseitige Vorbereitung lästiger. Genau dort rechtfertigen teurere Modelle mit automatischem Moppmanagement ihren Mehrpreis.

Wischfunktion: nützlich für Staubfilm, nicht für hartnäckige Flecken

Der Mars01 wird als 3-in-1-Gerät beworben. Das klingt umfassender, als die Mechanik tatsächlich ist. Unter dem Roboter sitzt ein Wischtuch, das befeuchtet und über den Boden gezogen wird. Es rotiert nicht, vibriert nicht und wird während der Fahrt nicht aktiv gereinigt.

Wie gut wischt der Laresar Clean Mars01?

Für leichte Unterhaltspflege ist das brauchbar. Feiner Staub, leichte Fußspuren und oberflächliche Verschmutzung können mitgenommen werden. Bei eingetrocknetem Ketchup, klebrigen Küchenflecken oder starkem Schmutz fehlt jedoch mechanische Reinigungswirkung.

Ich würde die Funktion eher als feuchtes Nachwischen nach dem Saugen betrachten. Wer von einem modernen Saug-Wischroboter erwartet, dass er manuelles Bodenwischen weitgehend ersetzt, braucht rotierende Mopps oder eine aktiv gereinigte Wischwalze und eine entsprechende Station.

Was bedeuten die drei Wasserstufen?

Sie regulieren die Feuchtigkeitsmenge am Tuch. Auf empfindlicheren Böden kann eine niedrige Stufe sinnvoll sein, auf robusten Fliesen mehr Wasser. Das verändert aber nicht die mechanische Wirkung des Mopps.

Bei empfindlichem Parkett würde ich zunächst mit wenig Wasser und unter Beobachtung testen. Der Hersteller kann nicht wissen, welche Versiegelung oder welche Fugen im konkreten Haushalt vorhanden sind. Zu viel Feuchtigkeit ist bei Holz grundsätzlich keine gute Strategie.

Laresar Clean Mars01 beim Saugen und Wischen

Manuelle Pflege: Hier spart der niedrige Kaufpreis Komfort ein

Die Ladestation leert keinen Staub und wäscht keinen Mopp. Nach der Reinigung bleibt die Pflege deshalb beim Besitzer. Der Staubbehälter muss geleert, der Wassertank kontrolliert und das Wischtuch ausgespült werden.

Wie viel Arbeit macht der Mars01 nach der Reinigung?

Beim reinen Saugen ist der Aufwand überschaubar. Je nach Wohnungsgröße und Schmutzmenge wird der kleine Behälter regelmäßig geleert. Bei Tierhaaren kann das häufiger notwendig sein. Bürste und Achsen sollten auf aufgewickelte Haare kontrolliert werden.

Beim Wischen steigt der Aufwand. Ein verschmutztes Tuch sollte nicht tagelang feucht am Roboter bleiben. Ich würde es nach intensiveren Fahrten abnehmen, gründlich ausspülen und vollständig trocknen lassen. Mehrere Ersatztücher machen den Wechsel komfortabler.

Tierhaare und lange Haare: gute Aufnahme, mehr Bürstenpflege

Auch bei Haaren zeigt der Laresar Clean Mars01 Test den Unterschied zwischen Reinigungsleistung und Wartungskomfort.

Tierhaare auf glattem Boden gehören zu den Verschmutzungen, die ein Saugroboter besonders sinnvoll täglich entfernen kann. Der Mars01 hat dafür genügend Saugreserve. Kritischer ist die Frage, was mit langen Haaren an der Hauptbürste passiert.

Ist der Laresar Clean Mars01 für Haustiere geeignet?

Für Hunde- und Katzenhaare auf Hartboden ja. Auch normale Teppiche können regelmäßig gepflegt werden. Ein hochentwickeltes Anti-Verwicklungs-System wie bei aktuellen Premiumrobotern ist für die verbreitete Mars01-Version jedoch nicht sauber belegt.

Deshalb würde ich bei langen Haaren häufiger die Bürste kontrollieren. Haare können sich um die Walze oder ihre Achse wickeln und die Reinigung verschlechtern. Der Roboter spart trotzdem tägliche Bodenarbeit, verlangt aber etwas mehr mechanische Pflege als moderne Anti-Tangle-Konstruktionen.

App, Karten und Sprachsteuerung

Beim Laresar Clean Mars01 Test ist die Software ein wichtiger Teil des Gesamtpakets.

Die App gehört zu den wichtigen Teilen des Produkts. Ohne sie würde man einen großen Teil der LiDAR-Vorteile verschenken. Karten, Raumreinigung, Zeitpläne, Sperrzonen und mehrere Etagen werden dort verwaltet.

Wie gut ist die App des Mars01?

Die Erfahrungen sind gemischt. Einige Nutzer beschreiben Kartierung und Zonensteuerung positiv, andere berichten von weniger intuitiver Einrichtung. Aktuelle App-Store-Bewertungen unterscheiden sich außerdem zwischen Plattformen. Das ist kein Beweis für ein konkretes Mars01-Problem, aber ein Grund, die wichtigsten Funktionen früh zu testen.

Ich würde während der Rückgabefrist besonders App-Kopplung, Kartenbearbeitung, Zeitpläne und No-Go-Zonen ausprobieren. Funktioniert das auf dem eigenen Smartphone zuverlässig, verliert die allgemeine Kritik deutlich an Bedeutung. Funktioniert es nicht, sollte man nicht darauf hoffen, dass ein unbekanntes zukünftiges Update alles löst.

Was bringt Alexa oder Google Home?

Sprachsteuerung eignet sich für einfache Befehle wie Start und Stopp. Komplexe Raum- oder Kartenverwaltung bleibt in der App übersichtlicher. Die Funktion ist deshalb nett, aber kein Hauptkaufgrund.

Wichtiger ist die 2,4-GHz-WLAN-Unterstützung. Bei der Ersteinrichtung sollte das entsprechende Netz verfügbar sein. Moderne Router können 2,4 und 5 GHz gemeinsam verwalten, dennoch entstehen gerade bei IoT-Geräten gelegentlich Kopplungsprobleme durch Netzwerkeinstellungen.

Akkulaufzeit: bis 180 Minuten sind großzügig

Der offizielle Produktkatalog nennt bis zu 180 Minuten. Andere Handbuchquellen nennen für bestimmte Mars01-Varianten mehr, weshalb ich bewusst mit dem konservativeren Wert arbeite. Für normale Wohnungen ist bereits dieser Wert großzügig.

Reicht der Akku für große Wohnungen?

In vielen Fällen ja. Die reale Laufzeit sinkt bei hoher Saugstufe und anspruchsvollen Teppichen. Systematische LiDAR-Navigation hilft jedoch, unnötige Fahrwege zu reduzieren. Der Roboter kann außerdem zur Basis zurückkehren und eine Aufgabe später fortsetzen.

Für 60 bis 100 Quadratmeter würde ich die Laufzeit nicht als kritischen Punkt sehen. Bei sehr großen Flächen wird eher der kleine Staub- beziehungsweise Wasserbehälter zum praktischen Limit. Ein langer Akku ersetzt keinen großen Behälter.

Behälter: 250 Milliliter verlangen regelmäßige Aufmerksamkeit

Die kleinen Behälter gehören im Laresar Clean Mars01 Test zu den klaren Komfortgrenzen.

Laresars älterer offizieller Katalog nennt 250 Milliliter Staub- und 250 Milliliter Wasserkapazität. Das ist kompakt. Für eine kleinere Wohnung kann es reichen, bei Tierhaaren oder viel Schmutz ist häufigeres Leeren notwendig.

Ist der kleine Staubbehälter ein Problem?

Das hängt vom Haushalt ab. Ein Single-Haushalt mit täglicher Reinigung produziert pro Fahrt wenig Schmutz. Zwei Haustiere können dagegen innerhalb kurzer Zeit eine überraschende Menge Haare liefern. Ohne Absaugstation muss man selbst kontrollieren.

Ich würde den Behälter in den ersten Tagen nach jeder Fahrt ansehen. Danach kennt man den eigenen Rhythmus. Das ist zuverlässiger als pauschale Aussagen wie „alle drei Tage leeren“, die Wohnungsgröße und Tierhaare ignorieren.

Für welche Wohnung passt der Mars01 besonders gut?

Im Laresar Clean Mars01 Test sehe ich den besten Einsatz in einer eher aufgeräumten Wohnung mit Hartboden, normalen Teppichen und einem klaren Budgetlimit. Dort kann LiDAR einen echten Qualitätssprung gegenüber sehr einfachen Robotern bringen.

Lohnt sich der Mars01 in einer kleinen Wohnung?

Ja, gerade dort kann er interessant sein. Man braucht keine große Vollstation und bekommt trotzdem Kartensteuerung. Der Roboter übernimmt regelmäßiges Saugen und kann Hartboden leicht feucht nachwischen.

Der manuelle Pflegeaufwand bleibt bei kleiner Fläche überschaubar. Wenn der Preis deutlich unter etablierten Markenmodellen liegt, ist das ein plausibler Kompromiss. Ist der Abstand nur 20 oder 30 Euro, würde ich dagegen die bessere Ersatzteil- und Softwareperspektive einer großen Marke höher gewichten.

Wie gut passt er in einen Haushalt mit Kindern?

Die Reinigungsleistung kann helfen, Krümel und Staub regelmäßig zu entfernen. Gleichzeitig sind herumliegende Spielsachen, Socken und Ladekabel genau die Dinge, die eine einfache Hinderniserkennung belasten. Der Boden sollte deshalb vor automatischen Fahrten halbwegs frei sein.

Wer ohnehin abends kurz aufräumt und den Roboter danach startet, kann damit gut leben. Wer eine Maschine sucht, die selbstständig durch ständig wechselndes Spielzeug navigiert, sollte eher ein Modell mit moderner kamerabasierter Objekterkennung wählen.

Alltagserfahrung analytisch eingeordnet: Wo der Mars01 Arbeit spart

Der Laresar Clean Mars01 Test wird im Alltag weniger durch Spitzenwerte entschieden als durch Regelmäßigkeit. Ein Roboter dieser Klasse soll nicht einmal pro Woche einen stark verschmutzten Boden retten, sondern verhindern, dass sich Staub, Krümel und Haare überhaupt in größeren Mengen ansammeln. Dafür sind systematische Fahrwege und Zeitpläne wichtiger als spektakuläre Einzelwerte.

Wie würde ich den Mars01 im Alltag programmieren?

Auf Hartboden würde ich Küche und Flur häufiger reinigen lassen als wenig genutzte Räume. In einem Tierhaushalt ist eine tägliche Saugrunde sinnvoll, weil lose Haare leichter aufgenommen werden, bevor sie in Teppiche eingearbeitet oder in Ecken gedrückt werden. Die Wischfunktion würde ich dagegen gezielter einsetzen und nicht bei jeder Fahrt automatisch mitlaufen lassen.

Diese Trennung reduziert Pflegeaufwand. Beim reinen Saugen muss nur der Staubbehälter kontrolliert werden, während nach einer Wischrunde zusätzlich Tank und Tuch Aufmerksamkeit brauchen. Wer jeden Tag saugen, aber nur zwei- oder dreimal pro Woche leicht feucht wischen lässt, nutzt die einfache Konstruktion sinnvoller.

Wie wichtig ist eine vorbereitete Wohnung?

Bei diesem Modell ziemlich wichtig. Kabel, Schnürsenkel und kleine Spielsachen sollten nicht dort liegen, wo Bürsten und Räder sie aufnehmen können. Feste Problemstellen lassen sich über virtuelle Wände oder No-Go-Zonen entschärfen, wechselnde Gegenstände dagegen nur durch kurzes Aufräumen.

Das muss nicht bedeuten, vor jeder Fahrt zehn Minuten Arbeit zu investieren. Viele Probleme lassen sich dauerhaft lösen: Ladekabel an Möbeln befestigen, leichte Vorhänge höher hängen und empfindliche Bereiche in der Karte sperren. Danach wird aus einem zunächst betreuungsbedürftigen Roboter ein deutlich autonomeres Alltagsgerät.

Lautstärke und Wohnkomfort

Im Laresar Clean Mars01 Test gehört auch die Lautstärke zur praktischen Bewertung. Rund 60 dB werden für verbreitete Versionen genannt. Der tatsächliche Eindruck hängt von Saugstufe, Boden und Raumakustik ab. Auf Teppich und hoher Leistung wirkt ein Saugroboter naturgemäß präsenter als auf glattem Boden im Quiet-Modus.

Kann der Mars01 während Homeoffice oder Fernsehen reinigen?

Auf niedriger bis mittlerer Stufe kann das funktionieren, wenn er nicht direkt im selben Raum fährt. Bei Telefonkonferenzen würde ich den Zeitplan trotzdem so legen, dass Arbeitszimmer und unmittelbare Umgebung ausgespart werden. Kartensteuerung macht genau solche Routinen möglich.

Abends vor dem Fernseher würde ich eher angrenzende Räume reinigen lassen. Das ist einer der Vorteile eines kartierenden Roboters: Man muss nicht zwischen „komplette Wohnung“ und „gar nicht reinigen“ wählen. Einzelne Räume können zeitlich passend abgearbeitet werden.

Wartung und Folgekosten: Das einfache System hat zwei Seiten

Eine Vollstation ist teuer, spart aber Handarbeit. Der Mars01 dreht diese Rechnung um. Seine Ladestation ist einfach, weshalb weniger komplexe Stationsmechanik vorhanden ist. Dafür muss der Besitzer Aufgaben übernehmen, die Premiumstationen automatisch erledigen.

Welche Teile brauchen regelmäßige Pflege?

Staubbehälter und Filter sollten kontrolliert werden, damit der Luftstrom nicht unnötig sinkt. Die Hauptbürste braucht Aufmerksamkeit bei langen Haaren, die Seitenbürste kann sich mit der Zeit abnutzen und Sensorflächen sollten sauber bleiben. Beim Wischen kommen Wassertank, Moppträger und Wischtuch hinzu.

Ich würde Verbrauchsmaterial nicht erst bestellen, wenn ein Teil bereits verschlissen ist. Gerade bei einer kleineren Marke ist es sinnvoll, früh zu prüfen, welche Filter, Bürsten und Wischtücher für die konkrete Revision erhältlich sind. So erkennt man bereits während der Rückgabefrist, ob die langfristige Versorgung zum eigenen Anspruch passt.

Ist eine einfache Ladestation langfristig auch ein Vorteil?

Teilweise ja. Es gibt keine Pumpen für Frisch- und Schmutzwasser, keine Moppwaschwanne und keine Heißlufttrocknung, die ebenfalls gepflegt werden müssten. Das System ist technisch überschaubar. Wer bereit ist, den Roboter selbst zu entleeren und den Mopp zu waschen, braucht diese zusätzliche Komplexität nicht.

Der Komfortunterschied bleibt trotzdem groß. Bei täglicher Nassreinigung würde ich eine Vollstation bevorzugen. Bei überwiegend trockenem Saugen und gelegentlichem Feuchtwischen kann die einfache Basis dagegen vollkommen ausreichen und spart Anschaffungskosten sowie Stellfläche.

Sitz der Ladestation und Platzbedarf

Eine Ladestation funktioniert am zuverlässigsten, wenn der Roboter sie ohne komplizierte Rangiermanöver erreichen kann. Der genaue freie Bereich sollte nach der Anleitung der konkreten Mars01-Revision eingerichtet werden. Enge Nischen zwischen Möbelstücken sind trotz kleiner Basis nicht automatisch ideal.

Wo würde ich die Basis aufstellen?

Auf einem ebenen Hartboden an einer Wand und möglichst nicht direkt neben einer Treppenkante. Der Anfahrweg sollte frei bleiben. Teppich direkt unter einer Ladestation kann je nach Flor die exakte Positionierung erschweren und ist besonders unpraktisch, wenn ein feuchter Mopp montiert ist.

In einer mehrstöckigen Wohnung würde ich die Basis auf der Etage platzieren, die am häufigsten gereinigt wird. Für andere Etagen kann die Mehrkartenfunktion helfen, der Roboter muss aber getragen werden. Eine einzelne Ladestation wird durch fünf gespeicherte Karten nicht plötzlich zu fünf physischen Dockingpunkten.

Wie schlägt sich der Laresar Clean Mars01 im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?

Laresar Clean Mars01 oder Dreame D20 Pro Plus: Welcher lohnt sich mehr?

Der Dreame D20 Pro Plus bietet die modernere Gesamtplattform und ist bei stärkerer Automation sowie ausgereifterem Markenökosystem die sicherere Wahl. Der Mars01 kontert mit LiDAR, einfacher Wischfunktion und einem sehr niedrigen Preis.

Unter etwa 140 Euro würde ich Laresar für preisbewusste Käufer wählen, bei kleiner Preisdifferenz dagegen Dreame bevorzugen.

Laresar Clean Mars01 vs Roborock Q7 M5: Preis oder Markenplattform?

Der Roborock Q7 M5 ist interessanter, wenn App-Reife, Ersatzteilversorgung und ein etabliertes Saugroboter-Ökosystem wichtiger sind als der niedrigste Einstiegspreis. Der Mars01 bietet dafür LiDAR-Kartierung, bis zu fünf Karten und eine einfache Nasswischfunktion zu wenig Geld.

Bei ähnlichem Preis würde ich Roborock nehmen, bei deutlich günstigerem Mars01 kann Laresar die wirtschaftlichere Wahl sein.

Laresar Clean Mars01 oder eufy C10: Wischen oder kompakte Absaugstation?

Der eufy C10 verzichtet vollständig auf Wischen, besitzt dafür eine automatische Absaugstation und ein besonders flaches Gehäuse. Der Mars01 bietet LiDAR-Turm und passive Wischfunktion, verlangt aber nach fast jeder Nutzung mehr Handarbeit.

Für niedrige Möbel und komfortable Staubentsorgung würde ich eufy wählen, für günstiges Saugen plus leichtes Feuchtwischen Laresar.

Laresar Clean Mars01 vs Xiaomi Robot Vacuum X20+: Einstieg oder Vollautomation?

Der Xiaomi Robot Vacuum X20+ spielt mit rotierenden Mopps und großer Station funktional mehrere Klassen höher. Der Mars01 ist kleiner, günstiger und reicht für Käufer, die Behälter und Wischtuch selbst pflegen können.

Wer echte Wischautomation erwartet, sollte Xiaomi nehmen; wer möglichst wenig ausgeben möchte, bekommt mit Laresar die grundlegenden Funktionen.

Laresar Clean Mars01 oder Roborock QV 35A: Wie viel Station braucht man?

Der Roborock QV 35A automatisiert Staubentleerung und Wischpflege deutlich umfangreicher und reduziert damit die Handarbeit. Der Mars01 besitzt lediglich eine Ladestation und einen kombinierten Staub-Wasser-Behälter.

Für regelmäßiges Wischen ist Roborock klar komfortabler, für kleine Budgets bleibt Laresar die rationalere Einstiegslösung.

Laresar Clean Mars01 vs MOVA E40 Ultra: Einfach oder komfortabel?

Der MOVA E40 Ultra bietet eine umfangreiche Vollstation und wesentlich mehr Automatisierung, während der Mars01 nach jedem intensiveren Wischeinsatz manuell gepflegt werden muss. Dafür kostet Laresar nur einen Bruchteil.

Ich würde MOVA für häufige Bodenpflege und Laresar für gelegentliches Wischen in einer preisbewussten Wohnung wählen.

Laresar Clean Mars01 oder MONSGA MR7 Pro: Welches Budget-Modell?

Der MONSGA MR7 Pro richtet sich ebenfalls an preisbewusste Käufer, setzt aber andere Schwerpunkte bei Ausstattung und Station. Der Mars01 punktet besonders mit klassischer LiDAR-Kartierung und einer überschaubaren 3-in-1-Konstruktion.

Bei Budgetrobotern würde ich den aktuellen Preis und die Ersatzteilversorgung stärker gewichten als einzelne Maximalwerte.

Laresar Clean Mars01 vs Roborock Qrevo S5V: Reicht die Einstiegsklasse?

Der Roborock Qrevo S5V bietet eine deutlich ausgereiftere Saug-Wisch-Lösung mit automatisierter Station und komfortabler Software. Der Mars01 kostet wesentlich weniger, erfordert dafür aber manuelles Entleeren, Wassertankpflege und Moppwäsche.

Für regelmäßige Nutzung ohne viel Handarbeit gewinnt Roborock, für einen günstigen Einstieg kann Laresar genügen.

Laresar Clean Mars01 oder MOVA P50 Ultra: Braucht man Premiumtechnik?

Der MOVA P50 Ultra bietet stärkere Hardware, bessere Randmechanik und eine umfassende Station, kostet jedoch ein Vielfaches des Mars01. Laresar erledigt die grundlegende tägliche Staubaufnahme und leichtes Feuchtwischen ohne Premiumanspruch.

Für eine einfache Wohnung würde ich den Mehrpreis nur zahlen, wenn Wischkomfort und weitgehende Selbstwartung wirklich wichtig sind.

Laresar Clean Mars01 vs Roborock Qrevo Curv 2 Pro: Budget gegen High-End

Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro ist bei Teppichen, Hinderniserkennung, Wischtechnik und Stationskomfort klar überlegen. Der Mars01 zeigt dagegen, wie viel Grundfunktion bereits für einen niedrigen dreistelligen Betrag möglich ist.

Wer nur methodisch saugen und gelegentlich feucht nachwischen möchte, braucht High-End nicht; für anspruchsvolle gemischte Böden ist Roborock die bessere Wahl.

Laresar Clean Mars01 Saugroboter im Vergleich

Externe Testberichte zum Laresar Clean Mars01

Die unabhängige Testlage ist deutlich dünner als bei Roborock, Dreame oder eufy. Einen belastbaren aktuellen Test des exakten deutschen Mars01 bei Stiftung Warentest, COMPUTER BILD, CHIP oder vergleichbaren großen deutschen Fachredaktionen konnte ich nicht zugrunde legen. Deshalb erfinde ich keine Noten dieser Portale.

Welche Praxistests gibt es zum Mars01?

Mehrere kleinere europäische Webseiten haben Mars01-Varianten praktisch eingeordnet. Wiederkehrend positiv genannt werden LiDAR-Kartierung, Saugleistung, lange Laufzeit und das günstige Verhältnis aus Ausstattung und Preis. Die Wischfunktion wird dagegen nicht einheitlich bewertet und bleibt konstruktionsbedingt einfacher als bei modernen aktiven Systemen.

Bei solchen Tests ist die genaue Variante besonders wichtig. Verschiedene ASINs und Revisionen tauchen unter demselben Modellnamen auf. Messwerte oder Ausstattungsdetails einer älteren französischen Variante würde ich deshalb nicht automatisch als Eigenschaft des aktuellen deutschen Amazon-Angebots darstellen.

Was ist an der aktuellen 2026-Einordnung interessant?

Eine ausführliche aktuelle französische Analyse weist ausdrücklich auf Variantenrisiken, Kabel als typisches Hindernis und die passive Wischtechnik hin. Positiv wird die LiDAR-Navigation bewertet, kritisch die langfristig weniger klare Ersatzteilversorgung. Diese Einordnung passt gut zu einem günstigen Gerät, das technisch viel bietet, aber nicht dieselbe Ökosystem-Sicherheit wie große Marktführer besitzt.

Was bedeutet die dünnere Testlage für die Kaufentscheidung?

Sie macht den Preis wichtiger. Bei 120 oder 130 Euro kann man gewisse Unsicherheiten eher akzeptieren, sofern Rückgabe und Gewährleistung klar sind. Bei 200 Euro würde ich deutlich stärker auf besser dokumentierte Alternativen schauen.

Ein günstiger Kauf sollte nicht nur viele Funktionen versprechen, sondern genügend Preisabstand schaffen, um die geringere Sicherheit bei Software, Ersatzteilen und Modellrevisionen zu kompensieren. Genau deshalb setze ich beim Mars01 relativ klare Preisgrenzen.

Preis-Leistung: Der Mars01 braucht einen deutlichen Preisvorteil

Aktuelle europäische Marktbeobachtungen liegen für Mars01-Varianten im niedrigen dreistelligen Bereich; eine aktuelle Analyse arbeitete Mitte August 2026 mit rund 152 Euro. Der konkrete deutsche Amazon-Preis kann davon abweichen. Deshalb sollte die Kaufentscheidung immer auf dem tatsächlich angezeigten Angebot basieren.

Welche Preisgrenzen gelten im Laresar Clean Mars01 Test?

Unter 130 Euro halte ich das Paket für sehr stark. LiDAR, App, Karten, 5.000 Pa und einfache Wischfunktion sind dann ungewöhnlich viel Ausstattung. Zwischen 130 und 160 Euro ist der Mars01 noch ein guter Budgetkauf, wenn die konkrete Variante und Rückgabemöglichkeit stimmen.

Zwischen 160 und 190 Euro würde ich aktuelle Angebote von Dreame, Roborock und eufy parallel prüfen. Ab ungefähr 190 bis 200 Euro verliert Laresar für mich einen großen Teil seines Preisarguments, weil besser dokumentierte Geräte näher rücken.

Warum ist der Preisabstand zur Konkurrenz so wichtig?

Weil Laresar weniger Sicherheit bei langfristiger Teileversorgung und Variantenklarheit bietet. Ein niedriger Kaufpreis kann dieses Risiko wirtschaftlich ausgleichen. Ein fast identischer Preis zu einem etablierten Modell tut das nicht.

Ich würde deshalb nicht wegen einer hohen Pascalzahl zehn Euro sparen. Wenn der Mars01 dagegen 60 oder 100 Euro günstiger ist und die Grundfunktionen zum Haushalt passen, wird die Rechnung interessant. Budgetkauf bedeutet nicht billig um jeden Preis, sondern ein bewusstes Verhältnis aus Funktion, Risiko und Kosten.

Fazit: Lohnt sich der Laresar Clean Mars01?

Der Laresar Clean Mars01 Test endet mit einer vorsichtigen Empfehlung für preisbewusste Käufer. Seine stärkste Eigenschaft ist die LiDAR-Navigation. Sie bringt systematische Reinigung, Karten und Sperrzonen in eine Preisklasse, in der man früher oft mit chaotischer Zufallsnavigation leben musste.

Die Saugleistung ist für Hartboden und normale Teppiche ordentlich, und bis zu 180 Minuten Laufzeit sind großzügig. Die passive Wischfunktion sehe ich als Zusatz für leichten Staubfilm, nicht als Ersatz für gründliches Wischen. Wer eingetrocknete Flecken automatisch beseitigen möchte, braucht ein anderes System.

Kritisch sehe ich Kabel und Kleinteile, den manuellen Wartungsaufwand sowie die weniger transparente langfristige Ersatzteil- und Variantenlage. Eine automatische Absaugstation fehlt ebenfalls. Das sind echte Kompromisse, keine Nebensächlichkeiten.

Unter 130 Euro würde ich den Mars01 kaufen, wenn LiDAR und günstige 3-in-1-Reinigung gesucht werden. Zwischen 130 und 160 Euro bleibt er interessant. Ab etwa 170 bis 200 Euro würde ich stärker zu besser dokumentierten Alternativen tendieren. Für eine aufgeräumte Budgetwohnung kann der Laresar dennoch genau die richtige Menge Technik bieten.

Laresar Clean Mars01 Angebot zum Testfazit

FAQ zum Laresar Clean Mars01 Test

Ist der Laresar Clean Mars01 gut?

Für seinen niedrigen Preis kann der Mars01 gut sein, wenn die Erwartungen passen. Er bietet LiDAR-Kartierung, 3-in-1-Reinigung, App-Steuerung und eine passive Wischfunktion. Unabhängige deutschsprachige Labortests großer Portale sind jedoch kaum vorhanden. Kritisch sehe ich Kabelerkennung, manuelle Wartung, passive Wischtechnik und die weniger transparente langfristige Ersatzteilversorgung.

Wie viel Saugkraft hat der Laresar Clean Mars01?

Für die verbreitete Mars01-Version nennt Laresar bis zu 5.000 Pa. Im Markt tauchen jedoch unterschiedliche Revisionen und ältere Angaben auf, weshalb die genaue Variante wichtig ist. Ich würde 5.000 Pa als Hersteller-Maximalwert und nicht als unabhängig gemessene Saugleistung verstehen. Für Hartboden und normale Teppiche ist das in dieser Preisklasse ordentlich.

Hat der Mars01 LiDAR?

Ja. Der Mars01 nutzt eine 360-Grad-LiDAR-Navigation mit aufgesetztem Laserturm. Dadurch kann er Räume systematisch kartieren und in geordneten Bahnen reinigen. Das ist gegenüber einfachen Zufallsrobotern ein großer Vorteil. Der Turm erhöht allerdings die Bauhöhe und verhindert, dass der Roboter unter extrem niedrige Möbel gelangt.

Kann der Mars01 mehrere Karten speichern?

Ja. Für verbreitete Mars01-Versionen werden bis zu fünf editierbare Karten genannt. Das ist praktisch in mehrstöckigen Wohnungen oder Häusern. Der Roboter kann Treppen natürlich nicht selbst überwinden, weshalb er zwischen Etagen getragen werden muss. Mehrere Karten sparen vor allem das erneute Vermessen der jeweiligen Etage.

Hat der Laresar Clean Mars01 eine Wischfunktion?

Ja. Er besitzt einen kombinierten Staub- und Wassertank sowie ein passives Wischtuch. Das Tuch wird während der Fahrt über den Boden gezogen. Es gibt keine rotierenden Mopps, keine Wischwalze und keine aktive Moppwäsche. Für Staubfilm und leichte Spuren reicht das, für eingetrocknete Flecken ist die Technik deutlich begrenzter.

Kann der Mars01 gleichzeitig saugen und wischen?

Ja, das 3-in-1-Konzept ist auf Kehren, Saugen und Wischen ausgelegt. Für Hartboden kann das im täglichen Unterhalt praktisch sein. Die Wischfläche wird jedoch nicht während der Fahrt aktiv gereinigt. Bei größeren verschmutzten Flächen sollte das Tuch zwischendurch gewechselt oder ausgespült werden, damit Schmutz nicht weiterverteilt wird.

Wie groß sind Staub- und Wassertank?

Laresars Produktkatalog nennt für eine Mars01-Version jeweils 250 Milliliter für Staubbehälter und Wassertank. Andere Marktvarianten können abweichen. Die Behälter sind damit eher kompakt. In einer kleinen Wohnung reicht das meist, bei Tierhaaren oder größeren Flächen muss häufiger geleert beziehungsweise Wasser nachgefüllt werden.

Wie lange hält der Akku?

Laresar nennt für die verbreitete Mars01-Version bis zu 180 Minuten Laufzeit. Einzelne Handbuchquellen nennen für andere Varianten oder Revisionen bis 210 Minuten. Deshalb würde ich 180 Minuten als vorsichtigere Orientierung verwenden. Reale Laufzeiten hängen von Saugstufe, Teppichen, Raumstruktur und Anzahl der Fahrmanöver ab.

Wie laut ist der Laresar Clean Mars01?

Mehrere technische Übersichten nennen ungefähr 60 dB. Das ist ein Orientierungswert und hängt von der gewählten Saugstufe ab. Im leisen Modus ist der Roboter wohnraumtauglicher, auf hoher Leistung entsprechend hörbarer. Wer im Homeoffice telefoniert, sollte intensive Reinigungsrunden eher außerhalb wichtiger Gespräche planen.

Ist der Mars01 für Tierhaare geeignet?

Grundsätzlich ja. Die Saugkraft und Hauptbürste können Tierhaare auf Hartboden und normalen Teppichen aufnehmen. Eine besonders ausgefeilte Anti-Tangle-Konstruktion ist für die verbreitete Version jedoch nicht überzeugend dokumentiert. Lange Haare sollten deshalb regelmäßig von Bürste und Achsen entfernt werden. Bei stark haarenden Haustieren wird auch der kleine Staubbehälter schneller voll.

Wie gut ist der Mars01 auf Teppich?

Auf normalem Kurz- und Mittelflor ist er brauchbar und kann die Saugleistung auf Teppichen erhöhen. Sehr hoher Flor, lange Fransen und tief sitzender Schmutz sind anspruchsvoller. Da der Wischmopp nicht automatisch angehoben wird, muss man bei gemischten Wisch- und Teppichflächen außerdem mit No-Mop-Zonen oder manueller Vorbereitung arbeiten.

Erkennt der Mars01 Kabel?

Nicht zuverlässig genug, um Kabel absichtlich liegen zu lassen. LiDAR erkennt Wände und größere Objekte hervorragend, dünne Kabel liegen aber sehr flach am Boden. Für die verbreitete Mars01-Version ist keine semantische Kamera- oder KI-Erkennung kleiner Gegenstände belegt. Ladekabel, Socken und kleine Spielsachen sollten vor unbeaufsichtigten Fahrten entfernt werden.

Hat der Mars01 eine Absaugstation?

Nein. Die normale Mars01-Konfiguration besitzt eine Ladestation, aber keine automatische Staubabsaugung. Der interne Staubbehälter muss von Hand geleert werden. Das hält Kaufpreis und Stationsgröße niedrig, bedeutet aber mehr Wartungsarbeit als bei Modellen mit Auto-Empty- oder Vollstation.

Wäscht die Station den Mopp?

Nein. Das Wischtuch muss manuell abgenommen, ausgespült und getrocknet werden. Genau hier unterscheidet sich der Mars01 deutlich von modernen Vollstationsrobotern. Wer täglich wischt, wird den zusätzlichen Aufwand schnell merken. Wer die Wischfunktion nur gelegentlich für leichten Staubfilm nutzt, kann mit dieser einfachen Lösung gut leben.

Welche App nutzt der Mars01?

Aktuelle Mars01-Angebote arbeiten mit der Laresmart-App beziehungsweise einer Laresar-App-Umgebung. Dort werden Karten, Räume, Reinigungsbereiche, Zeitpläne und Sperrzonen verwaltet. App-Erfahrungen können je nach Smartphone und Softwareversion unterschiedlich ausfallen. Gerade auf Android würde ich zentrale Karten- und Zeitplanfunktionen während der Rückgabefrist gründlich ausprobieren.

Unterstützt der Mars01 Alexa und Google Home?

Ja, verbreitete Mars01-Versionen werden mit Alexa- und Google-Home-Kompatibilität beworben. Für einfache Sprachbefehle ist das praktisch. Die detaillierte Kartenbearbeitung erfolgt weiterhin über die App. Außerdem wird 2,4-GHz-WLAN genannt; bei der Ersteinrichtung sollte das Heimnetz entsprechend verfügbar sein.

Wie hoch ist der Laresar Clean Mars01?

Bei den Abmessungen existieren widersprüchliche Angaben zwischen verschiedenen Mars01-Angeboten und Revisionen. Ein älterer offizieller Produktkatalog nennt 320 × 320 × 92,5 Millimeter. Andere Händlerangaben weichen davon ab. Wegen des aufgesetzten LiDAR-Turms würde ich vor dem Kauf die Höhe des konkreten Amazon-Modells und die Möbelbodenfreiheit prüfen.

Kann der Mars01 No-Go-Zonen verwenden?

Ja. Virtuelle Sperrbereiche gehören zu den wichtigen Vorteilen der LiDAR-Kartierung. Damit lassen sich beispielsweise empfindliche Ecken, Kabelbereiche oder Futternäpfe aus der Reinigung ausschließen. Bei aktiver Wischfunktion sind solche Zonen besonders nützlich, weil der passive Mopp nicht automatisch für jeden Teppich angehoben wird.

Ist der Mars01 für mehrere Etagen geeignet?

Durch die Mehrkartenfunktion grundsätzlich ja. Der Roboter kann Karten verschiedener Ebenen speichern. Er muss aber physisch zwischen den Etagen getragen werden, und eine Ladestation bleibt an ihrem Standort. Mehrkartenfähigkeit bedeutet also nicht, dass der komplette Betrieb in einem mehrstöckigen Haus ohne manuellen Eingriff abläuft.

Wie gut wischt der Laresar Clean Mars01?

Die Wischfunktion ist für leichte Unterhaltspflege gedacht. Ein passives Tuch kann feinen Staub und leichte Spuren aufnehmen, erzeugt aber nicht die mechanische Reinigungswirkung rotierender Mopps oder einer Walze. Für eingetrocknete Küchenflecken würde ich keine Wunder erwarten. Der Mars01 ersetzt deshalb nicht in jeder Situation manuelles Wischen.

Was kostet der Laresar Clean Mars01 aktuell?

Aktuelle europäische Marktbeobachtungen zeigen je nach Revision und Angebot Preise im niedrigen dreistelligen Bereich; eine aktuelle französische Einordnung arbeitete Mitte August 2026 mit etwa 152 Euro. Da Amazon-Varianten stark schwanken können, sollte der konkrete deutsche Angebotspreis geprüft werden. Unter 130 Euro wäre das Paket besonders attraktiv.

Für welchen Preis lohnt sich der Mars01?

Unter 130 Euro sehe ich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sofern das konkrete Modell LiDAR, 5.000 Pa und Wischfunktion bietet. Zwischen 130 und 160 Euro ist er noch interessant. Ab ungefähr 170 bis 200 Euro würde ich stärker mit besser dokumentierten Dreame-, Roborock- oder eufy-Angeboten vergleichen.

Für wen lohnt sich der Laresar Clean Mars01?

Für preisbewusste Käufer mit überwiegend Hartboden, normalen Teppichen und einer relativ aufgeräumten Wohnung. Wer LiDAR-Kartierung und einfache App-Steuerung möchte, aber keine teure Vollstation braucht, bekommt viel Grundfunktion. Auch gelegentliches leichtes Feuchtwischen passt gut zum Konzept, solange man die manuelle Pflege des Wischtuchs akzeptiert.

Für wen lohnt sich der Mars01 nicht?

Nicht ideal ist er für Käufer, die vollständige Wischautomation, automatische Staubentleerung, perfekte Kleinteilerkennung oder eine besonders transparente Ersatzteilversorgung erwarten. Auch Haushalte mit vielen Hochflorteppichen und herumliegenden Kabeln sollten genauer vergleichen. Für solche Anforderungen lohnt es sich, mehr in ein etablierteres und stärker automatisiertes System zu investieren.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Bei günstigen Saugrobotern ist eine saubere Trennung zwischen Herstellerangaben, Modellrevisionen und tatsächlichem Alltagsnutzen besonders wichtig. Der Mars01 bietet eine interessante technische Basis, darf aber nicht mit Komfort und Objekterkennung aktueller Premiumgeräte gleichgesetzt werden.

André aus Berlin

Mich überzeugt vor allem, dass LiDAR und Kartensteuerung hier für wenig Geld verfügbar sind. Kritisch sehe ich die passive Wischtechnik, die manuelle Wartung und die uneinheitliche Variantenlage. Wenn der Preis deutlich unter den etablierten Alternativen liegt, kann ich diese Kompromisse akzeptieren.

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